WomoToureu am 30 Jan 2026 22:00:17 Tinduck hat geschrieben:Das gilt aber ausdrücklich nicht für GJR mit Alpine-Symbol. Die sind im Winter UND im Sommer bei allen Witterungsbedingungen zulässig. Da kann keine Versicherung meckern, egal wann im Jahr der Unfall passiert.
Wir sprechen hier ausschließlich von Winterreifen im Sommer ! Wir selbst fahren --> Link den Ganzjahresreifen Michelin Reifen Agilis Crossclimate. Im Netz ließt man Sicherheit bei allen Wetterlagen - Hohe Wintertauglichkeit, dank Schneeflockensymbol Hohe Haftung auf nasser Straße....usw. ADAC Test: --> LinkFazit: Er bietet eine hohe prognostizierte Laufleistung und den geringsten Abrieb im Test. Zudem zeigt er sowohl beim Kraftstoffverbrauch als auch beim Gewicht überdurchschnittlich gute Werte.CrossClimate 2 bietet dem Fahrer auf trockener Fahrbahn sowohl eine gute Rückmeldung am Lenkrad und Präzision als auch gute Reserven im Grenzbereich.Auf winterlicher Fahrbahn überzeugt der CrossClimate 2 wiederum mit guten Leistungen. Seine Bremsleistung und seine Traktion werden als gut eingestuft, im Handling sichert er sich sogar die Beste Note im Test. Wie gesagt wir sind sehr zufrieden mit dem Reifen, auf eine nasse Wiese läßt sich problemlos befahren usw.
Hendrik74 am 30 Jan 2026 23:18:30 Was den meisten nicht klar ist, der Wechsel von Sommer und Winterreifen wird nur in Europa und Nordamerika gemacht, der Rest der Welt fährt Ganzjahresreifen. Was mache ich im Winter, wenn es plötzlich mal 20 Grad warm ist? Oder im Sommer, wenn am Nordkap 5 Grad sind? Hab ich immer die anderen Reifen mit? Darum fahre ich Ganzjahresreifen, die max 6-8 Jahre als sind und dann verschlissen…. Als einen 10 Jahre alten Sommerreifen, der durch das Alter viel schlechter geworden ist.
neyoo am 31 Jan 2026 01:06:26 Tinduck hat geschrieben: Das gilt aber ausdrücklich nicht für GJR mit Alpine-Symbol. Die sind im Winter UND im Sommer bei allen Witterungsbedingungen zulässig. Da kann keine Versicherung meckern, egal wann im Jahr der Unfall passiert.
Wobei es mich ausdrücklich nicht wundern würde, wenn irgendwann eine Versicherung ankommt und Leistungen kürzt, weil man nicht den Testsieger-Reifen gekauft hat. Denen ist alles Recht, um Ansprüche zu kürzen.
bis denn,
Uwe
Und für mich dängt sich die Frage auf, was ist nun mit den bekannten Billigreifen, die über 10m längeren Bremsweg haben, keine Kurvenhaftung weder bei Nässe noch bei trockener Fahrbahn. ? Und wenn diese Reifen dann noch 10 Jahre gefahren werden, frag ich mich, wie sicher man damit noch unterwegs ist. Ich halte das Geschwätz über die Versicherungen sehr an den Haaren herbeigezogen. Das hält dem Praxistest nicht stand. Ein Autofahrer kann seine Reifen nicht selbst testen und die Eigenschaften zu anderen Reifen vergleichen. Es gibt ne Reifenzulassung. Mit der muß der Autofahrer und auch die Versicherung leben. Wenn die Versicherung so ein Käse verbreitet, dann müssen sie eben dafür sorgen, daß es nur noch "Premiumreifen" gibt. viele grüße neyoo
Grandeur am 31 Jan 2026 10:39:14 . Außerdem mag ich das etwas grobere Profil der Michelin Crossclimate, die mich sicher und fehlerfrei auch über tausende KM unbefestigter Straßen getragen haben. Ich will nichts anderes mehr, das Ganze bei 3,2 / 4,2 bar.
Kann ich nur zustimmen. Fahre auch den Crossclimate CP auf dem Sprinter. Die letzten waren Conti Allwetter, die nach 35tkm/7 Jahren/Restprofil 6,5mm Profilausbrüche hatten, obwohl das WoMo ganzjährig in der Halle steht. Runterfahren scheint mir fast unmöglich beim Heckantrieb und entspanntem Fahrstil. Der Crossclimate CP ist komfortabler als der Conti, braucht aber etwas mehr Sprit. Gruß Grandeur
hampshire am 31 Jan 2026 11:40:13 Wenn man die Thematik einmal neutral betrachtet, dann ist jede Reifenart ein Kompromiss. Betrachte die Thematik nicht aus dem Blickwinkel der Maximalwerte in einzelnen Disziplinen, sonst kommst Du noch auf die Idee, dass Du auf etwas „verzichten“ müsstest, wenn Du keine Slicks aufziehst. Reifen müssen zum Fahrzeug und Einsatzzweck passen. Es ist eine Systemfrage und keine Produktfrage. Das Produkt muss ins System passen. Wenn der letzte Reifen sich nicht angenehm fuhr, liegt es nicht daran, dass es ein Ganzjahresreifen war, sondern, dass dieses Produkt nicht zu Deinem Fahrzeug passte.
Es gibt ein paar Kombinationen, die laufen nicht gut zusammen. Da ist dann weder das Fahrzeug, noch der Reifen schlecht. Das dem so ist, ist logisch, wenn man den Reifen als Bestandteil des gesamten Fahrwerks betrachtet und darüber sinniert, wie die Schwingungen der Komponenten sich zueinander verhalten können.
Am Ende bleibt es ein Ratespiel, aber wenn Du sagst, was genau Dir am Vancontact War es die VP Variante?) im Fahrverhalten nicht gefallen hat, kann man ein „educated guess“ entwickeln, indem man einen Reifen mit härterer oder weicherer Flanke aussucht. Die Flanke wirkt wie ein Feder-Dämpfersystem zusätzlich zu den Federn und Dämpfern des Fahrwerks. Der Agilis ist in der Flanke etwas weicher als beide Vancontact Versionen. Das könnte genau richtig sein (Kritik gilt dem Abrollkomfort) oder in die falsche Richtung führen (Kritik gilt dem Untersteuern). Wenn die Kritik der Spurstabilität gilt, muss man ggfs, etwas Komfort an der Vorderachse opfern und die Spurstabilität an der Hinterachse erhöhen (z.B. mit einer härteren Flanke).
Welchen Lastindex brauchst Du mindestens? Der Lastindex schränkt die Auswahl ein.
Funcaretta am 31 Jan 2026 12:45:22 Bei der Auflastung unseres Frankia auf 4,8t haben wir Wert auf den Lastindex gelegt. Es wurde der Dunlop Econodrive AS 225/75 R16 121/120R. Bisher hat er bis Spanien gute Dienste getan. Es war ein Kompromiss zwischen Preis und Leistung.
BikeAir am 31 Jan 2026 13:34:49 hampshire hat geschrieben:Wenn man die Thematik einmal neutral betrachtet, dann ist jede Reifenart ein Kompromiss.
Ein Kompromiß muß ja nicht schlecht, er kann ja auch sehr gut sein. hampshire hat geschrieben:Am Ende bleibt es ein Ratespiel, .......
Ich würde es eher Testspiel nennen, bis man eine Lösung gefunden hat 8) hampshire hat geschrieben:Welchen Lastindex brauchst Du mindestens? Der Lastindex schränkt die Auswahl ein.
Ich fahre bei 3,5t hinter 116/118 das ist für mich perfekt. Güße
RaGu am 31 Jan 2026 13:48:18 Die Mär vom „faulen Kompromiss“ Ganzjahresreifen (GJR) zieht nur, wenn man Äpfel mit Äpfeln vergleicht. Stellt ich den Testsieger Michelin CrossClimate 2 (den ich montieren werde) gegen günstige Sommer-/Winterreifen, sieht die Realität anders aus: (Querlesen div. Tests) - Er bremst bei Nässe oft deutlich kürzer als ein billiger Spezialreifen. Die Gummimischung schlägt hier das Profil. - Im Gegensatz zu "günstig"-Winterreifen, die im Sommer zum Sicherheitsrisiko werden („Schmieren“), bietet der Michelin auf trockenem Asphalt fast echtes Sommerreifen-Niveau. - Auf Schnee hält der Günstig-Winterreifen zwar mit, aber bei Matsch und Regen (90 % unseres Winters) ist der Michelin überlegen.
Mein Fazit für die Runde: Ein mittelmäßiger Ganzjahresreifen ist ein Kompromiss. Ein Premium-Ganzjahresreifen ist hingegen die klügere und sicherere Wahl als jeder günstige Saisonreifen. Und letztlich (ich müsste ja noch einen teuren Felgensatz kaufen, 2 x im Jahr ummontieren lassen und ggf. Reifen einlagern lassen beim Reifenhändler) deutlich teurer, zumal bei günstigen Sommer/Winterreifen sowohl die Haltbarkeit als auch u.U. der Spritverbrauch höher ist.
WomoToureu am 31 Jan 2026 14:06:19 RaGu hat geschrieben:Ein Premium-Ganzjahresreifen ist hingegen die klügere und sicherere Wahl als jeder günstige Saisonreifen..
Perfekt formuliert wobei ich gern anmerken möchte, dass ein Premium Reifen oft die sichere Lösung hinsichtlich Reifenplatzer und Co sein dürfte. Ich habe früher auch auf den Preis geachtet und die Hausmarke des Reifenhändlers genommen, zwei Reifen sind mir früher geplatzt, wobei einer die komplette Lauffläche verloren hat. Man sollte beachten, wie auch jemand geschrieben hatte, dass durch den Hecküberstand und durch das Gewicht im Heck es bei Überfahren von Bodenwellen es zu starken Dynamischen Kräften kommt. Wenn man drauf achtet, steht im Netz immer das an der Hinterachse ein Reifen geplatzt sei, zum Teil kommt es dabei zu schweren Unfällen. Auch deshalb verwenden wir einen Lastindex von 121 / 120R --> Link also 1.450 kg pro Reifen = 2.900 kg pro Achse, wobei unser 3,5 t hinten 2,4 t maximal darf. Etwa 1,8 t haben wir lt. Waage, also mehr als genug Reserve. BikeAir hat geschrieben:Ich fahre bei 3,5t hinter 116/118 das ist für mich perfekt.
Hatte ich früher auch gedacht ...... :? :( .....aber jeder wie er mag und es für richtig hält. Es gibt so Beladungsrechner im Netz, die zeigen wie jedes Kilogramm ganz hinten die Vorderachse entlastet und die Hinterachse mit 1,x kg belastet. Wenn so eine Hinterachse "hüpft" weil man eine große Bodenwelle ( schlafender Polizist usw ) überfahren hat, werden die Reifen der Hinterachse sehr stark belastet und sollen sich angeblich die Reifenüberlastung "merken" d.h. es verbleibt ein nachhaltigen zunächst unbemerkten Schaden der zum Platzen führen kann.
cbra am 31 Jan 2026 14:07:22 RaGu hat geschrieben:...
... Ein Premium-Ganzjahresreifen ist hingegen die klügere und sicherere Wahl als jeder günstige Saisonreifen. Und letztlich (ich müsste ja noch einen teuren Felgensatz kaufen, 2 x im Jahr ummontieren lassen und ggf. Reifen einlagern ...
kommt halt auch sehr aufs Nutzerprofil an. wenn man den GJR im sommer wenig stresst, also moderate fahrweise, keine besonders hohen temperaturen, netter asphalt, im winter keine langen fahrten auf schneefahrbahnen etc mag das durchaus richtig sein. wir mussten lernen dass sehr hohe asphalttemperaturen, besonders auf kurvigen küstenstrasse den GJR garnicht gut tun. da es bei uns sasionen gibt wo bir mit den sommerrädern ins languedoc (mit ggf seealpen) istrien, dalmatien etc abreissen, der asphalt tlw für barfuss gehen zu heiss ist kommen bei uns im sommer eben sommerräder drauf. ein zweiter felgensatz ist nicht wirklich teuer - halten ja ewig. und das umstecken ist schnell gemacht - ok, kann nicht jeder, aber für uns gehts leicht. unser conti gjr war nach ca 15000 km durch
Joachim260 am 31 Jan 2026 14:48:39 RaGu hat geschrieben:Die Mär vom „faulen Kompromiss“ Ganzjahresreifen (GJR) zieht nur, wenn man Äpfel mit Äpfeln vergleicht. Stellt ich den Testsieger Michelin CrossClimate 2 (den ich montieren werde) gegen günstige Sommer-/Winterreifen, sieht die Realität anders aus: (Querlesen div. Tests)...
Na ja, den besten Ganzjahresreifen mit billigen Sommer-/Winterreifen zu vergleichen hinkt ja auch gewaltig oder meinst du wirklich daß jemand der einen Premiumganzjahresreifen aufzieht bei Sommer-/Winterreifen auf Billigmaterial setzen würde? Gruß Joachim
hampshire am 31 Jan 2026 15:30:12 BikeAir hat geschrieben:Ein Kompromiß muß ja nicht schlecht, er kann ja auch sehr gut sein.
Ein Kompromiss stellt die Vereinbarkeit her. Ich finde das ausgesprochen lebenspraktisch und willkommen. Einen negativen Blick auf den Begriff „Kompromiss“ haben insbesondere Menschen, die alles gleichzeitig haben wollen, Perfektionisten, Ignoranten und nicht zuletzt auch Egoisten.
BikeAir am 31 Jan 2026 16:34:37 WomoToureu hat geschrieben:Auch deshalb verwenden wir einen Lastindex von 121 / 120R --> Link also 1.450 kg pro Reifen = 2.900 kg pro Achse, wobei unser 3,5 t hinten 2,4 t maximal darf. Etwa 1,8 t haben wir lt. Waage, also mehr als genug Reserve.
Mein HA kann 2.500kg, die Reifen mit LI 116/118 können das auch. Ich habe nie 2.500kg auf der HA, gewogen eher max. 2.100kg. Wo sollte da ein Problem sein? Ein Freund von mir fährt auf seinem überladenen 7,40 Dethleffs seit 10 Jahren LI 108 - Probleme hatte der auch noch nie damit, wobei ich damit so nie fahren würde WomoToureu hat geschrieben:Es gibt so Beladungsrechner im Netz, die zeigen wie jedes Kilogramm ganz hinten die Vorderachse entlastet und die Hinterachse mit 1,x kg belastet.
Sowas brauche ich nicht, wozu auch, ich fahre ab und zu auf die Waage, das macht viel weniger Arbeit und das Ergebnis ist wenigstens genau. WomoToureu hat geschrieben:Wenn so eine Hinterachse "hüpft" weil ...... werden die Reifen der Hinterachse sehr stark belastet und sollen sich angeblich die Reifenüberlastung "merken" d.h. es verbleibt ein ... Schaden der zum Platzen führen kann.
Warum soll meine HA hüpfen? :mrgreen: und warum sollte da was platzen?? Dazu habe ich noch ein MAXI FW ..........kein schaukeln und kein wanken...... Hört doch endlich mal auf , immer den Teufel an die Wand zu malen. Ich bin mit den Michelin Crossclimate fast 60Tkm, durch ganz Amerika (Süd - Nord) gefahren, da waren bei Gesmt 3,9t, vielleicht 2.300 kg auf der HA, gefühlt 200.000 Schlaglöcher 1.000ende km unbefestigte Straßen NIX haben die Reifen gemacht, außer einfach funktioniert und das auf Alu! 2 x eine Schraube eingefahren - vulkanisiert und weiter ging es. In soweit bin ich ganz bei RaGu - gute Reifen, kosten gutes Geld, sind (mir) aber jeden Cent Wert und Billigheimer kommen mir da niemals drauf gerade nach der positiven Südamerika Erfahrung. An Sicherheit, wie Bremsen oder Reifen zu sparen, spart bestimmt Geld, kostet aber vielleicht auch mal die Gesundheit........ Grüße
redddi am 31 Jan 2026 16:55:21 woran erkennt man eigentlich ob es ein Winterreifen oder ein Ganzjahresreifen ist? Ich habe den Hankook Vantourer drauf, den hat mir der Händler als Ganzjahresreifen verkauft. Auf dem Reifen sind zwar die obligatorischen Winterreifensymbole und Piktogramme,aner kein Hinweis auf GJR.
700MEG am 31 Jan 2026 17:07:34 redddi hat geschrieben:woran erkennt man eigentlich ob es ein Winterreifen oder ein Ganzjahresreifen ist? Ich habe den Hankook Vantourer drauf, den hat mir der Händler als Ganzjahresreifen verkauft. Auf dem Reifen sind zwar die obligatorischen Winterreifensymbole und Piktogramme,aner kein Hinweis auf GJR.
Moin, am einfachsten per Herstellerpublikationen abgleichen. --> LinkMit gesetztem Filter (Haken bei Allwetter) ist auf der verlinkten Seite ausschließlich ein Reifentyp angezeigt. Hat der bei dir am Fahrzeug montierte Reifen auf der Flanke identische Bezeichnung ist das ein GJR.
WomoToureu am 31 Jan 2026 17:41:19 BikeAir hat geschrieben:Warum soll meine HA hüpfen? :mrgreen: und warum sollte da was platzen?? Dazu habe ich noch ein MAXI FW ..........kein schaukeln und kein wanken......
:D Eigendlich sollte jedem klar sein, wenn er zum Beispiel eine Fahrbahnschwelle (schlafenden Polizisten) überfährt, der Reifen je nach Geschwindigkeit entweder abrollt oder von der Schwelle "hüpft". Es entstehen dabei dynamische Kräfte die bei einem knapp ausgelegten Reifen zu Schäden führen könnten, was im weiteren Reifenleben zu einem Reifenplatzer führen kann. Der Reifen bzw. das Material wurde Überlastet und Vorgeschädigt, es wurdedie Struktur des Reifen geschwächt. Beispiele was dann passieren kann, sind selbst hier im Forum genug: --> Link, --> Link , --> Link, --> Link , --> Link, --> Link .......nur eine kleine Auswahl Übrigens haben wir ebenfalls das Maxi Fahrgestell
BikeAir am 31 Jan 2026 23:17:26 WomoToureu hat geschrieben: :D Eigendlich sollte jedem klar sein, wenn er zum Beispiel eine Fahrbahnschwelle (schlafenden Polizisten) überfährt, der Reifen je nach Geschwindigkeit entweder abrollt oder von der Schwelle "hüpft".
WomoToureu hat geschrieben:Es entstehen dabei dynamische Kräfte die bei einem knapp ausgelegten Reifen zu Schäden führen könnten, was im weiteren Reifenleben zu einem Reifenplatzer führen kann. Der Reifen bzw. das Material wurde Überlastet und Vorgeschädigt, es wurdedie Struktur des Reifen geschwächt.
Alle Deine Beispiele besagen gar nichts außer, das Reifen geplatzt sind. Du schreibst zudem ja alles im Konjunktiv. Es gibt in Deinen Links, keinerlei Hinweise auf Ursachen, Alter, Profil, Luftdruck , LI (1) außer, das 3 davon Billigreifen waren. Markenreifen waren übrigens keine dabei - seltsam, oder? Die Beispiele taugen von daher alle nicht als Argument für Deine These. Zudem bin ich davon überzeugt, dass diese sogenannten Extremstöße, angeblichen Überlastungen oder "schlafenden Polizisten, alle in der Konstruktion und den Sicherheitsreserven eingepreist sind, sonst hättest Du ja 1.000 Beispiele finden müssen. Wenn ich mir so überlege, was meine Reifen so miterlebt haben, dagegen sind Deine Hypothesen Kindergarten für jeden Reifen. So sieht ein Reifen nach 60Tkm Süd-Mittel-Nordamerika mit gefühlt 10.000 Schlaglöchern und 1000enden km unbefestigter Straße, mit multiplen Vorschäden aus - das ist ein Markenreifen, aber das der erst im Baltikum geplatzt ist, war eh ein Wunder und den hast Du in Deiner Liste ganz übersehen :mrgreen: --> Link5581_neu.png Nein, macht Euch nicht verrückt, Reifen halten viel mehr aus, als mancher Euch das weismachen möchte. Grüße
WomoToureu am 01 Feb 2026 08:25:30 BikeAir hat geschrieben:...und den hast Du in Deiner Liste ganz übersehen.....Nein, macht Euch nicht verrückt, Reifen halten viel mehr aus, als mancher Euch das weismachen möchte.
Ich hatte extra geschrieben, dass das nur ein Teil und einige Beispiele sind ! Natürlich halten Reifen viel aus, aber da hängt ja auch sehr viel von ab, oft das Leben der Besatzung und auch anderer Verkehrsteilnehmer. Ich selbst habe das Thema früher nicht so wargenommen und nicht auf Sicherheitssicht bezogen in den Vordergrund gerückt. Ich bin sehr froh, dass damals nichts schlimmeres passiert ist. Dank den Medien und den Berichten ist jedoch bei sehr viele Kollegen das Thema "angekommen" und einige denken ähnlich wie ich, was ich sehr begrüße. Das ist auch ein Grund hier zu schreiben und das Thema sachlich korrekt zu beleuchten, so wie die Themen Ladungssicherheit, Umgang mit Flüssiggas und Strom etc.
BikeAir am 01 Feb 2026 10:47:23 WomoToureu hat geschrieben:..... Das ist auch ein Grund hier zu schreiben und das Thema sachlich korrekt zu beleuchten, so wie die Themen Ladungssicherheit, Umgang mit Flüssiggas und Strom etc.
Da ist ja auch gut so und dagegen ist ja auch gar nichts einzuwenden. Bewußtseinserweiterung tut nämlich immer gut. Da bei Deinen Beispielen 3/6 x Billigreifen dabei waren, gibt das zumindest mal eine Richtung, egal ob das Zufall war oder nicht. vielleicht untersucht das nochmal jemand. Billig war in meinen Augen noch nie gut, deshalb spare ich niemals bei Bremsen udn Reifen. Grüße
700MEG am 01 Feb 2026 11:25:14 BikeAir hat geschrieben:... macht Euch nicht verrückt, Reifen halten viel mehr aus, als mancher Euch das weismachen möchte ...
Moin, für mich selbst war bis zum 21. Lebensjahr ein ordentlicher Vortrieb das wichtigste bei meinen Fahrzeugen. Danach war mein Fokus bei den Autos zuerst auf möglichst optimale Bereifungsqualität, überdurchschnittlich leistungsfähige Bremsen und eine alltagstaugliche Konstruktion des Fahrwerks gerichtet. Mit dem ordentlichen Abflug, der damals aus dem Auto ein Wrack machte aber für mich glücklicherweise glimpflich ausgegangen war, habe ich live in Farbe erlebt was passiert während sich die Gummihaftung am Asphalt soweit verringert, dass die Fliehkraft den PKW in eine ungewollte Umlaufbahn versetzt und diese von der Straße über die Leitplanke den Abhang hinunter fliegt. Nach dem Unfall hatte ich zudem das Glück in meinem Beruf sehr viel zu den Themen zu erfahren und zu lernen. Unter anderem in verschiedenen Schulungen bei der Abteilung M eines bayrischen Fahrzeugherstellers erworbenes Wissen und in der Zeit bei Praxisanwendungen auf entsprechenden Strecken außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs erlebten Grenzbereicherfahrungen sind mir z.b. die letztendlich per Physik begrenzten Kurvenfahrgeschwindigkeiten mit verschiedenen Qualitäten von Reifen bewusst geworden. Sehr informativ war für mich dann zudem in dem Zusammenhang auch ein Besuch bei Continental in Hannover. Seitdem habe ich für meine Autos bei Bedarf generell nur noch Pneus von diesem Hersteller erworben. Sehr zufrieden hat mich gemacht, dass beim zuletzt gebraucht erworbenen Wohnmobil nun ebenfalls direkt Ganzjahresreifen von Conti verbaut sind. Ich bin zwar kein Ingenieur, aber als lebenserfahrener Praktiker bin ich der Ansicht, dass zuwenig Beachtung beim Umgang mit den Reifen stattfindet. Ohne drüber nachzudenken wird zum Teil in sehr bedenklichem Winkel an hohe Bordsteinkanten gefahren und der Reifen beim Drauf- bzw. Drüberrollen übermäßig strapaziert. Dieses Verhalten gepaart mit zu geringem Luftdruck im Rad kann unerwartet bei Fahrt mit entsprechend hoher Geschwindigkeit die umgehende Reaktion des Fahrzeuglenkers erfordern. Ob das z.b. den Mietern eines Womos bei ihrer Reise bewußt ist?
Luppo am 01 Feb 2026 11:28:16 Ich fahre seit 2 Jahren auf meinem 3,5 Tonner GJR von GT Radial. Sie sind spürbar leiser als die Agilis, die ich vorher drauf hatte. Ich habe welche mit einem LI von 120/121 genommen, damit große Reserven vorhanden sind. Reifendruck fahre ich 4,25/3,75 bar. Für mich eine optimale Sache. Zusammen mit der ZLF ist das Fahrerlebnis zu früher nicht vergleichbar. Auch mit dem Abrieb bin ich sehr zufrieden, ich denke 50tkm halten die, bei mir 5 Jahre. Jedenfalls ist es sehr angenehm, sich über Reifen Sommer wie Winter keine Gedanken machen zu müssen.
WomoToureu am 01 Feb 2026 12:59:47 700MEG hat geschrieben:..für mich selbst war bis zum 21. Lebensjahr ein ordentlicher Vortrieb das wichtigste bei meinen Fahrzeugen.
Das zaubert mir ein lächeln ins Gesicht, ich denke mal das ist bei jedem jungen Mann so, bei mir ebenfalls so gewesen. Die Reifen waren da unrelevant bis auf das gute Aussehen. :D :D :D 700MEG hat geschrieben:Sehr informativ war für mich dann zudem in dem Zusammenhang auch ein Besuch bei Continental in Hannover.
Ja so ein bisschen Grundwissen zum Reifen ist notwendig. Ab und zu mal eine Sichtkontrolle machen, Profiltiefe messen und den Luftdruck passend zur tatsächlichen Beladung. Bei uns 3,75 bar zum Thema korrekte Bodenaufstandsfläche, siehe auch --> Link. Sehe gerade hier ist es noch ein 4,25 t, haben das AHK und anderes demontiert und abgelastet auf 3,5 t.
Borland am 03 Feb 2026 18:10:17 audibirne hat geschrieben:nach ca 6j fliegen die eh wieder runter , 2 reifen sind dann eh fast am ende . die anderen reifen die noch sehr gut sind , werden ca für 50 bis 70 euro noch verkauft .
Das verstehe ich nicht. Du fährst die Reifen 6 Jahre, dann sind 2 durch und 2 noch sehr gut? Dann holst Du Dir 4 neue? ?
Grandeur am 04 Feb 2026 00:22:20 . Das verstehe ich nicht. Du fährst die Reifen 6 Jahre, dann sind 2 durch und 2 noch sehr gut?
Beim Frontantrieb sind nach 30-40tkm die Reifen vorn runter bzw. beim Allwetter nicht mehr wintertauglich am Wohnmobil. Beim Heckantrieb kommt bei mir Porösität vor Glatze am Reifen. Gruß Grandeur
bert am 04 Feb 2026 07:44:06 Ich bin auch vor der Entscheidung gestanden GJR oder wieder SR und WR. Die Sommerreifen waren am Ende, die Winterreifen vom Profil in Ordnung aber eben hart.
Habe Conti SR gekauft und jetzt einen Vredestein WR. Das ganze am Ducatokasten mit Maxifahrwerk. Wird auch zum Schi fahren bewegt und Schneeketten sind immer im Wagen.
Meine Halle für das Wohnmobil hat auch eine steile Zufahrt. Wechseln kann ich selbst in meiner Halle, Grube und Freiheber vorhanden.
Bei meinem Ex-Alkoven hatte ich GJR. Der wurde aber nie im "harten" Winter bewegt. Da war aber auch der Heckantrieb mit den Zwillingsreifen ein Vorteil. Waren etwas lauter, höherer Spritverbrauch bei einem Alkoven vernachlässigbar. Aber den Bus bewegt man auch flotter als den Alkoven.
Wir wohnen im Alpenvorland. Hatte einen neuen Firmenwagen mit GJR und da ging am frischen Schnee gar nichts. Gefühlt wie ein Sommerreifen.
Denke es kommt auf das Fahrzeug und Nutzungsverhalten an. Wenn ich nur bis in den Herbst fahre, und eventuell vom Schnee überrascht werden könnte, ist der GJR sicher gut. Sollte das Fahrzeug aber dauernd im Winter bewegt werden geht für mich am "echten" Winterreifen kein Weg vorbei. Außer es ist ein Heckantrieb und hat noch dazu eine Sperre. Aber auch das Fahrzeug muss wieder mal den Berg runter. Und da bietet ein WR sicher die bessere Traktion.
WomoToureu am 04 Feb 2026 08:44:36 bert hat geschrieben:...Bei meinem Ex-Alkoven hatte ich GJR. Der wurde aber nie im "harten" Winter bewegt...Wir wohnen im Alpenvorland. Hatte einen neuen Firmenwagen mit GJR und da ging am frischen Schnee gar nichts...Denke es kommt auf das Fahrzeug und Nutzungsverhalten an..
Danke für Deinen zutreffenden Beitrag. Wer im Alpenraum unterwegs ist, in Norwegen etc. sollte im Winter auch Winterreifen fahren. Einige Kollegen haben ihr Mobil im Winter abgemeldet ( Saisonzulassung ) , andere wie wir sind im Winterhalbjahr in Spanien, wo üblicherweise eher weniger Schnee und Eis auf den Straßen zu finden ist. Wenn es bei meinen Ganzjahresreifen mal ganz dicke kommt, habe ich Ketten dabei. --> Linkbert hat geschrieben:Sollte das Fahrzeug aber dauernd im Winter bewegt werden geht für mich am "echten" Winterreifen kein Weg vorbei..
Na ja im Flachland z.B. NRW geht das auch mit Ganzjahresreifen, in Bergregionen nicht.
Tinduck am 04 Feb 2026 09:19:58 WomoToureu hat geschrieben:Na ja im Flachland z.B. NRW geht das auch mit Ganzjahresreifen, in Bergregionen nicht.
Falsch. Kommt komplett auf das Fahrzeug an. Wie bert schon schrieb, Heckantrieb mit Zwillingen kommt mit GJR im Schnee gut zurecht. Frontantrieb eher nicht, da müssen viel früher die Ketten drauf. Wir sind seit 2017 (mit einem Jahr Coronapause) jedes Jahr im Winter in den Alpen und da gabs schon ordentlich Schnee und Eis. Keinerlei Traktionsprobleme mit Goodyear GJR. Klar wären Winterreifen besser, aber GJR sind in dem Fall gut genug. Und dank Alpin-Symbol auch legal. Ketten an Bord sind (auch mit WR) selbstverständlich. Bisher aber nicht gebraucht. bis denn, Uwe
bert am 04 Feb 2026 20:30:22 WomoToureu hat geschrieben:Na ja im Flachland z.B. NRW geht das auch mit Ganzjahresreifen, in Bergregionen nicht.
Stimmt, kann nicht davon ausgehen das jeder, so wie ich, in bergigen Regionen wohnt. Tinduck hat geschrieben:Klar wären Winterreifen besser, aber GJR sind in dem Fall gut genug. Und dank Alpin-Symbol auch legal. Ketten an Bord sind (auch mit WR) selbstverständlich. Bisher aber nicht gebraucht.
Ich bin auch viel im Winter unterwegs und habe beim Ducato auch noch keine Ketten gebraucht. Einmal war ich beim runter fahren am überlegen ob ich die drauf mache. Dann ist aber kurz vorher das Räumfahrzeug gefahren.
rkopka am 19 Feb 2026 17:21:19 Hendrik74 hat geschrieben:Was den meisten nicht klar ist, der Wechsel von Sommer und Winterreifen wird nur in Europa und Nordamerika gemacht, der Rest der Welt fährt Ganzjahresreifen.
Wenn man nach vielen überraschten Amerikanern geht, kennen die Winterreifen praktisch nicht. Vielleicht noch ganz im Norden (Alaska, Canada). Darum fahre ich Ganzjahresreifen, die max 6-8 Jahre als sind und dann verschlissen…. Als einen 10 Jahre alten Sommerreifen, der durch das Alter viel schlechter geworden ist.
Bei mir sind eher 6 Jahre die Grenze, egal welcher Reifen. Ich hatte mal 8 jährige bei einem Gebrauchten drauf, als ich ihn bekam. GJR sind bei mir eher so bei 4-5 Jahren vom Profil schon langsam kritisch. Immerhin müssen sie bei uns im Winter noch 4mm haben. Und ich bin schon mit 4jährigen WR am PKW am Paß hängen geblieben, den andere geschafft haben. RaGu hat geschrieben:Mein Fazit für die Runde: Ein mittelmäßiger Ganzjahresreifen ist ein Kompromiss. Ein Premium-Ganzjahresreifen ist hingegen die klügere und sicherere Wahl als jeder günstige Saisonreifen.
Bei den ganzen Tests muß man beachten, daß die immer mit neuen Reifen erfolgen. D.h. wenn die Reifen mal 3-4 Jahre alt sind, kann das Verhalten schon ganz anders sein. Ich nehme meist einen Reifen, der bei den Tests (noch) ganz gut platziert war, aber nicht gar zu teuer ist. Mangels anderer Daten muß ich mich an die Tests halten. Und da ich kein Rennfahrer bin und eher vorausschauend fahre, stellt sich mir die Frage nach den Grenzbereichen praktisch nicht. RK
tammy99 am 19 Feb 2026 19:06:21 Moin,
bei mir sind die Conti Vamcontact vorne schon nach 25.000km runter. Davor hatten wir Nokian GJR, die hielten 39.000km. Jetzt kommen wieder Nokian drauf!
LG Fred
Tinduck am 20 Feb 2026 09:33:38 Bei uns halten die Goodyear GJR ca. 50.000 km, das sind bei unserer Fahrleistung 4-5 Jahre. Vorn wie hinten. Heckantrieb halt. Alle möglichen Fahrbedingungen, von 40° in Kroatien bis -15° im Winter in den Alpen. Ach ja, isländische Pisten waren auch noch dabei. bis denn, Uwe
MilesandMore am 20 Feb 2026 20:46:03 tammy99 hat geschrieben:Moin, bei mir sind die Conti Vamcontact vorne schon nach 25.000km runter. LG Fred
Ist bei mir genauso gewesen, der zweite Satz war sogar nach 15tkm so weit runter das ich die Faxen dicke hatte. Mängelrüge bei Conti - Antwort bei "Drehmoment starken Fahrzeugen könnte das schon vorkommen" ich schmeiß mich weg..... :lach: Dann bin ich auf Michelin Winterreifen C Decken umgestiegen die ich ganzjährig fahre. 30.000km und 2 Jahre und vorne noch 6,5mm drauf. Ein Traum an Ruhe und Federung und null Sägezahn. Die Conti Hinterreifen hab ich verschenkt an einen Freund. Bernd
Olli2305 am 21 Feb 2026 19:17:03 Habe letztes Wochenende in Willingen die Erfahrung gemacht, das GJR eher die Grenzen erreichen,wie reine Winterreifen. Der Platz war nicht geräumt, Aufbau war Eisiger Grund, Schneematsch darauf Neuschnee, ein Ducato mit GJR hatte dort Probleme mit immer wieder durchdrehenden Räder, auf der Zufahrt leicht bergan brauchte er Ketten. Ich mit Winterreifen hatte auf dem Platz keine Probleme beim anfahren und rangieren. Ist vielleicht für Winterurlauber interessant. Werde aber wohl trotzdem den Sommerreifen Satz auf GJR umstellen, der Kompromiss passt in den meisten Fällen und ich erhoffe mir eine bessere Traktion auf Wiesen.
wurzelseppel am 22 Feb 2026 00:06:56 Kann ich mit gut vorstellen. Mache GJR kann man im Winter immernoch vergessen, trotz Alpinsymbol.
Wenn dann noch Aushärtung durch Alter und etwas Verschleiß dazu kommt, geht schnell garnichts mehr.
Ist bei Winterreifen natürlich genauso. Unterschätzen auch manche, denn optisch sieht man den Reifen die Aushärtung erstmal nicht an.
Grüße
goorooj am 22 Feb 2026 02:17:50 Ganzjahresreifen haben auch auf matschigen Wiesen mehr Grip als reine Sommerreifen, deswegen im Sommer. Und auch wenn man im Winter normalerweise nicht fährt, manchmal gibt es im Frühjahr bei der Alpenüberquerung einen Kälteeinbruch mit Schnee und dann ist man froh keine Sommerreifen zu haben.
Das ist mehr als nur ein Kompromiss.
Tinduck am 23 Feb 2026 11:31:46 Olli2305 hat geschrieben:Der Platz war nicht geräumt, Aufbau war Eisiger Grund, Schneematsch darauf Neuschnee, ein Ducato mit GJR hatte dort Probleme mit immer wieder durchdrehenden Räder, auf der Zufahrt leicht bergan brauchte er Ketten. Ich mit Winterreifen hatte auf dem Platz keine Probleme beim anfahren und rangieren. Ist vielleicht für Winterurlauber interessant.
Mit Frontantrieb kommen Reifen eher an ihre Grenzen. Ein WR ist natürlich im Winter immer besser, aber mit Heckantrieb hat bei uns bis jetzt immer der GJR gereicht, auch im Winter in den Alpen. Für den Fall der Fälle sind immer Schneeketten dabei, dann braucht man keine reinen Winterreifen. Nein, ich werde mir nicht 6 Reifen extra irgendwo hinstellen. Und reine Sommerreifen will ich auch nicht, die kann man nämlich auf der nassen Wiese komplett vergessen. Für uns als Ganzjahresfahrer sind Ganzjahresreifen der beste Kompromiss. bis denn, Uwe
Jobelix am 23 Feb 2026 18:52:25 MilesandMore hat geschrieben:Dann bin ich auf Michelin Winterreifen C Decken umgestiegen die ich ganzjährig fahre. Bernd
Gute Wahl! Wir als reine Nebensaisonfahrer, die aber gern mal im März, April, Mai oder September Oktober mal über die Alpen oder Pyrenäen fahren, und dort auch mal von Schnee überrascht wurden, haben ihn ebenfalls schätzen gelernt. Sollte eigentlich nur runtergefahren werden, weil die Sommerreifen von Conti Profilausbrüche hatten und die Michelin WR schon 5 Jahre alt waren. Sie rollen jetzt ins 7 Jahr... Fahrverhalten auch im direkten Vergleich zu den Sommerreifen sehr ähnlich, mehr Grip auf allen Untergründen, bei Nässe OK, Geräusche nicht hörbar lauter als beim Sommerpneu. Die 18" mit GJR müssen noch ein Jahr warten ;-)
Olli2305 am 24 Feb 2026 18:48:45 Tinduck hat geschrieben:Mit Frontantrieb kommen Reifen eher an ihre Grenzen. Ein WR ist natürlich im Winter immer besser, aber mit Heckantrieb hat bei uns bis jetzt immer der GJR gereicht, auch im Winter in den Alpen. Für den Fall der Fälle sind immer Schneeketten dabei, dann braucht man keine reinen Winterreifen. ... Uwe
Mit dem Heckantrieb sagen viele und war auch sicher mal so, ich habe aber schon 2 mal bei Womo's erlebt, das Hecktriebler Ketten brauchten wo ich mit meinem Fronttriebler noch durch kam. Wie der ihre Reifen waren, kann ich aber nicht sagen. Optisch gut. Für unseren Skiurlaub müssen wir zur Hütte auf 2000m über Forststraßen, da ist es fast egal, ob Heck- oder Frontantrieb, je nach Situation kommt einer durch wo der andere Probleme hat. Und wenn der Allradler rutscht, macht der auch nichts mehr, obwohl er schon ein gutes Stück weiter kommt. Wenn es zweifel am Zustand des Weges gibt und der Wirt meint, ihr könnt es ja mal ohne probieren, werden Ketten angelegt, egal welcher Antrieb. Im Winter habe ich auch immer Ketten an Bord, egal ob Winter oder GJR.
WomoToureu am 24 Feb 2026 20:20:04 Jobelix hat geschrieben:... Michelin Winterreifen C ...Gute Wahl! ...
Auf jeden Fall, wir sind auch sehr zufrieden. Völlig unverständlich was für "Probleme" einige mit Ihren GJ Reifen haben und dies glauben. --> Link
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