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Ich schrieb doch: In der Art. Mir ging es um den Grundriss. Und wenn, bei dem Preis muss man investieren, das sollte wohl jedem klar sein.
Hallo Klaus, Deine Überlegungen finde ich komplett nachvollziehbar und daraus ergibt sich eben die eine konkrete Fragestellung nach den Kosten für einen Liner, die nur eine von vielen Fragen ist. Mir kommt es so vor, als ginge es im größeren Bogen darum: Wohnen in komfortabler Wohnung + Wohnmobil für mehr oder weniger ausgedehnte Reisen (ähnlich jetzt) Wohnen in Liner + kleinen Wohnort für mehr oder weniger sporadische „Heimataufenthalte“ und wenn so, ab wann und für wie lange. Was die laufenden Kosten angeht, dürften beide Varianten gar nicht weit auseinander liegen und machbar sein - wenn man die konkreten Zahlen der erfahrenen Linerbesitzer hier einmal aggregiert. Ich kann leider keine eigenen Zahlen beitragen. Was die Kosten für den Liner betrifft, denke ich, dass bei einem jungen Fahrzeug, wie Du es suchst, der beim Verkauf realisierte Wertverlust beim Übergang zurück in eine Wohnung den größten Einfluss auf die vergleichende Kostenrechnung haben wird. Ein gekauftes Fahrzeug lässt die Kapitaldecke schmelzen. Für mich wäre da entscheidend, ob das Renteneinkommen für den Lebensunterhalt bei der Rückkehr in eine Wohnung, oder in ein versorgtes Wohnen reicht. Wenn ja, würde ich den Abtrag des Kapitals für antizipiert bessere Lebensjahre sorglos in Kauf nehmen. Wenn nein, hätte ich Sorge, dass die Jahre nach dem tollen Reisewohnen zur Hölle werden könnten. Ich wünsche Dir, dass Du die Überlegungen zur Wohn- und Reisezukunft genießen kannst und Dir damit keinen Streß machst.
So ist es, wobei, in unserem Fall, wir schon immer ein kleines Haus auf eigenem Bauland hatten, da war die Investition schon überschaubar, daher konnten wir für den Phoenix viel ansparen. Wenn man jetzt die Einsparung bei Energiekosten und Wasser/Abwasser noch hinzu rechnet sind schon fast die Stellplätze bezahlt.
Bei der Größe des Liners kommt es auch darauf an mit wie viel Personen man rechnet, ist man nur zu zweit, reichen zwei Betten im Alkoven und Hecksitzgruppe, so wie bei Wolfgang. Wir bekommen immer noch mal Besuch vom Nachwuchs und daher brauchen wir 4 Schlafplätze. Wenn man ein 2 bis 3 Jahre altes Fahrzeug kauft ist der größte Wertverlust schon passiert, danach geht es nur sehr langsam weiter. Für unser Fahrzeug z. B. kann man ab dem dritten Jahr mit <10% vom Neuwert in 10 Jahren rechnen. Da bleibt auch nach 25 Jahren noch ein schönes Sümmchen übrig. Der Wertverlust bei Massenware ist wesentlich größer. Uns hat auch die Frage beschäftigt, wie lange man so ein Fahrzeug fahren kann, da gibt es aber auch Beispiele von über 80jährigen die noch sicher fahren, mein Onkel ist 82 und fährt noch als Aushilfe im Fuhrunternehmen meines Cousins. Die letzte Überprüfung der Fahrtüchtigkeit für den CE hat er mit Bravour bestanden, andere sind schon mit 50 nicht mehr fahrtüchtig. Hallo, der Wertverlust ist schon klar. Aber wenn ich in einer Mietwohnung lebe (die muss dann etwas größer sein als nur ein Zimmer), dann habe ich auch einen sehr hohen Verlust, nämlich die Miete. Die geht zum Vermieter, aber nicht auf mein Konto :( :? Es sind halt auch einige Fragen zur Lebensweise, die ich mir stellen muss, die kann mir aber niemand beantworten: Will ich auf so kleiner Fläche leben, nicht einmal von einem Zimmer in anderes gehen können, ... Will ich immer woanders sein und manche Freiheiten genießen, dafür habe ich nur vier Meter vor und zurück, um mich zu bewegen, wenn es draußen nass und kalt ist? Oder fällt mir der Womo-Himmel auf den Kopf? :eek: Peter, noch eine Frage zum Handling: Ich stelle mir da so manche Straße vor, die ich etwa in Norwegen gefahren bin (Straße nach Mefjodvaer auf Senja, ...), da sind kleine Straßen mit Ausweichstellen, da sind die oft engen Tunnels, die ich fürchte (Spiegelklatscher vor zwei Jahren). Geht sowas mit einem Liner + Hänger? Wie problematisch ist der Überhang bzw. die Bodenfreiheit oder "Kuppenfreiheit"? Du bist da sicherlich der bessere und geübtere Fahrer, kann das auch ein alter Dummi lernen (na ja, bis jetzt unfallfrei ...), der so ein Schiff mit Hänger nicht gewöhnt ist? Das sind alles so Rechnungen, die mir im Kopf umgehen. Danke einfach nochmal für die tollen Beiträge, die mir sehr helfen! Gruß Klaus
Hallo Klaus, Versorgungsfahrzeuge müssen auch über diese Straßen und da komme ich auch durch.
Beim Eurocargo ist der Überhang nicht so groß wie beim Daily, außerdem kann ich mit der Luftfederung zum rangieren hoch oder runter fahren.
Ich habe den CE, aber meine Frau hat einfach 4 Fahrstunden genommen und fährt jetzt auch sicher. Rede mal mit einer Fahrschule für LKW, für solche Übungsfahrten machen die dir auch einen günstigeren Preis. In Irland habe ich auf einer einspurigen Straßen den Schulbus vor mir herfahren lassen, der hat alles frei gehupt und ich konnte entspannt hinterher fahren. :D Mit einem guten LKW Navi und etwas Planung ist es kein Problem und manche Küstenstraßen macht mit dem Smart Cabrio oder dem Motorrad sowieso mehr Spaß als mit dem Wohnmobil. Hallo, wenn ich das richtig sehe, ist so ein Morelo (als Beispiel) nur ca. 20 cm höher und 5 cm breiter als mein Eura Alkoven, na ja, zwei bis drei Meter länger ... Hänger habe ich mal rangiert, ging für mich am PKW ohne Probleme, auch rückwärts rangieren usw.. Aber wichtig eben Überhang usw.. Nach Mefjordvaer fahren auch Tanklaster usw., gehen tut es ... Und ich denke, dass man sich an das Ausholen usw. gewöhnen kann. Reisen und nicht rasen ... Ich muss mir beim Gelegenheit das auch mal anschauen, wie so ein Teil von innen aussieht. Gruß Klaus
Falls du bei Gelegenheit einen Ausflug an die schöne Mosel machst: --> Link der steht in Polch bei Niesmann. Dort kannst du auch jede Menge andere Fahrzeuge besichtigen. Wir hätten uns durchaus auch einen Liner leisten können - Kauf und Unterhalt. Aber wir haben uns aus anderen Gründen gegen einen Liner entschieden. Zweifelos haben Liner einer besseren Komfort, mehr Wohnfläche, mehr Stauraum, größere Tanks für Diesel, Frischwasser und Grauwasser. Das hat uns schon gelockt. Aber Liner haben eben auch einige Nachteile. - Während die Stellplätze in D meist mit der Größe eines Liners klarkommen, ist das außerhalb von D, vor allem im Süden nicht immer der Fall. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Stellplätze z.B. in Spanien oft nur 6,5 m lang sind. Manchmal gibt es einige größere Stellflächen, aber die sind meist als erste voll. In Valladolid hatten wir mit unserem 8 m-Womo extreme Platzprobleme auf dem städtische Stellplatz und es war sehr sehr eng in den Kurvenradien. Auf diesem SP hätte ein Liner nie und nimmer Platz gefunden. In Spanien war das oft ähnlich. - Liner sind höher als normale Womos und brauchen daher größere Durchfahrtshöhen und haben mehr Probleme bei überhängenden Felswänden und Straßenbäumen mit niedrigen Ästen. - Liner haben größere Kurvenradien und deshalb bei engen Kurven und Serpentinen größere Probleme. - Mit einem Womo findet man auch außerhalb von CP und SP Parkmöglichkeiten, z.B. auf den Parkplätzen von Einkaufszentren und Kaufhallen, da man ja auch mal etwas Einkaufen will. Auch die Parkplätze bei Sehenswürdigkeiten sind meist zu eng und kurz für Liner. Die Liner, die ich auf unseren Reisen getroffen und gesprochen habe, hatten deshalb entweder ein Miniauto oder Motorroller an Bord (wo das geht) oder auf einem Anhänger, aber Anhänger sind auch nicht so praktisch. - Der Radwechsel bei einem 4,5-Tonner ist schon etwas anspruchsvoller als bei einem PKW und die Räder entsprechend schwer. Das ist die Grenze, was ich mir als Rentner jetzt und künftig noch zutraue. Man sollte schon vorher 1 oder 2 Büchsen Spinat vernaschen wie Popey. Für den Radwechsel bei einem Liner bräuchte man schon eine ganze Palette mit Spinatbüchsen. Wir mussten also den Luxus und die Vorteile eines Liners mit den Nachteilen abwägen. Jeder wichtet dabei seine Kriterien anders, so dass auch die Entscheidungen anders ausfallen. Da wir nach 20 Jahren Mietwomos mit der Zeit immer größere Womos gemietet haben, kamen die kleinen Womos bei unserem Kauf und unsere Dauerurlaube nicht mehr infrage, noch dazu, weil wir als Rentner recht lange Reisen unternehmen und im Sommerhalbjahr wohnen wir defacto im Womo. Unser Kompromiß lag dann zwischen "normalen 3,5-Tonnern" und einem Liner. Wir haben einen Hymer B-MLT 780 mit 4,5 t gewählt. Mit der Länge von knapp 8 m ist das die Grenze in etwa, wo man fast immer Platz findet, beim Stehen wie bei der Fahrt. Dafür ist der Luxus aber auch leider in der Mitte zwischen einem 3,5 Tonner und einem Liner. Der Wassertank hat immerhin 180 l, die Betten jeweils etwas über 2 m mal 0,9 m und in die große Garage passt viel hinein. Auch die Duschkabine ist für meinen Luxuskörper noch praktikabel und Bad und Dusche sind getrennt. In einem "normalen" 3,5-Tonner kann ich mich in der Dusche nicht mehr "drehen". Wir fahren viel auf schmalen Nebenstraßen und da geht einem ganz schön die Muffe, wenn etwas entgegen kommt oder man nicht weiter kommt und man wenden muss. Für einen Liner wäre das schlicht unmöglich. Während wir noch häufig "ran ans Reh" fahren können, müssen Liner auf einem CP bzw. SP stehen bleiben und mit Miniauto oder Motorroller zu Sehenswürdigkeiten oder zum Einkauf fahren.
So ist es, man gewöhnt sich sehr schnell dran, und du wirst es müssen. Du willst dich ja vergrößern. Wer Angst hat kommt schon mit dem KaWa an seine Grenzen. Wurde ja schon einige Male diskutiert, das Hauptproblem sitz auf dem Fahrersitz.
Wenn ich in einem Wohnmobil wohne, dann bin ich dort zuhause. Oder habe ich da etwas nicht verstanden?
Hallo Klaus, jetzt bist du gedanklich beim Morelo und denkst an ein Anhänger mit einem kleinen PKW! Schau dir folgenden Morelo an: Morelo Palace 88 GQ: 8,99m lang, 7,5 t, mit Smartgarage, gebraucht bekommst du ihn für ca. 250- 300.000 (ca. 3-5 Jahre alt). 1400 kg Zuladung: Smart 453 wiegt 820 kg (selbst gewogen und mit 580 kg müsstest du allein auskommen. Würde ich kaufen, um darin zu leben, aber meine Frau ist nicht soweit. :lol:
Das ist auch meine Erfahrung, wenn man vorher noch kein großes Fahrzeug gefahren hat ist es sicher eine Umstellung, aber Übung macht den Meister. Wenn man ein Beiboot hat tut man sich auch manche Strecken nicht mehr an, Streetview ist eine große Hilfe bei der Planung, wenn man sich nicht sicher ist. Weder in den spanischen Pyrenäen noch im französischen Teil hatten wir Probleme einen geeigneten Stell oder Campingplatz zu finden. Ein einziges Mal, in Schottland, mussten wir ausweichen und standen dann auf einem Parkplatz an einem Pub, im nach hinein erwies sich dies als Glücksfall. :sauf: In all den Jahren mit unserem Phoenix hatten sonst kein Problem mit den Abmessungen. Man kann aber nicht von seinem eigenen Reiseverhalten auf die Vorlieben von Anderen schließen, jeder muss für sich entscheiden was ihm wichtig ist. genau aus diesem Grund finde ich den Ansatz von Klaus richtig, sich vorher zu informieren. Zwischen großem Liner und Kompaktwohnmobil gibt es auch noch viele Möglichkeiten. Wir hatten lange überlegt ein Fahrzeug <8m mit Längsbetten und Hecksitzgruppe zu nehmen, mit diesem Grundriss hat man ein tolles Raumgefühl und großes Bad, , auch wenn man über eine Treppe ins Bett steigen muss. Beispiel< 8m --> Link Beispiel >8m --> Link Hallo, eine Nummer kleiner - da weiß ich nicht, ob ich mich da z. B. im Winter wohl fühle. Mir gefällt, da ich z. B. kalt schlafe, der Gedanke eines abtrennbaren Schlafzimmers usw. ganz gut, einfach mehr das Gefühl einer "richtigen Wohnung" bei einem Einer (vielleicht täusche ich mich da auch). Und mein Budget ist auch etwas begrenzt, mehr als so 180.000 € gehen sicher nicht, das ist schon hart an der Grenze. Lieber weniger, dann die Dinge verbessern, die ich bräuchte, z. B. Gastank, bessere Elektrik mit LiFePo. Ich will nicht ständig eine Steckdose suchen müssen oder nach Tauschflaschen. Aber ich habe ja noch Zeit um zu überlegen, Angebote zu recherchieren etc.. Gruß Klaus Hallo Peter, der kleiner Phönix sieht super aus und hat eine tolle Ausstattung mit Gastank, LiFePo, Solar usw.. Auch Frischwasser etc. sind interessant. Frage dazu: Der Weg in den Alkoven scheint da gar nicht so hoch zu sein wie bei mir im Eura, da habe ich eine Leiter. Er scheint eher so hoch zu sein wie bei manchen Integrierten das Heckbett? Das wäre dann auch noch eine interessante Variante. Leiter möchte ich halt nicht, man wird einfach alt. :? :lach: Gruß Klaus
Das wäre für mich die entscheidene Frage, nicht das Wohnmobil als solches. Da wirst du was passendes finden. Man trifft eine Entscheidung, die erstmal nicht so leicht umkehrbar ist. Wohnung aufgeben, Wohnmobil kaufen, Geld weg. Auf jedenfall wäre es mit Aufwand verbunden, es umzukehren. Den ersten Sommer macht das riesig Spaß, jede Woche woanders, viel am Meer, schönes Wetter, tolles Essen, tolle Landschaft. Wenn ich es richtig verstanden habe, soll es eine längerfristige Entscheidung sein. Da kommt der kühle und regnerische Herbst. Viel im Wohnmobil, wenig Möglichkeit, draussen zu sein. Dann kommt der Winter, sicherlich im Süden Spaniens angenehmer als im Rothaargebirge, dennoch, Winter. Allein auf irgendeinem Platz, die Straßen leer. Weit und breit kaum Menschen. In einer Wohnung hat man sein soziales Umfeld, Familie, Freunde, Bekannte, ehemalige Kollegen, selbst Nachbarn. Da gibt es mal eine Kartabend, oder eine Einladung, eine Veranstaltung, ein Vereinsleben oder einfach mal durch die Stadt schlendern und Geschenke kaufen. Wenn es draussen schneit, schön auf der Couch liegen und eine Netflixserie schauen, dazu ne Pizza und ein Glas Rotwein. Nein, es ist nicht das gleiche wie im Wohnmobil. Dem Arzt auf Deutsch erklären, wo es zwickt, in der Apotheke auf deutsch seine Wünsche äußern. Alles Dinge, die überlegt sein wollen. Es ist eine Sache, wie jeder einzelne tickt. Wir waren schon öfters über Weihnachten und den Jahreswechseln in Italien. Das ist nett, es ist auch angenehmer vom Wetter, aber es ersetzt uns nicht den beleuchteten Weihnachtsbaum daheim mit den Kids und der Weihnachtsgans. Deshalb, gut überlegen, ob diese Form zu leben auch noch nach 2 oder mehr Jahren Dich erfüllt. Oder eben Plan B, um dann das Leben problemlos wieder ändern zu können. Alles ist immer nur eine Phase, nix ist für immer. Vor diesem Hintergrund würde ich das machen, was ich JETZT für richtig halte. Ob das dann für 2 oder 10 Jahre funktioniert, ist doch gar nicht der Punkt. Und wenn man sich jetzt nen Liner kauft und in 2 Jahren mit 20.000 Euro Verlust wieder verkauft - na und? Dafür hat man dann 2 Jahre tolle Reisen gemacht und ist um viele Erfahrungen reicher. Man sollte das natürlich nicht so machen, dass man sein Haus verkauft, dafür einen Liner kauft, den nur Haftpflicht versichert und dann einen selbstverschuldeten Totalschaden produziert. Plan B und vernünftige Absicherung wäre für mich schon Bedingung. Am meisten wird man irgendwann die Dinge bereuen, die man NICHT gemacht hat - denke ich. bis denn, Uwe
So würde ich das auch sehen. Klaus hat ja schon den, für mich, richtigen Ansatz - kleine Wohnung, als Fixpunkt für eine immer mögliche Rückkehr und ein entsprechende Fahrzeug zum Leben. Ähnliche Gedanken hatten wir auch schon mal, falls jemand bei uns vor dem Partner sterben würde. Beim Fahrzeug sollte er aber lange überlegen, was er da nimmt. Da er alleine unterwegs sein möchte, müsste es ja kein "Riese" sein, denn darin joggen will er ja nicht :mrgreen: Er müsste sich eher genaue Gedanken darüber machen, was er genau mit dem Fahrzeug machen will. Irgendwo stehen und "Leben", was weniger mein Ding wäre oder Reisen und Erleben, was genau mein Ding wäre und für letzteres wäre mir ein Morelo würde da z.B. ein Hymer ML_T 4x4 ausreichen :mrgreen: Einfach alle Ideen und Gedanken auf den Tisch legen, - sortieren - lange überdenken - runterwerfen - der richtige wird übrig bleiben Grüße
Ehrlich gesagt, ein Leben im Fahrerhaus möchte ich mir nicht vorstellen. Alles mit Halbdinette wäre für mich sofort raus, wenn es um 'darin Leben' geht. bis denn, Uwe
Hallo, da stimme ich dir zu. Darum ist der eine Phönix, den Peter verlinkt hat, mit der Hecksitzgruppe interessant. Schon alleine deswegen finde ich die Anregungen hier sehr gut, weil da auch solche Dinge gezeugt werden, von denen ich gedacht habe, dass es die gar nicht gibt. Einfach nochmals Danke! Gruß Klaus Jeder hat andere Vorlieben und Gewohnheiten, deshalb ist es immer eine persönliche Entscheidung. Der Ansatz von Klaus sich Tipps zu holen ist super, das Forum ist meiner Meinung nach nur ein erster Schritt. 1. Gibt es für die großen Wohnmobile geeigneter Plattformen. 2. Wird hier im Forum zu oft von den eigenen Ansprüchen geschrieben, nützt für die Entscheidungsfindung wenig. 3. Wir haben uns mit vielen Langzeitreisenden und Leuten die im Wohnmobil leben unterhalten und deren Erfahrungen für uns eingeordnet. Es ist ein großer Unterschied zwischen 3 Wochen Urlaub und 3 Monaten oder dauerhaft im Fahrzeug leben. Wir haben erst vergangenes Wochenende einen Bekannten besucht, er lebt seit 2 Jahren im 9m Concorde Liner und Anhänger mit Smart. Im Winter war er jetzt zum zweiten Mal in Spanien und steht zur Zeit in Unterfranken am Main. Er hat uns gesagt, dass er die Entscheidung noch keine Minute bereut hat. Kontakt zu anderen Menschen ist kein Problem, auch die Tochter und Enkel zu Weihnachten in Norddeutschland besuchen ist mit dem Flieger kein Problem und sogar günstiger als fahren. Für ihn die optimale Lösung. Aber nicht für uns. Meine Frau hat regelmäßige Arzttermine. Wir möchten unser Haus nicht aufgeben. So werden wir voraussichtlich 9 Monate im Wohnmobil sein und mindestens 3 Monate zuhause. Zu wichtigen Terminen werden wir, gemeinsam oder nur einer, mit der Bahn zu Kurzbesuchen zurück fahren, das Wohnmobil bleibt dann ein paar Tage z.B. in Südfrankreich stehen. Der gemeinsame Ansatz Ausreichend Platz und großes Bad. Es muss beides möglich sein, Reisen und Wohnen Auch mal eine Woche autark ohne VE und Strom stehen können. Ich kann mich nur wiederholen, am besten direkt Leute auf Stellplätzen ansprechen und nach deren Erfahrungen fragen. Wir haben mit allen möglichen Leuten gesprochen, vom Van bis zum großen EXMO auf Allrad LKW, alle haben gerne Auskunft gegeben und mit manchen haben wir sogar immer noch Kontakt.
Genau meine Rede, so ist es.
Klaus, es geht schneller als man denkt, daß die Gesundheit nicht mehr das ist was sie mal war. Meine Erfahrung, heute mit 71 kann ich viele Dinge nicht mehr so tun wie mit 65. Vor 6 Jahre saß ich noch auf dem Mountainbike heute bin ich froh wenn ich mit dem SUV Bike längere Strecken fahren kann. Und was ich mit 80 noch tun kann das steht in den Sternen und darüber mach ich mir keinen Kopf, wer weiß ob ich 80 werde. Jeder Tag ist ein Geschenk das man annehmen sollte. Geniesse dein Leben jetzt statt Zeit mit Planung zu verschwenden. Sei froh das du gesund bist nutze die Zeit. Ein Jahr vor der Rente würde ich mir solche Gedanken machen, wer weiß wie die Welt dann aussieht und was vom Geld noch übrig bleibt. Ich hoffe du bleibst gesund und munter das ist das wichtigste im Leben, keine Liner - mit Sicherheit. Beste Gruesse Bernd Hallo, die ganze Diskussion hier hat mir in sehr vielen Punkten weitergeholfen. Da sind viele Überlegungen in meinem Kopf. - Finanziell scheint es nicht zu schlimm zu sein. - Hänger mit kleinem Auto scheint ziemlich notwendig zu sein (Einkäufe, Besichtigungen). - Wertverlust hält sich bei einem gebrauchten Womo eher in Grenzen. - evtl. rechtzeitig ein Womo kaufen und noch aufrüsten (fester Gastank wäre mir wichtig, Hubstützen, Solar und LiFePo in ausreichender Stärke) - Kleine feste Wohnung ist wichtig (Arztbesuche, weiterhin ab und zu beruflich tätig). Entscheidend ist dann natürlich, ob ich mir das vorstellen kann. Aber bis dahin geht noch viel Wasser die Zusam runter (Bach hinter meiner Wohnung). Aber ich finde schon großen Gefallen an der Vorstellung, einfach aus vielen Dingen raus zu sein. Aber da ist natürlich auch der Nachteil, aus manchen Dingen raus zu sein. Für mich spielen wahrscheinlich Fernreisen keine große Rolle mehr. In meinem Kopf sind dann eher Reisen in Deutschland zu Zielen, die ich bisher vermieden habe, weil ich nur zur Hauptsaison Zeit habe. Ich stelle es mir schön vor, in der Nebensaison Ziele wie Mecklenburgische Seenplatte, Nord- und Ostsee, aber auch Städte wie Berlin usw. zu bereisen. Eventuell auch Frankreich mit der Antlantikküste o.ä.. Am Tag unterwegs sein, wandern, fotografieren, dann ins Womo zu kommen und Ruhe zu haben. Oder auch bei einem Schlechtwettertag oder Tagen dort einfach abzuschalten. Gesundheitlich muss ich sehen, was so in 5 Jahren sein wird, das weiß niemand. Aber der Beitrag hat mir geholfen, dass ich doch nicht desillusioniert bin, sondern noch träumen kann. Danke euch allen! Klaus
Ein Wohnmobile von 9m plus Hänger vergrößert die Platzprobleme nochmal erheblich. Wir kommen ganz gut ohne Auto zurecht. Haben E-Bikes in der Garage und gut ist. Aber das sieht eben jeder anders. Ein 9-m-Mobil bekommt man auch mit Smart-Garage. bis denn, Uwe Ich fahre einen 7,5 m integrierten .. und nach 3 oder 4 Wochen bin ich da immer gerne wieder zuhause ..doch eng .. so ne Kiste . Um dauerhaft drin zu wohnen wäre mir eine rundsitzgruppe und aus einigen Gründen , ein abgekoppeltes Fahrerhaus wichtig . Sowie eine heckgarage die einen vernünftigen Roller aufnimmt . Aaber .. zu gross sollte es für mich nicht sein .. ich reise viel , viel ungeplant , und bangte schon des öfteren um meine Bus Spiegel .. und der hymer ist schlank gegen nen liner . Cp waren oft mit 7,5 m schon schwer anzufahren .. 9 m möglichst mit Hänger mag ich mir gar nicht vorstellen .. Ich sehe in spanien natürlich viele grosse Liner .. aber das sind oft mehr so Immobilien als Mobile .. das Reisen wird damit nicht leichter .. gerade wenn man alleine fährt und an Engstellen nen Einweiser braucht .. dann noch mit Hänger .. oh oh ..nix für mich . Standen ja die letzten Jahre auf der cmt auch bei morelo und phoenix auf der matte .. wenn dann würde es ein 7,8 m phoenix alkoven .. die Dimensionen haben uns abgeschreckt .. und der Preis .. 250kE .. da gehts los Bin gespannt was es beim TE wird .. was auch immer viel glück damit
Stellplatzprobleme sind bei dauerhaft wohnen wollen eher zweitrangig. Ein Leben ohne PKW, alles mit dem E Bike, bei Wind und Wetter? Viel Spaß, ich wollte das nicht.
Das ist toll wenn ihr noch so fit seid, aber nicht jeder kann große Strecken mit dem Fahrrad oder e-Bike bewältigen, ich schaffe locker 80km mit dem Rennrad, meine Frau keine 20km mit dem e-Bike. Man sollte bei Ratschlägen nicht von den eigenen Bedürfnissen und Verhältnissen ausgehen. Platzprobleme mit 8,8m Wohnmobil und 4,2m Anhänger ohne Deichsel kennen wir nicht.
Was ist ein Anhänger ohne Deichsel? LG Dieter
Ich auch nicht, die Probleme haben aber oft Menschen die gar kein „großes“ Wohnmobil haben. Meist vom hören sagen. Wenn man drinnen wohnen will ist Platz und Grundriss an erster Stelle, die passenden Stellplätze finden sich immer. Ich habe auch schon mal 2 Plätze gemietet…
Denke das ist auf die Länge bezogen: 4,2m gemessen ohne Deichsel. Also über 5m mit Deichsel.
Entschuldigung, missverständlich ausgedrückt, der Anhänger hat einen Laderaum von 4,2m, die Gesamtlänge mit Deichsel ist 5,75m. Ergibt in unserem Fall eine Zuggesamtlänge von 14,55m. Wir hatten vorher einen Plattformanhänger, der war einen Meter kürzer. Hallo, es gibt viele Dinge zu bedenken. Entscheidend aber: Welche Lebensform will ich haben? Und da kann ich in Zukunft viel überlegen. Dann werde ich sehen, wohin die Reise geht. Will ich das Leben auf Mini-Raum, dafür aber mit Weite außen? Oder leben in einer weiteren Wohnung und dafür dann weniger Weite um mich herum? Gruß Klaus
Oder halt beides, wie die meisten. Schöne Zeit Zuhause und zwei oder drei längere Touren, Frühjahr, Frühsommer und im Herbst. |
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