aqua
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Wer lädt wie die Bordbatterie


apnl am 21 Sep 2007 23:25:12

Hallo an alle,

ich habe zwar die Suche bemüht aber leider nichts gefunden.

Nach dem Einbau eines Bordcomputers bin ich erschrocken, welche Verbräuche tatsächlich vorhanden sind.
Während dem Fahren habe ich geprüft (d.h. prüfen lassen) mit wieviel A die Bordbatterien geladen werden. Mit eingeschaltetem Kühlschrank als einzigem Verbraucher waren dies gerade einmal 6 A. Hätte eigentlich mit mehr gerechnet.

Kurzum ich mache mir Gedanken, wie diese Ladeleistung verbessert werden kann. Hierbei habe ich auch mit dem Gedanken gespielt, ein zusätzliches Ladegerät zu installieren.

Bei meinen Überlegungen, wie die Batterien geladen werden bin ich auf folgendes Ergebnis gekommen:

Bei 230 V Außenanschluss erfolgt die Ladung der Batterien über das im E-Block verbaute Ladegerät.

Meine Brennstoffzelle kann an den E-Block oder direkt an die Batterien angeschlossen werden. Die Ladeleistung kann sicherlich nicht über der max. Leistung der BZ, d.h. 5,6 A liegen.

Doch wie verhält es sich mit der LIMA? Ist diese direkt an den Batterien angeschlossen, oder läuft die Ladung über den E-Block?
Falls die Lima direkt angeschlossen sein sollte, würde m.E. ein zusätzliches Ladegerät nicht viel bringen oder ????

Von dem SanSoucie Laderegeler habe ich schon gelesen, ist mir aber etwas zu teuer.

Wie habt ihr dieses Problem gelöst, d.h. wie bringt ihr eine max. Ladeleistung der Lima in die Batterie?


Armin

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 22 Sep 2007 09:21:48

wie ich in einen anderen thread schon mal geschrieben habe, habe ich mir nachträglich ein 120a transwatt ladegerät eingebaut. dieses ladegerät kann ich auch während der fahrt (über einen zusätzlichen wr der an der lima hängt) betreiben. so kann ich auch während der fahrt mit bis zu 120a laden.

rainer

apnl am 22 Sep 2007 11:47:26

rafl hat geschrieben:wie ich in einen anderen thread schon mal geschrieben habe, habe ich mir nachträglich ein 120a transwatt ladegerät eingebaut. dieses ladegerät kann ich auch während der fahrt (über einen zusätzlichen wr der an der lima hängt) betreiben. so kann ich auch während der fahrt mit bis zu 120a laden.

rainer


Hallo Rainer

Wie groß ist dein Wechselrichter??


Armin

Anzeige vom Forum


Scout am 22 Sep 2007 11:48:00

Hallo Achim!
Ich habe eine Frage zur Benutzung des Bordcomputers.
Hast Du den eingebaut weil Du Probleme mit der Energieversorgung hattest?
Oder nur so, just for fun.

Nach meinem laienhaften elektrischen Verständnis hängt die Höhe des Ladestromes vom Ladezustand der Batterie ab. Wenn die Batterie voll ist, fließt minimaler Ladestrom. Ist sie leer, fließt maximaler Ladstrom.
Wenn „NUR“ 6 A fließen, muss das nicht bedeuten, dass Lima zu schwach ist. Es kann auch sein, dass die Batterie nicht mehr aufnimmt.
Außerdem ist für das Laden auch die Zeit wichtig, wie lange geladen wird.
Das gilt besonders für die Brennstoffzelle. Die hat einen geringen Ladestrom. Dafür kann die aber 24 h/Tag die Batterien laden.

Und nun zu meiner Lösung.
Ich habe 2x80 Ah Batterien eingebaut. Von der Lima habe ich Schweißkabel mit 25 mm² zu den Bordbatterien verlegt.

Ich bin bisher max. 3 Tage ohne externe Stromversorgung gestanden und hatte keinen Mangel. Ich betreibe einen Fernseher, keine Kaffeemaschine und keinen Staubsauger.

Mit nachbarlichem
Wolfgang

apnl am 22 Sep 2007 13:00:25

Hallo Wolfgang,

Scout hat geschrieben:Hallo Achim!
Ich habe eine Frage zur Benutzung des Bordcomputers.
Hast Du den eingebaut weil Du Probleme mit der Energieversorgung hattest?
Oder nur so, just for fun.



Der einbau erfolgte, weil ich mir nicht ganz sicher war, ob ich möglicherweise irgendwo einen versteckten Verbraucher habe. Auch wollte ich einfach mal sehen, wie voll meine Batterien wirklich sind. Den Ausschlag hierfür gab eigentlich meine Brennstoffzelle, da diese nach meiner Meinung viel zu oft lief.
Der Batteriecomputer hat mir als Elektronikerlaie zwischenzeitlich etwas die Augen geöffnet.
Hauptproblem bei uns sicherlich die Kaffeemaschine. Habs mal ausprobiert, 10 Tassen Kaffee belasten die Batterie mit ~ 25 A. Und die wollen wieder geladen sein.

Scout hat geschrieben:Nach meinem laienhaften elektrischen Verständnis hängt die Höhe des Ladestromes vom Ladezustand der Batterie ab. Wenn die Batterie voll ist, fließt minimaler Ladestrom. Ist sie leer, fließt maximaler Ladstrom.
Wenn „NUR“ 6 A fließen, muss das nicht bedeuten, dass Lima zu schwach ist. Es kann auch sein, dass die Batterie nicht mehr aufnimmt.


Bei mir ist eine 85 Ah und eine 80 Ah Gel-Batterie verbaut. Beide Batterien hatten eine Kapazität von ~ 80 Ah, d.h. die waren gut leer, so dass eigentlich ein höherer Ladestrom hätte fliesen können.
An max. Ladestrom habe ich ~ 18 A am Bordcomputer feststellen können, nach Einschalten des Kühlschranks sank dieses Leistung auf ~ 6 A ab, was eigentlich logisch ist, da der Küli ja auch Strom verbraucht, d.h. 18 A werden eingespeist, 12 A klaut sich der Küli, verbleiben 6 A für das LAden der Batterien.

Scout hat geschrieben:Außerdem ist für das Laden auch die Zeit wichtig, wie lange geladen wird.
Das gilt besonders für die Brennstoffzelle. Die hat einen geringen Ladestrom. Dafür kann die aber 24 h/Tag die Batterien laden.


Das ist mir klar. Daher suche ich nach einer Lösung die Ladespannung während der Fahrt zu erhöhen. Denn wenn das Fahrzeug steht wird die Lima nicht mehr viel Gelegenheit haben zu laden :)

Scout hat geschrieben:
Und nun zu meiner Lösung.
Ich habe 2x80 Ah Batterien eingebaut. Von der Lima habe ich Schweißkabel mit 25 mm² zu den Bordbatterien verlegt.


Ich denke das werde ich über Winter mal probieren, von der Lima aus gesehen den Querschnitt zu erhöhen.
Ich denke dies war auch der Vorschlag in einem anderen Thread von abo1.
Momentan fahre ich vom Fahrersitz mit 25 mm² zu den Bordbatterien unter der Dinette-Sitzbank. Allerdings kommt von der Lima zur Verteilung unterm Fahrersitz ein Kabel mit wesentlich geringerem Querschnitt an.

Scout hat geschrieben:
Mit nachbarlichem
Wolfgang


Wo ist Nachbarschaft??


Armin

Scout am 22 Sep 2007 13:07:33

Plankscht


Wolfgang

abo1 am 22 Sep 2007 23:40:51

hallo

es gibt einen direkten zusammenhang zwischen dem leitungsquerschnitt und dem ladestrom

ist der querschnitt zu gering, dann verursacht das einen spannunsgabfall. es sind zwischen einige zehntelvolt bis zu einem oder zwei volt die da am weg von der spannungsquelle (LiMa.) zur aufbaubatterie verloren gehen koennen.

wenn aber an der batterie nicht die benötigten zb. 14,2 sondern nur 13,2volt ankommen dann fliesst natürlich nur ein recht geringer ladestrom
denn welchen ladestrom die batterie aufnehmen kann hängt vor allem davon ab wie hoch die spannung an den klemmen der aufbaubatterie ist

wäre spannend das mal zu messen während einer ladung kurz nach ladebeginn....

lg
g

kintzi am 23 Sep 2007 00:28:19

Hallo apnl, Deine Angaben stimmen mit meinen Messungen überein, mehr ist es ohne Eingriffe wirklich nicht.. Falls Du sofort mehr Ladestrom haben willst, lass Kühli über Gas laufen, was allerdings während der Fahrt ohne Secu Motion nicht erlaubt ist. Hast dann volle 18 A Ladestrom. Ordentl. Lsg.: + Kabel v. Lima zu Starterbatt. auf mind. 16- 25mm2 verstärken und IU-Ladewandler DC1212-40 (Waeco 40A) zur Spannungserhöhung auf 14,2 V dazwischenschalten. Kannst natürlich auch Sterling o.ä. nehmen. Wie ich aus anderem Thread weiss, hast Du vorne neben der Starterbatt. genügend Platz . Das müsste Dein Problem beheben, Gerät kostet allerdings 260 €. Kann mich auch erinnern, dass Du mit Deinem Netzladegerät Schwierigkeiten hattest, kaum Amp. Deine EVS müsste bei ausgeschalteten Verbrauchern den Nennstrom bringen, der dafür in Manual oder Typenschild angegeben ist. Kannst am Comp. ablesen, wenn Ladesp. in der Hauptladephase unter 13,6V ist. Bei steigender Spannung geht Ladestrom dann zurück. Richi

Varadero_BW am 23 Sep 2007 08:47:11

Hallo,

Auch von mir, mehr oder wenigung die Bestätigung des bereits geschriebenen.

zum Einen, dass der Kühli etwa 12Ampere zieht ist normal. Das braucht der auch m den Kühlschrank zumindest kühl zu halten.

Zum Anderen, die Lichtmaschine wird wohl nicht viel mehr an Leistung als diese 18A liefern können. Denke auch dran, nach dem Starten ist die Starterbatterie auch wieder soweit dass sie Ladung vertragen kann. Dieser Ladestrom wird ja auch von der Lima produziert. das heisst wenn nach etwa 30 Minütiger Fahrt die Starterbatterie wieder voll ist, (beim Womo dauert das länger da der Strom ja verteil wird auf die Starter und AUfbau Batterien) dann geht der volle Ladestrom auf die Aufbaubatterie zum Laden.
Auch ist hierbei zu beachten, die Lichtmaschine liefert nur ein bestimmtes Ladepotential. Sie hat eben nur eine gewisse Watt Anzahl. Baust Du eine größere Lima ein, die mehr Ladestrom liefert, dann sinkt die Motorleistung. denn die Lima braucht ja auch Leistung die quasi in Strom umgewandelt wird. Das ganze ist ja immer nur eine Energiewandlung, die aber jedes mal mit Verlusten behaftet ist.

als Drittes ist natürlich auch der Weg zur Aufbaubatterie zu betrachten.
Tu mal während der Fahrt ein Spannungsmessgerät an die Starterbatterie anschliessen und schau Dir am Batteriecomputer die Spannung da an. die Differenz wird an Deinen etwa 3 Meter 25mm² Kabel verbraten. Und nun ist die Frage, würde es da nicht Sinn machen noc ein oder zwei 25mm² paralell zu schalten um den Wiederstand des Kabels zu verkleinern oder gleich ein dickeres ein zu setzen?

Die Idee mit dem speziellen Laderegler. Siehe erst mal menen vorigen Abschnitt. Die Lima hat nur eine gewisse Leistung. Der Laderegler holt zu jedem Zeitpunkt das Optimum aus der Lima raus. Das wird zum Einen auf den Spritverbrauch gehen (also zu Lasten der Motorleistung) zum Anderen aber auf die Lebensdauer der Lima.

Überleg es Dir gut oder betreibe den Kühli mit Gas.
(Ich habe keine Secu und tu das trotzdem manchmal, weil ich just vergessen habe um zu stellen)

Ausserdem: bevor Du los fährst, machst Du ja eh die Batterien voll indem Du Strom anschliesst für mindestens 24 Stunden. Da schon den Kühli einschalten, damit der beim Losfahren schon schön kalt ist.
Dann kann der 12V Betrieb des Kühlis die Sachen im Kühli auch schön kalt halten. Denn er wird es im 12V Betrieb nicht schaffen großartig herunter zu kühlen.

Frank

apnl am 23 Sep 2007 09:54:54

Danke Frank,

das war ernüchternd, aber auch logisch.

Ich denke ich lass es mal gut sein, verlege noch ein 25 mm² Kabel und harre der Dinge. Wenn die Batterie mal wirklich ziemlich niedrig sein sollte werden ich den Kühli auf Gas betreiben.
Die nächsten Bordbatterien werden garantiert wesentlich größer sein.

Danke auch Richi

für den Tip mit dem LAdewandler. aber ich denke die Kohlen investiere ich lieber in größere Batterien

kintzi hat geschrieben:Kann mich auch erinnern, dass Du mit Deinem Netzladegerät Schwierigkeiten hattest


Ich glaube da verwechselst du mich. Ich hatte nur mal Probleme mit dem LAden während der Fahrt, lag aber an einer defekten Sicherung.


Armin

Scout am 23 Sep 2007 11:32:48

lass Kühli über Gas laufen, was allerdings während der Fahrt ohne Secu Motion nicht erlaubt ist
Soweit ich weiß, gilt dies nur für Frankreich.

ingemaus am 23 Sep 2007 11:53:04

Hallo !
Eure Berechnugen sind nur dort einiger Maßen sicher , wenn Ihr nicht das Abblendlicht weil auch am Tag vorgeschrieben, oder bei Dunkelheit ganz, einschalten müßt. Hier zieht dann die A -Batterie selbst soviel, weil die LM es nicht schafft. Dagegen hat sich die Tageslicht - Beleuchtung bewährt.
Man wird rechtzeitig gesehen und vergißt bei Grenzüberschreitung nicht das Einschalten. Statt den nur herumgefahrenen Nebelscheinwerfern, sollten hier Tageslichtleuchten montiert sein. Deren Verbrauch ist bedeutend niedriger als das ganze flick flack rund um das Mobil. Scheibenwischer, Lüftungsmotor, Gebläse, Radio usw kommen auch noch hin zu.
und schönen Sontag von ingemaus

pluspetit am 23 Sep 2007 17:55:05

Hallo,

nach unseren Erfahrungen bringt die Verdoppelung bis Verdreifachung des Querschnittes der Ladeleitungen ca 2-4 A mehr. Die LIMa könnte theoretisch 90 A liefern, da sie sich mit der Ladespannung an der relativ voll geladen Starterbatterie orientiert, lässt sich diese Ladeleistung nicht ausnutzen.
Abhilfe bringt ein Batteriebooster bzw ein Batterie zu Batterieladegrät. Siehe einmal hier --> Link
Da haben wir unsere Erfahrungen berichtet, 20 A Ladesrom sind so zu erreichen, wenn die Aufbaubatterien relativ voll sind, sinkt natürlich auch der Ladestrom

LG

Heike

Beduin am 23 Sep 2007 17:58:11

Darf ich, ausnahmsweise :!: das da
Da bin ich eben in einem anderen Strang drüber gestolpert und habe --> Link dazu gefunden.

Soll was über 1000€ kosten wenn ich --> Link richtig verstanden habe.

--> Link
noch ein PDF dazu.

Wer hat evtl erfahrungswerte?
Und was haltet ihr sonst so davon.

Scheint mir als Laie jetzt doch eine gute Alternative


auch hier noch mal anbringen.
Vielleicht wurde es im anderen Strang ja nicht gelesen

apnl am 23 Sep 2007 18:35:49

Beduin hat geschrieben:Darf ich, ausnahmsweise :!: das da
Da bin ich eben in einem anderen Strang drüber gestolpert und habe --> Link dazu gefunden.

Soll was über 1000€ kosten wenn ich --> Link richtig verstanden habe.

--> Link
noch ein PDF dazu.

Wer hat evtl erfahrungswerte?
Und was haltet ihr sonst so davon.

Scheint mir als Laie jetzt doch eine gute Alternative



Hi Ina, du darfst immer :!:

Beduin hat geschrieben:Vielleicht wurde es im anderen Strang ja nicht gelesen


Doch hatte ich auch gelesen, die Kosten halten mich jedoch davon ab.

Liebe
Armin

apnl am 23 Sep 2007 19:20:00

kintzi hat geschrieben:Ordentl. Lsg.: + Kabel v. Lima zu Starterbatt. auf mind. 16- 25mm2 verstärken und IU-Ladewandler DC1212-40 (Waeco 40A) zur Spannungserhöhung auf 14,2 V dazwischenschalten.


Hi Richi,

also das Kabel von meiner Lima zur Starterbatterie könnte max. ein 16 mm² Kabel sein (werkseitig verbaut). Wenn ich nochmals so eines dran hänge, müsste es eigentlich gut sein.
Aber wie funktioniert das mit dem Ladewandler?
Die Lima gibt wie bisher auch ihre Leistung ab, d.h. an dem Ladewandler kommen 13,? V und 20 A an. Die Voltzahl wird auf 14,2 hochtransformiert, und dann kommen plötzlich 40 A raus??? D.h. ich würde mehr Leistung raus holen als ich reinstecke, wenn da bei mir nicht irgendwo ein Gedankenfehler ist, wäre dies ja fast ein perpetuum mobile.

Ich gehe mal davon aus, dass das Gerät funktioniert, sind die 40 A für die Batterien nicht zuviel?? Schadet dies denen nicht?


Armin

apnl am 23 Sep 2007 19:28:07

Ach ja noch etwas,

wenn ich einen Ladewandler tatsächlich einbauen würde, wollte ich diesen ebenfalls unter der Sitzbank, direkt bei den Batterien verbauen. D.h. die Ladeleitung, die von der Verteilung unterm Fahrersitz kommt wird von der Bordabtterie abgeklemmt und geht direkt auf den LAdewandler. Auf der Abgangseite des Wandlers wird die Masse auf den Shunt und Plus auf die 2 Bordbatterie geklemmt.
Das müsste dann eigentlich funktionieren oder?


Armin

Gast am 23 Sep 2007 19:57:14

apnl hat geschrieben:
rafl hat geschrieben:wie ich in einen anderen thread schon mal geschrieben habe, habe ich mir nachträglich ein 120a transwatt ladegerät eingebaut. dieses ladegerät kann ich auch während der fahrt (über einen zusätzlichen wr der an der lima hängt) betreiben. so kann ich auch während der fahrt mit bis zu 120a laden.

rainer


Hallo Rainer

Wie groß ist dein Wechselrichter??


Armin


ist ein waeco 2000/4000 sinus wr.


rainer

abo1 am 23 Sep 2007 20:35:29

apnl hat geschrieben:...
Ich gehe mal davon aus, dass das Gerät funktioniert, sind die 40 A für die Batterien nicht zuviel?? Schadet dies denen nicht?
...



hallo

ich gehe auch davon aus - mehr kann man in zeiten wie diesen nicht tun ...

nein, den batterien sind 40 ampere nicht zu viel
auch 80 nicht ...

die LiMa koennte mehr liefern
die batterie nimmt aber nicht mehr auf
weil die spannung zu niedrig ist
der ladewandler regelt dort wo die batterie dran hängt die spannung hoch
dadurch nimmt die batterie mehr auf
und damit kann die LiMa ihre leistung auch an den mann bringen

lg
g

kintzi am 24 Sep 2007 02:32:46

Hallo apnl,40 A ist die Max.-Lstg. d. Gerätes, die Batt. holen sich, wenn sie entladen sind, aufgrund ihres niedrigen Widerstand (niedrigere Gegenspannung) was sie holen können, aber dies ist beim stärksten Batt. zu Batt.- Lader v. Waeco auf 40 A beschränkt. (I-Phase).Deine Batt. haben 165Ah, können ruhig mit 2-3 fachen des "magischen Kapazitätszehntels" geladen werden. Bei steigender Ldg. steigt die Batt.-Spannung( Batt.-Gegenspannung nimmt zu, Batt.-Widerstand nimmt zu), Folge: Ladestrom nimmt ab. Systemspann. wird dann auf 14,2V begrenzt u. Batt werden dann zu ca. 80% geladen. Die Ladung ist somit nach IU-Kennlinie gesteuert, Überladung kann nicht sein, da max. Ladeendspannung v. 14,4V bei 20°C nicht erreicht wird,bei 40°C Batt.-Temp. wäre Endspannung erreicht, wird selten vorkommen, also keine Gefahr. Ohne Spannungserhöhung bleibt zuviel Spannung in der Leitung hängen, was Deinen bekannten mickrigen Strom ergibt. Zur Problematik s. v. Pluspetit angegebenen Thread(weiter oben). Ich hoffe, abo1 nimmt mir die etwas genauere Ausführung seines richtigen Beitrages nicht krumm. Idealer Platz bei Dir ist neben Starterbatt., auf Lüftung zur Wärmeabführung ist zu achten. Manual mit Schaltung unter www. waeco.de, Produkte, mobile Elektronik, Ladewandler,IU-Ladew.,Montage-u. Betr.anleitg, pdf Wichtig ist, dass Minus wie bisher über Shunt geht. Richi

apnl am 24 Sep 2007 12:41:29

kintzi hat geschrieben:Idealer Platz bei Dir ist neben Starterbatt., auf Lüftung zur Wärmeabführung ist zu achten. Manual mit Schaltung unter www. waeco.de, Produkte, mobile Elektronik, Ladewandler,IU-Ladew.,Montage-u. Betr.anleitg, pdf Wichtig ist, dass Minus wie bisher über Shunt geht. Richi


Hallo Richi,

und genau dieser Punkt ist der der mir unlogisch erscheint.
Die Bedienanleitung habe ich mir gestern bereits heruntergeladen und heute auch mit einem Techniker von Waeco gesprochen.

Nochmals zusammenfassend eure Tipps aus diesem Thread.

1. Ich soll die Leitung von der Lima zum Trennrelais verstärken, ist mir logisch.
2. Ich soll eine weitere 25 mm² Leitung vom Fahrersitz zur Aufbaubatterie verlegen, wegen des Widerstandes, auch logisch.

Die beiden Maßnahmen, weil aufgrund des geringen Leitungsquerschnitts Leistung verloren geht.

Insoweit glaube ich verstanden zu haben.

Jetzt zu meiner Philosophie:

Wenn ich den Waeco direkt bei den Aufbaubatterien installiere, habe ich aufgrund der kurzen Wege auf der Ausgangsseite keinen Leistungsverlust, d.h. an den Batterien kommen die 14,2 V Ausgangsspannung auch tatsächlich an.
Einen Leitungsverlust hätte ich bei dieser Installation hingegen auf dem Weg von der Starterbatterie zum Waeco (~ 3 m). Dies ist m.E. jedoch zu vernachlässigen, da der Waeco eine Eingangsspannung von 8 - 16 V verträgt und diese Spannung in jedem Falle beim Waeco ankommt.
Klar, je geringer die Eingangsspannung, desto geringer der Wirkungsgrad.

NAch dieser Überlegung wäre der optimale Ort direkt bei den Batterien und ich bräuchte auch nicht zwingend die Leitungsverstärkung durchführen, obwohl dies in jedem Falle günstiger wäre.
Oder habe ich wieder etwas falsch verstanden bzw. interpretiert?


Armin

pluspetit am 24 Sep 2007 12:49:04

Wenn ich den Waeco direkt bei den Aufbaubatterien installiere, habe ich aufgrund der kurzen Wege auf der Ausgangsseite keinen Leistungsverlust, d.h. an den Batterien kommen die 14,2 V Ausgangsspannung auch tatsächlich an.
Einen Leitungsverlust hätte ich bei dieser Installation hingegen auf dem Weg von der Starterbatterie zum Waeco (~ 3 m). Dies ist m.E. jedoch zu vernachlässigen, da der Waeco eine Eingangsspannung von 8 - 16 V verträgt und diese Spannung in jedem Falle beim Waeco ankommt.
Klar, je geringer die Eingangsspannung, desto geringer der Wirkungsgrad.

NAch dieser Überlegung wäre der optimale Ort direkt bei den Batterien und ich bräuchte auch nicht zwingend die Leitungsverstärkung durchführen, obwohl dies in jedem Falle günstiger wäre.
Oder habe ich wieder etwas falsch verstanden bzw. interpretiert?


Armin[/quote]

Hallo Armin,

genauso sehe ich das auch und haben wir es umgesetzt. Einbauort ca 50 cm von den Versorgungsbatterien entfernt.

lg

hEIKE

abo1 am 24 Sep 2007 13:02:53

hallo

so ist es

ENTWEDER leitungsverstärkung von LiMA bis Aufbaubatterien (zb auf 2 x 25mm2) , dann kannst du dir den waeco sparen

ODER den waeco, dann musst du nur mehr darauf achten dass die bestehende leitung auch die rund ca. 50ampere verträgt die da im maximalfall von der LiMa bis zum Waeco laufen. da bist du dann aber wohl auch schon auf rund 6 bis 10mm2 (einfach) schätze ich

lg
g

apnl am 24 Sep 2007 13:17:17

abo1 hat geschrieben:hallo

ODER den waeco, dann musst du nur mehr darauf achten dass die bestehende leitung auch die rund ca. 50ampere verträgt die da im maximalfall von der LiMa bis zum Waeco laufen. da bist du dann aber wohl auch schon auf rund 6 bis 10mm2 (einfach) schätze ich

lg
g


Thanks,

dann werde ich von Lima bis zur Starterbatterie bzw. Trennrelais nochmals die gleiche Leitung einziehen. Vom Fahrersitz bis zu den Bordbatterien liegen eh 25 mm² das sollte dann ausreichend sein.
Installation mach ich aber erst in der übernächsten Woche nach meinem Gardasee-Kurztripp.


Armin

abo1 am 24 Sep 2007 13:52:57

hallo

gute lösung

auf die klemmverbindungen aufpassen, das muss alles sauber sitzen bei den stromgroessenordnungen ..

viel erfolg

lg
g

PS:
die ca 50 ampere setzen sich zsuammen aus den 40A die der waeco ZUR batterie abgibt und den 87% wirkungsgrad lt. datenblatt bei angenommenen 12,5volt die am waeco anlangen (der rest verbrät ja auf einer evt zu duennen leitung)

40A x 87% = 46A bei 14,2volt sekundär
da primär ja nur ca 12,5 volt am waeco anlagen sind das nochmal 13,4% mehr also rund 52,5 ampere die auf der leitung zwischen LiMA und Waeco fliessen dürften ...

lg
g

apnl am 24 Sep 2007 16:42:34

abo1 hat geschrieben:hallo

gute lösung

auf die klemmverbindungen aufpassen, das muss alles sauber sitzen bei den stromgroessenordnungen ..


Die vorletzten Quetschverbinder am 25 mm² Kabel wurden bei einer Fachwerkstatt hergestellt. Hierbei habe ich folgende Erfahrungen gemacht:

1. Beim Ausbau des WR ist mir ein Kabel vom Quetschverbinder gerutscht. War auch noch das Plus-Kabel. In meiner Not schnell eingelötet (ja, mir ist bekannt, dass dies nicht sein soll, hat aber besser geahlten als das eingeklemmte)
2. Beim Verlegen meiner Bordbatterie das gleiche Spiel. Auch hier konnte man die Oese ohne größere Kraftanstrengung vom Kabel ziehen.
3. Bei einem Kabel waren ~ 17 mm² in dem Quetschverbinder und ~ 8 mm² außerhalb.

Die letzten Quetschverbinder habe ich selbst geklemmt. Direkt am Schraubstock. Und die ziehst du nicht so ohne weiteres herunter.

Irgendwie krieg ich so langsam aber sicher eine Phobie wenn ich den Begriff "Werkstatt" höre.


Armin

ingemaus am 25 Sep 2007 12:08:04

Hallo Leute !
Eure zu Kraftwerk umgebauten Mobile und Eure Probleme machen mir richtig Angst, das in meinem Mobil etwas fehlt. Habe eine Solaranlage mit 120 Watt. Eine 2. Batterie als Wohnaufbaubatterie serienmäßig. Für was
braucht Ihr eigentlich mehr? Klappt bei mir, immer genügend Spannung vorhanden.
Wie wollt Ihr eigentlich Eure 3. oderv 4. Batterie laden, doch nicht etwa während der Fahrt ,wo die Lima selbst das FG und den KS so gerade schafft oder sogar selbst auf die Starterbatterie als Puffer zurückgreifen muss. Zu Euren Berechnungen bez. des Querschnittes. Ich würde lieber auch 25 mm2 verkaufen als sagen wir 2,5 oder 4. Die Leitungen an der FG Batterie ist nicht wegen dem Ladevorgang von wenigen A so groß ausgelegt , sondern wegen dem Anlasser, der einen hohen Strom kurzzeitig benötigt. Für den Ladestrom, den Ihr erhofft zu erzielen reichen für die kleinen Ent bzw. Ladeströme und den kurzen Entfernungen Leitungsquerschnitte, die Ihr nach der Formel. Spannungsverlst Uv = 2x L
(Länge) x I Stromstärke durch Kappa ( hier Kupfer ich glaube 56) x F (Querschnitt).Nun stellt nach F um und Ihr habt den Querschnitt. Setzt Euch aber nicht auf den Hosenboden, was hier für ein geringer herauskommt.
Von dem Gewichten der ganzen Umbaumaßnahmen einmal abgesehen, ist es sehr wichtig, die einzelnen Wohnraumbatterien entsprechend abzusichern. Diese Sicherungen schützen die Leitungen vor Erhitzung und damit vor Kabelbrand. Ein zusätzliches verlöten der A - Stellen ist immer OK, weil in der Regel die richtige quetschzange nicht zur Hand ist.
Viel Spass bei Euren Kraftwerksbauten wünscht unerfahren ingemaus

Gast am 25 Sep 2007 18:57:03

ingemaus hat geschrieben:Hallo Leute !

Wie wollt Ihr eigentlich Eure 3. oderv 4. Batterie laden, doch nicht etwa während der Fahrt ,wo die Lima selbst das FG und den KS so gerade schafft oder sogar selbst auf die Starterbatterie als Puffer zurückgreifen muss.ingemaus



komischerweise kann ich meine 8x125ah während der fahrt mit 120a laden.


gruß

rainer

abo1 am 25 Sep 2007 21:42:46

ingemaus hat geschrieben:.... wünscht unerfahren ingemaus



hallo

der endsatz zeugt zumindest von einer rationalen selbsteinschätzung ....
;-)

BITTE!
wenn du elektrotechnik auf google oder wikipedia gelernt hast ist das ja schoen und gut. für deine eigenen anwendungen ist es auch ok, aber BITTE versuche nicht beiträge in einer art zu formulieren wo unbedarfte dritte annehmen koennten du hast eine ahnung von den dingen die du da niederschreibst.

NEIN
ich werde hier jetzt nicht erklären warum der querschnitt der ladeleitung von LiMa zu den aufbaubatterien so wichtig ist, denn das haben hier im forum schon ein halbes dutzend fachleute gemacht die sich in diesen dingen genauso gut oder evt besser auskennen als ich.

daher nur als stichwortsammlung:
- ob du 10 meter kabel in 4mm2 oder 25mm2 verbaust ist in anbetracht der gesamtsumme eine groessenordnung die nicht mal im hundertstel promille bereich liegt
- die starke verkabelung von der LiMa zur starterbatterie ist nicht wegen dem startvorgang so dick, denn wenn das fahrzeug gestartet werden soll läuft die LiMa ja gar nicht (LOL)!
- und verlöten von leitungen in der kfz installation ist das zweitgroesste no-no der verbindungstechnik nach schraubklemmen (stichwort: kaltverformung und säureschaden durch lötflussmittel)

guten abend
g

Gast am 25 Sep 2007 21:52:06

ingemaus hat geschrieben:Hallo Leute !
Ein zusätzliches verlöten der A - Stellen ist immer OK, weil in der Regel die richtige quetschzange nicht zur Hand ist.
Viel Spass bei Euren Kraftwerksbauten wünscht unerfahren ingemaus


Auf keinen Fall sollten Lötverbindungen für den mobilen Einsatz verwendet werden!
Durch das in den Kupferdrähtchen hochsteigende Lot wird das Kabel an dieser Stelle starr und dadurch über kurz oder lang brechen.

gruß

rainer

ingemaus am 26 Sep 2007 10:21:34

Hallo Leute!
Früher hat man in der E - Technik nur gelötet. Dann kam plötzlich die Verbindungstechnik durch quetschen. Billiger und schneller Aber auch besser? In einem Bericht schreibt doch jemand, da wäre ein Kabel aus der Quetschverbindung herausgerutscht ! Kein Kommentar! Das Verbindungen in der Automobiltechnik wegen dem Eindringen von Lot in die Adern , die zu einem Bruch führen können. Kein Kommentar! Es gibt nichts auf der Welt , was 100% ist. Alles hat immer Vor und Nachteile!! Für mich ist eine fachmännisch gelötete Verbindung noch immer das Beste ( Nachteile sind gering, Übergangswiderstände werden verkleinert). Was die Lima beim Startvorgang macht, ist mir klar. Ich habe auf den großen Querschnitt hingewiesen, der für einen hohen Verbrauchsstrom des Anlasser wohl nötig sind. Welcher Querschnitt ist von der Lima zum Laden zur Batterie verlegt? Auch der gleiche wie zum Anlasser? Wie 8 Batterien während der Fahrt mit einer normalen Lima ohne Hilsmittel aufgeladen werden, dazu die üblichen Verbrauccher, ist mir ein Rätsel. Nur nicht stehen bleiben , oder ? Sonst bitte ich um Entschuldigung Euch in Eurer Fachsimpelei gestört zu haben. In aller Mobil - Freundschaft, das ist doch die Hauptsache

Eure immer noch unerfahrene ingemaus

abo1 am 26 Sep 2007 10:42:39

ingemaus hat geschrieben:...Wie 8 Batterien während der Fahrt mit einer normalen Lima ohne Hilsmittel aufgeladen werden, dazu die üblichen Verbrauccher, ist mir ein Rätsel. ...


hallo

muss es nicht sein

es ist wahrscheinlich für den laien schwer zu durchschauen was an "neuen, modernen" geräten denn nun eine abzocke ist und was sinn macht. das gebe ich zu.

in für mich fremden bereichen (zb beim gas) tue ich mir da auch sehr schwer. es gibt andauernd neues zeug udn ausgerechnet DAS teil welches genau JETZT vom hersteller XY auf den markt geworfen wird löst jetzt alle probleme im nu und muss sofort in alle womos rein weil sonst ist man(n) ein hinterwäldler, gefährded sich und die anderen und die kinder (ein absolutes killerargument, wird gern genommen) oder ist ein hoffnungsloser querkopf ...

hoeren wir ja jeden tag

auch im elektrobereich gibt es produkte die man von mehreren seiten sehen kann

brennstoffzellen sind im versuchstadium und trotzdem im handel. werden fleissig beworben und werden wohl irgendwann mal die stromversorgung der zukunft für mobile anwender werden. irgendwann. derzeit jedenfalls bei kW preisen von ein paar euro noch nicht.

solaranlagen sind für einen gewissen anwenderbereich toll, wenn sie anständig aufgebaut und mit ordentlichen solarreglern betrieben werden. sie sind aber kein allheilmittel und halten für viele wahrscheinlich nicht was sie versprechen, und ökologisch und energetisch sind sie aufgrund des herstellungs und entsorgungsprozesses zumindestens fragwürdig

generatoren (moppel) sind dreckschleudern und machen lärm und abgase. lassern wir das thema

gel- versorgerbatterien sind nur dann tatsächlich von vorteil wenn die einbaulage säure- versorgerbatterien nicht zulässt und alle ladevorrichtungen (solarregler, LiMa laderegler, ladegerät) mit einem temperaturfühler ausgerüstet sind. ansonsten besteht bei extremen verhältnissen (hitze, lange fahrtstrecken, dauerladen am netzteil) die gefahr das die gelbatterie defekt wird.

diese liste koennte jetzt noch ewig lang fort gesetzt werden

eines was aber aus meiner sicht völlig ausser zweifel steht ist die absolute notwendigkeit dass an den aufbaubatterien auch die ladespannung der LiMa in der erforderlichen spannungshöhe ankommt.

das lässt sich (billig) durch die verwendung der richtigen kabelquerschnitte erzielen (spannunsgabfall so gering wie möglich, max 0,1 bis 0,2 volt) oder etwas teurer durch ladebooster erreichen.

früher hat man das nicht gebraucht, da gebe ich dir recht
da gab es eine tauchpumpe, zwei lampen innen und eine lampe aussen und einen 4mm2 von der 40ampere LiMa zum 25Ah aufbauakku

heute ist das aufgrund der vielzahl an verbrauchern eben anders

lg
g

PS:
kabelquerschnitt:
--> Link
rechne mal ...., ganz unten (vergiss die impedanz, das ist nicht relevant für usneren zweck)
bei 10 meter kabellänge (5meter hin und retour) kommts du bei 80 ampere (und eine 120ampere LiMa hat 80 ampere für deine aufbaubatterie frei ...) und einem kabelquerschnitt von 35mm2 (das ist schon sehr mühsam zu verlegen) immer noch auf einen spannungsabfall von 0,38 volt

das kann - jwenn deine LiMa weniger als 14,4 volt liefert sogar zu wenig sein um die aufbaubatterien ordentlich voll zu laden.
und gel batterien werden bei ewig zu geringer spannung genauso defekt wie bei zu hoher ...

lg
g

apnl am 26 Sep 2007 14:40:48

ingemaus hat geschrieben:In einem Bericht schreibt doch jemand, da wäre ein Kabel aus der Quetschverbindung herausgerutscht ! Kein Kommentar!


Hallo Ingemaus,

bitte nicht verallgemeinern.

Ich habe in diesem Beitrag die manchmal katastrophalen Leistungen unserer Werkstätten beanstandet. Wenn eine Quetschverbindung nicht ordentlich ausgeführt wurde ist diese mangelhaft und das Kabel kann heraus rutschen. Ebensowenig hebt eine gelötet Verbindung, wenn diese mangelhaft ausgeführt wurde.
Wie du darauf kommst das Ergebnis einer mangelhaften Arbeitsausführung als Grundlage gegen Quetschverbindungen zu nehmen ist mir schleierhaft.

ingemaus hat geschrieben:Eure zu Kraftwerk umgebauten Mobile und Eure Probleme machen mir richtig Angst, das in meinem Mobil etwas fehlt. Habe eine Solaranlage mit 120 Watt. Eine 2. Batterie als Wohnaufbaubatterie serienmäßig. Für was
braucht Ihr eigentlich mehr? Klappt bei mir, immer genügend Spannung vorhanden.


Freu dich, wenn du mit den beiden Batterien auskommst. Dies dürfte jedoch immer eine Frage der "Urlaubsgewohnheiten" sein, stehe ich frei? ggfs. wie lange, stehe ich auf CP, habe ich Außenstrom usw. Wie lange läuft der Fernseher? Ganz entscheidend für den hohen Strombedarf ist bei uns sicherlich die Senseo. 10 Tassen 25 A ist schon ein Wort, aber den Luxus gönnen wir uns. (Und bitte jetzt keine guten Ratschläge, wie Wasser erhitzen und Kaffee aufbrühen).


Armin

apnl am 26 Sep 2007 14:49:44

abo1 hat geschrieben:gel- versorgerbatterien sind nur dann tatsächlich von vorteil wenn die einbaulage säure- versorgerbatterien nicht zulässt und alle ladevorrichtungen (solarregler, LiMa laderegler, ladegerät) mit einem temperaturfühler ausgerüstet sind. ansonsten besteht bei extremen verhältnissen (hitze, lange fahrtstrecken, dauerladen am netzteil) die gefahr das die gelbatterie defekt wird.



Wie kann ich eigentlich feststellen, ob ein Temperaturfühler vorhanden ist?


Armin

Gast am 27 Sep 2007 00:02:50

apnl hat geschrieben:... feststellen, ob ein Temperaturfühler vorhanden ....



sollte im datenblatt ersichlich sein, oder?

abo1 am 27 Sep 2007 00:20:58

apnl hat geschrieben:
abo1 hat geschrieben:gel- versorgerbatterien sind nur dann tatsächlich von vorteil wenn die einbaulage säure- versorgerbatterien nicht zulässt und alle ladevorrichtungen (solarregler, LiMa laderegler, ladegerät) mit einem temperaturfühler ausgerüstet sind. ansonsten besteht bei extremen verhältnissen (hitze, lange fahrtstrecken, dauerladen am netzteil) die gefahr das die gelbatterie defekt wird.



Wie kann ich eigentlich feststellen, ob ein Temperaturfühler vorhanden ist?


Armin


hallo armin

sinn macht ein fühler nur an der batterie.

ist ein kabel mittleren durchmessers von der spannungsquelle (ladegerät, solarregler) zur batterie welches meist am ende gummiert ist. da sitzt der fühler (widerstand) drinnen. der sollte an der batterie oder im batterieraum sein

so manches gerät hätte sogar den anschluss für den temperaturfühler, dieser ist aber nicht verbaut.
das ist dann besonders ärgerlich wenn die gesamte technik im prinzip vorhanden, aber nicht aktiv ist ...

lg
g

apnl am 01 Okt 2007 18:27:29

Habe gerade im Büttner-Katalog was gefunden.
Wäre ein Ladestromverteiler eine Alternative zum Waeco Booster?

--> Link
siehe letzte Seite

Wenn ich den Querschnitt der derzeitge Plus-Leitung (25 mm²) vom Trennrelais zu den Bordbatterien (3 m) mit einem weiteren 25 mm² Kabel verdopple und einen Ladestromverteiler einbaue müsste doch eigentlich, rein theoretsich, ein weitaus höherer Ladestrom als mit dem Booster (max. 40 A) möglich sein.

Falls dies nämlich gehen würde könnte ich meine Klima (Truma Vario) über meinen Wechselrichter während der Fahrt betreiben.

Ist dies jetzt nur Theorie oder kann das funktionieren?


Armin

abo1 am 01 Okt 2007 22:02:17

hallo armin

die ordentlich ausführung der verkabelung ist ganz sicher nicht theorie sondern praxis

dem ladestromverteiler stehe ich skeptisch gegenüber

mit interesse habe ich den absatz über die "...negative beeinflussung der ladung der aufbaubatterie durch das hohe spannungsniveau an der vollen starterbatterie.." gelesen.

wenn jemand eine idee hat was sich die da zuammenreimen dann lade ich ihn/sie ein mir es näher zu bringen.

wenn die verkabelung ordentlich gemacht ist gibt es kein höheres spannungsniveau an der starterbatterie mehr. basta.

und das ganze ladeverteilerzeugs hilft nix wenn deine LiMa nicht auch genug power hat - und umgekehrt: wenn deine LiMa genug ampere leistet brauchst du den ladeverteiler nicht

um ehrlich zu sein:
ich würde die verkabelung anständig ausführen - wie gesagt, verbindungsleitung nach hinten zur aufbaubatterie an beiden enden (vorne und hinten ) ausreichend sichern - und ein übliches trennrelais verbauen.

die gibts übrigens auch billiger als in dem katalog angegeben ...

lg
g

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Falsches Massekabel ? Entstehen dadurch Batterieprobleme ?
Aufbaubatterie ohne Säure
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt