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hallo
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welche Aufbaubatterie ist die richtige für mich? 1, 2


ross am 12 Okt 2007 23:47:09

Hallo allerseits,
da meine Batterien ( 6x26AH ) nun langsam den Geist aufgeben ( waren vorher lange gelagert aber haben nix gekostet:-)
schaue ich mich gerade nach einer ( max 2 ) Aufbaubatterien um mit einer Kapazität von ca. 150-250AH . ( Dabei ist das einzige Problem das die Batterie nicht höher als 23cm (evt. 24) sein darf. In der Länge sollten 51 ca. nicht überschritten werden.

Ich fahre meistens übers lange Wochenende ( können auch mal 6 Tage sein ) ans Wasser und stehe dann dort autag.

Im Winter ( habe ich bislang nur 1 mal gemacht ) sollte es mit heizen
( notebook über Spannungswandler laden wird min. 1x ) auch mal 3 Tage funktionieren.

Würdet ihr lieber 2 günstigere "Starterbatterien" Batterien Link zum eBay Artikel
(welche sehr gut für Camping geeignet sein soll ) oder doch besser eine GEL-BAtterie ( z.B. Powerfit mit 200 AH )

Der Preis der Beiden Starterbatterien ist noch günstiger als die eine grosse
Gel-Batterie.

Danke für Tipps und Infos
Martin

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

rs270550 am 14 Okt 2007 10:14:04

Hallo Martin,
schau mal unter SUCHE nach! Das thema wurde schon oft besprochen:
Starter-Batt. sind zum starten da, Verbraucher-Batt. um Verbraucher anzuschließen! Starter-Batt. liefern kurzfristig einen hohen Strom, das ist aber nicht das, was Du benötigst. Als Verbraucher-Batt. brauchst Du auch nicht umbedingt eine GEL-Batt. sondern kannst auch eine geschlossne Säure-Batt. nehmen, ist preiswerter und Du benötigst kein spezielles Ladegerät. Die Masse der Batt. findest Du auf den Seiten der Hersteller.
Ach ja, verbraucher-batt. erkennst Du daran, daß sie mehrere Ah-Angaben haben, die sich auf die Stromabnahme über verschiedene Stunden beziehen. Auf den Starter-Batt. ist nur eine Ah-Angabe.
Gute verbraucher-Batt. sind z.B. Banner und Deta-Solar.
Rolf

schlabuster-1 am 14 Okt 2007 18:17:50

Hallo

Hab mir letzte Woche Varta gekauft (12V/ 95ah) Die haben drei Jahre Garantie und werden nach Aussage meiner Werkstatt auch anstandslos ersetzt wenn vorher was sein sollte.

Anzeige vom Forum


ross am 14 Okt 2007 23:01:15

ja das mit den Starter/ VerbraucherBatterien ist schon klar.

Aber welche Batterie Preis Leistung könnt ihr empfehlen?

Die MArke ist mir eigentlich völlig egal hauptsache es funktioniert und das eben nicht nur für ein Jahr;-)


Martin

abo1 am 14 Okt 2007 23:12:03

ross hat geschrieben:.. hauptsache es funktioniert und das eben nicht nur für ein Jahr;-)


hallo

meiner unmassgeblichen meinung nach richtet sich die lebensdauer von batterien nur sehr wenig nach art, marke oder type sondern vor allem danach wie sie behandelt werden.

aber zum thema entnahme- und ladetechnik wirst du dich ja evt schon eingelesen haben, da gibt es eine meinge schoene threats ...

lg
g

lex2222 am 15 Okt 2007 09:22:08

ross hat geschrieben:Würdet ihr lieber 2 günstigere "Starterbatterien" Batterien Link zum eBay Artikel
(welche sehr gut für Camping geeignet sein soll ) ...

... schau dir doch mal diese Batterie an:
Link zum eBay Artikel
Gleicher Preis, aber keine Starterbatterie!


Alex

ross am 15 Okt 2007 20:40:59

@ Alex

ja, die Batterie sieht nicht schlecht aus... weiss nur nicht ob die was taugt ???

Ich schau mal noch ein bischen, die alten sind für kurze Zeit ja noch ok :-S


Martin

ross am 16 Okt 2007 12:38:37

so habe mich jetzt entschieden !

die hier soll es 2x werden

--> Link

ist zwar ziemlich viel Kohle aber die Batterie kann zu 100% entladen werden und das ganze 500 mal (lade/entladezyklen)

bei 40 % Entladung ist man dann schon bei 1000 Lade/ entladezyklen


Martin

rs270550 am 17 Okt 2007 08:49:41

Hallo Martin,
erkundige Dich bitte noch einmal: soweit mir bekannt ist, kann die Batt. bestimmt NICHT zu 100 % mehrmals entladen werden!! Im Gegenteil, Gel-Batt. sind bei Tiefentladung viel empfindlicher als Säure-Batt.
Nicht, daß Du da was falsch verstanden hast?
,
Rolf

abo1 am 17 Okt 2007 10:53:48

ross hat geschrieben:so habe mich jetzt entschieden !

die hier soll es 2x werden

--> Link

ist zwar ziemlich viel Kohle aber die Batterie kann zu 100% entladen werden und das ganze 500 mal (lade/entladezyklen)

bei 40 % Entladung ist man dann schon bei 1000 Lade/ entladezyklen


Martin



hallo

also rein nach den papierdaten ist das eine gute wahl
und der preis ist ok
da is sie nochmal um 20,- billiger pro stück
--> Link

ich hoffe du hast für diese superdinger dann auch ein geegnetes ladegerät?
kennlinie?
temperaturkompensation?

dann hast du sicher lang freude dran ...

lg
g

herrhausk am 17 Okt 2007 12:35:13

Hallo Martin,

also das mit dem 100% entladen kannst du vergessen.

100% Entladung heißt entladen bis auf 10.6V, und auch das solltest du vermeiden!

Hast du dir schon mal Gedanken über dein Ladegerät gemacht?

Das "Standardladegerät" von LMC hat keine Anschlußmöglichkeit für einen Temperatursensor.

Ohne Tem.-Sensor würde ich von GEL-Batterien abraten!

gruß Heinz

abo1 am 17 Okt 2007 13:04:07

hallo

naja

ich bin ja auch skeptisch

aber der hersteller schreibt das ausdrücklich so:
500 ladezyklen bei 100% entladung
600 ladezyklen bei 80% entladung
1000 ladezyklen bei 50% entladung

widerspricht eigentlich meinem wissensstand über die chemischen vorgänge in batterien

da is die grafik dazu:


lg
g[/img]

ross am 17 Okt 2007 22:22:58

Danke für die vielen Tipps und Hinweise!

Ich habe übrigens nicht vor die Batterien auf 100% zu entladen aber falls es mal vorkommen sollte dann macht es eben nichts aus!

Ich nutze mein Standart Ladegerät ( Schaudt Elektroblock EBL ..glaube 99 max Ladestrom 18 A)

dort gibt es extra einen kleinen Schalter für Säure oder Blei Batterien

und so weit ich weiss ist die Gel Batterie anzusehen wie eine Bleibatterie.

Ich wollte ja nicht das ganze Wohnmobil neu machen... die Elektroblöcke kosten ja auch ein paar hundert Euro...ich bin ja nicht "krösus" :-)



Martin

abo1 am 17 Okt 2007 23:52:38

ross hat geschrieben:Ich nutze mein Standart Ladegerät ( Schaudt Elektroblock EBL ..glaube 99 max Ladestrom 18 A)


hallo

mut kann man(n) nicht kaufen ...
;-)

lg
g

dieter2 am 18 Okt 2007 00:20:37

ross hat geschrieben:dort gibt es extra einen kleinen Schalter für Säure oder Blei Batterien

und so weit ich weiss ist die Gel Batterie anzusehen wie eine Bleibatterie.


Martin


Irgend was verwechselst Du da.
Säure Batterien sind Bleibatterien.
Gelbatterien sind auch Bleibatterien,haben aber ein Gel statt Säure, und haben eine andere Ladeendspannung wie Säurebatterien.
Der Schalter am Schaudelektroblock ist einmal für Gelbatterien und einmal für Säurebatterien.

Dieter

herrhausk am 18 Okt 2007 08:59:49

ross hat geschrieben:Danke für die vielen Tipps und Hinweise!

Ich nutze mein Standart Ladegerät ( Schaudt Elektroblock EBL ..glaube 99 max Ladestrom 18 A)

dort gibt es extra einen kleinen Schalter für Säure oder Blei Batterien

und so weit ich weiss ist die Gel Batterie anzusehen wie eine Bleibatterie.



Hallo Martin,

mit deinem Lader kannst du natürlich Gel-Batterien laden.

Da das Gerät keinen Temperaturfühler aufweist gibt es da aber gewisse Einschränkungen!

Bei Temperaturen unterhalb der 10°-Grenze wird dein Lader, aufgrund der dann benötigten höheren Ladespannung, die Gel-Batterien nicht mehr voll bekommen.

Beabsichtigst du aber dein WoMo auch im Sommer, jenseits der 25°-Grenze zu nutzen (Scheinbar sind unsere renommierten Hersteller der Meinung, daß man sowas eigentlich nicht tut!), dann liefert der Lader eine zu hohe Ladespannung! Die Batterien können dann die erhöhte Gasung nicht mehr rekombinieren, bei 0,6Bar öffnet das Überdruckventil, es macht einmal kurz "ffftt", ein kleiner Teil des im Gel gebundenen Wassers ist futsch!

Richtig kritisch wird die Gasung ab ca. 35°.

Um solche Temperaturen zu vermeiden empfiehlt sich dann halt Skandinavien als bevorzugtes Sommer-Ziel.

Da Gel-Batterien einen gewissen Elektrolyt-Überschuß haben, werden sie bein normaler Beanspruchung (auch ohne Temperaturkompensation) die gesetzliche Gewährleistungsfrist durchstehen.

ross hat geschrieben:Ich wollte ja nicht das ganze Wohnmobil neu machen... die Elektroblöcke kosten ja auch ein paar hundert Euro...ich bin ja nicht "krösus" :-)


Wie auch immer, wenn du auf Gel.Batterien wechseln möchtest, solltest du dir Gedanken über das verbaute Ladegerät machen.

Wenn du da nichts ändern willst, bleib lieber bei Nassbatterien.

Die sind ohnehin billiger.

gruß Heinz

abo1 am 18 Okt 2007 09:19:37

hallo

genau das habe ich gemeint
war nur zu faul zum tippen....
;-)

nachtrag:
auch die UNTERladung von batterien ist schädlich, sie führt zu sulphatierung und damit zum frühen batterietod
überladung erzeug gitterkorrossion und führt - wo oben beschrieben - zum elektrolytverlust.

es gibt schon gute, moderne kennlinien ladegeräte MIT temperaturkompensation um rund 250,- (25A)

lg
g

ross am 18 Okt 2007 22:17:59

@ abo1
wieso 20 € billiger pro Stück ? oder meinst Du wegen der 49 € Versand ?
Bei "meinem" Angebot würde die Batterie 215€, bei Dir 240€, kosten?

@dieter
"Säure Batterien sind Bleibatterien"
wieso macht der Hersteller eines Elektroblock dann einen Schalter
Säure / Blei an das Ladegerät ???
Ich habe das so interpretiert ;-) Säure=Herkommliche Starter / VerbraucherBatterie // Blei "Trockenbatterien" wie u.a. die Exide Gel...
( ich werde mal bei Schaudt nachfragen )


Das ist ja gut zu wissen, ich meine das die Original Elektroblöcke nichts taugen.... bzw. der Ladeteil davon.

Was habe ich für eine gute alternative ohne mein Elektroblock zu tauschen, kann man an mein Gerät ein speziell fürdie Exide Gel Batterien
geeignetes Ladegerät zusätzlich anschließen? welches ?

... momentan bin ich ja fast schon wieder auf dem Wege zu "normalen" Säure Batterien (bei dem was ich hier so lese...(( zu mal LMC im Original, dreisterweise, eine 75Ah StarterBatterie (die bereits nach 7 Monaten Schrottreif war) eingebaut hatte :-S ))


Super vielen Dank für eure Tipps !!!!

Martin

abo1 am 18 Okt 2007 22:40:44

ross hat geschrieben:@ abo1
wieso 20 € billiger pro Stück ? oder meinst Du wegen der 49 € Versand ?
Bei "meinem" Angebot würde die Batterie 215€, bei Dir 240€, kosten?



hallo martin

wenn ich noch des lesens mächtig bin ;-) dann kosten die G 80 bei meinem link 199,-/Stk bzw bei kauf von zwei stück 189,-/stk., auf die versandkosten hab ich allerdings nicht geguckt .. *peinlich*

wenn du überlegst säurebatterien zu kaufen:
daran is nix schlecht wenn du gut rankommst zum prüfen des säurestandes, und wenn die batterien nicht im innenraum stehen
und wenn es VERSORGERBATTERIEN sind

die sind aber nicht wirklich viel billiger als gels, also kann man(n) es abhaken ...

die ladegerätfrage hat fast spirituelle bedeutung

es gibt einige "grosse" traditionelle hersteller aus dem boots- und caravan bereich die einen guten namen haben und tolle geräte mit entsprechend hohen preisen

es gibt aber auch alternativen

ich verwende ein CTEK XS 25000 (nein, ich bekommen nichts bezahlt von denen) und bin sehr zufrieden damit.
es liegt mit ca 250,- in einem akzeptablen preisrahmen und hat 25A ladeleistung und mit temperaturkompensation und einer achtstufigen kennlinieladung mit reconditionfunktion für bereist vorgeschädifte batterien alles an bord was ein gutes ladegerät braucht

bei intersse guckst du hier
--> Link

lg
g


edit:
wenn batterien nach 7 monaten kaputt sind liegt das zu 95% an
- falscher verwendung
belastung von starterbatterien mit geringen stroemen über einen laengeren zeitraum oder entladung von batterien um mehr als 60% ihrer gesamtkapazität) oder an
- falscher ladung
zu geringer ladespannung durch lachhaft duenne kabeln von der LiMa zur aufbaubatterie oder verwendung von ladegeräten ohne temperaturkompensation

lg
g

starcraft8 am 19 Okt 2007 19:16:41

..........aber brauchst du dafür nicht auch ein spezielles Ladegerät?
Ich meine die Gel Akku`s dürfen nur mit bis max 13V Ladestrom angesteuert werden. Hoffe du wartest noch auf andere Posting`s.

ross am 20 Okt 2007 01:17:50

@ Abo1
das mit dem Preis ist ja nett...ich habe nur unter Details auf den Preis geschaut ...240 € 1St ( in der allgemeinen Auflistung 189€...der Teufel steckt im Detail ;-)

Wie hast Du das Gerät an deine vorhandene Elektroeinheit angeschlossen? über 230V betrieben sehe ich ja kein Problem aber wie funktioniert es wenn Du über Lichtmaschine lädst?


Martin

Spark am 20 Okt 2007 10:07:06

starcraft8 hat geschrieben:...Ich meine die Gel Akku`s dürfen nur mit bis max 13V Ladestrom angesteuert werden.


13V? Bist du dir dessen sicher?

Die LiMa liefert bei unserem WoMo 14.05V (das Kabel ist relativ dünn mit den 2,5qmm - seufz) und die Aufbaubatterie (80Ah) ist heuer 9 Jahre alt - läuft noch immer, aber:
da ich in Zukunft etwas mehr an Reserve wollte, habe ich mir die Exide G80 (2 Stk) gekauft.

abo1 am 20 Okt 2007 10:32:26

hallo

gel batterien haben eine geringfügig andere ladeschluspannung als säurebatterien.
und bei 14,4 volt +/- temperaturkompensation öffnet das sicherheitsventil und es tritt elektrolyt aus. wenn das oft oder stark erfolgt ist die batterie kaputt

ich hab mir mit dem anschluss leicht getan
ich habe ja keinen elektroblock ... ;-)

ich habe daher das gerät daher einfach an die batterien angeschlossen und fertig

ich habe zwei "ladestufen"

normal ist der betrieb des CTEK über einen 400watt echtsinus wechselrichter von fraron.de (kostete damals rund 90 euro oder so,w ar ein restposten). damit werden die aufbaubatterien immer mit 25ampere mit kennlinie geladen und koennen nicht beschädigt werden.

wenn die batterien sehr leer sind oder ich sie mit nur einer kurzen ladefahrt aufladen muss (zwei, drei tage frei gestanden und jetzt nur eine fahrt von einer halben stunde oder stunde für eine besichtigung oder zum einkaufen) dann kann ich mittels schalter die LiMa auf die batterien dazuschalten. meine lima lädt mit ca 14,6volt. das ist um die null grad rum ok, aber ab ca 10grad ist das eine zu hohe spannung, das war der zweite grund warum ich diese zweistufige sache gemacht haben. die LiMA leistet 120A, da sollten noch 80 bis 90 ampere für die batterien überbleiben nach abzug der üblichen verbraucher. gemeinsam mit demCTEK werden das wohl um die 100ampere ladestrom sein. die ersten drei viertel des ladevorganges sollten also recht flott ablaufen in der "boost" stellung

wenn ich 230volt landstrom am SP oder CP zur verfügung habe dann trennt sich beim anschluss das bordstromnetz von den aufbaubatterien. das bordstromnetzt wird über ein 80 ampere schaltnetzteil versorgt, die bordbatterien werden vom CTEK geladen

dadurch koennen die batterien völlig unabhängig von den stromverbraucheren im aufbau und den dadurch hervorgerufenen spannungsänderungen geladen werden

wenn rasche ladung erforderlich ist kann ich - zusätzlich zu CTEK das 80ampere netzteil mittels "boost" schalter zusätzlich auf die batterien zuschalten und habe wieder - so wie während der fahrt - meine ca 100 ampere ladeleistung. das ladegerät ist allerdings mit einer diode gegen die batterien geschalten da schaltnetzteile eine retourspannung am ausgang nicht so gerne mögen. da des netzteil bis auf 15,9volt raufregelbar ist (und ich durch die diode ca 0,7 volt "verliere") bleiben immer noch bis zu 15,2 über als ladespannung. das ist bis ca -10 grad ausreichend hoch. die ladespannung muss hier aber manuell eingestellt werden; was aber kein problem ist da das ja immer nur für sehr kurze zeit (ca 1 stunde ) und nur selten erfolgt ...

lg
g

herrhausk am 20 Okt 2007 10:43:54

starcraft8 hat geschrieben:..........aber brauchst du dafür nicht auch ein spezielles Ladegerät?
Ich meine die Gel Akku`s dürfen nur mit bis max 13V Ladestrom angesteuert werden. Hoffe du wartest noch auf andere Posting`s.


Da liegst du eindeutig daneben.

Mal ausgehend von ca. 20° Temperatur, werden sowohl Gel-, als auch Nassbatterien, mit 14,4V geladen. (AGM-Vließbatterien ggf. mit 14,8V)

Der Unterschied besteht halt in der Ladetechnik!

Gelbatterien müssen zwingend gemäß IUoU Kennlienie geladenwerden.
Sollte das unter wechselnden Einsatzbedingungen/Temperaturen (Wohnmobil) erfolgen, muß die Kennlinie gemß der Temperatur angepasst werden (Temperatursensor).

@Martin

Hab nochmal in meinen Unterlagen bezüglich der Entladetiefe nachgesehen:

0% Entladung ergibt bei Gel = 12,80V (12.63V Nassbatterie)

20% Entladung ergibt bei Gel = 12,60V (12.36V Nassbatterie)

40% Entladung ergibt bei Gel = 12,40V (12.10V Nassbatterie)

60% Entladung ergibt bei Gel = 12,20V (11,83V Nassbatterie)

80% Entladung ergibt bei Gel = 12,00V (11,56V Nassbatterie)

100% Entladung ergibt bei Gel = 11,80V (11,30V Nassbatterie)
500 Zyklen (unter Laborbedingungen)

-20% Entladung ergibt bei Gel = 11,60V (11,03V Nassbatterie)

-40% Entladung ergibt bei Gel = 11,40V (10,77V Nassbatterie)

Max. Endladeschluss bei Gel = 11,20V (10,50V Nassbatterie)

gruß Heinz

abo1 am 20 Okt 2007 18:49:33

herrhausk hat geschrieben:...
Hab nochmal in meinen Unterlagen bezüglich der Entladetiefe nachgesehen:
...



hallo heinz

bevor ich meine unterlagen rauskramen muss:

steht in deinen was vom temperatur kompensations faktor bei gelbatterien?
ich hab da mein CTEK in verdacht zu stark in die höhe zu gehen

bei 20grad lädt es mit 14,58volt (2,43volt pro zelle)
das scheint mir richtig zu sein

bei +7 grad lädt es aber mit 14,94 volt (2,49volt pro zelle)
ist das nicht zu viel?

hat jemand die werte für die temp kompensation bei der hand bitte?

danke

lg
g

herrhausk am 21 Okt 2007 13:02:49

Hallo abo1/lg

14.58V bei +20° sind eindeutig zuviel.

Kann ein Meßfehler ( taugt dein Meßgerät was?), oder auch ein aus dem Abgleich gelaufenes Ladegerät sein.

Bei +20° sind 14,4V typisch (IU Ladephase), bei +5° solte mit ca. 14,7V und bei 0° mit ca 15V geladen werden.

-Meß erstmal mit einem anderen Multimeter (z.B. von Fluke) nach.

-Wie hast du die Temperaturwerte ermittelt?
Die wirkiche Batterietemperatur ist ausschlaggebend, die Umgebungstemperatur nur sekundär.

-Wenn du dann immer noch die gleichen Werte mißt, ist der Lader zu überprüfen .

CTEK gibt als "normale Ladespannung 14,4V an.
Brauchbare beschreibungen der Temperaturkompensation deines Laders konnte ich nicht finden.

Gute Temperaturdiagramme kannst du aber in praktisch allen Bedienungsanleitungen anderer Hersteller finden.

Die Gasung beginnt bei Gel-Batterien bereits bei 0,1V Überspannung!

Diese, oben genannten, Ladespannungen sind Standartwerte. Die Ladespannungen können bei verschiedenen Gel-Batterietypen, sogar von selben Hersteller abweichen (d.h. es gibt durchaus auch Gel-Batterien, die bei 20° mit z.B.14,2V zu laden sind).

gruß Heinz

abo1 am 21 Okt 2007 21:24:03

herrhausk hat geschrieben:Hallo abo1/lg

14.58V bei +20° sind eindeutig zuviel.

Kann ein Meßfehler ( taugt dein Meßgerät was?), oder auch ein aus dem Abgleich gelaufenes Ladegerät sein.

Bei +20° sind 14,4V typisch (IU Ladephase), bei +5° solte mit ca. 14,7V und bei 0° mit ca 15V geladen werden.

-Meß erstmal mit einem anderen Multimeter (z.B. von Fluke) nach.

-Wie hast du die Temperaturwerte ermittelt?
Die wirkiche Batterietemperatur ist ausschlaggebend, die Umgebungstemperatur nur sekundär.

-Wenn du dann immer noch die gleichen Werte mißt, ist der Lader zu überprüfen .

CTEK gibt als "normale Ladespannung 14,4V an.
Brauchbare beschreibungen der Temperaturkompensation deines Laders konnte ich nicht finden.

Gute Temperaturdiagramme kannst du aber in praktisch allen Bedienungsanleitungen anderer Hersteller finden.

Die Gasung beginnt bei Gel-Batterien bereits bei 0,1V Überspannung!

Diese, oben genannten, Ladespannungen sind Standartwerte. Die Ladespannungen können bei verschiedenen Gel-Batterietypen, sogar von selben Hersteller abweichen (d.h. es gibt durchaus auch Gel-Batterien, die bei 20° mit z.B.14,2V zu laden sind).

gruß Heinz


hallo heinz

mein messgerät scheint mir unverdächtig
es ist ein extech EX 730 in der geeichten ausführung
also klasse II (+/- 0,01 und 2digits)

bei meinen recherchen im internet kam ich bisher immer auf folgend werte:

zellen grenz spannung 2,43Volt (das ist auch genau das was das CTEK in der sättigung liefert)

kompensationsfaktor pro grad abweichung von +25grad pro zelle = 4mV

und just exakt nach diesen werten aus dem i-net lädt das CTEK exakt auch

hast du da andere werte dafür?

anbei ein x-beliebiger text aus dem internet, in allen die ich finde stehen die praktisch selben zahlen:

------------------------ zitat ------------------------------------
Pflege und Wartungshinweise
Blei-Gel Batterie
Bei zu hoher Ladespannung beginnt das Blei-Gel zu gasen und führt zu einer unwiederbringlichen Zerstörung der Batterie. Aus diesem Grund dürfen nur Blei-Gel geeignete Ladegeräte verwendet werden bei dehnen eine Überschreitung der Gasungsspannung ausgeschlossen ist.
Wird beim Laden eine Zellenspannung von 2,35V nicht erreicht, erhöht sich die Sulfatierung in den Zellen, was zu einer schleichenden Verringerung der Kapazität und damit zu einer Verkürzung der Lebensdauer führt. Wird dagegen eine Zellenspannung von 2,4V beim Laden überschritten, hat der Akku zwar mehr Energie gespeichert, aber seine Lebensdauer wird verkürzt. Eine Zellenspannung von 2,45V darf bei der Ladung nicht überschritten werden. Daher ist ein für Blei-Gel-Batterien geeignetes Ladegeräte erforderlich. Es muss zum einen die Ladespannung als auch die Temperatur überwachen und entsprechend regeln.
-------------------------- zitat ende ----------------------------------------------

ich werde wohl morgen ein mail an CTEK schicken mit der bitte um eine temp kompensations tabelle, evt ist ja doch der kompensationsfaktor bei meinem gerät zu hoch justiert

danke jedenfalls für deine info

lg
g

PS:
habe mich jetzt doch getraut und eine weitere 100Ah gel batterie der selben type und herkunft (also vermutlich neu, ungebraucht ca 12 monate alt) ans CTEK gehängt
diesmal kein elktrolytaustritt, nach ende der sättigungsphase ging das CTEK mit 14.09volt in die erhaltung (wieder bei +5 grad) auch dieser wert erscheint mir angesichts der temperatur als realistisch und entspricht den buchwerten (schwebeladung 2,27v pro zelle ergibt 13,62 volt + die 0,48 volt aus der temperaturkompensation von 20 grad a`4mV mal sechs zellen ergeben in summe 14.10volt)

einziger unterschied zur ersten batterie: ich habe den temperatursensor oben an die seitenwand der batterie geklebt, bei ersten versuch lag er ungeschuetzt oben auf, was evt ein paar grad temp differenz ausmachte ...?

ich werde mal warten was CTEK so schreibt ...

lg
g

ross am 21 Okt 2007 22:36:25

ich gehe kaputt.... ich will doch nur ne Batterie laden ;-)

ich habe zwar eine elektrotechnische Ausbildung "genossen" (Hochfrequenztechnik)
aber was hier von 0,1V abweichung der Ladespannung geschrieben wird etc..... geht mir ja echt schon zu weit!

Mein Gott ich möchte ein Wohnmobil "betreiben" und keine Herzlungenmaschine :-S


Ich habe 150 DM Conrad Digimeter wasich zum messen benutze. Aber das mache ich max. 1 mal beim kontrollieren ob die Spannung stimmt.

Habt ihr da bei euch permanent ne "100 % Überwachung" der Ladespannung im Mobil ?? Ich habe nur die normale Bordüberwachung
(analoge Anzeige) und die sollte auch reichen.

Ich möchte nicht viel Aufwand betreiben wegen der neuen Aufbaubatterien.


Martin

abo1 am 21 Okt 2007 23:01:57

ross hat geschrieben:ich gehe kaputt.... ich will doch nur ne Batterie laden ;-)


hallo martin

sorry dass ich deinen threat ein wenig zweck endfremdet habe
aber im prinzip ist es das selbe thema

ich nehme an du wolltest dass nur etwas pointiert sagen und meinst das nicht ernst von wegen "..ich will doch nur ne Batterie laden..."

wenn du nur eine batterie laden willst dann hol dir doch ein 0-8-15 ladegerät vom baumarkt. kann klappen. oder auch nicht...
;-)

mal im ernst
es ist nun mal leider - wenn es ums aufladen geht (das umfasst auch das thema solar oder brennstoffzellen) - nicht damit getan eine marke oder eine type oder einen preis zu posten und das wars

die zusammenhänge sind leider etwas komplex und die einzelfälle unterscheiden sich sehr oft ohne dass die beteiligten das überhaupt wahrnehmen.

dagegen lässt sich leider nix tun

es gibt ja auch genug threats hier mit "meine neuen gelbatterie sind schon wieder kaputt, wie kann das sein?"

wenn du wert darauf legst deine gel batterie länger zu haben dann verwende ein gel geeignetes kennlinien ladegerät MIT temperaturkompensation

wenn du dann auch noch eine passende verkabelung von der LiMa zur aufbaubatterie hast (je nach batteriekapazität und länge der leitung von 1x bis 2x25mm2 mindesten) dann brauchst du dich nicht weiter um millivolt und kompensationsfaktoren kuemmern ...

lg
g

herrhausk am 22 Okt 2007 11:05:26

Hallo abo1/lg

14,09V in der Sättigungsphase kommt bei +5° hin.
Siehe auch Diagramm auf Seite 2:




--> Link

Das Diagramm auf Seite 2 zeigt eine Typische Temperatutkompensation.

Bei 20° sollte der Lader exakt 14,4V liefern!

Mach das Ding mal stromlos, zieh den Temperatursensor ab, nun mußt du in der Iu Phase 14,4V und in der Sättigungsphase 13,8V messen.

Der überwiegende Teil der am Markt befindlichen Gel-Batterien haben eine Ladespannung von 2,4V je Zelle.
Das muß natürlich nicht auf deinen Gel-Akku zutreffen.

gruß Heinz

abo1 am 22 Okt 2007 11:14:22

herrhausk hat geschrieben:Das Diagramm auf Seite 2 zeigt eine Typische Temperaturkompensation.


hallo heinz

danke
votronic schneidet ja bei 14,7volt ab, höher gehen die geräte nicht mit der spannung. als begründung habe ich schon gelesen, dass die div bordelektronik evt ab 1,4,8 schaden erleidet.

naja
trifft bei mir nicht zu, im normalfall trennt bei 230volt anschluss die batterien vom stromnetz ...

ich warte jetzt mal was CTEK zurückschreibt

ansonsten werde ich wohl eine germanium diode die 25 ampere aushält in durchlassrichtung in die ladeleitung schalten. evt über einen einfachen thermostat, sodass ab ca +10grad die ladespannung um die 0,3 volt abgesenkt wird. die frage ist n ur ob dann durch die sperrwirkung der diode das CTEK noch eine rückmeldung der batteriespannung erhät *grübel*

wird ma wohl ausprobieren muessen

evt kann ja CTEK bei meinem gerät auch dem temp komp faktor ein wenig runtersetzen, wäre wohl die einfachste lösung und kostet nur die portokosten.

wenn die wirklich sooo innovativ sind wie sie auf der webseite tun dann sollte so ein kundenservice ja kein problem sein ;-)

lg
g

Trüffelsucher am 22 Okt 2007 11:52:32

hallo,
hab da mal eine zwischenfrage - ist hoffentlich kein neues thema.
meine aufbaubatterie hat den geist aufgegeben.
nun bin ich bei der suche nach ersatz auf gelbatterien der bundeswehr gestoßen. 125 ah, 2 -3 jahre alt für 50 €. klingt wie ich finde nicht schlecht,zumal ich bis datu nur positives über diese teile gehört habe.

nun zur frage : kann ich mit dem verbauten ladegerät - nennleistung 180va, ausgang 13/15 a, gel-umschaltung die v.g. dinger laden ? hatte mir überlegt evtl. sogar zwei zu verbauen.
wieviel ah kann ich überhaupt damit laden, mal unabhängig ob säure oder gel ?
gruß
marcus

abo1 am 22 Okt 2007 12:01:12

Trüffelsucher hat geschrieben:hallo,
hab da mal eine zwischenfrage - ist hoffentlich kein neues thema.
meine aufbaubatterie hat den geist aufgegeben.
nun bin ich bei der suche nach ersatz auf gelbatterien der bundeswehr gestoßen. 125 ah, 2 -3 jahre alt für 50 €. klingt wie ich finde nicht schlecht,zumal ich bis datu nur positives über diese teile gehört habe.

nun zur frage : kann ich mit dem verbauten ladegerät - nennleistung 180va, ausgang 13/15 a, gel-umschaltung die v.g. dinger laden ? hatte mir überlegt evtl. sogar zwei zu verbauen.
wieviel ah kann ich überhaupt damit laden, mal unabhängig ob säure oder gel ?
gruß
marcus



hallo marcus

ich kenne die dinger nicht, aber auch ich habe eine zwar nicht sehr üppige aber doch ab udn an spudelnde quelle für gebrauchte gel batterien (traktionsbatterien)

aus erfahrung MEINER quelle kann ich dir sagen dass da volltreffer dabei sind (die haben dann nach einem oder zwei jahren noch an die 90% der ursprünglichen kapazität) aber ich habe auch oft schon nieten gezogen (nur mehr 15% kapazität nach zwei jahren betrieb)

das kommt wohl sehr auf das verbraucherverhalten ( tiefentladungen werden billigend in kauf genommen) und dem ladegerät typ an

wenn die army batterien einen guten ruf haben (hier halte ich ein geregeltes verbraucherverhalten und eine professionelle ladetechnik für wahrscheinlich) dann ist das sicher überlegenswert

nach 2 bis drei jahren kannst du schätzungsweise von ca 75 bis 80% restkapazität, also von 100Ah bei C20 ausgehen

dafür sind 50 euro sicher ok

wenn du das "blind" kaufen musst ist aber natürlich auch das risiko des totalverlustes da. musst du wohl selber abwägen. mich "kostet" ein fehlgriff nur die entsorgungskosten .. ;-)

die frage ist aber schon auch warum wurde deine aufbau batterie kapuut? bei vernünftigem verbraucherverhalten (keine tiefentladungen) sollte jede gel batterie sicher fünf jahre halten

das ein ladegerät ohen temperatursensor nicht ideal ist hast du ja vermutlich in diesem threat auch scdhon mitgelesen ...

lg
g

PS:
man spricht von ca 10% bis 30% ladeleistung die idealerweise vorhanden sein sollten. demnach solltest du mit deinem ladegrät mit 15ampere batterien von ca 45 bis 150Ah laden koennen. du kannst aber bedenkenlos auch zwei davon ranhängen, dauert halt nur recht lang bis sie voll werden ...

Trüffelsucher am 22 Okt 2007 12:10:42

hallo abo1,
die bei mir verbaute, war eine starterbatterie. hatte der vorgänger wohl eingebaut.
dass das nicht die ideallösung ohne temperaturfühler ist habe ich der plattform entnommen. die teile sollen aber bis - 40 grad locker mitmachen. ich denke eine entsprechede reserve nach oben wird dann auch da sein.
kann ich vor ort irgendwie feststellen, in welchem zustand sich die batterie befindet ?

lg marcus

abo1 am 22 Okt 2007 12:28:22

Trüffelsucher hat geschrieben:hallo abo1,
die bei mir verbaute, war eine starterbatterie. hatte der vorgänger wohl eingebaut.
dass das nicht die ideallösung ohne temperaturfühler ist habe ich der plattform entnommen. die teile sollen aber bis - 40 grad locker mitmachen. ich denke eine entsprechede reserve nach oben wird dann auch da sein.
kann ich vor ort irgendwie feststellen, in welchem zustand sich die batterie befindet ?

lg marcus


hallo

startebatterie ist schon schlecht, allerdings nicht wegen der fehlenden temperaturkompensation des ladegerätes (und nicht wegen laden bei zu niedrigen sondern bei zu hohen temperaturen), aber egal

wenn man dich da nicht linken will (und die batterien vorher rasch vollädt) dann kannst du sehr wohl aus mehreren batterien die absoluten nieten ausschliessen.

alles was um die oder unter 1 volt zellenspannung hat (6volt klemmenspannung) ist defintiv tod. mitnehmen sinnlos

alles was um die oder unter 10,5volt klemmenspannung hat ist geschädigt. das kann ein leichter schaden sein (weil die da schon seit monaten steht und im leeren zustand abgeladen wurde), es kann aber auch ein recht heftiger schaden sein wenn die die batterie eh vor kurzem geladen haben und sie ist schon njach kurzer zeit wieder auf diese spannung runter gefallen

alles was über 12 volt hat: nehmen
hier handelt es sich um funktionierende batterien mit einer entsprechnden restkapazität. einziger problempunkt: die ersten paar stunden nach einem laldevorgang haben auch schon ziemlich malträtierte batterien mehr als 12 volt ....

die übliche endspannung ca 24 stunden nach einem ladevorgang ist ca 12,5volt. das bedeutet die batterie ist zu 100% voll. das wäre der idealwert

wie gesagt

"die bste battreie ist die mit der höchsten spannug" hat nur ausagekraft wenn die batterien vollgeladen wurden, und diese volladung vor mehr als 24 stunden erfolgt ist und auch annähernd gleich lange her ist ..

lg
g

PS:
gerade bei gel batterien solltest du ein gegnetes ladegerät verwenden, der starterbatterie hat das alles nix ausgemacht, die gels sind da empfindlicher

abo1 am 22 Okt 2007 12:54:39

hallo

in eigener sache:

habe jetzt die antwort von CTEK sweden erhalten

--------------snip--------------

Sehr geehrter Her ±±±±±±

Die Messwerten sind ganz korrekt.

Kompensation ist 3,9mV/Grad und Zelle. Die Referentemperatur ist 25 Grad Dass gibt 0,0234V/grad für ein 12V Batterie.

Bei 7 Grad gibt es:
14,82V in Absorption und 14,02V in Float.

-------------- end snip --------------

hmmmm
naja

zwischen 14,82 und 14,94 ist immerhin mehr als ein zehntel volt unterschied ....

auch die rechnerischen 14,02 für float sind knapp 0,1 volt von den tatsächlich gemessenen 14,09 entfernt (aber nicht so kritisch weil der gasdruck durch die niedrigere spannung nicht so hoch ist)

bin ein wenig ratlos ....

ich habe bisher ca 10 gelbatterien von ca 6 verschiedenen typen geladen.
bisher ne ärger gehabt, bis auf die 100Ah pride batterie jetzt ....

aber die beiden waren an sich zum einbau ins Womo bestimmt.
wenn da elektrolyt austritt ist das auf dauer nicht gut und die batterie stirbt ...

ich werde mal ne messung mit C20 machen wie viel kapazität die beiden ueberhaupt haben ....

falls wer eine kreative idee hat immer nur her damit ...

lg
g

Trüffelsucher am 22 Okt 2007 13:33:57

hallo abo1,
vielen dank für die nützlichen hinweise !!!!!! dann werde ich mir mal mein multimeter einpacken, um eine vorauswahl zu treffen. Ein umtauschrecht wurde mir ohnehin zugesagt, was ich fair finde.
da du ja auf diesem gebiet sehr fit bist, hätte ich da dreisterweise noch ne frage. wie kann ich denn am sinnigsten zwei von den batterien parallel schalten. querschnitte etc. kannste mir auch da weiterhelfen ? sind doch bestimmt gewisse regeln zu beachetn, oder ? oder würdest du mir die hilfe eines fachmannes anraten ?
lg marcus

abo1 am 22 Okt 2007 14:29:28

Trüffelsucher hat geschrieben:..oder würdest du mir die hilfe eines fachmannes anraten ?
lg marcus



hallo marcus

du hast die hilfe eines fachmannes *fg* ;-)

im ernst:
das kommt sehr auf die einbausituation an

an sich ist die paralellschaltung keine hexerei
+ auf + und - auf - und das wars

es liegt aber an der einbausituation ob eine zwischensicherung oder ähnliches erforderlich sind.

bei den querschnitten kommt es auf die länge der ladeleitung und auf die höhe des lade- und entladestroms an

wichtig ist vor allem eine ausreichende dimensionierung der ladeleitungen, denn wenn hier zuviel spannung abfällt erhält die batterie eine zu niedrige ladespannung und wird nie voll und dadurch geschädigt

ohne jetzt deine verbraucher im detail zu kennen würde ich bei den geplanten 2 x 125Ah batterien auf eine verbindungsleitung von 2 x 25mm2 zwischen den beiden batterien und einer ladeleitung von ein bis zweimal 25mm2 für den pluspol und 1 x 25mm2 für den minuspol von der lima zu den batterien tippen

ganz wichtig ist hier immer die ordentliche verarbeitung der klemmen (kerben) und klemmstellen und die richtige absicherung

es werden hier wirklich grosse stroeme frei und du solltest schon genau wissen was du tust wenn du daran rumschraubst.
ein irrtümlicher kurzschluss bei zwei vollen 100Ah bleiakkus führt blitzschnell zu einem lichtbogen der die die halbe sehkraft raubt und die darauf folgende batterieexplosion mit integrierter schwefelsäure dusche raubt dir die zweit hälfte

ich würde vorschlagen du holst dir mal zwei batterien, lädst sie voll und machts einen kapazitätstest. bei 125Ah beträgt die normentladung C20 ca 6,25ampere oder 80watt.

kombiniere also verbraucher mit ca 80 watt zusammen (zb 55watt ablendlicht birne und 25watt bremslicht birne) und hänge die an die batterie an.

dann miss alle paar stunden die spannungen und höre so bei ca 11 volt, spätestens aber bei 10,5 volt auf

das ist der kapazitätsumfang der dir zur verfügung steht.
sollte ca 100 Ah ergeben, sprich die lampen sollten erst nach ca 16 stunden die batteriespannung auf die ca 11volt runtergezogen haben, dann ist die batterie noch recht fit

sollte schon nach zb 10 stunden die spannung auf 10,5 volt runter sein dann haben die batterien nur mehr ca 60Ah verfügbare kapazität

tipp: mach dir ein kleines messdiagramm ...

das ganze gilt natürlich nur wenn du die dinger vorher voll auflädst ..

lg
g

herrhausk am 22 Okt 2007 17:56:08

Hallo Abo1,

ich würde ersmal den Teperatursensor abklemmen.
Dann sollten unkompensierte 14.4V / 13,8V anliegen.

Kann man das dind öffnen?

Das gibt es bestimmt abgleichmöglichkeiten!

Mit gedult und Spucke, oder einpaar Meßreihen beckommst du das schon hin.

gruß Heinz

Trüffelsucher am 22 Okt 2007 18:30:48

hallo abo1,
habe entsprechend deines rates die batterien in der örtlichkeit durchgemessen. von ca. 30 stück hatte eine 12,3 volt. alle anderen lagen bei 10 v bzw. weit darunter. also habe ich zunächst nur mal die eine mitgenommen. leider hatten sie entgegen der ankündigung nur 100 ah statt 125 ah. dafür habe ich sie aber für 40 teuros bekommen. ist übrigends eine gel-batterie aus dem hause excide. kann sie innerhalb der nächsten 2 monate umtauschen.
habe sie eben eingebaut u. lade sie jetzt mal. im anschluss werde ich mal die entsprechenden verbrauchen anklemmen. allerdings dürften deine genannten werte bei 100 ah wohl nicht mehr passen.
nochmals vielen dank. vielleicht "muss" ich ja nochmal auf deinen fachmännischen rat zurückgreifen.
lg
marcus

abo1 am 22 Okt 2007 21:45:44

herrhausk hat geschrieben:ich würde ersmal den Teperatursensor abklemmen.
Dann sollten unkompensierte 14.4V / 13,8V anliegen.


hallo heinz

nö, mit abklemmen is da nix

das ding ist wasserdicht weil man es ja auch im freien oder aussen verwenden darf

und abgleich ... ich weiss ned
die schweden haben da wohl ein bisserl übertrieben, das is im prinzip ein einfacher computer, so ein richtiges high tech zeug

hab mioch heut ein wenig gespielt damit am nachmittag kleinen kasten aus styrodurplatten gebaut, mit föhn reingeblasen bzw habe ich doch die gefriertruhe geräumt und mit einer alten, nicht mehr verwendbaren batterie jeweisl die spannungen gemessen.

das ding fährt wirklich von 14,38 volt bei 25grad rauf und runter, je nach temperatur ...

ich denke ich hatte einfach bei der einen batteri pech

danke für deine hinweise

lg
g

abo1 am 22 Okt 2007 21:51:56

Trüffelsucher hat geschrieben:....leider hatten sie entgegen der ankündigung nur 100 ah statt 125 ah. dafür habe ich sie aber für 40 teuros bekommen. ist übrigends eine gel-batterie aus dem hause excide.


hallo marcus

ich denke das hast du richtig gemacht
excide ist eine gute nachricht

bei 100Ah beträgt der C20 wert 5 ampere. bei 12 volt sind das also ca. 60watt die du an deine batterie ranhängen solltest.

also nimm einfach einen beliebigen autoscheinwerfer (zusatzscheinwerfer, H7 oder H4 lämpchen, was auch immer ... haben eh alle 55watt), sieh zu dass die hitze entwicklung des lämpchens keinen schaden anrichtet und häng das zeug zu einem zeitpunkt an die batterie, wo für dich absehbar ist dass du ca. 10 bis 16 stunden NACH dem ranhänger auch tatsächlich bei der batterie sein kannst.

10 stunden leuchtdauer bis 10,7volt erreicht sind bedeuten 50Ah
16 stunden leuchtdauer bis 10,7volt erreicht sind bedeuten 80Ah
irgendwo dazwischen wirst du wohl landen

im prinzip sind 50Ah für 40,- auch ok, die frage ist nur ob du nicht ein gwichtsproblem hast, denn da würdest du halt sinnlos 15 zusätzliche kg rumschleppen die nichts mehr bringen

lg
g

Trüffelsucher am 25 Okt 2007 13:17:53

hallo abo1,
so, nun habe ich mal den belastungstest gemacht. ich denke die kapazität ist noch ganz gut. wollte die "16 stundenmarke" durchziehen hat leider nicht ganz geklappt nach 13 stunden lagen noch 11,25 v u. nach 16 stunden 10,5 v an. muss ehrlich gesagt gestehen, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass die letzten drei stunden zu der entladung geführt haben. insofern habe ich die 10,7 v "verpasst".

was meinst du, das preis -leistungs-verhältnis ist doch o.k., oder ?!

lg
marcus

abo1 am 26 Okt 2007 00:18:09

Trüffelsucher hat geschrieben:hallo abo1,
so, nun habe ich mal den belastungstest gemacht. ich denke die kapazität ist noch ganz gut. wollte die "16 stundenmarke" durchziehen hat leider nicht ganz geklappt nach 13 stunden lagen noch 11,25 v u. nach 16 stunden 10,5 v an. muss ehrlich gesagt gestehen, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass die letzten drei stunden zu der entladung geführt haben. insofern habe ich die 10,7 v "verpasst".

was meinst du, das preis -leistungs-verhältnis ist doch o.k., oder ?!

lg
marcus


hallo

kommt drauf an
welche last hattest du dran gehangen?

lg
g

Trüffelsucher am 26 Okt 2007 11:33:07

hallo abo1

60 watt

lg marcus

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