hast29 am 16 Dez 2007 10:41:33 Hallo,
die Feuchtigkeitsschäden, speziell bei neueren Wagen, nehmen deutlich zu.
Scheinbar ist man auch nicht mehr davor geschützt wenn man sich ein hochwertiges Fahrzeug kauft.
Was uns jetzt mal interessieren würde:
Welchen Hersteller fahrt ihr und in welchem Alter und wo wurde es feucht/nass?
Dann wissen wir wo wir in Zukunft besonders hinschauen.
Wir fahren einen Weinsberg Orbiter.
Bin gespannt was ihr so schreibt.
bert am 16 Dez 2007 11:15:04 Hallo
Kann man sicher nicht für alle Fahrzeuge auslegen.
Besondere Vorsicht gilt bei mir bei nachträglich angebrachten Teilen wie Radträger, Dachträger, Heckleiter, Solar, Sat.......
Verbindungskanten und Abdeckleisten sind auch öfters ein Problem.
Wenn man von den vielen Wasserschäden bei neueren Fahrzeugen hört bekommt man wirklich Angst.
Eigentlich sollte die Industrie durch die Jahre lernen solche Probleme in den Griff zu bekommen.
Es wird aber nur probiert was man wie billiger bauen kann.
Die Klebe und Montagetechnik hat sich in den Jahren sicher um ein vielfaches verbessert, davon merken wir leider nicht immer etwas :? .
Mein alter Dethleffs (1995)ist an den hinteren Staufächern betroffen gewesen.
War zwar nicht im Innenraum bemerkbar aber das Hoz wurde schon ziemlich weich.
Ansonsten waren in unserer Zeit keine Schäden aufgetreten.
Bert
Gerd-R am 16 Dez 2007 12:40:02 Hallo Sabine,
unser WoMo Dethleffs-Esprit (siehe mein Profil) ist hatte bis zum Abstellen im Winterquartier Ende Oktober noch keine Feuchtigkeitsschäden. Wir hoffen sehr und gehen davon aus, dass auch jetzt noch der selbe Zustand vorherrscht.
Der Wagen ist jetzt auch erst dreieinhalb Jahre alt und wird alljährlich von der Dethleffs-Werkstatt auf Feuchtigkeit untersucht. Viel mehr können wir nicht tun - außer selbst immer wieder nachzusehen. Auch im Winterhalbjahr fahren wir immer wieder und sehen nach dem Rechten.
Wir hoffen, dass wir an unserem WoMo noch viele Jahre Freude haben. Mit den zwei Dethleffs-Wohnwagen, die wir einmal hatten, haben wir bezüglich Feuchtigkeitsschäden jedenfalls keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Gerd
MaKa am 16 Dez 2007 12:59:09 Hallo Sabine,
hatten bei unserem Bürstner A 532-2 (BJ 05/2004), von Beginn an Feuchteschäden im hinteren Keller. Dichtigkeitsprüfungen wurden zwar gemach und die Dichtigkeit des Fahrzeuges bescheinigt, doch leider stand das Wasser im Keller. Erst der direkte Kontakt mit Bürstner (über ein WoMo-Forum, welches sehr gute Kontakte zu Bürstner unterhält), konnte Abhilfe schaffen.
Will sagen, dass neben den Herstellern auch die "Fachfirmen/Vertragshändler" da einige Schuld trifft.
Matthias
groovy am 16 Dez 2007 14:12:30 Hallo,
ist es denn wirklich so,das die Feutigkeitsschäden an neuen Fahrzeugen immer mehr zunehmen :?:
Oder ist das nur unser subjektives Empfinden :?:
Denn vor 10 Jahren z.B. wurden noch wesentlich weniger Fahrzeuge zugelassen(somit gab es auch wesentlich weniger bekannte Schäden)und das Internet und seine Foren gab es in diesem Umfang ja auch noch nicht.
Heute erscheint doch fast jeder Feuchtigkeitsschaden(zu Recht )sofort in einem Forum,aber welcher zufriedener Käufer postet seine Erfahrungen.
MfG Volker
abo1 am 16 Dez 2007 17:10:00 hallo
die frage ob es diesen anstieg wirklich gibt ist berechtigt
ich glaube aber das das so ist
unabhängig davon ist aber die nennung der fahrzeugtype bzw des herstellers jedenfalls zählungsrelevant
es gibt keinen grund zur annahme dass ausgerechnet besitzer einer bestimmten Womo marke internet affiner oder mitteilungsbedürftiger sind als andere
wer also die anzahl der fälle entwder mit der zulassungszahl pro marke in ein verhältnis setzt kommt auf ein vernünftiges ergebnis welches die schadenshäufigkeit der einzelnen marken darstellen sollte
lg
g
PS:
meiner meinung nach ist der kauf eines fahrzeuges ohne holz im aufbau der einzige weg sicherzustellen dass ein wassereinbruch nicht automatisch mittelfristig zu einem totalverlust führt
auf die schnell fällt mit da nur Niesmann mit dem Clou ein der das schon seit 20 jahren so durchzieht. alte clous werden oft mehrfach auf verschiedene neuer fahrgestelle umgestezt weil das basisfahrzeug wegbröckelt, der aufbau selber ist aus alu-schaum-alu innen mit textilbschichtung, und ein wasserschaden führt hier zwar evt zu einer kleinen reparatur, es kann aber im aufbau nichts vermodern, verschimmeln oder vertorfen.
alte clous auf LT oder iveco findet man im net schon ab ca 6000,-
3500kg zulassungen der dinger ist aber mit vorsicht zu geniessen, denn der aufbau alleine hat schon ungefähr dieses gewicht sagt mann ...
lg
g
Bergbewohner1 am 16 Dez 2007 17:46:04 Mein erster Knaus 560, war insgesammt 5 Jahre keinen Wassersch. 2. Karman Distance Wide, das Gleiche 3. Hymer S 660 war 8 Jahre alt, lief leicht Wasser an den Rundungen hinten(Ecken) rein, Köder war verzogen und knochen hart(Dach ansatz) aber ohne Folgen, da Aufbau verrotungsfest. 4.Karmann Bj. 2000 Aufbautüre so stark verzogen, nicht mehr dicht, wurde im Werk auf Garantie gewechselt. 5 Hymer Starline 6 Jahre alt dicht 6 und nun mein letzter 4 jahre alt und noch dicht. So das wars.
Könnte natürlich sein, daß durch die Klimaerwärmung die Temperaturschwankungen größer werden und der Aufbau größeren Schwankungen unterliegt :!: Es könnte aber auch sein, durch die zunehmenden Stückzahlen und Fließbandfertigung schleichen sich mehr Fehler ein und der Druck immer billiger zu produzieren, aber teuerer zu verkaufen ist enorm und sollte nicht unterschätz werden.
eugendoc am 16 Dez 2007 18:06:16 Hallo! Habe einen Hymer Camp Swing Bj.1998 bis diesen Sommer gefahren und nie Probleme mit Wasser im Inneren oder feuchten Ecken gehabt. Trotz eines „leichten“ Unfalls beim Rückwärtsfahren, wo die rechte hintere Ecke eingebeult bar. Habe mir die Zeit genommen und wieder ausgebeult, dann wieder abgedichtet und Alles O.K. Als ich meinen Hymer diesen Sommer, der nun wirklich nicht sehr trocken war, verkauft habe, wurde die Feuchtigkeit durch den Käufer gemessen und bestätigt, dass es keine Beanstandungen gibt.
Ich glaube auch nicht unbedingt, dass die Feuchtigkeit bei der Nutzung eindringt, sondern wenn das Fahrzeug steht. Hat man eine Unterstellmöglichkeit wie ich ( Womo steht unter einem „?gen“ Carport) , dringen doch nicht Regen und Schnee durch die Problemstellen wie Antennenmast, Dachluken usw. so ein.
, eugen.
Aretousa am 16 Dez 2007 18:56:57 Bei unserem Dethleffs -Erstzulassung 1990- entdeckten wir einen Wasserschaden an Rückwand unter unterm Boden nach 15 Jahren
Rossi64 am 16 Dez 2007 20:16:21 Hallo Leute,
wir fahren einen Hymer Swing 544K. Feutigkeitsprobleme gab es noch nie! Das Fahrzeug steht immer draußen (dafür werden die Fahrzeuge gebaut).
Meiner Schwiegervater fährt einen 89`hymer Camp 55. Noch nie Feuchtigkeit.
Ich denke man kann Glück und Pech haben. Wobei ich vom Gefühl her glaube, dass die älteren Fahrzeuge noch "stabiler und wertiger" gebaut sind.
Gast am 16 Dez 2007 20:53:34 Hallo Sabine
Wenn Du hochwertige Fahrzeuge ansprichst, kann ich Dir versichern das es bei Concorde, Phönix, keine dieser Schäden gibt, da kannst Du die Wände 1 Jahr ins Wasser stellen, die nehmen keinen Tropfen auf.
Das einzige was Dir passieren kann wenn eine Verbindung nicht ganz dicht ist, das die Teppichverkleidung an den Innenwänden Flecken bekommt.
Aber selbst die kann man entfernen.
Kerli am 16 Dez 2007 23:05:34 Moin Moin,
unser 1. eigenes Womo war ein 90er Karmann Distance Wide ( Alkoven ) auf VW LT 31 TD.
Der Vorbesitzer hatte wohl leichte Probleme mit Feuchtigkeit am Alkovenfrontfenster ( wurde allerdings nachweislich vor dem Kauf behoben ).
Nach ca. 2 Jahren trat dieses Problem dann auch bei uns auf.
Bei Starkregen tröpfelte es ein wenig durch das Alkovenfrontfenster.
Ein Bekannter ( mit eigener Werkstatt ) behob für kleines Geld dieses Problem.......erfolgreich !
Seit Ende 2005 sind wir stolze Besitzer eines Hymer B 584 Bj. 1998.
Habe seit dem Kauf schon einigemale mein "Feuchtigkeitsmeßgerät" eingesetzt.......
Bis jetzt gab es keine Probleme mit dem Thema "Nässe" !
Möge es auch die nächsten Jahre so bleiben !
Friesische Küstengrüße vom Jadebusen
Gast und Lia
:-)
Ausderasche am 16 Dez 2007 23:59:52 Hi,
erstes Fahrzeug ein CI 670L (Baujahr 1994 - neu gekauft): 1998 Torf im Eingangsbereich, obwohl immer in einer Scheune untergestellt.
zweites Fahrzeug ein Knaus 685 HFG Baujahr 1996 - nie Probleme, ebenfalls in Scheune untergestellt - Fenster z.T. 2006 prophylaktisch neu abgedichtet, weil kein Dichtmaterial von außen mehr am Rahmen sichtbar - neulich schrieb der Neueigentümer (auch hier im Forum, dass er eine weiche Stelle am Boden (von unten) gefunden hat.
drittes Fahrzeug - Phoenix - Bj 2005 - bisher nichts festgestellt, außer Kondenswasser im Doppelboden an Aluleisten direkt im Klappenbereich an kalten Tagen.
Frank
Gast am 17 Dez 2007 11:22:13 Hallo,
wir haben auch einen Knaus 685HFG Bj 98. Beim Vorbesitzer ist das Womo 6 Jahre im Freien gestanden.
Der Boden in der Heckgarage an der Rückwand ist stellenweise ziemlich weich. Ein angeblich bekanntes Problem der fehlenden Tropfnase an der Rückwand. Das Waser läuft die Rückwand runter und bleibt an der Kante hängen, wo es dann in den Holzboden einziehen kann. Unser Womo sieht selten Regen, daher macht das nichts. Wird auch nicht schlimmer. seit wir es haben.
Außerdem habe ich jetzt das Heckfenster neu eingedichtet. Da sind dann doch bei starkem Regen ein paar Tropfen am Rahmen entlang gelaufen. Bei der Dichtmasse an den Fenstern ist Knaus anscheinend sehr sparsam. Ich habe mir vorgenommen jedes Jahr ein zwei Fenster neu einzudichten. Das ist ja wirklich kein Akt.
Sonst ist noch alles OK.
aus München
hast29 am 18 Dez 2007 11:53:18 Hallo,
Danke für eure bisherigen Beiträge.
Unsere Erfahrung stammt aus dem Wohnwagenbereich. Es ist ja ähnlich wie im WOMO, aber hier muß man noch genauer schauen, finde ich.
Teilweise sieht man die Außenwand gar nicht.
Wir möchten uns als nächstes ein Meßgerät zulegen um dann in regelmäßigen Abständen an den "gefählichen" STellen zu kontrollieren.
Poldi am 06 Jan 2008 15:49:22 Hallo Sabine,
gerade weil Du von feuchten Ecken schreibst, komme ich auf des Problem der Nässe von innen zu sprechen, denn besonders bei Wintercamping ist die Temperatur im Innenbereich in den Ecken niedriger als in den anderen Bereichen, wodurch die Luftfeuchtigkeit dort kondensiert.
Das geschieht umso mehr, als sich keine kälteren Punkte anbieten, wenn zwischen Fahrerhaus und Wohnbereich beispielsweise durch einen dichten Vorhang abgesperrt wurde.
Hier wurde darüber schon mal berichtet. Wohnmobil Technik » wohnmobilentfeuchtung einmal anders
Poldi
karsteng am 06 Jan 2008 16:57:52 Hallo,
ich komme gerade aus meinem Womo um zu checken ob alles OK ist. Und siehe da: Eine nasse Wand unter dem Küchenfenster. Wahrscheinlich ist die Aluprofilleiste zur Seitenwand nicht dicht. Fenster und Positionslicht sind OK. Werde das Ding mal zügig zu Karmann bringen. Es wird auch wahrscheinlich keine große Sache sein. Die Frage ist nur wieviel Wasser das Styropor in der Seitenwand schon aufgenommen hat...??? Holz ist ja keins drin.
Das Womo (Karmann Colorado) ist im Mai 07 zugelassen worden.
Ich werde berichten,
,
Karsten
PS: Wenn ich mal zu Geld kommen sollte, kauf ich mir nen Womo mit GFK-Monocoque und PU....Ja, dass mach ich!!!
hast29 am 06 Jan 2008 21:14:50 @ Poldi
Sind aus dem Winterurlaub zurück.
Wir hatten eine Nacht u.a über -15 Grad.
Wir hatten vorher schon beobachtet das die Fahrradgarage feucht bzw. teilweise richtig nass war. (Weinsberg BAujahr 03/2007).
Ich werde jetzt mal im Forum die Suche bemühen. Ansonsten werde ich die Tage mal einen Thread eröffnen mit Bildern.
abo1 am 06 Jan 2008 21:28:01 karsteng hat geschrieben:...Die Frage ist nur wieviel Wasser das Styropor in der Seitenwand schon aufgenommen hat...??? Holz ist ja keins drin. ...
hallo
such doch mal nach "karmann" hier
da war doch kürzlich wo ein threat wo ein händler zugestanden hat dass der karmann zwar "holzfreie" wände hat, aber zur verstärkung an den stellen wo schraubverbindungen oder anbauten befestigt werden "natürlich" schon holz mit ein laminiert ist
da war auch was mit innenseite der badezimmer aussenwand aus holz oder so ....
scheint aber auf das baujahr anzukommen ...
lg
g
karsteng am 06 Jan 2008 22:08:04 Hallo Abo1
nee, Holz scheint da keins drin zu sein. Im Fensterbereich ist kein Holzrahmen. Ich habe den Rollo-Kram mal abgeschraubt, da kann ich aufs Styro gucken. Ich gehe mal davon aus dass der Abschluss der Seitenwand auch keine Holzlatte hat.
Die Seitenwand hat auf dem GFK eine Stoffkaschierung und die silbernen Küchenfensterverkleidung (Dampfsperre) ist einfach da drüber gepappt und da drunter schimmelt es wie die Sau. Unterhalb der Arbeitsplatte ist die Stoffkaschierung nass. Am liebsten würde ich alles mal auseinanderrupfen und mal genau nachschauen, aber ich habe ja noch Garantie auf die Möhre...
Nicht, dass da was anbrennt wegen zuviel Bastelarbeit.
Die kiegen das schon hin bei Karmann (oder Eura).
,
Karsten
abo1 am 06 Jan 2008 22:17:19 karsteng hat geschrieben:Hallo Abo1 nee, Holz scheint da keins drin zu sein. ..
hallo
dann hat es wohl mit dem baujahr zu tun
wie so vieles ...
;-)
viel erfolg
lg
g
RaiWo am 07 Jan 2008 10:40:59 Hai!
Wir hatten von 1971 - 1998 diverse Tabbert-WoWa, mit denen wir auf einem Ganzjahresplatz standen und auch Skiurlaub machten.
Feuchte Ecken konnte geben, da die Wagen alle WarmL u f t Heizungen hatten.
Nachdem ich dies beim ersten WoWa festgestellt habe, habe ich von Truma die Eckbelüfter und Konvektoren eingebaut. (Gibt es die überhaupt noch?)Konvektoren an den Wänden hinter den Polstern. Damit gehörten feuchte Ecken der Vergangenheit an.
Der erste Winterurlaub war mit einem Wilk mit Ölheizung und ohne Umluft. Da saß ich öfters mal morgens mit dem Fön und trocknete die Ecken.
CU
Wolf
Poldi am 07 Jan 2008 10:46:23 @RaiWo, deshalb entstehen die feuchten Ecken hauptsächlich im Alkoven, weil dort keine Luftbewegung ist.
Poldi
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