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Abtropfkante


CurtGoetz am 21 Dez 2007 15:39:46

Hallo,

ich habe zum Thema Wasserschaden alles gelesen, was in letzter Zeit geschrieben wurde. Trotz einer Abbildung , ich glaube bei "Feuchtbiotop", habe ich nicht begriffen, was die "Abtropfkante" sein soll. Ws wäre nett, wenn mir noch jemand kurzfristig auf die Sprünge hülfe. Am Sonntag geht es nämlich wieder zum 8 ten Mal für 4,5 Monate gen Portugal.

Vielleicht sieht man den einen oder anderen!?

CurtGoetz mit Karmann MB 100 und gelegentlichen Wasserschadenproblemen

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abo1 am 21 Dez 2007 15:41:58

CurtGoetz hat geschrieben:Hallo,

ich habe zum Thema Wasserschaden alles gelesen, was in letzter Zeit geschrieben wurde. Trotz einer Abbildung , ich glaube bei "Feuchtbiotop", habe ich nicht begriffen, was die "Abtropfkante" sein soll. Ws wäre nett, wenn mir noch jemand kurzfristig auf die Sprünge hülfe. Am Sonntag geht es nämlich wieder zum 8 ten Mal für 4,5 Monate gen Portugal.

Vielleicht sieht man den einen oder anderen!?

CurtGoetz mit Karmann MB 100 und gelegentlichen Wasserschadenproblemen


hallo

die untere kante des aufbaus
da rinnt naturgemäss das ganze wasser an der wand runter
wenn es da - statt abzutropfen - IN die wand reinrinnt, dann saugt sich der ganze untere wandbereich voll

meiner meinung nach der einzige fall wo ein feuchtigkeitsschaden von unten hervorgerufen wird

an die schäden durch von der strasse aufgewirbeltes wasser glaube ich ehrlich gesagt nicht so ganz - dazu gibt es aber auch ganz konträre meinungen ...

lg
g

CurtGoetz am 21 Dez 2007 15:53:18

Hallo, dank für die Antwort, ich dacht , da müßte noch mehr sein. Denn die Außenwand endet doch in der Regel immer erst 10 oder mehr cm unterhalb des Fußbodens.

Lg CurtGoetz

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turbokurtla am 21 Dez 2007 16:44:25

Tag
Wieder alles richtig Abo.
Und Carl, nicht bei allen Womos geht die Seitenwand tiefer wie der Boden. Es gibt viele wo Wand und Boden bündig sind oder nur die Kunststoffschürze drübersteht. Hier würde sich das Wasser ohne Tropfkante in den Boden saugen. Besonders an den Außenkanten, wo viel Wasser runterrinnt, ist es wichtig.
Aber da ja Luft hinkommt, ist es nur halb so gefährlich wie Wasser in der Wand von oben.

Übrigens Abo, ich hatte mal einen Stammkunden mit Wowa. Der fuhr im Jahr so 15- 20.000 km ( Lehrer ), überwiegend in den Norden, auch in der schlechten Jahreszeit. Das war der einzige Wagen, den ich je in Händen hatte, bei dem durch Spritzwasser die Bodenplatte verfaulte. Aber immer nur die unterste 3 mm Schicht, besonders an den Radkästen. Durch regelmäßige Wartung blieb es aber dabei. Ich konnte das am Anfang unserer Beziehung überhaupt nicht glauben, aber es war so.

Kurt

abo1 am 21 Dez 2007 20:36:35

turbokurtla hat geschrieben:... ich hatte mal einen Stammkunden mit Wowa. Der fuhr im Jahr so 15- 20.000 km ( Lehrer ), überwiegend in den Norden, auch in der schlechten Jahreszeit. Das war der einzige Wagen, den ich je in Händen hatte, bei dem durch Spritzwasser die Bodenplatte verfaulte. Aber immer nur die unterste 3 mm Schicht, besonders an den Radkästen. ...


hallo kurt

ich bestreite es ja nicht
sag nur dass ich mir das schwer vorstellen kann ..

wo ist der mit dem ding rumgebretter bitte?
und worauf?
schotterpistenralley im sudan?

nach meinem eindruck ist es von vitalem interesse für die bodenplatte dass sie so gut es geht luft hat.

wird sie nass dann wird sie eben nass (so wie die 100 jahre alten heuschober am feld)
und wenn sie salznass wird dann wir sie eben salznass, auch salz löst gehobeltes holz nicht schlagartig auf
und der rollsplitt im winter oder die steinchen auf der strasse? ich weiss ned ...

in dem moment wo die holzFLÄCHE mit irgen was wasserdichtem eingelassen wird verliert sie die chance enthaltene feuchtigkeit (von woher auch immer) wieder abgeben zu können. und feuchtigkeitsquellen gibt es ohne ende (dusche, wasserleitungen, dichtleisten, seitenleuchten, fenster- und türrahmen, tropfleiste und und und ..). und dann wird es richtig bitter ...

was JEDENFALLS ordentlich abgedichtet werden muss (ich würde mal sagen mit sika) sind die ganzen ecken und kanten der bodenplatte, jeder auslass, jede durchführung. es darf nicht vorkommen dass sich an einer ecke ein feuchtigkeitsnest bildet ...

aber die freien, gehobelten flächen?
mit öl behandeln von mir aus, ist sicher ned schlecht
aber ich täte da nie was wasserabschirmendes, wasserdichtes untern drauf ..

lg
g

ingemaus am 22 Dez 2007 12:14:33

Halo CurtGoetz!

Im Gegensatz zu einer Feldscheune bei der die Bretter auch noch senkrecht verlaufen, entsteht beim Fahren mit Womos Unterdruck, Sprüheffekt bei Regen und Verwirbelungen an der Unterseite.
Diese Feuchtigkeit setzt sich zwangsläufig an oder in der Verbindung zwischen Bodenplatte und Seitenwände ab. Hier ist der wunde Punkt, wo mit entsprechenden Mitteln ein Eindringen der Feuchtigkeit vermieden werden muss. Deshalb wird auch bei einer Feuchtigkeitsüberprüfung hier mit einem Spezialspray besonders gesprüht. Auch beim Anbau von Schmutzfängern wird die Verwirbelung der HA-Räder bei Regen eingeschränkt.

tschüss ingemaus

dieter2 am 22 Dez 2007 12:29:51

Und nicht zu verschweigen die Feuchtigkeit die durch ständiges Duschen erzeugt wird.
Viele Womos fangen im Bereich des Waschraumes an zu gammeln.
Mir kann keiner erzählen das ein Duschraum 100% dicht ist und keine Feuchtigkeit
durch irgend welche Spalten,auch die kleinsten,in Bereiche kommt wo sie nicht mehr abtrocknen können.

Dieter

CurtGoetz am 22 Dez 2007 15:55:48

Hallo,

dewegen habe ich seit 30 Jahren nicht mehr geduscht!!!!

( Im Auto). Wir legen im Süden auch im Winter immer eine Plastikflasche 1,5 l hinter die Windschutzscheibe, Warmwasser aus Hand in Freien.

LG CurtGoetz

jonathan am 22 Dez 2007 16:02:14

Mir ist bei unserem Wohnwagen aufgefallen, daß selbst kurz nach den übelsten Regenfahrten auf der Autobahn mit riesigen Gischtfahnen, die man in den Spiegeln erkennen konnte, zumindest der Bereich der Bodenplatte zwischen den V-förmigen Deichselverlängerungen (nach hinten)absolut trocken war und auch kein Wasser in den Ansaugschacht der dort installierten Stauraum-Klimanlage eingedrungen ist. Auch bei Regenwetter war die Bodenplatte bei nur mässigem Wind innerhalb von 1-2 Stunden knochentrocken.
Werner

turbokurtla am 22 Dez 2007 19:56:24

Wasser von unten ist ungefährlich und trocknet immer wieder ab !
Das sind auch meine Worte, Abo.
Der ist damals überwiegend nach Nordeuropa gefahren, ob Herbst-, Weihnachts- oder Osterferien. Natürlich auch im Sommer und an Pfingsten. Und da fuhr der zig tausende km oft im Regen. So kam es dann, dass seine unterste Bodenplatte sich immer wieder mal, stellenweise, in Torf auflöste.
Da er nach jedem Urlaub, er rief mich meist schon aus dem Ausland an, seinen Wowa sofort zur Durchsicht vorbeibrachte, konnte man natürlich Schlimmeres vermeiden. Es war eigentlich immer mit dem Austauschen eines Stückes der 3 mm Platte getan.
Aber wie gesagt, sonst habe ich noch keinen gesehen, der durch Wasser von unten verfaulte.
Kurt

abo1 am 23 Dez 2007 02:29:57

hallo

kann eh jeder machen wie er glaubt

ich bleib dabei

gefährdet sind die ecken und kanten zwischen seitenwand und bodenplatte und alle anderen ecken, kanten, durchführungen etc, natürlich auch im bereich der radhäuser

da gehören alle ECKEN mit einer dichtmittelfuge ordentlich abgedichtet

die glatten flächen der bodenplatte dagegen mache ICH nicht dicht

wachs, öl, politur ... alles was das holz atmen lässt ist sicher nicht schlecht
aber eben nur wenn es feuchtigkeitsdurchlässig ist ...

lg
g

ingemaus am 23 Dez 2007 12:10:36

Hallo Abo!

Komplettes abdichten von unten hat auch seine Tücken, da das Wasser, wenn oben etwas undicht ist, sich unten dann staut! Welcher Weg der richtige ist, wird aber ein Rätsel bleiben. Für mich wäre das Einsprühen mit einer eigenen sorgfältigen Sichtkontrolle immer noch das Beste.

schöne Feiertage und tschüss ingemaus

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