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Auf Wiese festgefahren 1, 2, 3, 4


cbra am 07 Aug 2023 19:44:02

da hab ich lieber einen einfachen manuellen seilzug mit falls ich in gegenden fahre wo ich evtl hängen bleibe

erdanker aus einer gruppe sturmharinge (hab ich zum sichern vom windsurfzeug immer dabei) und gut isses - einer werkt am seilzug, einer fährt das auto

kein hexenwerk, ca 1 bis 2 kg

hab ich in 35 jahren 2 x benötigt und erfolgreich eingesetzt

entweder in der art

--> Link

oder 20m dyneemaseil aus dem surf - eratzteillager und dazu zwei kugelgelagerte doppel oder dreifachblöcke - jeweils an kurzer seilschlaufe

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maxmara am 07 Aug 2023 20:02:11

pwglobe hat geschrieben: wohl ein neuer Trend sein

Neuer Trend wohl eher nicht. Seit vor mehr als 20 Jahren die Toyota-RAV4 und andere SUV begannen das Straßenbild zu verändern, sind die Fahrzeuge nicht mehr wegzudenken. Nur handelt es sich hier im eigentlichen Sinne nicht um Geländevehicle. Eine Ramsey Winch auf dem T-Roc wirkt unplaziert, anders sieht das bei einem z.Z. von Oberaigner homologierten Sprinter aus.

pwglobe am 07 Aug 2023 22:05:32

maxmara hat geschrieben:anders sieht das bei einem z.Z. von Oberaigner homologierten Sprinter aus.


Und wo fährt dieser Sprinter?

In Mitteleuropa auf gut ausgebauten Straßen, also alles Show, wie beim SUV, nur jetzt beim KAWA.

Ich habe die letzten 4 Wochen an der französischen Atlantikküste mehr Geländewagen mit Dachzelt und Allradwohnmobile gesehen wie in 2 Jahren im südlichen Afrika.

Obwohl die Wiesen bzw. die Stellplätze trocken waren.

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Tinduck am 07 Aug 2023 22:14:56

pwglobe hat geschrieben:
Obwohl die Wiesen bzw. die Stellplätze trocken waren.


Ich wusste gar nicht, dass Allradfahrzeuge nur raus dürfen, wenns matschig ist :gruebel:

Bis denn,

Uwe

uli644 am 07 Aug 2023 23:14:08

maxmara hat geschrieben:anders sieht das bei einem z.Z. von Oberaigner homologierten Sprinter aus.


pwglobe hat geschrieben:Und wo fährt dieser Sprinter?

In Mitteleuropa auf gut ausgebauten Straßen, also alles Show,


na na na Kollege, die werden schon artgerecht bewegt! .-)

Hier z.b. nach einer Flussdurchquerung in Sambia, als am anderen Ufer dann doch Sandbleche gebraucht wurden.

IMG_1322.jpg

bert am 08 Aug 2023 06:27:15

pwglobe hat geschrieben: Ich habe die letzten 4 Wochen an der französischen Atlantikküste mehr Geländewagen mit Dachzelt und Allradwohnmobile gesehen wie in 2 Jahren im südlichen Afrika.
Obwohl die Wiesen bzw. die Stellplätze trocken waren.


Da war ein Allradtreffen. Die sind eine Runde gefahren.
Ich habe ebenfalls extrem viele Geländewägen mit Dachzelt gesehen.
Waren hauptsächlich aus Polen, Deutschland und Frankreich.

Am Lake Skhoder ist ein Pajero liegen geblieben und wurde von einem polnischen Schleppauto verladen.
Ist ja kein Nachteil wenn so höher gelegte Monster in der Nähe sind.
Da brauen die Seilwinden eh etwas Bewegung.

pwglobe am 08 Aug 2023 07:45:18

uli644 hat geschrieben:
na na na Kollege, die werden schon artgerecht bewegt! .-)

Hier z.b. nach einer Flussdurchquerung in Sambia, als am anderen Ufer dann doch Sandbleche gebraucht wurden.


Hallo, mir geht es nicht um die artgerecht bewegten Allradler.

Ich baue gerade selbst einen Unimog um, dieser wird aktuell noch im Forstbetrieb eingesetzt und hat eine Wechselkabine bekommen welche ich zur Wohnkabine ausbaue. Geplant ist in ca. 2 - 3 Jahren eine Reise nach Afrika. Wir waren schon mehrmals im südlichen Afrika unterwegs, Hilux mit Dachzelt, auf 90% der Strecken braucht es keinen Allrad, aber die verbleibenden 10% sind ohne nicht machbar. In Mitteleuropa gibt es kaum noch legal befahrbare Straßen auf denen man ein Allradwohnmobil braucht.
Dies war auch ein Grund vom Wechsel Defender130 zum Karmann Ontario auf Ducato, klar war der Funfaktor beim Landy größer.
Der Einsatzzweck bestimmt eben das Basisfahrzeug.

HOfoe am 08 Aug 2023 08:26:54

Ich überlege mir, ob ich mir Traktionshilfematten (gibt es bei Fiamma) zulege. Kosten etwas über 20 Euro und wiegen nur 0,5 kg. Hat da jemand Erfahrungen?

Russel am 08 Aug 2023 09:01:00

pwglobe hat geschrieben:Hallo, mir geht es nicht um die artgerecht bewegten .In Mitteleuropa gibt es kaum noch legal befahrbare Straßen auf denen man ein Allradwohnmobil braucht.
Der Einsatzzweck bestimmt eben das Basisfahrzeug.



Es gibt halt den Unterschied: Brauche oder will ich etwas. Meistens im Leben gewinnt das „will“.

Da werden sich die Geister scheiden. Manche haben auch eine Alarmanlage, Sicherheitsschlösser, Safe usw. obwohl nie eingebrochen wird.

Acki am 08 Aug 2023 09:10:06

HOfoe hat geschrieben:Ich überlege mir, ob ich mir Traktionshilfematten (gibt es bei Fiamma) zulege. Kosten etwas über 20 Euro und wiegen nur 0,5 kg. Hat da jemand Erfahrungen?

Die machen halt das wenige Profil, welches sie haben, sehr schnell mit wenig Matsch zu.
Besser sind solche Traktionshilfen ... --> Link

HOfoe am 08 Aug 2023 10:00:48

Da wiegt das Paar aber schon 9,4 kg.

Acki am 08 Aug 2023 10:05:24

HOfoe hat geschrieben:Da wiegt das Paar aber schon 9,4 kg.

Dann halt dafür das Bier vor Ort kaufen!? :wink:

HOfoe am 08 Aug 2023 10:08:25

Acki hat geschrieben:Dann halt dafür das Bier vor Ort kaufen!? :wink:

Muss ich mir mal eine Statistik machen, wie oft ich ein Bier und wie oft Anfahrhilfen brauche. :schlaumeier:

Acki am 08 Aug 2023 10:21:34

HOfoe hat geschrieben:...
Muss ich mir mal eine Statistik machen, wie oft ich ein Bier und wie oft Anfahrhilfen brauche. :schlaumeier:

Sollte man eh kombiniert machen: Steckenbleiben ... ein Bier zum Runterfahren ... Traktionshilfe zum Anfahren ;D

cbra am 08 Aug 2023 11:19:05

mit bier kannst du helfer motivieren ;)

Tinduck am 08 Aug 2023 11:33:37

Irgendwas dabeihaben sollte man schon, wenn man den Asphalt mal verlässt.

Wir haben ein langes, elastisches 10-T-Bergeseil an Bord, dazu einen fetten Schäkel und diverses Unterlegmaterial. Zu Sandblechen konnte ich mich bisher nicht überreden, würde ich bei exotischen Zielen aber dabei haben.

Einmal haben wir den Kram schon gebraucht. Lehmloch mit Rasentarnschicht beim Bimobil-Treffen. Alle anderen hatten Allrad :D und einer hat uns rausgezogen. Hätte man (vielleicht) vermeiden können, wenn man die Wiese vorher mal angeschaut und die Diff-Sperre reingemacht hätte - oder gar nicht erst draufgefahren wäre... Life is a learning...

Bild
Bild
Bild

bis denn,

Uwe

maxmara am 08 Aug 2023 12:36:09

Tinduck hat geschrieben:Irgendwas dabeihaben sollte man schon, wenn man den Asphalt mal verlässt.

Sehr schöner Anschauungsunterricht. Den bekomnen Camper auch regelmäßig auf dem Stellplatz "ocean wave in norddeich". Der unbefestigte Wiesengrundteil wird nach einer Regenschauer immer wieder zu einer Falle für WM ohne 4WD.

bernd51258 am 08 Aug 2023 13:17:49

Dänemark nach einer durchregneten Nacht - da halfen weder Ketten noch Unterlegplatten :?

Halt vorher schauen wo man sich hinstellt... die Erfahrung muss man halt mal machen :happy:

mv4 am 08 Aug 2023 13:30:08

Beim letzten Bild hilft dir dann auch keine Heckschleuder mit Zwilling...Heckantrieb und Ballonbreitreifen würde sicher gehen.

ich bin dann bei ähnlichen Situationen auch schon sicherheitshalber in der Nacht wenn es angefangen hat zu Regnen lieber gleich rausgefahren um die Drama am nächsten morgen nicht erst zu haben.

Ich hasse dreckige Schuhe... 8)

Tinduck am 08 Aug 2023 13:46:59

mv4 hat geschrieben:Beim letzten Bild hilft dir dann auch keine Heckschleuder mit Zwilling...Heckantrieb und Ballonbreitreifen würde sicher gehen.



Das Diff sass noch nicht auf, aber bei ausufernder Gleitreibung zwischen Untergrund und Reifen ist da halt nix mehr drin. Selbst auf die untergelegten Bretter kam man nicht mehr drauf, war wie Schmierseife. Allrad hätte vielleicht geholfen, weil man erst gar nicht hängengeblieben wäre. Wieder losfahren - vielleicht, mit Allrad, Untersetzung und drei Sperren :wink:

bis denn,

Uwe

Acki am 08 Aug 2023 14:27:00

Wichtig ist das Mitführen eines suffizienten Bergegurtes ... der Rest findet sich immer ... :wink:

029.JPG

rkopka am 08 Aug 2023 14:48:53

Acki hat geschrieben:Wichtig ist das Mitführen eines suffizienten Bergegurtes ... der Rest findet sich immer ... :wink:

Schwierig nur bei Weißware ohne AHK, bei der ein Schleppen von hinten nur sehr schwer möglich ist. Wo hängt man dort an ? Die Achse ? Beim Vorderradantrieb ist die Hinterachse nichts, wo ich dran ziehen würde. Irgendein Loch im Rahmen suchen ? Oder ganz nach vorne ? Aber wo dort ? Wobei immer noch die "Stoßstange" und andere Verkleidungen im Weg sind. Falls ich irgendwelche Zweifel habe, stelle ich mich so hin, daß man vorne ziehen kann. Aber vielleicht wird man ja mal überrascht.

RK

pwglobe am 08 Aug 2023 15:58:16

rkopka hat geschrieben:Schwierig nur bei Weißware ohne AHK, bei der ein Schleppen von hinten nur sehr schwer möglich ist. Wo hängt man dort an ? Die Achse ? Beim Vorderradantrieb ist die Hinterachse nichts, wo ich dran ziehen würde. Irgendein Loch im Rahmen suchen ? Oder ganz nach vorne ? Aber wo dort ? .


Hallo, da ist man mit einem LKW Fahrgestell im Vorteil, da gibt es Anschlagpunkte vorn und hinten, diese sind sogar im Handbuch beschrieben.
Zum Glück habe ich dieses Wissen bis jetzt nicht gebraucht, die Hinterachssperre und rückwärts in der eigenen Spur hat mich gerettet.

mv4 am 08 Aug 2023 16:14:25

Tinduck hat geschrieben:Das Diff sass noch nicht auf, aber bei ausufernder Gleitreibung zwischen Untergrund und Reifen ist da halt nix mehr drin. Selbst auf die untergelegten Bretter kam man nicht mehr drauf, war wie Schmierseife. Allrad hätte vielleicht geholfen, weil man erst gar nicht hängengeblieben wäre.
Uwe


so ist das leider ...wenn das Profil von den Reifen einmal zu ist wars das..

die 360 zeichen regel nervt

womo-2 am 08 Aug 2023 16:53:00

Amaliana hat geschrieben:Ostern sind wir auf Rügen stecken geblieben, es war keiner zu finden der uns hilft, da haben wir den ADAC angerufen, für was zahlt man schließlich Beitrag?


Das wundert mich. Mich hat der ADAC in einer vergleichbaren Situation abblitzen lassen. Festfahren wäre keine Panne! Er könnte aber einen Abschleppdienst anfordern (auf meine Kosten).

Acki am 08 Aug 2023 16:54:19

rkopka hat geschrieben:Schwierig nur bei Weißware ohne AHK, bei der ein Schleppen von hinten nur sehr schwer möglich ist. Wo hängt man dort an ? Die Achse ? Beim Vorderradantrieb ist die Hinterachse nichts, wo ich dran ziehen würde. ...

Schwierige Diskussion, die hier ja schon x-mal geführt wurde!

Vielleicht darf man mit so einem Fahrzeug die befetigte Strasse einfach nicht verlassen?! :wink:
Oder am Rahmen einen entsprechenden "Punkt" montieren, wie ein Freund von mir?! :nixweiss:
Unter Umständen - und in der Not - ein Stück Kunststoff opfern?! :gruebel:

rkopka hat geschrieben:Falls ich irgendwelche Zweifel habe, stelle ich mich so hin, daß man vorne ziehen kann. Aber vielleicht wird man ja mal überrascht.

Ist halt auch nicht immer so einfach ... diverse Argumente steuern die Ausrichtung des Fahrzeuges.


Manchmal geht ja alles über 3 Tage gut ... bis der - unangekündigte - grosse Regen kommt ... und dann hätte die Richtung auch keine Rolle mehr gespielt :?

IMG_8459.jpg

dietmardd am 08 Aug 2023 21:26:33

Was haltet Ihr von Sandblechen, Traktionsmatten und Anfahrhilfen - gleiche Namen für dasselbe. Heißt zwar Blech, ist jedoch meist aus Kunststoff. Ein Klappspaten dazu ist hilfreich.

macagi am 09 Aug 2023 08:56:58

HOfoe hat geschrieben:Ich überlege mir, ob ich mir Traktionshilfematten (gibt es bei Fiamma) zulege. Kosten etwas über 20 Euro und wiegen nur 0,5 kg. Hat da jemand Erfahrungen?


Wir haben soche Matten, hilft.

Man muss isch aber direkt nach dem Anfahren des Platzes draufstellen. Dann wird übernacht das Einsinken verhindert bzw verringert. Man sollte dann wenn es je geregnet hat dann zügig anfahren um Geschwindigkeit zu gewinnen und festen Grund zu erreichen. Wenn man dann natürlcih so matschigen Untergrund hat dass man nach einem halben Meter schon wieder steht hilft nur nuch Abschleppen....

Habe übrigens eine Winde von jemand der aus Altersgründen das Landifahren aufgegeben hat geschenkt bekommen - möchte die jemand haben?

Olli2305 am 09 Aug 2023 09:05:29

macagi hat geschrieben:..
Man muss isch aber direkt nach dem Anfahren des Platzes draufstellen. Dann wird übernacht das Einsinken verhindert bzw verringert. Man sollte dann wenn es je geregnet hat dann zügig anfahren um Geschwindigkeit zu gewinnen und festen Grund zu erreichen...


Da hast du Recht, die Traktionsmatten am besten sofort verwenden, wenn man sieht, das es weich ist, wenn der Reifen erstmal gebuddelt hat wird es schwerer.

Ruedi1952 am 09 Aug 2023 09:11:41

Wo steht die Winde welches Modell was soll sie kosten?

HOfoe am 09 Aug 2023 09:18:07

Olli2305 hat geschrieben:Da hast du Recht, die Traktionsmatten am besten sofort verwenden, wenn man sieht, das es weich ist, wenn der Reifen erstmal gebuddelt hat wird es schwerer.


Ich hoffe, dass in solchen Fällen meine hydraulischen Hubstützen helfen. Benötigt wird dann allerdings auch eine Schaufel, um die Löcher zu schließen.

Mit dem PKW habe ich gelegentlich schon gute Erfahrungen mit Fichtenreisern gemacht. Aber im Januar wollen wir nach Römö, und da wird es am Strand schwer sein, Fichtenreiser zu finden. Als Ausrüstung habe ich für den Notfall an Traktionsmatten, Bretter zum Unterlegen für die Hubstützen und eine Schaufel gedacht.

... und genug Bier, wenn es mal wieder etwas länger dauert. ;-)

Fußmatten habe ich auch schon durch, aber die waren hinterher nur unbrauchbar und haben nicht geholfen,

Tinduck am 09 Aug 2023 09:22:20

HOfoe hat geschrieben:
Fußmatten habe ich auch schon durch, aber die waren hinterher nur unbrauchbar und haben nicht geholfen,


Das ist aber immerhin gute Unterhaltung für die Zuschauer, die fliegen mitunter recht weit nach hinten weg... :)

Bis denn,

Uwe

pwglobe am 09 Aug 2023 09:30:31

Hallo, für die Hubstützen die Abstützplatten nicht vergessen.
Für Ducato und Daly
--> Link

Für den EC habe ich diese gewählt, sicher ist sicher.
--> Link

Die Platten sind außerdem sehr nützlich wenn der Stellplatz zu schräg ist.

HOfoe am 09 Aug 2023 10:06:20

pwglobe hat geschrieben:Hallo, für die Hubstützen die Abstützplatten nicht vergessen.


Die sehen schick aus. Aber dafür hatte ich eigentlich die "Bretter" als Ersatz gedacht. Ist billiger und leichter. Und wenn es wirklich ganz schlimm kommt, muss man halt doch einen Bauern finden (wäre nicht das erste mal).
Wir hatten bei unseren bisherigen Probefahrten zwar immer noch über 100 kg Platz bis zu den 4 Tonnen, aber wir waren auch noch nie länger unterwegs. Für jeden Notfall kann man sich ohnehin nicht vorbereiten. Und letztendlich soll das Befahren unsicherer Untergründe vermieden werden. Ich will mir doch nicht den ganzen Rest der Reise über die Vorwürfe meiner Frau anhören müssen! ... und die nächsten 5 Reisen auch noch!

macagi am 09 Aug 2023 11:31:55

Ruedi1952 hat geschrieben:Wo steht die Winde welches Modell was soll sie kosten?


Westfalia, 12V 125W, 9m Seil, max Zug 2,7 to.
Keine Ahnung was so was kostet....

Tinduck am 09 Aug 2023 11:48:31

macagi hat geschrieben:
Westfalia, 12V 125W, 9m Seil, max Zug 2,7 to.
Keine Ahnung was so was kostet....


Die hier?
--> Link

Zugleistung: 1,3 m / min...

Das ist keine Bergewinde, sondern ein Spielzeug. Und man beachte: 'Zugkraft rollend 2700 Kg'. Damit zieht man nichts aus dem Dreck. Kann man nehmen, um auf Asphalt nen Wohnwagen anzukuppeln, aber sonst... Westfalia-Versand halt.

bis denn,

Uwe

nap1d am 09 Aug 2023 12:15:49

Ich habe so eine, und die funktioniert super - aber ich benutze sie, um einen Segelflieger von rund 300kg zum und später in den Anhänger zu ziehen... und selbst das dauert ewig. Aber wenn man mal alleine auf dem Flugplatz unterwegs ist bekommt man den halt das letzte Stück nicht mehr von Hand bewegt.

Unser Nachbar hat sich letztens mit dem Womo auf eigenem Grundstück festgefahren. Der einige Effekt, der bei einer ähnlichen Winde auftrat, war, dass sich das Drahtseil ineinander gezogen hat, bewegt hat die gar nix. Da half nur warten, dass es trocken wurde, und dann den Trecker vorspannen.

macagi am 09 Aug 2023 13:58:06

Tinduck hat geschrieben:Die hier?
--> Link
Das ist keine Bergewinde, sondern ein Spielzeug. Und man beachte: 'Zugkraft rollend 2700 Kg'. Damit zieht man nichts aus dem Dreck.


Ja, könnte schon die sein.
War ja auch für den Landi gedacht.....
Übrigens sind die alle ziemlich langsam. Soll ja mit 12V funktionieren, ohne zu viel Strom zu ziehen.

DonCarlos1962 am 09 Aug 2023 14:01:40

Ich finde diese Idee ganz gut: --> Link

Ob das auch beim 3.5 Tonner funktioniert?

LG Carsten

pwglobe am 09 Aug 2023 14:05:34

macagi hat geschrieben:War ja auch für den Landi gedacht.....
Übrigens sind die alle ziemlich langsam. Soll ja mit 12V funktionieren, ohne zu viel Strom zu ziehen.


Hallo für den Landy (Defender130 Crew Cab) hatte ich eine Warn Seilwinde für 5,4t ohne Umlenkung, direkte Zugkraft.

Ruedi1952 am 09 Aug 2023 14:19:02

Die Winde ist auch für einen Landy ungeeignet.
Ich habe auch eine Chinawinde am Jeep.
Eine 6 to Winde, heißt sie ziet in der ersten Lage 5,9 to, 2. Lage 5 to, 3. Lage 4 to und oberste Lage 3 to.
Ich benutze sie zur Waldarbeit. Wenn Baum zu schwer zieht sie meinen Jeep mit 1,6 To eigengewicht zum Baum.
Die Rotfuchs Winde hat 4,5 kW Motor da fließen im Extremfall 380 A.
Seilgeschwindigkeit 3,5 m Minute.

biauwe am 16 Aug 2023 19:42:37

Viel Platz auf dem CP in Mittenwald. Nicht jeder hat Allrad.

IMG_1303.jpg

MilesandMore am 16 Aug 2023 20:33:25

Tinduck hat geschrieben:Der arme Frontantrieb kann da auch nichts für, der wurde zum Kostensparen entwickelt, nicht für überlegene Fahreigenschaften.
Uwe


Nach fünf BMWs e39 und e60 kann ich dem leider nicht zustimmen.
Egal wie schlau das ESP ist.

Beim ADAC Fahrtraining brachen meine BMWs auf der "Seifenbahn" mit ESP elegant hinten aus wie ein alter Käfer und waren nur durch schnelles Gegenlenken wieder einzufangen.

Beherrschen heute nicht mehr viele das Manöver.

Und eine Kardanwelle die eingespart wird kostet heute kein Vermögen mehr.

Beste Gruesse Bernd

DonCarlos1962 am 16 Aug 2023 22:45:22

Der vielleicht beste Schutz, um nicht in einer Wiese stecken zu bleiben, ist wohl vorher die Situation richtig einzuschätzen.
Im aller schlimmsten Fall dem Platz rechtzeitig zu verlassen.

Als wir Sylvester auf Fehmarn standen, sind fast alle Wohnmobile mit dem Triebkopf zuerst auf die gefrorenen Grasflächen gefahren.
Dann taute es...
Ich habe das Heck zuerst auf die Wiese und die Antriebsachse zum befestigten Weg gestellt.
Das war zwar nicht so schön zum hinausgucken, hat sich in diesem Fall aber sehr gewährt. :ja:

Mit ein paar Händen voll Schotter vom Weg vor den noch guten Winterreifen, gepaart mit nur etwas mehr als Standgas und sehr vorsichtig eingesetzter Kupplung kamen wir alleine frei.
Wir hatten ja auch nur etwa zwei Meter bis zum rettenden Weg.

Die Anderen brauchten alle samt sehr viel Hilfe und den letzten beißen die Hunde. Der steht alleine da.

LG Carsten

Gogolo am 16 Aug 2023 23:55:23

Für Mitteleuropa habe ich bis auf einen Fall meinen Allrad und die 3 Differentialsperren nicht gebraucht. Da habe ich das Gogolobil aus eigener Blödheit bis auf die Achsen im Dreck und Sand versenkt. Bin aber aus eigener Kraft wueder frei gekommen.

Das heisst allerdings - ich weiss es nicht genau ob ich den Allradantrieb nicht öfters gebraucht hätte, denn mit dem permanenten Allrad merke ich es nicht, wenn es für "Zweiradler" kritisch wird.

Bei meiner Asienreise, in Island und in Marokko sowie im Balkan bin ich alledings schon Strecken und Wege gefahren, die ohne Allrad nicht zu bewältigen gewesen wären. Da kommt mir dann wieder der Spruch aus meiner Signatur in den Sinn.

Eines habe ich aber gemerkt: ich werde etwas leichtsinniger wenn es darum geht, kritische Strecken zu befahren, denn mit Allrad geht es halt einfacher. Trotzdem habe ich noch nie Fremdhilfe benötigt.


Habe die Ehre

Gogolo

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