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da hab ich lieber einen einfachen manuellen seilzug mit falls ich in gegenden fahre wo ich evtl hängen bleibe erdanker aus einer gruppe sturmharinge (hab ich zum sichern vom windsurfzeug immer dabei) und gut isses - einer werkt am seilzug, einer fährt das auto kein hexenwerk, ca 1 bis 2 kg hab ich in 35 jahren 2 x benötigt und erfolgreich eingesetzt entweder in der art --> Link oder 20m dyneemaseil aus dem surf - eratzteillager und dazu zwei kugelgelagerte doppel oder dreifachblöcke - jeweils an kurzer seilschlaufe
Neuer Trend wohl eher nicht. Seit vor mehr als 20 Jahren die Toyota-RAV4 und andere SUV begannen das Straßenbild zu verändern, sind die Fahrzeuge nicht mehr wegzudenken. Nur handelt es sich hier im eigentlichen Sinne nicht um Geländevehicle. Eine Ramsey Winch auf dem T-Roc wirkt unplaziert, anders sieht das bei einem z.Z. von Oberaigner homologierten Sprinter aus.
Und wo fährt dieser Sprinter? In Mitteleuropa auf gut ausgebauten Straßen, also alles Show, wie beim SUV, nur jetzt beim KAWA. Ich habe die letzten 4 Wochen an der französischen Atlantikküste mehr Geländewagen mit Dachzelt und Allradwohnmobile gesehen wie in 2 Jahren im südlichen Afrika. Obwohl die Wiesen bzw. die Stellplätze trocken waren.
Ich wusste gar nicht, dass Allradfahrzeuge nur raus dürfen, wenns matschig ist :gruebel: Bis denn, Uwe
na na na Kollege, die werden schon artgerecht bewegt! .-) Hier z.b. nach einer Flussdurchquerung in Sambia, als am anderen Ufer dann doch Sandbleche gebraucht wurden.
Da war ein Allradtreffen. Die sind eine Runde gefahren. Ich habe ebenfalls extrem viele Geländewägen mit Dachzelt gesehen. Waren hauptsächlich aus Polen, Deutschland und Frankreich. Am Lake Skhoder ist ein Pajero liegen geblieben und wurde von einem polnischen Schleppauto verladen. Ist ja kein Nachteil wenn so höher gelegte Monster in der Nähe sind. Da brauen die Seilwinden eh etwas Bewegung.
Hallo, mir geht es nicht um die artgerecht bewegten Allradler. Ich baue gerade selbst einen Unimog um, dieser wird aktuell noch im Forstbetrieb eingesetzt und hat eine Wechselkabine bekommen welche ich zur Wohnkabine ausbaue. Geplant ist in ca. 2 - 3 Jahren eine Reise nach Afrika. Wir waren schon mehrmals im südlichen Afrika unterwegs, Hilux mit Dachzelt, auf 90% der Strecken braucht es keinen Allrad, aber die verbleibenden 10% sind ohne nicht machbar. In Mitteleuropa gibt es kaum noch legal befahrbare Straßen auf denen man ein Allradwohnmobil braucht. Dies war auch ein Grund vom Wechsel Defender130 zum Karmann Ontario auf Ducato, klar war der Funfaktor beim Landy größer. Der Einsatzzweck bestimmt eben das Basisfahrzeug. Ich überlege mir, ob ich mir Traktionshilfematten (gibt es bei Fiamma) zulege. Kosten etwas über 20 Euro und wiegen nur 0,5 kg. Hat da jemand Erfahrungen?
Es gibt halt den Unterschied: Brauche oder will ich etwas. Meistens im Leben gewinnt das „will“. Da werden sich die Geister scheiden. Manche haben auch eine Alarmanlage, Sicherheitsschlösser, Safe usw. obwohl nie eingebrochen wird.
Die machen halt das wenige Profil, welches sie haben, sehr schnell mit wenig Matsch zu. Besser sind solche Traktionshilfen ... --> Link Da wiegt das Paar aber schon 9,4 kg.
Dann halt dafür das Bier vor Ort kaufen!? :wink:
Muss ich mir mal eine Statistik machen, wie oft ich ein Bier und wie oft Anfahrhilfen brauche. :schlaumeier:
Sollte man eh kombiniert machen: Steckenbleiben ... ein Bier zum Runterfahren ... Traktionshilfe zum Anfahren ;D mit bier kannst du helfer motivieren ;) Irgendwas dabeihaben sollte man schon, wenn man den Asphalt mal verlässt. Wir haben ein langes, elastisches 10-T-Bergeseil an Bord, dazu einen fetten Schäkel und diverses Unterlegmaterial. Zu Sandblechen konnte ich mich bisher nicht überreden, würde ich bei exotischen Zielen aber dabei haben. Einmal haben wir den Kram schon gebraucht. Lehmloch mit Rasentarnschicht beim Bimobil-Treffen. Alle anderen hatten Allrad :D und einer hat uns rausgezogen. Hätte man (vielleicht) vermeiden können, wenn man die Wiese vorher mal angeschaut und die Diff-Sperre reingemacht hätte - oder gar nicht erst draufgefahren wäre... Life is a learning... bis denn, Uwe
Sehr schöner Anschauungsunterricht. Den bekomnen Camper auch regelmäßig auf dem Stellplatz "ocean wave in norddeich". Der unbefestigte Wiesengrundteil wird nach einer Regenschauer immer wieder zu einer Falle für WM ohne 4WD. Dänemark nach einer durchregneten Nacht - da halfen weder Ketten noch Unterlegplatten :? Halt vorher schauen wo man sich hinstellt... die Erfahrung muss man halt mal machen :happy: Beim letzten Bild hilft dir dann auch keine Heckschleuder mit Zwilling...Heckantrieb und Ballonbreitreifen würde sicher gehen. ich bin dann bei ähnlichen Situationen auch schon sicherheitshalber in der Nacht wenn es angefangen hat zu Regnen lieber gleich rausgefahren um die Drama am nächsten morgen nicht erst zu haben. Ich hasse dreckige Schuhe... 8)
Das Diff sass noch nicht auf, aber bei ausufernder Gleitreibung zwischen Untergrund und Reifen ist da halt nix mehr drin. Selbst auf die untergelegten Bretter kam man nicht mehr drauf, war wie Schmierseife. Allrad hätte vielleicht geholfen, weil man erst gar nicht hängengeblieben wäre. Wieder losfahren - vielleicht, mit Allrad, Untersetzung und drei Sperren :wink: bis denn, Uwe Wichtig ist das Mitführen eines suffizienten Bergegurtes ... der Rest findet sich immer ... :wink:
Schwierig nur bei Weißware ohne AHK, bei der ein Schleppen von hinten nur sehr schwer möglich ist. Wo hängt man dort an ? Die Achse ? Beim Vorderradantrieb ist die Hinterachse nichts, wo ich dran ziehen würde. Irgendein Loch im Rahmen suchen ? Oder ganz nach vorne ? Aber wo dort ? Wobei immer noch die "Stoßstange" und andere Verkleidungen im Weg sind. Falls ich irgendwelche Zweifel habe, stelle ich mich so hin, daß man vorne ziehen kann. Aber vielleicht wird man ja mal überrascht. RK
Hallo, da ist man mit einem LKW Fahrgestell im Vorteil, da gibt es Anschlagpunkte vorn und hinten, diese sind sogar im Handbuch beschrieben. Zum Glück habe ich dieses Wissen bis jetzt nicht gebraucht, die Hinterachssperre und rückwärts in der eigenen Spur hat mich gerettet.
so ist das leider ...wenn das Profil von den Reifen einmal zu ist wars das.. die 360 zeichen regel nervt
Das wundert mich. Mich hat der ADAC in einer vergleichbaren Situation abblitzen lassen. Festfahren wäre keine Panne! Er könnte aber einen Abschleppdienst anfordern (auf meine Kosten).
Schwierige Diskussion, die hier ja schon x-mal geführt wurde! Vielleicht darf man mit so einem Fahrzeug die befetigte Strasse einfach nicht verlassen?! :wink: Oder am Rahmen einen entsprechenden "Punkt" montieren, wie ein Freund von mir?! :nixweiss: Unter Umständen - und in der Not - ein Stück Kunststoff opfern?! :gruebel:
Ist halt auch nicht immer so einfach ... diverse Argumente steuern die Ausrichtung des Fahrzeuges. Manchmal geht ja alles über 3 Tage gut ... bis der - unangekündigte - grosse Regen kommt ... und dann hätte die Richtung auch keine Rolle mehr gespielt :? Was haltet Ihr von Sandblechen, Traktionsmatten und Anfahrhilfen - gleiche Namen für dasselbe. Heißt zwar Blech, ist jedoch meist aus Kunststoff. Ein Klappspaten dazu ist hilfreich.
Wir haben soche Matten, hilft. Man muss isch aber direkt nach dem Anfahren des Platzes draufstellen. Dann wird übernacht das Einsinken verhindert bzw verringert. Man sollte dann wenn es je geregnet hat dann zügig anfahren um Geschwindigkeit zu gewinnen und festen Grund zu erreichen. Wenn man dann natürlcih so matschigen Untergrund hat dass man nach einem halben Meter schon wieder steht hilft nur nuch Abschleppen.... Habe übrigens eine Winde von jemand der aus Altersgründen das Landifahren aufgegeben hat geschenkt bekommen - möchte die jemand haben?
Da hast du Recht, die Traktionsmatten am besten sofort verwenden, wenn man sieht, das es weich ist, wenn der Reifen erstmal gebuddelt hat wird es schwerer. Wo steht die Winde welches Modell was soll sie kosten?
Ich hoffe, dass in solchen Fällen meine hydraulischen Hubstützen helfen. Benötigt wird dann allerdings auch eine Schaufel, um die Löcher zu schließen. Mit dem PKW habe ich gelegentlich schon gute Erfahrungen mit Fichtenreisern gemacht. Aber im Januar wollen wir nach Römö, und da wird es am Strand schwer sein, Fichtenreiser zu finden. Als Ausrüstung habe ich für den Notfall an Traktionsmatten, Bretter zum Unterlegen für die Hubstützen und eine Schaufel gedacht. ... und genug Bier, wenn es mal wieder etwas länger dauert. ;-) Fußmatten habe ich auch schon durch, aber die waren hinterher nur unbrauchbar und haben nicht geholfen,
Das ist aber immerhin gute Unterhaltung für die Zuschauer, die fliegen mitunter recht weit nach hinten weg... :) Bis denn, Uwe
Die sehen schick aus. Aber dafür hatte ich eigentlich die "Bretter" als Ersatz gedacht. Ist billiger und leichter. Und wenn es wirklich ganz schlimm kommt, muss man halt doch einen Bauern finden (wäre nicht das erste mal). Wir hatten bei unseren bisherigen Probefahrten zwar immer noch über 100 kg Platz bis zu den 4 Tonnen, aber wir waren auch noch nie länger unterwegs. Für jeden Notfall kann man sich ohnehin nicht vorbereiten. Und letztendlich soll das Befahren unsicherer Untergründe vermieden werden. Ich will mir doch nicht den ganzen Rest der Reise über die Vorwürfe meiner Frau anhören müssen! ... und die nächsten 5 Reisen auch noch!
Westfalia, 12V 125W, 9m Seil, max Zug 2,7 to. Keine Ahnung was so was kostet....
Die hier? --> Link Zugleistung: 1,3 m / min... Das ist keine Bergewinde, sondern ein Spielzeug. Und man beachte: 'Zugkraft rollend 2700 Kg'. Damit zieht man nichts aus dem Dreck. Kann man nehmen, um auf Asphalt nen Wohnwagen anzukuppeln, aber sonst... Westfalia-Versand halt. bis denn, Uwe Ich habe so eine, und die funktioniert super - aber ich benutze sie, um einen Segelflieger von rund 300kg zum und später in den Anhänger zu ziehen... und selbst das dauert ewig. Aber wenn man mal alleine auf dem Flugplatz unterwegs ist bekommt man den halt das letzte Stück nicht mehr von Hand bewegt. Unser Nachbar hat sich letztens mit dem Womo auf eigenem Grundstück festgefahren. Der einige Effekt, der bei einer ähnlichen Winde auftrat, war, dass sich das Drahtseil ineinander gezogen hat, bewegt hat die gar nix. Da half nur warten, dass es trocken wurde, und dann den Trecker vorspannen.
Ja, könnte schon die sein. War ja auch für den Landi gedacht..... Übrigens sind die alle ziemlich langsam. Soll ja mit 12V funktionieren, ohne zu viel Strom zu ziehen.
Hallo für den Landy (Defender130 Crew Cab) hatte ich eine Warn Seilwinde für 5,4t ohne Umlenkung, direkte Zugkraft. Die Winde ist auch für einen Landy ungeeignet. Ich habe auch eine Chinawinde am Jeep. Eine 6 to Winde, heißt sie ziet in der ersten Lage 5,9 to, 2. Lage 5 to, 3. Lage 4 to und oberste Lage 3 to. Ich benutze sie zur Waldarbeit. Wenn Baum zu schwer zieht sie meinen Jeep mit 1,6 To eigengewicht zum Baum. Die Rotfuchs Winde hat 4,5 kW Motor da fließen im Extremfall 380 A. Seilgeschwindigkeit 3,5 m Minute. Viel Platz auf dem CP in Mittenwald. Nicht jeder hat Allrad.
Nach fünf BMWs e39 und e60 kann ich dem leider nicht zustimmen. Egal wie schlau das ESP ist. Beim ADAC Fahrtraining brachen meine BMWs auf der "Seifenbahn" mit ESP elegant hinten aus wie ein alter Käfer und waren nur durch schnelles Gegenlenken wieder einzufangen. Beherrschen heute nicht mehr viele das Manöver. Und eine Kardanwelle die eingespart wird kostet heute kein Vermögen mehr. Beste Gruesse Bernd Der vielleicht beste Schutz, um nicht in einer Wiese stecken zu bleiben, ist wohl vorher die Situation richtig einzuschätzen. Im aller schlimmsten Fall dem Platz rechtzeitig zu verlassen. Als wir Sylvester auf Fehmarn standen, sind fast alle Wohnmobile mit dem Triebkopf zuerst auf die gefrorenen Grasflächen gefahren. Dann taute es... Ich habe das Heck zuerst auf die Wiese und die Antriebsachse zum befestigten Weg gestellt. Das war zwar nicht so schön zum hinausgucken, hat sich in diesem Fall aber sehr gewährt. :ja: Mit ein paar Händen voll Schotter vom Weg vor den noch guten Winterreifen, gepaart mit nur etwas mehr als Standgas und sehr vorsichtig eingesetzter Kupplung kamen wir alleine frei. Wir hatten ja auch nur etwa zwei Meter bis zum rettenden Weg. Die Anderen brauchten alle samt sehr viel Hilfe und den letzten beißen die Hunde. Der steht alleine da. LG Carsten Für Mitteleuropa habe ich bis auf einen Fall meinen Allrad und die 3 Differentialsperren nicht gebraucht. Da habe ich das Gogolobil aus eigener Blödheit bis auf die Achsen im Dreck und Sand versenkt. Bin aber aus eigener Kraft wueder frei gekommen. Das heisst allerdings - ich weiss es nicht genau ob ich den Allradantrieb nicht öfters gebraucht hätte, denn mit dem permanenten Allrad merke ich es nicht, wenn es für "Zweiradler" kritisch wird. Bei meiner Asienreise, in Island und in Marokko sowie im Balkan bin ich alledings schon Strecken und Wege gefahren, die ohne Allrad nicht zu bewältigen gewesen wären. Da kommt mir dann wieder der Spruch aus meiner Signatur in den Sinn. Eines habe ich aber gemerkt: ich werde etwas leichtsinniger wenn es darum geht, kritische Strecken zu befahren, denn mit Allrad geht es halt einfacher. Trotzdem habe ich noch nie Fremdhilfe benötigt. Habe die Ehre Gogolo |
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