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Hallo krummsee,
was Du da als Lösung aufgezählt hasst hilft bestimmt, aber auch da sind schnell die Grenzen erreicht. Die beste Lösung ist wirklich die z.B. Wiese einmal ablaufen und begutachten. Man bekommt mit der Zeit auch ein Gefühl und Auge für den nicht befahrbaren Untergrund. Ein Problem ist auch oft der lange Überhang, so dass man durch die Beladung z.B. in der Garage dann zu wenig Traktion auf den Forderräder hat. Sie Drehen dann sehr schnell durch. Ich hatte auch schon einmal einen Ducato und bin eigentlich ganz gut zurecht gekommen. Jetzt habe ich einen Heckantrieb und muss auch gucken wo ich rein fahre. Wir haben immer vier Bretter mit, auf die wir dann rauf fahren. So können die Räder nicht einsacken. Im Sommer Stehen wir oft auf einer Moorwiese und haben mit den Brettern sehr gute Erfahrungen gemacht. Fazit: Vier Bretter oder ein anderes WOMO? Hallo,
gebranntes Kind scheut das Feuer. Nachdem mir das passiert ist, passe ich immer höllisch auf und gehe vorher die Stelle ab, um zu sehen, wie es dort ist. Auch fahre ich jetzt so rein, dass die Vorderräder möglichst noch Kontakt zum befestigteren Untergrund haben. Na ja, bis jetzt ist mir das nicht mehr passiert. :D Holzklopf. :D
Das Schietwetter der letzten Tagen und Wochen hat dem alten Camperthema wieder zu Aktualität verholfen. Wo der Dauerregen viele Wege und Plätze aufgeweicht hat, ist für so maches Wohnmobil im Sinne des Wortes "Ende im Gelände". Aber auch anderenorts, zum Beispiel auf der tückischen nassen Wiese mit leichter Steigung, kann ein Steckenzubleiben nicht ausgeschlossen werden. Dann ist guter Rat oft teuer, vielleicht hilft der Link Abschleppkosten zu vermeiden. --> Link. So ein alter tröt....der Indernett vergisst nix....sogar das sich unser guter Wolfgang festgefahren hat.... :D Kann man eigentlich nach 18 Jahren noch einen Bilderservice einfordern? Besonders auch von den Matschepampe Schuhen. :D Um auf das Thema zurück zu kommen....Maxtrax sollen ganz gut zum unterlegen sein...sind nicht ganz günstig...aber haltbar. War das festfahren mit deinen Wochner damals Nee, war ein Ducato.
Ja der gute Frontriebler gehört immer zu den Ersten!! Im Hängenbleiben und in den Zulassungszahlen. Die Frage ist halb: was nutzt mir? Gruß Andreas du darfst natürlich nicht den Fehler machen einen Ducato 230 mit den heutigen Modellen zu vergleichen...die neuen Modelle haben alle ASR ...das ist ein großer Unterschied...ich kann das berurteilen weil ich zum teil die selben Strecken mit änlichen Gewichtsverhältnissen Vorderachslast Zu Hinterachslast in % zur Gesamtmasse schon gefahren bin. Es gibt zb eine Bergstraße Richtung Assisi 25% Steigung...da bin ich nie mit dem 230er hochgekommen...fast ganz oben dort kommt nochmal eine kurze Rampe auf trockenen Asphalt haben dort die Räder durchgedreht...und das lag nicht am Profil...Winterräder fast neu... das hatte ich 2x probiert...viel mit schwung holen ist dort auch nicht...die Straße hoch ist eng und kurvig. mit dem 250 war das möglich...man hat zwar gemerkt das dort auch ein Rad angefangen hat leicht durchzudrehen....das wurde aber sofort durch Bremseingriff und leichte Veringerung der Mororleistung eingefangen. Ich habe dort übrigens schon Hecktriebler gesehen die nicht mehr weggekommen sind ...zu spät in den ersten Gang geschalten...stehen geblieben das wars...anfahren kann man dort nur mit Allradfahrzeugen wer ASR Plus gerordert hat...dort funktioniert das bei den neuen Modellen noch besser. Danke fürs Hochholen dieses Stranges. Ich sah so einige Menschen und Fahrzeuge vor mir als sei's gestern gewesen. Vielleicht ist unser Herr Admin ja in Wacken und kann den armen Menschen aus dem Schlamm raushelfen. Mario, das war schon ein 244…… Wolfgang...auch dieses Modell hatte leider noch kein ASR...wo bleibt der Bilderservice :D Da braucht's keinen Dirk....der Uwe mit den oft gepriesenen unschlagbaren Zwilling und Heckantrieb ...der rollt da durch 8) :D :lach: Seit ich von meinem zwillingsbereiften Transit wieder auf den Ducato Kasten umgestiegen bin fahren die Schneeketten auch im Sommer immer mit. Bis jetzt zum Glück ungebraucht. Aber besser haben als brauchen.
Tut er - vermutlich :ja: :ja: Jedenfalls konnte ich heuer im (patsch-nassem) Frühjahr 2 Kollegen mit Frontkratzern, die bereits tiefe Gleise in die Wiese gegraben hatten, mit unserem Iveco (Zwilling, Heckantrieb, ASR) rückwärts am Schlepphaken da rausziehen. Mit Bravour auch noch :ja: Gab einen "Bergeschnaps" ... 8)
Ich sitze gerade im 244er ... Hubert ach tatsächlich...und bringt das was?
k.A. - hab ich in 5 Jahren noch nie benutzt. Bin immer auch so raus gekommen. Nur einmal musste ich rausgezogen werden. Aber da hätte selbst ein Allrad nichts genutzt. Hubert
Einen zwillingsbereiften Hinterradantrieb. Da hält uns selbst mit Boot keine nasse Wiese mehr auf…. ;D Hier ein seit Tagen abgesoffener Stellplatz in Pescara und wir waren die einzigen Gäste auf dem Platz. .
Nicht unschlagbar, aber traktionsstärker als jede Frontmöhre :) Physik ist unbestechlich. Und wenn einer mit Heckantrieb bergauf im falschen Gang ist, liegt der Fehler wohl kaum im Antriebskonzept. Man kann mit jedem Antrieb steckenbleiben, das Problem trifft selbst Allradler. Die Frage ist nur, wie weit man vorher kommt, und da siehts für Fronttriebler im Vergleich halt schlecht aus. Kann natürlich in 99% der Fälle trotzdem ausreichend sein, den Unterschied merkt man erst, wenns zu spät ist. Der arme Frontantrieb kann da auch nichts für, der wurde zum Kostensparen entwickelt, nicht für überlegene Fahreigenschaften. bis denn, Uwe
Wow muss ganz schön abgesoffen sein die Wiese, dass du dein Motorboot dafür einsetzen kannst ....... ;D Naja, da muss man aber auch die Nachteile vom Heckantrieb und Zwillingsreifen erwähnen. Auf glatten Straßen am Hang bricht das Heck gerne aus. ESP, wenn vorhanden muss ständig korrigieren. Viel höheres Gewicht, durch Kardanwelle, Hinterachsgetriebe, Reifen etc. Höherer Rollwiederstand, höhere Reifenkosten. Höherer Aufbau, da durch Kardanwelle etc. kein Platz ist. Dadurch oft wankbewegung in Kurven und höherer Luftwiederstand. Deutlich höherer Diesel und Adblue Verbrauch, dadurch deutlich höherer CO2 Ausstoß! Durch die beschlossene CO2 Besteuerung wird Diesel demnächst extrem teurer. Da wird der Verbrauch noch viel mehr in den Vordergrund treten. Da da wird so mancher Spritfresser bald ausgedient haben oder als Gartenlaube benutzt werden . Das betrifft aber dann alle Spritfresser :( Stimmt, mehr Wankbewegung und vernachlässigbar höherer Verbrauch. Was interessieren 2 Liter/100km Liter Diesel Mehrverbrauch ? Wenn ich mir die nicht mehr leisten kann bleib ich gleich daheim, zumal alles andere durch die CO2 Steuer auch teurer wird. Ein ausbrechendes Heck hatte ich noch nie, vielleicht fahre ich zu langsam, bzw. angepasst? Ich bin schon mit beiden Antriebskonzepten stecken geblieben, Nachteil Zwilling ist das man leichtsinniger wird da man denkt der Zwilling kann das schon, vor allem im Winter. Beides mal half nur ein Pickup und freundliche menschliche Schiebehilfen. Stimmt (fast) alles, aber das war nicht das Thema. Auf der nassen Wiese oder auf steilen Steigungen hilft kein geringerer Spritverbrauch, kein niedrigerer Aufbau und auch keine geringere Wankneigung. Da hilft Traktion an der Antriebsachse. Es gibt bei keinem technischen Thema ein System, dass anderen in allen Punkten überlegen ist. Man muss halt Priorität auf die gewünschten Stärken setzen und die Schwächen akzeptieren und damit umgehen lernen. bis denn, Uwe Dünne, leichte Sandbleche helfen auch auf einer nassen Wiese. Wir haben die Dinger immer dabei. Auch ein Abschleppseil ist manchmal hilfreich. Diesem polnischen Camper konnte ich mit beidem aus dem Sand helfen… Welche Bleche und wie groß sind die?
Wir haben die langen Bleche von Sandbleche.de Im CS Independent gibts im Heck ein schmales Fach, in dem wir die Sandbleche, einen Fensterwischer und die Wanderstecken unterbringen können. Zum Fiat: ich kam mit meinem 2013 bei Schnee nicht so weit wie mein Freund mit dem 2018er, waren beides Tandemachser. Der neuere zog an mir vorbei, evtl. waren es die breiteren Reifen. Im Winter geht eh nix ohne Ketten, spätestens wenn es wieder abwärts geht, da hilft keine Traktion.
Der rictige Reifen: --> Link und Spikes ![]()
Was bewirken Ketten doch gleich? Bessere Traktion?? :gruebel: Haben wir immer dabei. Noch nie benötigt auf dem Womo, trotz Winterurlaub und Neuschnee. Der VW-Bus mit Frontantrieb und allem ASR-Tralala brauchte sie allerdings schon. bis denn, Uwe
Ja UWE, (Traktion beim Bremsen), ich weiß, leg nicht alles auf die Goldwaage, du weißt sicher was ich meinte. Hmm, unsere Sprinter mit Heckantrieb sind (trotz Beladung) den Frontkratzern am Berg bei Schnee eindeutig unterlegen. Einer meiner Monteure wohnt am Ende einer steilen Strasse, mit Heckantrieb parkte er unten, mit Frontantrieb kein Problem. Mein Vito mit Heckantrieb stieß auch relativ schnell an seine Grenzen im Schnee, daher habe ich jetzt einen 4motion Ist wohl eine Frage der Lastverteilung. Zuwenig Last auf der angetriebenen HA ist auch nicht das Wahre. bis denn, Uwe Unser Stapler hat auch Frontantrieb, hat extra 10,5 x20 MPT, Ketten haben wir noch nie gebraucht, Steigung von über 25 % kein Problem für den. Mal im Ernst, natürlich sind die Fronttiebler die bessere Lösung, ärgere mich immer wieder, dass mein Mercedes Heckantieb hat.
Das sind (relativ gleich) schwer beladene Service Fahrzeuge. Aber egal……
Ich habe einen Klappspaten dabei, nachdem ich mal vor ca. 30 Jahren meinen heckgetriebenen LT Kasten am Strand von Römö eingegraben habe. Ich brauchte damals zum Glück nicht die Hilfe der "lauernden" Dänen, die sich gern etwas Geld damit verdient haben, festgefahrene Fahrzeuge wieder aus dem Sand zu ziehen. Ich hatte damals zufällig einen Spaten dabei, habe mir eine "Spur" vor den Rädern gegraben und bin aus eigener Kraft rausgekommen. Genau des Spaten habe ich in jedes folgende Fahrzeug übernommen. Alle folgenden Wohnmobile die ich hatte waren Fronttriebler, auf Ducato oder Peugeot, und ich habe seitdem den Spaten nie wieder gebraucht! Nasse Wiesen, Matsch in Wacken 2015, immer kam ich aus eigener Kraft vom Gelände! Zugegeben, damals ich Wacken haben noch 4-5 Leute unseres Camps anfänglich etwas geschoben bis das Wohnmobil ausreichend gerollt ist, aber wenn es erstmal rollt bloß kein Gas mehr geben, einfach im Standgas und ersten oder zweiten Gang rollen lassen, dann hat sich bisher jedes der Fahrzeuge selbst vom Gelände gezogen. Sehr oft würde etwas mehr Gefühl im Gasfuß schon reichen, um sich nicht festzufahren. Und die Technik, die eigentlich jedem bekannt ist, nämlich das "Rausschaukeln", wenn man mal leicht feststeckt. Wie gesagt, so habe ich mich mit keinem Fronttriebler bisher festgefahren und bin immer aus eigener Kraft weg gekommen.
Dein Profil zeigt aber noch einen 230 von 1999 ? Mein 2012er Ducato hat noch kein ASR. Was ich gesehen habe, war, daß die normalen Sommerreifen mit längs durchgehenden Rillen sofort zu waren und dann wie Slicks wirkten. War ein Grund, auf GJR umzusteigen. Bis auf ein Fastfestfahren auf einem Strand konnte/mußte ich es aber noch nicht testen. RK
wen ich bei jeden Wohnmobil was sich in meinen Besitz befindet immer ein neues Profil ausfülle hätte ich viel zu tun..sorry aber dafür ist das Forum hier zu umständlich. Das ASR war beitragsüflichtiges Zubehör was man vor der Bestellung mit dazu kaufen konnte...der 230 hatte das nie...ich bin immer davon ausgegangen das es erst ab 250 er mit ASR möglich war...aber hier hatte ein User schon beim 244 ASR dabei.. also konnte man das damals auch schon haben. Ich habe keine spezielle Ausrüstung, die mich auf diesen Fall vorbereitet. Wenn es kommt wird improvisiert, irgendetwas fällt einem ja immer ein. Ich habe mal mit einer Axt im Winter ein paar Tannenzweige geschlagen um wieder Grip zu bekommen. Es könnte eine Klapp Curver-Kiste dran glauben müssen, wenn man die unterlegt. Manchmal nützt es den Reifendruck zu verringern. Vielleicht kann man auch einfach irgendwo Hilfe bekommen. Zur "Not" dauert es halt etwas, aber im Womo ist das ja kein Problem. Hinterher sind es oft diese Ereignisse, an die man sich fröhlich erinnert. Da mache ich mir Überhaupt keine Sorgen solange ich in den europäischen Ländern Europa unterwegs bin, die ich gerne bereise.
Mit Axt, Spaten oder Blechen gibt man dem Zufall keine Chance, wenn die semiprofessionellen Tools im Falle eines Falles dann zur Hand sind. Es geht allerdings auch anders. Fritz Berger bietet zur Zeit eine Seilwinde mit Fernbedienung 12 V reduziert von UVP 133,61 € zu 108,40 € mit Funkfernbedienung incl.10 m Drahtseil und Haken an. Lasten bis 2700 kg können mit dieser Winde gezogen werden. Das 13kg Gerät mit den Maßen (LxBxH) von 39 x 26 x 22 cm müsste ausreichen, um damit auch mittelschwere WM ohne fremde Hilfe wieder frei zu ziehen. Die ist aber mit 2700 KG etwas limitiert für ein Reisemobil…..
... und ein Fixierungspunkt fehlt meist auch :wink:
Man kann ja auch eine Umlenkrolle noch mit nehmen oder ein ordentliches Fahrzeug zum rausziehen organisieren..
Umkehrrolle verwenden und schon hast du 5400kg. Aber oft reicht zum anfahren schon die normale Zugleistung, wenn man sich nicht schon bis zur Nabe eingebudelt hat und die Kante vor dem Reifen entschärft hat. Und dann noch den passenden Baum aus der Heckgarage….und man kommt wieder in Fahrt.
...oder einen Erdanker setzen oder, frei nach Buschtaxi, sein Reserverad dafür vergraben... öhhh, nachdem dort das Kabel befestigt wurde :mrgreen: Hallo, die Angst vor dem festfahren auf der nassen Wiese ist dann wohl der Grund für immer mehr Allrad Wohnmobile und Kastenwagen, aber auch ohne Allrad aber mit dicken Geländereifen auf dem Ducato. Muss wohl ein neuer Trend sein, in der Stadt den SUV und im Urlaub das SUV Womo. |
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