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Logisch Ich nochmal
Hab es mir nicht nehmen lassen und wegen dem Messgerät, für das sich Günni interessiert, bei der Fa. Gann angerufen. Diese GANN Hydromette Compact B ist mit Sicherheit ein sehr gutes Gerät zum Messen Eurer Wägen. Allerdings hat es keinen Speicher, der den Messwert hält. D.h., man muss beim Messen immer gleichzeitig draufsehen können. Das ist halt in versteckten Winkeln schon etwas mühselig wenn der Kopf mit rein muss. Auf der anderen Seite sind halt gerade diese Stellen, also z.B. in den Ecken der Staukästen, die wichtigsten Meßpunkte. Wen das nicht stört, der bekommt für ca. 150 .- € ein klasse Profigerät. Hab den Techniker natürlich auch nach Alternativen gefragt. Wenn man Spiralkabel, zwischen Gerät und Elektrode, zum leichten Ablesen haben möchte, empfiehlt er das Uni 1 mit B 50 Elektrode. Ist mit meinem vergleichbar, ein Top Profi Gerät und kostet ca. 330.- €. Da ich jetzt morgen noch ein zusätzliches Gerät für den Test bekomme, werde ich mich übers Wochenende mal mit diesem beschäftigen. Schaun mer mal. Kurt
hallo am rande schon auch interessant wäre sicher die geschichte mit den messtiefen wenn das eine gerät für 10mm (wie zb das gann) und die anderen für 35mm gut sind dann wäre es schon eine spannende frage ob sich das mit einer zweischichtigen innenlage (untere schicht 20mm nass, obere schicht 20mm trocken (dazwischen halt eine kunststofffolie) bei messen nachvollziehen lässt . lg g
Richtig. Ich hatte schon Angst dass die Aluaussenhaut von innen mit dem Instrument 'gesehen' wird. Viele Womos haben 3cm dicke Wände. mfG Manfred
hallo das wäre dann das geringere problem denn dann würden sich halt die werte generell verschlechtern da du aber immer nur "sicher gute" gegen alle anderen wandteile vergleichst würdest du im vergleich trotzdme fehlerstellen erkennen können halt dann nicht 2-3 (trocken) gegen 12-14 (nass) sondern evt 7-9 (trocken) gegen 20-25 (nass) umgekehrt wäre es doof, wenn das gerät nur 20mm reinmessen kann, aber die aussenseite des womos (bei messung von innen) vergammelt ist, innen aber noch trockenheit vorherrscht lg g Genau so ist es, Abo.
Die Zahlen oder Diodenlichter verschieben sich dann halt. Allerdings hab ich bei einigen schnellen Probemessungen festgestellt, dass keines der 3 "Zerstörungsfreien" Alublech unter Styropor und Dekoplatte erkennt. Also durch 3,5 cm durch nur minimalste Unterschiede. Auch mein Gann nicht, dass laut Beschreibung bis max. 12 cm tief mißt. Aber da kommt jetzt natürlich die, schon beschriebene, Rohdichte ins Spiel. Durch das sicher nicht dichte Styropor ist dann ganz einfach Schluss. Interessant wäre es, wenn, in einer dickeren Wand, hinter Styropor nochmal Holz kommen würde, das nass sein könnte. Dies wäre dann so nicht mehr festzustellen. Werd ich heut abend mal testen. Aber jetzt noch eine Frage: Gibt es Wände, die so mit verschiedenen Schichten mit dazwischenliegender Sperrfolie, aufgebaut sind ? Kurt Hallo Kurt,
Nicht Wände, aber Boden, z.B. bei meinem Dethleffs Esprit BJ 99. Ich hatte den Boden von unten gemessen (GMI15) und erhöhte Werte, so um die 11-12 erhalten. Und zwar an allen Stellen des Bodens. An den Wänden zeigte das GMI15 einen Messwert von ca. 2,5-3. Da ich sowieso einen leichten Steinschlagschaden von ca 2cm² im Boden ausbessern wollte, habe ich drumherum alles ausgekratzt und stieß nach ca. 0,5 cm auf eine (Alu?) Sperrschicht. Diese Sperrschicht war zunächst grau, nach Kratzen mit einem Schraubenzieher wurde sie silberfarben. Deshalb meine Vemutung, dass das Alu ist (grau->silber). Das GMI15 zeigt bei trockenen Siebdruckplatten übrigens auch einen Wert von 12-15 an. Mein Haus- und Hofgutachter, dem ich von unserer Testreihe erzählte, betonte noch einmal, dass man wirklich immer Referenzmessungen an eindeutig trockenen Stellen machen solle, um Fehler zu minimieren. Eure Diskussion geht ja auch genau in diese Richtung.
Mein Vorschlag: Mach den Versuchsaufbau zunächst mal nicht zu kompliziert. Erst wenn alle Geräte ähnliche Ergenisse zeigen, könnte man versuchen, auch seltenere Konstruktionen nachzustellen. Hallo Gerhard
Das mit der Siebdruckplatte könnte schon sein, wenn da was drin ist worauf das Gerät reagiert. Werd mir morgen mal ein Stück besorgen und nachmessen. Aber da brauchen wir keine Angst zu haben, die werden in solchen Fahrzeugen nicht verbaut. Was allerdings manchmal drin ist, ist Alublech. Hab allerdings noch nie gehört oder gesehen, dass die im Boden drin sind. Und vollflächig auch noch. Weiß da einer mehr drüber ? Manche Hersteller ( z.B. Knaus ) hatten/haben in den Wänden statt Hölzer für Befestigungen Alublechstreifen drin. Sind immer dort wo von innen Möbelteile angeschraubt werden. So 8 cm breit und bis zu 1 m lang. Die liegen direkt unter der Dekorplatte und jedes Messgerät zeigt sie sofort an. Kurt Nein Rantanplan, ich werde das nicht zu kompliziert machen.
So einfach wie möglich, um nicht zu irritieren. Ich sehe diese Diskussion hier im Vorfeld nur zur allgemeinen Info über solche Messgeräte. Manches ist doch wirklich sehr interessant, natürlich auch für mich. So genau hab ich mein Gerät auch noch nicht ausgelotet. Man kann ja nur lernen. Kurt
Fankia verbaut glaube ich ab 2003 Aluprofile im Sandwichpaket, ausserdem einen durchgehenden Aluwinkel in den Ecken. Eine tolle Kältebrücke ist das, jedenfalls im Bereich der Bodenplatte zur Seiten- und Rückwand. Manchmal wird eine Aluplatte oder Profil im vorderen Alkobenbereich verbaut. Hatte so einen Fall neulich, mir fällt aber nicht mehr ein, was das für ein Fahrzeug war... Alzheimer im fortgeschrittenen Stadium, oder ich brauch mal Urlaub. Ich denke halt mal weiter nach. So Abo,
ich hab das grad mal folgendermaßen ausprobiert. Ich nahm ne patschnasse Latte aus dem Eimer, in dem sie seit 8 Tagen liegt und hab 3cm Styropor und 3 mm Dekoplatte draufgelegt und angedrückt. Weder Doser, Greisinger noch das 12 cm tief messende Gann zeigten eine Änderung an. Also wie trocken. Hab dann einen weiteren Test mit trockener 3 cm Latte auf nasser gemacht. Auch hier keine Reaktion. Dann noch 3 x 3 mm Sperrholz auf die nasse Latte. Hier zeigte nur das Gann einen ganz minimalen Unterschied an. Es ist natürlich nicht verklebt, wie in den Wänden, sollte aber eigentlich nicht so arg stören. ich denke mal, das wird an den geringen Rohdichten der Materialien liegen. Sehr interessant, kann ich Euch sagen. Vermutlich werden jetzt viele Mitleser mit Geräten zuhause auch Tests machen. Und die, die mir ihr Gerät schickten, werden schon auf dieses warten um selbst auch messen zu können. Pech gehabt, die hab im Moment ich. :D Kurt Hallo Kurt,
falls Du auch ein Stück EPDM-Folie hast, würde es mich interessieren, ob ein Messgerät dahinter Feuchtigkeit feststellen kann. Mein GMI 15 hat bei einer Messung kläglich versagt. Ob nass oder trocken, der angzeigte Wert war gleich. :( MfG Paule2 Eriba hatte, zumindest in den Wohnwägen, über viele Jahre so ab den ersten 90igern, Eisenwinkel drin. Umlaufend an den Ecken rechts und links unter der Kantenleiste.
Waren aber sehr gute Wägen. Kurt
hallo das nicht aber guck dir mal meine fotos in dem thread an: --> Link da hast du genau so eine situation innen kaum feuchtigkeit dann styropor aussen das holz völig nass die folie hatte ich nur für den test vorgeschlagen um die näss verlässlich in der vom messgerät weiter entfernten schichte zu halten lg g Hier gehts ja zu wie im Chat.
Was ist denn ne EPDM Folie, Paul ? Hab so einiges zuhause, wird sofort gemacht wenn ichs hab. Kurt Wie sieht denn eine normale Sandwichkonstruktion aus? Ich denke, die Holzlatten gehen bis zur inneren und äußeren Abdeckung (Alu oder GFK) durch. Das Styropor oder anderer Füllstoff liegt zwischen den Holzlatten und schließt ebenfalls mit den äußeren Schichten ab. Insofern ist Dein Versuchsaufbau nur dann sinnvoll, wenn die Hölzer mit Styropor oder anderem Isomateriel abgedeckt wäre!? Das dürfte aber kaum der Fall sein.
Ich denke, mach doch mal folgendes: Das nasse Holz auf den Tisch legen. Darüber ein Plastikfolie als Dampfsperre. Dann die GFK-Platte oder Alternativ eine Presspape oder dünnes Sperrholz. Dann messen ... Dann dasselbe noch mal ohne Dampfsperre... Bin gespannt. Wenn bei dem Versuchsaufbau nicht Feuchtigkeit gemessen werden kann, können wir die Geräte gegen Rückzahlung des Kaufpreises auch zurück geben.
hallo naja da bewegen wir uns aber schon ganz am oberen ende des theoretischen messbereiches bei deiner anordnung beginnt die nässe ja erst in 33mm tiefe ... das doser sagt von haus aus es kann nur 10mm tief messen, das greisinger angeblich 35mm hast du evt ein 20mm styropor statt dem 30iger auch? da hätte das GMI dann ne chance ... ;-) lg g Das hab ich ja nur wegen der Diskussion um die Meßtiefe so gemacht. In der Praxis ist es ja nicht so. Da sind es , wie rantanplan sagt, diese 3 Schichten. Und Sty. oder Holz liegen immer außen oder innen an. Das kann man klar rausmessen. Sowohl durch GFK als auch durch die Dekoplatte. Mit allen Geräten.
Mit der Folie probier ich gleich noch. Aber Abo, Deinen Threat hab ich in der Arbeit gelesen und konnte die Bilder nicht öffnen. Wenn ich das jetzt richtig sehe sind das doch 4 Schichten, oder ? Deko, Iso, nochmal Sperrholz und dann GFK ? Kurt
hallo originalaufbau von innen nach aussen: dekorschichte (plastifiziert, wasserdicht) holz mehrschichtplatte 2,5mm ( ein zoll) styropor 38mm (eineinhalb zoll) holz mehrschichtplatte 2,5mm well gfk 2,5mm Das sind ja dann 5 Schichten.
Hab ich bei deutschen Fabrikaten noch nie gesehen. Aber dann klingt es schon logisch was Du sagst. Und das Wasser ist dann etwas mehr an die äußere Platte gelaufen, hier dann der etwas größere Schaden. Wennste das mit Blechwand mißt, also nur von innen, kriegst logischerweise Probleme. Hab ich ja grad versucht. ich schau mal nach 2 cm Styropor. Sehr interessant das Ganze. Und jetzt mess ich schnell noch mal durch Teichfolie, die hab ich da. Kurt
Hallo Kurt, --> Link Ich vermute mal, dass ein alter Lkw-Schlauch aus dem selben Material besteht. EPDM-Folie ist eine gummiartige Folie, die mit einer art Gummilösung verklebt (verschweißt) werden kann. Das ist ein sehr widerstandsfähiges Material. MfG Paule2 Doch keine Teichfolie mehr da.
Hab ich nen Fahrradschlauch genommen. Und was soll ich Euch sagen. Nur am trockenem Schlauch schlägt das Ding aus, als wenn ich es in Wasser halten würde. Hab dann schnell noch andere Kunststoff- und Gummimaterialien gemessen. Abdeckfolie - nix Plastikeimer - nix 2 mm Profilgummimatte - mittlerer Wert wie leicht nass und der Fahrradschlauch "trieft vor Nässe" Es muss also an den Gummimischungen liegen. Jetzt trink ich erst mal ein Bier und geh duschen. Kurt Ja Paul, dann ist es klar.
Bei Deiner Folie kanst Du nur deren Feuchtigkeitsgehalt selbst messen, und nur den zeigt das Gerät dann an. Von durchmessen keine Spur. Jetzt interessieren mich noch Dachpappen und Sperrfolien im Bodenbereich. das mach ich morgen für mich. Wir haben ja auch schon viel in Gebäudeböden gemessen, dann würde das ev. ja auch nicht gehen. Ist ja irre ! Bis dann Kurt Hallo Kurt,
wenn ich Dich jetzt verwirrt habe sollte, tut mir das aber Leid. :D Ich hoffe aber, dass das Wissen darüber, Dir und damit auch uns, etwas weiterhilft. :D MfG Paule2
Mit Sicherheit ist das so ! Und es hilft uns allen, diese Messgeräte besser zu verstehen. Und verwirrt hast Du mich sicher nicht, nur Interesse geweckt. Und das soll ja in unserem zarten Alter nur gut für die Gehirnzellen sein. :D Da kann ich jetzt auch noch ein Bierchen trinken, allerdings aufm Sofa. Bis Morgen Kurt Lese ich aus Deinen Zeilen heraus, dass man feuchte Hölzer im üblichen Aufbau mit allen Geräten herausmessen kann? Du meinst, mit den induktiv messenden Geräten, doch nicht mit den Pieksern? Die dürften eigentlich gar nicht ausschlagen!?
Prost! Hast Dir Dein Bier verdient. Gute Nacht, rantanplan Hallo Kurt,
hier noch mal ein Link zu meiner Testreihe mit dem Greisinger GMI-15: --> Link Eine Ergänzung dazu: Bei allen Tests mit feuchten Materialien hatte ich das GMI15 zuvor in eine Gefriertüte gepackt. Eine Oberflächen - Feuchtigkeit am Sensor des Geräts kann das Ergebnis unvorhersehbar verfälschen. Und an alle Nicht-Physiker: Das GMI-15 arbeitet kapazitiv, nicht induktiv. Mit induktiven Sensoren kann man nur magnetische Materialien aufspüren. Hallochen,
nur ne Anmerkung - ich glaube nicht dass die Geräte induktiv messen, obwohl das zB bei den bei ebay vertriebenen Geräten dabeisteht. Die berührungsfrei messenden Geräte dürften allesamt Kapazität messen - dies ist sehr schön auf der Doser HP beschrieben. Aufgund des Konstruktionsprinzips (aufgeklappter Kondensator) ist das Gerät auch weniger empfindlich für weiter entfernt liegende wasserhaltige Objekte. Die Dielektrizitätskonstanten für verschiedene Materialien findet man hier: --> Link dann runterscrollen zu Permettivität einiger Stoffe. Wasser liegt sehr hoch, deswegen die Empfindlichkeit dafür. Gummi liegt in etwa gleich auf mit trockenem Holz..... Alkohol liegt anscheinend auch ziemlich hoch - man könnte also die versteckte Whiskyflasche finden..... mfG Manfred
Super - aber hast du auch trockenes Styropor gemessen? mfG Manfred PS: Unsere vorherigen Posts haben sich gerade überschnitten.....bin (auch?) Physiker. Hallo Kurt,
hast Du evtl. einen sogenannten pannensicheren Fahrradschlauch hergenommen? Da ist ein Gel drin. Nein, das war ein ganz normaler Schlauch.
Hatte Deine Vergleichswerte übrigens bis heut noch nicht gelesen. Ich hab jetzt auch 2 cm Styropor, da werd ich die Tiefenwirkung heut abend noch mal etwas genauer angehen. Aber auch Deine Werte, durch Luft gemessen, zeigen mir, dass es für Die Geräte sehr schwer ist nach 2 oder 3 cm Luft oder Styropor was zu erkennen. Ganz gleich wie groß ihre Tiefenwirkung sein soll. Allerdings haben diese Tests so gut wie nix mit der Realität im Womo zu tun, denn hier haben wir nicht diese Verhältnisse. Kurt
Ich denke, ich habe diesen falschen Ausdruck benutzt. Tschuldigung! Kommt nicht wieder vor ;-)) Macht der Verwirrung also schnell ein Ende. Kapazitiv und nicht induktiv!!!
hallo so isses die geschichte mit dem prüfen der messtiefe kam ja eigentlich nur von den unterschiedlichen herstellerangaben... WENN es so wäre dass das eine gerät tiefer messen kann und das andere weniger tief, UND ansonsten sind die geräte gleich wirksam, DANN ist das immerhin irgend ein entscheidungskriterium. kein besonders wichtiges, denn die situation innen trocken und gegen die aussenwand zu feucht wird nicht allzu oft auftreten. in den meisten fällen ist der aufbau ja nur 3-schichtig und je schicht ist die nässe ja meist gleichstark verteilt. somit "reicht" es das die dinger - von innen durch die dekorschicht durch bzw - von aussen durch die GFK schichte durch direkt darunter verbautes nasses material messen können das wird der kurt sich dann wohl auch bald im detail ansehen denke ich die geschichte mit der möglichen messtiefe ist zwar interessant und evt auch für die geräte auswahl ein thema, aber hat - wie schon oben gesagt - in der täglichen messpraxis weniger bedeutung lg g
Genau richtig! Nur darum kann es gehen. Als weiteres Kriterium wünsche ich mir eine Aussage, ob man "blind" in den Ecken messen und den Wert speichern kann. Ich bitte unsern international erprobten "Tester", hierzu jeweils einen Hinweis zu geben. Vom Doser 42 GM und dem Ectech (Nadelpikser) kann ich das bestätigen.
hallo zum greisinger GMI-15 kann ich das verneinen, der muss flach an die wand angelegt werden bei der messung, und messwertspeicherung gibt es keine. es ist sicher interessant zu wissen, und im "amtlichen" gebrauch ist mir schon klar dass ein durchschnittlicher sachverständiger damit dann ned zurechtkommt... ;-) aber wir "normale" menschen koennten doch in den paar fällen wo das ein thema ist theoretisch einen kleinen handspiegel zur ablesung nehmen, oder? die zahlen am display sind glaub ich 13 oder 15mm hoch .... aber egal, dazugesagt werden sollte es, das stimmt schon lg g Da bin ich wieder.
Ihr habt alle absolut Recht mit Euren Aussagen, und ich werde das in einem Abschlussbericht erwähnen. Genauso das Preis/Leistungs Verhältnis. Ihr müsst Euch nur noch etwas gedulden. Ich muss heut nachmittag nur noch einen Wowa messen und ein Angebot machen, und dann fang ich an. Ev. bring ich noch ein Gerät mit. Den Bericht hab ich schon im Kopf. :gruebel: Jetzt noch mal ganz kurz zur angesprochenen Messtiefe. Wie schon gesagt, ich werde es im Testbericht nur ganz kurz erwähnen. Hab grad durch 2 cm Styropor zuerst solo und dann auf die nasse Latte gemessen. Greisinger o,6 und 0,6 Doser 4 und 4 Gann 11 und 18 also nur Gann hat die Nässe durch 2 cm "gespürt" Dann hab ich das Styropor auf 1 cm verdünnt: Greisinger 0,6 und jetzt 1,2 Doser 4 und 4 Gann 11 und 25 wobei man bei diesen Werten, bei keinem Gerät auf Nässe schließen würde. So, jetzt reichts aber mit den Tiefen. Hoffe geholfen zu haben. Kurt Styropor wird dünner und Messergebnis ungenauer!? Sehr spannend alles...
Schlage einen weiteren Vergleichstest vor: Nimme einen Würfel. 1 bedeutet trocken, 6 bedeutet nass und 2 bis 5 Werte dazwischen. Mal sehen ob das genauer ist, als die Messgeräte ;-))
hallo hmmmm warum? ist eh genauer geworden das greisinger hat die 20mm tiefe im ersten versuch ned geschafft, das doser auch ned bei den 10mm im zweiten test hat das greisinger (eigentlich bis 35mm tiefe angegeben) was angezeigt (immerhin 100% mehr als beim trocken test), das doser immer noch nix (das hat an sich nur 10mm messtiefe in den daten stehen, daher war das nicht verwunderlich) das gann hat immerhin ganz anständig schon bei den 20mm tiefe rund 50% mehr wert angezeigt und bei 10mm tiefe über 100% was eigentlich recht ordentlich ist was einmal mehr zeigt dass es ohne referenzmessungen an einer nachweislich trockenen stelle der Womo wand nicht geht. 1,2 kann beim GMI 15 als durchaus bereits "nass" bedeuten, WENN die referenzmessung an der trocknen wandstelle zuvor 0,6 ergeben hat .... lg g Hallo an alle,
was messen wir denn eigentlich? Die kapazitiven Messgeräte messen in ersten Näherung das Dielektrikum halbkugelförmig um die beiden Sensoren. Ebenso übrigens auch die Einstech-Geräte. Ist das zu messende Material homogen UND es liegt gleichmässig an den Sensoren an, gibt's kein Problem. Ist das Material inhomogen, hier also Styropor bzw. Luft und Holz in 1 und 2 cm, messen die Geräte einen Durchschnittswert aus den Volumenanteilen multipliziert mit der Gerätekonstante. Die Volumenanteile hängen allerdings mit der 3. Potenz von der Entfernung des Materials von den Sensoren ab: Hallo Gerhard,
dürfte in erster Näherung ok sein....wenn ich mal Zeit hab dann kann ich das mal mit FEM rechnen..... mfG Manfred au weia
mit der Kugelabschnittstheorie hab ich leichtes Bauchweh, ohne jetzt auf die Schnelle das genau spezifizieren zu können. Ich tippe eher auf die Eigenschaften geschichteter Materialien mit unterschiedlichen Dielektrizitätskonstanten, vielleicht will jemand hier weiterforschen .... muß nochmal weg grüße klaus Tag Leute
Ja, der Abo hat das richtig erkannt mit diesen Ergebnissen. Hab heut auch gleich einen ungewollten Praxistest an einem Wowa machen können. Musste bei einem Freund ( Chef einer Womo Ausbaufirma ) den Wowa eines Kunden anschauen, messen und Angebot für Rep. machen. Nachdem ich das Ding durchgemessen hatte und natürlich einiges fand, verglichen wir meine Messdaten ( Gann ) mit dem Gerät ( Caisson ) der Firma. Die beiden Chefs waren vom Handling des Gann fasziniert. Als es dann am Abgaskamin nass anzeigte, wo nach dem Chaisson fast trocken war, konnte man den feinen Unterschied schon sehr deutlich sehen. Eine andere Stelle an der es deutlich nass war zeigte auch das Chaisson an. Nicht aber den weiteren Verlauf einer innenliegenden Holzlatte ins Trockene. Die konnte das Gann durch erhöhte Werte ( trockene Holzlatte ) erkennen lassen. Durch das Wissen um eine waagerechte Holzlatte, konnte ich dann den Schadensverlauf und dadurch die genaue Einbruchstelle sehr gut lokalisieren, das wäre sonst an dieser Stelle sehr schwierig geworden. Das ist natürlich für Eure Messvorhaben nicht so relevant. Durch den hohen Preis des Gann ( 500.-, gleiche Art für Eure Messungen 330.- ) ist es sicherlich für private Messungen viel zu teuer. Ich möchte hier auch wirklich nur verdeutlichen, wie wichtig gutes Gerät und Know How gerade für Werkstätten sein sollte. Besonders natürlich für solche, die tagtäglich Messungen an ihren Markenfahrzeugen vornehmen müssen. Heut hab ich die Schnauze voll, aber morgen wird definitiv gemessen. Kurt Hallo,
ich hab zwar noch nie ein ein Feuchtigkeitsmeßgerät in der Hand gehabt, kann mir jedoch anhand der Meßprinzipien einiges erklären, was den Experten unter Euch vielleicht hilfreich sein mag: die mit den Pieksern (Einstichelektroden) messen den Widerstand das Material dem elektrischen Strom entgegensetzt. Damit prädestiniert für Feuchtemessung von saugfähigem Material wie Holz, bei geschichtetem Material wie Holz-Styro-Holz wirds als eine Reihen/Parallelschaltung von Widerständen interpretiert. Feuchtigkeit in der Tiefe (hinter trockenem Material) sollte daher schlecht entdeckt werden die mit den 2 Platten messen den Widerstand das Material dem elektrischen Feld entgegensetzt (dielektrische Leitfähigkeit) Damit ist auch eine Messung in der Tiefe möglich, das Gerät interpretiert geschichtetes Material als eine Reihen/Parallelschaltung von Kondensatoren mit unterschiedlichem Dielektrikum. Das könnte dann allein bei Änderung der Aufbaureihenfolge schon muntere Unterschiede geben. Als Verstärkung eingelegtes Alublech schirmt alles was dahinter liegt ab, (das Alu selbst wirkt als Kurzschluß) Gummi enthält Ruß, und der wirkt als elektrischer Leiter, was beide Meßprinzipien nicht mögen grüße klaus
Kurt, jetzt weißt Du auch, warum bei dem Gummischlauch die Messung verfälscht wurde. Leute, Leute, das geballte Wissen dieses Forum. Hier gibt es bald eine neue Rubrik: Technologiezentrum |
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