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Meßgeräte und Feuchtigkeits Test Messungen 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 10


macagi am 15 Nov 2008 08:03:00

Hallo,

wegen Messprinzipien - kuckt einfach mal dort, gute Zusammenfassung:
--> Link

und dann ein bisschen runterscrollen.

Mein Leck ist inzwischen abgedichtet, und hoffentlich geht die Feuchtigkeit langsam wieder weg ohne was kaputtzufaulen - habe noch von innen ein Loch in die innere Sperrholzwand gebohrt um der Feuchtigkeit den Weg raus zu erleichtern (ist im Schrank, sieht niemand).
Der Grund für das Leck ist wahrscheinlich ein Abriss des oberen (von zwei) Haltebolzens der Markise am hinteren Aufhängepunkt, weswegen dann alle Belastung an der unteren Schraube und dem Dichtmittel oben hing - was dann eben nachgegeben hat. Habs aber glaub ich noch rechtzeitig erwischt.....

mfG
Manfred

(keine Verbindung zu Doser, habe das GMI 15 gekauft)

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

turbokurtla am 15 Nov 2008 09:11:18

Tag
Die mögen sich zwar mit ihren Geräten und dem Messen auskennen, doch über Aufbau, Ursache und Abhilfe erzählen sie einen ganz schönen Sch... !
Kurt

abo1 am 15 Nov 2008 11:32:38

hallo

die grafik da
--> Link

ist ganz gut

da sieht man genau das was der kollege auf der vorangegangenen seite schon skizziert hat

wenn die ersten 20mm bei der messtiefen messung trocken sind, und nur unterhalb von 20mm nasse teile, dann geht diese nässe nur zu ca 20% ins ergebniss mit ein, denn das "ergebnis" ist ja die durchschnittliche nässe des gesamten messquerschnittes (dieses halbbogens) und "unten" dort wo der nasse bereich beginnt ist der querschnitt ja erheblich geringer als oben wo es trocken ist

aber wie gesagt, die messtiefe ist ja eh nur ein "abfallprodukt"

lg
g

Anzeige vom Forum


NaviGer am 15 Nov 2008 11:54:26

Hallo,
mal zurück zur Theorie:

a)
Hier, auf Seite 152, Abbildung 11 --> Link könnt Ihr mal die Feldstärkeverteilung eines kapazitiven Messgeräts ansehen. Bitte beachten: Unsere Messgeräte haben nur zwei Elektroden. Die Feldstärkeverteilung ist dadurch nicht 'elliptisch' sondern dürfte annähernd 'halbkugelförmig'. Die 'Kugelabschnittstheorie' dürfte also ziemlich stimmen. Eindeutig ist, dass das Volumenverhältnis der verschiedenen Materialien in das Messergebnis eingeht.

Hier ein Link auf einen Artikel und Werte über die dielektrische Leitfähigkeit (Permittivität):
--> Link

b)
Reines Gummi hat eine relative geringe dielektrische Leitfähigkeit, erst die Beimischung von Ruß erhöht diese drastisch. Ruß wird zu Gummi unter anderem gerne beigemischt, damit der Abrieb minimiert wird.

c) die dielektrische Leitfähigkeit verschiedener Materialien könnt Ihr relativ leicht einschätzen:
Legt das zu untersuchende Material in die Mikrowelle. Aber auch unbedingt eine Tasse Wasser dazustellen. Das Material könnte ja eine gering dielektrische Leifähigkeit haben. Und ein Mikrowellenherd soll ja nicht im 'Leerlauf' arbeiten.

Hier ein Link zur Funktionsweise eines Mikrowellenherds:
--> Link

turbokurtla am 15 Nov 2008 12:21:08

Ist schon interessant diese Physik,
erklärt die Funktion dieser Geräte recht gut.

Ich schreib ( Messbericht + Exellisten ) mir übrigens schon seit heut früh die Finger wund, und wenn ich jetzt nicht schnell ans letzte Messen geh bekomm ich von meiner Frau, wenn sie dann von der Arbeit heimkommt, die gelbe Karte. :box:
Kurt

Frage: Kann man eigentlich normale Word und Exel Dateien hier einfügen ?

turbokurtla am 15 Nov 2008 15:36:11

Ich muss Euch zwischendurch mal sagen was los ist.
Jetzt pendle ich seit 8 Uhr zwischen PC und Werkstatt.
Mein Kopf raucht vor lauter Messgeräte, Zahlen und sonstiges.
Immer wieder was vergessen, nochmal gemessen, geändert.
Was Überflüssiges wieder aus der Exelliste raus,
u.s.w.
.. und kein Ende in Sicht !
Scheiß Job, den Ihr mir da reingedrückt habt ! :wall:
Winterreifen und Brennholz ist auch schon auf morgen verschoben.

jonathan am 15 Nov 2008 15:39:20

Och Kurt-dafür haben wir dich aber auch alle ganz doll lieb!!!! :)

kintzi am 15 Nov 2008 15:42:02

Hallo, habe ein Protimeter Aquant v. Gen. Elektr. (kapazitiv). Angegeben wird eine Messtiefe v. 15-20mm(exakt 3/4 Zoll). Skala 60-1000, wohl das 10-fache v. Prozentwert. Stufung:trocken-160, verdächtig bis 210, darüber feucht. Wollte es nach dem Thread wissen: Habe ein Küchentuch v. der Rolle voll mit Wasser getränkt u. zwischen die mittleren Seiten einer 5mm dicken Yellow Press Zeitschrift im oberen Bereich gelegt, der untere blieb trocken.Bei Messung(nach automat. Nullabgleich/temp. u. luftfeuchtebezogen) wie erwartet 1000 oben, unten unter 60. Dann weitere Zeitschr. (trocken) 5mm aufgelegt, im nassen Bereich 250, nächste 5mm 210, dann 180 u. 160, letzter Wert bei 22,5mm Gesamtdicke.Darüber unter 160, also trocken. Ergo: Techn. Mess-Daten des Gerätes werden eingehalten, Gerät n. Herst. aber nur geignet, sich einen raschen Überblick zu verschaffen u. verdächtige Feuchte zu finden, eben im 20mm-Tiefen-Bereich, über Trefferquote wird nichts ausgesagt. GE bietet für genaue Bestimmung der Feuchte dann andere Geräte f. den Baubereich an. Bezüglich Störung der Messungen wird nichts ausgesagt, klar ist jedoch aufgrund der Physik, dass Leiter im Messbereich (Metall, schwarzes Gummi) viel zu hohe Werte ergeben. Habe eben leitenden Folienbeutel (Verpackung v. Festplatte) gemessen, Tischplatte ohne Tüte unter 60, mit untergelegter Tüte 870 !, egal ob Folie einfach oder doppelt. Damit ist Problematik der Methode klar, die kapazitiven Geräte unterscheiden sich nur in Stärke u. Frequenz des Messfeldes, Empfindlichkeit der Messeinrichtung, Reproduzierbarkeit u. Features, was auch den Preis bestimmt. Aquant kostet um 300€ + Steuer, bei schlechter Reproduzierbarkeit der Werte eines Billiggerätes kann man sich gleich, wie Rantanplan vorschlug, einen Würfel kaufen weil billiger. Die Widerstandsmessger. messen eh nur an der Oberfläche, deshalb nur evtl. für Brennholz zu gebrauchen. Dafür kann man ein ordenliches Multimeter im Widerstandsmessbetrieb hernehmen, dass man sich mit den Messkabeln Pi x Daumen grob geeicht hat. Nachdem bei der letzten Kontrolle(Garantie) meines Womo mit solchen Spitzen gemessen wurde, habe ich mir heuer die 50€ gespart, nachdem mir bei meinen Messungen nichts aufgefallen ist, es eh nur um 1 Jahr geht u. die v. Knaus zur Zeit andere Sorgen haben als fragl. Wasser in meinem Womo. Richi

Gast am 15 Nov 2008 15:49:37

Kintzi, danke für den Tip mit dem Multimeter.

zuviel Theorie versperrt den Blick fürs Praktische

grüße klaus

turbokurtla am 15 Nov 2008 17:04:20

Mir steht der Kaffee zum Hals raus ! Eine Schachtel Zigaretten durch !
Jetzt hol ich mir ein Weizen !
Ein Ende ist in Sicht, vielleicht noch ne Stunde.
Kurt

turbokurtla am 15 Nov 2008 19:16:20

Hilfe !!!!!!!
Jetzt hab ich endlich alles soweit und kann es nicht richtig einfügen.
Es ist eine Word Datei über 3 Seiten und eine Exel Liste.
Es läßt sich nur über kopieren in den Text einfügen, allerdings ist da alles verzerrt und besonders Die Exel Tabelle unleserlich.
Bei Datei einfügen bekomme ich eine Fehlermeldung bezüglich doc und xls.
Kann mir ein Mod. helfen ?
Was kann ich tun.
Bin ein PC Depp.
Kurt

avalon am 15 Nov 2008 19:30:39

Hallo Kurt, kannst Du evtl die Exel- Liste in ein Word- Dokument kopieren? Bin zwar auch nicht grad ein pc- guru und auch kein Mod, aber vielleicht geht das...
Jörg

turbokurtla am 15 Nov 2008 20:26:13

So, ich hoffe es klappt.
Dank der Hilfe eines Freundes ( Danke Adi ), :daumen2:
sollte man hier
--> Link
die Exelliste der Messwerte sehen können.
Und hier
--> Link
meinen Abschlussbericht.

Ich hoffe, Ihr verzeiht mir den einen oder anderen Rechtschreibfehler.
Hoffentlich ist auch kein Zahlendreher drin.
Es war einfach ein langer und anstrengender Tag ( seit 8 Uhr ) und die letzten Stunden sehr nervig.
Bilder der Geräte sind natürlich auch dabei.
Meine Wintereifen und das Brennholz macht ja Ihr morgen, gell ? :D
Kurt

turbokurtla am 15 Nov 2008 20:28:49

Das hätte ich nicht gedacht.
Das geht ja !!!!!!!
:sauf:
Jetzt hol ich mir noch ein Bier.

Gerhard-Heinz am 15 Nov 2008 20:49:42

Hallo Kurt,

ich studiere gerade Deinen Bericht. Super Arbeit, hast Dir wirklich sehr viel Mühe gegeben. :daumen2: :daumen2:

Ein ganz großes Bier haste Dir verdient. Prost und klecker nicht. :D

Gast am 15 Nov 2008 20:59:02

klasse, gute Arbeit

klaus

locker am 15 Nov 2008 21:13:56

Kurt, ein herzliches Danke für die viele Arbeit.
Gut verständlich erklärt und für viele Aufbauarten zutreffend.

Meine Entscheidung für das Greisinger war offensichtlich nicht so falsch.
Im Winter, wenn die "viele freie" Zeit ausbricht werde ich versuchen hier
die Sensoren auf die Schmalseite zu verlegen und evt. einen Meßwertspeicher
einzubauen.
Wenn von Erfolg gekrönt, gibts hier eine Info.
lG, Walter

Gast am 15 Nov 2008 21:38:46

Tausend Dank lieber turbokurtla für Deine Arbeit, die Du Dir für uns alle gemacht hast. Ich weiss das sehr zu schätzen, weil ich so manche Stunde vor dem PC gesessen habe, um den einen oder anderen Beitrag zu recherchieren und dann zu schreiben. Ich weiss es auch richtig "zu nehmen", wenn dann ein solcher mit Arbeit gespickter Beitrag vom Forum einfach so "konsumiert" wird und ganz schnell in der Versenkung verschwindet. Dies hätte auch Dein Beitrag nicht verdient.

Dein Beitrag wäre Wert in die "NEWS" erhoben zu werden.

Die wichtigste Aussage wird bestätigt: Die Nadelpiekser sind für unsere Zwecke völlig untauglich. Die kapazitiven Geräte sind weit überlegen. Wer 100 bis 200 EUR ausgibt erhält dafür ein geeignetes Gerät, um regelmäßig sein Womo zu checken. Dies war für mich auch der Grund, das Extech durch das Doser zu ergänzen, jetzt würde ich sagen, endgültig zu ersetzen.

Du hast Dir Dein Wochenende verdient. Genieße es und der Dank des Forums ist Dir gewiss.

NaviGer am 15 Nov 2008 21:48:57

Hallo Kurt,

vielen Dank für den Bericht und die viele Arbeit, die Du Dir gemacht hast.

Eine Frage dazu: In Deiner Excel Tabelle hast Du den Messbereich für das Greisinger von 1-15 angegeben. Wohl noch ein Tippfehler?
Ist aber eigentlich uninteressant, wichtig sind die eigentlichen Messergebnisse. Sie decken sich auch mit meinen Erfahrungen.

Was ich bei meinen damaligen Tests noch festgestellt habe, dass die Faserrichtung des Holzes eine Rolle spielt. Das ist mir bisher ein Rätsel... :?: :?: :?:

oldie2002 am 15 Nov 2008 23:12:40

hallo "dr h.c." kurt,

deiner promotion, zumindest "ehrenhalber" steht m.e. nichts mehr im wege. ich bedanke mich auch, wie meine vorgänger für deine umfangreiche arbeit. da ich selbst mit neuen und nassen und alten und nassen wohnmobilen zu tun hatte, habe ich mir damals das extech gekauft, deine messergebnisse bestätigen meine eigene erfahrung und da wir kein wohnmobil haben in dem sich innen ein lattengerüst befindet, komme ich mit unseren ergebnissen auch bestens zurecht und ich habe den grossen vorteil und kann überall messen und das ergebnis doch noch sichtbar machen (ergebnisspeicher).

danke nochmals für deine arbeit, die ich mit grossem interesse verfolgt habe

dieter

carsten_lgz am 15 Nov 2008 23:58:19

Ich finde den Artikel sehr informativ und er wird mir eine große Hilfe beim Kauf eines Meßgerätes sein.
Vielen Dank, dass Du dir so viel Arbeit mit den ganzen Tests und der Auswertung gemacht hast.

, Carsten

abo1 am 16 Nov 2008 00:27:22

hallo

super kurt
tolle arbeit

lg
g

PS: wie schon wer geschrieben hat, das greisinger hat soweit ich mich erinnere 0-40, die 0-15 sind nicht richtig

lg
g

charly49 am 16 Nov 2008 00:43:36

Hallo Kurt,
vielen Dank für Deine Doktorarbeit :!:
Ich selbst habe das Doser GM42 und habe damit schon beginnende Wassereinbrüche bei meinem WoMo feststellen können und Gott sei Dank auch gleich unterbinden können.
Ich war natürlich gespannt, ob es auch richtig misst :!: Ein Sprichwort bei Elektronikleuten wie ich ist:
"Wer misst misst Mist, wer nicht misst macht Mist" :roll:

Also nochmals recht herzlichen Dank für Deine Mühen, Du hast Dir mindestens eine Flasche Rotwein verdient. Sollten wir uns mal treffen bitte ich Dich mich daran zu erinnern. Versprochen ist versprochen :!: :!: :!:

jonathan am 16 Nov 2008 10:11:47

Vielen Dank an Kurt für die viele Arbeit!!! :cry: Doch leider kann ich sie nicht sehen, denn wenn ich auf den link klicke, machts bei mir "tüdellüd" und alles bleibt weiss.....(Popups sind zugelassen) Wie kann ich auch was lernen-bitte helft mir!
Werner

turbokurtla am 16 Nov 2008 10:11:55

Guten Morgen
Danke für die Blumen und den Dr. Titel.
Soll ich den in mein Profil aufnehmen ? :D
Beim Greisinger bin ich nach der Angabe auf dem Gerät gegangen, daß die Werte dann höher waren hab ich bei den vielen Zahlen gar nicht gemerkt. Werd ich ändern.
Das mit der Faserrichtung hab ich auch wo gelesen. Kann ich aber nicht nachvollziehen. Klar ist, dass Holz mal mehr oder weniger Feuchtigkeit aufnimmt, oder harzhaltige Stellen und an den Ästen feuchter ist. Wenn man also an einer Latte entlang mißt, ist das immer längs der Faser und die Werte verändern sich etwas. Bei, sagen wir mal 10 oder 15 Jahre altem Fichtenholz, wird das aber nur der "Physiker" bemerken, oder halt wir.
Ist aber hier vollkommen unrelevant.
Vielleicht noch ein Tipp bei wiederkehrenden Punktmessungen mit Doser oder Greisinger:
Markiert Euch an den jeweiligen Stellen, ev. oben in den Oberschränken, mit Bleistift ganz genau die Umrisse der Geräte. So ist beim nächsten Anlegen exakt der gleiche Punkt gegeben. Bei meinem Gerät mach ich z. B. ein kleines Kreuz.
So, jetzt trink ich noch ne Tasse Kaffee und zieh dann nen "Blaumann" an. Die Arbeit von gestern muss halt jetzt am Sonntag gemacht werden.
Kurt

turbokurtla am 16 Nov 2008 11:38:28

Achtung !
ich wurde gerade auf einen sehr wichtigen Punkt aufmerksam gemacht !
Beim Doser ist natürlich eine Speicherung der Daten bis zum nächsten Anlegen gegeben.
Ich hab es sofort im Bericht geändert.
Sorry Kurt

NaviGer am 16 Nov 2008 12:33:45

Hallo Kurt,
bin gerade im Garten gewesen und habe freiliegendes Holz (7 cm Balken)am Car-Port gemessen: längs zur Faser ein Wert von 15 und quer ein Wert von 20 (Es hat heute Nacht geregnet)

Und ich meine, ich habe die Lösung gefunden.
Hier mal die Form der Elektroden des Greisinger:


^
Längsrichtung (bzw. oben)

< ---- 5,5 cm ---->
---------------------|
|............|.............| ^
|............|.............| 3,5 cm
|............|.............| v
|--------------------|

Der Meßbereich des Greisinger reicht also wohl über die äußeren Kanten der Elektroden hinaus. Nach dem Bild in dem Forschungsbericht ist das auchl einleuchtend. Nun war das gemessene Holz nur 6,8 cm dick (breit), da wird also bei Längsrichtung ein Teil Luft mitgemessen.

Die Form und Größe der Elektroden spielt also auch eine Rolle, d.h. welcher 'Messfleck' wird benutzt. Beim Greisinger dürfte der Messfleck in Längsrichtung also sicher größer als als die 5,5x3,5 cm² sein.

Ich weiß zwar nicht, wie breit die Holzlatten im WoMo-Bau sind, viel mehr als 7 cm sind sie wohl kaum.
Sinnvollerweise sollte man zum Aufspüren von (beginnenden) Durchfeuchtungen an innenliegenden Kanten ein Gerät mit kleinem Messfleck benutzen. Da dürfte aber die Eindringtiefe nicht so hoch sein.

Schlecht gelöst ist beim Greisinger, dass die Elektroden nicht an einer Kante angebracht sind, sondern fast mittig. Somit bringt ein Drehen des Geräts um 90 Grad an innenliegenden Kanten nichts. Das Messergebnis wird eher ungenauer.

Gerhard-Heinz am 16 Nov 2008 12:42:40

Hallo Dr. Kurt Meyer, :D den Titel haste Dir verdient.

nu haste Deine Exel-Tabelle geändert und den Messbereich des Greisingers auf 1-40 umgeschrieben.
Jetzt stellst Du ein Foto des Greisingers ein, auf dem der Messbereich aber nur bis 15 geht.

Hatte mir die erste Tabelle ausgedruckt, nu die geänderte Zweite. Jetzt bin ich ein bischen verwirrst. :gruebel:
OK, letztendlich ändert es ja nichts am Messergebnis.

Fazit: Ich glaube ich werde mein Voltcraft tief im Schrank verstecken und auf die nächste Rentenerhöhung warten :D, um mir dann ein vernünftiges Gerät anzuschaffen.

NaviGer am 16 Nov 2008 12:51:21

Hallo Gerd,
das was auf der Vorderseite steht, ist etwas verwirrend. Zur Erkärung:
Du hast bei einem Anzeige Wert von 15 jedoch -nur- eine Feuchtigkeit von 30%, bei einer (theoretischen) Feuchtigkeit von 100% liegt der Anzeigewert etwa bei 45.

womoede am 16 Nov 2008 14:47:11

Danke, Kurt, für Deine tolle Arbeit!!!

Gast am 16 Nov 2008 16:30:12

turbokurtla hat geschrieben:Das hätte ich nicht gedacht.
Das geht ja !!!!!!!
:sauf:
Jetzt hol ich mir noch ein Bier.


Hallo Kurt ,

recht herzlichen Dank für diese , Deine professionelle Arbeit und die Mühe , die Du Dir damit gemacht hast.
Da können sich RM und PM eine große Scheibe abschneiden , eigentlich sollten sie es Dir für eine anständige Summe abkaufen und veröffentlichen !
Davon könnten tausende WOMO & WOWA-Fahrer partizipieren.
Danke auch Allen , die Dir geholfen und Dich unterstützt haben!
Danke und
lg
Peter

Advantage am 16 Nov 2008 17:56:31

Super

Vielen Dank :wink:

turbokurtla am 16 Nov 2008 18:40:19

O.K. Gerd
habs schon weggeschmissen !
Die Briefmarke versauf ich dann sinnlos. :gui: :D
Das mit dem Werten hat ja Gerhard schon erklärt.
Und Gerhard,
So ist es wohl mit der Faserrichtung. Durch die rechteckige Form verändert sich dann dieser Durchschnittswert beim Drehen.
Da musste erst mal drauf kommen. Hätte ich nie beachtet.
Werds aber auch noch mal ausprobieren.
Zum Glück haben wir alle "Gewerke" hier im Forum.
@ Peter
Was meinste was wir früher, da hatten wir diese Zeitschriften in der Firma alle abonniert, geschimpft haben, über den Unsinn den die manchmal verzapft haben. Oft völlig unrealistisch und meist positiv auf Produkte bezogen von deren Firmen sie gesponsort werden. Ich erinnere mich an einen Bericht über damals neue, aufschraubbare Kombirollos. Im Bericht stand ganz leicht und schnell, mit wenigen Handgriffen und fast ohne Werkzeug zu montieren.
Stundenlang haben wir für einige Rollos, als Profis, gekämpft bis die drin waren. Und dann kam der Kunde, der die Zeitschrift gelesen hatte und regte sich fürchterlich über die lange Arbeitszeit auf.

Die Geräte gehen Morgen, spät. Übermorgen wieder auf die Heimreise.
Sollte sich jemand für die Materialien interessieren, melde Dich bevor ich das Holzzeugs einschür.

Kurt

Paule2 am 16 Nov 2008 20:19:23

Hallo Groß-Kurt, :)

vielen Dank für Deine Mühen!

Mir ist dabei vollkommen klar, was für ein Arbeitsaufwand dies war! :D

Deine Erkenntnisse helfen bestimmt vielen Wohnmobilisten weiter!

MfG Paule

wilma57 am 17 Nov 2008 12:48:11

Moin Kurt,
Da hast du dir viel Arbeit gemacht. Großes Kompliment :daumen2: :daumen2::daumen2:
>schulterklopf<
Auch dein Bericht ist sehr ausführlich und verständlich.
Wirklich sehr gut! Vielen Dank!
Hatte mir gerade vor zwei Wochen ein GMI15 gekauft! :wink:

Mit internetten n
WILMA57

Gizmo am 17 Nov 2008 17:47:12

Hallo,

wo kann man die Geräte Chaisson, Doser oder Greisinger erwerben?

Gizmo

runo am 17 Nov 2008 18:08:02

Hallo Gizmo





ich habe mein GMI 15 direkt bei Greisinger bestellt, bei Conrad hab ich es dann aber
billiger gesehen. :(

@ Kurt: :daumen2: klasse gemacht!

turbokurtla am 17 Nov 2008 19:17:58

Tag Leute
Mir ist heute durch eine Frage in einer PM noch was eingefallen.

Solltet Ihr beim Messen Eurer Fahrzeuge meine "trockenen Werte" als Reverenzwerte nehmen wollen, wäre die Messung falsch.
Die von mir gemessenen Holzlatten lagen jahrelang in der warmen Werkstatt. Auch die Dekorplatten lagen jetzt 1 1/2 Wochen dort drin. D. h., das Zeugs ist pröseltrocken und die Werte deshalb sehr niedrig !
In der Praxis, also jetzt im Winter in Euren Fahrzeugen, schaut dies ganz anders aus. Durch hohe Luftfeuchtigkeit und kalte Außenwände misst man, selbst an trockenen Stellen, sehr wahrscheinlich höhere Werte. Alle Holzteile und Papierdekore nehmen Luftfeuchtigkeit auf.
Man sollte zuerst immer Reverenzwerte im Wagen, an trockenen Möbelteile oder ganz sicher trockenen Wänden, nehmen.
Auch Messungen im Sommer können andere Werte hergeben als im Winter.
Deshalb vielleicht in Aufzeichnungen die Jahreszeit oder trockenes/feuchtes Wetter mit dokumentieren.
Kurt

sternleinzähler am 17 Nov 2008 19:57:13

@turbokurtla
Danke Kurt für deine Arbeit

pedro am 17 Nov 2008 20:04:11

hallo tubokurtla,

DANKE für die Arbeit die Du Dir gemacht hast. SUPER

gruß pedro

bert am 17 Nov 2008 20:30:52

@ Kurt

Vielen Dank für die Mühe und Arbeit die du damit hattest.

:dankeschoen: Ist für die meisten User von großem Nutzen.


Bert

qx-56 am 17 Nov 2008 20:35:51

Hallo Turbokutla,
auch ich kann nur sagen SUPER und für die viele Arbeit vielen Dank !

Insbesondere freue ich mich drüber das zu diesem für uns alle so wichtige Thema mal richtig Licht gebracht wurde und zwar professionell

habe dies schon mal vor einigen Monaten versucht anzuschneiden um für mich mehr Sicherheit in dieses Thema zu bringen......
--> Link

:daumen2:

turbokurtla am 18 Nov 2008 08:31:13

Tag
Weil ich da so ein paar Sätze, wie "ein neues Fahrzeug brauch ich nicht messen" rausgelesen hab, auch von mir noch was.
Gerade wenn man ein relativ neues und trockenens Fahrzeug hat, sollte man solche Messungen machen. Nur so hat man mal richtig trockene Werte. Wenn diese schriftlich festgehalten werden und 2 oder 3 Jahre später erhöht sich ein Wert dann sollten die Alarmglocken klingeln.
Genau das ist es nämlich, was man mit solchen Messung erreichen sollte.
Einen Wasserschaden im Anfangsstadium entdecken und die Einbruchstelle lokalisieren !

Nur so bleibt der finanzielle Schaden relativ gering.
Für einen kapitalen Wasserschaden mit einigen qm verfaulten Wänden und Boden braucht man kein Messgerät mehr, da ists eh zu spät !

Und Messen kann jeder nur sein Fahrzeug für sich selbst. Vergleichswerte mit anderen bringen gar nix.
Kurt

Rallamann am 18 Nov 2008 08:47:05

turbokurtla hat geschrieben:Tag
Weil ich da so ein paar Sätze, wie "ein neues Fahrzeug brauch ich nicht messen" rausgelesen hab, auch von mir noch was.
Gerade wenn man ein relativ neues und trockenens Fahrzeug hat, sollte man solche Messungen machen. Nur so hat man mal richtig trockene Werte. Wenn diese schriftlich festgehalten werden und 2 oder 3 Jahre später erhöht sich ein Wert dann sollten die Alarmglocken klingeln.
Genau das ist es nämlich, was man mit solchen Messung erreichen sollte.
Einen Wasserschaden im Anfangsstadium entdecken und die Einbruchstelle lokalisieren !

Nur so bleibt der finanzielle Schaden relativ gering.
Für einen kapitalen Wasserschaden mit einigen qm verfaulten Wänden und Boden braucht man kein Messgerät mehr, da ists eh zu spät !

Und Messen kann jeder nur sein Fahrzeug für sich selbst. Vergleichswerte mit anderen bringen gar nix.
Kurt


Hallo Kurt,

erstmal möchte ich mich bei Dir bedanken für die Arbeit, die Du Arbeit geleistet hast. Respekt :!:

Zum zweiten möchte ich das von Dir geschriebene Unterstreichen, denn nur so geht es, vergleichen der Messergebnisse macht nicht wirklich Sinn.

Gast am 18 Nov 2008 09:16:22

Da merkt man, dass Du, Kurt hier absolut in deinem Element bist. Wer sonst würde einen solchen Aufwand betreiben und dabei noch Spaß ausstrahlen :D

Danke für die intensive Arbeit, die du nicht nur in diesen Bericht immer wieder steckst!

Großes Kino :daumen2:
:bia:

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