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Torf im RIMO(O)R :( 1, 2, 3


rheiwo am 23 Jan 2009 08:50:05

Moin Kurt. Alles klar soweit.

Aber gleich noch eine Frage, die beim Aufarbeiten der Rückwand aufgetaucht ist: Die Falze, also die Kanten an dienen die Seitensandwichplatten mit dem Hecksandwich verschraubt sind, waren schnell blitzblank gekratzt. Werden die Platten im Werk tatsächlich nur miteinander verschraubt? Ich hatte vermutet, dass da zusätzlich auch geklebt wird.

Ich wünsche Dir und Euch schon mal einen geschmeidigen Übergang ins Wochenende :-)

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turbokurtla am 23 Jan 2009 18:32:36

Deine Wochenendwünsche halfen leider gar nix, soll heißen der Übergang war sehr stressig. Naja, wenigstens Sa.+ So. frei, aber mir graut vorm Montag. Und das im ö.D ! Trotzdem Danke.

Zur Frage:
Ich kenn natürlich nicht jeden Hersteller, doch meistens ist da nix drin. Nur geschraubt und dann Unterlegprofil und Leiste drüber.
Manche geben zwischen Seitenwand und Fußboden einen dünnen Streifen Dekalin. Das ist aber nur Schutz vor Ungeziefer, denn da unten ist ja keine Leiste drüber.
Wenn man es bei geschlossener Heckwand, von innen, klebt gehts nicht anders, als die Ecken verkleben.
Doch da Du die Wand ja weg hast, würde ich sie wieder ohne Kleber, also nur reinschrauben. Hat den Vorteil, dass man es wieder lösen kann und das Ganze kann sich bei Verwindungen etwas "bewegen".
Schönes Wochenende Euch allen
Kurt
Und Kleber kanns Dir auch nicht durch den Falz nach innen drücken, hast also eine saubere Innenkante.
Ich hab da aber auch noch nie irgenwelche Nachteile dabei gesehen.

avalon am 23 Jan 2009 23:26:32

Hey Gerold, schön das es bei Dir trotz der Kälte vorwärts geht! Hab bei mir auch gleich mal nachgeschaut ob vielleicht die Rückwand auch geteilt ist... Leider nicht. So hätte ich auch schon mal ein bisschen weitermachen können. Aber morgen sind hier Plusgrade gemeldet :dance2: ! ...und wenn ich nur ne kleine Ecke schaffe! :insect:

Jörg

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rheiwo am 24 Jan 2009 22:56:02

Hi Jörg, jau... der Weg ist das Ziel.. Ich hoffe nur, dass bei mir im "2. Bauabschnitt" nicht doch noch was ganz Böses auftaucht.

Mit dem unteren Teil der Rückwand bin ich mittlerweile durch. Zu den Fotos: Innen habe ich probeweise das untere Lüftungsgitter und die Zapfstelle eingesetzt. Die obere waagerechte Leiste ist mit Sikaflex eingesetzt und dichtet so u.a. den Alufraß auf der Außenseite (s. Detail im dritten Foto). Darüber kommt später das Alublech. Die kleinen vertikalen Stücke oben stützen einen vertikalen Knick im Blech, den man so kaum noch sieht.
Ein Riesensauerei war es, die alten Silikonreste vom Blech herunter zu bekommen. Da half nur noch Chemie in Form von Silikonfugenentferner. Eigentlich sollten nun alle Löchlein mit Sika von innen gefüllt sein. Aber bei der "Endkontrolle" mit Lampenlicht auf der gegenüberliegenden Seite im dunklen Raum habe ich dann doch noch ein winziges Loch entdeckt. Das wurde natürlich auch mit Sikaflex und einem kleinen Holzrest von innen verklebt. Die Lüftungsgitter sind entdekaliniert und gereinigt.

Ich habe mir übrigens überlegt, die Platte nun außen 1-2 mal weiß überlackieren zu lassen und das Dekor dann mit Folie zu erneuern.

Nächste Woche gehts in der Halle weiter. Viele Gerold

turbokurtla am 25 Jan 2009 11:42:48

rheiwo hat geschrieben:Ich habe mir übrigens überlegt, die Platte nun außen 1-2 mal weiß überlackieren zu lassen und das Dekor dann mit Folie zu erneuern.


Tag Gerold
Ich gehe mal davon aus, dass Du es in erster Linie nur wegen den Löchern machen willst.
Wenn ja, dann würde ich es allerdings anders machen, denn nach einem lackieren hebt sich das dann neue Heck vom Rest stark ab und die Löcher sieht man trotzdem noch arg.
Eine Variante wäre, die Löcher mit etwas abzukleben. Also entweder mit nem dünnen Aluriffelblech oder mit Gummimatten.
Hier, --> Link , hab ich mal Rundungen mit hellblauen Gummimatten überklebt, hält bis heute noch prima und schaut gut aus.
Man könnte auch die Streifen nachstreichen ( ist auch da drin beschrieben ) und z. B. blinde Lüftungsgitter oder Ähnliches draufmachen.
Nur halt nicht die große weiße Fläche lackieren. Aber das muss man halt live, am Fahrzeug selbst, entscheiden.
@ Jörg
Auch Dein Heck ist irgendwo unterteilt. Entweder über oder unter dem Fenster. Wahrscheinlich da, wo das Dachblech aufhört.

Kurt

Vossi am 25 Jan 2009 12:21:50

Nur so eine Idee.. könnte man die Löcher nicht Spachteln oder mit Sika zu machen und mit einem groben Schwam die Struktur nachmodelieren ??

avalon am 25 Jan 2009 15:43:32

Hi Gerold,
sieht wirklich gut aus!!!

@ Kurt
Du hast Recht. Die Rückwand ist geteilt, Aber leider über dem Fenster und bei der Größe hab ich ein Transportproblem...

Genießt mal den Sonntag!

Jörg

turbokurtla am 25 Jan 2009 17:14:59

Tag Vossi
Sicher könnte man das versuchen. Am leichtesten ginge es wahrscheinlich mit Spachtel, doch bei aller Mühe, die sowas ganz sicher macht, würde es bei den ersten Temperaturbewegungen dieses dünnen Bleches aufreißen.
Und auffällig unschön wäre es trotzdem.
Nee, macht bei solchen Schäden was drüber, und gut iss.
Kurt

rheiwo am 25 Jan 2009 23:48:14

Hey Kurt,

der Unfall Knaus ist der Hammer. Und wo bekommt man solche Mega Schraubzwingen? Ich hatte den Bericht zwar auch schon gelesen und gebookmarkt aber den haste genial repariert bzw. restauriert.

Über die großen Löcher wollte ich ja wirkliche Alublech kleben (s. Fotomontage etwas weiter oben). Der Lack würde ich auf den Rest des Aufbaus abstimmen und der sollte dann die Mikro-Löcher, die ja nun alle mit Sika hinterlegt sind, abdecken. Ich lass mir das jetzt nochmal durch den Kopf gehen..

@Vossi: Werde ich an anderer Stelle mal probieren. Ich hab auch schon "Smart Repair" mit nem Alginat-Abdruck (wie beim Zahnarzt!) gesehen.

@Avalon: Na denn mal los zur nächsten Etappe:)


Gerold

turbokurtla am 26 Jan 2009 07:54:18

Guten Morgen
Hab mir da 2 Stück, dieser Zwingen, selbst gemacht. Na ja, von nem Freund schweißen lassen.
Sind alte Eisen Zwingen, die hab ich abgeschnitten und ein Stück als Verlängerung reingeschweißt.
Jetzt kann ich damit so 45 cm weit "reinlangen" und dort pressen.
Kurt

rheiwo am 05 Feb 2009 18:35:57

Hallo, hier mal wieder ein Bastelbericht, der vielleicht auch für andere Renovierer interessant sein könnte. Weil ich wegen der Kälte immer noch nicht am Womo selbst weiter arbeiten konnte, habe ich mir nun die vergammelte Heckschürze vorgenommen.

Drei Risse und ein komplette herausgebrochenes und mit Silikon eingeklebtes Teil waren herzurichten. Leider gab es in der "Stoßstange" keinen Stempel mit Hinweis auf die Art des Kunststoffs. Von Steinel gibt es Kunststoffschweißdraht in ABS, PP, XPP und PE. An einer freigeschabten Stelle mit Heißluftpistolenvorsatz kann man damit einen Test machen. Schweißdraht und Stelle vorsichtig erwärmen und zusammenfügen. Ist die Probestelle fest verschweißt, hat man den richtigen Kunststoff erwischt.

Natürlich :wall: klebte an der RIMOR Stange nichts von alledem und das lokale Erhitzen war auch schwierig. Schnell sind größere Flächen weich und werden rund. Gottseidank habe ich aber dann im Web den Tipp mit der Lötkolbenbraterei gefunden. Und tatsächlich - klappte prima. Folgende Vorgehensweise für Nachahmer:

Methode 1: Mit Schweißdraht.

Da ja kein Reparaturdraht käuflich war, musste der Patient selbst als Materialspender herhalten. Unter dem Nummernschild habe ich mit der Stichsäge einige ca. 3 mm breite Streifen rauschgeschnitten.

1. An den Endpunkten der Risse eine 2-3 mm Bohrung setzen, um das Weiterreißen zu verhindern.

2. Bruchstellenbereiche von Farbe und Schmutz freischmirgeln und beiderseites eine V-förmige Fase mit einer Feile o.ä. anarbeiten.

3. Teile mit einigen eingeschweißten Drahtstückchen wie unter 4. beschrieben mite einem Lötkolben zunächst "heften" und dann Ausrichtung prüfen und ggf. korrigieren.

4. Mit dem Lötkolben nun den Schweißdraht wechselseitig mit dem Material der Schürze über die gesamte Naht verschmelzen. In meinem Fall konnte man das Verschmelzen mit einiger Übung gut in der Hand fühlen und sogar hören. Mit genügend Drahtmaterial lassen sich sogar Spalte von mehreren mm Breite schließen.

5. Die entstandene Raupe ist hässlich aber haltbar. Mit Geschick kann das Material so weit aufbauen, dass nach dem Schleifen nur noch minimale Krater bleiben. Wenn beide Seiten geschweißt sind, Belastbarkeit der Naht prüfen. Evtl. Schwachstellen mit mehr Material auffüttern oder neu schweißen.

6. Raupen mit 40er Körnung und einem Schwing- oder Dreickschleifer glattschleifen. Mit 120er Schleifpapier die Feinheiten anarbeiten. Restliche Löcher mit Füller schließen und anschließen mit 320 Körnung nasschleifen.

7. In den Ecken habe ich zur Verstärkung dann noch zwei Lagen Glasfaservlies mit Kunstharz eingearbeitet.

8. Grundieren, evtl. nochmal nasschleifen, lackieren, fertig.

9. Ich habs mit einer Sprühdose aus dem Baumarkt lackiert. Beim Lackierer gibts bestimmt ein perfektes Ergebnis. :tanz:

Methode 2:
Feine, kurze Risse ohne Materialverlust kann man auch direkt ohne Draht verschweißen.

So, das wars für heute.

Viele
Gerold

P.S.: RIMOR produziert immer mal wieder die Schürzen nach. Kostenpunkt für das Heckteil 300 bis 400 Euro, wenn ich mich recht erinnere.

Gerhard-Heinz am 05 Feb 2009 18:45:59

Hallo Rheiwo,

alle Achtung, als "Grafikdesigner" haste es ganz schön drauf. :respekt:

Saubere Arbeit bisher, Meine Hochachtung. Gel, Kurti, hatta fein gemacht. :top:

pluspetit am 05 Feb 2009 19:05:16

Wow Gerold,

ich bin sprachlos! Gib zu, dass die Bilder in falscher Reihenfolge sind! Erst das letzte und dann das erste. Meine Hochachtung das ist super geworden. Ich werde dann in 2-3 Jahren auf Dich zurückkommen. Bei unserem Challenger bricht die Plastikstossstange an den Ecken auch. Kein Unfall, ist einfach versprödet. Ich warte immer darauf, dass jemand beim Einparken gegenfährt und nicht abhaut... Nur bei uns im Garten parken so selten andere Autos.
Mach weiter so und danke für die tolle Dokumentation.

Gernot

turbokurtla am 05 Feb 2009 20:23:22

:daumen2:
Ja, das hat er wirklich klasse gemacht.
Da kommen bestimmt noch mehr und wollen das auch.
Kurt

rheiwo am 06 Feb 2009 18:51:07

Oh, danke für die Blumen allerseits :dankeschoen:
@Gerhard-Heinz: Sieht natürlich auf den Fotos viel besser aus als in Wirklichkeit. :D
@Gernot: Die Versprödung wir durch UV-Licht (Sonne) bestimmt vorangetrieben. Vielleicht solltest Du daher jetzt schon mal sehen, dass Farbe auf den Kunststoff kommt. Kunststoffschweißen geht bei "sauberen" Brüchen recht gut aber bei gesamter Materialermüdung wird das wohl nicht mehr funktionieren. Hier übrigens zwei interessante Fundstellen aus dem Netz, die die Profitechnik beschreiben: --> Link und --> Link unter Download->Prospekte->Schweissanleitung->Schweissen.pdf
@Kurt: Sollen sie doch... immer ran an die Lötkolben:)

PPS.: Selbstverständlich macht man die Braterei in gut durchlüfteten Räumen und zieht nicht unbedingt den (leichten) Qualm und den etwas heftigeren Gestank durch die Lungen.

Gerhard-Heinz am 06 Feb 2009 18:58:57

rheiwo hat geschrieben:PPS.: Selbstverständlich macht man die Braterei in gut durchlüfteten Räumen und zieht nicht unbedingt den (leichten) Qualm und den etwas heftigeren Gestank durch die Lungen.


Hey Gerold,

kannste Dir nen Joint sparen. Immer tiiief durch atmen. :D

rheiwo am 29 Mär 2009 23:30:57

Hallo Kurt (und alle anderen...),

nach einer längeren Zwangspause ist sind eine Heckseite und die Rückseitenteile fertig (Bild Heck1) aber noch nicht angebaut. Bevor ich da weitermache habe ich mir den zweiten Bauabschnitt genauer angesehen, den ich eigentlich erst erst in Angriff nehmen wollte, wenn das Heck wieder verschlossen ist. Neben einem Durchhänger (könnte immer mal wieder alles hinschmeißen) bin ich nun arg am Zweifeln, ob ich nicht doch lieber bei offenem Heck weitermache.
Zum weiteren Schadensbild an der rechten Seite (Gesamtseite.jpg und Heck1.jpg): Auf Bild Heck1 sieht man die Auswirkungen des Wassereinbruches der Rückseite. Richtung Tür lässt der Gammel in den horziontalen Leisten nach. Ab dem Gaskasten nimmt die Nässe zu und im Bereich der Stauraumklappe sind alle drei Latten Torf. Ich habe versucht, den Zustand farbig einzuzeichnen. (hellrot= nass, dunkelrot= Torf, grün= helles Holz). Ich hatte ja sofort die drei Bänder der Stauraumklappe (Bild Staufach_aussen_rechts.jpg) in Verdacht. Diese sind eingenietet - aber die Nieten sind völlig ausgeschlagen, haben 2-3 mm Spiel und man kann die Bänder 1-2 mm nach oben abheben. Und genau darunter herrscht der größte Gammel. Trotzdem wolle ich klären, ob nicht - wie von Kurt immer zuerst angenommen - Wasser von oben kommt. An der rechten Wand gibts nur drei senkrechte Latten. Je eine an beiden Seiten der Tür. Die sind - bis auf 10 cm die unten auf den Querlatten stehen - o.k. Auch alle Türschrauben - bis auf die unterste - sind rostfrei. Die letzte Latte steht senkrecht am Eck zur Beifahrertür vorn rechts. Den Probebohrungen (Staufach_innen_rechts) und dem Detailbild der Schraube darüber (Detail_Schraube) , mit der eine Möbelseitenwand in dem senkrechten Eckholz verschraubt ist, entnehme ich, dass auch hier vertikal alles o.k. ist. Oder ist der Rost an dieser Schraube doch kritisch? Wie siehst Du das Kurt?

Bin für Deine/Eure Meinung wie immer dankbar!


Gerold

turbokurtla am 30 Mär 2009 13:44:29

Tag Gerold
Klasse Fotos und gut beschrieben und beschriftet. Da kennt man sich, auch aus der Ferne, sofort aus.
Zuerst mal, der Rost an dieser Detailschraube deutet eindeutig auf Feuchtigkeit. Wäre das Holz trocken, schauen solche Schrauben aus wie neu.
Da diese Schraube über der Klappe liegt, muss ein Leck weiter oben zu suchen sein. Das ist dann auch die Ursache für den, dort unten sehr großen Schaden. Dies zeigt auch der Schadensverlauf in dunkel- und hellrot eindeutig. Von dort vorne ist das Wasser nach hinten gewandert.
Mach mal ein Außenbild von weiter oben an dieser senkrechten Leiste. Was ist da dran ?
Mach auch mal Schrauben im oberen Bereich aus dieser Leiste raus und schau nach Rost.
Und schau mal ob da weitere Schrauben innen, nur höher, zu Anschauen drin sind. Hier wäre jetzt auch ein Messgerät sehr gut. Damit könnte man die Höhe und dadurch ev. auch die Eintrittsstelle lokalisieren.
Der Schaden da drunter wird auch im Fußboden schlimm sein, wenn es schon so arg in die , nur angelegene, Möbelwand gezogen ist.
Machst aber ne gute Arbeit.
Weiter so.
Kurt

rheiwo am 30 Mär 2009 16:19:42

Hallo Kurt,

vielen Dank wieder mal für den prompten Service!

Also... die Möbelwand ist nur rechts unten (Dreieck 15 x 15 cm) dunkel. Siehe Topfbohrungen. Aber im Boden gehts an der letzten Querlatte zum Fahrerhaus hin bis 1/3 zur Fahrzeugmitte. Weiter nach hinten ca. 30 bis 50 cm von außen nach innen. Wenn es also doch von oben kommt, dann bleibt eigentlich nur die Markisenbefestigung als Ursache. Die ist auf jeden Fall nicht original ab Werk montiert und eine Befestigungsklammer wurde schon mal versetzt! Werde die mal abnehmen und die Aufhängungen genau kontrollieren. Wenns die Markise ist, hat die miese Montage der beiden einzigen Fremdteile, nämlich Fahrradträger und Markise den ganzen Mist verursacht. Foto liefere ich nach. Ist aber fast identisch mit der Markise auf diesem Bild. Ich denke, wenn ich die Ursache gefunden habe, können die senkrechten Hölzer drin bleiben? Aber der Boden bis zur Fahrzeugmitte wird ganz schön knifflig. Außerdem: Wie siehts eingentlich mit der Statik aus wenn ich jetzt Längslatten unten an der gesamten Seite rausnehme? Doch lieber erst hinten zumachen?


Gerold

peroha am 30 Mär 2009 17:44:07

Hallo Gerold,

habe gerade Deinen Bericht gelesen und die erschreckenden Bilder gesehen. Du hast übrigens eine super Arbeit geleistet, Hut ab.

Da das Wetter jetzt besser wird, werde ich mein Mobil aus der Halle holen und genauer unter die Lupe nehmen. Besonders die Kabeldurchfühungen auf dem Dach muss ich in Augenschein nehmen. Außerdem hat mich Dein Bericht darin verstärkt, mir jetzt doch ein Feuchtemessgerät (übrigens eine hervorragender Test, Kurt) zu holen und häufiger zu kontrollieren.

Schreibst Du uns nach Fertigstellung auch, wie hoch der zeitliche Aufwand war?

Weiterhin viel Erfolg wünscht
Peter

turbokurtla am 30 Mär 2009 19:57:21

Wennste alles auf einmal machen willst, gibts Probleme Gerold.
Aber das würd ich nicht.
Fang hinten, bei offenem Heck an, so gehts doch viel leichter. Kommst überall schön hin und hasts schön hell. :D
Ich weiß ja nicht wie Du das vorhast, machste die Wände ( Gaskasten ) vorher noch raus, oder arbeitest Du drumrum ?
Wenn drumrum, dann machst Du doch eh zuerst das Stück bis zu diesem Kasten, dann diesen selbst, und dann weiter.
Und wenn da alles wieder schön fest ist, kannst Du das so bis vorne machen, da passiert nix.
Wennst Du die Wände rausmachst, musst halt auch erst so 1 - 2 m wieder fest machen und dann erst das nächste Loch auf.
Das geht schon.
Wegen der Markise, das könnte schon sein.
Könnte aber auch das Leisteneck rechts vom Fenster sein. Wäre aber sehr ungewöhnlich, so viel Wasser in einer Seitenwand rein. Abdichten würd ich es auf jeden Fall.
Wie schaut es da drunter im Alkoven aus ?
Bezügl. Markise, überprüf doch mal das Fenster. Ist ein Seitz Rahmenfenster und die werden sehr oft ohne Holzrahmen eingebaut. Wenn da Holz wäre und die Markisenhalterung drüber undicht wäre das Holz Schrott. Wenn kein Holz drin, dann muss man beim Abbau des Innenrahmens Wasserspuren sehen, denn Wasser würde da oben drauf kommen und ums Fenster weiter nach unten.
Auf jeden Fall kann da kein waagerechtes Holz in der Wand sein, denn das wäre Schrott.
Check das mal durch.
Und gib blos nicht auf, wie Jörg.
Wir wollen nach Fertigstellung alle einen auf Dich trinken. :klatschen: :prosit::
Kurt

rheiwo am 30 Mär 2009 20:20:43

@ Peter: danke für die Blumen :D Jaja, Indianer lernen Fährten lesen und Kurts Azubis lernen Schrauben lesen... Ich wünsche Dir, dass Du nichts findest.

Zeit... naja, das wird schwierig. Obwohl man im mit jedem Schritt schneller wird, gehen da doch etliche Stunden rein. Das zieht sich, vor allem wenn man nur am Wochenende oder gelegentlich nach Feierabend dran arbeiten kann. Ich kann da wirklich keine halbwegs verbindliche Aussage machen.

@Kurt: Ok. dann gibt es drei Bauabschnitte: 1.) bis zum Gaskasten 2.) Gaskasten bis Mitte Staufach 3.) Rest. Die senkrechten Wände können drin bleiben, da sie im Prinzip in Ordnung sind. Geben ja auch den Halt in der Struktur.

Leisteneck... Ganz zu Anfang ist mir da im Alkoven was aufgefallen. Das werde ich auch mal fotografieren und zwischendurch nach oben Richtung Alkoven alles prüfen, vor allem Schrauben etc... Das größte Problem sehe ich aber darin, weiter vorn unten in der Bodenmitte zu arbeiten. Mal sehen. Und danke für den Durchhaltetipp :daumen2: Zurzeit steht das "Anstoßen" noch in den Sternen.

Wenn alle Stricke reißen, mach ich hinten fertig und geb das Staufach bei Dir in Auftrag. Die 600 km sollte der RIMOR auch "unten ohne" schaffen.

Danke und
Gerold

turbokurtla am 30 Mär 2009 21:25:23

rheiwo hat geschrieben:Kurts Azubis


Wennste das Ding wieder anständig hinkriegst iss Schluss mit Azubi.
Dann bekommste ne leitende Funktion in einer Aussenstelle von mir !
:D :D :D

rheiwo am 14 Apr 2009 12:00:01

Jau Kurt, das sind die Kommentare die einen pushen.... :klatschen:

Am Ostermontag hab ichs bis zur Tür geschafft. Der Boden ist bis dahin inzwischen geschlossen. Hier zwei Fotos direkt nach dem Verkleben der Latttenkonstruktion (Kleber ist noch nicht gequollen und ohne Schraubzwingen). Ich hatte ja angenommen, dass ich die beiden seitlichen, hochkant montierten Längsleisten (50x20 mm) unterm Alublech auch austauschen muss. Vorab habe ich aber erstmal die Substanz etwas weiter vorn mit einem dünnen Holzbohrer angebohrt - und (welches Glück) die obere Leiste war zwar dunkel, hatte aber schon nach 1-2 cm feste, harte Substanz. Die untere Leist sah noch beser aus. lediglich die letzten 10 cm habe ich ausgetauscht - auch dies Abfallstück war massiv und hätte sitzen bleiben können. Der Stumpf (markiert mit der Oberseite der römischen III) der alten Leiste wurde nach Kurts Rezeptur als Basis für die Verlängerung und das Unterfüttern bis zur Außenkante verwendet. Alles Weiter wie bekannt, also immmer Überlappungen von Ober- und Untersperrholz bis zur Leistenmitte etc...

Im zweiten Foto sieht man, dass ich die senkrechte Eckleiste ganz ausßen rechtes teilweise austauschen musste. Die Ansatzstelle wurde ebenfalls mit einem Leistenstück als Lasche verstärkt. Darüber befindet sich zufällig eine waagerechte Leiste, an der die Arbeitsplatte verschraubt wurde.

rheiwo am 29 Apr 2009 11:05:38

So weiter gehts – Kurt, ich brauche wieder eine Ferndiagnose.

Die Heckwand ist fertig und erstmal provisorisch eingepasst. Noch ein paar Feinarbeiten, dann wird verschraubt und abgedichtet. Bilder folgen später. Zwischendurch habe ich schon mal die Markise abgebaut, um dem Wassereinbruch auf der rechten Seite auf die Spur zu kommen. Erkenntnisse:

Bild 1: Oben über der Markise klebte auf voller Länge eine fingerdicke Acrylpampe. Unter dem bereits ausgehärteten Acryl mehrere Lagen Silikon. Nach dem Losschneiden dieses Nahtgebildes konnte ich die Markes abnehmen. Auf dem Foto ist auch noch das durch Schrumpf abgehobene Kederprofil zu sehen.

Bild 2: Die Schrauben an der Oberkante habe ich abschnittsweise rausgedreht. Immer nur leichter Rost am Kopf aber das Gewinde rostfrei. Vorn am Alkoven hatte eine Leistenschraube auch Rost am Gewinde; die "Nachbarn" waren wieder rostfrei. An der Unterkante des Alkovens waren die Schraubenköpfe - durch stehendes Wasser in der Kedernaht? - teiweise stark verrostet. Zwei habe ich noch nicht rausbekomme, weil die Köpfe komplett vergammelt sind. Aber auch deren Nachbar-Schrauben hatten kein Rost am Gewinde. Vorne rechts innen im Womo oberhalb des Staukastens zum Alkoven hin gibt es nur wenige Schrauben. Diese zeigten nach dem Rausschrauben nur ganz leichte Rostansätze oder waren rostfrei.

Bild 3: Nach dem Abnehmen der Markisen: Jeweils ein "Hauch von Dekalin" unter den Platten:-( Die Schlossschrauben sind ganz vorn zum Alkoven hin auf voller Länge rostig...

Bild 4: ...in der Mitte nur leicht angerostet...

Bild 5: ...hinten ebenfalls verrostet

Die vordere Markisenbefestigung war also zwar teilweise durch die Naht oben "geschützt". Allerdings konnte hier durch den Fahrtwind immer Wasser von vorn unter die Markisenbox gedrückt werden und dann über die Schraublöcher nach innen gelangen. Das sieht man auch an dem Dreckschatten auf Bild 6, der die vordere Befestigung noch vor dem Losschrauben zeigt.


Gerold

MobilIveco am 29 Apr 2009 12:10:21

turbokurtla hat geschrieben:@ MobilIveco,
das würde mich etwas genauer interessieren.
Also Größe des Schadens, Aufwand, Zeit und Kosten.
Unsere deutschen Hersteller tauschen ja auch komplette Wände. Kann man aber nur im Werk machen wegen dem unmöglichen Transport. Geht natürlich viel schneller, als eine ganze Wand von innen zu erneuern. Gibt meist nur 2 Probleme.
Da ja oft nur ein Teil der Wand kaputt ist rentieren sich die manchmal irre hohen Kosten nicht und es kommt eine herkömmliche Reparatur beim Händler bedeutend billiger. Ja, und dann gibts ja heutzutage oft nicht mal mehr Bleche bei nur wenige Jahre alten Fahrzeugen, geschweige denn komplette Wände.
Kurt


Sorry, ich hab' deine Frage erst eben gesehen. Leider kann ich sie dir auch nicht wirklich beantworten. Wir hatten in Poggibonsi das Werk besichtigt (muss so ca. 2000 gewesen sein) Da gab's einen Anbau in dem Reperaturarbeiten erledigt wurden.
Mit einem deutschen Kunden der dort grad' sein Womo reparieren ließ konnte ich mich kurz unterhaten und er war sehr zufrieden (Preis/Leistung). Bei ihm war der übliche "hups, so hoch ist der Alkoven" Schaden repariert worden. Im Hntergrund habe ich aber auch ein Fahrzeug ohne Rückwand gesehen.
Für uns wurde extra einer losgeschickt um (vermutlich beim Stoffgroßhandel) Originalstoff für unser damals ca. 5 Jahre altes Womo zu besorgen. Wir haben also selbst damals keinen Schaden reparieren lassen, der kam erst später. Hab' mich da wirklich missverständlich ausgedrückt.
Ob's heute auch noch angeboten wird und wie lange sie die Eratzteile bevorraten weiss ich natürlich auch nicht. Bei einer großen Reperatur an einem Rimor würde ich aber immer mal nachfragen (wenn er noch fahrtüchtig ist).

turbokurtla am 29 Apr 2009 12:58:31

Tag Gerold
Ich denke mal mit Ferndiagnose möchtest Du wissen, was mit den Schrauben los ist.
O.K., Pauschal ist es so, dass alle, innen ( Gewinde ) rostigen, Schrauben einen dortigen Wasserdurchfluss anzeigen.
Wenn der Kopf verrostet ist, sagt das gar nix, denn die Leistenfüller, die diesen abdecken, sind nicht dicht. Da steht immer Wasser drin.
Selbst wenn der Kopf total abgerostet ist muss darunter kein Wassereinbruch sein, denn der Kopf liegt ja oberhalb der eigentlichen Abdichtung. Und diese ist das Dakalin unter dem Dichtgummi/Unterlegprofil.
Bei nur leicht schwarzen oder etwas angerosteten Schrauben wird wahrscheinlich nur ganz wenig Feuchtigkeit rein sein. Dies reicht keinesfalls für einen richtigen Wasserschaden bis runter zum Fußboden.
Bei richtig rostigem Schraubengewinde schauts natürlich anders aus, da ist Wasser rein.
Ja, und hier bei den Schlossschrauben natürlich auch. Der glatte Rand ( ohne Gewinde ) dieses, in der Wand steckenden, Schraubenschaftes ist eigentlich wenig empfindlich. Da dieser stark verrostet ist, waren das die größten Wassereinbrüche.
Gscheit säubern und Dekalin unter die Platten drauf. Sehr wichtig ist auch beim Einstecken jeder Schraube Dekalin unter das Schloss ! Also dort wo dieses an der Aluplatte anliegt. da könnte nämlich auch schnell was durchlaufen, da das Eisen ja sonst nur am Alu anliegt.
Das macht normalerweise im Werk kein Mensch, ist aber sehr wichtig.
Ja und an den Kantenleisten den Profilgummi entweder erneuern oder säubern und mit Dekalin abdichten.
Und nur neue Schrauben verwenden. Die für die Kantenleisten müssen einen ganz kleinen Kopf haben. Bekommt man im Handel nur 1000 Stück ( ABC Spax ) auf Bestellung oder bei einem Händler. Wichtig ist der kleine Kopf, denn sonst hat der Leistenfüller alle 20 cm eine Beule. Da hilft auch kein Versenken.
Kurt

rheiwo am 29 Apr 2009 16:46:40

Danke für die Turbo-Antwort Kurt. Hab alles verstanden, denke ich. Nur zu Sicherheit: Du denkst also auch, dass die Markisenaufhängung die Ursache für den massiven Schaden im Stauraum sein könnte? Bitte noch einmal das Bild vom Stauraum weiter oben ansehen. Und auch zur Erklärung: Mein Womo hat auf der Schadensseite (rechts) im Alkoven kein Fenster sondern nur vorn und links. Das Foto weiter oben mit der Markise war ausnahmsweise ein anderer, ähnlicher RIMOR mit Alkovenfenster rechts.

turbokurtla am 29 Apr 2009 19:54:51

Das verwirrt natürlich schon etwas, noch dazu wenn man alle paar Wochen damit konfrontiert wird.
Ich müsste halt einen Bezug zu einem möglichen Wasserlauf nehmen können. Das ist mit Detailfotos immer schlecht.
Am besten wäre eine Aufnahme der kompletten Seite Deines Mobils. Hierauf dann die Unterschiedlich verrosteten Schrauben einzeichnen oder markieren.
So wie Du es unten mal gemacht hast mit den verschiedenen Farben.

Musst mich schon verstehen, ich hab hier ein paar solcher Sachen laufen, über Mails geht auch noch was, und reparieren und reindenken muss ich mich auch hie und da. Ich muss dann jedesmal den halben Fred durchlesen um wieder zu wissen wo den z. B. welche Schraube war und wie arg verrostet.

Fakt ist aber, dass an diesen Schrauben Wasser rein und nach unten gelaufen ist. Wenn ein Querholz kommt läufts etwas quer bis zur nächsten senkrechten Latte und daran dann ab nach unten. Dort verteilt es sich wieder. Der größte Schaden am Boden ist aber meist da wo das Wasser von oben kam.
Kurt

avalon am 30 Apr 2009 00:11:04

Hey Gerold,
kann Kurt nur Recht geben! "gib jetzt bloß nicht auf!"
Geht doch trotz allem voran bei Dir! Machst echt nen guten Job!!! Das Gefühl "jetzt ist Ende" kenn ich nur zu gut! Aber dafür bist Du einfach schon zu weit gekommen! Und vielleicht als kleine Motivation: Wenn Du es geschafft hast trinken wir wirklich einen! Ich spendier ne Kiste Weißbier :D ! Tja Kurt, wenn Du dann die Endabnahme machst werden Gerold und ich Dich mit ner Flasche beobachten :wink: !
Los jetzt Gerold! Zieh´durch!
Jörg

turbokurtla am 30 Apr 2009 08:25:37

... und ich soll dann arbeiten, wenn Ihr zuschaut und trinkt !

rheiwo am 30 Apr 2009 13:00:40

mmm... klingt eigentlich nach einer ausgewogenen Aufgabenverteilung :prosit::

Aber leider erst nach der Fertigstellung :wall:

Bis dahin sind bestimmt noch einige Motivationsschübe nötig. Danke Jörg.

@Kurt: Du findest demnächst an dieser Stelle ne Fotomontage auf der alle Indizien eingezeichnet sind. :D

avalon am 30 Apr 2009 23:59:14

Hey Ihr Zwei,
ist wirklich ne ausgewogene Aufgabenverteilung :D ! Also mach mal ein bisschen hin Gerold! Das mit der Kiste Weißbier haste ja schriftlich von mir :) ! Und Kurt... Laß uns doch erst mal nen Arbeitsplan machen bei nem Gekülten... :prosit:: ! okay, ich kann ja jetzt die große Klappe haben nachdem bei mir alles den Bach runtergegangen ist :oops: . Egal wie, laßt es uns mal so im Auge behalten! Wäre doch ne lustige Sache!
Und Gerold... Mach wirklich weiter! Dein Mobil ist es wert!
Und das mit der Kiste ist wirklich Ernst!!!! Als ich Kurt vor ein paar Tagen live getroffen habe waren meine ersten Worte "Dich gibts ja wirklich" :) ! Willst Du doch auch bald sagen Gerold, oder? Ich freu mich schon mal drauf!
Jörg

turbokurtla am 01 Mai 2009 09:38:40

avalon hat geschrieben: "Dich gibts ja wirklich" :)


Stimmt !
Der hat gedacht ich bin ein Geist.
Was meinste was so ein Geist an Weißbier packt. :prosit::

Also mach hinne, ich hab Durst.
Kurt

rheiwo am 13 Mai 2009 18:13:23

avalon hat geschrieben:...okay, ich kann ja jetzt die große Klappe haben nachdem bei mir alles den Bach runtergegangen ist :oops:


Jörg, kann es sein, dass Du mit Deiner Energie nicht weißt wohin? Wie wärs mit nem neuen Projekt? Da draußen fahren tausende Torfkähne rum :haendereib:

Also das Bier muss noch ein bisschen warten....

Hab aber jetzt Schularbeiten gemacht. Also Kurt. Hier die Schraubenlandschaft – je Farbpunkt eine Schraube. Ziemlich uneindeutig. Drinnen sind im Alkoven keine Schrauben sichtbar. Bei der senkrechten Leiste (bunte Linie) habe ich die letzten 30 cm unten austauschen müssen. Darüber war der Rest der "Wasserleitung" bis nach oben ok. Auf dem zweiten Foto siehst Du eine andere Ansicht des Alkoven. Dann ein Detailfoto des unteren Austritts der "Wasserleitung". Das ständig austretende Wasser hatte da schon eine dicke Kalkschicht am unteren Ende angesetzt.

Dann noch ein Foto der Alkovenspitze und dem Kreuzungspunkt der Aluleisten. Und schließlich die Innenansicht nach dem Ausbau des Möbelteils. Die an die Wasserleitung angrenzende kurze Verbindungswand zum Fahrerhaus ist komplett gesund. Es könnte aber sein, dass ein Seitenarm des Wassers weiter oben von der Markisenaufnahme Richtung Alkovendreieck getröpfelt ist. Vielleicht sollte ich im Alkoven doch noch innen zur Sicherheit nachsehen?

Die Möbelschrauben waren ganz unten natürlich auch gar. Weiter oben aber ehern unauffällig. Also mit Flugrost, soweit sie in der Wasserleitung saßen.

Zum Schluss noch ein interessantes Foto aus dem maroden Bodenbereich, auf dem man gut sieht, dass es stark von der Faserrichtung des Holzes abhängt, inwieweit das Wasser weitergeleitet oder blockiert wird.

Wenn im Alkoven nichts mehr zum Vorschein kommt, habe ich den gesamten Torf jetzt raus und auch schon mit dem Schließen des Stauraumbodens begonnen.

turbokurtla am 14 Mai 2009 19:52:19

Servus
Schön hasts beschriftet, so ists etwas klarer.
Also bei den Kantenschrauben ist es vermutlich bei der einen braunen oben und dann an der Spitze vorne Wasser reingelaufen. Die unteren roten Punkte könnten natürlich auch von zusammengelaufenem Wasser stammen. Also definitiv ist über die Kantenleiste da Wasser rein.
Ja, und natürlich von der Markisenhalterung, aber das hatten wir ja schon.
Wie dann das Wasser genau in der Wand lief, ist auch wieder schwer zu sagen. Das sieht man am ehesten von innen je nach Schadensverlauf.
Ist aber auch egal, denn wenn Du die Sachen neu abdichtest, ist wieder Ruhe.
Das mit den Hölzern ist schon eine interessante Sache, wie die da so faulen, gell.
Kommt aber in diesem Fall nicht von der Faserrichtung sondern von der Unterbrechung des Holzes. Das da quer liegt ( also andere Fasern ) ist ja ein anderes Holz und getrennt vom Faulen. So kann sich das Wasser nicht weiter an einem Stück entlangsaugen.
Mach nur weiter so.
Gute Arbeit !
Kurt

rheiwo am 15 Mai 2009 08:16:25

Jau, danke Kurt. Bin schon dabei, den Boden zu schließen. Ich werde danach dann erstmal die Leisten am Alkoven samt Unterlegprofilen hochnehmen und sehen, wie es darunter ausschaut. Im Zweifel muss ich dann da nochmal von innen ran.

Mal ne andere Frage. Mir ist noch aufgefallen, dass der Aufbau (Seitenwände etc.) unten rundherum ziemlich bündig mit dem Rechteckrohrstahlrahmen abschließt. Nur ganz vorn rechts, also da wo ich gerade arbeite steht er fast 10 mm nach unten über. D.h. von hinten rechts (bündig) läuft es nach vorn bis zu 1 cm bergab. Ich hatte schon befürchtet, dass sich das durch Schwächung, den Ausbau etc. gesenkt hätte. Kann aber nicht sein, weil die Möbelwand passt und der Aufbau ja vorn auch fest mit dem Fahrerhaus verbunden ist. Ist mir aber trotzdem etwas suspekt. Kommen solche Toleranzen öfter vor?

turbokurtla am 15 Mai 2009 14:45:17

Ohne jetzt den Rimor besonders zu kennen,
dass ist eigentlich schon normal.
Bei den Größen der Wände kommen halt solche Unterschiede zustande.
Kurt

avalon am 16 Mai 2009 14:35:55

Nee nee Gerold, neues Projekt gern, aber bitte keinen Torfkahn :roll: !
Da warte ich lieber noch ein bisschen! Aber schön das Du vorankommst!
Jörg

rheiwo am 04 Jun 2009 16:18:48

So, weiter gehts.

Habe am vergangenen Wochenende die Hebebühne zur Verfügung gehabt und mich erstmal intensiv mit dem Rost am Fahrgestell beschäftigt. Fotos folgen. Jetzt muss der Boden gespachtelt werden etc.. Und so langsam muss ich auch mal die teilweise maroden Leistenfüller erneuern. Bei Nothaft gibt es zwar noch viele Ersatzeile aber mit den Füllern siehts wohl dünn aus. Es gibt noch originale RIMOR Füller aber in nur in weiß. Und gemischt möchte ich da nichts einsetzen.

Daher stelle ich hier mal die benötigen Maße als Foto rein. Vielleicht weiß ja auch jemand eine Bezugsquelle für den Scharnierbolzen - ich brauche nur den schwarzen Bolzen. Bei Nothaft kann ich nur ein komplettes Band für 31 Euro bekommen.

Viele und Danke im Voraus für Eure Tipps
Gerold

turbokurtla am 04 Jun 2009 20:38:14

Hi
Das sind doch alles die normalen 12 mm Leistenfüller, glaub ich zumindest.
Die bekommste für 99 Cent/m überall.
Kurt

avalon am 04 Jun 2009 21:18:14

Nabend Gerold,
geht ja gut vorwärts bei Dir! Die Leistenfüller bekommst Du auch in allen möglichen Farben bei jedem Händler. Schwarz dürfte da überhaupt kein Problem sein. Wenns da wirklich ein Problem geben sollte melde Dich einfach per PM und ich besorg Dir welche! Und mit dem Maß hat Kurt sicher auch Recht. 12mm
Jörg

rheiwo am 04 Jun 2009 22:14:49

Na, da werden Sie geholfen.. Danke – war ein wenig unsicher wegen der unterschiedlichen Breiten. :D 3,2,1,meins

turbokurtla am 05 Jun 2009 07:11:48

Es gibt eigentlich nur ganz wenige, außergewöhnliche Leisten, an denen der 12 er nicht passt.
Dies sind dann meist herstellerspezifische Aluleisten, und anders/größer.
80 % sind für 12 mm ausgelegt.
Diese wären Kanten-, Vorzelt-, Fenster-, Schürzen- und alle möglichen Abdeckleisten.
Kurt

rheiwo am 15 Jun 2009 17:07:17

Hast mal wieder recht, Kurt. 12 mm passte perfekt. Nur für die Querleiste hinten oben musste ich 15 mm nachbestellen. Hier also das Update zur RIMOR Renovierung:

Weiter oben hatte ich ja schon geschrieben, dass die rechte Seite des Aufbaus - wahrscheinlich schon seit längerer Zeit - ca. 5 mm abgesackt war. Die Wand war ja ganz unten von hinten bis vorne durchfeuchtet gewesen. Beim Einbau der Möbel fehlten dann weitere 5 mm, so dass ich mich entschlossen habe das Ganze wieder auf das ursprüngliche Niveau hochzukurbeln. Mit zwei Wagenhebern und einigen Kanthölzern ist das auch gelungen. Da ich die Aktion erst nach dem Einbau des Bodens durchgeführt habe, reichte das Lösen der Seiten-Sandwich-Verschraubung am Stahlrahmen nicht aus. Der Caravankleber hatte in den Ecken schon ganze Arbeit geleistet und so musste ich die Stoßstelle von vorn bis hinten mit einer Stechkelle losschneiden.

Mit dem Kartuschen-Tüllen Trick hier aus dem Forum sind die Leistenfüller blitzschnell einzuziehen. Wenn man den Trick mal raushat geht es wirklich Ruck-Zuck. Damit es noch besser flutschte, habe ich etwas Silikonspray in die Tülle gesprüht. Beim Reinziehen hinter der Tülle mit Daumen und Zeigfinger der freien Hand leicht gegenhalten. An einigen Leisten waren die Füller am Ende über zwei Schrauben übergeschlagen und verschraubt. Habe ich mit den neuen Füllern genau so gemacht.

Boden und Wände sind gespachtelt. Dabei hat sich der Molto Holz-Reparaturspachtel für größere Unebenheiten gut bewährt. Auch kleine Öffnungen im Sperrholz lassen sich in einem Zug verschließen. Das Zeug ist nach dem Aushärten sehr gut schleifbar - staubt nur wie Teufel. Also unbedingt mit Staubsauger arbeiten. Für feinere Übergänge ist diese Spachtelmasse weniger geeignet.

An der linken Seitenschürze habe ich bei der Gelgenheit dann auch einen großen Riss nach der weiter oben beschriebenen Methode mit dem Lötkolben zugebraten und anschließend geschliffen.

Weniger Glück hatte ich bis jetzt bei der Suche nach Ersatzdichtungen für die Stauraumklappe und die Tür. Das Material ist weich, so wie man es von Autotürdichtungem her kennt. Im Bild eine Skizze des Profils, dass nur an den Enden in der Aluschiene verklemmt wird. Hab schon das halbe Internet durchgegoogelt... Wäre toll, wenn jemand von Euch hier helfen könnte.

So, das wars mal wieder. Bis demnächst.
Gerold

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