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Tankflasche: Alugas oder Wynen... 1, 2, 3, 4, 5


lwk am 30 Nov 2010 15:30:16

An alle Überängstlichen oder Katastrophenseher: Nie mehr ins Bett gehen, denn da sterben die allermeisten Menschen, ist also ein ungemein gefährlicher Ort. Alle Anderen können mit dem Restrisiko leben.

Wenn man schon über Tankflaschen schreibt, sollte man auch wissen, dass die Tankflasche einen Schwimmerschalter hat, der bei ca. 80 % Füllvolumen zumacht, ein Überfüllen ist also nicht möglich. Da zu unterstellen, das könnte nicht funktionier, ist mehr als wirklichkeitsfremd!!!

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womowitsch am 30 Nov 2010 16:07:37

Hallo, bei sachgemässem Umgang ist das Gas völlig ungefährlich. Die Vorschriften in Deutschland sind streng genug. In Südeuropa wird dagegen viel sorgloser umgegangen, und man hört von keinen Unfällen. Steckverbindungen sind obligatorisch, die Gasflaschen stehen in der prallen Sonne und explodieren nicht, und Gasprüfungen bei Campingfahrzeugen gibt es nicht. Da könnte man noch viele Beispiele nennen. Nur weil manche Leute eine unbegründete Angst vor Gas haben sollte man es nicht aufbauschen. Gegraust hat es mir aber manchmal schon, wenn Stellplatznachbarn im Ausland ihren Gasgrill mit einem Wasserschlauch betrieben, die waren aus Deutschland. Da habe ich meinen Platz gewechselt.

chrisk am 30 Nov 2010 16:16:29

Ich habe mal unseren örtlichen Gasabfüller angerufen und ihn direkt auf eine Überfüllung hin nachgefragt.
Er könnte mir das live zeigen, normale Flasche ranvoll betanken und dann ab in die Sonne.
Da würde gar nichts passieren, außer dass das Überdruckventil weit vor der Berstgrenze der Flasche öffnen würde. Zur Not würde er sich dabei sogar direkt nebendran setzen.

Ich hatte zuvor keine Angst vor Gas, seit einem Jahr die Alu Tankflasche (bestes Zubehör das es gibt) und jetzt habe ich immer noch keine Angst vor Gas.
Nur selber füllen würde ich, trotz der Aussage, keine normale Flasche.

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Gast am 30 Nov 2010 17:16:23

@ chrisk - Setzt er sich auch daneben wenn eien Zündquelle vorhanden ist ? Ausserdem habe ich geschrieben das flüssiges Propan bzw. Buttan am Brenner ankommt wenn die Flasche überfüllt wurde.

Die Alugastankflasche hat keine Zulassung, warum genau ist spekulativ. Weiß man ob der Schwimmerschalter von guter Qualität ist und zuverlässig funktioniert.

Genau so ist es wie geschrieben, bei verantwortungsvollem Umgang kann mit Flüssiggas nichts passieren. Wenn man Gasflaschen überfüllt ist das nicht Verantwortungsvoll, dass gleiche gilt nicht zugelassene Gasgeräte ( Alugastankflasche) zu nutzen. Aber das soll doch jeder selbst entscheiden, hatte ich das nicht geschrieben. Sobald die Alugastankflasche eine Zulassung hat kaufe ich sie mir ( weil ich Sie auch gut finde)

Lustig fand ich übrigens auch die Frage in einem der Beiträge wie man kontrolieren kann, ob jemand selbsst getankt hat. Wenn nicht fast reines Propan drin ist, wird davon ausgegangen das selbst getankt wurde oder so ähnlich. Ich denke schon das man das feststellen kann.

In dem Sinne wünsche ich allen immer gute Fahrt und keine Gasunfälle :daumen2: ( Auch nicht mit der Alugastankflasche)

wolfherm am 30 Nov 2010 17:21:18

UlrichS hat geschrieben:@ chrisk - Setzt er sich auch daneben wenn eien Zündquelle vorhanden ist ? Ausserdem habe ich geschrieben das flüssiges Propan bzw. Buttan am Brenner ankommt wenn die Flasche überfüllt wurde.

Die Alugastankflasche hat keine Zulassung, warum genau ist spekulativ. Weiß man ob der Schwimmerschalter von guter Qualität ist und zuverlässig funktioniert.

Genau so ist es wie geschrieben, bei verantwortungsvollem Umgang kann mit Flüssiggas nichts passieren. Wenn man Gasflaschen überfüllt ist das nicht Verantwortungsvoll, dass gleiche gilt nicht zugelassene Gasgeräte ( Alugastankflasche) zu nutzen. Aber das soll doch jeder selbst entscheiden, hatte ich das nicht geschrieben. Sobald die Alugastankflasche eine Zulassung hat kaufe ich sie mir ( weil ich Sie auch gut finde)

Lustig fand ich übrigens auch die Frage in einem der Beiträge wie man kontrolieren kann, ob jemand selbsst getankt hat. Wenn nicht fast reines Propan drin ist, wird davon ausgegangen das selbst getankt wurde oder so ähnlich. Ich denke schon das man das feststellen kann.

In dem Sinne wünsche ich allen immer gute Fahrt und keine Gasunfälle :daumen2: ( Auch nicht mit der Alugastankflasche)


Nachdem das Womo abgefackelt ist????

Gast am 30 Nov 2010 17:25:53

@UlrichS,

Du weißt aber schon, das seltenst "reines" Propan getankt wird. Normal ist bei sogenanntem "reinen Propan" ein Mischungsverhältnis von 95/5 wobei die 5 % dann Butan sind. Dies wird in den seltensten Fällen an den üblichen Gastankstellen angeboten.

An Zapfanlagen werden im Winter oft Gemische von 60/40 angeboten.

Eigentlich könnte jeder Gaslieferant ein anderes Mischungsverhältnis anbieten, tut er natürlich nicht, weil zuviel Aufwand.
Und dann greift genau die Frage, wie will man belegen, dass der Fahrer und kein Sachkundiger getankt hat?

chrisk am 30 Nov 2010 17:35:15

UlrichS hat geschrieben:Die Alugastankflasche hat keine Zulassung, warum genau ist spekulativ. Weiß man ob der Schwimmerschalter von guter Qualität ist und zuverlässig funktioniert.


Ruf mal bei Alugas an.
Der Schwimmer ist als solcher zugelassen, nur scheitert eine Zulassung am Material ALU. Das Gesetz ist so alt (eine Neuregelung steht aber bevor) dass das Material ALU damals noch eine untergeordnete Rolle spielte und im Gesetzestext Stahl vermerkt ist.
In quasi allen anderen Ländern gibt es diese Einschränkung nicht, daher hat sie in unserem schönen Land die Einschränkung, nur von Fachpersonal (im Falle meines Abfüllers eine nicht ausgebildete 400€ Kraft) befüllt werden zu dürfen.
Ich würde Herr Vetter mal Fragen, er gibt bereitwillig Auskunft und verschweigt niemandem, dass die Flasche derzeit in D zum selbstbefüllen nicht zugelassen ist.

Gast am 30 Nov 2010 17:39:13

wolfherm hat geschrieben:Nachdem das Womo abgefackelt ist????
Das ist mal eine interessante Frage.

Ist das nicht so, dass der Regler bei knapp 1000 Grad ( wenn es brennt) schließt ?

Bin mir jetzt nicht sicher ?

Ansonsten nix für ungut - ich will auch Alugasflasche aber mit Zulassung

Lancelot am 30 Nov 2010 17:43:06

UlrichS hat geschrieben:- ich will auch Alugasflasche aber mit Zulassung


Ja dann wart halt noch ein wenig, bis ...

ja, bis was :?:

- Die Flasche (endlich) so umkonstruiert ist, daß sie den Vorschriften genügt.

- die Vorschriften der (bestehenden) Flasche angepaßt werden ...

Kannst´s Dir aussuchen ... :D

chrisk am 30 Nov 2010 17:49:05

Umkonstruiert sicher nicht, sonst würde sie in der EU eine neue Zulassung benötigen. Jeder der mal ein Produkt zur Marktreife und CE Zulassung gebracht hat kann sich die damit verbundenen Kosten ja gut vorstellen.

Lancelot am 30 Nov 2010 17:50:43

War ja auch ironisch gemeint ... wo die bestehende Flasche doch explodiert, bei Benutzung und so ... :roll:

Gast am 30 Nov 2010 17:55:18

Lancelot hat geschrieben:War ja auch ironisch gemeint ... wo die bestehende Flasche doch explodiert, bei Benutzung und so ... :roll:
:D Hoffentlich liest der Staatsschutz nicht mit - Bombenbauer :D

SingleMalt am 30 Nov 2010 18:15:34

svenhedin1 hat geschrieben:Ja was ist denn, wenn an einer ZUGELASSENEN Gastankflasche der Schwimmschalter klemmt ? ist das etwa besser?


JA, denn, anders als bei minderwertigen Flaschen, kann bei Wynen-Flaschen der Schwimmschalter nicht klemmen, weil der Meister eigenhändig das Teil mit 14 karätigem Gold überzogen hat (wie man das auch bei teuren Audio-Steckern macht).
Und nur darum sind die Flaschen so sehr teuer. Die Firma verdient daran fast gar nichts, nur die bekannten "Peanuts".

Das Verfahren ist ähnlich wie bei Red Bull. Da kaufen Leute ein total überteuertes, aromatisiertes - wie Viele sagen: übel schmeckendes -Wasser, weil sie glauben, es verleihe ihnen Flügel, obwohl in mehreren Untersuchungen keinerlei belebende Wirkung nach gewiesen werden konnte.
Sie bleiben aber gläubig, weil der clevere Herr Mateschitz 1/3 seines Profits in Marketing + PR steckt.

svenhedin1 am 30 Nov 2010 18:48:32

Hi,
keine Frage: ich habe ja hier nirgends so was gelesen wie vergleichend: gehe Benzin tanken und rauche ruhig dabei an der Tankstelle. So was übertragenerweise stand ja hier nirgends, glaube ich. Was ich meine ist, Gas ist gefährlich, 230 V Wechselstrom ist gefährlich und Benzintanken ist auch gefährlich usw und man soll überall vorsichtig und umsichtig sein.

Aber das reicht dann auch. Dieser obrigeitsstaatliche Bahau, der in Deutschland fällt mir auf speziell um das Gas gemacht wird, der widerspricht ja jeder Alltagspraxis von wirklichen Vollprofis damit.

Beispiel. Als so vor 10-15 Jahren die ersten normalen Alugasflaschen aufkamen, hab ich mir für teuer Geld eine gekauft und mußte die natrülich auch füllen lassen als Eigentumsflasche. Also hin zur (großen) Gasabfüllstaion, Flasche abgeben, dann warten, bis sie die Tage später gefüllt hatten und dann wieder da hin fahren und gefüllte Flasche abholen. Eine umständehalber lästige Sache (später war ich das so leid und hab sie mir selber gefüllt - einfach eine volle graue 11 kg umgekehrt an den Baum gehängt, darunter die leere Alu und dann beide Flaschen mit einem 40 cm-langen 30 bar-Hochdruckschlauch verbunden, Ventile aufdrehen und die Brühe läuft nach unten, fertig - zum Schluß noch etwas heisses Wasser über die obere, damit druckmäßig auch alles nach unten läuft)

Dann habe ich den Gasprofi gefragt, warum sich denn, wo es jetzt die so schön leichte Aluflasche gibt, es überhaupt noch diese schweren Stahlflaschen gibt, die so umständlich befüllt werden usw.

Und jetzt kommt es. Seine Antwort vergesse ich nie. Weil sie war wirklich sehr schön. Er, ein Vollprofi im Gasfachhandel, riesige Füllstation, druch dessen Hände jährlich tausende Flaschen gehen, im Büro an der Wand meterlage Vorschriftenordner Flüssiggas , sagte: Die Alu wäre nur für Sonderkundschaft, quasi Leute, die damit auch vorsichtig umgehen wie etwa die Camper !! Für die Handwerker dagegen wär die Alu nix, wäre die Aluflasche zu empfindlich. Die Dachdecker zum Beispiel, die das ganze Jahgr über damit zu tun hätten, z.B. bei den Flachdächerbelegungen mit per Gasflamme aufgeschweissten Teerbahnen, die würden bei Feierabend gerne die Gasflaschen vom Dach in den Hof werfen, auf eine Rolle Teerpappe, weil die seien zu faul, die übers Gerüst oder eine Leiter per Hand runter zu tragen und das wiederum hielt eine Alu aber nun doch nicht aus (ob er mir das auch gesagt hätte, wenn die Berufsgenossenscdhaft dabei gestanden hätte ) .

So viel zum Umgang mit Gasflaschen von denen, die da tagaus tagein mit zu tun haben und das glaubt mir, die Gefahren von Flüssiggasflaschen sehr genau einschätzen können.

Also: Niemand wohl verstanden will hier zu gefährlicher Gashantiererei aufrufen - das ist wirklich idiotisch! Niemand. Aber eine Alu-Gastankflasche selber befüllen, kann in Deutschland, wo es verboten ist, nicht gefährlicher sein wie zwei Meter über die Grenze nebenan im Ausland, sagen wir in Luxemburg, wo es erlaubt ist. So sehe ich das. Mit Gefährlichkeit hat das nix zu tun; eher mit kommerziellen Interessen in Deutschland .

riobode am 30 Nov 2010 19:21:29

Hallo,

SingleMalt hat geschrieben:JA, denn, anders als bei minderwertigen Flaschen, kann bei Wynen-Flaschen der Schwimmschalter nicht klemmen, weil der Meister eigenhändig das Teil mit 14 karätigem Gold überzogen hat (wie man das auch bei teuren Audio-Steckern macht).
Und nur darum sind die Flaschen so sehr teuer. Die Firma verdient daran fast gar nichts, nur die bekannten "Peanuts".


ich habe vor einiger Zeit auch mit "Wynen" telefoniert und habe die Auskunft bekommen, dass die Flaschen deshalb teuer sind, weil die Zulassung sehr viel Geld kostet, und das leuchtet mir ein.

Auch wenn der Goldpreis sehr stark gestiegen ist, ist der relativ hohe Preis nicht durch eine Vergoldung der Füllstandmechanik gerechtfertigt, denn die Vergoldung ist ja hauchdünn. Außerdem müssten jetzt nach der derzeitigen Goldpreissteigerung die Wynen- Flaschenpreise auch ziemlich gestiegen sein ... sind sie das?

oldie2002 am 30 Nov 2010 20:22:27

Karin Noefer Gasfachfrau.de, geb. wynen verkauft tankflaschen von alugas; wie stehen denn die kritiker dieser flasche dazu ?

Lancelot am 11 Dez 2010 11:59:41

In der neuen pm 1/2011 wird (in Beantwortung einer Leserfrage) dazu wie folgt Stellung genommen:

Gastankflaschen aus Aluminium, wie sie beispielsweise auf --> Link angeboten werden, sparen Gewicht und vereinfachen die Gasversorgung im Ausland. Allerdings dürfen in Deutschland und einigen anderen Ländern ortsbewegliche Druckgasbehälter (Tankflaschen) tatsächlich nur an Autogastankstellen befüllt werden, die auch eine Zulassung für diese Behälterart haben, davon exisitieren nur wenige.

Keine Probleme gibt es mit ortsfesten Behältern. Dabei handelt es sich nicht nur um Festtanks, sondern teils auch um (Stahl-) Flaschen, z.b. von Wynen-Gas, die als ortsfest gelten, wenn sie entsprechend im Gaskasten fixiert sind.

Knackpunkt sind die Bauartbestimmungen. Sie fordern für die Zulassung ortsfester Gasbehälter eine gewisse Elastizität des Materials, um Spannungen durch Druckanstiege ausgleichen zu können. Dazu ist Aluminium zu spröde.

Unlogisch daran: In normalen Alugas-Flaschen nimmt der Druck, beispielsweise bei steigenden Temperaturen, ebenfalls zu. Die Flaschen werden deshalb nie randvoll gefüllt, es bleibt immer ein Ausdehnungsvolumen. Die Tankflaschen haben zwar eine Füllstopvorrichtung, doch diese reicht nicht für die Zulassung als ortsfester Gasbehälter.


Mache sich jeder seinen eigenen Reim ... :)

901red am 11 Dez 2010 13:20:49

@ Wolfgang

gute info. danke.
grüße
o.

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