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Wieviel Druck ...


rockz am 27 Nov 2004 14:47:28

... ist eigentlich in ein frisch gefüllter Gasflasche (11 Liter). Ich habe beim Wechsel der Flaschen nicht darauf geachtet (bin Frischling) und habe nach 4 Tagen heizen jetzt noch ca. 5 Bar drin. Ich vermute mal das die Flaschen dann kurz vor dem Ende sind?

Viele
Ralf

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berni01 am 27 Nov 2004 15:12:38

Hallo rockz,

herzlich willkommen im Forum.

Ich liege mit meiner Meinung jetzt vielleicht vollkommen daneben (bin auch Frischling) aber aus dem Gefühl heraus würde ich sagen, der Druck in der Flasche bleibt gleich, bis sie vollkommen leer ist. Berichtigt mich, wenn ich daneben liege.
Noch ne Frage: Wie hast du den Druck an der Flasche gemessen???

frebeka am 27 Nov 2004 15:14:15

Hallo,
der Druck in der Flasche sagt wenig aus. Stell die Flasche in die Sonne, der Druck steigt, der Inhalt aber nicht.
Nimm eine Waage, das Leergewicht steht auf der Flasche (ca. 13 kg bei Stahlflasche), somit ermittelst du sicher den Restinhalt.

Sollen das 11 Liter gewesen sein? In die 11 kg Flasche passen rund 30 Liter, gefüllt werden ca. 27 Liter = 11 kg Gas

Manche Druckminderer haben ein Manometer dran, da liegt alles zwischen 15 und 5 bar im grünen Bereich!

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rockz am 27 Nov 2004 15:42:16

Vielen Dank für die Antworten. Ich habe einen Manometer am Druckminderer und kann dort den Druck ablesen. Als alter Taucher dachte ich so den Inhalt ermitteln zu können. Beim tauchen läuft das so. Die Flaschen werden dort mit ca. 200 bar gefüllt und wenn der Druck auf ca. 20 bar gesunken ist wird es zeit aufzutauchen (es sei denn man will nicht mehr:-).
Ich stehe zur Zeit unter der Woche in München und die Temperaturen nachts liegen dort knapp unter der Frostgrenze. Ist aber mit der Gasheizung absolut kein Problem - besser als im Hotelzimmer. Nur qält mich natürlich die Frage wie lange mein Gas hält. Ich werde es vermutlich erst feststellen können wenn meine Zehen an das Bettgestehl gefroren sind:-) Wenn ich erst mal einen Anhalt habe ist ja alles kein Problem mehr, dann kann ich jede Woche oder so nachfüllen.

Bis dahin werde ich mich im Internet über den Iglu-Bau informieren:-)

Viele an alle im Forum
Ralf

Scout am 27 Nov 2004 16:56:07

Hallo Ralf!
Propan oder Butan liegen in ihren Behältern flüssig vor. Deshalb ändert sich der Druck bei der Entnahme nicht. Wenn Du gasförmiges Propan entnimmst, verdampft in der Flasche sofort flüssiges Propan und gleicht den Druckabfall wieder aus, bis eben keine Flüssigkeit mehr drin ist.
In deiner Taucherflasche ist ja hauptsächlich Stickstoff, und der liegt gasförmig vor. Bei der Entnahme kann nichts verdampfen, deshalb sinkt hier auch der Druck.
Kurze Anmerkung zur Physik:
Ob bei unseren Umgebungstemperaturen in den Flaschen Stoffe flüssig oder gasförmig vorliegen hängt von der kritischen Temperatur der Stoffe ab.

Wolfgang

Tipsel am 27 Nov 2004 17:32:46

Hallo Ralf,
herzlich willkommen hier im Forum
Bild
Ich dachte immer, dieser Manometer zeigt mir an, ob meine Leitungen dicht sind :D 8) :oops: Denn wenn bei geschlossener Flasche der Druck nur ganz kurz gehalten wird oder sogar gleich verschwindet, hat die Leitung was.

Wozu ist das Ding sonst da?

frebeka am 27 Nov 2004 17:45:34

Hallo Tipsel,

das ist der springende Punkt bei dieser Anzeige. So kann man ganz einfach ein Leck feststellen. Bei kleineren Leckagen braucht man einen genaueren Druck und einen genauen Manometer. Dieser Druck wird aber direkt auf das Leitungssystem eingespeist, der Druckminderer wird bei dieser Prüfung nicht beachtet. Die Leitungen und Verbraucher sollen diesen Druck eine bestimmte Zeit halten. So soll es jedenfalls bei der Gasprüfung sein.

race-hugo am 28 Nov 2004 02:01:26

rockz hat geschrieben:... Nur qält mich natürlich die Frage wie lange mein Gas hält. Ich werde es vermutlich erst feststellen können wenn meine Zehen an das Bettgestehl gefroren sind:-) Wenn ich erst mal einen Anhalt habe ist ja alles kein Problem mehr, dann kann ich jede Woche oder so nachfüllen. ...

Bei 3 Bar am Abend bekommst Du definitiv Nachts kalte Füße.
Nach dem ich mehrmals Nachts (nicht nur) kalte Füße bekam, habe ich mir so ein automatisches Umschaltventil gekauft.
Gas geht bei mir, merkwürdiger Weise, immer Nachts alle.
Frank

Beduin am 28 Nov 2004 09:34:07

Hallo Frank

ist nicht nur bei dir so.

rockz am 29 Nov 2004 14:51:02

Hallo zusammen!

Vielen Dank für die nette Begrüßung und die kleine Physik-Nachhilfe! Ich habe mich entschlossen den harten Weg zu gehen und einfach zu testen wie lange die Fläschchen im Schnitt halten. Wenn morgens Eisblumen auf dem Nachthemd sind wird gewechselt:-)

Bis bald
Ralf

mikel am 29 Nov 2004 15:23:35

@Ralf

im Winter wirst Du früher merken daß das Gas leer ist, Du mußt nicht bis zum Morgen warten bis Du Eisblumen siehst, Du wirst definitiv früher wach, vertrau mir :D

Gast am 29 Nov 2004 22:45:21

Ich dachte immer, dieser Manometer zeigt mir an, ob meine Leitungen dicht sind


der "Druckminderer" ist eigentlich ein Druckregler. Der Druckregeler hat die Aufgabe, wie der Name schon sagt, den Druck am Flachenausgang zu regeln.
Die Flüssiggasverordnung sagt aus, das Gas in mobilen Flüssiggasanlagen mit max. 0,5 bar ausströmen darf. (Der Betriebsdruck ist übrigens auch auf dem Druckregler aufgedruckt). Das Manometer dient nur dazu, den Druck am Regler zu überprüfen. Deshalb bleibt der Druck am Manometer auch konstant, bis die Flasche leer ist.

Scout am 29 Nov 2004 23:18:29

Hallo Tipsel !
Tipsel hat geschrieben:Ich dachte immer, dieser Manometer zeigt mir an, ob meine Leitungen dicht sind. Denn wenn bei geschlossener Flasche der Druck nur ganz kurz gehalten wird oder sogar gleich verschwindet, hat die Leitung was.
Wozu ist das Ding sonst da?


Vollkommen richtig. Für was anderes hat der Manometer keine Bedeutung.
Er zeigt natürlich nix an, wenn nix mehr drin ist.
MfG
Wolfgang

Gast am 30 Nov 2004 19:19:10

Die "kleine Dichtheitsprüfung" ist jedenfalls ein Nebenprodukt des Manometers.
Alle Zwischen-Gashähne im Womo auf, Flaschenventil auf, Druck am Manometer merken (egal wie hoch), Flasche wieder zu.

10 oder 20 Minuten warten, gucken ob der Druck noch gleich ist.


Wenn der Druck gesunken ist stimmt etwas nicht und ein Fachmann sollte sich das mal aus der Nähe ansehen.

Diese Minimalsichtprüfung kostet nichts, macht kaum Arbeit aber entlarvt sofort eine schadhafte Leitung/Gerät.

PS: Und ersetzt nicht die Gasprüfung!

Gast am 01 Dez 2004 10:57:39

Sinken die Temperaturen unter null beim betreiben einer Butan-Gasflasche so sinkt auch der Druck auf null und die Heizung geht aus , dies obwohl die Gasflasche noch voll ist. Bei Propan ist diesr Punkt etwa bei minus 20 Grad erreicht.

Lothar May am 01 Dez 2004 12:56:10

Jau, das stimmt. Aber wer hat schon ne Butangasflasche im Wohnmobil angeschlossen. In den grauen Normflaschen mit 5 oder 11kg ist immer Propan. (Zum grössten Teil jedenfalls, den hochrein ist dieses Gas nicht).
Butan ist soweit ich weiss in den blauen Camping gaz Flaschen.
Lothar

Abwindzentrierer am 01 Dez 2004 15:09:47

Gerade mal etwas Gegoogelt und gelesen, daß bei Propan der Siedepunkt bei ca. -42°C liegt...

Was ist nun richtig?

berni01 am 01 Dez 2004 15:16:00

Lothar May hat geschrieben:In den grauen Normflaschen mit 5 oder 11kg ist immer Propan. (


Hab neulich irgendwo gelesen (wieder so ein undefinierbarer Spruch), daß die Südländer u.U. Butan abfüllen, weil die das Problem mit dem Siedepunkt nicht haben. Also, wenn jemand im Sommer im Süden war, k ö n n t e er evtl. noch Butan im Fläschchen haben. Nur so ne Anmerkung am Rande. :roll:

Scout am 01 Dez 2004 23:02:45

Hallo!
Gerade mal etwas Gegoogelt und gelesen, daß bei Propan der Siedepunkt bei ca. -42°C liegt...
Was ist nun richtig?

Siedepunkt Propan -24°C, Butan -1°C bei athmosphärischen Bedingungen.
Butan ist soweit ich weiss in den blauen Camping gaz Flaschen.

Auch in den blauen Campingaz Behältern ist ein Butan/Propangemisch. Soweit ich weiß 80/20.
In den grauen Normflaschen mit 5 oder 11kg ist immer Propan.

Auch hierin ist ein Gemisch. Im Winter vermute ich mehr Propan als im Sommer.
der "Druckminderer" ist eigentlich ein Druckregler. Der Druckregeler hat die Aufgabe, wie der Name schon sagt, den Druck am Flachenausgang zu regeln.

Es ist ein Druckminderer. Da der Druck in der Flasche während der Gasentnahme konstant bleibt, gibt es nichts zu regeln.

Wolfgang

suelzlaber am 01 Dez 2004 23:55:48

hallo,
ich habe bei mir im wohnwagen ein manometer an einer 11 kg-flasche. wenn die flasche voll ist habe ich einen druck von ca. 6 bar. wenn sich die flasche leert fällt der druck sehr schnell ab. ich benutze das eigentlich nur wenn ein gasgerät nicht mehr geht, dann schaue ich aufs manometer und sehe sofort dass die flasche alle ist. ich stöpsel auch nicht vorher um wenn der druck etwas abgefallen ist weil ich den inhalt voll ausnutze
gruuuß

Abwindzentrierer am 02 Dez 2004 05:57:13

Scout hat geschrieben:Hallo!
Gerade mal etwas Gegoogelt und gelesen, daß bei Propan der Siedepunkt bei ca. -42°C liegt...
Was ist nun richtig?

Siedepunkt Propan -24°C, Butan -1°C bei athmosphärischen Bedingungen.



--> Link
--> Link
--> Link
--> Link

Die Reihe geht noch endlos weiter...


Sicher? Was nun?

Gast am 02 Dez 2004 08:37:17

Propan
Alkan der Formel C3H8.

Propan ist ein farb- und geruchloses, brennbares, wasserunlösliches Gas. Kp -44,5°C; das technische Produkt riecht schwach benzinartig; Propan ist schwerer als Luft, entsprechende Gemische sind explosibel. Propan wird aus Erdöl oder als Nebenprodukt der Braunkohlenteerhydrierung gewonnen.

Butan
Bezeichnung für die 2 Alkane der Formel C4H10.

Sowohl n-Butan CH3-[CH2]2-CH3, Kp -0,5°C, als auch Iso-Butan (CH3)3CH, Kp -11,7°C, sind farblose, brennbare Gase. Sie kommen in Erdöl und Erdgas vor und werden als Treib- und Heizgase sowie als chemische Zwischenprodukte verwendet.

Da Butan eine CH2-Gruppe mehr hat, liegt auch der Siedepunkt höher.

Pentan, der nächste Kohlenwasserstoff der Reihe hat einen Kp von 36°C

Scout am 02 Dez 2004 09:55:32

Hallo!
Siedepunkt Propan -24°C

Sorry Zahlendreher. Natürlich -42 °C.

Wolfgang

mikel am 02 Dez 2004 10:04:07

Jetzt stellt sich mir auch ne Frage. Mir ist Bewußt, das LPG immer ein Gemisch ist, mehr Propan und weniger Butan. Ich habe auch gelesen, das zuerst das Propan verbraucht wird und erst am Ende Butan. Mit fast leeren Gasflaschen im Winter ist der Betrieb der Gasgeräte durch die Verwendung von Butan nicht sonderlich gut. Die Flaschen werden dann geleert und wieder mit dem Gemisch gefüllt.

Jetzt zu meiner Frage: Da sich Butan als letztes aus den Flaschen nutzen läßt, wie verhält es sich bei einem Gastank????? Wenn ich immer nachtanke bevor der Gastank komplett leer ist, müßte sich doch irgenwann das Verhältnis ändern??? Wenn beim Befüllen von Gasflaschen das Verhältnis 80 zu 20 ist, wird doch beim befüllen, bevor der Tank leer ist, immer mehr Butan im Tank sammeln, oder habe ich jetzt einen Denkfehler???? Irgendwann ist das Verhältnis dann andersrum 80 % Butan und 20% Propan.

Richtig oder falsch???

Gast am 02 Dez 2004 10:34:21

Mikel , du hast selbstverständlich recht. Ich benutze seit Jahren eine LPG -Tankflasche eines deutschen Herstellers als Hauptflasche. Im Winter ändert das Mischungsverhältnis der Gase (mehr Propan) sonst hätten die Gasbetriebenen Autos etwelche Probleme. Eine Lösung des Problems bietet der Einbau einer Flaschenheizung (nur für den Notfall) oder eben , dass du die Flasche mal über Nacht in den geheizten Bereich deines Womo s stellst.
Einen Heizstrang in den Gaskasten zu führen habe ich mich noch nicht getraut. hmmmm.....?

Bin im übrigen auch Joxy 12

mikel am 02 Dez 2004 10:50:47

Pauker hat geschrieben:Bin im übrigen auch Joxy 12


ÄGYPTEN :?: :?: :?:


@Dirk, Du mußt dringend was gegen die Drogen machen, langsam nimmt das Überhand.

mikel am 02 Dez 2004 11:01:15

@Pauker

Das Mit dem ich bin Joxy mußt Du mir nochmal erklären, verstehe ich nicht.


Nochmal zum Gas:

Ich habe einen Gastank, den kann ich natürlich nicht mal eben ins Womo stelle, aber das ist jau auch nicht mein Problem. Die Frage die ich mir stelle: Wenn ich niemals den Gastank bis zur bitteren Neige aufbrauche, vermehrt sich doch, durch ständiges Nachtanken, mein Anteil an Butan ständig? Da Butan erst aus der Flasche/Gastank strömt, wenn das Propan bereits verbraucht ist.

Beispiel: Ich tanke 100 Liter Gas, dann habe ich pi mal Daumen 80 Liter Propan und 20 Liter Butan. Ich nutze 60 Liter des Gasvorrates und fahre dann zur Gastankstelle und tanke wieder voll. dabei muß ich 60 Liter nachtanken damit der Gastank wieder voll ist. Bei diesen 60 Litern tanke ich 48 Liter Propan und 12 Liter Butan, somit habe ich ein Gasgemisch im Gastank von 32 Liter Butan und 68 Liter Propan. Das ist bereits ein Verhältnis von 68 zu 32. Wenn ich das hochgerechnetz noch 10 mal mache, habe ich irgendwann 80 Liter Butan und nur noch 20 Liter Propan im Tank.

Butan wird aus einer Gasflasche/Gastank erst entnommen, wenn sich kein Propangas mehr im Tank befindet.

Muß ich also irgendwann den Tank ganz leer machen, damit ich keine Probleme bei geringen Außentemperaturen bekomme???

Gast am 02 Dez 2004 11:08:55

du muss die einen beheitzten stellplatz suchen und dort dann den tank aufheizen. dann kommt der rest schon raus. oder du machst die verschraubung auf und schaust mit dem feuerzeug nach wieviel butan noch drin ist. beu unserem drogenkonsum macht das echt spass!

nee, mal im ernst. dein verbrauch hast du ja auch im sommer. und da ist nun al der tank warm. im winter wird es ja auch nicht immer unter 0 grad und somit ist auch da ein verbrauchmöglich. nur wenn du ständig auffüllen würdest, dann könnte es so kommen, das sich das verhältnis dreht.

Tipsel am 02 Dez 2004 11:09:42

@mikel:

guckst du hier
--> Link

Flywolf am 02 Dez 2004 11:15:49

Also Mikel, wenn ich deine Überlegungen von meinem kleinen Gastank auf den Großen, aus dem ich meinen fülle, übertrage, dann tanke ich entweder nur Propan aus dem oberen Bereich oder nur Butan, wenn der Tank langsam leer wird. :?: :?: :?:
Wolf

mikel am 02 Dez 2004 11:23:59

@Christel
Danke, jetzt habe ichs auch begriffen!

@Joxy
Du hast wirklich Enst gemacht???
Finde ich nicht gut, kann mich doch jetzt nicht mehr umgewöhnen!

@Wolf
genau! Wenn Du zu Hause einen großen Tank hast, und mit ihm Deinen kleinen befüllst, ist das richtig, Du tankst entweder oder.

Gast am 02 Dez 2004 11:48:19

Die Gase im Tank sind flüssig. Wie mischen sich die flüssigen Gase untereinander.
Was ihr hier anführt ist doch "nur" das unterschiedliche Flüchtigkeitsverhalten entsprechend dem unterschiedlichem Siedepunkt.
Auch wenn erst das Propan verbrennt, wird immer auch Butan dabei sein.

agu am 02 Dez 2004 11:54:07

Keine Sorge ! Propan und Butan werden bereits in der Raffinerie zu sog. Brenngas gemischt und das zerlegt sich nicht so schnell wieder.

Außerdem beträgt das Mischungsverhältnis mindestens 95 Vol% Propan und 5 Vol% Butan und anderen niedrig siedenden Kohlenwasserstoffen.

Scout am 02 Dez 2004 12:41:36

Hallo Mikel!
Da Butan erst aus der Flasche/Gastank strömt, wenn das Propan bereits verbraucht ist.

Butan und Propan sind in den Flaschen gemischt, so wie in der Schnapsflasche Wasser und Alkohol.
Aus der Gasflasche entweicht immer ein Gemisch, wie es in der Flüssigphase vorliegt. Also, z.B. Butan/Propan flüssig 60/40?????, dann auch Butan/Propan gasförmig 60/40. 60/40 ist nur ein Beispiel.

Wolfgang

Gast am 02 Dez 2004 12:44:20

Es ist ein Druckminderer. Da der Druck in der Flasche während der Gasentnahme konstant bleibt, gibt es nichts zu regeln.


das ist so nicht richtig!!
Alle Gase, ob unter Druck verflüssigt oder im gasförmigen Zustand, dehnen sich bei Erwärmung aus. Und zwar in alle Richtungen (pro 10 Grad Erwärmung um 1/273tel). Dehnt sich das Gas aus, steigt auch der Druck in der Flasche. Das ist auch der Grund, warum Gasflaschen bei Erwärmung explodieren können (Druckgefäßzerknall, um genau zu sein) Je größer die Erwärmung, um so schneller dehnt sich das Gas aus (Vant' Hoffsche Regel)

Flywolf am 02 Dez 2004 20:31:28

@Cruiser
Müsste sich bei steigendem Druck das Gas nicht wieder verflüssigen? Natürlich abgesehen von Hitzeeinwirkung durch konstantes Feuer. Ich meine so im Bereich der normalen Schwankungen der Tagestemperatur.
Wolf

Gast am 02 Dez 2004 23:17:20

Flywolf hat geschrieben:@Cruiser
Müsste sich bei steigendem Druck das Gas nicht wieder verflüssigen? Natürlich abgesehen von Hitzeeinwirkung durch konstantes Feuer. Ich meine so im Bereich der normalen Schwankungen der Tagestemperatur.
Wolf


Hallo Wolf

ich glaube nicht, das der Druck, der in der Flasche herrscht, ausreicht um das Gas wieder zu verflüssigen. Ich weiß nicht, wie hoch der Druck sein muß, um Gas zu verflüssigen. Auf jeden Fall muß der Druck, der dazu aufgewendet werden muß, höher sein, als der Berstdruck der Flasche ist. Sonst würde es beim Ausdehnungsbestreben des Gases ja nicht zum Druckkörperzerknall kommen, wenn der Druck im innern der Flasche größer wird, als die Flasche an Druck wiederstehen kann, da ja das Gas vorher wieder flüssig werden würde.

Gast am 02 Dez 2004 23:41:40

hab gerade noch mal meine Unterlagen durchgesehen.

Der normale Druck (Betriebsdruck) einer Propangasflasche (11Kg) liegt zwischen 7 und 12 bar, abhängig von der Flaschentemparatur.

Der Prüfdruck der Flaschen liegt bei 30 bar (Tüv), also liegt der Berstdruck der Flasche um einiges höher.

Gegenüber dem Ventiel ist eine Berstscheibe angebracht, die bei 17 bis 20 bar anspricht, und somit als Sicherheitsventiel dient, wenn der Druck in der Flasche zu groß wird.

Gast am 02 Dez 2004 23:45:02

Ich meine so im Bereich der normalen Schwankungen der Tagestemperatur.


steigt die Temperatur in der Flasche, dehnt sich das Gas aus. Sinkt die Temperatur, entspannt sich das Gas. Eine Rückverflüssigung findet nicht statt.

Abwindzentrierer am 03 Dez 2004 05:35:12

Woran erkennt man, daß eine Propanflasche mit defektem Sicherheitsventil gleich explodiert?
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:D :D :D :D :D sie wird dicker und bekommt Risse :D :D :D :D :D

Gast am 03 Dez 2004 08:29:58

wer zum --> Link kommt,
kann sich gleichzeitig zum Thema "Brandverhalten von Gasen und Dämpfen" informieren.

Gast am 03 Dez 2004 08:31:51

Flywolf hat geschrieben:@Cruiser
Müsste sich bei steigendem Druck das Gas nicht wieder verflüssigen? Natürlich abgesehen von Hitzeeinwirkung durch konstantes Feuer. Ich meine so im Bereich der normalen Schwankungen der Tagestemperatur.
Wolf

Eine Verflüssigung durch Druckerhöhung würdest Du nur erreichen können, wenn Du die bei der Kompression entstehende Wärme abführst. Hier dient die Wärme aber der Druckerhöhung. Entziehst Du hier die Wärme, nimmt auch der Druck ab.
Also: Keine Chance. :D

Flywolf am 03 Dez 2004 22:15:23

Kapiert :!:
Aber immerhin reicht der Druck ja aus das Gas flüssig zu halten.
Wolf

Gast am 03 Dez 2004 22:20:28

Flywolf hat geschrieben:Kapiert :!:
Aber immerhin reicht der Druck ja aus das Gas flüssig zu halten.
Wolf


wow, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.
werde beim nächsten Dienst mal unseren GSG- Beauftragten fragen.

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