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Erstmieter und Gewalttouren?


FastFood44 am 09 Jun 2009 09:50:31

HALLO

Ich lese hier immer total verwundert wenn Neulinge oft eher beläufig erwähnen wohin die erste Tour gehen soll.

Da liest man sowas wie:
3 Wochen Bretagne UND Südfrankreich
oder
3 Wochen über Schweden nach Norwegen bis ans Nordkap
etc

Für viel Geld ein Womo mieten und dann denken dass man mehr davon hat je mehr man sich vornimmt?
Ist da typisch für Mieter? Oder typisch für die erste Tour?

GRUSS PETRA

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farmerj am 09 Jun 2009 09:59:25

Ich denke dass das einfach die Traumziele dieser Leute sind und sie sich genau deswegen ein Mobil mieten...

und sie sich so ihren Traum verwirklichen wollen...

Sunti am 09 Jun 2009 10:17:21

Na die meisten dürften denken:

ich habe jetzt das Geld für 3 Wochen ausgegeben und da muß soviel angefahren werden wie irgend möglich - damit es sich auch lohnt

Geht natürlich in die Hose - läßt sich aber auch leicht sagen wenn man ein eigenes Womo hat :roll:

Greets Sunti

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nordlicht4 am 09 Jun 2009 10:36:52

Moin
@Sunti wie so geht es voll in die Hose :?:
Bin auch mit Mitmobilen 3 - 3,5 Wochen im Urlaub gewesen und habe immer 3500 - 4500km gefahren und habe soviel gelernt dabei das ich mir dann ein eigenes gekauft habe :D
Von mir bis Kroatien sind es schon 1300km und dort Stehen wir ja auch nicht nur auf dem CP Rum :!:
LG Jürgen

naty64 am 09 Jun 2009 10:42:05

Wir haben unser Womo seit 2 Monaten. Da wir auch Neulinge sind und unser gutes Stück erst richtig erkunden müssen, haben wir bisher nur Touren "um die Ecke" unternommen. Erst im Sommerurlaub geht es weiter weg.
Ich wäre aber vielleicht auch so naiv gewesen, wenn wir uns ein Womo gemietet hätten, gleich eine große Reise zu unternehmen. Wie bereits gesagt, für viel Geld gemietet, da will man auch etwas von haben.
Glücklicherweise brauchen wir das nicht, können uns Zeit lassen. Aber jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen.

uschi-s am 09 Jun 2009 10:43:22

Wir sind zwar nicht mit einem Mietwomo, sondern mit einem eigenen angefangen, aber auch wir hatten das Bedürfnis, unwahrscheinlich viel ansehen zu müssen, so als ob man nicht wieder an diesen Ort kommen würde. Inzwischen ist es so, dass wir immer neue Ziele entdecken und wirklich nur ganz selten an einen bereits bekannten Ort fahren. Oder es ist der jugendliche Eroberungsdrang? Mit der Zeit wird man etwas ruhiger.

friedhelm28 am 09 Jun 2009 10:50:07

Hallo zusammen

Wenn ich an meine erste Tour denke, 4 Tage vom Ruhrgebiet an die Nordsee und Ostsee entlang bis Grenze Dänemark und vor allem, es hat mir (uns) unheimlich Spaß gemacht. :autofahren: :lenker:

Schon hatte uns das Wohnmobil Fieber erfasst. :womobus:

dieter2 am 09 Jun 2009 10:57:48

in 3 Wochen über Schweden,Finnland zum Kap ist doch normal.

Wir sind in 3 Tagen über Schweden,Finnland zum Kap gefahren und die restlichen 2,5 Wochen gemütlich in Norwegen
richtung Süden gebummelt.
Über die Lofoten bis A,mit der Fähre rüber nach Boda und dann die Strasse 17 bis Trontheim.
Ganz normaler Urlaub :)

Dieter

uwe brökelm am 09 Jun 2009 10:58:13

also gewalttour zur bretagne?? was ist denn daran gewaltig..?? also auch von der schwäbischen alb..höchstens 900 km..eine tour..ok nordkap ist sicherlich was anderes..
aber wie die anderen schon geschrieben haben warum sollten die leute dann eins mieten..???um von der alb zum bodensee zu fahren doch wohl ganz sicher nicht..

Sunti am 09 Jun 2009 11:06:42

FastFood44 hat geschrieben:3 Wochen über Schweden nach Norwegen bis ans Nordkap


Und auf dem Rückweg eben die Lofoten noch mitnehmen !

Zum Nordkap sind es von mir 3.100 Kilometer - ein Weg - kürzeste Entfernung !

Wir haben unsere erste Tour auch nach Irland gemacht - je nach Reiseland & -zeit ist doch klar das da zwischen 3.500 und 5.500 km zusammenkommen

Greets Sunti

FastFood44 am 09 Jun 2009 11:12:44

3 Wochen (21 Tage) Bretagne UND Südfrankreich??
Rechnet man noch die Fahrt, dann sind es 8-9 Tage je Ecke.

Hat man in 8-9 Tagen alles Sehenswerte in der Bretagne oder in Südfrankreich gesehen???

Naja wenn man bedenkt wie Japaner in einer Woche Deutschland bereisen: Heidelberg, Rothenburg o. T., Rhein, Schwarzwald, München, Königssee, Neuschwanstein und gerne noch Berlin....
Gut dann kann man in 3 Wochen halb Frankreich auch "kennenlernen" ;D

Wie verplempern wohl einfach zuviel Zeit in Altstädten, auf reginoalen Wochenmärkten und bei Wanderungen etc
:wink:

GRUSS PETRA

camperfrank am 09 Jun 2009 11:13:08

Ab 14 TAge sind in der Regel die km frei.
Da bietet es sich an.

Ich war auch mal Hobbyvermieter, und die meisten km machten Beamte/Lehrer. Der Rekord war 6500 km in 3 Wochen.

Ab und an Miete ich mir ein Hausboot/Jacht. Da fahre ich auch den ganzen TAg.
Ob das richtig ist,... muss jeder selbst entscheiden.

Es gibt Leute die müssen sich im Urlaub müde machen. 8)
Andere fahren 3 Wochen mit dem Bike durch die Wüste.......

Das ist wie beim All you can eat...... oder mit der TAgeskarte beim Skiliift...

Gast am 09 Jun 2009 11:31:04

Jeder wie er will.
Warum soll eine Tour in die Hose gehen, nur weil man viele Km macht?
Wir waren auch gerade für ne Woche in der Toskana.
Und jetzt gehts für 10 Tage in die Bretagne.
Ich hetze dabei nicht alle Ziele ab, sondern such mir ein paar raus.

Das nächste Mal sind andere dran.

Wie die Tour dann war, bis jetzt immer toll. :)

LG
Edith
PS: die nicht sagen kann, was für andere richtig ist.

friedhelm28 am 09 Jun 2009 11:32:15

FastFood44 hat geschrieben:
Naja wenn man bedenkt wie Japaner in einer Woche Deutschland bereisen: Heidelberg, Rothenburg o. T., Rhein, Schwarzwald, München, Königssee, Neuschwanstein und gerne noch Berlin....

GRUSS PETRA


Ja das ist richtig.

Aber zu Hause schauen sich die Japaner dann 6 Wochen Bilder an um zu sehen wo Sie überhaupt waren. :?

farmerj am 09 Jun 2009 11:34:48

FastFood44 hat geschrieben:
Wie verplempern wohl einfach zuviel Zeit in Altstädten, auf reginoalen Wochenmärkten und bei Wanderungen etc
:wink:

GRUSS PETRA


genau petra...

eigentlich gehts so:
hingehen, foto raus..."knips"..ok, ich war da...weiter gehts... :razz: :razz:

Krabbe am 09 Jun 2009 12:09:37

Gerade bei Wohnmobilmietern, die ans Nordkap wollen, dürfte die Frage ja zunächst einmal lauten was zuerst da war, die Idee mit dem Wohnmobilurlaub, oder die Idee ans Nordkap zu fahren.
Ich denke, dass von diesen Mietern viele die Idee/ den Wunsch/ den Traum hatten mal ans Nordkap zu fahren. Und dann bei der Wahl des geeigneten Transportmittels auf das Wohnmobil gekommen sind.

creativi am 09 Jun 2009 15:08:50

Also... WIR sind ja auch solche Neulinge... ein WoMo 3 Wochen gemietet und dann runter bis Murcia.
Klar... ich kann auch 3 Wochen in Barcelona bleiben und habe lediglich einen kleinen Teil gesehen

Aber man kann sich auch ein wenig zuviel Gedanken machen was andere so machen...

Julia10 am 09 Jun 2009 17:15:00

Sagt man doch im Rheinland :!:

Und das ist gut so :)

Da gibt es die gemütlichen Wohnmobilsitzer, die sich ein möglichst gutes Plätzchen erobern und Tage- oder Wochen dort verbringen, fernsehen, gemütlich mit den Nachbarn austauschen usw.

Und die Vielfahrer und Seher :!:

Die unterschiedlichsten Bedürfnisse, Urlaubswünsche und Träume treffen
hier aufeinander.

Und, haben wir uns alle deshalb ein :womobus: gegönnt?

Um uns unsere persönlichsten Wünsche erfüllen zu können.

Jeder so wie ers mag, ist meine Devise!

In diesem Sinne, allzeit gute Fahrt.

aus dem Münsterland von Julia

LowCostDriver am 09 Jun 2009 20:13:02

Genau auf eine solche Diskussion warte ich schon lange :D

Ich denk mal so wie farmer oder Julia, das passt schon.
Auch wir hatten 2006 ganz klar ein Mobil gemietet, um damit ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
Es geht nicht um Landschaft, schöne Orte am Wegesrand oder das Verweilen an einem Ort.
Es ist vielleicht ein wenig das Erfolgserlebnis es geschafft zu haben oder der Wunsch nach etwas außergewöhnlichem (man muss ja nicht gleich nach Afrika aufbrechen :wink: ), wo man vielleicht kein zweites Mal in seinem Leben hinkommen wird.
Nicht umsonst fahre ich, wenn ich schon nach Schottland fahre, gleich bis ganz oben rauf.

Ich war da, Super, weiter. :wink:

Das trifft es manchmal ganz gut, ist aber auch zuweilen erschreckend, wenn man heim kommt und sich fragt: "Wo genau war ich eigentlich und was verdammt nochmal hat mich dorthin gezogen?"
Vielleicht sind es die restlichen Nomaden- Gene :D

Alles in allem gehe ich aber nicht mehr hin und rate Interessenten von ihren Vorhaben nach einer "väterlichen Art" ab, indem ich sag: Schau dir lieber mal das Land an, geh es langsam an und plane nur dies oder das."
Für mich ist es sicherlich meine Art Urlaub zu verbringen, aber ist das auch die Art, die sich der Ratsuchende erhofft?
Ich weiß, die meisten meinen es nur gut, wenn sie schreiben, dass man sich gerade bei der ersten Tour nicht übernehmen soll und ich mache keinem einen Vorwurf, warum auch. :nixweiss:

Aber wer kennt nicht das Sprichwort "Reisende soll man nicht aufhalten" und wenn jemand ein konkretes Ziel hat und sich für die Durchführung interessiert, dann helfe ich gern mit meinen Ratschlägen und Tipps für die Durchführung und versuche meine ganz persönliche Vorstellung, wie ich es für richtig erachte, einfach auszublenden.
Ich gebe zu ich mag es nicht, wenn sich andere ein Urteil über meine Reiseplanung bilden, es sei denn (und das ist natürlich die ganz große Ausnahme!) der Ratsuchende fragt konkret, was andere von der eigenen Reiseplanung halten. Aber erst dann ist meine Meinung gefragt.
Bitte versteht das nicht falsch, jeder soll, kann und darf natürlich seine Meinung zu einer Sache vertreten, aber was mir immer besonders auffällt: Niemand (oder kaum einer :wink: ) hinterfragt zum Beispiel eine Reise nach Holland, oder nach Spanien oder nach Griechenland.
Aber kaum beginnt eine Frage nach einem fast schon surrealen Reiseziel, dann findet man viel zu oft eine ablehnende Haltung vor.
Das mag menschlich und normal sein, hilft aber in der Sache wenig.
Besonders schlimm wird es aber, wenn der Begriff Nordkap fällt :D
Auch dazu habe ich mal ein Thema hier gestartet: --> Link

Diese Erkenntnis (also die gut gemeinten aber leider wenig hilfreichen Ratschläge bei weit entfernten Reisezielen) hab ich übrigens durch das Forum gewonnen.
Auch ich hab damals mit einem konkreten Ziel hier angefangen.
Ich wollte zum Nordkap und das schnell, günstig und praktikabel.
Und was waren die Tipps, die ich erhalten habe?
Schaut selbst: --> Link

Ich bin sicher, alle haben es gut gemeint, aber kein noch so gut gemeinter Rat es nicht zu tun hat geholfen.
Wir sind trotzdem gefahren. In 16 Tagen. :!:
Und es war, trotz Raub, Diebstahl und viel Fahrerei, eines der schönsten Erlebnisse unserer bisherigen Reisen.


Björn

frank04 am 09 Jun 2009 20:14:01

ich meine, Chacun a son facon.
war auch mal anfänger und habe auch solche gewalttouren unternommen!
klar, ist jetzt anders! aber lasst sie doch, hauptsache, sie werden wohnmobilisten!!!! :)
damit werden wir stärker.
frank

weltcamper am 09 Jun 2009 20:32:23

Als Anfänger merkt man sehr schnell wieviel Kilometer man am Tag machen möchte. Spätestens nach 3-4 Tagesetappen entscheidet man eben die Tour zu ändern oder weiter nach Plan zu fahren.
Das ist ja das Gute am Womourlaub.
Meine 1. Tour war 2000 km in 10 Tagen in SA im Leihmobil.
Natürlich hätte ich gern 30 Tage gehabt, aber ich habe keinen Kilometer bereut und mich nicht abgehetzt.

mediafan am 09 Jun 2009 23:40:17

Hallo,
ein Aspekt fehlt mir noch in dieser Diskussion.
Rentner oder berufstätig.
Als ich noch berufstätig war, habe ich mir auch Wohnmobile gemietet. Und in den wenigen Wochen Urlaub wollte ich halt so viel wie möglich sehen.
Nun als Rentner mit eigenem Wohnmobil sehe ich das viel entspannter. So ist für mich, nur mal als Beispiel, die Anreise nach Ungarn schon Urlaub, und ich benötige dazu allein 3 Tage. Wenn ich nach Spanien fahre, benötige ich mindestens 5 Tage. Aber noch einmal es ist einfach ein sehr großer Unterschied, ob ich drei Wochen Urlaub habe, oder einfach Zeit habe.
Also, jeder darf nach seiner verfügbaren Zeit und Reiselust Urlaub machen.
, Helmut

Tipsel am 09 Jun 2009 23:58:07

Ich denke, dass wir anfangs alle den gleichen Fehler (stellt sich erst hinterher raus) machen, dass wir viel sehen und erleben wollen. Rndlich mobil.
Oft haben wir abends gesagt, morgen fahren wir weniger, um im Endeffekt haben wir zwar unterwegs mehr angeguckt, aber wieder warens zuviele Kilometer und wir waren abends platt. Und morgens um 10:00 waren wir wieder startklar. Jeden Tag weiter, alles angucken, aber echtes genießen war das nicht - so sehen wir es heute, damals wars aber klasse.

Es hat Jahre gedauert, bis wir unseren Rhythmus gefunden haben. Und es fiel uns tatsächlich schwer, mal 2 Tage am gleichen Ort zu bleiben. Kilometerschrubben ist bei uns inzwischen nicht mehr. Nach 350 km max. ist auch auf der Anreise Feierabend. Und spätestens gegen 15:00 suchen wir ein Nachtlager, aber immer dort, wo wir dann trotzdem noch was angucken oder Landschaft genießen können.

FastFood44 am 10 Jun 2009 06:21:56

Ich lese gerade immer wieder sowas wie "wird schon passen" oder "lass sie doch".
Habe ich irgendwo wertend geschrieben???
Habe ich gesagt dass ich sie nicht lasse?
Mir ist das doch egal wie andere ihren Urlaub verbringen solange sie mich dabei in Ruhe lassen :wink:

Ich wollte doch nur wissen ob ihr meinen Eindruck teilt dass das gerade eher bei Neulingen so ist. Bei Erstmietern oder so?
Ob das der "typische" Werdegang ist?
Erstmals Womo mieten und dann ganz viel und ganz weit......
Später wird man ruhiger?

PETRA

jakeomat am 10 Jun 2009 09:38:56

Ich denke, es ist eher wie Björn schreibt.

Mein erster Norwegen-Urlaub (allerdings mit Zelt & Motorrad) sollte uns in 3 Wochen auch durchs ganze Land führen (das Nordkap ist als Touristenfalle eher uninteressant gewesen, aber die Lofoten sollten es schon sein).
Haben wir auch so gemacht, in 2 1/2 Wochen knapp 6000km und es hat Riesenspaß gemacht!

Beim zweiten Norwegen-Urlaub kannten wir uns ja schon ein wenig aus und haben uns den Süden und die Mitte näher vorgenommen (der nördlichste Ort war Trondheim), trotzdem sind wir in 3 Wochen auf über 5000km gekommen.

Und beim dritten Mal sind wir über Polen und das Baltikum bis hoch zum Nordkinn und über Norwegen wieder zurück, auch da etliche tausend km gemacht.

Klar, die Urlaubserinnerungen sehen anders aus, das sieht man ja dann auch auf den Fotos: Von den drei Reisen gibt es primär Bilder der atemberaubenden Landschaften. Malerische Orte, Stabkirchen, Museen oder ähnliches standen nicht auf dem Programm.

Ich denk mal, am Anfang war es einfach die Neugier, soviel von dem Land zu sehen, wie möglich. Gerade in Norwegen ist das sehr gut möglich, da sich die Landschaft ja wirklich alle paar hundert km komplett ändert.
Und wer wußte damals schon, ob wir so bald wieder hinfahren würden.

Wir haben jedenfalls festgestellt, dass uns dieser Kilometerfresser-Urlaub taugt und haben es wieder gemacht (klar, beim Motorrad kommt noch der Fahrspaß dazu, der sich im Womo in engen Grenzen hält :D )

Auf jeden Fall ist es aus meiner Sicht kein "Gewalt"-Urlaub, sondern einfach eine andere Herangehensweise an ein unbekanntes Land.

Ich kenne übrigens auch genug Motorradfahrer, die sich auf ihrer ersten Norwegen-Tour auf den Süden beschränkt haben und öfter auch mal einfach am Strand rumlagen oder eine Stadt besichtigt haben. Die Erfahrung wird jedenfalls jedem zeigen, was seine bevorzugte Art des Urlaubs ist, und ob er gleich beim ersten Womo-Urlaub die km-Variante ausprobiert oder erst später (oder nie?) ist bestimmt genauso individuell wie die Ansprüche an das Womo selber.

Viele (und immer schönen Urlaub!)

Jake

frank04 am 10 Jun 2009 14:51:52

hallo christel,
das hätte ich net besser formulieren können.
grüße an alle
frank
:lol:

Nordstern am 10 Jun 2009 23:10:44

Hallo Christel,
Perfekte Antwort- :daumen2: :klatschen:

eisloewe62 am 15 Dez 2009 11:01:29

FastFood44 hat geschrieben:Für viel Geld ein Womo mieten und dann denken dass man mehr davon hat je mehr man sich vornimmt?
Ist da typisch für Mieter? Oder typisch für die erste Tour?

GRUSS PETRA


Hallo Petra,
als berufstätiger Familienvater mit 2 jugendlichen Kindern spielt die Urlaubsplanung bei uns immer eine große Rolle.
Warum miete ich ein Wohnmobil?
Einzig und allein, weil nach vielen Bergurlauben 2010 der Wunsch der Kinder 100% berücksichtigt wird. Und der heißt: Schweden!

Für mich ist ein WoMo *Mittel zum Zweck*, nämlich ein flächenmäßig großes Land wie Schweden ansatzweise kennenzulernen. Heißt, ich fahre nicht, wiel mir das WoMo gefällt, sondern weil ich dann sehr flexibel bin, das Jedermannsrecht und das Netz an CP nutzen will und sicher auch einige Landstriche sehen möchte, was mir eben nur in den 3 wochen Urlaub gegönnt ist. Geplant sind Stockholm und/oder Göteborg, und südliche Küstenregion/Seen. Ob ich jeden Tag fahre oder z.B: Kanutouren einlege, mal schauen. Vielleicht gefällt es uns ja, und wir fahren auch etwas weiter. Aber viel mehr als 2500km - 3000km in den 3 Wochen mit Sicherheit nicht.
Ist das für einen Anfänger aus Sicht der Eingangsfrage zu viel (900km davon sind allein An/Abreise von Dresden nach Sassnitz)?

Grundlegend finde ich es richtig gut, das Verkehrsmittel zu mieten statt zu kaufen. Aber das ist ein anderes Thema und sicher streiten sich beim Auto ohnehin die Geister. (Ich bin in 20 Jahren so viele Autos gefahren, dass ich jetzt froh bin, mit dem Fahrrad auf Arbeit fahren zu können).

Dann wird eine Urlaubs-REISE wieder etwas Besonderes, ich meine die FAHRT selbst.

Viele
Peter

Gast am 15 Dez 2009 11:25:45

Hallo,

unsere dritte Tour im Mietmobil ging auch zum Nordkap, ebenfalls in drei Wochen. Wir wollten unbedingt mal dahin, aber mehr zusammenhängender Urlaub war bei uns nicht möglich, Cheffe meinte, er könne nicht länger auf mich verzichten Neuerdings ist das anders, er will ganz verzichten :evil:

a.miertsch am 15 Dez 2009 11:37:16

Mit dem Alter kommt die Gelassenheit, ich meine nicht das physische Alter, vielmehr die Anzahl der Jahre als "Fahrensmann".
Warum soll ich mir als Neuling nicht große Ziele stecken? Bei deren Bewältigung oder nicht.., lerne ich unterwegs viele schöne Länder und Gegenden kennen, die mich befähigen, mit Sachkenntnis die nächsten Reisen zu planen.
Wer in 3 Tagen bis ans Kap düst, braucht zwangsläufig danach eine Erholungspause. Alte Hasen wissen das und gehen es gelassener an.
Wer aber nur 3 Wochen hat, der hat auch keine Wahl, bei solchen Zielen, ob gemietet oder mit Eigentum.
Ein Vermieter in meiner Nachbarschaft, -der nun doch nicht schließt- veranstaltet jedes Jahr eine Lofotenreise, 10Tage hin und zurück.
Die Leute kommen alle fix und kaputt wieder an, aber sind unwahrscheinlich glücklich, diese Reise gemacht zu haben.
Albert

phoenix am 15 Dez 2009 14:02:10

Mein erster Wohnmobilurlaub war 1983 mit fünf Freunden in einem ca. 10 Meter langen Mietmobil. Unsere Tour startete in Los Angeles und endete in Miami, sie dauerte inclusive Hin- und Rückflug 24 Tage.
Diese Tour sorgte dafür das ich vom Wohnmobilvirus befallen wurde und war mein bisher beeindruckenster Urlaub.

Franz-Bernd

eisbaermama am 15 Dez 2009 18:32:39

Der erste Womo-Trip ging drei Wochen durch Californien & Co. Wir wollten da unbedingt hin und wir haben uns überhaupt keine Gedanken darum gemacht, ob es wohl zuviel oder zu weit ist... Fazit: Es war sooooo klasse und seit dieser Zeit habe ich ein eigenes Womo... :D

LG Bea

dibru am 15 Dez 2009 19:43:38

Hallo und einen schönen guten Abend ...
wie ich ja schon in meiner kurzen Vorstellung geschrieben hatte, gehöre ich noch nicht zu den Womo-Fahrern.
Meine Überlegung war, mir im nächsten Jahr (März 2010) ein Womo zu mieten (1 Woche) und erstmal eine kleine Testfahrt an die deutsche Ostsee (Meckpom) zu machen.
Dabei möchten wir feststellen, ob das Womo überhaupt etwas für uns ist.
Sollte uns das dann zusagen (wovon ich eigentlich schon heute ausgehe), dann werden wir ggf. nochmals mieten und dann einen Kauf ins Auge fassen.
Bei meinem ersten Mal geht es mir nicht darum, möglichst viele Kilometer zu machen. Ich möchte einfach die Zeit genießen und alles auf mich zukommen lassen.

puget am 15 Dez 2009 20:19:10

Hallo dibru,

du gehst das aus meiner Sicht sehr umsichtig an. Ob du anderweitige Campingerfahrung hast, weiß ich nicht. Sollte es nicht der Fall sein, so ist es m. E. unbedingt empfehlenswert, wie ihr es vor habt. Ihr sammelt in vielerlei Hinsichten Erfahrung. Und danach wird Bilanz gezogen . . . natürlich auch gerechnet.
Dass die erste Strecke nicht allzu lang ist, hat natürlich den Vorteil, sich mit diesem zunächst recht "unbekannten Wesen" (Womo) anzufreunden und all seine "Vorzüge" aber auch "Zicken" kennen zu lernen. Auch das fließt dann in eure Endbilanz ein.
Ich denke, für Leute ohne jede Camping Erfahrung sollte ein solch besonnener Weg angeraten sein.

Nebenbei: Ich weiß von Womo-Mietern, die sich zum ersten Mal in ein solches Teil setzen, bestenfalls "mittelmäßige" Pkw-Fahrer sind (entgegen ihrer eigenen überschätzten Überzeugung), mit technischen Zusammenhängen absolut auf dem Kriegsfuß stehen, keine Campingerfahrung haben und (da freie km Zahl) riesige Gewalttouren unternehmen. Ergibt sich unterwegs das kleinste Problemchen am Womo, wird obendrein aus der Entfernung der Vermieter in Grund und Boden verdammt. Selbsthilfefähigkeiten gleich Null.


Horst

dibru am 15 Dez 2009 20:30:57

Hallo Horst ...
jou, so ist es. Wir haben absolut keine Campingerfahrung.
Deshalb haben wir das Womo auch erstmal nur für ne Woche gemietet. Wäre ja schade, wenn es doch nicht gefällt, so viel Geld investiert zu haben.
Insofern hoffe ich ja auch, das ich mit dem Womo zurecht komme.
So weit mir von meinem Verleiher mitgeteilt wurde, soll es sich um einen Dethleffs Globebus 2 handeln.

robbe am 15 Dez 2009 22:04:48

hallo

das mit Gewalttouren sieht jeder anders....beruflich waren zwischen 4-5 tausend Kilometer in der Woche normal... wenn man in 8 Monaten 26 000 fährt ist man verrückt.... wir sehen immer..der Weg ist das Ziel...und wir haben es bis heute nicht bereut..jede Tour war klasse...und es kommen noch eine Menge dazu....wie geschrieben große Tour Nordkap im nächsten Jahr....jeder der mal mit einem Wohnmobil unterwegs war ist infiziert..und kauft sich später sein eigenes...liebe

Gast am 16 Dez 2009 18:40:08

Ich denke darüber genauso, der Weg ist das Ziel. Ich habe vor drei
Jahren in Canada / Vancouver angefangen und bin durch die National-
parks bis nach Las Vegas gefahren, 9800 km in drei Wochen. War keine
Erholung aber eine super Tour, würde es jederzeit wieder so machen.

Arno

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