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Hallo zusammen, ich komme grade mit meinem 99er Euramobil vom Dichtigkeitstest. Mit dem Aufbau innen ist alles in Ordnung, der Prüfer zeigte mir aber aussen mehrere Stellen am Fender (das ist offenbar die Fachbezeichnung für den Übergang von Holzaufbau zu Schürze?). Da ist quasi an allen 4 Ecken das Holz gammelig. Abgeblich ein typischer Schaden bei Euramobil. Reparaturkosten nach seiner Einschätzung so 3000 bis 5000 Euro... :cry: Er wüßte nicht, wie weit das schon hochgezogen ist, bald würde auch der Innenraum feucht, die Wände schwarz und ich sollte Das WoMo doch lieber abgeben - das will ich natürlich auf keinen Fall! Nach eigener Inaugenscheinnahme ziehen sich die verrotteten Stellen einige Zentimeter nach oben (noch nicht mal bis zum Beginn des Doppelbodens heran), danach scheint mir die Substanz in Ordnung - soweit ich das ohne weitere Demontagen sehen konnte. Demnach wäre nicht der Unterboden, sondern "nur" der Fortsatz der Aufbauwand angerottet. Nun meine diversen Fragen: - Ich würde gerne eine 2. Meinung einholen - kennt ihr einen Experten für sowas im Raum Hamburg? - Kennt jemand das Problem von Euramobil - Ist es wirklich so dramatisch? - Weiss jemand, ob und wie das ohne vierstellige Beträge reparierbar ist - evtl. mit einer isolierenden Beschichtung? Vielen Dank schon mal im Voraus für Eure Hilfe, ich bin im Moment doch etwas nervös... fp Hallo,
nur den Kopf nicht hängen lassen. Verbinde ruhig mal eine kleine Urlaubsreise mit einem Abstecher nach 55576 Sprendlingen, Badenheimer Straße 21 - Firma Schmitz - Reisemobiltechnik. Die Inhaber dieser Firma waren früher mal bei Eura beschäftigt und haben sich am Produktionsort von Eura selbständig gemacht. Diese reparieren wirklich preisgünstig. Rufe doch mal dort an und schildere Dein Problem. Du wirst sehen....ein guter Tipp. Tel. 06701 - 91 15 36 - euraintegra :razz:
definitiv unrichtig ! Das Wasser kommt von oben ! Erst die Fäulnis, durch nach unten gelaufenes Wasser, zieht dann von unten hoch. Hat er denn darüber die Wand gemessen, um festzustellen wo es herkommt ? Kurt
Hallo Kurt, er hat angeblich (habe nicht daneben gestanden) auch die Wände etc gemessen – trocken. Mir erscheint das Bild auch nicht ganz unlogisch, die Stellen, die angerottet sind, sind frei dem Spritzwasser ausgesetzt. Ich hab mal eine kleine Zeichnung gemacht, um das (hoffentlich) zu verdeutlichen. Ich hoffe, man kann das erkennen, sonst mache ich noch ein scharfes Bild heute abend. Viele Frank-Peter Servus
Ich habe von diesem Eura-Problem auch schon gehört. Bei meinem letzten Urlaub vor zwei Wochen habe ich andere Eura-Fahrer getroffen, der genau dieses Problem hatte. Er erzählte mir, dass er das Holz gewechselt hat und dann ein Bleck zum Spritzschutz rein gebastelt hat. Bei meinem Eura habe ich noch nichts festgestellt, das liegt aber wohl eher daran, dass ich das Womo nur in den Urlaub fahre. Da meine Reisen zu 99,9 % immer in den Süden gehen, fahre ich eher selten im Spritzwasser. Wenn ich mal bei Regen fahre, hat es bei mir aber wieder etwas länger Zeit in der Hitze des Südens zu trocknen. Wenn ich zu Hause bin, steht das Womo nur und daher ist es bei Regen kein Problem. Also, es ist ein Eura-Problem und vorallem bei den Baureihen 99-2000. Ich habe einen 2001 und kann dir aus oben genannten Gründen nicht wirklich sagen, ob der 2001 auch betroffen ist. Michi P.S.: Ich habe ein Saisonkennzeichen und daher wird im Herbst/Winter gar nicht gefahren. Es hört sich so an, als wäre Dein Schaden meinem recht ähnlich. Ist nur die untere Ecke unterm Fender weich? Wurden der Fender und die seitlichen Schürzen entfernt?
Meine Reparatur hat ca. 700 €. Ausgewechselt wurden bei mir nur 20-30 cm Holz. Typisch sind aber auch Schäden, wo das Holz einen Meter und mehr nach oben und nach hinten vergammelt ist...
Hy, deine Beschreibung entspricht genau meinem bisherigen Bild - abgebaut wurde aber noch nichts - insofern kann ich wohl nicht sicher sein, wie weit der Schaden schon fortgeschritten ist. Das Abbauen traue ich mir auch noch zu, die dann wahrscheinlich erforderliche Reparatur würde ich aber lieber einem Fachmann überlassen - wo gibt es so einen im Raum Hamburg - für einen Tipp wäre ich dankbar! Many Greetings fp Schau doch einfach auf der Eura-Homepage, ob es noch einen Händler in der nähe von Hamburg gibt. Die Werkstatt, die meinen Schaden repariert hat, gibt es nicht mehr (Eura-Händler).
Lass dann auf jeden Fall beide Seiten öffnen. Bei mir war nur eine Seite weich, aber beide undicht und äußerlich feucht. Tag Frank-Peter
Nur wenns da, wo o.k. steht, wirklich o.k. und trocken ist, käme die Feuchtigkeit von unten. Ich glaubs aber nicht. Kurt @turbokurtla
Ich lese deine Beiträge in Sachen Womo-Rep. sehr gerne. Man sieht wirklich, dass du Ahnung hast. Bei diesem Fall ist es ein spezielles Eura-Problem. Eura hat in den Jahren 99-2000 hier keinen vernüftigen Spritzwasserschutz eingebaut. Ein einfaches Blech hätte es schon getan. Ob es bei den Neueren auch der Fall ist, kann ich nicht sagen. Daher kann man bei dieser Feuchtigkeit davon ausgehen, dass es wirklich von unten kommt. Wer baut schon einen Spritzwasserschutz im Radlauf usw. aus Holz????? :cry: Es wiederspricht natürlich komplett deinen Erfahrungen aber wie gesagt dies ist ein Eura-Problem, welches ich selbst schon zwei Mal gesehen habe. Als Eura-Fahrer habe ich selbst Angst , dass es auch bei mir auftritt. Wie ich schon geschrieben habe, fahre ich mein Womo eher selten und da ist es meistens Trocken. Dies kann aber nicht die normale Nutzung eines Womos sein. Michi Bei mir soll das Wasser durch die obere Fenderecke gekommen sein. Mangelnde Abdichtung unter dem Plastikwinkel. Die Feuchtigkeit läuft dann unter der Fenderleiste bis unten. Unter den Fendern war es auf der ganzen Fläche ein wenig feucht. Danke Michi
Klar, wenn das so ein spezielles Problem ist, könnte es schon sein. Dann wärs aber wirklich trocken weiter oben. Kurt Hallo an alle!
Leider habe ich bei meinem Eura 585 LS (Baujahr 2002, also etwas jünger) genau das selbe Problem. Ich bin der Sache noch nicht richtig auf den Grund gekommen, wollte aber auch noch nichts demontieren, weil ich meinen Urlaub nicht ins Wasser fallen lassen wollte und ohnehin vorher keine Zeit dazu hatte. Ich überlege, selbst zu reparieren. @Couchpotato: Falls Du mehr Bilder hast, wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du noch welche einstellen könntest. Sie würden mir sicher hilfreich bei der Planung meiner Reparatur sein. Ebenso bin ich für weitere Tipps dankbar. Ich denke, es könnte auch eine Mischung aus oben und unten sein, denn der vordere Holz-Bereich ist wirklich nicht gut geschützt. (Ich kann nur jedem Schmutzfänger besonders an den Vorderrädern empfehlen. Ich werde versuchen im Rahmen der Reparatur unter die Aufbauecken noch etwas hinzubauen. Interessant ist auch, dass unter dem Fender die vordere Kante der Wand mit Sikaflex zugeschmiert ist, bis um die Ecke am unteren Übergang rum. Darunter ist es an der Ecke nass, dahinter wieder trockener. Dieses wäre ein Indiz für Kurts Meinung. Vielen Dank vorab und viele Peter Danke für die hilfreichen Rückmeldungen. Es ist ja allein schon beruhigend zu erfahren, daß man nicht ganz alleine mit dem Problem dasteht.
Mit ein wenig Glück (und in der Hoffnung, daß turbokurtla mal nicht Recht hat und es tatsächlich nur von unten kommt) ist der Schaden ja vielleicht noch nicht so riesig. Ich muss jetzt mal mit mir ausdiskutieren, ob ich selber dabeigehe oder lieber gleich einen Fachmann aufsuche. Das Unternehmen, bei dem ich die erste Prüfung habe machen lassen, verstehe ich allerdings nicht - weshalb bieten die nicht zumindest an, mal genauer nachzusehen? Vermutlich brauchen die mich nicht als Kunden. Wie auch immer, ich werde das Ergebnis der Nachforschungen so oder so die Tage hier kundtun. in die Runde fp hallo zusammen,
wir hatten bei unserem 695 hb das gleiche problem. speziell allerdings auf der beifahrerseite. bei uns kam die feuchtigkeit definitiv von untern. zwar soll es nach angaben meines händlers auch probleme von oben geben, da keine vernüftigen dichtungen entlang der fender verbaut wurden. wenn man sich mal die konstruktion im bodenbereich ansieht, kann man eigentlich nur mit dem kopf schütteln. die schnittflächen der platten hinter den fendern sind dem spritzwasser ungeschützt ausgesetzt. dass das auf dauer nicht gutgehen kann, dürfte jedem hobbyhandwerker klar sein. bei unserem fahrzeug war die feuchtigkeit bereits in die bodenplatte gezogen als auch in die senkrechte wand hinter dem fender. bin dann hergegangen und habe die gammeligen stellen mit g4 lack behandelt. dieser härtet in verbindung mit feuchtigkeit aus und verhindert die aufnahme neuer feuchtigkeit. an unzugänglichen stellen habe ich den lack mit einer spritze injeziert. nach dem aushärten des lackes war das angegammelte holz trocken und fast so hart wie eine neue platte. habe mir dann vom bootsausrüster eine elastische dichtmasse besorgt, mit der ich alle schnittstellen sowie die bereits angegriffenen stellen versiegelt habe. sämtliche anschlüsse sowie alle durchführungen von rohren, kabeln, etc, habe ich ebenfalls mit der masse abgedichtet. das zeug ist wirklich klasse. abschließend habe ich mir bleche kanten lassen und diese in den kritischen montiert. rundherum habe ich die bleche nochmals mit der masse eingedichtet. in den bereichen dürfte nach menschlichem ermessen nun kein wasser mehr dem holz schaden zuführen können. feuchtigkeit war nach der reparatur nicht mehr nachzuweisen. gruß markus Ja, ja,
wenns in den Fußboden und in die Seitenwand "zieht", steht meine Theorie aber wieder stark im Vordergrund. Denn das wäre das erste Wasser, dass aufwärts sickert. Kurt na,
dann stell mal ein saugfähiges holz in einen eimer wasser, da wirste schon sehen was durch die kapillarwirkung so alles möglich ist. und denke auch an den seinerzeitigen werbespruch von toyota :D gruß markus Du, eine solche Diskussion hatten wir schon mal.
Das ging dann bis zu Bäumen, in denen das Wasser bis in große Höhen zu den Blättern und Zweigen raufzieht. Kapillarwirkung, ja klar. Alles Schmarrn ! Wir sind hier bei Wohnmobilen und nicht im Wald. :ironie: Es kann ein kleines Stückchen nach oben ziehen, aber nicht mehr wie einige wenige cm. Keinesfalls zieht es von einer überstehenden Seitenwand 10 cm nach oben und dann ums Eck rum in den Boden rein. Niemals ! Ohne jetzt diesen sonderbaren Fehler bei Eura zu kennen, behaupte ich sogar, dass alles das durch Spritzwasser nass wird, ohne Schaden von selbst wieder trocknet. Weil hier das Wasser nur von außen drangespritzt wird. Und das trocknet wieder ab. Ist ja das Auto drüber. Wenns fault, dann ist Wasser ins Innere des Aufbaues eingedrungen. Durch innere Platten und äußeres Blech abgeschottet, also ohne Luft fault es dann. Und das kommt von weiter oben. Und sowas weiß ich durch sehr, sehr viele reparierte Wasserschäden in den letzten 20 Jahren. Da lernt man die "Wasserläufe" bei geöffneten Wänden sehr gut kennen. Kurt Servus
Diese Diskussion hat mich nun nicht mehr in Ruhe gelassen. So bin ich heute mal ein paar Stunden um und in meinem Eura rumgekrochen. Fakt ist, dass der Holzbau wirklich sehr sehr schlecht geschütz ist. Da kann ich mit der Hand so lange eben mein Arm ist, überall rumgreifen, weil da Abstände von mehr als 10cm sind. Wenn ich nun im Winter und mit Regen fahre, dann spritzt hier wirklich extrem viel Wasser/Salz/Schneematsch usw. von unten an diese Aufbauteile. Für mich wirklich ein Konstruktionsfehler. Ich dachte ab Bj. 2001 ( so einen habe ich) wäre es besser. Denkste, hier wurde zwar schon zum Schutz ein Blech eingebaut aber jetzt kommt es, nur zu Hälfte :cry: Wenn ich diesen Aufbau sehe, dann würde ich meinen Activa wirklich niemals im Winter durch Schnee usw. fahren. Das Zeug wird nicht mehr trocken und fängt zum Faulen an. Der Spritzwasserschutz der bis zum Alkoven rauf geht ist mehr als dürftig und dies ist auch eine Erklärung, warum ein Holz auch oben verfault sein kann. Das Wasser kann bei entsprechender Regenfahrt ohne große Probleme an den Holzaufbau. Egal ob von oben oder unten. Unten ist es eben richtig offen( wie gesagt ca. 10x10cm). Immerhin ist meine Kiste trocken. Ich bin mir aber nach meiner Inspektion sicher, dass dies nur daran liegt, dass ich nur ein Saisonkennzeichen habe und mich im wesentlichen im Süden von Europa aufhalte und somit im Jahr höchstens zwei Regenfahrten habe. Die echte Wintertauglichkeit welche ein Eura durch Doppelboden usw. hat möchte ich daher nicht testen. Michi Tag Michi
Ich verstehe das nicht richtig mit dem halben Blech und spritzen bis zum Alkoven. Tut mir leid. Kannste da mal ein paar Bilder hier reinschmeissen, dass auch ich da durchblick ? Kurt Hallo Kurt!
Der Fender ist von unten her offen. Man kann also, wenn man sich drunter legt von unten her bis zur Unterseite des Alkovens schauen. Das zum Fahrerhaus rechtwinklige Anschlussbrett des Aufbaus ist nahezu ungeschützt, so dass verwirbeltes Spritzwasser vom Vorderrad hier ungehindert dran kann. Ich hoffe, Du kannst es Dir besser vorstellen. Ansonsten kann ich auch gerne noch mal Bilder machen und einstellen. Viele Peter
:kuller: Herrlich. Wir sollten bei Gelegenheit mal einen Versuch machen. Ich hab da schon so eine Idee... ...Ich habe noch eine Idee, wo es von oben her reingezogen sein könnte: Der Leistenfüller an der waagrechten Unterseite des Leistenfüller beulte sich bei meinem Womo etwas. Ich zog ihn eben mal etwas ab und siehe da: Es kam einiges an Wasser raus und ein Schraubenkopf ist auch noch angerostet :-( Bin gespannt, was mich das so alles erwartet...
Noch einen schönen Restsonntag Peter @Turbokurtla
Servus Leider gerade schlechtes Wetter bei uns und daher will ich nicht im Regen mit der Kamera rumlaufen. Ich hoffe die Beschreibung hilft dir auch weiter: Wenn du die Bilder weiter vorne ansiehst, kann man erkennen, dass unter dem Fender der Holzaufbau ist. Dieser ist ca. 10 cm in der Breite und natürlich die komplette Höhe bis zum Alkoven zu sehen. Unten ist der Fender komplett offen und daher kann sämtliches Spritzwasser hier rein. Am Übergang Fender-Alkoven sieht es bei genaueren Hinschauen auch nicht besser aus. Somit bekommt der Holzaufbau bei Regenfahrt schon ordendlich Wasser ab. Bei meinem Eura wurde ein Blech eingebaut dies ist aber nur 5cm breit, der Rest des Aufbaus ist wiederum ungeschützt. Sowas darf bei einem Womo das als wintertauglich verkauft wird nicht sein. Wie ich schon mal gesagt habe wäre dies zu vermeiden, wenn ich a: ein Blech über alles hinmache und b: unten zu mache damit das Wasser nicht rauf spritzen kann. Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Michi Ah ja, jetzt check ich das.
Aber Wasser kann doch nicht bis da rauf spritzen, durch das Loch. Und selbst wenns ein Stück reinspritzt, kanns doch auch wieder ablaufen und trocknen. O.K., Isolierung, das ist was anderes. Im Winter ist das großer Mist. Kurt Hallo, einen Eura sollte man bei Regen nicht aus der Halle fahren, nicht bevor man alle Wasserangriffspunkte selbst nachvollzogen, kontrolliert und nachgedichtet hat. Mein Eura von 2002 war nach 6 Jahren komplett faulig. Durch das Tiefrahmenchassis liegen Unterboden und Seitenwandenden im Spritzwasserbereich. Der dort verwendete Unterbodenschutz hat seinen Namen nicht verdient. Spritzwasser dringt in das an den Ecken verbaute Stirnholz (Zimmermannssünde!) und in die Spalten zu den Längshölzern ein, verdunstet nur langsam, allmählich bilden sich größer und größer werdende Fäulnisbereiche, die wie Schwämme von Mal zu Mal mehr Wasser aufnehmen, das dann immer höher und weiter einzieht. Ferner kam Wasser von oben rein (besonders Übergangsecke Alkoven/Seitenwand) und durch die Positionslampen sowie deren Stromversorgung. Man stelle sich vor: Zur Stromversorgung der Positionslampen wurde der Korpus 12 mal durchlöchert, die Kabel außen geführt, zu deren Befestigung am Unterboden Nägel eingeschlagen, alles Angriffspunkte für Wasser. Bei anderen Modellen haben sie diese Lampen gottseidank in den Schürzen integriert. Ich habe auf innenliegende Kabel umgestellt. Ferner drang unter den Schürzen Wasser am Übergang von den Radkästen zum Korpus ein. Neben Konstruktionsfehlern und ungeeigneten Materialien führte auch schlechte Verarbeitung zu diesem Desaster. An vielen Stellen wurde Dichtungsmasse in sehr großen Portionen aufgeklatscht, ohne jedoch auf schlüssige Rundumabdichtung zu achten, so dass das Wasser darunter kriechen konnte. Ich habe alles selbst repariert und nachgedichtet, bis jetzt waren das 4 stramme Arbeitstage im vergangenen Herbst, da dachte ich, ich hätte das Nötigste, in diesem Frühlingund habe ich noch mehr Fäulnisnester entdeckt und musste nochmal vier Tage ran. Alles andere, bisher unverdächtige, will ich vor dem Winter auch noch kontrollieren und nachdichten.
Also, es lässt sich für alles eine Lösung finden, aber all das ist äußerst ärgerlich, kostspielig (Zeit oder Geld), vom Wiederverkaufswert garnicht zu reden. Leidgeprüfte , Chris Guten Abend zusammen,
ich war dann heute beim Euramobil-Händler in Drage. Der hat sich das alles gründlich angesehen und weitgehend das bisherige Bild bestätigt: Das Seitenwandholz im Spritzwasserbereich ist fast rundum modrig (es kommt nix von oben), der rechte Fender ist auch von oben feucht. 3-5TK€ war auch seine Reparaturkostenprognose (100€ Material, der Rest Arbeitszeit). Es läuft wohl alles darauf hinaus, daß ich selber Hand anlegen muss - ich hab zwar überhaupt keine Zeit, aber die kostet wenigstens nichts... Ich habe an 2-3 Stellen hier im Forum von der stabilisierenden Wirkung von G4-Lack gelesen. Meine Idee ist, einfach den modrigen Seitenwandbereich damit zu behandeln und dann die Bereiche mittels Blechen vor neuem Spritzwasser zu schützen. Hat hier jemand Erfahrung mit dem Zeug, ist das eine Option, den Reparaturaufwand zu reduzieren? Ach ja, und was für ein Feuchtemessgerät wäre zu empfehlen - tut es ggf. auch ein billiges aus dem Baumarkt oder zeigen die falsch an? Danke für Eure Meinung und ein schönes Wochenende fp Hi,
sorry jetzt für die, die hier nun mal Eura und damit diese Probleme haben, die ich keinem wünsche. Aber wenn man das hier alles als direkte Rückmeldung "verständiger" Nutzer, die den Sachen auf den Grund gehen, (incl. mal wieder den guten Tipps von turbokurtla) von der täglichen Eura-Wohnmobilpraxix liest, versteht man auch als Laie recht schnell, warum es kürzlich hier den Tread gab: Einmal Eura, nie mehr Eura. Hallo zusammen,
mehrere Monate später, alle Urlaube durchgezogen und kein Grund mehr, nicht mal nachzusehen: Ich habe heute im kurzfristig beschafften Winterlager die rechte Fenderverkleidung abgebaut. Das Bild sieht exakt so aus wie auf dem Foto von couchpotato weiter vorne. Das Wasser kann über die schlampig abgedichtete obere Fenderecke eindringen und läuft dann am Holz hinunter. Richtig weich ist nur die untere frei auslaufende Kante (ca. 10 cm). Auf der senkrechten Fläche sind 2 Stellen etwas weiss; wenn ich die Oberfläche ankratze, scheint mir das Holz darunter aber noch fest. Werde morgen nochmal einen befreundeten "Experten" draufschauen lassen, ob er mein Bild teilt. Ein paar Fragen hätt' ich aber doch: - Womit sollte ich das Holz "konservieren"? G4-Lack (atmet nicht), Holzlasur, schwarzes Lackspray (hab ich hier irgendwo für den Unterboden gelesen)? - Womit dichte ich die Fenderverkleidung bei der Montage ab? Beim Abbauen habe ich eine superklebende schwarze Masse entfernt. Ist das jetzt Sikaflex oder Dekalin? - Falls Markus nochmal mitliest: Wie heisst die "tolle Masse vom Bootsbauer", mit der Du die Spritzschutzbleche abgedichtet hast? Ich plane, mir auch solche Bleche kanten zu lassen. So, nun reichts für heute. Freue mich über hilfreiche oder mitleidige Kommentare, bis dahin fp Siehste,
hab ich doch gesagt, nix mit "von unten nach oben" ! Der schwarze Kleber ist bestimmt Sikaflex 221 oder 252. Und sowas solltest Du auch wieder verwenden, entweder in scharz oder weiß. Und wenn das Holz noch einigermaßen gut ist, dann mach keine Experimente mit irgendwelchen Mittelchen, sondern lass es wie es ist. Wichtig ist, dass kein Wasser nachkommt. Kurt Hi,
meine Mitgefühle an die betroffenen Eura-Fahrer. Wahnsinn: Der Laie meint: je älteres baujahr die Kiste desto primitiver (und schelchter)....aber irgendwie gilt das in der Womoszene wohl nicht: Man meint, daß mit immer moderneren Dicht- und Klebemitteln etc. doch das Dichtigkeitsproblem immer kleiner werden sollte - doch weit gefahlt anscheinend. Die kisten schauen nur gut aus, haben viel Schnickschnack und es fehlt anscheinend "vom bein weg" an Konstruktion und verarbeitung..... Wahnsinn. ich habe bis vor 2 Monaten eine wirklich alte und billig gebaute Kiste gefahren (Aufbau Dethleffs Pirat von 83). Bis auf eine Stelle am heckfenster - deren Undichtigkeit man aber nach sehr kurzer zeit bereits an den Tropfen sah - und am Schluß brüchigem Alkovenfesnter war die Kiste "DICHT", ich hab da (und ich hab das Ding bis fast auf die letzte Schraube auseinander gehabt, sie hing am Haken als ich sie auf die Doka setzte und ich hab den Unterboden, Radkästen etc. microskopisch abgesucht - da war alles trocken.......... Bei den kosten, die so ein Ding verursacht ist es eigentlich ein Armutszeugnis, daß die Autos eine Grundvoraussatzung von haus aus nicht mitbringen oder schnell (und fies, weil lange nicht sichtbar) verlieren: Dichtigkeit und damit Langlebigkeit..... Aber irgendwie typisch für die "heutige" Zeit: Alles auf Schau gemacht und wenig dahinter....die, die am lautesten werden werden beachtet und nicht die, die am besten sind.. günter [quote="turbokurtla"]Siehste,
hab ich doch gesagt, nix mit "von unten nach oben" ! Hallo Kurt, Danke für die "Sikaflex-Info". Ich glaube nach wie vor, daß das Gammelproblem an den Längsseiten komplett und auch am Fender primär durch die freie Bewitterung von unten kommt. Hoffe, ich muss mich da nicht eines Besseren belehren lassen. Das werde ich ja sehen, wenn ich in den nächsten Wochen an den Längsseiten weitermache - Ich werde berichten... fp Hallo Zusammen!
Seit 6 Jahren fahren wir WoMo´s. Zuerst einen Dethleff 16J. alt, nun Bürstner 6J. Hier unsere Erfahrungen: 1.) alle WoMo´s sind sehr sensibel - lebe damit oder verkaufe es 2.) Wasserschäden hat fast jedes - Holzauge sei wachsam 3.) Daran wollen die Hersteller wohl nichts ändern - Wirtschaftskriese und so :wink: 4.) vermeindliche "Fachmänner" gibt´s wie Sand am Meer - 5.) Information ist alles - Dank an alle Foren 6.) ohne handwerliches Geschick und entspr. Werkzeug wird´s teuer. 7.) zuletzt trage ich alleine die Entscheidung 8.) mein logischer Menschenverstand ist so viel wert wie der Rat eines "Fachmanns" 9.) Was würde ich nur ohne mein WoMo machen ?????????? :roll: Damaris und Dietmar
Tja, wennst es mir schon wieder nicht glaubst, kann ich auch nicht helfen ! Hallo!
Ich kann Kurt nur Recht geben, dass die Hauptursache Wasser von oben ist. Ich habe gerade meinen Eura 585 LS offen und bin am Reparieren. Auf der rechten Seite habe ich nur noch Holzstaub rausgeholt, links geht es halbwegs. Ich tausche das Holz trotzdem komplett aus. Der Fender ist zunächst mit Dekalin abgedichtet. Das senkrechte Holz von vorne mit einer dicken Schicht Sikaflex 221 "geschützt", so dass das Holz nicht von vorne her abtrocknen kann. Zur Sicherheit werde ich aber von unten Blechverkleidungen montieren - allerdings mit Abstand zum Holz, damit es Luft bekommt. Vorne habe ich bereits große Schmutzfänger montiert. Viele und Erfolg Peter
Teis schon richtig... Wenn dein Womo 20 Jahre nur in der Scheune steht wird es auch keinen Wasserschaden bekommen. Von unten kommt kein Wasser an den stellen an den das Wasser den Schaden anrichtet. Ich hatte mal einen Weinsberg, Bj 1992. In der Zeit hat Weinsberg/Fendt die komplette Heckwand auf die von Fiat ab Werk verbaute Heckstossstange aufgesetzt. Resultat: Jedes, aber wirklich jedes Mobil der Bauart war schon nach 1 - 2 Jahren Gammelig. Das Regenwasser läuft hinten an der Heckwand runter, bleibt erst mal auf der vorstehenden Stossstange stehen und kann ohne Schutz oder Verhinderung Kapilar in der Wand verschwinden. Und im Prinzieb ist es bei dir ähnlich. Regen von oben, bleibt auf der seitenplanke erst mal liegen...das Drama beginnt. Wird heute leider noch massenhaft so ausgeführt.
...Ihr mögt Recht haben, allein: Ich hab ja eh keine Wahl. Werde weitermachen und sehen, was ich finde. So lasst mir doch wenigstens die Hoffnung... (':ertrink:') aus HH fp Hallo fp!
:-) Kein Problem, ich will Dir die Hoffnung nicht nehmen. Aber nehm Dir den Tipp zu Herzen, die Fenderecke zum Alkoven gut abzudichten, da Du sie ja ohnehin offen hast. Ich werde genau schauen, wo ich zusätzliche Abdichtungen vornehmen kann und habe schon ein paar Ideen. Schutzbleche von unten gehören wie erwähnt auch schon dazu, weiterhin überlege ich, hinter die Dichtungen des Fenders Kunststoffwinkel zu kleben o.ä. Da ich gerade genau am selben Problem arbeite wie Du, können wir uns gern austauschen. Allerdings werde ich erst im Frühjahr zusammenbauen, da es momentan zum Kleben zu kalt ist. ...Kontrolliere auch das Verbindungsholz in der Wand zum unteren Boden! Viele Peter Hallo Peter,
Austauschen klingt gut. Ich werde als nächstes mal die ganze rechte Fahrzeugseite von Plastikschürzen und sonstigem befreien. Dann mal sehen, was sich so zeigt. Wie kalt ist es denn bei Dir schon - ich dachte eigentlich, bis 5Grad kann man noch gut dichten, kleben etc? Schönen Abend noch fp Hallo,
wie wäre es denn, wenn sich jemand des Problems professionell annähme. Als Eura -Mobil - Nässeschadenbeseitiger. Beginnend als Einzelkämpfer. Das hat doch ein Entwicklungspotential. Wer da nicht über Nacht Millionär werden will, hat gute Chancen, sich eine gesicherte Existenz aufzubauen. Aber, man muß auch "Dreckarbeit" mögen. Ansonsten ist es schon erstaunlich, das soviele Mobile dieser Marke von dem Problem betroffen sind. Albert Hallo fp!
Bei uns sind es tagsüber knapp 10, nachts bis knapp unter 0°C. Laut der Verarbeitungshinweise braucht der Ruderer-Kleber aber mindestens 10. Da das Womo sicher noch unter 10°C hat, selbst am Tag, möchte ich nicht das Risiko eingehen, alles wieder von Neuem zu beginnen, weil ich mit dem Kleben zu ungeduldig war, zumal der Kleber ja dann bei deutlich unter 10°C über Nacht aushärten würde. Außerdem habe ich in den nächsten Wochen weniger Zeit... Trotzdem werde ich am Womo tätig sein, denn die abgebauten Kunststoffteile müssen gereinigt und zum Teil instand gesetzt werden. Dazu gleich noch ein Tipp: Beim Demontieren der Verkleidungsteile (besonders der grauen) darf nicht zu stark gezogen werden, sonst bekommt der Klarlack Risse und löst sich. Besser: leicht ziehen und das Dekalin mit einem Messer immer wieder schneiden. Viele Peter Hallo Albert!
Da muss ich Dir Recht geben, das wäre eine sichere Einnahmequelle. Was ich aber parallel zu den häufigen Nässeschäden (als Hersteller würde ich mich ür sowas schämen) interessant finde ist, die lange Wartezeit bzw. das Nichtbeantworten von Kundenanfragen. Auf eine Mail im April warte ich heute noch auf eine Antwort. Mein Händler bemühte sich dann sichtlich, wartete aber auch etwa 2 Monate auf eine Antwort. Auf ein bestelltes Teil wartete ich mal etwa 7 Wochen, obwohl das Teil in Sprendlingen vorrätig war! Wie wäre es, wenn sich mal alle (oder möglichst viele) Eurakunden mit solchen Erfahrungen zu einer kleinen Demo vor dem Werk treffen würden?! Aber ich glaube, selbst das würde die Herrschaften dort kalt lassen. Viele Peter Hallo Peter,
das mit der Demo kannst Du stecken lassen. Da schreien viele nur Zustimmung und wenns dann losgehen soll stehst Du allein vor dem Tor. Kannst ja dann mit viel Rotwein oder Grog bei 5Grad Nord, Fahrenh. oder Celsius dichten. Ich bin aber ganz bestimmt nicht dabei, weil ich das Konkurrenzmodell fahre und zufrieden bin. Das Wort Scham ist in der der Branche gänzlich unbekannt. Albert Hallo Albert!
Danke. Ich meinte das auch eher ironisch, da ich mir das schon auch denke, dass nicht viel bei rauskommt. Viele Peter P.S. Hatte gar nicht gesehen, dass Du was anderes fährst. Wie läuft es dort mit der Ersatzteilversorgung und Beantwortung von Anfragen? Hallo, ich grabe das hier noch mal aus . Ich habe eine Frage dazu : Wie bekomme ich die halbrunden Fender abgebaut ? Wo und wie sind sie befestigt. Eura Sport 665 Ich möchte das Holz dahinter kontrollieren und impregnieren. Danke |
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