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Waffen im Wohnmobil mitführen ? 1, 2, 3, 4, 5, 6


roofy am 07 Okt 2009 20:07:39

Hallo,guten Abend,nachdem ich mein erstes Problem hier fast gelöst habe mal noch eine Frage??Da meine Frau sehr Ängstlich ist unterwegs und den kleinen Waffenschein für Gas / Schreckschusswaffe besitzt meine Frage ob jemand weiss ob wir die Waffe auch EU weit mitführen dürfen ?? Zudem hat sie noch eine
Pfefferspray - Reizgas Dose immer bei,ist das erlaubt im Ausland.Hab leider im Forum nichts gefunden über dieses Thema daher freue ich michüber Reaktionen und Erfahrungen.MFg.Roofy.

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sloter am 07 Okt 2009 20:23:43

Schaff dir einen Hund an ,die Waffe ist überall erlaubt. :D

a.miertsch am 07 Okt 2009 20:44:52

Was fragst Du uns, frag Deine Frau, die hat doch den Schein. Oder hat sie ihn in Holland gekauft? :ironie: Einer fängt mit Waffen an und am Ende schleppt jeder eine "Dicke Berta" hinterher.
Albert

Anzeige vom Forum


Gast am 07 Okt 2009 20:50:29

Also ich habe einen Jet Protector JPX dabei

Schau mal Hier --> Link

Das sieht aus wie eine scharfe Waffe, ist in Deutschland als Tierabwehr erlaubt.

bluestar11 am 07 Okt 2009 20:54:43

Wo fahrt ihr denn hin das man Waffen braucht? :eek:

alla-gud am 07 Okt 2009 20:59:34

was solls ....wers braucht ...und legal mitnimmt .... nur lass dich weder mit pfefferspray noch mit ner gaswumme in der schweiz oder in norwegen erwischen ... wird dort schwer bestraft ..

aber wer als lebensmotto ....überleben ist alles führt , der hat entweder schlechte freunde oder irgend ein anderes ernstes problem


.alla gud

alzu am 07 Okt 2009 21:06:56

Würde nie eine Waffe mitnehmen. Selbst wenn man sie zu brauchen glaubt, der Verbrecher ist sicher geübter im Gebrauch. Was dann ist,das möchte ich mir gar nicht ausmalen. Da drücke ich ihm lieber meine Geldbörse in die Hand, viel ist da ja ohnehin nicht drin. Eine Bankomat- und eine Kreditkarte ist für alle Fälle woanders am Körper versteckt.
Wünsche Euch, dass Ihr nie in eine brenzlige Situation kommt!
Liebe aus Oberösterreich
ALZU

Dakota am 07 Okt 2009 21:07:19

Moin,

ich kann dir nicht sagen ob Spray/Gasrevolver usw. im Ausland erlaubt sind, es kommt wohl auf des ländereigene Waffenrecht an. Da man scharfe Waffen, zu Jagdzwecken, nahezu in jedes Land einführen kann und unsere Nachbarländer z.T. deutlich laschere Waffenrechte haben.....

Persönlich halte ich nichts von diesen Schreckschusswaffen, in meinen Augen sind sie hochgefährlich... für den der sie führt. Wenn mein potenzieller Gegener auch eine Waffe führt, eine scharfe :eek:

Bergbewohner1 am 07 Okt 2009 21:27:23

War am Wochenede unfreiwillig eine halbe Nacht auf dem Hamburger Altona Bahnhof. Habe mir heute Pfefferspray und einen Hirschfänger zu gelegt. Außerdem habe ich mir noch einen Hartholzschläger angefertigt.
Würde ja gern über diese Nacht in Altona berichten, aber ich würde da sicher lich als Rassist abgestempelt
Außerdem haben wir noch unserern Willy, der uns bezeiten warnt, wenn jemand am Mobil kratzt.

weltcamper am 07 Okt 2009 21:42:39

Würde ja gern über diese Nacht in Altona berichten, aber ich würde da sicher lich als Rassist abgestempelt

Hattest Du nur Angst oder haben sie dich bedroht?
Überlebt haste es ja ohne Totschläger in der Tasche. :kette:

Ist ja hier wie im Wilden Westen :eek:

LowCostDriver am 07 Okt 2009 21:58:19

Nur für Deutschland (und ohne Gewähr!):
Schreckschuß-, Gas-, oder Signalwaffen mit PTB-Kennzeichen (keine Luftdruckpistolen o.ä.) darf man in Deutschland, nach meinem Kenntnisstand, nach wie vor legal kaufen und zuhause aufbewahren.
Mit dem "Mitnehmen" ist das allerdings so eine Sache...

Zum "Mitnehmen" muss man in diesem Fall nach "Transport" oder "Führen" unterscheiden.

Unter "Führen" versteht unser Staat das Mitführen einer Schusswaffe in geladenem bzw. zugriffsbereiten Zustand.
Zum Führen von solchen Waffen ist aktuell der "kleine Waffenschein" erforderlich.
Der kleine Waffenschein wird je nach Bundesland und Stadt von der Polizei, dem Landratsamt, dem Ordnungsamt, dem Kreisverwaltungsreferat oder von der Gemeinde ausgestellt.
Das Teil kostet 50,- € und gilt drei Jahre, ein pol. Führungszeugnis muss vorgelegt werden.
Mit dem kl. Waffenschein darf man nun allerdings nicht auf öffentlichem Grund "wild in der Gegend rumballern" (auch nicht zu Sylvester :wink: ) , das Abfeuern der Waffe ist -wenn überhaupt- nur in Notwehr erlaubt.

Der "Transport" von Waffen umfasst hingegen das Transportieren einer ungeladenen Waffe, die am besten sicher verpackt ist (verschließbarer Waffenkoffer o.ä.).
Das ist dann auch kein "Führen" im Sinne des Waffengesetzes und hierfür benötigt man auch keinen kleinen Waffenschein!!
Die Waffe kann weiterhin innerhalb der eigenen vier Wände auch ohne kl. Waffenschein aufbewahrt werden :!:

Viel interessanter ist dabei nun natürlich noch die Frage, ob das Wohnmobil als "Zuhause" oder als "Auto" gilt.
Im PKW ist das "Führen" einer Waffe ebenfalls nur mit dem kleinen Waffenschein möglich.
Wie sich hingegen der Wohnaufbau verhält, hab ich leider noch nicht rechtssicher klären könne, bin da aber dran.
Das einem keine Zeit bleibt, eine Waffe erstmal umständlich hervor zu kramen, die Munition zu suchen und zu laden, dürfte klar sein, daher fällt der waffenscheinfreie "Transport" wohl eher aus...

Persönlich würde ich daher empfehlen, auf jeden Fall vor Mitnahme einer geladenen Waffe im Womo den kl. Waffenschein zu beantragen.
Damit ist man bezogen auf Deutschland mit der Mitnahme im Womo analog zum PKW eher auf der sicheren Seite, als wenn man sich darauf beruft, dass man ja die Waffe im Wohnaufbau (und damit analog den eigenen vier Wänden) aufbewahrt habe.
btw: Wer zu diesem Thema vielleicht schon einen Schritt weiter ist und Rechtssicherheit in Bezug auf Womo / Wowa hat, dann nur her mit der Info...

Bergbewohner1 am 07 Okt 2009 21:58:25

weltcamper hat geschrieben:Würde ja gern über diese Nacht in Altona berichten, aber ich würde da sicher lich als Rassist abgestempelt

Hattest Du nur Angst oder haben sie dich bedroht?
Überlebt haste es ja ohne Totschläger in der Tasche. :kette:

Ist ja hier wie im Wilden Westen :eek:

Hatte ja geschrieben, möchte nicht als Rassist da stehen, wenn man alleine ist, ohne "Waffen"dann läßt man sich schon mal von nicht D beim vorbeilaufen leere Flaschen zwischen die Beine schleudern und sich dann auslachen. Habe weder blöd gerinnst noch sonst irgendwelche provokative Schritte gemacht.

Chris_62 am 07 Okt 2009 22:09:17

An der Schweizer Grenze in Stein am Rhein wurden wir vom Zöllner mal nach Waffen , Reizspray und Messern befragt.....

Dieses Einzuführen sei strengstens verboten.

Ich verneinte und meinte Messer haben wir schon in der Schublade :wink:

schlado am 07 Okt 2009 22:11:35

In Bezug auf die Waffe schließe ich mich den vorherigen Beiträgen an. Mein Gegenüber wird mit Sicherheit keine Skrupel kennen, eine für ihn so brenzlige Situation, dementsprechend zu begegnen.
In Gegenden wie dem Hamburger Bhf. hilft auch keine Bewaffnung, um einen evtl. Angriff abzuwehren. Meiner Meinung nach hilft einem dort nur der gesunde Menschenverstand weiter, in dem man niemals allein warten sollte, sondern vielmehr die Nähe von weiteren Reisenden bzw. ein Restaurant aufsucht. Obwohl dies natürlich auch keine Garantie ist (s. München).
aus Kiel

volley97 am 07 Okt 2009 22:51:02

ich wäre bei dem Thema sehr vorsichtig, weil Reiz&Schreck&Spaß-Waffen, welche echt aussehen, können sowohl für Dein gegenüber wie auch von helfenden ggf. nicht unterschieden werden, so dass es hier zu noch gefährlicheren Situationen kommen kann, wie die vorhandene :wink:
bewährt und effektiv sind nach wie vor Pfefferspraydose, und kleine Alarmsirenen, d.h. alles was Ohrenbetäubender Lärm macht.
Zuletzt habe ich dies in einem Womo gesehen, an der Tür angebracht, Streichholzschachtelgroß, kleine Schnurr dran - Schnurr ziehen, dann geht die kleine Sirene los, echt krass wie schrill und laut :wink:

Tipsel am 07 Okt 2009 23:28:34

Ich geb zu, dass ich seit dem Jahr 2000 ein kleines Pfefferspray dabei habe, allerdings nur, um im Süden bei einer Hundebeißerei meinen Bruno zu retten. Also das war der Grundgedanke.

Seitdem liegts in der Besteckschublade, zog vom Bussi in die Schnecke um, und wohnt jetzt im Knavanti. Ist bestimmt verdorben und ich hoffe, dass es nicht mal durchrostet und uns einnebelt :roll: :wink: :cry:

Eine Waffe käm bei uns niemals ins Womo. Peter meint, wenn ich im Nachthemd in der Aufbautür erscheine, würden die eh rennen :baetsch:

WomoKindi am 08 Okt 2009 06:41:58

Waldtroll hat geschrieben:...dann läßt man sich schon mal von nicht D beim vorbeilaufen leere Flaschen zwischen die Beine schleudern und sich dann auslachen. Habe weder blöd gerinnst noch sonst irgendwelche provokative Schritte gemacht.


Mensch Werner, die wollten doch nur ne Runde mit dir Spielen, dachten halt das du lange Weile hast.
Hättste einfach gesagt du magst kein Fußball aber zB. gegen Billard oder Baseball wäre nichts einzuwenden. :D

ml0111 am 08 Okt 2009 07:42:09

Hallo ins Land

Ich habe meine 40 cm lange Maglite dabei, das muß reichen. Ist allerdings auch wieder Gewicht. :D
Ich würde einen Teufel tun, mit einer Gaspistole in meinem Wohnmobil herum zu ballern, wenn ich selbst noch darin bin.



Mani

Gast am 08 Okt 2009 08:14:11

Man muß sich nur vor Augen führen dass ein Einbrecher mit wachen Sinnen das Aufwachen der Womo-Besitzer merkt bevor diese überhaupt realisiert haben was im Wohnmobil los ist.
Hat der Womo-Besitzer dann im Halbschlaf seine Waffe gefunden ist der Einbrecher schon bereit sich zu verteidigen. Alleine die Ausgangsposition ist schon schlecht für den Womo-Besitzer, muß er sich liegend gegen einen stehenden Einbrecher erwehren der sich natürlich auch nicht erschießen lassen möchte. Keine Frage wer da die besseren Karten hat.

Pfefferspray habe ich auch.
1. Weil ich keinen Lust auf Hundebeissereien habe wenn ich mit unserer Klara unterwegs bin.
2. Gegen 2-3 U-Bahn-?löcher (Sorry) kann ich mich damit zu wehr setzen bzw. jemanden in Not Beistehen.

Im Womo.....im Ernstfall Augen zu schlafend stellen. Meine Plörren lassen sich wiederbeschaffen, meine Unversehrtheit oder mein Leben nicht.

chrisk am 08 Okt 2009 09:23:18

Ich würde nie etwas Waffenähnliches oder gar einen Schlagstock mitführen.
Wer will denn einen Schlagstock dosieren können, insbesondere bei einem Schlag auf den Kopf ???

Was aus Erfahrung richtig gut ist (musste es leider 1x gebrauchen) CS Gas.
Eine Sekunde pfffft von unten nach oben und man hat alle Zeit der Welt um auf das Eintreffen der Polizei zu warten :D

Gast am 08 Okt 2009 10:25:09

Hallo

Waffen mit sich zu führen ist ein sehr heikeles Thema, und dann noch legal und über diverse Grenzen..... :roll:
Wer zu viel Angst hat, der sollte vielleicht mal an einen Selbstverteidigungskurs teilnehmen, das fördert das Selbstvertrauen schon sehr

Delfinkg am 08 Okt 2009 10:26:01

Hallo,

hier der Vorschlag für einen Aufkleber, weil "Doppelt" manchmal noch besser hält (abschreckt)!?

Dieses Symbol erfüllt ggf. den beabsichtigten Zweck:

Spätestes wenn der Dobermann aus dem Wohnmobil ausgestiegen ist, wird einem das Mitführen der Smith&Wesson vielleicht auch geglaubt.

Wer "nur" einen Dackel hat, kann das Bild ja umgestalten. :daumen2:


Gerd

Gast am 08 Okt 2009 11:15:10

Tipsel hat geschrieben:Ich geb zu, dass ich seit dem Jahr 2000 ein kleines Pfefferspray dabei habe, allerdings nur, um im Süden bei einer Hundebeißerei meinen Bruno zu retten. Also das war der Grundgedanke.

Seitdem liegts in der Besteckschublade, zog vom Bussi in die Schnecke um, und wohnt jetzt im Knavanti. Ist bestimmt verdorben und ich hoffe, dass es nicht mal durchrostet und uns einnebelt :roll: :wink: :cry:

Eine Waffe käm bei uns niemals ins Womo. Peter meint, wenn ich im Nachthemd in der Aufbautür erscheine, würden die eh rennen :baetsch:


Das ist das beste was ich jetzt dazu gelesen habe :wink:

ICH kauf mir jetzt auch ein Nachthemd, wenn ich damit dann in der Türe stehe, 196 groß, knappe 125 Kilo, Vollbart......der Einbrecher wird wohl für die nächsten 2 Jahre damit beschäftigt sein, sein Trauma zu kurieren.

Also zurück zum Thema, lasst so einen Mist sein. Steht mit einer Schreckschuss vor einem bösen Buben der eine "Echte" hat. Nee lasst mal. Hund und ne Presslufttröte ...besser iss das.

aljosa am 08 Okt 2009 11:19:54

Hallo zusammen

Möchte mich dem Ansatzpunkt von Milliam anschliessen und noch etwas weiter vorgreifen.

Ich geh jetzt Mal von einer Faustfeuerwaffe aus. Welche in den Händen eines seriös geschulten Waffenträgers in diesem Einsatzgebiet eine effektive Waffe wäre.

Was willst Du mit der Waffe bezwecken? Einschüchtern? Was machst Du, wenn der Gegenüber sich nicht einschüchtern lässt, auf Dich zu kommt oder seinerseits eine Waffe zieht? (Hat er bereits eine Waffe gezogen ist es eh zu spät. Die Notwehr lass ich jetzt absichtlich weg.)

Kennst Du die Wirkung einer Faustfeuerwaffe und der jeweiligen Munition?

Kannst Du eine solche Waffe überhaupt einsetzen?

Bist Du gewillt jemanden schwer zu verletzen oder gar zu töten?

Viele Leute denken, dass es mit der Waffe getan ist. So ist es nicht. Man sollte sich schon ein paar Gedanken darüber machen. Warum wird für die Schulung der Angehörigen der Polizei, Sondereinheiten, Militär etc. so viel Aufwand betrieben? Steckt schon etwas mehr hinter der ganzen Sache.

Eine Waffe nützt Dir nur etwas, wenn Du damit umgehen kannst und mental bereit bist diese konsequent einzusetzen. Auch darfst Du nicht vergessen, dass Waffeneinsätze immer rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

aljosa

friedhelm28 am 08 Okt 2009 11:37:09

DAKOTA hat geschrieben:Moin,
Persönlich halte ich nichts von diesen Schreckschusswaffen, in meinen Augen sind sie hochgefährlich... für den der sie führt. Wenn mein potenzieller Gegener auch eine Waffe führt, eine scharfe :eek:


Hallo Dakota

Genau so ist es. Da gebe ich Dir vollkommen recht. Wenn der böse Bube in eine Waffenmündung schaut, bekommt der genau so Panik wie jeder von uns. Der unterschied ist aber, das dieser auch eine Waffe bei sich hat und vermutlich auch nicht zögert diese dann in seiner angst, die er bestimmt hat zu gebrauchen. :roll:
Was sagt uns das? Wenn schon, denn schon!!! :wink:

warzup am 08 Okt 2009 12:09:36

Ich muss aljosa zustimmen, eine Waffe zu haben ist die eine Seite, sie einzusetzen eine andere ...

Zähle mich zwar zum dem zitierten geschulten Personal, allerdings halte ich den Einsatz von Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen für sehr gefährlich.
Einige Fragen möchte ich in diesem Zusammenhang aufwerfen:
1. Bin ich im Falle einer Notsituation Herr/Frau der Lage oder bin ich mit mir aus Angst etc. selbst beschäftigt? Kann ich eine Waffe überhaupt überlegt und geziehlt einsetzen?
2. Mit welchem Agressionspotenzial habe ich es bei den Agressoren zu tun und wie sind diese bewaffnet?
3. Geht es um Leib und Leben oder "nur" um monitäre Dinge und wie stellt sich mir die akute Bedrohungssituation dar?
4. Welche Risiken sind mit dem Einsatz von Waffen noch verbunden, gefährde ich mich vielleicht sogar selbst und/oder ggf. Dritte?

Ich denke, dass der Einsatz von Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen wie Pfefferspay, CS etc. innerhalb eines WoMos sehr gefährlich ist, da die Eigengefährdung relativ hoch ist. Die ensprechenden Konzentrationen (z.b. von CS) innerhalb von Räumen führen teilweise zu kurzzeitigen "Totalausfällen", soll heißen Nichts geht mehr :ooo: .
Dafür hat man allerdings länger etwas davon, weil sich das Zeug nicht sehr schnell verflüchtigt.

Mit gefällt die Abschreckung mittels Nachthemd, Hund oder Alarmanlage einfach besser, da die Eigengefährdung kalkulierbarer ist. Ausnahme: Der Hund oder die Frau mit Nachthemd beißt alles und Jeden?!

Stelle mir gerade vor, dass Jeder (auch Straftäter) sich demnächst nur noch mit Waffe vor die Tür traut (auch prophylaktisch)? Dann baue ich mir 'ne Festung und gebe das schöne Hobby Wohnmobilfahren auf.

a.miertsch am 08 Okt 2009 12:15:45

@ Christel, das ist der einzige Grund eine "Waffe" mitzuführen. Unsere "Waffe" ist eine Kinderwasserpistole in lichtblau. Gefüllt mit reinem Wasser, dem Angreifer(Hund) ins Gesicht gespritzt, hat uns schon oft geholfen, die Auseinandersetzung zu schlichten.
Albert

Lancelot am 08 Okt 2009 12:54:23

Tipsel hat geschrieben:Eine Waffe käm bei uns niemals ins Womo. Peter meint, wenn ich im Nachthemd in der Aufbautür erscheine, würden die eh rennen :baetsch:


:kuller: :kuller:

DER ist gut :D


bigpit hat geschrieben:Also zurück zum Thema, lasst so einen Mist sein. Steht mit einer Schreckschuss vor einem bösen Buben der eine "Echte" hat. Nee lasst mal. Hund und ne Presslufttröte ...besser iss das.


:daumen2:

Noch besser: stellt Euch gar nicht da hin, wo man das Gefühl hat "eine Waffe" zu brauchen ...

Ingo.L am 08 Okt 2009 12:54:38

Bei einem entsprechenden Basisfahrzeug braucht man keine Schreckschußwaffe :D

--> Link

Lancelot am 08 Okt 2009 13:02:24

Eben ... und außerdem hat der da neben dem vorderen Luk schon was "passendes" :D

warzup am 08 Okt 2009 13:06:22

Zu Wolfgang,

wo bitte ist das?
Wo kann man sich guten Gefühls mit 100% Sicherheit hinstellen?
Wenn das immer so eindeutig erkennbar wäre, gäbe es keine Überfälle oder wer stellt sich schon absichtlich in "Krisengebiete"?


Zu Ingo,

das Basisfahrzeug ist ok, allerdings ist der TÜV abgelaufen und der TV-Empfang ist auch nicht der Beste bei den Antennen, dafür hat er aber serienmäßig Klima ...

Lancelot am 08 Okt 2009 13:16:38

warzup hat geschrieben:Zu Wolfgang,

wo bitte ist das?
Wo kann man sich guten Gefühls mit 100% Sicherheit hinstellen?
Wenn das immer so eindeutig erkennbar wäre, gäbe es keine Überfälle oder wer stellt sich schon absichtlich in "Krisengebiete"?


Zunächst: sooo einfach ist es natürlich nicht, wo gibt´s schon 100%-ige Sicherheit ... aber manchmal frag ich mich schon, warum sich jemand genau DORT (in ein "Krisengebiet" :) ) hinstellt.

Aber: mit etwas "Weitsicht" kann man doch das Restrisiko minimieren ... NICHT auf BAB Rastplätzen, NICHT in Großstädten-Problemzonen (Bahnhof, Rotlicht-Viertel u.ä.), NICHT auf truck-Parkplätzen ... sowas in der Art ...

Lieber irgendwo ins Gelände (da findet Dich eh keiner) oder in Wohngebiete (unauffällig natürlich) oder für ganz Ängstliche: CP aufsuchen :!:

Was ich sagen wollte: Wenn ich ein "mulmiges Gefühl" habe, stell ich mich da erst garnicht hin, sondern ziehe weiter ... Restrisiko bleibt IMMER (aber man kann bekanntlich auch auf dem Zebrastreifen überfahren werden)

warzup am 08 Okt 2009 13:45:56

Mache ich auch so Getreu dem Motto: "Vorsicht ist besser als Nachsicht"" und wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt, dann munitioniere ich vorher ordentlich auf ... man weiß ja nie wer so zu Besuch kommt!

batchman99 am 08 Okt 2009 14:15:50

Ich hatte mal für ein Karnevalkostüm als amerikanischer Polizist einen echten Vorderschaft-Repetierer, auch bekannt als "Pump-Action". Der war ausgeführt als Salutgewehr für Platzpatronen und daher waffenscheinfrei. Das macht ne Menge Eindruck, wenn man mit sowas einem Unbekannten gegenübertritt. Als mir dann mal ein Arbeitskollege und Sportschütze von der Möglichkeit erzählte, das mein Gegenüber dann vielleicht was "richtiges" ziehen könnte, was er sonst stecken gelassen hätte, bin ich ganz schnell wieder von diesem Gedanken abgekommen...

Lancelot am 08 Okt 2009 14:21:06

warzup hat geschrieben:... dann munitioniere ich vorher ordentlich auf ... man weiß ja nie wer so zu Besuch kommt!


Womit wir wieder beim Thema wären :)

Da mir kein Nachthemd steht :D (muß mal meine Holde fragen, ob sie den Part übernehmen will :razz: ) führen wir 2 Arten von "Waffen" mit:

- Einen hausgebrannten Pfeffer-Bärwurz (Schnaps, geschätzt 60 Umdrehungen, soll Leute geben, die beim ersten Schluck ohnmächtig wurden) den mir ein gemeiner Freund mal geschenkt hat und der seit x-Jahren mitgeführt wird (wird einfach nicht weniger :( ), den ich "dem Besucher" zunächst mal anbieten würde ... weiß nicht: zählt das als Waffe :?:

- Einen soliden 1-Zoll Gummischlauch, so einen dreiviertel Meter lang ... nur für den absoluten Notfall gedacht, kam aber auch noch nie zum Einsatz, hätte aber den "Vorteil", daß zum einen die Hemmschwelle relativ gering wäre, zum anderen die Wirkung ganz formidabel ist, zum letzten die Eigengefährdung bei richtiger Einsatzweise gegen Null tendiert.

:D

warzup am 08 Okt 2009 14:39:41

Genau diese Art von Munition meinte ich.

Erst mal im Guten versuchen, ggf. "unter den Tisch saufen", wenn das nicht klappt "Holzhammermethode" wie von Dir beschrieben.

dokabastler am 08 Okt 2009 16:58:22

Hi,

ich bin deutlich ängstlicher als meine Frau, wobei wir bisher nie einen Überfall oder so was hatten, Gott sei Dank.
Wir wählen die meist freien Stellplätze schon nach "Krisengebiet" oder "Friedgebeit" etc. aus, wobei dies nie eine absolute Sicherheit gibt, selbst Einbrüche auf CPs solls geben...

Ich hab absolut keine Erfahrung mit Gewalt, hab nie eine erfahren und nie eine ausgeteilt.
Ich bin sicher, daß ich, wenn ein Einbrecher vor mir steht (egal ob im Womo oder zu Haus) nicht in der Lage sein würde was sinnvolles zu unternehmen - wohl im Gegensatz zu diesen, der hat da sicher mehr Übung.

Daher - auch wenn ich Sicherheitsbedürfnis spüre und natürlich über Verteidigungsmöglichkeiten nachdenke - verzichte ich auf Verteidigungs-bewaffnung, weil ich die ziemlich sicher nicht anwenden können würde....oder schlimmstenfalls würde ich dabie jemanden schwer verletzen und dann mein leben lang daran knabbern, ganz zu schweigen davon, was passieren würde, wenn der gegenüber "schnelelr" ist als ich ober besser bewaffnet.......dann soll er lieber mit meiner Kohle abhauen

Ich schreib das auch, weil ich einen Bekannten habe, der beruflich in reiner Notwehr (wurde selber schwer verletzt) jemanden töten mußte...fragt nicht, wie der seit jahren daran zu tun hat..



günter

macagi am 08 Okt 2009 17:05:51

Moin,

ist ja interessant was hier so geschrieben wird.....

Also woran ich auch gedacht habe, aus dem gleichen Grund wie Tipsel, ist eine Schlagwaffe gegen Hunde. Aus dem Grund weil unsere Gisi erst kürzlich von einem anderen Hund gebissen worden ist....man weiss ja nie wie weit das so gehen kann....unserem Nachbarn hat ein angreifender grosser Hund letzte Woche eine Fingerspitze zermalmt. Der Hund hat ihn dabei gar nicht direkt angegriffen, sondern den Hund des Nachbarn.

Gedacht habe ich an ein NunChak - aber anscheinend sind die Dinger nun verboten! Vielleicht reicht ja mein Spazierstock.....massiv, mal auf Flohmark erstanden, muss von anno dazumal sein.

Wir haben nur eine Türe die auch von innen verriegelt wird nachts - sollte so schnell keine Waffe gegen Einbrecher brauchen, oder?

wolfherm am 08 Okt 2009 17:10:03

Hallo,

von Schusswaffen halte ich auch nichts. Schlagwerkzeuge im Womo sind auch unpraktisch. Stelle mir gerade vor, wie ich beim Ausholen mit einem Baseball-Schläger im Alkoven ein Loch für ein zusätzliches Heki reinschlage. :D

Da verlasse ich mich lieber auf die Waffen meiner beiden Mädels - jedes hat 42 wunderschöne Zähne. :D Und einen guten Schutztrieb.

LG Wolfgang

Ingo.L am 08 Okt 2009 17:10:34

Die meisten Gauner, die es auf Wohnmobile abgesehen haben sind auf Beute aus, nicht auf Gewaltexzesse.

Eine ziemlich gute Form der Verteidigung ist es dem Täter nen Hunni zu geben und eine gute Nacht zu wünschen und ihn dann zu bitten , dass er beim Rausgehen die Türe wieder zu macht. :wink:

ALLES andere wird für einen körperlich ungeübten (egal wie bewaffnet) mit 98er% Sicherheit in einem furchtbaren Desaster enden. Leute, das da draussen ist das echte Leben, kein Dirty Harry Film.

horst_1 am 08 Okt 2009 17:12:03

Scharfe Waffe hin oder her. Ich besitze eine mit Waffenbesitzkarte. Ausgebildet bin ich als Feldjäger mehr als ein Jahr an mehreren Waffen.
Ein Schwager sagte mir du bist bekloppt eine Waffe im Hause zu Haben.
Eine woche später habe ich Ihm einen Zeitungsausschnitt gezeigt mit der Überschrift : Pfarrer in der Sakristei von Überraschten Einbrecher mit dem Kuhfuss erschlagen. Wer sich unerlaubterweise in meinem Hause, egal ob Tag oder Nacht, befindet muss mit Konsequenzen rechnen. Diese Einbrecher schlagen aus Wiedererkennungsangst zu. Liest man in der Zeitung wieder einen Bericht über Menschen die helfen wollten und selber Opfer werden wird mir schlecht. Meine Tochter hat schon mal Nothilfe geleistet und stand im Spektrum der Ermittlung weil sie angeblich die Verhältnismäßigkeit der Mittel überschritten haben soll. Die Täterin hatte schon Strafanzeige gestellt bevor meine Tochter es uns erzählen konnte.
Horst

Ingo.L am 08 Okt 2009 17:21:39

Horst, du warst Feldjäger, bist also entsprechend ausgebildet.

Aber die meisten hier,würden ihre eigene Waffe von einem Täter schon zwischen die Dritten geschoben bekommen, bevor sie Piep sagen können.

Und Gewalt von Einbruchstätern folgt oft der falschen Vorstellung heldenhaften Widerstand leisten zu müssen. Die Friedhöfe sind voll von toten Helden.

Lieber mehr in passive Sicherheitsausrüstung stecken, als sich auf die trügerische Sicherheit einer Waffe zu verlassen.

macagi am 08 Okt 2009 18:22:03

horst_1 hat geschrieben:Die Täterin hatte schon Strafanzeige gestellt bevor meine Tochter es uns erzählen konnte.


Das wäre dann der sogenannte Opferschutz??

Ich denke mal dein Fall ist glimflich ausgegangen, oder?

Gerade wieder gab es einen Fall mit den 3 Mädchen, die einen 51ig jährigen verprügelt haben - 20 Leute sollen was mitbekommen, bzw zugekuckt haben......

Wenn so was aber aus dem Hinterhalt geschieht hat selbst der Schwarzgurt keine Chance. Im Womo auch nicht, glaub ich. Und die ganzen chemischen Spraysachen halte ich auch für sehr bedenklich im WOmo (wie Hartmut schon ausgeführt hat). Auch mit einem Messer muss man umgehen können, die Selbstverletzungsgefahr ist hoch.

Anstatt in Waffen im Womo zu investieren würde ich lieber Näherungssensoren (über Fenster und Türen) installieren die mich dann aufwecken wenn zB Nachts jemand zu nahe kommt. Wenn ich dann das Licht anmache hauen die ab - viel bessere Strategie! Ist nicht meine Idee, ein Verwandter von mir hat sein Womo so ausgerüstet, und es hat ihn in Italien mal vor der Ausraubung bewahrt.

Das ist wie bei den asiatischen Kampfkünsten -'der beste Kampf ist der der gar nicht stattfindet' oder so was Ähnliches, sowas sagte der Meister doch zu Laubfrosch......(Kung Fu, wer das noch kennt).

Wenn du allerdings eine Hund hast der deinem Hund etwas böses will, dann ist das nicht gut.....

CarlosW am 08 Okt 2009 18:26:56

Ich bin Waffenbesitzer , nehme aber nie eine ins Womo mit ..
Kampfsport Ausbildung ,die mir in Brasilien schon einige male zugute kam , Hund und ein Beil neben dem Bett reichen.

Carlos

volley97 am 08 Okt 2009 20:56:20

das mit der Selbstverteidigung in Deutschlad ist nicht so ohne, auch hier muss man vorsichtig sein, sonst ist man schneller als man denkt der Dumme und das ist mehr als unangenehm und billig - dies ist in anderen Ländern besser geregelt :twisted:

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