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Hallo,
kurz vorweg: wir sind erst seit August 2009 stolze Besitzer eines 3.jährigen Wohnmobils. Versorgt ist er mit 3 x Exide GEL Batterie G80 - 12 Volt 80 Ah, einer Solaranlage und einem Wechselrichter. Die ersten Wochenenden lief auch alles wunderbar. Ladung war immer über 14 V. Nach Benutzung sank die Anzeige auf ca. 12.8 V. Dann kam ich auf die glorreiche Idee meine Senseo einzuschalten. Der Wechselrichter fiepte und fiel aus. Ich versuchte es jedoch immer wieder ( wahrscheinlich tödlich :( ). Am darauf folgenden Wochenende standen wir auf einem Campingplatz und holten uns den Strom aus der Steckdose. Wir haben leider den Ladevorgang nicht beobachtet. Dann ein seltsames Geräusch. Fazit: der Kondensator an unserem Ladegerät war kaputt. Wahrscheinlich wieder tödlich, :( blieben wir aber an der Steckdose. Okay neues Ladegerät gekauft (wieder das selbe wie vorher eingebaut) und gehofft dass nun wieder alles einwandfrei funktioniert. Großer Irrtum: denn wir kommen beim Laden nicht mehr über 13.4 V und nach kurzer Zeit ohne Stromverbrauch (haben wir prüfen lassen, kein eingeschleuster Verbraucher) singt unsere Anzeige bereits auf 11.8 V runter. Mit Verbraucher (Licht an, Fernseher über Wechselrichter) geht es ruck Zuck auf unter 11.V. Nun gut: alle Batterien ausgebaut: eine ist definitiv kaputt, denn nach einem Laden sinkt sie sofort rapide ab. Bei den beiden anderen Batterien konnten wir das so nicht feststellen. Aber Wir kommen beim Laden einfach nicht mehr über 14 V. Wir gehen mal ganz stark davon aus, das wir alle Batterien gehimmelt haben. Vielleicht weil sie mit dem kaputten Kondensator überladen wurden? Was nun? Wir würden uns auch neue Batterien kaufen. Aber welche? Und am liebsten mit mehr Ah. Die Exide GEL Batterie G110 - 12 Volt 110 Ah ist im Preis einfach horrend mit über 370 € . Habe von der 100Ah WINNER AGM Versorgungs- batterie für 209 € gelesen. Hat hierzu jemand Erfahrungen? Es wäre schön, wenn wir Laien eine paar Tipps erhielten. Hallo,
kurz vorweg: Willkommen im größten Wohnmobilforum Deutschhlands! Warum teure GEL und keine preiswerten zyklenfesten Säurebatterien? Hallo Bernd,
danke für die beiden Links. Habe mich zwar schon selber durch die Themen gesucht, aber nach so vielen Meinungen wußte ich gar nichts mehr. Bin jetzt zwar auch noch nicht viel schlauer, werden aber glaube ich kein Risiko eingehen und wieder 3 Exide GEL Batterie G80 kaufen. auf jeden Fall Danke und Sabine Hallo Rider,
bisher hat man uns von Säurebatterien abgeraten, weil die wohl auslaufen können. Und sind die nicht auch deutlich schwerer? Und was sind zyklenfesten Säurebatterien? (Sorry, aber wir sind enben ANFÄNGER) Kannst Du uns einige nenne, die Du empfehlen würdest? Und gibt es irgendwelche Nachteile? Danke schon mal und Sabine hallo,
wenn ihr einen großen wechselrichter betreiben wollt macht es auf alle fälle sinn über nassbatterien nachzudenken, den gelbatterien mögen das gar nicht. gruß udo
Hi Sabine, der einzige Nachteil ist imho, dass man einen kleinen 6mm Plastikschlauch nach außen/unten braucht um das Gas das beim Laden (Lichtmaschine) entsteht, abzuleiten und man muss ab und zu nach dem Flüssigkeitsstand schauen und evtl. etwas Wasser nachfüllen. Sonst nur Vorteile! Meine Empfehlung ist wie immer hier: --> Link Unter "Produktfinder" auf dieser Seite dann einfach schauen welche Größe Platz hat und die möglichst größte Batterie aussuchen. Strom hat man nie genug. 8) Hier noch weitere Infos von kompetenter Seite: --> Link Hallo Wolfgang,
Hallo Udo, Hallo Rider, Ihr habt es glaube ich geschafft, uns von einer Säurebatterien zu überzeugen. :D Vielen lieben dank für die zahlreichen Informationen. Aber noch eine Frage Udo: wieso mögen Gelbatterien keinen hohen Wechselrichter? Hast Du schlechte Erfahrungen damit gemacht? Viele Sabine
Wir besitzen seit ca. 12 Jahren einen Wechselrichter ( 1000 W ) , zwei Gel Batterien und haben keine Probleme. Wir kochen überwiegend elektrisch (Induktion ) und haben eigentlich selten Nachladebedarf Entschuldige aldie, aber so kann man dein Posting nicht stehen lassen. Egal ob mit oder ohne Wechselrichter hast du immer nur so viel Strom zur Verfügung wie deine Batterien ohne Solar und ohne Landanschluss hergeben.
Dann schau ich mir aber an wie lange du ohne Stromzufuhr von außen kochen kannst. :D moin Sabine und herzlich willkommen,
Gel-Batterien haben sicherlich genau wie AGMs ihre Vorteile. Aber im Hochleistungsbereich über WRs und groß dimensionierten Solar Anlagen zur umfassenden und schnellen Stromspeicherung sind sie halt Verlierer. Ne gute Säure Batterie wie die von Rider empfohlene benutze ich seit mehr als 8 Jahren im Bereich von professionellen Reinigungsmaschinen wie von Kärcher. Schnell jederzeit viel Strom etwa für Senseo und Föhn- Fans wie mich, da passt das. Und dann bei vergleichbarer Kapazität zu einem Drittel des Preises einer GEL... :) Zugegebenermassen auch nur ne Lebensdauer von realistisch 3-4 Jahren und mehr Pflegeaufwand. Meine Phase mit Gels war jedenfalls enttäuschend. Gerade auch bezüglich der langen Ladedauer über Solar. Und wer will ausserdem auf Senseo-Kaffee verichten. Der Tipp dazu hier im Forum ist übrigens die Inventum. Das funzt jeden Morgen bis abends :D auch nach Ösiland..... :P Frank04 Bussi lieber frank, ich liebe dir! :D :D
Meine Batterien halten immer mind. 6 Jahre, sogar 10 Jahre alte B. hatte ich auch schon. Man muss sie nur ein wenig pflegen, das ist wie bei den Frauen. Öfter mal etwas Liebe (laden), nicht zu viel und nicht zu wenig, ab und zu mal ein nettes Wort/Kompliment (Wasser) und sie danken es dir ein Leben lang. Ganz schlecht ist eine Unterladung!!!! :D :wink:
Hallo Wolfgang, Udo, Frank & Raider Hallo Sabine :wink: Gel-Batterien mögen es nicht, wenn sie mit hohen Strömen belastet werden. Egal ob beim laden oder entladen. Solltet Ihr eine Senseo, mit bannigen ~1500W, daran betrieben, zerrt es schon an ihnen. Wie schon weiter oben gesagt, ist eine offene Blei-Säure Batterie da genügsamer. Die AGM sind vergleichbar zur Offenen, kosten jedoch um einiges mehr. Auslaufen kann dort nichts, ausser das Gehäuse hat einen Schaden. Dafür gibt es aber spezielle Batterieboxen. Wichtig ist nur, auf eine Entlüftung (Schlauch) zu achten, da beim Laden Gase entstehen, die man nicht im Wohnraum haben möchte. :wink: Viel Spass noch weiterhin Menno Armin,
erzähl nix. Nach meiner wohl 12.ten Banner im harten Profieinsatz bei Kärcher geht es halt net mehr 100 % nach 3 Wintern!!! :D Aber ansonsten freu ich mich, dass meine neue "Energy Bull" mit 230 Ah morgen hier eintrifft. Mehr als 60 kg geballte Senseo- und Föhnenergie ohne Wenn und Aber für 238,- € inkl. Versand. Das ist absolute Man-Power!! Schon allein vertrauenserweckend anzusehen! Da kann man sich als Mann noch selbst drum kümmern mit Wasser nachfüllen und so. Und die Holde erstarrt bei 51 cm Länge in Ehrfurcht, weil ich sie in der Seitendinette eingebaut habe und sie dort nur noch 3 Flaschen Mumm Sekt bunkern kann. Aber dann funzt der Föhn wenigstens wieder... 8) Bitte jetzt keinen Glaubensstreit um die ideale Batterie. :cry:
Wer seine Holde liebt, haucht ihr jedes Haar einzel trocken! :D 230Ah....das ja mal'ne Hausnummer :wink: moin birger,
wir gleiten wohl jetzt ab..., armin ja sowieso. gut, dass der admin schon schläft.... :) VOLL O.T. :D
Die Mods sind aber noch wach..... :wink: Einfach mal nur meine Erfahrung:
Ich hatte die gleichen GEL-Batterien verbaut wie Ihr und diese hatten auch ein paar Jahre gut ihren Dienst gemacht. Gestört hatte mich während dieser Zeit nur, dass ich sie durch längeres Fahren nicht aufladen konnte, weil sie max. knapp 7 A Ladestrom aufgenommen hatten (auch beim Anschluß am Landstrom). Letzten Sommer wollten sie gar nicht mehr ..... augenscheinlich voll gaben sie nach knapp 20 Minuten TV und etwas Licht (ca. 5 A Entnahme) den Geist auf. Schnell mußten neue her und ich habe mich für die AGM von Banner entschieden. Die Batterien sind ja noch recht neu, kann mich aber bisher nicht beklagen. Einer Stromentnahme (kurzfristig) bis 15 A haben sie locker ertragen und beim Laden beginnt das Spiel in einer Größenordnung von ca. 20 A. Für 2 x 95 A-Batterien habe ich knapp über 300.- € bezahlt. Kurz nach meinem Kauf erschien in einer Fachzeitschrift ein Bericht. Danach sind meine gekauften Batterien auf dem 2. Platz gelandet (Erstplazierte hat andere Baumaße, die bei mir eh nicht gepaßt hätten). Insofern bin ich recht zuversichtlich für die nächsten 3 bis X Jahre. Über Säurebatterien hatte ich auch nachgedacht .... wollte zu dem Zeitpunkt einfach nur günstig erneuern. Aber bei meinem Batteriefach wäre eine Pflege dieser nur schwer machbar, daher sind sie für mich persönlich ausgeschieden. lg Meule Unsere Gelbatterien haben 8 Jahre gehalten, und halten vielleicht immernoch, wir habens Womo verkauft, und wissens nicht.
Das neue hat nun Säure, aber angeblich wartungsfrei, d.h. wir haben dort in den Kasten noch nie reingeguckt, weils so geschrieben steht :oops: Müssen wir die Box aufmachen und nachsehen?
Wirst gar nix machen können weil geschlossen...... Moin Frank,
Du schreibst, Du hast Deine Batterie für 238 € incl. Versand bekommen. Ich hab sie bisher nicht unter 258 € plus Versand gefunden. Magst du uns Deine Quelle verraten ? Denn genau so eine Batterie soll demnächst in meinem WoMo ein neues zu Hause finden. Henning Hallo alle zusammen,
voweg: SUPER die vielen hilfreichen Tipps. :) Jetzt steht es also fest: wir werden auf Säurebaterien umsteigen. Und zwar die von Rider beschriebenen Bann... ! Nun aber meine nächste Frage: Wir wollen natürlich so viel AH wie möglich 8) Dachten erst an 3 Stück a 100 AH. Vom Platz her gingen aber auch eine 230 AH und eine 100 AH. Nun meine Frage: ich habe im Forum gelesen, dass man nur gleiche Batterien nutzen soll. Bedeutet dass, besser doch 3 x die selbe a 100 AH? So, habe natürlich nach Preisen gegoogelt und folgendes gefunden: 100AH für 111,87 € und 230AH für 260,48 €. Einmalig Porto 13,95 € und es werden gegen Quittungsvorlage Entsorung alter Batterie nochmal pro Batterie 7,50 € erstattet. Ich weiss allerdings nicht wie ich den Link platzieren kann, und ob ich das darf :? nur soviel: hat was mit OWL und auto zu tun 8) Viele Sabine Ach übrigens, die Invetum ist bereits auch schon nach meinem "Senseounglück" im Einsatz Hallo,
habe lange Erfahrungen mit GEL Batterien gehabt, früher beruflich und seit 1995 im Womo. GEL zu empfehlen ja, aber nur mit geeigneten Ladeeinrichtungen wie Sterling Lader z.Bsp. Ferner gibt es GEL Batterien als Industrie Ausführung, heissen nicht EXIDE, sondern noch SONNENSCHEIN. Habe so eine 115Ah gebraucht erstanden, kostet allerdings neu um die 480€ und soll mit geignete Ladeeinrichtung 10 Jahre halten... gary32
Langsam sollte ich mich mal mit Banner zwecks Provision in Verbindung setzen. :D :wink: Sabine, in dem Link den ich dir angegeben habe steht vom Batteriepapst KRÖGER folgendes zu lesen : • wenn Sie zwei oder mehr Versorgungsbatterien parallel schalten wollen um die verfügbare Kapazität zu erhöhen, verwenden Sie nur Batterien der gleichen Type, gleichen Alters und gleicher Kapazität Warum hören Frauen blos nie richtig zu wenn Mann was Wichtiges sagt bzw. lesen, wenn überhaupt, nur so darüber hinweg??? :bgdev: :wink: Ich persönlich bin sowieso eher für kleinere Batterien. Da hat man den Vorteil des geringeren Gewichts wenn man sie mal heraus heben muss. Is a besser fürs männliche Kreuz, das ja auch der Frau zugute kommt. :wink: Zweitens, wenn mal eine den Geist aufgeben sollte, muss man nicht gleich, wie in eurem Fall, 2/3tel der Kapazität austauschen. @ Rider
Hallo Rider, :oops: tja, Frauen eben :oops: Ich werd dann wohl an dass Kreuz meiner besseren Hälfte denken, ganz richtig: ich hab ja auch was davon. :D Viele und Danke :)
Aber den Nachteil des größeren Platzverbrauchs (Volumen) bei gleicher Kapazität (Ah) ... nur wer viel Platz im Batteriekasten hat, kann sich "viele kleine" leisten ... Hallo,
Auch ich stehe neuerdings vor dem gleichen Problem mit neuen Batterien. Die Motorbatterie ist 8 Jahre alt und die beiden Wohnraumbatterien mit 90 Ah sind 10 Jahre alt, alles Säurebatterien. Werde die Batterien auf 100 Ah aufrüsten. Natürlich kommen wieder Säurebatterien zum Einsatz. Habe bei e-Bay eine für 120,- € Solar/Bootsbatterie gefunden. Gefunden auch eine 95 Ah Banner Batterie für 184,-€. Beachten sollte man auch die Größe der Batterie, damit sie auch in den vorgesehen Batteriekasten reinpassen. Auf jeden Fall sollten diese von der Ah Zahl gleich groß sein. Warum?? Erklärungsversuch, Die Batterie wird nur bis zur Amperezahl geladen,welche die niedrigste hergibt. Also eine 80 und ein 140 Ah Batterie zusammen am Ladegerät werden beide nur bis 80 Ah geladen. Außer man hat zwei Ladegeräte an Bord also für jede Batterie eins. Auf jeden Fall Zyklenfest. Das Ladegerät sollte aber auch für diese Kapazität ausgelegt sein. beste Harald
stimmt erst mal, in diesem Fall braucht man nicht nachzudenken, und der Hersteller verkauft gleich mehrere Batterien für die Nachdenker etwas differenzierter: - gleicher Typ: kurzfristig akzeptierbar, Gels werden ggf. zu wenig, offene Säure ggf. zuviel geladen, je nach Einstellung Ladegerät - gleiche Kapazität: deswegen muß nicht eine entsorgt werden. Ist elektrisch eine Parallelschaltung unterschiedlicher Widerstände, d.h. Ströme teilen sich umgekehrt auf, wenn vorher parallel entladen und gesund werden beide auch gleichzeitig voll, 80 und 100Ah macht überhaupt nichts - gleiches Alter: unterschiedliches Alter = unterschiedlich sulfatiert = unterschiedliche Kapazität, 2 und 3 Jahre macht falls beide gesund auch nichts also eines der Kriterien kann man bei gesunden Batterien schon mal (zeitweise) ignorieren, aber unterschiedliche Typen mit unterschiedlichem Alter bei unterschiedlicher Kapazität muß wirklich nicht sein. Allgemein kann man sagen daß - Laden kein Problem macht, - Entladen auch nicht, - aber bei Ruhe: da wird nämlich die Batterie mit der höheren Selbstentladung die andere gnadenlos mit runterziehen, was dann der stärkeren Batterie schon das Leben verkürzen kann wenn man nicht aufpaßt
nein. beide Batterien sehen die gleiche Spannung, wobei die stärkere den Ladeverlauf bestimmt und den höheren Strom abbekommt. Ladegerät muß natürlich beide versorgen können (Strom > 10% Ah-Wert) grüße klaus
Wir benutzen ( wie ich bereits erwähnt habe ) eine Induktionskochplatte und diese erledigt z.B den normalen Kochvorgang in einer wesentlich kürzeren Zeit als sonst erforderlich ist. Wir benutzen ausschließlich das entsprechende Geschirr mit Glasdeckel und haben somit gespannten Dampf im Topf, also mehr Hitze als man mit kochendem Wasser erreichen kann, (ähnlich einem Dampfkochtopf ). Wir haben bereits auf unseren Touren mehrfach Mobilfahrer gesprochen die ebenfalls diese Art des Kochens praktizieren und die Induktionsplatten nicht mehr missen möchten. Der Verbrauch an elektrischem Strom ist vergleichbar mit dem TV Empfang und da wir überwiegend im Süden von Europa unterwegs sind haben wir keine Probleme, sind wir jedoch in Deutschland , dann lassen wir schon mal mittags den Moppel laufen da die Solaranlage das nicht wieder auffüllen kann. Hallo,
campingschnecke wollte ja eigentlich wissen, ob Gel oder AGM vorzuziehen ist: also Gelbatterien • Widerstehen Tiefentladungen besser, aber nicht Temperaturen über 37° C wegen der Gefahr von thermischer Instabilität • Benötigen eine Vorbereitung von 10 bis 15 Zyklen oder "Einlaufzeit" • Liefern eine geringere Kaltstartleistung • Haben 80% der Kapazität einer ähnlich großen AGM-Batterie, sie sind also bei gleicher Kapazität größer • Benötigen höhere Ladezeiten und geringere Ströme • Sind weniger empfindlich gegen unbeabsichtigtes Überladen • Vertragen keine falschen Ladespannungen, spezielle Batterieladegeräteinstellungen sind nötig • Haben geringere Kapazität bei niedrigen Temperaturen • haben bis zu 20% mehr Zyklen als Vliesbatterien • Kosten mehr, weil teurer bei der Herstellung • Können wegen Überladung Kapazität durch Hohlräume zwischen den Platten verlieren • Vertragen eine maximale kontinuierliche Entladung von 25% der Kapazität gegenüber 33% bei AGM rein theoretisch erstellt man jetzt einen Anforderungskatalog, sortiert und wichtet die Kriterien, vergibt Punkte für jedes Kriterium und schon ist die Wahl gelaufen..... grüße klaus edit: noch ein HInweis: nie eine AGM- oder Gelbatterie kaufen, die über 12 Monate alt ist, weil sie permanent sulfatiert sein und Kapazität verloren haben könnte. (Ausnahme: sie war beim Händler laufend nachgeladen worden) Wie man allerdings das Herstellungsdatum entschlüsselt, entzieht sich meiner Kenntnis moin Henning,
sorry, hast zum großen Teil recht! :( Es sind 258,- €, ein Tippfehler meinerseits. ZZgl. allerdings NUR 5,90 € Versand. Den Link kann ich mir ja sparen, Meine Banner iss unterwegs und ich melde mich, sobald sie angekommen ist und ich weiß, wie ok sie ist.. Warte also noch 2 Tage mit Deiner Bestellung. :) moin Klaus, Deine Aussagen sind ja immer 100 %. Aber für mich kommen noch einige Argumente hinzu. Keine zusätzliche Verkabelung zwischen den Akkus, weniger Platzbedarf, weniger Gewicht, günstigerer Preis. Und, wie Du ja schon sagtest, weniger Fehlerquellen, weil ja auch eben KEINE 2 oder mehr Batterien geladen werden. In aller Nichtseriosität darf ich mir dann doch noch mal den o.g. Hinweis erlauben, dass das echte man-power ist. Das Teil strunzt vor Kraft... Sagt ja nix, ihr Breitreifen und Breitachsenfahrer.... :D Bis denne Frank04 noch was:
bei gleicher Kapazität (und gleichem Typ) ist vermutlich die Batterie besser, die mehr wiegt. Weil mehr Blei drin ist, und Blei = Kapazität bei gleicher Kapazität ist sehr sicher die besser, die den niedrigeren Innenwiderstand hat. Weil niedrigerer Innenwiderstand = mehr Blei, stärkere Zellenverbinder, weniger Spannungsabfall, mehr Strom. weil der Innenwiderstand im Vergleich zwischen verschiedenen Herstellern eine genaue Aussage über die Leistungsfähigkeit ist, tun sich manche Hersteller mit Aussagen dazu schwer.... den Innenwiderstand kann man selbst messen: 1. Spannung unbelastet messen 2. kräftig belasten, rund 20A, Spannung messen, Strom messen Innenwiderstand = Spannungsdifferenz/Strom also, die billigste Batterie muß nicht unbedingt das größte Schnäppchen sein.... vor allem wenn die Palette mit gefüllten Batterien schon 2 Jahre bei einem Großhändler im Lager stand.... grüße klaus Hallo willi chic, zu Deinem letzten Beitrag; bin bzgl. Gel mit den meisten Aussagen einverstanden, aber das mit dem Überladen stimmt so nicht. Wann wird eine Blei-Säure-Batt., egal ob Gel/AGM/Flüssig-E-lyt überladen?
Doch nur, wenn sie verstärkt in die Gasung getrieben wird, d.h. bei verschlossenen Batt.(Gel/AGM) wenn die katalytische Rekombinationskapazität f. die elektrolyt. entstandenen Wasserstoff/Sauerstoffgase überschritten wird u. diesselben abgeblasen werden(irreversible Schädigung salopp Austrocknung). Bei Flüssig-Batt. ist es egal, muss halt Aqua dest. nachgefüllt werden. Die Ladung ist primär (temp.-komp.) spannungsabhängig, bei Gel zw. 20-25° C 14,4V max. "Und hier sind die Gel am empfindlichsten", AGM(europ. Produktion) ist zwar auch empfindlich, kommt aber prakt. kaum zum Tragen, da sie Endladesp. bis 14,7-14,8V vertragen, Einstellung, die nur die neuesten LG u. EVS haben. Die meisten AGM werden in Gel-Schalter-Stellung IUoU 14,4V u. 10-12h Dauer(f. Absorption) geladen u. werden somit nie ganz voll, geschweige denn in die Gasung getrieben. Nebenbei: bei den zeitgeregelten Absorptionsphasen laden die Geräte die verschloss. Batt. 10-12 Std., die Flüssig-Batt. 3-4 Std., Unterschied deshalb, damit man bei letzteren nicht so viel Wasser braucht. Und sie sind schneller voll. Richi :D :D :D es ist vollbracht: wir haben soeben 3 x 100 AH Banner Säurebatterien bestellt. :D :D :D
Euch allen ein riesen DANKESCHÖN für die vielen vielen Tipps. Werden dann von unseren ersten Erfahrungen berichten und hoffen dann auch anderen mit unseren gesammelten Erfahrungen Tipps geben zu können. Viele Sabine moin Richi,
wers jetzt noch net verstanden hat, gehört gehauen. Super. Danke :) moin Klaus, abgesehen von dem kleinen Gewichtsunterschied, dass man bei z.B. 3 Batterien tatsächlich 4 Wände und 4 Anklemmpole mehr hat, gehts doch dann in die Theorie.... :? hab mir echt die Freiheit genommen, hier bei ATU anzurufen. Ich glaube, selbst bei den Batterieherstellern wissen sie nicht, wie viel Blei innerhalb der einzelnen Batterien verbaut wird. Ich hatte den Eindruck, ich würde bei dieser Frage überfordern..... :) Aber es hat Spass gemacht :D So viel Zeit muss sein! Viele Frank04 Ich habe bei mir in der Nachbarschaft einen Servicetechniker eines sehr renomierten Staplerherstellers.
Den habe ich gestern mal zur Brust genommen. Er macht beim Service, auswechseln der Batterien, nur noch Exide Multicraft rein. Diese sollen die dicksten Leiterplatten haben und vor Robustheit (Tiefentladungsfestigkeit, etc.) gerade so strotzen. Sollte meine Gel Batterie das Zeitliche segnen, sicherte er mir ein "Probeexemplar" zu :D Ich kann also in ein paar Jahren berichten :wink: Hallo, und eben diese Sorte war bei mir n. 3 Jahren platt durch Zellenschluss, ein anderes Exemplar brach sehr schnell in der Kapazität ein.Stopfenqualität war auch nichts Besonderes. Mag sein, dass es Einzelfälle sind, aber mit Gel v. Exide(G80) hatte ich auch Ärger n. 9 Mon. , bekam sie aber anstandslos d. Werk ersetzt, dieser Ersatz lebt nun schon fast 5 Jahre,ist noch recht rüstig(75% Kapazität n. 4 Jahren Einsatz).
Habe die 2 Multicraft vor 6 Mon. durch Deta Solar(damals 109€) ersetzt, mal sehen. Entladungen bei allen nie über 50%. Richi
Das ist ganz einfach. Bei guten Markenherstellern und guten Lieferanten steht sowas auf der Batterie. Bei der Bestellung darauf bestehen, Nachweis des Produktionsdatums und bei Bestellung von mehreren Batterien auch noch darauf, aus einer Produktionscharge beliefert zu werden. Ich weiss, dass damit viele Billigheimer und Nonames wegfallen. Qualität hat halt seinen Preis. |
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