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Ewige Undichtigkeiten im Carthago, gibt´s die ideale Lösung 1, 2, 3


carthagocliff am 31 Mär 2010 22:03:55

Nach über 3 Monaten Aufenthalt und viel Regen sind wir seit gestern wieder aus Spanien / Portugal zurück.

Nach nur wenigen Wochen hatten wir wieder einmal einen Wassereinbruch im Alkoven unseres Mondial, das Wasser tröpfelte unbemerkt in der Nacht über das Ablagefach, dann Fensterabdeckung über Kissen in den Teppich unter der Matratze und Lattenrost. Viel Wasser ! Ich also aufs Dach, notdürftig mit Silikon abgedichtet, dann viele Tage alles trockengelegt.

Nach 1 Monat dann Wassereinbruch auf der anderen Seite des Alkoven. Wieder alles naß. Wieder die Trockenlegaktion über Tage aufs Neue. Wieder aufs Dach und Flicken.

Nun bin ich Kummer von Carthago schon gewöhnt, ist mein 4. Wassereinbruch in 14 Monaten, von undichten Fenstern ganz zu schweigen. Ok, geht auf Dichtheitsgarantie und kann beim RTM Schaum kein Holz erreichen, aber die vielen Umstände, Ärgernisse und das bei einen Womo in der Preisklasse >100 t - unbefriedigend und ärgerlich.

Nun hatte ich viel Zeit im Ausland , mir andere Lösungen anzuschauen und nachzudenken, warum denn überhaupt es solche Konstruktionen wie bei mir gibt, daß nur wenn ich nach vorne geneigt stehe , das Wasser abläuft. Andernfalls steht immer eine leichte Wasserschicht am Dach.

WARUM kann man kein Mobil konstruieren, bei dem gar kein Wasser oben reinlaufen kann.

Neidisch schaute ich auf die ganz alten Hymer Mobile, die hatten schon ein GFK Dach, ähnlich wie ein Deckel, nur daß sie AUF die Wand, nicht über die Seitenwand, aufsetzen. Ich habe auch eine Konstruktion gefunden, wo das Dach als Deckel konstruiert ist und über die Seitenwände geht, war ein französisches Mobil, Marke La Voyager (oder so ähnlich).

Habe ich nun ein Montagsmobil ??? Oder sind die Hersteller nur unfähig, so zu konstruieren, daß es nicht reinregnet.

Kennt jemand von Euch andere Hersteller, die solche Konstruktionen anbieten, daß kein Wasser eindringen kann. Das Optimum sind da ja wohl die Monocoque Aufbauten wie Esterel oder ähnliche.

Es grüßt Euch ein ziemlich frustrierter

Christian

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jakeomat am 31 Mär 2010 22:20:55

Hallo Christian,

mein Beileid, so stellt man sich einen Urlaub sicher nicht vor... Vor allem wenn's auch noch andauernd regnet!

Auf die Gefahr hin, von diversen Eura-Hassern gesteinigt zu werden... Bei den neuen Modellen ist der Alkoven aus einem GFK-Formteil. D.h. man muss sich schon an einem Felsüberhang ein Loch reinfahren, damits da reinläuft.

Sicherlich ist der Übergang zum restlichen Aufbau dann wieder eine Schwachstelle, ich habe aber bisher von keinem gehört, der da nen Wassereinbruch gehabt hätte. Meiner ist jedenfalls nach jetzt 15 Monaten permanentem Einsatz (inkl. Nassschneeauflage von bis zu 20cm, mehreren sintflutartigen Regengüssen im Allgäu, Hagelschauern, Frost bis -30°C, Hitze im Hochsommer etc.) und 69.000 gefahrenen km immer noch trocken wie die Gobi.



Jake

chrystal am 31 Mär 2010 23:40:58

Wenn man die Formenvielfalt der Preß- und Stanzteile im PKW-Bau anschaut, ist es wirklich unverständlich warum die WOMO Hersteller nicht in der Lage sind, ein Dachblech herzustellen, das einige (10-15) cm seitlich über die Seiten- und Rückwände, sowie Alkovenfront herunterreicht und bei dem die Dachausschnitte nach oben gebördelt ausgeführt sind, zumal Alublech ohnehin leichter als Karosserieblech zu bearbeiten ist.

Aber soll ja nicht ewig halten, so ein Vehikel.

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Beduin am 01 Apr 2010 07:15:54

Genial wäre das schon wenn die so ein Formteil herstellen würden, können sollten sie es ja.
Cristall hatte gute Dächer, da waren rechts u links solche "Hutzen" dran, da konnte das Wasser nicht an der Seite runter und das ganze Dach so schräg das das meiste gleich nach hinten weglaufen konnte.

Tust mir schon leid, mit dem ganzen Ärger :knuddel: Denke allerdings das du ein Montasauto erwischt hast. Bin ja lesender weise in zig Foren unterwegs und vergleichbares habe ich noch nicht gelsesn.
Drücke dir die Daumen das sie es jetzt dicht bekommen und du wieder Freude an deinem schönen Mobil haben kannst :)

aldie am 01 Apr 2010 07:29:19

Es ist nicht alles gut was von oben kommt, selbst wenn es nur Wasser im Mobil ist.

Ich kann trösten, wenn das Wasser von unten kommt und unterhalb der Türöffnung in den Raum läuft, dann wird es erst richtig schlecht, auch so etwas gibt es, denn die Öffnungen von unten kann man nicht abdichten , sondern nur warten bis das Wasser wieder abläuft. ( passiert im Oktober 2010 in Südfrankreich ).

aldie am 01 Apr 2010 07:39:46

Richtigstellung : Richtig ist Calabrien Ende Oktober 2009

agu am 01 Apr 2010 09:01:06

An einen Montagswagen glaub ich nicht, es sei denn, daß unser ehem. Mondial am gleichen Montag gebaut wurde.

dentaka am 01 Apr 2010 09:29:23

carthagocliff hat geschrieben:Nach nur wenigen Wochen hatten wir wieder einmal einen Wassereinbruch im Alkoven unseres Mondial, das Wasser tröpfelte unbemerkt in der Nacht über das Ablagefach, dann Fensterabdeckung über Kissen in den Teppich unter der Matratze und Lattenrost. Viel Wasser !
Christian


Schreibe eine Mail (mit Bildern) oder rufe doch mal Carthago an und lass dich zu Herrn Riess verbinden und schildere sachlich und im ruhigen Ton deine Probleme - dann wird dir sicher geholfen.

Andreas

carthagocliff am 01 Apr 2010 16:25:39

Nun haben wir uns all die Wochen auch vorgestellt, was denn passiert, wenn wir solch ein Womo auf der Straße stehen haben und z. B. zwei Wochen es nicht betreten. Soll ja vorkommen , oder ??? Und es regnet viel, soll ja auch vorkommen :wink: ??? Wie schaut es da aus. Auch bei Carthago ist unter dem Lattenrost eine Holzkonstruktion, Isolierung, darunter das Fahrerhaus. Nicht vorzustellen, wohin all das Wasser läuft !! Das sind wir gleich beim schon mal diskutierten Thema FOLGESCHÄDEN.

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie ein feuchter Teppich unter der Matratze schon nach einigen Tagen stinkt ??? Haben wir miterlebt. Und wie lange es dauert, solch einen mit Schaumstoffrücken trockenzubekommen (wir hatten kein 220 V, kein Heizgebläse, keinen Fön,etc.)

Andreas! Danke für den Tip, im Werk anzurufen. Ich habe das Fahrzeug gebraucht vom Werk gekauft und dort auch die ersten Wassereinbrüche beheben lassen. Weißt Du, was dort gemacht wurde? Die Fuge wird etwas ausgekratzt und Dichtmasse reingeschmiert. fertig? Hat bei mir nur einige Monate gehalten, die Nachbesserung habe ich beim Händler gemacht. Dies werde ich auch mit den jetzigen Löchern machen.

Trotzdem ist mein Glauben an "Premium" sehr zerknittert.

Viele
Christian

dentaka am 01 Apr 2010 17:00:23

Mach einfach mal einen neuen Versuch. Der alte Serviceleiter ist weg (der ist mit dem D-Zug durch die Kinderstube gerauscht) und der neue Leiter hat einen ganz netten und freundlichen Eindruck bei uns hinterlassen.
Daumendrück
Andreas

flens am 01 Apr 2010 20:50:58

Hallo Carthagocliff,

ich besitze seit etwas mehr als 1,5 Jahren einen Mondial 57 Bj 2005 auf Sprinter Basis und kann Deine leidvollen Erfahrungen - Gott sei Dank - nicht teilen. Der Aufbau meines Fahrzeuges ist - einmal abgesehen von der Alufraßproblematik an den Schürzen, die daraufhin ausgetauscht worden sind - 1a Qualität, da gibt es wirklich nichts zu meckern. Anfällig ist nur die Sprinter Basis, da gäbe es einiges an Qualität zu verbessern.

Natürlich ist es völlig indiskutabel, bei einem Fahrzeug dieser Preiskategorie mit mehrmalien Undichtigkeiten leben zu müssen. Du hast im Rahmen der Dichtigkeitsgarantie, die Du Dir letztlich durch jährliche teure Prüfungen erkaufst, einen rechtlichen Anspruch darauf, dass Carthago das Problem fachgercht und dauerhaft beseitigt. Das Auskratzen der Fuge und anschließende Abdichten stellt offenbar keine solche Maßnahme dar, auf die Du - wie gesagt - einen rechtlichen Anspruch hast. Ich bin zwar technischer Laie und kann Dir nicht sagen, wie eine fachgerechte und dauerhafte Reparatur durchgeführt werden muß, ich würde aber an Deiner Stelle gegenüber Carthago darauf bestehen, dass es ordentlich gemacht wird, was ersichtlich ja bislang nicht geschehen ist, denn sonst hätte es nicht wieder undicht werden dürfen. Ggf. müßtest Du das auch mit anwaltlicher Hilfe durchsetzen. Wenn Du eine Rechtsschutz hast, geht das auch ohne Kosten.

Ein konstruktives Problem halte ich für ausgeschlossen, sonst müßte dieses Problem viel häufiger auftreten. Also setz Dich durch.

Natürlich ist der ganze Ärger und Zeitaufwand nervig, gerade deswegen würde ich aber an Deiner Stelle darauf bestehen, dass dieser Ärger durch dauerhafte Beseitigung des Problems kompensiert wird.

Viel Erfolg dabei.

aus dem hohen Norden

PS: war gerade heute bei der Dichtigkeitsprüfung. Auch wenn diese eine Farce ist, weil es letztlich nur eine teure Sichtprüfung ist, wurde jedoch nichts festgestellt. Alles knochentrocken!

carthagocliff am 01 Apr 2010 21:07:59

Hallo Flens

Danke für die ausführliche Erörterung.

Wohl wahr Dein Zitat, "......eine teure Sichtprüfung ist...", denn welche Feuchtigkeit kann man wohl messen in einem Aufbau, der keine Feuchtigkeit aufnimmt?? So zahlt man also jährlich für nichts.

Bei der letzten Mängelbeseitigung war ich bei einem sehr kompetenten Händler, dessen Mitarbeiter mir gegenüber zugab, es handele sich um eine (Zitat)".....Wartungsfuge....", also sinngemäß um eine Fuge, die halt aushärtet und undicht wird und also zeitweise erneuert werden muß.

Meine Frage aber an die Erfahrenen: Wie schaut denn in meinen Fall eine fachgerechte Reparatur aus. ( Mir kann man ja im Werk viel erzählen ) Ist also Eurer Meinung nach ein Auskratzen und Neueindichten nicht fachgerecht. Wer hat so etwas mal erlebt und weiß wie es richtig gemacht werden muß?



Christian

flens am 01 Apr 2010 21:58:06

Hallo Carthagocliff,

habe gerade mal in einen alten Prospekt des Mondial aus 2003/2004 reingeguckt. Dort ist die Verbindung zwischen Dach und Wand sehr anschaulich dargestellt. Dach- und Seitenwände werden durch einen massiven Aluminiumringanker verbunden. Ausweislich des Bildes im Prospekt überlappt das jeweilige Ende des Ringankers das Dach und die Seitenwand um einige mm oder gar cm. M.E. müssten diese überlappenden Enden vollflächig mit der überdeckten Wand- bzw. Seitenwandfläche verklebt sein. Das müßte der "Hauptschutz" gegen eindringendes Wasser sein. Die äußere Fuge am Ende des überlappenden Teiles des Ringankers kann dann nur noch zusätzliche Sicherheit sein. Wenn nun bei Dir möglicherweise die Abdichtung nur noch durch die äußere Fuge, deren Material ungeschützt den Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, erfolgt und die breitflächige Abdichtung durch die Verklebung zwischen Wand und Ringanker fehlt, kann ich mir den Eintritt des Wassers bei nachlassender Qualität der Fuge vorstellen.

Ev. muß der Ringanker ab und neu eingedichtet werden. Wenn das die technisch einzig zuverlässige Möglichkeit wäre - was ich nicht sicher weiß - , die Dichtigkeit dauerhaft herzustellen, müßte Carthago das im Rahmen der gewährten Garantie erledigen.

Mal sehen, ob sich hier vielleicht noch ein technischer Fachmann meldet ...

,
flens

carthagocliff am 03 Apr 2010 21:36:26

Hallo Flens !
Genau so ist mir der Aufbau auch bekannt. Deswegen bin ich noch erstaunter , daß so eine Überlappung von mehrer cm dauernd undicht wird.

Nur wie soll ich Laie jemals einen Hersteller oder Händler dazu bekommen, den Ringanker mühesam auszubauen. Wird keiner freiwillig machen, wenn ich nicht schlagende Argumente vorbringen kann, daß dies nötig sei. So werde ich weiterhin die Flickversuche hinnehmen müssen, allerdings werde ich in ein paar Tagen beim Händler darauf bestehen, daß die ganze Fuge rundum erneuert wird.

Viele
Christian

matthiast4 am 03 Apr 2010 21:52:55

Karmann!

Mein Colorado hat ein Dach aus einem Stück. da gibts keine Fugen oben wo das Wasser reinläuft.

mueckenstuermer am 04 Apr 2010 11:44:53

flens hat geschrieben:Der Aufbau meines Fahrzeuges ist - einmal abgesehen von der Alufraßproblematik an den Schürzen, die daraufhin ausgetauscht worden sind


Den Aluringanker kann man nicht tauschen ohne das Wohnmobil komplett zu zerlegen. Ich nehme an, der Aluanker wurde einfach abgelfext und neue Teile angeklebt und angenietet.

Wem das als Reparatur in dieser Preisklasse genügt, mag das gut finden. Ich halte diese Form der Rep. für Sachbeschädigung.

Was erzählst Du denn dem Käufer, wenn das Fahrzeug mal veräußert werden soll!? Das Ablexen des Aluankers kommt einem Austausch der Seitenschweller beim PKW gleich, entspricht also einem mittel schweren Unfallschaden. Der muss auch ungefragt offenbart werden.

Noch was zum Carthago-Aufbau.

Holz ist in der Bodenplatte, zwischen den GFK-Schichten. Da würde ich mal nach Feuchtigkeit suchen, denn wenns oben reinläuft, kommt das Wasser irgendwann auch unten an...

m.

flens am 04 Apr 2010 13:23:40

Hallo Mückenstürmer,

da hast Du wohl was falsch verstanden. Die Aluschürzen sind ausgetauscht worden, nicht der Ringanker oberhalb der Schürzen.

Wir reden hier vom Ringanker im Bereich des Dach-/Wandanschlusses. Interessant wäre zu wissen, ob der sich austauschen läßt.

Habe gestern bei meinem Mondial beim Reinigen des Daches die schwarze Dichtungsfuge nochmal vorsorglich kontrolliert, alles absolut unbeschädigt. Mir ist es ein Rätsel, wie da etwas undicht werden kann. Für mich klingt das nach einem "Montagsauto", um das sich der Hersteller im Rahmen der Garantie kümmern müßte/sollte.

Und an Carthagocliff die Frage: wie stellt sich Carthago denn zu diesem neuerlichen Wassereintritt?

.

mueckenstuermer am 04 Apr 2010 15:19:03

flens hat geschrieben:Hallo Mückenstürmer,

da hast Du wohl was falsch verstanden. Die Aluschürzen sind ausgetauscht worden, nicht der Ringanker oberhalb der Schürzen.

Wir reden hier vom Ringanker im Bereich des Dach-/Wandanschlusses. Interessant wäre zu wissen, ob der sich austauschen läßt.

Habe gestern bei meinem Mondial beim Reinigen des Daches die schwarze Dichtungsfuge nochmal vorsorglich kontrolliert, alles absolut unbeschädigt. Mir ist es ein Rätsel, wie da etwas undicht werden kann. Für mich klingt das nach einem "Montagsauto", um das sich der Hersteller im Rahmen der Garantie kümmern müßte/sollte.

Und an Carthagocliff die Frage: wie stellt sich Carthago denn zu diesem neuerlichen Wassereintritt?

.


Die Seitenschürzen kann man tauschen. Die sind mit einem Keder im Rindanker eingehängt. Nur wenn die Aluschürzen Alufrass haben, dürfte in der Regel der Rindanker auch betroffen sein!?

m.

carthagocliff am 05 Apr 2010 13:34:11

Hallo Flens, Hallo Mückenstürmer !

Habe gestern bei meinem Mondial beim Reinigen des Daches die schwarze Dichtungsfuge nochmal vorsorglich kontrolliert, alles absolut unbeschädigt. Mir ist es ein Rätsel, wie da etwas undicht werden kann. Für mich klingt das nach einem "Montagsauto", um das sich der Hersteller im Rahmen der Garantie kümmern müßte/sollte.


Bevor wir in die falsche Richtung laufen, genau um die von Flens beschriebene schwarze Dichtung geht es. Auch mir war und ist es ein Rätsel, warum es immer wieder dort undicht wird. Und Flens, glaube mir man sieht es nicht mit freien Auge, ob dort ein Loch ist. Ich war oft genug am Dach, immer mit den Wissen, es muß da ein Loch sein, man sieht aber nichts. Nach meinen provisorischen Dichtbemühungen kam aber kein Wasser mehr rein. Und glaube mir auch, da kam wirklich viel Wasser rein, es rannte richtig durch. Ein Handtuch nach 1 Stunde harten Regen war vollgesaugt.

Ja, Flens, der Hersteller kümmert sich ja auch, aber mit den von mir geschilderten Folgen, daß es woanders wieder reinregnet. Warten wir mal ab, was der Händler mir rät, wie wir weiter vorgehen. Werde den diese Woche ansprechen, über Ostern gings ja nicht.

Trotzdem nochmals die Frage, vielleicht auch an Dich Mückenstürmer, wie denn eine fachgerechte Reparatur bei Undichtigkeit an diesem Dach / Wandprofil auszuführen ist. Hat das jemand schon mal erlebt ???

Viele
Christian

Lancelot am 05 Apr 2010 14:02:54

carthagocliff hat geschrieben:Hat das jemand schon mal erlebt ???


Ich würde damit mal zu Riepert fahren --> Link , die haben x-mal Clous, Flairs und andere Fahrzeuge "trocken gelegt" UND sind seit neustem auch Carthago-Händler.

DA sollte man Dir helfen können ...

schimmi am 06 Apr 2010 21:43:20

Hallo Christian,
drücke Dir die Daumen und hoffe, dass Dir doch noch fachgerecht geholfen wird. Bei meinem Carthago Mondial Baujahr 2006 habe ich bisher keine Probleme mit einem undichten Dach, toi, toi, toi...
Darüber hinaus habe ich den Eindruck, dass man im Werk wirklich helfen will, vielleicht hat man ja dazu gelernt...
Ich habe jetzt einen Termin für die Ringanker-Geschichte, nachdem die Schürzen wegen Alufrass schon getauscht worden sind. Das Werk übernimmt alle Kosten zuzüglich einer Fahrtkostenpauschale. Hat jemand mit der Art der Reparatur schon Erfahrungen gesammelt? Worauf muss man achten, kann es Probleme geben? Man hat ja eh keine Wahl und muss die Reparatur machen lassen, oder?
Viele
Schimmi

mueckenstuermer am 07 Apr 2010 16:13:28

schimmi hat geschrieben:Hallo Christian,
drücke Dir die Daumen und hoffe, dass Dir doch noch fachgerecht geholfen wird. Bei meinem Carthago Mondial Baujahr 2006 habe ich bisher keine Probleme mit einem undichten Dach, toi, toi, toi...
Darüber hinaus habe ich den Eindruck, dass man im Werk wirklich helfen will, vielleicht hat man ja dazu gelernt...
Ich habe jetzt einen Termin für die Ringanker-Geschichte, nachdem die Schürzen wegen Alufrass schon getauscht worden sind. Das Werk übernimmt alle Kosten zuzüglich einer Fahrtkostenpauschale. Hat jemand mit der Art der Reparatur schon Erfahrungen gesammelt? Worauf muss man achten, kann es Probleme geben? Man hat ja eh keine Wahl und muss die Reparatur machen lassen, oder?
Viele
Schimmi


Wenn der Ringanker betroffen ist, wird teilweise unten abgeflext und andere Teile angenietet und geklebt.

Ob man sich das gefallen lassen muss, mag jeder selbst entscheiden. Im Verkaufsfalle ist das jedenfalls dem Käufer zu offenbaren, da diese Konstruktion dann mit der Originalkonstruktion nichts mehr zu tun hat. Ausserdem soll es teilweise zu stärkeren Knackgeräuschen kommen, wenn sich das Womo aufheizt oder abkühlt. Deutet in so einem Fall auf Verspannungen hin.

m.

schimmi am 08 Apr 2010 01:20:30

na ja, ich frage mich natürlich, was habe ich für eine Wahl, wenn ich den Alufrass nicht behebe, habe ich mit dem Werterhalt des Fahrzeuges auch so meine Probleme.
Wenn es dann doch vom Hersteller behoben wird? Mir wurde übrigens erklärt, die (oder der?) Ringanker würde nur abgeschliffen werden und neu lackiert, und Schrauben bzw.Nieten (möglicherweise die Ursache für das Problem?) würden erneuert.
Aber, lieber Mückenstürmer, mich würde natürlich interessieren, woher Deine skeptische Haltung herrührt, hast Du mit einer solchen Reparatur schlechte Erfahrungen gesammelt?

Schimmi

carthagocliff am 06 Mai 2010 15:39:43

Hallo

Ich werde mal meine Geschichte zu Ende erzählen, nachdem ich wieder vom Händler zurück bin und nun mein Womo hoffentlich dicht bekommen habe (wie lange wohl ?).

Es geht um das obere Profil, in das das Dach bzw. die Wand gesteckt sind.
Um den Übergang zur Alkoven Leiste, bzw. der Rückwand hinzubekommen, wird ein Abdeckblech über die Nahtstelle geklebt. Und genau da geht immer das Wasser durch.

Warum allerdings so eine Naht ca. 15 mm stark sein muß, ist mir unverständlich. Desweiteren wird die Dachplatte ohne Dichtmasse in das Profil gesteckt, erst nach der Montage wird anscheinend von außen eine Dichtnaht gemacht. Sieht man gut auf den einen Foto.

Möge jetzt sich jeder selbst seine technische Meinung bilden, ob dies Premium ist und dauerhaft dicht sein soll.


Christian

flens am 06 Mai 2010 21:12:27

Hallo Christian,

danke für den "Abschlußbericht" und viel Glück, dass jetzt endlich Ruhe einkehrt.

Nochmal zur Klarheit: verstehe ich das richtig, dass das Wasser an der Dichtungsfuge des aufgesetzten Abdeckbleches eingedrungen ist, also diese Dichtungsfuge defekt war?

Vielleicht kannst du ja auch noch mal eine Foto mit Großaufnahme des jetzigen Zustandes einstellen, damit man sehen kann, wie es aussehen muß, wenn es alles korrekt ausgeführt ist.

aus dem hohen Norden.

Gast am 06 Mai 2010 21:23:38

Tach auch,
Hat mein Low Cost Therry zum Glück locker überstanden.
Wohl Glück gehabt bei all den Krankheiten,


:hallo:

carthagocliff am 07 Mai 2010 11:03:13

Hallo Flens !

Von dieser Fuge hat mein Mondial 4 Stück. Wie gesagt, immer dort, wo das lange Profil auf den Alkoven, bzw. auf das Heckteil trifft. Anscheinend ist bei mir immer dort das Wasser eingetreten. Im Laufe der letzten Monate sind somit alle 4 Abdeckteile runtergekommen und die Riesenfuge darunter abgedichtet worden.

Warum mir aber letztes Jahr im Werk Schmalegg nur jeweils eine Nahtstelle abgedichtet worden ist und nicht gleich alle 4, ist mir unbegreiflich, weil ja wohl jeder halbweg technisch begabte Mensch (auch Wohnmobilkonstrukteure :D ) erkennen müssten, daß das eine Schwachstelle ist.

Wie gewünscht, füge ich das Foto an, wo man sieht, wie es im Normalzustand aussieht, also mit der Abdeckplatte. Die Naht darunter wurde mit Füllmasse ausgespritzt, die Platte draufgeklebt.

Mein nächstes Womo wird auf jeden Fall ein Monocoque, also eine GFK Ganzkabine ohne Nähte.

Viele
Christian

karsteng am 07 Mai 2010 13:05:30

Moin,
wieso stellt Ihr auch Eure Womos in den Regen? Man kann doch so ein Premium Mobil irgendwo trocken abstellen und nur bei Sonnenschein rausholen! Bei Regenwetter gibt es ja auch Hotels....
Meine Karmann-Bude steht täglich draussen und macht nach endlosen Nach-Dicht-Orgien (zur Zeit) keine Mucken mehr. Ich hoffe dass es bei Dir jetzt auch so ist und bleibt.
Die Dunkelziffer von Undicht-Mobilen liegt wahrscheinlich bei mehr als 30%. Du hast sogar noch Glück gehabt, weil durch den PU Aufbau nichts in der Wand verschwindet....
An welchen "nahtlosen" Aufbau hattest Du gedacht? Auf der Messe habe ich mir die Wanner Silverdreams mal angesehen. Da scheint es Probleme mit Spannungsrissen zu geben. Außerdem haben die auf mich so etwas wie Prototypen-Charm. Oder ein La Strada Nova? Evtl. etwas klein. Es gibt auch noch jede Menge alte RMBs die wirklich vom Aufbau her tadellos sind. Dummerweise mit Rost ohne Ende am Sprinter Fahrgestell.
Ich bin über den Wochner gestolpert. Der Aufbau scheint echt mit Hirn zu sein (Dach umgreifend, PU,....). Die Dinger sind zwar sauteuer, würden aber für mich einen echten Gegenwert darstellen.
,
Karsten

Gast am 07 Mai 2010 13:18:55

carthagocliff hat geschrieben:Warum mir aber letztes Jahr im Werk Schmalegg nur jeweils eine Nahtstelle abgedichtet worden ist und nicht gleich alle 4, ist mir unbegreiflich, weil ja wohl jeder halbweg technisch begabte Mensch (auch Wohnmobilkonstrukteure :D ) erkennen müssten, daß das eine Schwachstelle ist.

eines versteh ich ja nicht, selbst ein technisch unbegabter Mensch hätte hier spätestens bei der 2. Nahtstelle darauf bestanden daß jetzt alle gemacht werden....

grüße klaus

flens am 07 Mai 2010 20:09:31

Hallo Christian,

vielen Dank für die Infos und das Bild.

Werde morgen mal auf die Leiter klettern und mit der "Lupe" bewaffnet die Übergänge auf dem Dach meines Mondial kontrollieren. Bislang ist bei mir noch alles trocken - und so solls auch gerne bleiben!

!

Gast am 07 Mai 2010 20:37:50

Moin moin,

ist das die Verbindung Wand / Boden :?:

antonio48 am 07 Mai 2010 21:35:55

carthagocliff hat geschrieben:Mein nächstes Womo wird auf jeden Fall ein Monocoque, also eine GFK Ganzkabine ohne Nähte.


Hallo Christian,
auch ein Monocoque muss nicht dicht sein. Ich habe meinen L.......a zurückgegeben, wegen Wassereinbrüchen in der Garage. Die Fensterausschnitte des so gelobten Monocoque waren ( sind ? ) auch schräg ausgeschnitten. War ein hochpreisiges deutsches Markenprodukt.

Roland

PS. Entschuldigt bitte, dass ich mich noch nicht vorgestellt habe. Hole ich nach.

die-womofahrer am 07 Mai 2010 21:50:43

Hallo Hennes,

richtig, das ist die Verbindung Wand/Boden; siehe dazu auch den Beitrag "Ringanker Carthago Alufrass".



Peter

Gast am 08 Mai 2010 11:18:14

Moin moin,

ich habe deswegen gefragt, so eine " billige " sehr schlechte Verbindung / Isolierung hätte ich bei einem so hochpreisigen Wohnmobil nicht erwartet.

Die Verbindung im Kreis ist doch überhaupt nicht winterfest.

Das hatte ich bei meinen ehemaligen Selbstausbauten viel viel besser isoliert.

Gast am 08 Mai 2010 11:28:44

...so sieht für mich eine Winterfeste verbindung aus...

dwgold am 09 Mai 2010 13:02:39

Hallo Hennes,

das sieht mir sehr nach der Konstruktion vom MABU aus Bochum aus.
Wir haben auch eine MABU-Kabine - und die ist sowas von dicht - keine einzige Naht auf dem Dach, die Platte geht nahtlos von der Unterseite Alkoven, Spitze Alkoven, Dach bis hin zur Unterkante Heckwand - ein Traum...



Hendrik

Gast am 09 Mai 2010 16:42:20

dwgold hat geschrieben:Hallo Hennes,

das sieht mir sehr nach der Konstruktion vom MABU aus Bochum aus.


:D

die-womofahrer am 09 Mai 2010 17:58:19

Hallo Hennes,

woher hast du das Bild vom Ringanker und um welches Modell handelt es sich? Ist das tatsächlich ein Carthago? Eigentlich soll die Verbindung, zumindest laut der Carthago Homepage, so aussehen:

--> Link



Peter

Gast am 09 Mai 2010 18:17:57

Moin moin,

die Wand / Bodenverbindung von dem Link ist schon etwas besser, aber in meinen Augen immer noch nicht 100% ig.

Gast am 09 Mai 2010 18:21:27

die-womofahrer hat geschrieben:Hallo Hennes,

woher hast du das Bild vom Ringanker und um welches Modell handelt es sich? Ist das tatsächlich ein Carthago?


...nein das ist kein Carthago, das ist ein Leerkabinenhersteller aus Bochum

siehe hier --> Link

mueckenstuermer am 09 Mai 2010 18:53:51

die-womofahrer hat geschrieben:Hallo Hennes,

woher hast du das Bild vom Ringanker und um welches Modell handelt es sich? Ist das tatsächlich ein Carthago? Eigentlich soll die Verbindung, zumindest laut der Carthago Homepage, so aussehen:

--> Link



Peter


Das scheint alt und neu zu sein. Also hätte Carthago was dazu gelernt, was den "Alten" leider nichts nützt.

Schlimm genug ist das durchgehende Aluprofil, die idealste Kältebrücke, die man sich vorstellen kann.

So einen Unsinn macht aber auch Frankia:

--> Link

Man staunt, was so alles erfunden und für teures Geld unters Volk gebracht wird. Naja, die meisten werden es nie merken, weil sie nur im Sommer fahren. Da spielen solche Schwachpunkte keine entscheidende Rolle. Die Wintercamper wundern sich dann, wenn sie plötzlich in den Staukästen und Garagen Kondeswasserbildung und gar Eisbildung in den Ecken haben. Vor allem dann, wenn die Warmwasserheizung montiert ist und die warme Luft nicht wirklich nach unten in die kältesten Zonen des Fahrzeuges gelangen kann (Konvektion bedeutet, die Wärme steigt nach oben und unten ist es am kältesten, ausgerechnet dort, wo auch noch der Kälteleiter Ringanker montiert ist). Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln.

Es gibt Hersteller, die lösen das deutlich besser. Nur interessieren muss man sich dafür, die Verkäufer löchern und auf diese Zusammenhänge ansprechen. Da trennt sich schnell die Spreu vom Weizen.

m.

karsteng am 09 Mai 2010 21:46:44

Hallo,
der Ringanker ist schon OK. Immerhin müssen ja Wand und Dach biegestarr miteinander verbunden werden. Ab einer gewissen Fahrzeuggröße geht es wohl nicht anders, um den Aufbau torsionsteif zu bekommen. Die LKW-Leiterrahmen sind ja biegestarr und torsionsweich. Jede Verdrehung im Rahmen wird im Aufbau abgefangen.
Eigentlich habe ich nie verstanden, wieso so ein Riesenmobil nicht bei engen Kurven auseinander bricht :D
Aber man könnte ja so einen Ringanker auch ausschäumen, wenn mans gescheit machen will.....
,
Karsten

Gast am 10 Mai 2010 11:26:04

Auszug von der Concorde Homepage:
"2.Concorde verklebt alle Teile mit Sikaflex kraftschlüssig miteinander und erzeugt so eine verwindungssteife/torsionssteife, vollständig kälte- und wärmebrückenfreie Karosserie. Alu-Eckleisten oder Ringanker ergäben ebenfalls eine gute Stabilität bei geringeren Kosten, würden aber enorme Kältebrücken und Schwitzwasser in den Ecken erzeugen."

Mir wird immer klarer warum Concorde keine Absatzprobleme hat!

Jörg

carthagocliff am 11 Mai 2010 11:53:07

So Leute

Ich stehe gerade für einige Tage hier in Potsdam und es regnet!! Und was glaubt Ihr habe ich gerade im Alkoven gefunden. :( Ja, man glaubt es nicht, Wasser !!! Wieder von der geschilderten Stelle aus, sickert es unsichtbar hinter, bzw. durch den Teppichschaugummirücken runter um sich im waagrechten Teppich zu sammeln. Wirklich tückisch und schwer zu sehen.

Ich habe jetzt das Herstellerwerk und meinen Händler schriftlich informiert und Druck gemacht, daß mal was passiert. Ich werde weiter berichten. Auf jeden Fall habe ich schon einen dicken Hals.

Viele
Christian

die-womofahrer am 11 Mai 2010 17:42:09

Hallo Christian,

schöne Sch..., da macht das Wohnmobilfahren doch keinen Spaß mehr. Wenn ich mich nicht irre, ist das der 5. Wassereinbruch an diesen Nahtstellen. Ich glaube, ich würde an deiner Stelle unseren Forumsanwalt einschalten, da Carthago anscheinend dieses Problem ja nicht in den Griff bekommt.



Peter

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