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Wohnmobil vom Wind umgeweht! Ich dachte immer...


LowCostDriver am 10 Jun 2011 23:02:26

...das betrifft nur Wohnwagen!
Offenbar war aber der Wind in Norwegen im Mai diesen Jahres doch so stark, dass es selbst ein gestandenes Alkoven- Wohnmobil auf Fiat Ducato 230 umgeweht hat.

Ich hab den entsprechenden Artikel eben erst gesehen, daher die etwas verspätete Wortmeldung dazu.
Hier noch der Artikel mit Bildern: --> Link

Also Leute, unterschätzt den Seitenwind nicht!
Offensichtlich kann es nicht nur Wohnwagen und LKW treffen...


Björn

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Knuffel am 10 Jun 2011 23:45:50

Irgendwo hatte ich das vor ein paar Tagen hier schon mal gepostet ;)

walter7149 am 11 Jun 2011 02:20:00

Hallo,genau am 31.5. um 11.54 uhr hier - --> Link - letzter beitrag,aber keine weitere reaktion und diskussion,

Wer den artikel nicht lesen kann und näheres wissen will:
Die womobesatzung hat keinen schaden genommen,kam allein aus dem umgekippten Womo und mit einem schrecken davon,
An diesem tag war vom wetterbericht starker sturm mit orkanartigen windböen vorausgesagt,
Am höchsten punkt der strasse,in der nähe eines windparkes,also besonders windexponiert passierte das unglück

Wir haben es einigemale schon selbst sehr grenzwertig erlebt,
das erste mal bei einer fahrt südwärts über das Saltfjell(Polarzirkel) hörten wir schon übers autoradio,das ein LKW und ein reisebus mit einer fußballmannschaft von der straße gefegt wurden,dann war das Saltfjell einige stunden wegen bergungsarbeiten und sturm voll gesperrt und wir haben an der letzten shell-tanke am Saltdal-touristenzentrum gewartet.
Als vorsichtsmaßnahme habe ich dort den frisch-und grauwassertank voll gefüllt um mehr gewicht auf den achsen zu haben und den fahrzeugschwerpunkt nach unten zu verlagern.
Als dann die sperrung aufgehoben wurde sind wir spätnachmittags noch in südliche richtung über den polarzirkel gefahren und hatten den gegenwind von vorn rechts,nicht mehr so stark aber doch sehr böig und man konnte maximal 30 kmh fahren um die kontrolle über das womo zu behalten.
Am anderen morgen haben wir dann an einer V/E-station den grauwassertank wieder entleert.
Beim zweiten mal,Pfingsten 2009 haben wir mit bekannten an einem schönen rastplatz am FV 835 am Sagfjorden gestanden und gegen abend kam auch sehr starker böiger wind auf,der auf grund des besonderen standortes ständig die richtung wechselte.Man konnte sich hinstellen wie man wollte das womo hat immer stark gewackelt und eine starke windböe hat dann den oberen teil unserer mittleren kleinen dachluke einfach rausgerissen es ist in die büsche geflogen und zum glück nicht kaputtgegangen,so das wir den oberen dachlukenteil in einer etwas windstilleren phase mit viel klebeband von innen wieder befestigen konnten.
Weiterhin wurde noch das schlauchboot mit außenbordmotor von wind und wellen hochgeschleudert und ist auf den steinen umgedreht aufgeschlagen - folge war - motorgehäuse kaputtgeschlagen.
Wir haben dann abends um 22.00 uhr noch den standort 10 km landeinwärts gewechselt auf einen rastplatz an der E 6 bei Tømmernes,einige werden den kennen.Dort war es auch nicht ganz windstill,aber wenigstens nicht so böig und nur aus einer richtung.Am nächsten tag sind wir dann zum tanken und entsorgen an die Shell-tanke nach Innhavet gefahren und da geht die E 6 einige km wieder sehr offen am fjord entlang, der wind war immer noch so stark,das uns die kiefernzapfen
waagerecht vor der frontscheibe von links nach rechts vorbeiflogen.An der tankstelle sah es auch so richtig nach sturm aus.Mülltonnen,grillkohlesäcke und ein sammelbehälter für leere plastikbehälter lagen weit verweht herum.
Als lehre aus diesem stürmischen erlebnis habe ich eine sturmsicherung für alle 4 kleinen heki-dachluken angebracht,welche sich bisher gut bewährt hat,denn beim dritten mal am letzten Oktoberwochenende 2009,wieder am rastplatz Sagfjorden,wieder sturm,wieder standortwechsel nach RP Tømmernes,immer noch sturm,einem auf der E 6 vorbeifahrenden lkw hat eine windböe einfach den hänger nach links in den strassengraben gekippt und der lkw stand quer zur fahrbahn.Wir haben es krachen gehört,aber erst das geschehene gesehen als schon bergungsautos mit gelben rundumleuchten blinkerten.Weil es selbst dort so heftig stürmte haben wir nochmal den standort gewechselt und haben dann am tor zum tunneleingang vom dortigen wasserkraftwerk wirklich sehr sicher und windgeschützt übernachtet.Es ist keine dachluke weggeflogen.
Wer interesse an der sturmsicherung hat melde sich und ich kann einige fotos machen und erklären.
Speziell für Norge bei solchen unsicheren wetterlagen immer täglich mehrmals den wetterbericht im radio oder internet abrufen,ortsansässige einheimische beobachten oder befragen und die naturgewalten nicht unterschätzen - sturm,hagel,schnee,eis,wasser,umgebrochene bäume,erdrutsche,steinschlag,feuer und die rücksichtslosen anderen verkehrsteilnehmer.

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mueckenstuermer am 11 Jun 2011 06:27:26

Erschreckend ist mal wieder, dass alleine das Umkippen ausreicht, um den ganzen Womo-Aufbau von dem Chassis abzureißen. Die ganze rechte Seitenwand hängt daneben, also hat sich der Aufbau vom Chassis gelöst.

Ich kann mich noch an Bilder von einem Karmann Missouri erinnern, der einen Abhang runtergerollt war. Da war noch alles dran. Sehr ordentlich.

Womo ist also doch nicht gleich Womo.

Frohe Pfingsten!

m.

Knuffel am 11 Jun 2011 10:54:08

mueckenstuermer hat geschrieben:Erschreckend ist mal wieder, dass alleine das Umkippen ausreicht, um den ganzen Womo-Aufbau von dem Chassis abzureißen. Die ganze rechte Seitenwand hängt daneben, also hat sich der Aufbau vom Chassis gelöst.

Ich kann mich noch an Bilder von einem Karmann Missouri erinnern, der einen Abhang runtergerollt war. Da war noch alles dran. Sehr ordentlich.

Womo ist also doch nicht gleich Womo.

Frohe Pfingsten!

m.


Auf dem unteren Bild sieht man ja ganz gut den Knick in der Rückwand, vielleicht hängt es hinten noch dran. Das, wenn der überstehende Alkoven auf die Seite fällt, das schmälere Fahrerhaus, vollbesetzt - womöglich mit 80 oder mehr KG Sprit und dem ganzen Motorengewicht einfacvh weiterfällt und nicht im Aufbau hält hatte ich mir eh schon gedacht. Da hätten TI oder VI vielleicht nen Vorteil, ob die danach allerdings nicht auch Totalschaden wären bezweifle ich - da auch dort schon ein Ausflug in den Graben ausreichen kann.

LowCostDriver am 11 Jun 2011 11:25:35

Knuffel hat geschrieben:Irgendwo hatte ich das vor ein paar Tagen hier schon mal gepostet ;)


Echt?
Das ist mir durchgegangen.
:oops:

Ich kann Mückenstürmer aber nur beipflichten.
Erschreckend, wie es den Aufbau vom Chassis rupft, nur weil es umfällt!
:?

Danke Walter übrigens für deine Übersetzung.
So kommt auch eine Geschichte zum Bild.
:ja:

Gast am 11 Jun 2011 11:33:41

walter7149 hat geschrieben:An diesem tag war vom wetterbericht starker sturm mit orkanartigen windböen vorausgesagt,
Am höchsten punkt der strasse,in der nähe eines windparkes,also besonders windexponiert passierte das unglück


Man fragt sich natürlich warum der Fahrer bei diesem Wetter dort fahren musste. Wenn wir "schweres Wetter haben" und irgendwo sind, stelle ich das Womo mit dem Heck in den Wind und warte ab bis das schlimmste vorbei ist.

Irgendwann kippt jedes Fahrzeug mit einer hohen Seitenfläche, kommt nur auf die Windgeschwindigkeit an, wo die Kippkraft größer ist.

Lancelot am 11 Jun 2011 14:57:51

LowCostDriver hat geschrieben:Erschreckend, wie es den Aufbau vom Chassis rupft, nur weil es umfällt!



Vermute stark, daß "umfallen" im Lastenheft schlicht nicht als normaler Betriebszustand vorgesehen ist :wink:

rudi-m am 11 Jun 2011 15:35:09

Hallo,

es ist natürlich für die Betroffen ein schreckliches Unglück, zum Glück ohne Personenschaden.

Der Ratschlag von UlrichS ist soweit richtig, bei extremen Windstärken abzuwarten. Es ist falsch sich mit der Rückwand in den Wind zu stellen. So habe ich bei meiner Tätigkeit in Norge gelernt, immer mit der Front gegen den Wind zu parken.

Wer dies nicht beherzigt, riskiert beim üblichen öffnen der Tür, einen ausgerissenen Türanschlag und einen Schaden an der Säule, Tür, Kotflügel.


Viele

Gast am 11 Jun 2011 15:42:29

Da hast Du Recht und wir achten darauf, die Türen nicht zu öffnen. Aber mit unser schönen grossen Frontscheibe möchten wir auch nichts herumgewirbelte Steine, Äste usw. auffangen.

Deshalb Popo in den Wind und das schlimmste abwarten

RaiWo am 11 Jun 2011 15:58:23

Guude!
Popo in den Wind ist gerade falsch. Wir standen mal so am Atlantik. Der Sturm rüttelte so stark an den Dachluken, dass ich ich Angst bekommen habe, er würde die Dachhauben abreißen. Schnauze in Wind und gut war´s.
Übrigens hat ein Sturm Anfang des Jahres einen Bus der Hurtigruten zum Nordkap von der Strasse geweht. Daraufhin wurden alle weiteren Fahrten bei Schlechtwetter abgesetzt.
CU
Wolf

mueckenstuermer am 11 Jun 2011 16:22:39

Geschäftsidee für Goldschmitt:

Die hydraulischen Hubstützen werden an einem drehbaren Hilfsrahmen montiert. Das Womo wird hochgepumpt und mit einem Windsensor in die jeweils richtige Windrichtung gedreht. Auf diese Weise vermeiden wir automatisch Schäden an Türen und Dachhauben. Ob man lieber mit Bug oder Heck in Windrichtung stehen will, kann man vorher einstellen.

Bei der Luxusvariante klappen automatisch Seitenräder nach rechts und links raus, wenn das Fahrzeug umzukippen droht.

m.

PS: Idee klauen zwecklos. Hab schon ans Patentamt geschrieben, ätsch! :haendereib:

Lancelot am 11 Jun 2011 16:26:40

mueckenstuermer hat geschrieben:... und mit einem Windsensor in die jeweils richtige Windrichtung gedreht.


1. Verbesserungsidee - Einsparung des Windsensors.

Der Wind dreht das Auto ganz allein in die Richtung der geringsten Angriffsfläche :wink:

Bin ich jetzt beteiligt :?:

:D

mueckenstuermer am 11 Jun 2011 16:33:13

Lancelot hat geschrieben:
Vermute stark, daß "umfallen" im Lastenheft schlicht nicht als normaler Betriebszustand vorgesehen ist :wink:


Ich überlege, mein nächste Fahrzeug von "Roller-Team" zu kaufen. Die klingen so, als ob sie das aushalten.

Eine Beteiligung überlege ich mir...

m.

Gast am 11 Jun 2011 16:35:43

Viel Spaß Jungs mit euren Patenten.

Ich werde weiter manuell mein Fahrzeug mit Popo in den Wind stellen, da überzeugter POPOINDENWINDDREHER :D

Gast am 11 Jun 2011 16:45:53

2. Verbesserungsidee:

jetzt verbiegt man die Seite des Womos vorne etwas nach links und hinten etwas nach rechts, darauf wird sich das Womo im Wind drehen und über den am Hilfsrahmen angeflanschten Generator Strom erzeugen

(ist irgendwie ein Mittelding zwischen Savonius- und Darrieus-Rotor, sieht man manchmal als sich drehende Werbeschilder)

als mein Beitrag zum Atomausstieg verzichte ich auf Lizenzgebühren

grüßé klaus

Gast am 11 Jun 2011 16:49:53

Habt Ihr heute schon Alkohol zu Euch genommen :eek: :D

mueckenstuermer am 11 Jun 2011 16:55:08

UlrichS hat geschrieben:Habt Ihr heute schon Alkohol zu Euch genommen :eek: :D


Nein! Das ist ja das Problem :loldev:

Gast am 11 Jun 2011 17:01:13

nein, kommt aber noch...

wir haben in Erlangen Bergkirchweih --> Link (größter Biergarten Europas, schönste Kirchweih Süddeutschlands....)

im Gegensatz zu den drögen Bildern in Wikipedia gehts dort heiß her, in 12 Tagen 1 Mio Besucher

grüße klaus

Gast am 11 Jun 2011 17:05:57

Ups ist das voll :eek:

Da will ich gar nicht hin, trinke sowie nur Sekt und Wein und so was.

Ich wollte nur, dass das eigendlich ernste Thema nicht zu sehr abtriftet, nicht böse sein.

Ist echt doof wenn Überschwemmung oder Sturm tobt und man mit WOMO mitten drin ist, deshalb Tipps gern gesehen. Ich stehe ja auch gerne mal am Strand ( wo man rauf darf ) habe aber auch imemr Angst das Plötzlich mit viel Seewind das Wasser zu mir kommt, mein WOMO sagt er kann nicht schwimmen.

Und Segeln bei Sturm kann er auch nicht :(

kintzi am 11 Jun 2011 21:43:31

Werde in Zukunft bei Sturm Rollhilfe v. der blauweissen Rennleitung anfordern, ansonsten Schnauze i. d. Wind, nichts anderes. Womo ist bis 130 km/h Windgeschwindigkeit auf die Schnauze getestet, bei Rennsau anscheinend bis GPS 200. Richi PS Meine Oyster hält getestete 120km/h GPS aus.

walter7149 am 13 Jun 2011 14:23:18

Hallo, mal noch ein hinweis, das trifft nicht nur zu bei schlechtem wetter oder sturm.
In N ,speziell an der küste,und noch spezieller auf den Lofoten zwischen den inseln gibt es brücken, die mit einer ampelanlage ausgestattet sind, welche nicht nur regelt welche seite gerade "Grün" hat, sondern auch über windsensoren die windgeschwindigkeiten von windböen gemessen werden.Oft ist auch eine anzeigetafel da, welche die höchste windgeschwindigkeit gemessen in m/s der letzten min oder 10 min anzeigt.
Als maßstab bzw. richtwert zum beginn des blinkenden gelben warnlichtes oder des roten lichtes für "gesperrt" ist ein PKW ohne dachbox angenommen.
Bei einem durchschnitt von >32 m/s wird die brücke durch die rote ampel gesperrt und ab ca. 22 m/s blinkt das gelbe warnlicht.
Bezogen auf womo`s sollte man schon bei weit geringeren windgeschwindigkeiten nicht mehr über die brücke fahren,ich würde schon beim gelben warnlicht lieber erst mal abwarten und beobachten wie sich andere womofahrer bzw. LKW-fahrer verhalten,und wowa-gespanne sind noch windempfindlicher und gefährdeter.
Zum glück hat man ja alles dabei und ist im urlaub,so das so eine spontane zwangspause problemlos überstehen kann,nur nicht die ruhe verlieren und entspannt und gelassen bleiben,wie eben die Norweger auch. :D

Birdman am 30 Mär 2015 09:05:19

Hallo zusammen,

aus aktuellem Anlass grabe ich mal diesen alten Thread aus. Auch bei uns hat es beim jetzigen Sturm ein Mobil umgeweht: --> Link

Andi342 am 30 Mär 2015 10:24:36

--> Link sollte man vielleicht vor Fahrtantritt mal einen Blick riskieren, kostet auch nichts! ;-)

Acki am 30 Mär 2015 10:26:10

Andi342 hat geschrieben:http://www.windfinder.com sollte man vielleicht vor Fahrtantritt mal einen Blick riskieren, kostet auch nichts! ;-)

Nur diejenigen mit italienischem Leichtbau ... :D

thomas56 am 30 Mär 2015 10:35:20

6 Reifen statt 4 und ne ordentliche Kardanwelle hätten den Schwerpunkt schon günstig verlagert und ein voller Wassertank hilft da auch.
Ob der jährliche Tüv in diesem Fall nicht günstiger wäre?

Gast am 30 Mär 2015 10:50:34

Birdman hat geschrieben:Hallo zusammen,

aus aktuellem Anlass grabe ich mal diesen alten Thread aus. Auch bei uns hat es beim jetzigen Sturm ein Mobil umgeweht: --> Link


Das hat es nicht umgeweht, der Fahrer hat nach Kontakt mit der Mittelleitplanke falsch reagiert.

Lieb , Alf

Birdman am 30 Mär 2015 12:12:38

KudlWackerl hat geschrieben:Das hat es nicht umgeweht, der Fahrer hat nach Kontakt mit der Mittelleitplanke falsch reagiert.

Schon klar, aber der starke Wind war halt der Auslöser.

Gast am 30 Mär 2015 12:49:23

Birdman hat geschrieben:
Schon klar, aber der starke Wind war halt der Auslöser.



Morgen in der BLÖD-Zeitung: "Fahrer dreht Zündschlüssel - Wohnmobil kippt um!"

Liebe , Alf

knychen am 30 Mär 2015 13:02:54

Das hat nix mit Kardanwelle, vollem Wassertank etc zu tun. Das ist Illusion. Selbst vollbeladene Sattelzüge mit ner Ladung Langstahl ( zwar mehr Segelfläche als jedes Wohnmobil, aber auch mehr und schwerere Achsen und 40 Tonnen Gesamtgewicht und auf Grund der Ladung ein recht niedriger Schwerpunkt) sind schon von Böen umgeweht oder doch zumindest so beeinflusst worden, dass beim verzweifelten Versuch des Fahrers gegen zu steuern halt ne Seitenlage draus geworden ist.
Ich denke auch, dass bei dem geschilderten Fall falsch oder über reagiert wurde. Verständlich, vor allem wenn es sich um Gelegenheitsfahrer handelt. Passieren kann das jedem, denn nicht in jedem Augenblick sitzt man hochkonzentriert hinter dem Lenkrad und zeigt Reflexe wie ein Tischtennisweltmeister beim entscheidenden Aufschlag. Ne halbe Sekunde Reaktionszeit heißt bei sagen wir mal Tempo Neunzig 12,5 Meter und auf zwölf Metern kann ne Menge passieren.
aus dem stürmischen Berlin.
knychen

Frostnase am 30 Mär 2015 16:07:33

Je nach stärke der Böe kann man auch gar nicht reagieren bzw. nur hoffen das links von einem gerade niemand ist und der Weg zur Leitplanke ausreicht!

Gast am 30 Mär 2015 18:02:26

--> Link

also doch keine so schlechte Idee was da MB sich für den neuen Sprinter hat einfallen lassen, und was unlängst auch schon in einer bekannten Zeitschrift "getestet" wurde:
[url]-->Link darf hier leider nicht gepostet werden[/url]

Jedenfalls finde ich das mal eine Option für die Zukunft für einen gg Nachfolger unseres Jetzigen. Zunehmend werden diese Fahrassistenzsysteme auch in den Basisfahrzeugen der Wohnmobile Einzug halten.
Die Fahrer der oben zitierten Beispiele, sofern Sie davon wissen, werden sich sicher auch jetzt fragen: "was wäre gewesen, hätte unser WoMo das auch (schon) gehabt"

brainless am 30 Mär 2015 21:43:31

detmobil hat geschrieben:Die Fahrer der oben zitierten Beispiele, sofern Sie davon wissen, werden sich sicher auch jetzt fragen: "was wäre gewesen, hätte unser WoMo das auch (schon) gehabt"



Vielleicht sollten die besser fragen: "Was wäre gewesen, wenn ich rechtzeitig trainiert hätte, wie sich das Mobil in extremen Situationen verhält?"
Meine Meinung ist, daß wir uns viel zu sehr auf irgendwelche Assistenzsysteme verlassen. Wir sollten besser eigenen Fähigkeiten vertrauen und neue Fertigkeiten im Umgang mit dem technischen Gerät erlernen - statt auf weitere elektronische Helferlein zu warten,


Volker ;-)

Gast am 30 Mär 2015 22:36:59

brainless hat geschrieben:Meine Meinung ist, daß wir uns viel zu sehr auf irgendwelche Assistenzsysteme verlassen. Wir sollten besser eigenen Fähigkeiten vertrauen und neue Fertigkeiten im Umgang mit dem technischen Gerät erlernen - statt auf weitere elektronische Helferlein zu warten,

Volker ;-)

Der Ansicht bin ich ganz und gar nicht, oder willst du gegen jede Erfahrung behaupten der Verzicht auf Airbag, Gurtstraffer, ABS, ESP, etc. pp. würde das Fahren allgemein sicherer machen?
Ich habe heute noch mit den Folgen eines Unfalls vor >30 a zu "kämpfen" der aufgrund des Unfallgeschehens evtl. nicht eingetreten wären, hätte es damals bereits wenigstens obiges gegeben.
Man muss nicht immer Alles verdammen nur weil es neu ist. Oft genug ist auch heute noch der Faktor Mensch das schwächste Glied in dieser Kette.

brainless am 30 Mär 2015 22:49:00

detmobil hat geschrieben:Der Ansicht bin ich ganz und gar nicht, oder willst du gegen jede Erfahrung behaupten der Verzicht auf Airbag, Gurtstraffer, ABS, ESP, etc. pp. würde das Fahren allgemein sicherer machen?


Nein, das habe ich auch nicht behauptet.

Man muss nicht immer Alles verdammen nur weil es neu ist.


WO habe ich solches getan?

Oft genug ist auch heute noch der Faktor Mensch das schwächste Glied in dieser Kette.


Da stimme ich nicht mit Dir überein: Meiner Meinung nach ist der Mensch immer das schwächste Glied. Siehe den untrainierten Fahrer des Wohnmobils bei Seitenwind,


Volker

Gast am 31 Mär 2015 00:11:19

Hektische Lenkbewegungen bei Seitenwind können schnell zum Unfall führen,runterbremsen und vorsichtig gegenlenken ist das einzig richtige.Ich habe bei solchem Wetter schon Doppel-und Hochdeckerbusse gefahren,das macht keinen Spaß mehr,ob Sturm in D oder Mistral in F,ist immer übel.

Arno

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