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Mehr Strom für mein Womo? 1, 2, 3


uli644 am 13 Sep 2011 21:45:31

Hallo,

ich überlege schon eine Weile, wie ich meinen Energiehaushalt besser in den Griff bekomme...
Wir haben ja erst dieses Jahr mit dem Womo Leben angefangen, stehen aber noch sehr viel am Landstrom, weil wir sonst zu wenig Kaffee bekommen.-)
Daher haben sich eine Reihe Fragen ergeben, die ich mit der Suche nicht beantworten konnte
Mein Hymer hat als Bordbatterie 2 x 85 Ah AGM Batterien (je eine unter Fahrer und Beifahrersitz), die über den EBL 99 geladen werden.
Um auch frei stehend 230 Volt zu haben, habe ich einen Wechelrichter für 2000 W Sinus nachrüsten lassen. Der WR ist sehr nah an der Fahrersitzbatterie mit sehr dicken Leitungen. Er ist auch nur an diese eine Batterie angeschlossen, zur zweiten Batterie unter dem Beifahrersitz wurden zusätzliche, dicke Kabel gezogen. Aussage Werkstatt war,das reicht aus, habe ich im Forum ähnlich bestätigt gefunden...
Nun meine Fragen:
1) Auch nach vielen Tagen an Landstrom zeigt die Anzeige für die Bordbatterien nie über 13,25 Volt an... (EBL steht auf Gel Batterie), ist das so richtig?
Ich hätte nach dem, was ich im Forum so gefunden habe, eher etwas im Bereich von 14 Volt erwartet...
Gleiches Ergebnis, wenn wir lange Strecken gefahren sind, also über di eLichtmaschine geladen wurde.
2) Wenn wir uns 5-6 Kaffe gegönnt haben (Nescafe Dolce Gusto) sind die Bordbatterien soweit entladen, dass es keinen Kaffe mehr gibt. (Bereits nach 3 Tassen ist die Spannung von 13.25 Volt auf 12,5 Volt gesunken). Die 5-6 Tassen sind mit Pausen
Ist das so zu erwarten, oder ein Indiz, das die Batterien (5 Jahre alt) nicht mehr so gut sind / nie richtig voll waren?
3) An dem EBL kann ich ja ein Zusatzlader anschliessen. Wenn ich das mache (evtl, mit Booster) kann ich dadurch die Ladespannung für die Batterien erhöhen, so dass ich so evtl., auf 14 Volt komme...
4) Ich überlege mir Solar auf das Dach zu packen...
Der EBL 99 hat eigentlich einen Anschluss für Solarrregler. Sollte ich den nutzen, oder hier direkt vom Solarregler an die Batterien gehen (um die volle Aufladung hin zu bekommen...)
5) Wir brauchen den Strom nur zum Fönen, Kaffekochen und laden der typsichen Geräte (Notebook, Handy) swowie für Licht. TV haben wir ausgebaut, Kühli läuft auf Gas.
Da wir nun aber viel Strom für Kaffee aufbrauchen... wieviel Wp sollte ich da auf dem Dach haben?

Schon jetzt Danke für Eure Hilfe!!!

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kilroy am 13 Sep 2011 22:03:35

also: "wie gross muss solar sein um genug kafee zu bekommen?"

-eine sehr symphatische frage :)

kilroy am 13 Sep 2011 22:04:22

also: "wie gross muss solar sein um genug kafee zu bekommen?"

-eine sehr sympathische frage :)

wer rechtschreibfheler findet, bitte wieder abgeben :))

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Gast am 13 Sep 2011 22:15:55

uli644 hat geschrieben:Auch nach vielen Tagen an Landstrom zeigt die Anzeige für die Bordbatterien nie über 13,25 Volt an... (EBL steht auf Gel Batterie), ist das so richtig?
Ich hätte nach dem, was ich im Forum so gefunden habe, eher etwas im Bereich von 14 Volt erwartet...
Gleiches Ergebnis, wenn wir lange Strecken gefahren sind, also über di eLichtmaschine geladen wurde.
Ich bin mit meinen beiden AGM 95 Ah sehr zufrieden, die Ladeendspannung liegt über 14 V, meine Akkus werden eigendlich nur über die Lichtmaschine geladen.

--> Link

silo am 13 Sep 2011 22:21:42

Das ist meine Erfahrung:

- für die normale Nutzung: Beleuchtung/LED, TV/LED, Heizung, Kühlschrank/Gas reicht eine 80ah-Batterie mit 80Wp-Solarzellen absolut aus

- für die Sondernutzung "Fön, Kaffeemaschine.." - also all das, wo mit Strom Hitze erzeugt wird - gibts kein Limit, dazu brauchts du je nach Dauer der Nutzung unendlich viel Batterie/Solar/Moppel/Brennstoffzelle

Ideal ist:
- wenn es um Hitze geht: Gas verwenden
- wenn es um Elektronik geht: neueste LED-Technologie und dann Strom verwenden

schnatterente am 14 Sep 2011 03:33:15

Hallo Kaffeegenieser :-)

ein paar Sachen versuche ich mal zu beantworten, da wir ähnlich wie ihr die Ampere mit Kaffee verbraten.

1) Die Batteriespannung pendelt sich nach dem Trennen der Ladequelle bei ca. 12,8 - 13,0 V ohne Belastung ein, das ist in Ordnung. Die Spannung von 14V (eigentlich 14,4V - unter anderem auch abhängig von der Umgebungstemperatur) betrifft nur die Ladeschlußspannung beim Laden, danach sollte die Spannung auf ca. 13,8V (Erhaltungsladung) zurückgehen.

2) / 5) Kaffeemaschine (1500W) und Fön (ca. 1200-1800W) sind die größten Verbraucher und belasten die Batterien extrem. Unsere Kaffeemaschine zieht kurzzeitig ca. 150A aus den Batterien, hier kommt auch noch die Verlustleistung des Wechselrichters hinzu. Wenn dann die Batterien vom Vorabend schon ein wenig entladen sind und man sich früh 5-6 Kaffee gönnt, fällt die Spannung beim Benutzen der Maschine wahrscheinlich unter 10,8V Spannung, daher schaltet sich auch der Wechselrichter ab. Nach der Belastung steigt die Spannung auf die erwähnten 12,5V. Bei starker Nutzung der Kaffeemaschine, kann es schon sein, das die Batt. nach 5 Jahren fertig sind (vielleicht auch ab und zu tiefentladen, dann schwindet schnell die Kapazität).

4) Bevor Solar aufs Dach kommt, würde ich erstmal Batterien durchmessen lassen, denn viel Solar bringt wenig, wenn die Batteriekapazität nicht vorhanden ist. Sonst könnt ihr nur Kaffee trinken, wenn die Sonne scheint :-)

So, denn Rest beantworten heute die Spezialisten im Forum.

hartmut49 am 14 Sep 2011 06:27:12

Moin Ulli,

Kaffee kochen, ist für mich das gerigste Strom!! Problem
Du hast doch eine Gasflamme.
Ich habe ein 100AH Accu 100 Pa Solar, und ein B2B Sterlinglader
Wir haben auf unsern Fahrten, und auch wenn wir länger stehen bleiben, seit dem ich den Sterling habe, kein Fremdstrom , mehr gebraucht!
Ich glaube ich würde jetzt sogar mit 50 WPa Solaranlage, auskommen ?
,
Hartmut

Gast am 14 Sep 2011 10:20:15

Hallo,

ich plage mich ja auch derzeit mit meinen Aufbaubatterien; hatte ebenfalls mit dem Gedanken gespielt, mir als Ersatz für meine derzeitigen Gel-Akkus (2x 80Ah) AGM-Batterien anzuschaffen, da ja auch etwas günstiger.
Fahre übrigens wie Uli einen Hymer B-Klasse mit dem EBL 100 von Schaudt.

Habe nun in meinem Posting erfahren, dass die AGM Batterien mit dem EBL von Schaudt unzureichend geladen werden (ist ja auch keine Einstellung für AGM möglich) und deshalb wäre ein spezielles Ladegerät nötig, das eine max. Ladespannung von 14,7V erreicht.

Siehe --> Link

viking92 am 14 Sep 2011 12:59:30

Hy Uli,

ist hier schon erwähnt worden: Der EBL 99 ist für AGM nicht geeignet. Er macht bei 14,3V "dicht". Diese Spannung reicht nicht, um die AGM "richtig" voll zu bekommen. d.h. es fehlen Dir ~10-20% der eigentlichen Kapazität.

Günstigste Lösung wäre, ein AGM fähiges Ladegeät (z.B. CTEK) dauerhaft an die Aufbaubatt. zu klemmen, so das sie bei Landstrom vernünftig versorgt werden.

Einen Solarregler immer direkt an die Batt. anschliessen, da der "Solar-Eingang" beim EBL 99 nur durchgeschliffen ist. Bei einem Direktanschluss hast Du die geringsten Verluste.

& viel Spass noch bei dem Hobby :wink:

fuzzy am 14 Sep 2011 13:02:49

hartmut49 hat geschrieben:Kaffee kochen, ist für mich das gerigste Strom!! Problem Du hast doch eine Gasflamme.


Und er ne Nescafe Dolce Gusto Maschine.

baerti am 14 Sep 2011 13:09:57

Hallo Hartmut,

der Sterling funktioniert doch nur, wenn der Motor läuft, oder habe ich das falsch verstanden?
Dann müßtest du beim Freistehen ja regelmäßig den Motor laufen lassen, um die Aufbaubatterie zu laden, denn mit dem einen Solarpanel kommst du ja wohl kaum hin.

felix52 am 14 Sep 2011 13:25:01

fuzzy hat geschrieben:
hartmut49 hat geschrieben:Kaffee kochen, ist für mich das gerigste Strom!! Problem Du hast doch eine Gasflamme.


Und er ne Nescafe Dolce Gusto Maschine.



Kann er doch mal auf die Gasflamme stellen... :wink:

viking92 am 14 Sep 2011 13:40:08

@Baerti: man hat durch den B2B den Vorteil, das man Anfangs (so denn genug gefahren wurde) wirklich mit 100% Kapazität anfängt. :wink:

baerti am 14 Sep 2011 13:49:59

So habe ich das auch verstanden. Aber selbst mit Booster und 2 x 210 Ah Gel gehen meine nach 2-3 Tagen in die Knie, wenn die Solarzellen wegen schlechten Wetters streiken.

Deshalb habe ich mich über Hartmuts Beitrag gewundert, wie lange er mit seiner Ausstattung autark stehen kann.

viking92 am 14 Sep 2011 14:07:37

Hy Baerti,

2-3 Tage finde ich bei 420Ah aber wirklich bannig kurz.
Sicherlich erreicht man mit jeder Optimierung (z.B. Zuleitungen, Solarregler, LED Umrüstung....usw.) eine Verlängerung der Standzeit, aber bei Deiner Batt.-kapazität sollte doch deutlich mehr drin sein.
Ansonsten kann ich Hartmut nur zustimmen. Bei unserer 3 wöchigen FR Reise kam ich selten mal runter auf 75% der vorhandenen Batt.-kapazität. (190Ah Batt., B2B & 80WP Solar). Und Sonne schien die ersten 2 Wochen kaum.

Ups...nun wirds aber OT....aber sowas von :?

hartmut49 am 14 Sep 2011 16:27:05

Hallo Baerty,
ich hab es in ander Beiträgen schon einige Male beschrieben.
Wir schauen mit 2 kleinen 7 " Bidschirmen in die Ferne.(sehr geringer Verbrauch !)
Dafür. aber auch mal die Nacht durch. ( ein nettes Schlafmittel !)
Auch habe ich die Beleuchtung auf LED umgestellt.
Auf unserer 7 wöchigen Reise zum Nordkap, war ich nicht einmal , auch wenn kostenloser Stromanschluss vorhanden war, an einer Leitung.
Auch benutzen wir nur 12 volt Verbraucher.
Eine Wechselrichter halte ich aus verbrauchstechnischen Gründen als sehr ungeeignet.
Und Berty wenn dann die Batteriespannung, wirklich, mal nahe 12,5 geht,
und der Motor 5 Minuten Tuckert bin schnell wieder von der nahenden Tieifenentladung weg.
Und im Sommer, scheint auch sehr schnell (früh)wieder die Sonne.

In diesem Sinne
,
Hartmut

cerberus2004 am 14 Sep 2011 16:42:09

Hallo Uli,
leider weiß ich nicht wie viel Saft Deine Kaffeemaschine zieht.

Aber nachfolgend mal meine Erfahrungen:
Unser Hauptverbraucher ist auch die Kaffeemaschine (JURA Z5 / 1300-Watt). Hinzu kommt noch die Belastung durch die Spülmaschine, wobei die sich mit heissem Wasser aus der Therme versorgt und somit zu vernachlässigen ist. Ansonsten haben wir überall LED drin, sind also quasi Stromspar-Füchse :-)

Mit 3 x 100AH AGM-Batterien hatte ich selbst im Sommer mit 360-Watt Solar auf dem Dach am 2. oder spätestens am 3.Tag ein Absinken der Spannung auf 11.6-11.0 Volt, so dass der Inverter meckerte. Unser Kaffeeverbrauch liegt i.d.R. bei 4-6 Tassen morgens und dann über den Tag verteilt nochmals 4-6 Tassen. Selten mehr.
Die Batterien erholten sich dann zwar laut Anzeige sofort wieder auf ca. 12.5-12,8 Volt, aber brechen bei Belastung sofort wieder zusammen.
Ich habe dann nach vielen Recherchen (wobei es alle erdenklichen Meinungen pro/contra AGM oder GEL gibt) auf 3-Stk. Banner GEL Batterien umgestellt und konnte feststellen, dass diese spürbar länger im Bereich um 12.0Volt bleiben. Was dann bedeutet, dass der Inverter vielleicht erst am Nachmittag des 3.Tages meckerte oder am Morgen des 4. Tages.
Wir mussten also doch 1-2 x in der Woche über Nacht an die Steckdose.
Seit diesem Jahr habe ich nun eine vierte Batterie dazu gepackt und kann seitdem i.d.R. eine Woche autark stehen ohne nachladen zu müssen. Wobei ich vermute, dass es bei gutem Wetter vermutlich sogar noch länger geht.
.
Die vergangenen 2-Jahre bin ich mit einer Efoy-2200 rumgefahren, wobei das für mich eine Fehlinvestition war, da diese Nachts zu laut ist und es ausserdem nicht schafft eine annähernd ordentliche Aufladung der Batterien wieder herzustellen. Dies wohlgemerkt unter Berücksichtigung unseres hohen Strombedarfs. Daher haben wir nun einen Ladebosster (45AH) eingebaut und damit stelle ich fest, dass ich bereits in 1-2 Std. Fahrt wieder eine ordentliche Ladung hergestellt habe. Für mich ist das für unsere Art des Reisens (alle 1-2 Tage Stellplatzwechsel) die optimale und praktikabelste Lösung.
.

Frank

guzzidriver am 14 Sep 2011 17:51:14

Man sieht an den Postings wieder das die Basis der Technik eben stimmen muss.

Viel nützt auch nicht viel, denn 420AH müssen ja auch wieder geladen werden damit sie wieder verfügbar sind.

Das dauert!

Das Ladegerät von Schaudt LAS1218 ist für gute AGM nicht geeignet.
Die Ladetechnik muss von Anfang an erst mal überdacht werden.

Stehe ich viel (Netzladegerät) oder fahre ich viel oder regelmäßig (Booster) das ist hier die Frage, oder beides?
Für diese Fälle sollten die Ladegeräte in der Lage sein die installierten Batterietype mit der korrekten Spannung über Kennlinie voll zu bekommen.

Reicht die dadurch entstehende Ladezeit, was kann ich an Batteriekapazität während dessen aufnehmen?

Zur Belastung:
die Kennlinien der Batterien geben ihre Zyklenfestigkeit auch in Abhängigkeit der Strombelastung an, werden sie überfordert sind sie schnell am Ende.

BSp:
Wenn eine 1500W Kaffeemaschine ca. 150A saugt bei 2 x100AH Batterien ist das ein Belastungsfaktor von C=0,75 (sollheissen 75% der Kapazitätsangabe als Stromentnahme)
Bei c=0,75 lebt die Batterie nicht all zu lange.
I.d.R. geben die Hersteller an das ein Belastung möglichst unter 50% besser 30% bleiben sollte.

Wenn all diese Fragen geklärt sind darf mal über ein "System" nachdenken.
Alles andere hat nur teilweise Erfolg.

... und der WR sollte symetrisch an den Batterien angeschlossen werden wegen Lastverschiebung der Leistungen.
Also + an der einen Batterie und - an der anderen...

Wenn nicht wird bei häufiger Nutzung die direkt angeschlossenen Batterie zuerst sterben und anschliessend die zweite Batterie wegen Überbelastung mitreissen..

Gast am 14 Sep 2011 19:26:00

Hallo,

guzzidriver schrieb:
... und der WR sollte symetrisch an den Batterien angeschlossen werden wegen Lastverschiebung der Leistungen.
Also + an der einen Batterie und - an der anderen...


Das lässt mich überlegen, ob meine Anschlüsse so korrekt sind. Hier mal ein kleines Bild dazu:



Müsste demnach nicht der WR + an Batterie 2 sein statt an Batterie 1 ?
Verkabelung wurde vom Händler vorgenommen beim Einbau von 2.Batterie, WR und Batteriecomputer und ich habe an der Richtigkeit bislang nie gezweifelt.

guzzidriver am 14 Sep 2011 21:07:14

Hallo Gerhard_sr,

so wie es bei dir angeschaltet, ist die Symetrie nicht gegeben.
Wenn der Minus Anschluß vom Shunt von Batterie 1 auf 2 gewechselt wird ist die Symetrie doch vorhanden.

Problem ist, das bei Unsymetrie die Verbindungsleitungen der Batterien als Widerstand fungieren und diese Batterie deswegen(durch die hohen Ströme) weniger belastet wird.
Beim Laden ist es übrigens das gleiche nur umgekehrt eben..aber dort fliessen nicht so hohe Ströme

Gast am 14 Sep 2011 21:42:12

Hallo,

na dann sollte ich das bei Einbau meiner neuen Batterien ändern; hoffe nur, dass das +Kabel des WR lang genug ist, werd ich morgen mal nachsehen.

Danke für die Auskunft !

uli644 am 14 Sep 2011 22:15:40

Danke für die vielen schnellen Antworten!!!

Habe verstanden,

-das Kaffeproblem haben nicht nur wir... (das tut schon mal gut.-)
- die angezeigten 13,25 Volt sind schon ok
- AGM Batterien werden mit dem EBL nicht optimal geladen
- Batterien koennten deutlich an Leistung verloren haben... muss ich prüfen lassen
- Solarregler wenn dann direkt an Batterien anschliessen, nix EBL
- Verkabelung für den Wechselrichter entgegen der Aussage der Werkstatt nicht optimal
- für die jetzige Konstellation bekomme ich nicht genug Zellen aufs Dach um ausreichend Kaffe zu bekommen

Neue Fragen die ich jetzt habe:
- Zum testen der Batterien habe ich viele Tipps gefunden... muss gestehen übersteigt alles mein Verständnis. Kann sowas ein Boschdienst o.Ä. mit seiner Ausrüstung „einfach“ messen?
- Der Wechselrichter ist ja nah bei den Batterien, hat einen 230V Anschluss zum Landstrom und dicke Leitungen zu den Batterien. Kann man da ein alternatives Ladegerät mit den vorhandenen Leitungen anschliessen?
- Kann ich einen Ladebooster zwischen EBL99 und Batterie hängen, und so neben der schnelleren Volladung während der Fahrt auch eine "Artgerechte" Ladung für die AGM erreichen?

otone am 16 Sep 2011 23:22:59

uli644 hat geschrieben:Neue Fragen die ich jetzt habe:
- Zum testen der Batterien habe ich viele Tipps gefunden... muss gestehen übersteigt alles mein Verständnis. Kann sowas ein Boschdienst o.Ä. mit seiner Ausrüstung „einfach“ messen?


JA

uli644 hat geschrieben:- Der Wechselrichter ist ja nah bei den Batterien, hat einen 230V Anschluss zum Landstrom und dicke Leitungen zu den Batterien. Kann man da ein alternatives Ladegerät mit den vorhandenen Leitungen anschliessen?


WR mit Anschluß zum Landstrom??? Ein WR hat einen 230V Ausgang (oder zwei) aber keinen 230V Eingang!? Zumindest habe so ein Teil noch nicht gesehen.

Otone

eaglesandhorses am 16 Sep 2011 23:36:50

felix52 hat geschrieben:
fuzzy hat geschrieben:
hartmut49 hat geschrieben:Kaffee kochen, ist für mich das gerigste Strom!! Problem Du hast doch eine Gasflamme.


Und er ne Nescafe Dolce Gusto Maschine.



Kann er doch mal auf die Gasflamme stellen... :wink:


Fazit: man nehme einfach ein altehrwürdiges Espressokännchen mit frischgemahlenen Bohnen drin, setze es auf den Gaskocher und trinkt wohlschmeckenden Kaffee und keine Industrieplörrre, welche viel Energie verbraucht, oder?????

spiti01 am 17 Sep 2011 02:10:31

otone hat geschrieben:[WR mit Anschluß zum Landstrom??? Ein WR hat einen 230V Ausgang (oder zwei) aber keinen 230V Eingang!? Zumindest habe so ein Teil noch nicht gesehen.

Otone


Unser WR (XANTREX Freedom 25) hat auch einen 230V Landstrom-Anschluss!

Das Teil ist nämlich sowohl ein Ladegerät (mit 130A max. Ladestrom) als auch ein 2500 W Inverter und sorgt für das gesamte Strommanagement im Mobil.
Daran hängt noch ein 5,5 kW Generator und 2 x 230 AH Batterien.

Man lernt halt nie aus...... :D

Grüßli .... spiti

otone am 17 Sep 2011 14:27:58

Sachen gibts - ich staune :-o

Das Teil scheint es auf dem deutschen Markt nicht zu geben; ein Blichk auf deine WoMo-Beschreibung hilft weiter: Teschner Euro Liner - amerikanischer Hersteller für den europ. Markt; tolles Fahrzeug!

Otone

kintzi am 17 Sep 2011 21:47:19

Nö, jeder WR mit Vorrangschaltung hat 230V-Eingang.

Weiter gibt`s von Victron WR+LG+ voreinstellbare Splittung v. 230V-Strom, wenn z.B. 5A gebraucht u. Aussen- Netz nur 3A abgesichert,werden 2A über WR aus Batt wechselgerichtet u. phasensynchron zugegeben.
Nicht ganz billig, Beginn 1kW Sinus mit 80A LG 1600€ aufwärts.
Richi

spiti01 am 17 Sep 2011 23:32:18

otone hat geschrieben:Sachen gibts - ich staune :-o

Das Teil scheint es auf dem deutschen Markt nicht zu geben; ein Blichk auf deine WoMo-Beschreibung hilft weiter: Teschner Euro Liner - amerikanischer Hersteller für den europ. Markt; tolles Fahrzeug!

Otone


Nicht ganz richtig!

Deutscher Hersteller (Fred Teschner, Brena bei Halle/Saale), gebaut in seiner Manufaktur in Elkhard/Indiana, teilweise deutsche u. US-Mitarbeiter.

- US-Chassis (Workhorse Custom, wird viel für Motorhomes, UPS, Geldtransporter, Sonderfahrzeuge usw. verwendet)
- Aufbautechnik (Wände, Dach usw.) halb Ami/halb deutsch
- Möbelbau massiv Canadian Maple, gebaut von den Amish People (das sind begnadete Schreiner!), kein US-Styling!
- Elektrik, Gas, Wasser, Heizung usw. 90% europäisch (Ausnahme: Der Xantrex Lader/Inverter, wird jedoch in Europa z.B. oft auch für Yachten verwendet). Das von Richi (kintzi) beschrieben Power Sharing hat die Xantrex übrigens auch (5/15/30/50 Ampere).
Ansonsten sind bekannte Fabrikate wie z.B. Dometic/Elektrolux, Alde, Webasto, Truma usw. verbaut.
- Die Hydraulik für Slide-out und Stützen ist vom US-Hersteller HWH, wird in Deutschland/Europa gern und oft auch für Schausteller-, Verkaufs und Präsentationsfahrzeuge verwendet. Es gibt dafür in D eine Niederlassung.

Ich finde das Teschner-Konzept für den Euro Liner einfach genial, da es die Vorteile von US- und Euro-Campern sehr sinnvoll verbindet. Leider war 2005 nach 196 Fahrzeugen Schluß damit. Wir haben die Bau-Nr. 169!
Aber es gibt ja ein paar gute Gebrauchte auf dem Markt. Sehr empfehlenswert.......aber nur ab Bj. 2000. Davor war der Euro Liner nichts anderes als ein für Europa modifizierter Ami.

Ab ca. Mitte 2012 werden wir uns mit dem Großen Braunen wohl wieder auf Europas Straßen breit machen.... :D :D .

Und morgen geht es weiter 'runter nach Florida, dann haben wir außer Hawai und Alaska ALLE US-Bundesstaaten bereist :) :) .

Grüßli aus Kingsland/Georgia
spiti

uli644 am 18 Sep 2011 18:36:32

otone hat geschrieben:...

uli644 hat geschrieben:- Der Wechselrichter ist ja nah bei den Batterien, hat einen 230V Anschluss zum Landstrom und dicke Leitungen zu den Batterien. Kann man da ein alternatives Ladegerät mit den vorhandenen Leitungen anschliessen?


WR mit Anschluß zum Landstrom??? Ein WR hat einen 230V Ausgang (oder zwei) aber keinen 230V Eingang!? Zumindest habe so ein Teil noch nicht gesehen.

Otone


Mein Waeco WR hat einen 230V Eingang und einen Ausgang. Nach meinem Verstaendnis erkennt er so, ob Landstrom anliegt um Doppelversorgung zu vermeiden.

Habe heute nach deen Hinweisen hier mal genau meine Verkabelung angeguckt... Dabei habe ich festgestellt, dass der Minuspol der Bätterie unter dem Fahrersitz nicht angschlossen war,... feine Sache, habe also nur mit einer Batterie gelebt... vielen Dank lieber Boschdienst, dass Du beim einbauen des WR den Anschluss nicht festgezogen hast.

Werde jetzt mal gucken, ob es fuer mehr Kaffee reicht... habe aber parallel Solarpanel mit 220 Wp Leistung bestellt. Hoffe, das reicht fuer noch mehr Kaffee .-)

xm11 am 18 Sep 2011 18:52:05

Hallo Uli,

als "Neuer" sollte ich womöglich sparsam mit Kritik umgehen, ich weiss. :D
Aber nach dem ich nun den ganzen Thread durchgelesen und beim Abendbrot überdacht habe, hat sich meine spontane Meinung nicht geändert. :P

Du willst mehrfach täglich unbedingt 1500 Watt in 220 V für die geliebte Kaffeemaschine erzeugen und nutzt dazu die kleinste Stromquelle, nämlich 12 Volt. :roll: Das klingt eigentlich schon rein rechnerisch verrückt.

Fest steht, Du überbeanspruchst Deine Bordbatterien, die viel Geld gekostet haben, extrem. So etwas macht wenig Sinn, oder wie siehst Du das selbst?!

Sinnvoll wären doch nur 2 Lösungen und die sind ganz einfach zu realiseren und langfristig deutlich günstiger.

1. Du erzwingst weiter den Genuss der Kaffeemaschiene und rüstet einen 2000 Watt- 4-Takt-Notstromer nach.
2. Du kochst das Wasser ganz preisgünstig und schnell per Gasherd, der ja schon on Bord ist und sehr billig heisses Wasser erzeugt.

Willst Du aber weiterhin aus den armen 12 Voltbatterien so viel Strom für den Wandler rauspressen, kaufst Du regelmässig neue extrem teure Batteriesätze.

Ich würde mich für die Gaserwärmung entscheiden, schon der Kosten wegen.
Da Du aber offensichlich etwas grösseren finanziellen Spielraum besitzt, solltest Du ernsthaft über einen Onboardstromer nachdenken. Der ist sehr günstig im Unterhalt, kaum teuerer als der 1. Satz Batterien und ewig einsatzbereit, zumal Du dann auch andere 220 Volt-Verbraucher bei Bedarf zuschalten kannst.

Was denkst Du über meinen Beitrag, der im übrigen ernst gemeint ist?

vom Jens

Austos am 18 Sep 2011 19:23:08

xm11 hat geschrieben:Hallo Uli,

als "Neuer" sollte ich womöglich sparsam mit Kritik umgehen, ich weiss. :D
Aber nach dem ich nun den ganzen Thread durchgelesen und beim Abendbrot überdacht habe, hat sich meine spontane Meinung nicht geändert. :P

Du willst mehrfach täglich unbedingt 1500 Watt in 220 V für die geliebte Kaffeemaschine erzeugen und nutzt dazu die kleinste Stromquelle, nämlich 12 Volt. :roll: Das klingt eigentlich schon rein rechnerisch verrückt.

Fest steht, Du überbeanspruchst Deine Bordbatterien, die viel Geld gekostet haben, extrem. So etwas macht wenig Sinn, oder wie siehst Du das selbst?!

Sinnvoll wären doch nur 2 Lösungen und die sind ganz einfach zu realiseren und langfristig deutlich günstiger.

1. Du erzwingst weiter den Genuss der Kaffeemaschiene und rüstet einen 2000 Watt- 4-Takt-Notstromer nach.
2. Du kochst das Wasser ganz preisgünstig und schnell per Gasherd, der ja schon on Bord ist und sehr billig heisses Wasser erzeugt.

Willst Du aber weiterhin aus den armen 12 Voltbatterien so viel Strom für den Wandler rauspressen, kaufst Du regelmässig neue extrem teure Batteriesätze.

Ich würde mich für die Gaserwärmung entscheiden, schon der Kosten wegen.
Da Du aber offensichlich etwas grösseren finanziellen Spielraum besitzt, solltest Du ernsthaft über einen Onboardstromer nachdenken. Der ist sehr günstig im Unterhalt, kaum teuerer als der 1. Satz Batterien und ewig einsatzbereit, zumal Du dann auch andere 220 Volt-Verbraucher bei Bedarf zuschalten kannst.

Was denkst Du über meinen Beitrag, der im übrigen ernst gemeint ist?

vom Jens


auch wir kochen hin und wieder (wenn kein Landstrom vorhanden) mit unserer Nespressomaschine über den Wechselrichter unseren Espresso. Mich würde interessieren wie sehr die Batterien in Mitleidenschaft dadurch gezogen werden und kann man diese Lebensdauerverkürzung in einer Zeit ausdrücken?

xm11 am 18 Sep 2011 19:57:44

guzzidriver hat geschrieben:Man sieht an den Postings wieder das die Basis der Technik eben stimmen muss.

Viel nützt auch nicht viel, denn 420AH müssen ja auch wieder geladen werden damit sie wieder verfügbar sind.

Das dauert!

Das Ladegerät von Schaudt LAS1218 ist für gute AGM nicht geeignet.
Die Ladetechnik muss von Anfang an erst mal überdacht werden.

Stehe ich viel (Netzladegerät) oder fahre ich viel oder regelmäßig (Booster) das ist hier die Frage, oder beides?
Für diese Fälle sollten die Ladegeräte in der Lage sein die installierten Batterietype mit der korrekten Spannung über Kennlinie voll zu bekommen.

Reicht die dadurch entstehende Ladezeit, was kann ich an Batteriekapazität während dessen aufnehmen?

Zur Belastung:
die Kennlinien der Batterien geben ihre Zyklenfestigkeit auch in Abhängigkeit der Strombelastung an, werden sie überfordert sind sie schnell am Ende.

BSp:
Wenn eine 1500W Kaffeemaschine ca. 150A saugt bei 2 x100AH Batterien ist das ein Belastungsfaktor von C=0,75 (sollheissen 75% der Kapazitätsangabe als Stromentnahme)
Bei c=0,75 lebt die Batterie nicht all zu lange.
I.d.R. geben die Hersteller an das ein Belastung möglichst unter 50% besser 30% bleiben sollte.

Wenn all diese Fragen geklärt sind darf mal über ein "System" nachdenken.
Alles andere hat nur teilweise Erfolg.

... und der WR sollte symetrisch an den Batterien angeschlossen werden wegen Lastverschiebung der Leistungen.
Also + an der einen Batterie und - an der anderen...

Wenn nicht wird bei häufiger Nutzung die direkt angeschlossenen Batterie zuerst sterben und anschliessend die zweite Batterie wegen Überbelastung mitreissen..


Das würde sicher als Antwort passen...

vom Jens

Austos am 18 Sep 2011 20:12:19

xm11 hat geschrieben:
guzzidriver hat geschrieben:BSp:
Wenn eine 1500W Kaffeemaschine ca. 150A saugt bei 2 x100AH Batterien ist das ein Belastungsfaktor von C=0,75 (sollheissen 75% der Kapazitätsangabe als Stromentnahme)
Bei c=0,75 lebt die Batterie nicht all zu lange.
I.d.R. geben die Hersteller an das ein Belastung möglichst unter 50% besser 30% bleiben sollte.

..


die 150A werden ja nur kurzfristig (ca. 10 sek/Tasse) entzogen nach 3 Tassen Latte sind unsere Batterien (Gesamt 240 Ah) ca. um 5%-8% Kapazität ärmer, also dann immer noch bei ca 92 %, wenn diese vorher voll geladen waren.

uli644 am 18 Sep 2011 20:35:53

xm11 hat geschrieben:Hallo Uli,

als "Neuer" sollte ich womöglich sparsam mit Kritik umgehen, ich weiss. :D


Bin genauso neu, von daher... keine Hemmungen .-) !

xm11 hat geschrieben:Aber nach dem ich nun den ganzen Thread durchgelesen und beim Abendbrot überdacht habe, hat sich meine spontane Meinung nicht geändert. :P

Du willst mehrfach täglich unbedingt 1500 Watt in 220 V für die geliebte Kaffeemaschine erzeugen und nutzt dazu die kleinste Stromquelle, nämlich 12 Volt. :roll: Das klingt eigentlich schon rein rechnerisch verrückt.


Ich weiss, Gas wäre einfacher,... aber aus der Maschine kommt halt "nicht einfach Kaffe, sondern, je nach Wahl ein Latte, Capucino, Michkaffe...
Das ist uns wichtig... von daher ...

xm11 hat geschrieben:Fest steht, Du überbeanspruchst Deine Bordbatterien, die viel Geld gekostet haben, extrem. So etwas macht wenig Sinn, oder wie siehst Du das selbst?!


Bisher war die Batterie nicht entladen... der WR schaltet da deutlich vorher ab, Nachdem Kaffe nicht mehr ging hatten wir noch reichlich Strom für die "normalen Dinge" incl. Laptop laden (das mache ich über 12V) etc...



xm11 hat geschrieben:Sinnvoll wären doch nur 2 Lösungen und die sind ganz einfach zu realiseren und langfristig deutlich günstiger.

1. Du erzwingst weiter den Genuss der Kaffeemaschiene und rüstet einen 2000 Watt- 4-Takt-Notstromer nach.
2. Du kochst das Wasser ganz preisgünstig und schnell per Gasherd, der ja schon on Bord ist und sehr billig heisses Wasser erzeugt.


1. möchte ich vermeiden wg. laut (Brennstoffzelle ist eine Option, die ich in Betracht gezogen habe, vermute aber, dass nur di ganz grosse reicht... bevor ich da ran gehe mag ich erst günstigere Dinge probieren...
2. siehe oben, aus unserer Sicht keine Option

xm11 hat geschrieben:Willst Du aber weiterhin aus den armen 12 Voltbatterien so viel Strom für den Wandler rauspressen, kaufst Du regelmässig neue extrem teure Batteriesätze.


Bestimmt nicht regelmässig .-) wenn dann beim nächsten mal deutlich mehr als 2 x 85Ah, spätestens dann ist sollte das für die Batterie unkritisch werden...

xm11 hat geschrieben:Was denkst Du über meinen Beitrag, der im übrigen ernst gemeint ist?

vom Jens


Du, absolut valide Überlegung... nur ein Moppel ist mir zu laut

Uli

Sina1 am 18 Sep 2011 20:55:25

Austos hat geschrieben:auch wir kochen hin und wieder (wenn kein Landstrom vorhanden) mit unserer Nespressomaschine über den Wechselrichter unseren Espresso. Mich würde interessieren wie sehr die Batterien in Mitleidenschaft dadurch gezogen werden und kann man diese Lebensdauerverkürzung in einer Zeit ausdrücken?


Einfach mal nach den möglichen Ladezyklen für Deine Batterieart schauen: 1000 Watt eine Stunde aus einer 12 Volt Batterie würde ohne Verluste die vollständige Entladung einer 90 Ah Batterie bedeuten oder eben von zweien, da man ja nur etwa 50 % entnehmen kann ohne zu schaden....

LG

Ostwestfale am 18 Sep 2011 23:11:23

eaglesandhorses hat geschrieben:
felix52 hat geschrieben:
fuzzy hat geschrieben:
hartmut49 hat geschrieben:Kaffee kochen, ist für mich das gerigste Strom!! Problem Du hast doch eine Gasflamme.


Und er ne Nescafe Dolce Gusto Maschine.



Kann er doch mal auf die Gasflamme stellen... :wink:


Fazit: man nehme einfach ein altehrwürdiges Espressokännchen mit frischgemahlenen Bohnen drin, setze es auf den Gaskocher und trinkt wohlschmeckenden Kaffee und keine Industrieplörrre, welche viel Energie verbraucht, oder?????


Warum,

willst Du die Zubehörhändler nicht Reich machen? Steinreich?

Bon Voyage

spiti01 am 19 Sep 2011 00:44:31

Obwohl unsere 460 Ah Batteriekapazität und der Inverter dafür locker ausreichen würden, benutzen wir zum Betrieb unserer Espressomaschine ohne Landanschluß immer den Generator, denn die Batterien würden dadurch definitiv ziemlich heftig belastet und die Lebensdauer unnötig verkürzt werden.

Das Laufgräusch unseres 5,5 kW Generac Gas-Generators ist zwar gut hörbar, aber für Kaffee oder Espresso muss er ja nur wenige Minuten laufen, was bisher noch niemanden :!: :!: gestört hat.
Und wegen der "ausreichenden" Leistung kann man ja auch gleichzeitig zur Kaffeebereitung noch die Zimtröllchen im elektrischen Toast & Grill aufbacken..... mmhhh, lecker!

Wie sagt der Fielosohf: "Nur mit vollen Hosen ist gut stinken!".

Grüßli .... spiti

spiti01 am 19 Sep 2011 00:51:12

Austos hat geschrieben:
xm11 hat geschrieben:
guzzidriver hat geschrieben:BSp:
Wenn eine 1500W Kaffeemaschine ca. 150A saugt bei 2 x100AH Batterien ist das ein Belastungsfaktor von C=0,75 (sollheissen 75% der Kapazitätsangabe als Stromentnahme)
Bei c=0,75 lebt die Batterie nicht all zu lange.
I.d.R. geben die Hersteller an das ein Belastung möglichst unter 50% besser 30% bleiben sollte.

..


die 150A werden ja nur kurzfristig (ca. 10 sek/Tasse) entzogen nach 3 Tassen Latte sind unsere Batterien (Gesamt 240 Ah) ca. um 5%-8% Kapazität ärmer, also dann immer noch bei ca 92 %, wenn diese vorher voll geladen waren.



Und wie lang ist die Aufheizphase der Maschine :?: :?: :?:

Man kann sich alles schönrechnen..... nur, Deinen Battreien gefällt das mit Sicherheit nicht :!: :!:
Glaub' mir ruhig, ich mache das nun schon einige Jahre.

Grüßli ... spiti

guzzidriver am 19 Sep 2011 09:28:13

@Spiti...

So ist es.. und alles andere ist nicht technisch begründet sondern unterliegt eher dem eigenen Ehrgeiz. :oops:

Es geht ja auch nicht um den rechnerichen Verlust im AH, sondern das diese Belastung auf die Zyklenfestigkeit geht und die Batterien dadurch vorzeitig kaputt sind (und damit auch die Kapazität nicht mehr da ist).
Vielleicht nicht ganz verstanden ???

Habe immer wieder den Eindruck das hier Energie gewonnen wird und physikalisch / chemische Grundsätze einfach weggeredet werden.
Nobelpreisverdächtig!

.... aber wir könne ja auch wieder einen Witzethread daraus machen :D

Austos am 19 Sep 2011 15:03:42

spiti01 hat geschrieben:
Austos hat geschrieben:
xm11 hat geschrieben:
guzzidriver hat geschrieben:BSp:
Wenn eine 1500W Kaffeemaschine ca. 150A saugt bei 2 x100AH Batterien ist das ein Belastungsfaktor von C=0,75 (sollheissen 75% der Kapazitätsangabe als Stromentnahme)
Bei c=0,75 lebt die Batterie nicht all zu lange.
I.d.R. geben die Hersteller an das ein Belastung möglichst unter 50% besser 30% bleiben sollte.

..


die 150A werden ja nur kurzfristig (ca. 10 sek/Tasse) entzogen nach 3 Tassen Latte sind unsere Batterien (Gesamt 240 Ah) ca. um 5%-8% Kapazität ärmer, also dann immer noch bei ca 92 %, wenn diese vorher voll geladen waren.



Und wie lang ist die Aufheizphase der Maschine :?: :?: :?:

Man kann sich alles schönrechnen..... nur, Deinen Battreien gefällt das mit Sicherheit nicht :!: :!:
Glaub' mir ruhig, ich mache das nun schon einige Jahre.

Grüßli ... spiti


in der Aufheizphase ist der Strombedarf bei weitem nicht so groß wie beim Milchschäumen.
Mich würde es nur mal interessieren um welche Zeit die Batterien schneller kaputt gehen. 1 Jahr, 2 Jahre oder noch mehr, dann kann man diese auch einordnen, ob mir das Kaffeekochen über einen Wechselrichter mir diese Verkürzung wert ist oder nicht. Bis jetzt konnte mir noch niemand eine Faktor nennen, es heißt nur die Batterien werden schneller kaputt!!!

spiti01 am 19 Sep 2011 15:59:25

@ Austos

Um hier genauere Berechnungen anszustellen, fehlen exakte Daten und Eckwerte (Boilerinhalt, Taktung des Heizelementes usw.).

Fakt ist, dass so ein Espressoautomat zu den sehr großen Verbrauchen zu zählen ist. Zumindest ist das bei allen Maschinen so, die ich kenne und selbst habe/hatte (2x Jura, Krupps, Schaerer, WMF).

Für so große Verbraucher ist der häufige und regelmäßige Inverterbetrieb im Womo ungeeignet und auch nicht gedacht.

Du bist offensichtlich beratungsresistent. Also, warum fragst Du überhaupt, wenn Du dir Deiner Sache so sicher bist? Mach doch einfach das, was Du meinst. Dein Batterielieferant ist garantiert Dein Freund!

Grüßli .... spiti

Austos am 19 Sep 2011 19:31:21

spiti01 hat geschrieben:@ Austos

Um hier genauere Berechnungen anszustellen, fehlen exakte Daten und Eckwerte (Boilerinhalt, Taktung des Heizelementes usw.).

Fakt ist, dass so ein Espressoautomat zu den sehr großen Verbrauchen zu zählen ist. Zumindest ist das bei allen Maschinen so, die ich kenne und selbst habe/hatte (2x Jura, Krupps, Schaerer, WMF).

Für so große Verbraucher ist der häufige und regelmäßige Inverterbetrieb im Womo ungeeignet und auch nicht gedacht.

Du bist offensichtlich beratungsresistent. Also, warum fragst Du überhaupt, wenn Du dir Deiner Sache so sicher bist? Mach doch einfach das, was Du meinst. Dein Batterielieferant ist garantiert Dein Freund!

Grüßli .... spiti


ich lasse mich gerne beraten, frage mich aber gleichzeitig warum Wechselrichter mit 1500 oder 2000 Watt Dauerleistung angeboten werden, die ich dann nicht nutzen kann, weil die Batterien schnell kaputt gehen. Ich möchte ja nur wissen, um welchen Zeitraum sich die Lebensdauer der Batterien bei immer wieder Benutzung der Kaffeemaschine verringert. Wenn mir einer sagen kann, die Batterien halten bei schonenden Gebrauch z.B. 10 Jahre und mit Kaffeekochen über den Wechselrichter z.B. nur noch 5 Jahre, dann wäre dies mal eine Hausnummer, bei der ich mir überlege ob ich das Kaffeekochen lieber doch mit Gas machen sollte. Aber solche Werte habe ich im Forum bis dato noch nicht gefunden bzw. erhalten. Mich würde mal von den anderen Kaffeekochern interessieren wie lange ihr schon über Wechselrichter mit euren Maschinen leckeren Kaffee kocht und ob ihr schon etwas gemerkt habt ob die Batterien an Leistung nachlassen bzw. nach welcher Zeit diese den Geist aufgegeben haben.
Danke im Voraus für hoffentlich viele Erfahrungen.

P.S. ich verzichte ungern auf leckeren Kaffee aus meiner Maschine, haben vorher schon alles andere ausprobiert, kommt für uns nicht mehr in Frage, dann trinke ich lieber Tee oder Wasser zum Frühstück.

uli644 am 19 Sep 2011 19:32:50

Hallo spiti,

Du hast natuerlich Recht, das aufwaermen kommt zum eigentlichen Kaffee machen dazu. Sind bei mir 15 Sekunden extra (grad extra gestoppt).

Ich hab ( noch ?? ) nicht viel Erfahrung mit der Lebensdauer von Batterien, entnehme Deiner Antwort! dass Du da weiter bist...

Mir fehlt jegliche Vorstellung, um wieviel ich dea Leben meiner Batterien mit dem Kaffeekochen verkuerze...

Wenn ich an 30 Tagen im Jahr je 10 Kaffee koche, (dabei mit 3 mal aufheizen), sterben dann meine beiden 85 Ah AGM Batterien nach 3 Jahren, 5 Jahren, oder eher nach einigen Monaten...

ich ging bisher davon aus, dass sie, da der Wechselrichter recht frueh den Betrieb einstellt, nur wenig leiden...

wenn dem nicht so ist, der negative Effekt muesste doch mit steigender Batterrie Kapazitaet sinken, da diemprozentuale Belastung sinkt, oder??

Austos am 19 Sep 2011 19:49:34

uli644 hat geschrieben:Hallo spiti,

Du hast natuerlich Recht, das aufwaermen kommt zum eigentlichen Kaffee machen dazu. Sind bei mir 15 Sekunden extra (grad extra gestoppt).

Ich hab ( noch ?? ) nicht viel Erfahrung mit der Lebensdauer von Batterien, entnehme Deiner Antwort! dass Du da weiter bist...

Mir fehlt jegliche Vorstellung, um wieviel ich dea Leben meiner Batterien mit dem Kaffeekochen verkuerze...

Wenn ich an 30 Tagen im Jahr je 10 Kaffee koche, (dabei mit 3 mal aufheizen), sterben dann meine beiden 85 Ah AGM Batterien nach 3 Jahren, 5 Jahren, oder eher nach einigen Monaten...

ich ging bisher davon aus, dass sie, da der Wechselrichter recht frueh den Betrieb einstellt, nur wenig leiden...

wenn dem nicht so ist, der negative Effekt muesste doch mit steigender Batterrie Kapazitaet sinken, da diemprozentuale Belastung sinkt, oder??


Hallo Uli,

auch ich habe schon ein Wattmessgerät beim Kaffeekochen bei unserer Nespresso dazwischen geschalten. Die Maschine wird laut Beschreibung mit max. 1300 Watt angegeben. Diese 1300 Watt wurden nur für 1-2 Sek beim kompletten Vorgang erreicht, meistens lag der Verbrauch zwischen 400 und 900 Watt, die Schwankungen veränderen sich sekündlich. Das Espressokochen ist sehr sparsam, mehr Verbrauch ist beim Milchschäumen, da werden auch die Spitzen erreicht.
Ich denke ein Haarföhn ist da wesentlich mehr belastender als unsere Kaffeemaschinen.

puget am 19 Sep 2011 20:02:37

spiti01 hat geschrieben:@ Austos

Du bist offensichtlich beratungsresistent. Also, warum fragst Du überhaupt, wenn Du dir Deiner Sache so sicher bist? Mach doch einfach das, was Du meinst. Dein Batterielieferant ist garantiert Dein Freund!

Grüßli .... spiti


@ spiti,

warum behandelst du 'Austos' derartig von oben herab ? Der stellt doch nur sachliche Fragen und erwartet einfach fundierte Antworten oder verständliche Erklärungen . . . die du ihm m. E. bisher noch nicht ausreichend gegeben hast . . .

. . . was 'uli644' (nicht als Einziger) im Übrigen genau so sieht.

Auch mich würden hier Werte/Zahlen oder fachkundige Erklärngen (für meinen 700 W Wasserkocher) mit 1500er Wechselrichter und 2 x 85 A Batterie sehr interessieren und besser überzeugen . . .

Nichts für ungut.

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