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Hallo WoMo-Techniker,
Fahre ein fast neues Wohnmobil mit einer Truma Combi 6. Folgendes Problem tut sich auf: Die Truma heizt ganz normal auf. Wenn die Temperatur erreicht ist und die Heizung sich abschaltet, geht die rote LED mit an. Die Truma bleibt aus und springt nicht automatisch beim Absinken der Temperatur wieder an. Schalten wir die Truma manuell am Regler aus und nach wenigen Sekunden wieder an, springt sie wieder an und heizt eine Phase wieder normal, danach schaltet sich die rote LED wieder ein und die Heizung bleibt aus. Habe nun das Womo in die Werkstatt gebracht - es wurde festgestellt, dass Öl im Gas war!!!! Dadurch hat sich das Gerät verstopft. Reparatur fällt nicht unter Garantie! Habt Ihr schon von einem solchen Fehler gehört? Danke schon mal für die Antworten. :x Hast Du LPG getankt oder hast Du Füllflaschen :?: Hallo georgm,
hast Du denn normale Gasflaschen in Benutzung , oder, wie so einige, mich eingeschlossen, Tankflaschen. Ich frage eigentlich nur, weil mich interessieren würde, was truma, die ja fast jede Störung bei LPG-Nutzung auf unsauber getanktes Gas schieben, zu der ja wohl nicht ausreichend sauberen Gasqualität bei Tauschflaschen sagt. Zur Fehlervermeidung ist natürlich der Tip von reisemobil.online.cx mit dem Trumafilter ein sehr guter. Mehr geht wohl nicht, vor allem, nicht teurer :) . Allerdings hat ja noch kein Forianer hinreichend Erfahrung mit dieser Technik, da sie erst ab März im Handel sein soll. Lancelot schrieb ja in dem erwähnten Link
Also so 160€ für eine Duo-Anlage ist ja schon ´ne Nummer. Dazu dann noch min. 1 Ersatzpatrone.
Die normalen 11 KG Füllflaschen.
Dann würde ich mir die Ausfallursache schriftlich bestätigen lasen und den Wisch mal meinem Gaslieferanten um die Ohren hauen - da darf nach DIN (nahezu) kein Öl drin sein ... Wird zwar nix nützen, aber einen Versuch wär´s vl wert ... :) Hallo georgm
Hatte bei der Truma 6E ( auch ganz neu) die gleichen Symtome, wie Du sie beschreibst. Da Kühlschrank und Herd einwandfrei funktionierten, wurde der Fehlercode ausgelesen. Dieses brachte zunächst kein klares Ergebnis. Da ich mich weigerte, das Fahrzeug vom Händler wieder abzuholen, bestellte dieser den Truma-Service. Der Händler baut auch eigene Fahrzeuge. Nach 7 Stunden intensiver Arbeit mit komplettem Ausbau der Heizung wurde festgestellt, daß der Kabelbaum defekt war. Natürlich war das ein Garantiefall. Wenn Du aus Flaschen getankt hast, scheidet eine Verölung der Düsen bei einer neuen Anlage so gut wie aus. Flaschengas muß eine Truma einwandfrei vertragen, sonst ist es meines Erachtens ein Garantiefall. MFG Michael
Woran hat die Werkstätte erkannt, dass Öl die Ursache ist? Es ist schon hilfreich, für den Kunden nicht nachvollziehbare Ursachen zu finden. Mit skeptischem Scout Moin,
es muß doch auf der Rechnung deklariert sein, was für den Betrag xx geleistet wurde. Daran kann man doch schon einiges erkennen. , Charly Na da meine ich: Da haben sie dich aber schön geleimt und abgezockt, eine Unverschämtheit !!!
Diese unseriöse Werkstatt könnte mir zukünftig gestohlen bleiben. Benachrichtige bitte umgehend den Truma-Kundendienst und bitte um Ab- und Aufklärung. von Peter-Josef
Wie heist es doch: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
Moin, na, dann scheinst Du ja auch gute Erfahrung mit einem Rep. Betrieb ohne Herstellerbindung incl. Truma Service gesammelt zu haben. Ich habe die Fa. meines Vertrauens gefunden. Da gibt es keine Werbung. Zufriedene Kunden sind die beste Werbung. , Charly
Also eine Heizung die nach erreichen der Solltemperatur abschaltet, anschließend durch "Öl" im Gas verstopft und dann nach Neustart wieder brennt, merkwürdig! - Wieso verstopft sie erst genau nach erreichen der Solltemperatur? - Wenn sie dann verstopft ist, wieso löst sich die Verstopfung durch Neustart immer wieder auf ? Also ich würde die Rechnungkopie, mit entsprechenden Kommentar, an Truma und deinen Händler zwecks Stellungsnahme schicken! @bestager
ich lasse an meine Heizung und Gasanlage nur den Truma-Kundendienst. Der kommt zu mir zum günstigen Preis und einwandfreier Leistung mit allen Ersatzteilen dabei und einem Top Stundensatz der den Aufwand lohnt. von peter-josef
Das ist n.m.A. fast unmöglich. Wie kann die "Anlage" durch "Ölbefall" ausfallen und nach RÜCKSTELLUNG manuell wieder zünden?? Es kann nur AUSFALL durch Öl geben und dann ist es Ausfall, aber so wie beschrieben ist fast unmöglich. Da würde ich wirklich mal nachfragen und eine schr. Bestätigung dieser Aussage fordern. Denke ist eher eine Abwälzung der Kosten auf den Kunden. :eek:
Das regelt ein Advokat relativ zügig. Die Ölrückstände müssten an den ausgetauschten Teilen und an der verwendeten Gasflasche im Zweifelsfalle nachzuweisen sein. Immer wieder der nette Versuch zu erbringende Gewährleistungen sich doch noch vom Kunden löhnen zu lassen, da der Hersteller halt nur die Teile dem Dealer erstattet. Ein einziger Brief mit dem Absenders eines Anwaltes sollte da Umdenken bewirken. Habe mir gerade den Truma Gasfilter bestellt. Hatte hin- und her überlegt, ob sich die Investition lohnt. Wenn ich dies nun wieder lese, kann so ein Filter einem doch Ärger ersparen. Egal ob nun Öl im Gas war oder nicht, nachzuweisen ist so etwas sicher sehr schwierig. Da Truma damit wirbt, ölige Partikel und Aerosole wirksam zurück zu halten, hoffe ich auch bei Störungen auf mehr Kulanz.
Abgesehen von den Kosten ist eine ausgefallene Heizung, um diese Jahreszeit, schon extrem ärgerlich. Hoffentlich kommt der Filter noch rechtzeitig vor der nächsten Tour in 2 Wochen und läßt sich problemlos installieren? Michael Danke für die vielen Infos.
Werde mich noch mal mit meiner Werkstatt auseinandersetzen und auch den Trumadienst kontaktieren Georg
Jawoll, Ziel erreicht!!! Ehrlich, ich glaube im leben nicht, das Öl in der Flasche gewesen sein soll, erstens darf es das gar nicht und zweitens wenn, dann sind wir wieder bei meinem Lieblingsthema. Wie kommt das Öl in den Bereich der Flasche, in dem das Gas entnommen wird. Die Begründung, dass das Öl mit gerissen wird kann ich nicht gelten lassen, denn wir reden nicht von 11kg gasförmiges Propan / Butan (Gemisch) das innerhalb von Sekunden aus der Flasche geholt wird, sondern von langsamen stetigen ausgasen, da wird nichts "mitgerissen". Ich kann und will diese Märchen nicht mehr hören. Natürlich will Truma gerne für teures Geld einen Filter verkaufen und natürlich muss man das irgendwie begründen. Aber, ein sehr guter Kumpel von mir ist Truma-Service-Techniker, er meint, kann nicht sein, wollte es aber genau wissen und hat auf einer Schulung die Jungs von Truma gefragt. Die Antwort war so ungefähr folgende: Ja, ääähm, naja, also, man kann, aber ich weiß nicht, und wie auch immer, aber wenn dann na Du weißt schon! Wird natürlich keiner zugeben (dürfen). Gefühlte 1 Million Wohnmobile mit festem Gastank haben gefühlte Jahrhunderte keine Probleme gehabt. Erst seit die Tankflasche so richtig am kommen ist, da wird es plötzlich zu einem Problem? :daumen2:
Hallo mauimeyer, genau so sehe ich das auch. Ich hab mir allerdings trotz dieser "unwahscheinlichen Verschmutzung" eine Filter für die Außenbetankung gekauft. Damit hoffe ich, evtl. unsaubere LPG-Mischungen in "teilweise" saubere Mischungen zu wandeln. ich hatte vor 2 Jahren in France LPG getankt, danach rußte mein Kühli sehr stark. Habe dann letztes Jahr von der Gasfachfrau einen billigeren Papierfilter gekauft.
:D :D Dann probieren wir´s für "die Ungläubigen" halt anders : Theorie (weiß es ja auch nicht genau :oops: ) Öl hat ein spez. Gewicht (bei ca. 15°C) von 0,8 - 1,05 Butan hat vergleichbar ~ 2,10 Propan ~ 1,55 --> Link ==> das Öl "schwimmt" im Flüssiggas und sammelt sich an der Oberfläche, genau dort, wo auch "vergast/verdampft" wird. Mit dem Gasstrom gelangen auch Ölpartikel ins System ... :( Könnte das hinkommen ... :nixweiss: Was verwendet ihr denn für Filter?
Niederdruckfilter, die nach dem Regler fest eingebaut werden oder Betankungsfilter, die beim LPG-Betanken zwischen Füllanschluß der Tankflasche und Tankpistole geschraubt werden? :razz: Endlich wird das Thema Narkosegaswarner in den Hintergrund gerückt...
Jo, könnte. Du hast aber den Vergleich des spezifischen Gewichts von Öl zu gasförmigen Gas nicht berücksichtigt. Ich denke da ist Öl um einiges schwerer, sinkt also nach unten. Entnommen wird aber ganz oben. Und nun? Hallo Mike,
heute Morgen wollte ich schon so ähnlich antworten. :D Vielen Dank für deine Arbeit. :D @Lancelot, deine Theorie hat aus meiner Sicht einen Haken, die Gasentnahme ist einfach zu gering. MfG Paule2
Nein .. das Öl sollte ja (in Partikeln) in der Flüssigsuppe schwimmen und nach oben, wo entnommen (verdampft) wird gelangen ... nur oben ist doch die Gasblase :) Allerdings weiß ich auch nicht, ob das Öl dann auch mit dem Gas transportiert werden kann. Das Gas wird aber doch aus der Gasblase entnommen und das gasförmige Propan / Butan (Gemisch) müsste die schwereren Öl-Teilchen mitnehmen, das klappt bei entsprechender Geschwindigkeit, die haben wir hier aber nicht. Schon ...
Wir sind doch bis dahin einig : Öl schwimmt im Flüssiggas und gelangt an die Oberfläche (= Unterseite der Gasblase) ... aber wie´s dann weitergeht/weitergehen könnte ... :nixweiss: Bräuchten einen Strömungsmechaniker mit Schwerpunkt "Verdampfung von Flüssiggas" :) Muß mal da noch rumfragen ... Ach so : wir haben uns auch gegen den Filter entschieden :wink:
Hallo arco1111, ich hab zwei Tankflsachen und eine von Wynen installierte Außenbetankung. Seit das Thema mit den Truma-Filtern hier rumgeistert, hab ich mir den Außenbetankungsfilter von Wynen geleistet. Der wird, wie Du richtig beschreibst, zwischen Tankstutzen und Zapfpistole geschraubt. Hoffe, weitergeholfen zu haben.
Schade, schon wieder eine Theorie den Bach runter Andreas
Noch nicht ... abwarten 8) Hallo Leute,
ihr seid jetzt daran Schuld, dass ich keinerlei Filter einbauen werde! :D Ich will doch mal sehen, wie verdreckt das hier verkaufte LPG ist. ;) MfG Paule2 Und Wolfgang Lancelot hat doch Recht!
Propan, Butan und Öle werden aus Mineralölen, oder Mineralgasen gewonnen. Ihre chemische Struktur ist ähnlich, dadurch sind gut ineinander mischbar. Das Gas in der Flasche besteht zu 95% aus Propan. In den restlichen 5% ist mit Sicherheit auch etwas Öl. Das schwimmt aber nicht an der Oberfläche herum, das ist in der Flüssigkeit gelöst, oder gemischt. Wenn Flüssigkeiten mit Inhaltsstoffen, in dem Fall etwas Öl im Flüssiggas, verdampfen, geht immer etwas Öl mit. Wenn mehr Öl drin ist, geht auch mehr Öl mit. Das ist eine physikalisch chemische Gesetzmäßigkeit. Es verdampft nie das reine Propan. Ich möchte dies nochmals an einem uns wohl bekannten Beispiel erklären. Der Schnaps! Schnaps ist ein Gemisch aus Alkohol und Wasser. Wieso schmecken dann Schnäpse nach Williams. Kirsch, oder Quetsch, wo sie doch nur aus Alkohol und Wasser bestehen. ?? Es sind Fuselöle und Aromastoffe, Stoffe, die beim Brennen, Destillieren, Verdampfen vom Alkohol und Wasser in geringen Mengen mitgerissen werden. Im Prinzip Verunreinigungen, wie beim Flüssiggas. Mit einem gewaltigen Unterschied. Bei guten Schnaps sind bestimmte Aromen für den exzellenten Geschmack verantwortlich, bei schlechten dagegen die Fuselöle für das Kopfweh. Ich will damit nicht sagen, dass Öl im Propan die Ursache für georgms Problem war. bei einem guten, mit Aromen verunreinigten Schnaps. Wolfgang :daumen2:
Ich hatte gehofft, daß Du Dich hier zu Wort meldest :)
Aber isses nicht so, daß die Ölpartikel (nach längerer Standzeit) in der Gassuppe sich auch entmischen und wegen des leichteren spez. Gewichts nach oben, an den Flüssigkeitsspiegel gelangen ? Ach ja : ich trink heute Abend einen Schnaps auf Dich :D Wolfgang,
hast Du schon mal erlebt daß sich Dein Schnaps entmischt hat, oben Allohol, unten Wasser? grüße klaus Allohol macht Birne hohl Birne hohl, mehr Platz für Allohol Welchen Wolfgang meinst Du denn ?
:D Also MEIN Schnaps entmischt sich nicht ... aber Öl in Wasser würde sich schon entmischen. Ob´s in Flüssiggas auch so ist ... :nixweiss:
Bleiben wir mal beim Schnaps, beim Ouzo oder Raki. Ein Gemisch aus Alkohol, Wasser und Aromaölen. Das ist eine klare Flüssigkeit. Auch bei längerem stehen bleibt sie klar. Bei uns steht er allerdings nicht so lange, dass ich da Erfahrung über lange Zeiträume hätte sammeln können. :augenauf: Erst beim Abkühlen bilden sich weise Flocken. Das sind dann die Aromaöle die wegen der niedrigen Temperatur flocken. Ich hatte als Beispiel auch Paraffin in Diesel nehmen können. Solange die Bestandteile ineinander mischbar sind, spielt die Dichte keine Rolle.
Öl und Wasser mischen sich auch nicht. Es bleiben immer 2 Phasen. Wolfgang
:yau: Vorher austrinken, das Zeuchs ... damit geht man ganz sicher allen "Entmischungsproblemen" - noch dazu auf angenehme Art und Weise - aus dem Weg :wink:
Ja, klar ... hatte ich nicht berücksichtigt :oops: :dankeschoen: Hallo zusammen,
...interessantes Thema. Dazu eine Frage.
95% in der Flasche sind Propan, die restlichen 5% sollen Butan sein. In den restlilchen 5% soll mit Sicherheit auch etwas Öl sein. Die Schlussfolgerung an der Stelle wäre doch, dass bei LPG an der Tanke bei einer Mischung von 60/40 oder im Sommer 40/60 in den 60% das Öl vorhanden ist und damit auch in der Gesamtmenge viel mehr. Ist das evtl. auch die Begründung warum das LPG 200-fach höher verunreinigter sein darf als das nach DIN abgefüllte 95/5er in der grauen Tauschflasche?? Eigentlich war ich der Meinung, dass gewisse Öle in beiden Gasen vorhanden ist. Oder wie das nun zu sehen? Hallo traveller-71!
Ich formuliere es mal etwas anders. Mit einem Trennverfahren wird Propan nach DIN 51622 hergestellt. Die restlichen 5% sind das, was noch mit übergeht. Durch die chemische Ähnlichkeit sind es primär Ethan, Ethen, Butan- und Butanisomeren und als Rest sonstiger Schlunz, der bei einem Trennverfahren halt mit übergeht. Der Schlunz ist dann ein Sammelsummierung dessen, was mit dem Erdöl oder Erdgas noch mitkommt. In geringen Mengen, ist es bei technischen Spezifikationen immer dabei. Beim recherchieren zu LPG habe ich folgendes gefunden.
Abdampfsrückstand ist salopp formuliert Dreck Wie man hier liest, darf Treibgas stärker Verunreinigt sein als Heizgas. Ist auch vernünftig, weil die Anwendungstechnik von Treibgas eine andere ist als von Heizgas. Fazit: LPG nach DIN EN 589 darf stärker verunreinigt sein als Heizgas nach DIN 51622. Wenn jemand Treibgas als Heizgas verwendet und Probleme bekommt, ist das sein eigenes Bier. Scout Schaut mal nach bei bfg-ev.com was im LPG alles zu finden ist.
Gesetzl. Grenzwert früher 100mg/l, aktuell 60mg/l. Nach Bericht auf den Seiten des Bundesverbandes freie Gastankst (bvg) wurde 1800mg/l bei einer Tanke festgestellt. Auch können es eine Vielzahl organischer Stoffe sein, bei den anorganischen hauptsächlich Schwefel u. EisenII(oxid)/ =roter Rost. Fällt aber m. E. bei nur bei Flüssignutzung (als Treibstoff bei Gasantrieb) ins Gewicht, bei Heizungsnutzung aufgrund der grossen Flaschen-Gasblase u. des langsamen Flows gelangt kaum etwas ins System. Glaube, dass Filter auf der Hochdruckseite mehr Sinn macht, damit der Dreck garnicht ins System gelangt. Bei Tauschflaschengas/95% Propan gibt es der Lit. nach nur niedermolek. Kohlenwasserst. als Verunreinigung (wie v. Scout beschrieben), nichts Öl- oder Fett- ähnliches (höhermolekulares) in der Gasphase. Richi Hallo Scout,
besten Dank für die Erläuterung und auch an Richi für das Posting. An dem sieht man wieder mal Theorie und Praxis. Laut DIN ein Grenzwert von 60mg/l, laut Realität bis 1800mg/l :eek: Der letzte Satz von Richi ist für mich quasi der Beweis, dass bedingt durch den höheren Butananteil doch mehr "Dreck" in das System kommt. Ergo würde ich versuchen, wenn möglich 95/5er zu tanken. @Richi Den Hochdruckfilter gibt quasi am Eingang (beim Tanken) und Ausgang der Gastankflasche (dh von Flasche zu Regler). Worauf bezog sich Deine Glaube?
Tja, jetzt drängen sich mir aufgrund dieser Ausführungen aber doch ein paar weitere Fragen auf. 1. Ob 60mg pro Kg oder 50mg pro Kg, die 10mg machen den Kohl nicht fett. Entweder die Anteile sind relevant für Brennerstörungen oder sie sind es nicht. Bei diesem Unterschied (10mg) ist es dann wohl egal was ich verbrenne. 2. Wenn dieser Abdampsrückstand im flüssigen Gas gelöst ist und auch im gasförmigen Zustand nicht ausfällt, dann Frage ich mich, wie ein mechanisches Filtersystem (Pappeinsatz, Metallgitter etc.) diese gelösten Fuselstoffe herausfiltert. 3. Wenn Tankstellen trotz Vorgabe LPG nicht nach DIN liefern, dann tun es die Gasvertriebe beim 95% Propan bestimmt auch nicht, denn das Gas kommt mit großer Wahrscheinlichkeit aus der gleichen Crackerei. Damit habe ich den Dreck überall drin. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Heizöl/Gasvertrieb die Zusammensetzung der lagernden Ware chemisch in regelmässigen Abständen prüft. Hier, im Stgt-Raum, ist es z.B. eine bestimmte große Firma, die Propan-Flaschen füllt und das LPG an die Tankstellen liefert. @scouts Vergleich mit dem Schnaps ist gut, kann ich nachvollziehen. ABER ICH WEIS AUCH; DASS SICH DIESE FUSELSTOFFE mit einem vertretbaren Aufwand MECHANISCH NICHT HERAUSFILTERN LASSEN. Also Leute: Zurück auf Anfang, Andreas Hallo trav 71, auf den Tankeingang (Sinterfilter gegen korpuskuläre Verunreinigungen). Gelöste werden nicht erwischt, Hauptsache diese gasen u. verbrennen ohne Schaden. Der Rest ist wohl Schicksal . Richi |
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