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Hallo zusammen,
im Laufe der nächsten Zeit (ein oder zwei Jahre) plane ich, im WoMo ganzjährig zu leben und zu Arbeiten, wobei arbeiten aus Tippen am Laptop bestehen wird. Erstmal muss mein 15 jahre alter Kastenwagen dafür reichen, aber ich denke seit einer Weile über ein neues Auto nach. Dass ich Kompromisse machen muss, weiß ich auch, nur welche ich machen will, weiß ich noch nicht. Also erst Mal was ich so alles gerne hätte: Ein festes Bett ohne täglichen Bettenbau. Sitzgruppe an der man auch gut arbeiten kann. Sofa an der Sitzgruppe zum Füße hochlegen beim Glotze gucken, Lesen oder Dösen. Sitzgruppe zum Bett umbaubar für gelegentlich mitfahrende Freunde (Einzelpersonen, die für vielleicht eine Woche mitfahren). Heckgarage für ein bis zwei Fahrräder/Pedelecs und das nötige Campinggerödel. Stauraum für einen Ein-Personen-Haushalt der Winters wie Sommers laufen muss. Batteriekapazität, um im Sommerhalbjahr mit Solar ca. fünf Tage autark zu bleiben, auch ohne Fahren oder der Platz, um diese Batteriekapazität nachzurüsten. Ein großer Gastank (mehr als in 2x 11kg reinpasst) oder der Platz, um den nachzurüsten. Minimum 100 Liter Frisch und Abwasser, gerne mehr, aber alles frostsicher, also innerhalb der Kabine mit eventuell der Möglichkeit zum Beheizen. Warmwasserheizung, wenn möglich mit Wärmetauscher zum Motor. Duschen ohne Wasserschlacht und Umbau des halben Autos. Mir ist klar, dass es bei allen diesen Wünschen mit 3,5t eng wird. Ich habe den alten grauen Lappen, bis 7,5t könnten wir also gehen. Ein Leistungsgewicht von maximal 40kg/PS wäre nicht schlecht. Schneller als 100 km/h darf ich dann sowieso nicht mehr, aber ich will nicht am Berg allen im Weg rumstehen. Heckantrieb wäre schön. Natürlich weiß ich, dass es dann keinen Alko-Tiefrahmen geben kann, dass das Auto höher sein wird, wenn auch ein Zwischenboden gewünscht ist und dass es mehr bewegliche Teile gibt wie Kardanwelle oder das Hinterachsdifferential. Auch eine Garantie, nicht steckenzubleiben gibt es damit nicht. Aber mit Sperrdifferential und Zwillingsreifen sind die Chancen besser, als mit Frontantrieb, sich von der nassen Wiese wieder zu verabschieden. Außerdem erlaubt eine nicht angetriebene Vorderachse einen kleineren Wendekreis. Das kann bei einem Auto von 7-8m Länge schon mal wichtig werden. Auch habe ich noch nicht von einem frontgetrieben LKW mit 7,5t ZGG gehört. Mit meinem 3,5t Sprinter fahre ich gerne auch mal kleine, nicht ganz staubfreie Straßen. Darauf will ich nicht ganz verzichten. Was technischen Schnick-Schnack der letzten Jahre angeht, bin ich nicht verwöhnt. Ein ordentliches Fünfgang-Getriebe und ein Tempomat, dazu ansehnliches Drehmoment, würden mir erst Mal reichen. Aber wenn schon ein neu(er)es Auto, dann auch mit grüner Umweltplakette oder der Chance, diese mit geringen Investitionen zu erwerben. Kommen wir zum Aufbau: Das Ganze soll ein bequemes Wohnen auch im deutschen Winter ermöglichen ohne dass ich täglich Gas nachkaufen muss. Ein Alkoven hätte dabei für mich den Vorteil, dass ich das Fahrerhaus mit einer festen, isolierten Wand abtrennen kann. Ob meine Arbeit später ein Überwintern im sonnigen Süden erlaubt, muss sich erst zeigen. Auch dann schadet ja ein gut isoliertes Mobil nicht. Wo die Wärme nicht so leicht rauskommt, da kommt sie auch nicht so leicht rein. Nachteil des Alkoven wäre die größere Höhe und die zerklüftete Front, was dem günstigen Verbrauch wohl nicht so entgegen kommt. Ein Teilintegrierter (ohne Hubbett) ist wahrscheinlich schlechter zu isolieren, vor allem im Bereich des Fahrerhauses. Weil die Sitze in die Einrichtung mit einbezogen sind, wird das mit der Trennwand kaum funktionieren. In einigen Inegrierten habe ich letztens Probe gesessen und fand den Ausblick nach vorne sehr unübersichtlich. Die Frontscheibe ist ewig weit weg, die A-Säule ist ordentlich dick. Natürlich gewöhnt man sich an alles, aber das normale Fahrerhaus wäre mir lieber, auch wenn darin weniger Platz ist, als im Integrierten. Im Moment tendiere ich zum Alkoven mit Stockbetten hinten, die sich ggf. zu Stauraum umbauen lassen. Es wird wohl auf einen Gebrauchten im Alter von ein paar Jahren hinauslaufen. So etwa 30 bis 40 kiloEuro wären dafür verfügbar. Richtig Angst habe ich vor Schicksalsschlägen wie Torf in den Wänden oder im Boden, sowie Alufraß. In manchen Postings hier kommt es mir so vor, als wäre das bei einigen Aufbauten unabwendbar, weil entweder die Kabine nicht ordentlich verarbeitet ist oder die Verbindungstechnik das Wasser zum Eindringen geradezu einlädt. Die italienischen Wingamms haben mir wegen der Gfk-Kabine aus einem Stück immer sehr gut gefallen, die sind aber etwas zu klein für meine oben beschriebenen Zwecke. Hehn-Mobile sehen nach solider deutscher Handwerkskunst ohne Schnörkel aus. Bei Bürstner, Dethleffs, Hymer, Eura und so weiter blicke ich noch nicht richtig durch. Was könnt ihr mir raten? Wie muss eine verrottungsfeste Kabine aussehen und wer baut sowas? Neue Grundrissvarianten finde ich auch immer wieder spannend. CarbonUnit Ich denke da mal an den : Phoenix 7500 RSL --> Link
(nur halt jetzt schon einen Gebrauchten zu diesem gewünschten Preis finden ... ) Dann schau auch mal nach Wochner-Alkoven. --> Link
der ist leider auch (siehe Phoenix) weit ausserhalb des genannten Budgets. hat aber sogar den 120L Gastank , und die Couch und und und :) :) Wobei mein Favorit ist der Wochner Mujaro 470BE , den wird es aber wohl sobald nicht als Gebrauchtfahrzeug geben.... Jan Wie wäre es denn mit einem AlPa?
Schnupp
Meinst Du "Alpha"? Komisch, was da kommt, wenn man den Herstellerlink hier verfolgt : --> Link :gruebel: Die von uns erwähnten Dinger sind halt wirklich alle in einer höheren Preiskategorie, aber vielleicht muss man hier halt auch anders denken, wenn das Wohnmobil die Wohnung ersetzen soll ... :!: :?: Nein, ich meinte AlPa
--> Link Kitty Und ja, ich glaube schon, daß man, wenn man wenig Kompromisse machen will, auf Langlebigkeit, Haltbarkeit, Wertigkeit und vorallem Funktionsfähigkeit achten sollte. Ob es dies bei den oben genannten "Premium"- Herstellern gibt, muß jeder für sich selbst entscheiden. Oder eben selber bauen, da weiß man vielleicht eher, was man hat. Aber um sich zu orientieren und mal eine Richtung zu bekommen, hilft sowieso nur ansehen, mit Leuten reden, die so einen Lebensstil führen und immer wieder sich schlau machen Unser Grundriss erfüllt eigentlich deine Anforderungen, wobei unser Fahrzeug keinen Doppelboden hat. Ich nutze es selbst ab und an als rollendes Büro.
Mit Doppelboden, gleicher Grundriss: Hymer B 654 Link zum eBay Artikel (wobei der blöderweise kein Hubbett hat) Tip: Im Hubbett schlafen, mitsamt Bettzeugs hochmachen. Festbett als Sofa nutzen. --> sehr viel Nutzfläche tagsüber. Ist natürlich ein Integrierter..... :tach:
:dankeschoen: für eure Vorschläge. So ein Wochner sieht schon sehr solide aus. Es geht ja bei mir nicht um "die schönsten Wochen des Jahres" sondern Dauereinsatz, Tag und Nacht, bei jedem Wetter. Wie baut denn z.B. Eura die Kabine? Auch mit Gfk oder doch wieder mit Alu außen, Hartschaum und Hozlatten innen? Der AlPa siehtt auch interessant aus. Dazu dann gleich die selbe Frage: Wie baut Dethleffs die Kabinen? Wochner erklärt es ja sehr schön. Auf den Webseiten der Hersteller werden sie alle sagen "Unsere Kabinen sind dicht!" Aber stimmt das auch noch nach 10 oder 15 Jahren? Auch wenn ich in so manchen Großserienmodellen herum geistere und die Möbelbeschläge anfasse: Das fühlt sich leicht mal an, als würde es nur von 12 bis Mittag halten, Türgriffe am Bad z.B. Da wird anscheinend mit windigem Leichtbau irgendwie versucht, unter der 3,5t Marke zu bleiben. Gegen Leichtbau habe ich nichts, wenn es trotzdem stabil ist. Was ich noch vergessen habe, ist der Backofen. Ich liiieebe Pizza.
So sehe ich das auch. Ich hab ja auch noch Zeit. Aber wenn die Gelegenheit auf dem Gebrauchtmarkt auftaucht, möchte ich ungefähr wissen und beurteilen können, was ich da vor mir habe. Neu mag ich nicht mehr, auch wenns einfacher ist, alle Wünsche reinzukriegen. Aber den Wertverlust sollen diesmal andere für mich vorfinanzieren. Ich könnte mir auch vorstellen, mir eine Kabine nach meinen Wünschen bauen zu lassen und für die alle zehn Jahre eine neue Basis zu suchen. Neuer Hilfsrahmen, Kabine drauf, Durchgang schneiden - fertig. Klar, das ist im Einzelfall aufwendiger, aber so ungefähr läuft das ja ab. Hat jemand hier so ein Mobil? CarbonUnit
:gruebel: Könnte sein, daß Du das (den Aufwand) ein wenig optimistisch siehst :razz: Die Fa. Riepert macht z.B. sowas : --> Link Kannst ja mal nachfragen, was sowas kostet und an welchen Aufbauten das auch Sinn macht ... Und: bei einem Budget von 30-40 k€ kriegst Du wahrscheinlich keine ausgebaute Kabine bei einem Individualschneider. Eher würde ich schon raten, einen guten Gebrauchten (eines hochwertigen Herstellers) zu kaufen, den dann einige Jährchen fahren und dann ... mal drüber nachdenken, ob ein Chassis-Tausch auch wirklich Sinn macht.
Den kannst Du schon mal vergessen : Detleffs Holz-Bau - Nichts mit "Verrottungsfrei"! @Wolfgang:
Wahrscheinlich hast du recht, was den Preis einer neuen Individualkabine angeht. Aber gebraucht geht das ja auch. Der hier macht es gerade: --> Link Gekauft hat er einen Iveco mit GfK Kabine. Jetzt steht die Kabine auf einem Vario. Weil ich LEDs beim ihm kaufen will, werden wir uns hoffentlich bald mal treffen. Natürlich muss in der Kabine möglichst alles drin sein, damit es nicht das Pizzastück-Phänomen beim Trennen gibt: Zig Käsefäden verbinden die Kabine noch mit dem Fahrgestell. Alles was zum WoMo gebraucht wird, muss in der Kabine drin sein, dann gibts nur noch ein paar Anschlüsse zur Basis: Strom, ev. Warmwasser zum Kühler um Motorabwärme zum Heizen zu nutzen. Ich hoffe ja auf eine gebrauchte Bocklet-Kabine... @Acki: Also Dethleffs baut schon mal nicht holzfrei. Gilt das für alle Modelle von denen? Wie stehts mit den anderen großen, also Bürstner, Eura, Hymer? Laikas haben mir auch gefallen, aber beim Studieren ihrer Modelle habe ich den Eindruck, dass sie heftig mit der 3,5t Grenze ringen, man also ständig am Rande der Überladung balancieren wird. Das ist nix für mich, da habe ich gerne mehr Reserven. Auch LMC macht offensiv Werbung damit, dass jedes ihrer Autos unter 3,5t bleibt. Das finde ich ja im Prinzip ok, nur bei WoMos von 7m Länge oder mehr spielt die Physik da nicht so richtig mit. Die Hehns finde ich auch interessant. Die sehen unspektakulär, aber solide und durchdacht aus. Wer kann was dazu sagen, auch wie die Kabinen gebaut sind? CarbonUnit Hi,
der user "andwein" aus dem Forum hier hat sich bei Hehn ein Womo nach Wunsch bauen lassen. Weitere Infos findest Du über folgenden Link --> Link Ansonsten würde ich ihn einfach mal anschreiben.
toi toi toi :!: (Aber die findest Du wirklich "selten" :( , jedenfalls "bezahlbar") ICH würde nach N&B Clou oder Flair, Phoenix oder Concorde schauen ... oder eben nach einer Individualkabine/Fahrzeug (gilt das gleiche wie für Bocklet) ... jedenfalls was hochwertiges mit Doppelboden. In diesem Zwischenboden ist die gesamte Technik untergebracht, somit auch "einigermaßen" leicht tauschbar ... Bewundere jeden, der sich so ein Projekt zutraut :) Hehn baut aber mW auch wie Dethleffs, also mit Holzkonstruktion innen. ME ist dagegen auch nichts einzuwenden solange die Sache dicht ist. Es laufen viele alte Dethleffs.......
Und Doppelboden gibts bei Hehn nicht, haben die auf der Messe schon mal genau angekuckt. Wenn du so was ähnliches mit Doppelboden willst schau dich nach einem Carthago 41R um, den kann man sogar auf 3,5t ablasten.
Nochmal ich :razz: Wieso willst Du eigentlich unbedingt "was umbauen" :?: Für 40 k€ kriegst Du einen sehr gut ausgestatteten und top-gepflegten Concorde oder Phoenix Alkoven, der dann so um die ca. 10 Jahre alt ist und so 100 tkm auf der Uhr hat ... der hat schon alles was Du brauchst: reinsetzen, losfahren :!: Der macht locker nochmal 10 Jahre, minimum. Das wäre doch die bessere Überlegung, oder ? Um im Womo zu leben, könnte ich mir für mich kein 3,5t vorstellen.
Um autark zu leben, bräuchte ich schon 1,5t für Wasser und Stromkapazitäten. :D Mein Ex ist auch wieder auf dem Markt: ClouLiner2 800 (2,5x8,2x3,6m) Führerscheinklasse 3 EZ. 1995, KM: 98.000 Sondergrundriss mit Längsbett: 2,40x 2,0m auf MAN 8.224, 220PS, 6900ccm. SKL 2. 2x grosse Batterieschublade für 4x 230(920)AH(neu). Solar 350Wp, Sinuswechselrichter 1800/2900W . AHK. Vollautomatische SAT-Anlage, LCD-TV , CD-Player.,. Sütrack-Busklimaanlage-Fahrerhaus, 230V-Klima Wohnteil. 80L-Gastank (neu 2007). + 2x11kg-Anlage, Motor.-u. Retarderbremsanlage, luftgefederte Sitze, Vollluftfederg.Vorder-u. Hinterachse mit Heben und Senken über Fernbedienung. Klappcouch und Barversion, Telefon, Kompressorkühlschrank, Trumaheizung C4000 , Aldeheizung mit Fussbodenschleife mit Zeitschaltuhr und Nachtabsenkung. Edelstahlradkappen, Soundanlage, Garage mit Wasserhahn und Heizung, zweite Garagenklappe Zusatzfenster im Bad. Wärmetauscher plus Motorvorwärmung. 2 Stk. Fantastic-Ventlüfter. . VDO-Tempomat, elektronische Wegfahrsperre, Busspiegel mit Weitwinkel. Frischwasser: 630L, Fäkaltank: 180 L. Tüv: neu Inspektion: neu in 10.10 Batterien, Reifen neu: 500km.
ICH auch nicht 8) Muß er ja auch nicht :
@Wolfgang: Noch will ich gar nicht "unbedingt" irgendwas bestimmtes, ich klopfe erst Mal die Möglichkeiten ab und lausche dabei auf eure Meinungen.
Wenn ich vor einem Gebrauchten mit dem passenden Preis stehe, dann möchte ich die Marke und das Modell mit etwas Vorwissen einschätzen können. Einen Phoenix oder Concorde wie du ihn beschreibst, kann ich mir schon gut vorstellen. @thomas: Gibts denn einen Link zu deinem Ex? Klar, zum dauerhaft drin Wohnen wird 3,5t etwas knapp, aber ich werde es in diesem Jahr mit meinem Kasten erstmal versuchen. Die Wohnung bleibt mir ja. Ginge es nur um das neue Urlaubs/Alltagsauto, würde ich wohl wieder bei 3,5t bleiben und mir einen Wingamm genau angucken oder wieder einen Kastenwagen. Aber hier geht es um die Ganzjahresbehausung, da kommt man mit der Zuladung nicht aus. Zwei oder drei Batterien wiegen einiges, 200-300 Liter Wasser auch. Ich bin meistens alleine unterwegs, da muss ich mir keine Gedanken um den Bedarf einer ganzen Familie machen. Es kommt hin und wieder mal ein Freund mit und für den wird es reichen. @kamann: Der gebrauchte blaue Iveco bei Ormocar macht mir doch schon mal Hoffnung, was passendes zu finden. Bei dem Preis könnte man später die Kabine auch auf ein etwas zeitgemäßeres Fahrgestell setzen. Neu kaufen will ich vermeiden, der Letzte war neu, diesmal dürfen andere den Wertverlust finanzieren. CarbonUnit
Nein, gibt es nicht, aber unter "mein Wohnmobil" ist ein Teil. Was möchtest du wissen? Preis: > 60.000,-
:D :D Weiß nicht, ob das auf einem Scheck/Überweisungsträger erlaubt ist ... :wink:
mir egal, gibt eh nur bares. :D @Thomas: Bei deinem Clou auf MAN wird ordentlich geklotzt und nicht gekleckert :respekt:
Wie kann es bei bester Verarbeitung und besten Materialien zu Alufraß am Ringanker kommen? Was genau passiert da? Das klingt für mich bedrohlich, ähnlich wie Torf im Boden oder in der Wand. Hat da jemand eine minderwertige Schraube ins Alu gedreht und damit eine kleine Batterie gebastelt? Oder braucht man eine Opferanode, wie bei Schiffen, damit so ein Nobelhobel länger hält? Worauf muss man achten? Was kann der Besitzer tun, um das zu vermeiden? Es kann ja durchaus sein, dass ich bei der Suche nach dem Wunschmobil vor genau so etwas stehe. Niesmann und Bischoff sollten doch wissen, wie man solche Autos baut. Verschenkt werden die ja auch nicht gerade. Warum also dieser scheinbar unvermeidliche Defekt, denn es ist ja ein bekanntes Problem? CarbonUnit
Da wird viel Spekuliert, wahrscheinlich eine Reaktion zwischen Aluringankern und Edelstahlschrauben/Nieten. :nixweiss: Das Manko ist nur optisch durch Lackbläschen zu sehen, die Stabilität ist nicht betroffen. Die heutigen Niesmänner haben das nicht mehr, haben diese "Spezialität" an andere Hersteller weiter gereicht. :D
Edelstahlschrauben sollten eben nichts machen. Probleme bereiten Verbindungen durch und mit normalen Stahlschrauben und Nieten und anderen Metallen und dann offenbar auch der Silikon, der Essigsäure als Bestandteil enthält. Zusammen mit Feuchtigkeit entsteht Dann der elektrolytische Fluss, den man eben nicht nur aus Batterien kennt! Leider bleibt es nicht bei den erwähnten Bläschen, sondern es kommt zum Lochfrass! Übel ist insbesondere, dass Alufrass kaum aufgehalten werden kann, so er einmal eingesetzt hat!
Nix ... ... außer, daß es aussieht wie "Herpes" :( Aber es bleibt ein tolles und hervorragend ausgestattetes Fahrzeug, das im Ruf der "Unkaputtbarkeit" steht ... Allerdings: nicht gaaanz preiswert im Unterhalt - so ein großer MAN-Service :( :( , oder ein paar blinde Thermopenscheiben :( :( , oder eine kaputte Frontscheibe :( :( Trotzdem: wenn ICH drin dauerhaft wohnen wollte, wäre so ein Kaliber meine erste Wahl :razz:
Na ja Acki ... theoretisch schon :) Aber ein Kumpel hat einen Clou Trend aus BJ 1988 - im Erstbesitz (der Familie) - hatte von Anfang an Alufraß, wurde mehrfach (nur kurzfristig erfolgreich) behandelt, trat immer wieder auf ... bis heute ist da KEIN Loch :)
vielleicht irgendwann doch. Schätze so nach dem 3. H-Kennzeichen. :D @ carbonunit - Welches Fahrzeug Dich am meisten anspricht, wirst Du selbst entscheiden müssen ( dürfen )
Was ich Dir rate, ist eine Liste mit Werten, was Dir wichtig und unwichtig ist - Beispielsweise 1- 10 je Eigenschaft. So haben wir es gemacht und uns für einen Integrierten entschieden. Die Vorteile sind niedrige Mautkosten / Fährkosten, niedriger Kraftstoffverbrauch bei 100 km/h = ca. 11,5 Liter - wirklich nicht mehr ! 4 Personen können perfekt schlafen = viel Platz, sehr gute Isolierung = niedrige Gaskosten. Viel Stauraum auch für zwei Elektrofahrräder usw. Webasto Zusatzheizung, Flüssiggas und Elektroheizung, Klima automatisiertes Getriebe ( echt toll) usw. alles erfüllt. Da unser Womo auch noch halbwegs auf normale Parkplätze passt ( Heck schon mal über ein Blumenbeet stehen lassen ) finden wir auch in den Städten etc. Parkplätze, mit längeren Fahrzeugen ist das unmöglich etc. Groß ist aus meiner Sicht nicht unbedingt das was dann wirklich gut ist. Das ist unsere Erfahrung, muss aber natürlich nicht für andere gelten. Ich drücke Dir die Daumen !
Glaube ich Dir schon - DIR ohnehin :) - ICH habe aber auch schon ganz andere Bilder und Fahrzeuge gesehen! Aha, gutes Argument beim Kauf eines N&B: Aber der hat Alufraß... ALUFRAß... das frißt alles auf. 40.000? Dafür? Niemals, nicht mit ALUFRAß!!! Höchstens 10.000.
Verschreckter Verkäufer gibt klein bei, hat noch nie von Aufraß gehört und fürchtet um sein Leben und das seiner Kinder, wenn das gefräßige Auto nicht sofort vom Hof kommt... Späßle :D Also das ist so ähnlich wie ein rostendes Schlachtschiff mit 3cm Stahlplatten: Es ist einfach soviel Material da, dass ich als Besitzer dessen völliges Verschwinden nicht erleben werde? Trotzdem ist mir das nicht ganz geheuer. Ringanker kilngt auch nach einem wichtigen Teil, das irgendwie alles zusammenhält. Welche Aufgabe hat der Ringanker? Und an welche Marken hat N&B das Problem weitergereicht? Andere Mobile mit Alubeplankung können das ja auch haben, z.B. wenn der Vorbesitzer eine Satschüssel draufgesetzt hat, die mit den falschen Schrauben verschraubt wurde. Wenn die Beplankung deutlich dünner ist, als der N&B Ringanker, dann hat es sich da schon irgendwann durchgefressen. Dann gehts los: Wassereinbruch, Torf im Dach und so weiter. :heul: :wall: GfK scheint mir da unkritischer zu sein. Das verrottet nicht und korrodiert auch nicht. @UlrichS: Genau solche Kriterien versuche ich gerade zu finden. Meinen persönlichen WoMo-Bedarf kann ich schon einigermaßen einschätzen, aber diesmal geht es um ein WoMo als Wohnungsersatz. Da werde ich wohl bei allen Ansprüchen noch eine Schippe drauflegen. Die Vorzüge eines kompakte Mobils von unter 6m genieße ich gerade. Aber darin wird es leicht mal zu eng, wenn es für lange Zeit mein Zuhause ist. CarbonUnit
... könnte aber zu GFK-Osmose neigen ... :( --> Link Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile :) Bei neuen Concorde reissen z.Z. die Rückwände. :roll:
Weiß gar nicht aus welchem Material die sind.
Eben GFK - Joghurtbecher - ähnlich unser Pool, Polyester - Auch Osmose - Nachbars Boot auch - auch Joghurtbecher - Lance hat Recht! :)
DAS wäre für mich das wesentliche Kriterium :!: Du brauchst (imho) große Tanks, große Batteriekapazität, gute Heizung und PLATZ! Und das wirst Du mit einer 08-15 Standard-Womo-Kiste nicht finden - die sind schlichtweg nicht für Dauernutzung gedacht (obwohl vl möglich, mit Einschränkungen). Eine Forumskollegin mit ähnlichen Parametern wie Du sie vorhast (überwiegend allein, ständig drin wohnen + arbeiten) ist "allerleirauh" - die hat das so gelöst: --> Link
:nein: Concorde-Wände sind beidseitig Alu-beplankt mit RTM-Schaum (Alu-verstärkt)innen ... Die reißen ... :?: :eek: :eek:
ja, beim Credo aus 2011. So steht´s im Forum. Aber wird wieder alles schön geredet. 8)
ja, beim Credo aus 2011. So steht´s im Forum. Aber wird wieder alles schön geredet. 8) Seid doch lieb: GFK reisst, nicht die Concorde! - Und Phoenix geht schon gar nicht kaputt ... :D
P.S.: Wenn wir schon etwas OT sind, jetzt muss ich meine Dukatenbuchteln formen gehen! Hallo carbonunit,
bei Deinem Budget wirst Du ein paar Kompromisse eingehen müssen. An Deiner Stelle würde ich mich vorerst mit Carthago M-Liner und älteren RMBs beschäftigen. Dort wirst Du die meisten Vorgaben erfüllt finden. Viel Spaß bei der Erkundung!
Ich denke mal dass so was für Wohnmobile nicht relevant sein dürfte - liegt ja nicht im Wasser, das Teil...... Oh mein Gott: GfK reißt, Alu frisst sich selbst auf. Was bleibt da noch?
Eine Blockhütte auf nem unzerstörbarem Russenlaster? Oder ein Sprinter/Iveco/LT Kasten mit Originalhochdach und seeehr laaaangem Radstand? Aber jetzt mal im Ernst: @Wolfgang: Das mit der GfK-Osmose betrifft anscheinend Bootsrümpfe, die doch noch etwas stärker dem Salzwasser ausgesetzt sind, als eine durchschnittliche WoMo-Kabine. @Thomas: hast du einen Link für diese Riss-Geschichte? Ich kann mir vorstellen, dass es bei extremer Verwindung der Kabine reißt. Vielleicht haben sich da mögliche Verarbeitungsmängel mit einem etwas zu mutigen Fahrer gepaart? So eine GfK-Kabine sollte sich doch beliebig versteifen lassen, z.B. mit einem Käfig aus Stahl (schwer) oder Alu (ohne böse Schrauben die es auffressen). Ein Problem bei reinem GfK sehe ich im fehlenden faradayschen Käfig bei einem Gewitter. Meine Ansprüche: Mit dem jetzigen WoMo ist mir klar, dass ich mich bei einigen Sachen einschränken muss. Das nehme ich sportlich und komme damit klar. Zum Ausgleich kann ich mich auch mal eine üble Straße entlang trauen und komme dadurch immer wieder an schöne Plätze. Wenn es nicht weitergeht: Warnblinker, Rückwärtsgang, Spiegel links, Spiegel rechts, Spiegel links, Spiegel rechts... und langsam zurück bis zur Wendemöglichkeit. Ihr habt natürlich recht, dass es beim dauerhaft drin Wohnen irgendwann keinen Spaß mehr macht, für eine Dusche alles umbauen zu müssen, alternativ eine Ganzkörperwäsche mit dem Waschlappen zu machen oder ins Schwimmbad zu gehen. Auch die Wäsche kriege ich in einem Weithalsfaß nach einem Tag Rüttelstrecke auf Dauer nur bedingt sauber. Aber dafür gibts CP und auch SP mit Waschmaschinen oder Waschcenter. In letzteren habe ich von 1991 bis 1994 nur gewaschen, weil in meine damalige Winz-Wohnung keine WaMa reinging. Aber auch mit dem größeren WoMo will ich mir etwas von dem Camping-Feeling erhalten. Jeder mögliche Luxus muss nicht sein. Die Glotze ist zu Hause nur bei Langeweile an. Im WoMo ist gar keine drin. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich eine will. Internet ist wichtiger. Ich probiere mal DVBT über Laptop. Wenn nichts kommt, wird eben gelesen. Ich miste zu Hause gerade aus. Was hier alles an Gerödel runmfliegt, das ich noch nie wirklich gebraucht habe - Wahnsinn! Da ist das WoMo schon eine Barriere dagegen, sich mit unnötigem Kram zu belasten. Weil man immer den Platz und die Zuladung im Kopf hat, hoffe ich auf die Frage beim ungehemmten Einkauf: Brauchst du das WIRKLICH? Ich kann natürlich versuchen, einen LKW-Schein zu machen (versuchen wegen der Gesundheitsprüfung, die Augen sind nicht perfekt), eine halbe Million € in die Hand nehmen und mir ein 12m Luxusgeschoß mit Spül- und Waschmaschine, Whirlpool und Smart unter dem Bett kaufen. Aber dann wird schon die Fahrt durch manches bayrische Dorf zur Herausforderung. Eine gewiße Beweglichkeit will ich mir auf jeden Fall erhalten. Der Smart als Beiboot wäre kein Ersatz. In dem Ding kriege ich Angst und die krude Halbautomatik verursacht Ausschlag. Ich kann ja diese Asphaltblase nicht mal gerade rückwärts nach Spiegeln einparken, weil die Ecken nicht im Spiegel zu sehen sind. Dass man sich auch umdrehen kann, ist ein Gerücht... Henning / CarbonUnit Fahre seit knapp 2 Jahren Frankia I 700, Bj 2003, auf 5 to aufgelastet, als Integrierten( gibs auch baugleich als Alkoven).
Komplett GFK mit Alurahmen, Alko-Tiefrahmen und Fiat Zugmaschine 127 PS. Mit grosser Heckgarage, wahlweise Roller( auch schon 200kg Motorrad) oder Winterkrempel oder sonstiges...darüber Einzelgästebett. Frankia Raumbad, dabei wird durch Zusatzschwenktür das Bad zum Wohnraum abgegrenzt und man hat rihtig viel Platz.Abgetrennte Dusche. Grosse Sitzgruppe, 2 Personen vorne auf den Frontsitzen, drei längs 2 quer möglich, also Platz ohne Ende. 240 AH BAtterien, damit brauchen wir im Sommer nicht an Landstrom. Im Winter gabs noch keine Probleme mit dem Frontantrieb, Schneeketten hab ich aber immer mit dabei.. :D übrigens gibts den Alko Rahmen neuerdings auch mit Benz Heckantrieb, aber wohl jenseits des Preisbudgets. Gastank kann installiert werden, Platz ist da, wir kommen immer mit drei GAsflaschen a 11 kg locker aus. Wenn man mal so Dinge wie Fäkalientank( kann auch nachgerüstet werden) weglässt und mit 150 l Frischwassertank und 130 l Grauwassertank zurecht kommt, dann spielt dieses Fahrzeug von der Technik, dem Raumangebot und dem Komfort locker in der Oberliga ( Concorde, Carthago etc) mit. Allerdings bei einer Sache nicht: Dem Preis...Wenn man denn mal einen passenden bekommt ist der deutlich günstiger... :P |
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