lisunenergy am 01 Apr 2013 13:17:15 conny7 hat geschrieben:Ich hab da jetzt einige zeit mitgelesen und mein interesse an der lifeypo4 - technik wurde geweckt. Was mich jedoch noch abschreckt ist der nötige? "Zusatzkram" wie balancer und ssd relais, etc. Hab momentan 2x 100ah blei-säure verbaut und hätte dafür gerne ne "bessere und leichtere" alternative. Gibts denn keine lifeypo4 batterie, die man einfach "fertig" kaufen und einbauen kann, die in etwa der leistung meiner jetzigen 200ah entsprechen, und ohne dass gleich um- bzw zusatzbauarbeiten von nöten sind?
Bei den Zusatzarbeiten ist natürlich eine Menge Arbeit notwendig,da ja bei einem WOMO einige Ladequellen mehr zur Verfügung stehen.Bei 100 AH lohnt es sich nur wenn man es nicht selber verbaut bekommt.Die Arbeitsleistung einer Firma ist da nicht zu unterschätzen.Bei 200 Ah und größer kosten die fertigen Lösungen natürlich eine Stange mehr Geld ,wo es sich lohnt das Lipro System zu verbauen oder einbauen zu lassen.
Gast am 01 Apr 2013 18:22:57 Das heisst, balancer und relais sind dringend nötig? Hab da auch schon lifeypo4- batterien gesehen, die mit 90ah von aussen "ganz normal" aussehen. Ist bei diesen der zusatzaufwand nicht nötig? Ich hab übrigens 400wp auf dem dach und nen ladebooster, landstrom so gut wie nie.
rossifumi am 01 Apr 2013 18:39:59 conny7 hat geschrieben:Hab da auch schon lifeypo4- batterien gesehen, die mit 90ah von aussen "ganz normal" aussehen. Ist bei diesen der zusatzaufwand nicht nötig?
wenn dir 12V 90Ah LiFePo, vergleichbar 150-160Ah konventionell, reichen, geht das. Mehrere zusammen nicht empfehlenswert. Weiteres zu den 12V-Blöcken und Vor- bzw Nachteilen steht auf den Seiten vorher schon. Rossi
Gast am 01 Apr 2013 22:23:23 Es sollte zumindest die gleiche kapazität wie bisher zur verfügung stehen, also sind 90ah lifeypo4 schon etwas weniger.
Gast am 02 Apr 2013 20:31:43 Du kannst die Ah-Angabe der Akkus nicht so ohne weiteres miteinander vergleichen. Es muss immer die mögliche Entladetiefe und die damit verbundenen Zyklenzahl betrachtet werden. Einem Bleiakku kannst du regelmäßig ca. 50% seiner Energie entnehmen (kann je nach Akku etwas mehr oder weniger sein) wenn du eine Lebensdauer von ca. 600 Zyklen und etwas mehr anstrebst. Bei höheren Entladungen sinkt die Lebensdauer rapide (z. B. GEL von Exide-Sonnenschein bei 75% Entladung auf 450 Zyklen oder AGM von Greensaver 300 Zyklen bei 100% Entladung).
Den LiFeYPo4 mit 90 Ah kannst du regelmäßig z. B. 80% entnehmen (72 Ah) und hast noch immer eine Lebensdauer von 3000 Zyklen. Da rechnen sich die Mehrkosten schnell und wenn du deine Blei-Akkus schonen willst kommt die höhere Entlademöglichkeit der LiFeYPo4 voll zum tragen - um bei 50% Entladung 72 Ah zu bekommen, bräuchtest du einen 144 Ah Blei-Akku.
Aber ganz wichtig: wenn LiFePo, dann einen automatischen Tiefentladungsschutz mit einbauen, denn ein mal zu viel entnommen und die Dinger sind hin. Aber so ein Teil verlängert die Lebensdauer eines jeden Akkus und gehörte eigentlich obligatorisch installiert.
Gast am 03 Apr 2013 00:34:04 Das würde bedeuten, dass meine beiden 100er bleisäure in etwa einer lifeypo4 mit 130ah entsprechen würden. Hab leider noch nirgends ne 130er gesehen, das heisst, ich müsste sie aus mehreren zellen selbst bauen, was zwangsläufig auch wieder bedeutet, balancer und ssd relais einsetzen zu müssen, korrekt?
isuzu09 am 03 Apr 2013 00:53:34 Du kannst 4 Stück Thunder-Sky 160 AH Zellen nehmen. LG Kari
Gast am 03 Apr 2013 10:19:32 Ok, und wo gibts die? Aber auch hier werde ich das bms benötigen?
Pepto am 03 Apr 2013 12:05:18 conny7 hat geschrieben:Ok, und wo gibts die? Aber auch hier werde ich das bms benötigen?
In der Tat. LiFeYPo4 ohne Batteriemanagement würde Dir vermutlich nicht lange Freude machen. Wie superduty schon schrieb, reicht eine Tiefentladung um einen Akku/eine Zelle zu töten, während Du mit BMS auf mehrere 1000 Zyklen kommen kannst. Die fertigen 12V-Packs ohne Batteriemanagement sind meiner Meinung nach als Starter-Akkus, bei denen eine Tiefentladung eher unwahrscheinlich ist Ok, aber für zyklische Entladungen, bei denen man leichter in den Entlade-Grenzbereich kommen kann, nicht wirklich gut geeignet.
biauwe am 03 Apr 2013 12:38:44 conny7 hat geschrieben:Ok, und wo gibts die? Aber auch hier werde ich das bms benötigen?
z.B. hier --> Linkoder --> Link
Gast am 03 Apr 2013 18:03:54 Danke, Hast du damit schon erfahrung?
joekel am 03 Apr 2013 19:01:20 Hallo, das ganze steht und fällt mit deiner technischen Ausrüstung im Wohnmobil. Wenn du eine Tiefenentladung sowie Überladung zuverlässig vermeiden willst, haben die Vorschreiber mit der Liprotechnik in Verbindung entsprechenden Relais den Weg aufgezeigt. Es geht natürlich auch einfacher und entsprechend steigt das Risiko.... Ich kann und wollte mit meiner Mastervoltanlage keine zusätzlichen Relais einbauen da Ladegerät und Inverter sowie die gesamte 220 Volt Steuerung in diesem Gerät eine Einheit bilden. Überladung verhindere ich durch kleinere Zellen mit jeweils einem Balancer. Im Link erwähnte FA. Litrade kann ich nur Loben, sehr zuverlässig , einfache Bestellung und schnelle Lieferung und als wichtigstes ...einwandfreie Ware. Zusammenschrauben, einbauen , funzt...
mfg Jo
Gast am 03 Apr 2013 20:16:33 Angenommen, ich würde 4x die 3,2v/ 160ah zellen in reihe schalten wollen. Was müsste ich zusätzlich haben, damit das ganze problemlos funktioniert?
joekel am 03 Apr 2013 20:52:56 minimum je Zelle ein Balancer , Zellenverbinder, die Zellen selbst Maximum und empfehlenswert da deine Geräte unbekannt, Lipro pro Zelle plus Relais vor die Akkus.
Gast am 03 Apr 2013 21:52:55 ok, hier mal meine elektrik: Ebl99, umschaltmöglichkeit blei-säure und gel, solar 410wp mit mppt solarregler mit 20A ladeleistung. Selten landstrom, hauptsächlich ladung per solar. Hab mich mal auf den gelinkten seiten umgesehn, da wird aber so viel verschiedenes angeboten, da blick ich als newbie gar nicht durch. Dass ich zellenverbinder brauch, ist klar, nur was genau brauch ich an balancer und relais und wieviele?
biauwe am 03 Apr 2013 22:05:19 conny7 hat geschrieben:Danke, Hast du damit schon erfahrung?
Nein, leider nicht, nur viel gelesen und mit Leuten telefoniert. Mich verwundert nur das bei den LiFeYPO4-Akkus am ende alles von einer Firma kommt. In Deutschland gibt es ein zwei Verkäufer und die ander Drei andere die "schwimmen" so mit. Selbst bei Ebay findet man nur Werbeangebote, wo nie ein Kauf statt findet.
joekel am 03 Apr 2013 22:07:12 huhu Sonnentau, gib doch mal eine Ansage zu den Lipros und dem SSR....
Grübel 410 Watt Solar und nur 20 A Regeler ? bisserl dünn das Teil oder ?
Gast am 03 Apr 2013 22:56:04 410wp und 20A, könnte mehr sein, aber der regler war eben schon vor der solar-aufrüstung da und den möchte ich auch erst mal behalten :razz:
uwet am 04 Apr 2013 08:14:49 Wenn die 410W flach auf dem Dach des Womos liegen fließen bei voller Sonne im Süden so ziemlich genau 19A in den Akku. Ist also alles im grünen Bereich. 410W / 3 * 2 = 273,3W wirkliche Leistung. Bei 14,4V für GEL-Akkus in der Hauptladephase fließen also 273,3W / 14,4V = 18,98A Maximalstrom.
Uwe
Gast am 04 Apr 2013 09:43:15 conny7 hat geschrieben:. . . Dass ich zellenverbinder brauch, ist klar, nur was genau brauch ich an balancer und relais und wieviele?
Je Zelle benötigst du einen LiPro1-1 Balancer. Dann solltest du Tiefentladungen automatisch vermeiden, also alle Verbraucher im Falle der Gefahr radikal von den Akkus trennen. Dazu gibt es von Philippi einen Trennschalter (weiter vorne im Thread beschrieben), welchen du über ein Solid State Relais ansteuern kannst. Zudem sollten Überladungen vermieden werden. Dazu können Solar und Netzladegerät im Gefahrenfall automatisch per Solid State Relais (je ein eigenes) getrennt werden. Alle Solid State Relais müssen über die LiPro1-1 Balancer angesteuert werden. Wende dich hierzu mal an Sonnentau. Ganz wichtig: Hinweise zur richtigen Platzierung der Relais und Anschlüsse findest du weiter vorne in meinen Beiträgen.
uwet am 04 Apr 2013 10:38:00 Oder Du nimmst den greenController der mit den LiPro1-1 direkt zusammenarbeitet und Last- sowie Lade-Abschaltung ohne zusätzliche Relais übernimmt. Die Kosten sind ungefähr die selben, das Problem für Dich ist doch kannst Du das selber zusammenbauen. Wie man den Solarcontroller als Booster verwendet und wie man dann den Landstrom einspeisst habe ich weiter vorn schomal beschrieben.
Uwe
joekel am 04 Apr 2013 14:18:38 Hallo Uwet, also mit meinen 480 Watt komme ich in günstiger Lage auf 29 Ampere Ladestrom. Sollten 410 Watt dann unter gleichen Bedingungen auf locker 24-25 Ampere kommen, zudem deine Rechnung mit 14,4 Volt schon das Ende der Ladung bedeutet. Also ein geleerter Akkus noch höhere Ströme ergeben müsste, da die Spannung unter 13 Volt liegen wird.
mfg Jo
uwet am 04 Apr 2013 15:22:20 Hi Jo,
ich habe das jetzt mal nur so überschlagen, sein 20A-Solarregler wird bei 21A nicht kaputtgehen. Ich rechne bei Modulen flach auf dem Dach mit 2/3 der angegebenen Modulleistung, ist am Äquator sicherlich anders reicht jedoch zur Abschätzung aus. Das wären bei Dir dann 320W und man käme bei 13V so auf 25A. Wenn Du also 29A messen kannst sei zufrieden, sind vielleicht besonders gute Module oder mehrere Akkus parallel die sehr stark entladen waren. Regelmäßig 29A in D glaube ich aber nicht.
Uwe
joekel am 04 Apr 2013 18:13:24 sehe die MPPT Regler kritisch und ernte mit dem billigen Chinaregeler mehr Strom. Vielleicht war unser IVT Regler ein Montagsmodell und da nicht einstellbar ohnehin in Verbindung mit den Lifepos nicht tauglich.
Gast am 04 Apr 2013 19:45:56 joekel hat geschrieben:sehe die MPPT Regler kritisch und ernte mit dem billigen Chinaregeler mehr Strom. . . .
Meiner Meinung nach muss man für einen anständigen MPPT-Regler auch anständig Geld hinlegen. Wenn man dies jedoch in ein weiteres, wenn auch kleines Photovoltaikmodul investiert, hat man unterm Strich deutlich mehr davon.
joekel am 04 Apr 2013 20:04:33 grübel ...welcher Hersteller ? will nicht dumm sterben zudem ich die 300 € für den IVT nicht als billig empfinde.
Gast am 04 Apr 2013 21:45:05 Mal kurz ot: uwet hat geschrieben:....ich habe das jetzt mal nur so überschlagen, sein 20A-Solarregler wird bei 21A nicht kaputtgehen....
Würde der regler bei 25A oder 30A überhaupt schaden nehmen? Ich glaube nicht! Der regler nimmt sich doch nur soviel, wie er braucht, ähnlich einer 230V- steckdose, die zwar idr 16A liefern kann, ein gerät, das aber nur 5A braucht, auch nicht zerstört. Oder sehe ich das falsch?
lisunenergy am 04 Apr 2013 23:56:06 joekel hat geschrieben:huhu Sonnentau, gib doch mal eine Ansage zu den Lipros und dem SSR....
Grübel 410 Watt Solar und nur 20 A Regeler ? bisserl dünn das Teil oder ?
Huhu zürück! :mrgreen: Ich habe darüber schon sehr viel geschrieben. Wichtig ist immer zu wissen,das eine externe Abschaltung sehr wichtig ist damit eine solche Investition wegen eines kleinen Fehlers nicht einen Fatal ERROR auslöst. Gert hatte schön berichtet wie oft gerade in der Anfangszeit die aktive Regelung notwendig war.Durch den geringen Innenwiederstand dieser Akkus benötigt man keinen MPP Regler,wenn man Inselmodule verbaut hat. Durch geschickte Platzierung der SSR kann man die Kosten schon enorm reduzieren(z.B. Netzladung auf der AC Seite schalten,Last über TSA ansteuern) Die SSR sind wie Schalter in einer Leitung .Bei großen Akkus benötigt man Adapterschrauben für die Balancer was sich als sehr positiv bewährt hat. (Bei Faktor jetzt zu kaufen).Wenn die Zertifizierung meines DC-DC Converters abgeschlossen ist,wird es auch eine vorgefertigte SSR Version geben.Jeder Caravan Händler ist dann in der Lage es sehr schnell zu verbauen.(spart Geld und Zeit) Für alle anderen bleibt es eine Selbstbaulösung ,die Gerd und ich schon sehr gut beschrieben haben. Allen die noch etwas zweifeln kann ich sagen,das wer dieses System einmal richtig kennengelernt hat, nie wieder Blei haben möchte !Wenn man mit einer 160 Ah Batterie nach 30 Tassen Kaffe immer noch 50 % im Akku hat kommt wirklich Freude auf.Meine Gäste wollten es nicht glauben.
andwein am 05 Apr 2013 10:47:46 conny7 hat geschrieben:Mal kurz ot: uwet hat geschrieben:....ich habe das jetzt mal nur so überschlagen, sein 20A-Solarregler wird bei 21A nicht kaputtgehen....
Würde der regler bei 25A oder 30A überhaupt schaden nehmen? Ich glaube nicht! Der regler nimmt sich doch nur soviel, wie er braucht, ähnlich einer 230V- steckdose, die zwar idr 16A liefern kann, ein gerät, das aber nur 5A braucht, auch nicht zerstört. Oder sehe ich das falsch?
Wir reden von einem Solarregler, der die dauernd produzierte Solarleistung an eine Batterie abgibt, die diese mal benötigt (leer) und mal nicht (voll) Man muss also nicht den Moment betrachten, wo die Leistung benötigt wird, sondern den Moment, wo die Batterie voll ist! Ein Regler regelt. Und die Bauelemente des Reglers sind für eine gewisse Last (Leistung) ausgelegt. Wird die Last/Leistung, die benötigt wird kleiner, wird die Leistung, die vernichtet werden muss größer. Da die Leistungsvernichtung bei Solarreglern über eine "Umsetzung in Wärme" erfolgt, wird die Wärmeabgabe größer. Wird diese Wärme nicht ordentlich abgeführt wird sie ab ca. 80°C den regelnden Halbleiter zerstören. Andreas
e_boettcher am 05 Apr 2013 18:01:21 conny7 hat geschrieben:Ich hab da jetzt einige zeit mitgelesen und mein interesse an der lifeypo4 - technik wurde geweckt. Was mich jedoch noch abschreckt ist der nötige? "Zusatzkram" wie balancer und ssd relais, etc. Hab momentan 2x 100ah blei-säure verbaut und hätte dafür gerne ne "bessere und leichtere" alternative. Gibts denn keine lifeypo4 batterie, die man einfach "fertig" kaufen und einbauen kann, die in etwa der leistung meiner jetzigen 200ah entsprechen, und ohne dass gleich um- bzw zusatzbauarbeiten von nöten sind?
Mich beschäftigt die gleiche Fragestellung. Allerdings vermute ich hinter der direkten Antwort vom 1.4.13 von sonnenta3 mit Link auf die Super B (20 kg!, 1998 EUR!!!) wohl eher einen Aprilscherz?!? Auf der Seite von Faktor.de wird aber auch der 12V, 90 AH Block von Winston angeboten. Diese Batterie wird zwar stets als Starterbatterie angeboten, ich frage mich - und natürlich die hier versammelten Erfahrungsträger - ob sie nicht unter bestimmten Voraussetzungen auch als Aufbau-Batterie einsetzbar ist. (Die Kennzeichnung als Starterbatterie soll wohl auch kommerziell begründet sein, da dadurch keine Batterieabgaben anfallen!?!) Meine Voraussetzungen sind: - komme zur Zeit mit einer 92 AH AGM (Banner) aus - wenn sie denn die Kapazität auch wirklich bringt (50%) - WR betreiben wir nicht - erzeugen Wärme grundsätzlich mit Gas - Ladegerät: Schaudt EBL 99, 18 A, 14,3 V Ladeendspannung, Unterspannungsabschaltung bei 10,5 V; (was für die AGM nicht geeignet ist!) - Beleuchtung auf LED umgestellt, TV-Anlage ca. 25 W - Chassis Fiat 250, MJ 160, Bj. 2011, Standard-LM - keine Solartechnik an Bord Also ein "Schwachstromverbraucher" Wenn es mir gelingen sollte, die Unterspannungs-schwelle des EBL 99 von 10,5 V auf 11,5 V bis 12V anzuheben (hat jemand das schon mal versucht?), dann sollte doch prinzipiell ein Tausch der AGM gegen eine Winston LFP 12V 90AH LiFeYPo4 ohne Zusatzaufwand (ggf. Polklemmen) möglich sein. Eventuell zusätzlich einen programmierbaren Batteriewächter für ca. 40 EUR, falls der EBL sich nicht beschalten lässt. Geht das, oder mache ich einen Denkfehler? Edgar
joekel am 05 Apr 2013 19:09:15 ein Akkuwächter wird nix bringen solange nicht jede Zelle überwacht wird. Prinzipiell sollte die Abschaltschwelle von 10,5 Volt des EBL reichen insofern keine Zelle driftet bzw. keine unter 2,5 Volt sinkt. Im Mobil würde ich als günstigste Lösung besser einzelne Zellen und Balancer mit einem Akkumonitor kaufen.
lg jo
lisunenergy am 05 Apr 2013 19:59:11 e_boettcher hat geschrieben:conny7 hat geschrieben:Ich hab da jetzt einige zeit mitgelesen und mein interesse an der lifeypo4 - technik wurde geweckt. Was mich jedoch noch abschreckt ist der nötige? "Zusatzkram" wie balancer und ssd relais, etc. Hab momentan 2x 100ah blei-säure verbaut und hätte dafür gerne ne "bessere und leichtere" alternative. Gibts denn keine lifeypo4 batterie, die man einfach "fertig" kaufen und einbauen kann, die in etwa der leistung meiner jetzigen 200ah entsprechen, und ohne dass gleich um- bzw zusatzbauarbeiten von nöten sind?
Mich beschäftigt die gleiche Fragestellung. Allerdings vermute ich hinter der direkten Antwort vom 1.4.13 von sonnenta3 mit Link auf die Super B (20 kg!, 1998 EUR!!!) wohl eher einen Aprilscherz?!? Auf der Seite von Faktor.de wird aber auch der 12V, 90 AH Block von Winston angeboten. Diese Batterie wird zwar stets als Starterbatterie angeboten, ich frage mich - und natürlich die hier versammelten Erfahrungsträger - ob sie nicht unter bestimmten Voraussetzungen auch als Aufbau-Batterie einsetzbar ist. (Die Kennzeichnung als Starterbatterie soll wohl auch kommerziell begründet sein, da dadurch keine Batterieabgaben anfallen!?!) Meine Voraussetzungen sind: - komme zur Zeit mit einer 92 AH AGM (Banner) aus - wenn sie denn die Kapazität auch wirklich bringt (50%) - WR betreiben wir nicht - erzeugen Wärme grundsätzlich mit Gas - Ladegerät: Schaudt EBL 99, 18 A, 14,3 V Ladeendspannung, Unterspannungsabschaltung bei 10,5 V; (was für die AGM nicht geeignet ist!) - Beleuchtung auf LED umgestellt, TV-Anlage ca. 25 W - Chassis Fiat 250, MJ 160, Bj. 2011, Standard-LM - keine Solartechnik an Bord Also ein "Schwachstromverbraucher" Wenn es mir gelingen sollte, die Unterspannungs-schwelle des EBL 99 von 10,5 V auf 11,5 V bis 12V anzuheben (hat jemand das schon mal versucht?), dann sollte doch prinzipiell ein Tausch der AGM gegen eine Winston LFP 12V 90AH LiFeYPo4 ohne Zusatzaufwand (ggf. Polklemmen) möglich sein. Eventuell zusätzlich einen programmierbaren Batteriewächter für ca. 40 EUR, falls der EBL sich nicht beschalten lässt. Geht das, oder mache ich einen Denkfehler? Edgar
Nein das ist kein Scherz sonder der Preis eines kompletten Systems,welches im Akku verbaut ist.Wenn man den Einbau nicht selber schafft kommen sehr schnell Kosten für Arbeitsleistung zusammen die mal schnell teurer wie so ein System sein können.Da ist halt ein fertiger Akku manchmal günstiger.
joekel am 05 Apr 2013 21:08:43 was ist da für ein System drin ? konnte dazu bei keinem Anbieter etwas nachlesen....
Gast am 05 Apr 2013 21:14:11 e_boettcher hat geschrieben:Wenn es mir gelingen sollte, die Unterspannungs-schwelle des EBL 99 von 10,5 V auf 11,5 V bis 12V anzuheben (hat jemand das schon mal versucht?), dann sollte doch prinzipiell ein Tausch der AGM gegen eine Winston LFP 12V 90AH LiFeYPo4 ohne Zusatzaufwand (ggf. Polklemmen) möglich sein. Eventuell zusätzlich einen programmierbaren Batteriewächter für ca. 40 EUR, falls der EBL sich nicht beschalten lässt.
Geht das, oder mache ich einen Denkfehler?
Edgar
Das würde mich auch intetessieren!!! :ja: Und was wäre nötig, 2 stück der 90AH parallel zu betreiben?
e_boettcher am 05 Apr 2013 22:40:30 Wenn die Parallelschaltung von zwei 12V-Blöcken zu Problemen führen sollte/wird, dann könnte als Einfach-Lösung doch eine manuelle Batterieumschaltung eine "preiswerte" Lösung sein, sozusagen als "cold standby".
Sinnvoll und wirtschaftlich ist eine solche Lösung aber auch nur dann, wenn die zu erwartende Lebensdauer der Blöcke unter den beschriebenen Einsatzbedingunge die von den üblichen BS/Gel/AGM-Lösungen um den Faktor 3 übersteigen wird. D. h. eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren erreichen wird. Bei der Zyklenfestigkeit sollte das möglich sein, wie sieht es aber mit der kalendarischen Lebenserwartung dieser Technologie aus - praktische Erfahrungen liegen ja wohl noch nicht vor.
an sonnentau 3 Danke für Deine Antwort. Ich betrachte das Thema ausschliesslich aus der Sicht einer "Niedrigstrom-Anwendung" (um die 100 AH!), wie sie in kleinen Mobilen üblich sind. Bei den bisher hier diskutierten Anlagen geht es um wesendlich höhere Ströme und mehrfache Parallelschaltung von Einzelzellen. Bei den dafür erforderlichen Investitionskosten lohnt sich dann auch ein Zusatzaufwand für Überwachung und Schutz des Systems.
Edgar
rossifumi am 06 Apr 2013 11:47:32 e_boettcher hat geschrieben: Antwort vom 1.4.13 von sonnenta3 mit Link auf die Super B (20 kg!, 1998 EUR!!!) wohl eher einen Aprilscherz?!?
12V, 90 AH Block von Winston angeboten. Meine Voraussetzungen sind: - komme zur Zeit mit einer 92 AH AGM (Banner) aus - Also ein "Schwachstromverbraucher" Eventuell zusätzlich einen programmierbaren Batteriewächter für ca. 40 EUR, falls der EBL sich nicht beschalten lässt. Geht das, oder mache ich einen Denkfehler?
Hi Edgar, Die von Sonnentau genannte Super B für 2 Mille war kein Aprilscherz, sondern zeigt eher die noch beträchtlichen unterschiedlichen Preise im noch neuen Markt der geregelten Li-Akkus - es gibt auch noch deutlich hochpreisigere. Natürlich geht auch ein 12V-Block ohne Regelung, bei mir schon seit Jahren (nicht mehr erhältliche 100Ah). Im Vergleich zur 92Ah AGM wirst du einen deutlich höheren nutzbaren Energieinhalt haben, vergleichbar wären 60Ah. Abschaltung über EBL, Batteriewächter oder händisch. In deinem Fall eigentlich so sinnvoller als die "High-End-Lösung". Allerdings ist wie schon mehrfach geschrieben, ein Aneinanderreihen mehrerer dieser 12V-Blöcke absolut nicht empfehlenswert, da die Blöcke aus selektierten Zellen bestehen und ein weiterer Block ein geringfügig anderes Spannungsniveau haben kann und man dann bewusst die Zellen zum driften treibt!!! Rossi
Mozartfm am 06 Apr 2013 17:07:22 Ist es sinvoll die Zellen (3,2V) vorm zusammenschließen in Reihe, alle einzeln voll zu laden, oder kann man sie einfach zusammenschließen, und die BMS machen den rest?
Und gibt es eine Tabelle von den Winston LiFeYPo4 wo man ablesen kann bei welcher Zellspannung, welcher Zustand, %Ladung ? Oder hat jemand Lust meine zu ergänzen?
<2,5V - Batterie Tot - <80% 2,6V - LVP Disconnect BMS - ??% 3,7V - Batterie voll - 100% 3,9V - OVP Disconnect - ???? >4,0V- Batterie Tot - ????
Für Infos wäre ich sehr Dankbar
joekel am 06 Apr 2013 18:23:32 ich glaube eine pauschale Antwort wird es nicht geben, je nach Gesamtkapazität und Entladestrom selbst beabachten..... bei uns: über 13,2 V mehr 80 %, 13,2 im grünen Bereich, 13,1V noch 40-50 %, bei 12,9 V etwa noch 20-25 % bei einer kontinuierlichen Abnahme um 10 Ampere bei 400 AH Gesamtkapa.
mfg Jo
singlefreiheit am 06 Apr 2013 19:29:43 Mozartfm hat geschrieben:Und gibt es eine Tabelle von den Winston LiFeYPo4 wo man ablesen kann bei welcher Zellspannung, welcher Zustand, %Ladung ? Oder hat jemand Lust meine zu ergänzen? <2,5V - Batterie Tot - <80% 2,6V - LVP Disconnect BMS - ??% 3,7V - Batterie voll - 100% 3,9V - OVP Disconnect - ???? >4,0V- Batterie Tot - ????
Für Infos wäre ich sehr Dankbar
Auf Seite 27 dieses Threads habe ich die Einzelzellenspannung meines 40 Ah-Blocks bei 15 A Ladestrom und 6.5 A Entladestrom dargestellt. Da kannst du ablesen, dass der nutzbare Spannungsbereich viel kleiner ist: Ich werde meine zwischen 3.1 und 3.5 V betreiben.
uwet am 06 Apr 2013 19:54:19 Ich nutze folgende Werte: Lastabschaltung : 3,2V Lastzuschaltung : 3,3V Ladespannung : 3,45V sinkt die Spannung für 15min unter 3,3V dann einmalig : Ladespannung : 3,7V
Uwe
Gast am 06 Apr 2013 19:55:02 joekel hat geschrieben:grübel ...welcher Hersteller ? will nicht dumm sterben zudem ich die 300 € für den IVT nicht als billig empfinde.
Morningstar z. B.
Gast am 06 Apr 2013 20:16:37 sonnentau3 hat geschrieben:e_boettcher hat geschrieben: . . . Mich beschäftigt die gleiche Fragestellung. Allerdings vermute ich hinter der direkten Antwort vom 1.4.13 von sonnenta3 mit Link auf die Super B (20 kg!, 1998 EUR!!!) wohl eher einen Aprilscherz?!? Edgar Nein das ist kein Scherz sonder der Preis eines kompletten Systems,welches im Akku verbaut ist.Wenn man den Einbau nicht selber schafft kommen sehr schnell Kosten für Arbeitsleistung zusammen die mal schnell teurer wie so ein System sein können.Da ist halt ein fertiger Akku manchmal günstiger.
Ich habe alleine zum Einbau (es war sehr vieles schon vorbereitet) rund 41 Stunden benötigt. Gut, ein Profi macht das schneller, aber es ist trotzdem zeitaufwendig, sprich es kostet was.
joekel am 06 Apr 2013 21:08:54 der Morningstar liegt preislich mit ITV gleich auf und ist ähnlich unflexibel....was ist da besser ?
biauwe am 06 Apr 2013 21:34:35 Wie lade ich eigendlich die LiFeYPO4-Akkus in Abhängigket von der Temperatur? z.B.: -30°C bis 35°C??? Die ideale Ladeentspannung je Zelle liegt bei 3,65V bei welcher Temperatur? Das gleiche gilt natürlich auch fürs Entladen.
lisunenergy am 06 Apr 2013 21:56:07 biauwe hat geschrieben:Wie lade ich eigendlich die LiFeYPO4-Akkus in Abhängigket von der Temperatur? z.B.: -30°C bis 35°C??? Die ideale Ladeentspannung je Zelle liegt bei 3,65V bei welcher Temperatur? Das gleiche gilt natürlich auch fürs Entladen.
Bei Lifepo4 ist einzig die Spannungslage entscheident.Bei der Entladung bricht die Spannung bei Kälte schneller zusammen.Durch eine Zeitverzögerung hat der Akku Zeit sich ein wenig aufzuheizen,was ein Spannungsanstieg zur Folge hat.Habe darüber ja schon berichtet. Noch was zu den Blöcken: ich habe gerade 2 auseinandergebaute Blöcke im Test gehabt. Innen sehen ja die Zellen genau so aus wie die Einzelzellen.Die Spannungslage ist echt gleich.Mit der Zeit gehe ich aber auch von einem Drift der Zellen aus,vorallem wenn diese als Verbraucherakkus benutzt werden.Wer nicht mehr wie 90 AH benötigt kann ja den Versuch starten diesen Akku nur mit einem Tiefentladeschutz zu betreiben.Alles andere benötigt auf alle Fälle einen Balancer. Die Entladespannung bei 3 Volt pro Zelle ist zu knapp,wenn Verbraucher von über 0,5 C(z.B. 160 Ah mit 80A Last) betrieben werden.Dieser Wert hat bei mir zur Abschaltung der Verbraucher in kürzester Zeit geführt.Die jetzige Einstellung mit der 10 min Verzögerung funktioniert super gut.
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