Habe ich bzw Kollegen rund ein Dutzend als Starterakkus 20/40/60/100Ah seit Jahren verbaut. Bisher problemlos, auch mit Nennkapazitäten unter 50%-Blei und im Winter. Firma in Prag war etwas schwer zu finden und nur Mo-Fr zu normalen Betriebszeiten - kein Ladengeschäft. Rossi Mein Amperestundenzähler-Bausatz ist inzwischen angekommen und zusammengebaut. Der Bausatz kam so an, dass man nur 3 SMD-Taster und 2 Quarze einlöten und das Display montieren muss: ![]() Als externen Shunt habe ich diese mit 1.6 mOhm verwendet (glatt gebogen und zurechtgefeilt). Link zum eBay Artikel Nachdem ich die 4 mm²-Kabel großflächig angelötet hatte, waren es nur noch 1 mOhm, die ich auf 1.1 mOhm zurechtgefeilt habe. Beim Zähler habe ich 11 mOhm angegeben, weil sich die Software weigert, kleinere Shunts als 10 mOhm zu akzeptieren. Somit muß ich die angezeigten Meßwerte mit 10 multiplizieren. Was solls. Damit kann ich nun Ströme bis 50 A und Ladungen in Ah messen. Der Stromverbrauch liegt im Mittel bei ca 60 µA, sodass der Zähler immer angeschlossen bleiben kann. Ich habe ihn trotzdem mit Powerpole-Steckern versehen, um auch mal den Ertrag der Solarpanel oder den Energieverbrauch des Kompressorkühlschranks in 24 h etc. zu messen. ![]() ![]() Das Ganze ist aber hauptsächlich dafür gedacht, um die Alterung meiner LiFeYPo4-Akkus zu beobachten. Es wäre zu schön, wenn die wirklich 5000 Zyklen mitmachen und nicht nur ca 300-400 wie Bleiakkus. Dem chinesische Hersteller glaube ich seine Angabe von 5000 Zyklen zunächst mal nicht. Schauen wir mal, wie sich die Akkukapazität bei mir entwickelt. :D
Hallo Thomas, hast du Einzelzellen oder einen 12V Block? Letzterer erreicht vermutlich nicht ganz die Zyklenzahl von Einzelzellen. Kann dein Misstrauen und die gleichzeitige Neugier gut verstehen. Aber kennst du denn den Dauertest einer LiFeYPO4-Celle der TU Prag nicht? "The energy accumulation results after 13000 cycles at 1.5 C charge and discharge = The effectiveness of the energy storage after 13 000 cycles is still 91.4%" Frage, nach welchen Kriterien zählst DU die Zyklen? Hallo Superduty, ich habe mir 4 Stück Einzelzellen mit jeweils 40 Ah gegönnt. Diese 4 Zellen habe ich zu einem Block verbaut. Deren Hauptaufgabe ist es zunächst, meine Neugierde zu befriedigen. Die Ladung erfolgt so, dass die Zellen mit kleinerer Spannung mehr Ladestrom bekommen wie die Zellen mit grösserer Spannung - bis alle Zellen die gleiche Spannung von z.B. 3.30 V haben. Entladen werden alle mit dem gleichen Strom. Den "Charging and Discharging Report" der Prager Uni kenne ich. Der sagt aber relativ wenig aus: Dort wurde ein 90 Ah-LiFeYPo4-Akku 10000 (13000) mal entladen und aufgeladen, ohne dass er merklich an Kapazität verloren hat. Die Entladung erfolgte jedoch nur mit 9 Ah, also 10 % Entladetiefe. Die Entladetiefe hat aber sehr starken Einfluss auf die Lebensdauer, was man hieran sieht: Angegeben werden 5000 Zyklen bei 70 % und 3000 Zyklen bei 80 % Entladetiefe. Unter einem 70 %-Zyklus verstehe ich die Entladung von 3.28 V auf 3.19 V. Unter einem 80 %-Zyklus verstehe ich die Entladung von 3.30 V auf 3.19 V. Diese Werte habe ich aus meinen Meßergebnissen, die auf Seite 18 dieses Threads dargestellt sind. Für weitere Tests baue ich gerade einen PC-gesteuerten Batteriecomputer um. Der liefert reproduzierbare Ergebnisse jeglicher Akkutypen. Z.Zt. funktioniert der aber nur für Maximalströme von 2 A, bald werde ich Tests bis 30 A machen können. Der oben beschriebene Amperestundenzähler ist da nur eine zusätzliche Spielerei. Meine Neugierde kommt daher, dass LiFeYPo4-Akkus es künftig erstmals ermöglichen könnten, elektrische Energie wirtschaftlich zu speichern: Bei einer angenommenen Lebensdauer von 300-400 Zyklen für einen Bleiakku betragen die reinen Akkuabnutzungskosten ca. 1 €/kWh. Damit ist es völlig unrentabel - aber im Mobilbetrieb halt erforderlich - elektrische Energie zu speichern. Sollten die LiFeYPo4-Akkus tatsächlich die zugesagten 5000 Zyklen schaffen, so würden die reinen Akkuabnutzungskosten hier nur ca. 0.15 €/kWh betragen. Bei einem Endverbraucherpreis von z.Zt. 0.30 €/kWh für Stationärstrom aus Kraftwerken könnten sich hier zusammen mit Solarzellen neue Alternativen ergeben. Bei weiter fallenden Preisen für Solarmodule könnte bald eine völlig autarke Stromversorgung für einen Privathaushalt preiswerter werden wie der Bezug des rasant teurer werdenden Stationärstromes aus Grosskraftwerken. Das müsste sich - ohne jegliche staatliche Förderung - bald rentieren. Dezentral erzeugter und gespeicherter Strom wird durch den Preisverfall bei Solarzellen und Leistungssteigerungen bei Akkus immer billiger. Zentral in Großkraftwerken erzeugter Strom wird immer teurer. So ist es nur eine Frage der Zeit, wann selbstgemachter Strom billiger sein wird wie zentral erzeugter. Dann werden die Großkraftwerke Absatzprobleme bekommen.
Hallo miteinander, ich brauche 2000kWh im Jahr. Läßt sich abschätzen wieviele Euros ich für Solar & Speicher & Elektronik in die Hand nehmen müßte um diesen Bedarf autark zu decken? grüße klaus
...wie zentral erzeugter inkl. all der Steuern und Netzkosten. Denn ohne diese liegen wir bei rund 4-6Cent/kWh. Nur dann wird die Regierung Gegenmaßnahmen ergreifen, da ihr ja dann Milliarden an Steuern entgehen. Ich fürchte, dass wir schon bald Steuern auf "selbst gemachte" Energie bezahlen müssen. Trotzdem wäre es mein Traum, schon der Unabhängigkeit wegen.
Man bemerke aber auch dass diese Woche der erste chinesische Solarzellenhersteller quasi pleite gegangen ist, und zwar ein Grosser - Suntech. Ist die Frage wie das mit dem Preisverfall so weitergeht, dürfte irgendwann aufhören. Bei welchem Preis? @ raidy....der Strom ist sogar noch billiger in der Herstellung...weil die von dir genannten Preise bezahlen Großabnehmer inclu Steuern. :ja: allerdings sollte man nicht verschweigen das dafür auch die Verbrauchsunabhängen "Neben-Kosten" deutlich höher angesetzt werden.
Moin, das wärs wirklich! Nach und nach von allem abnabeln. :ja: Im Hochsommer ist es wohl kein Problem mit 1500Wp, das wären 1500,-€, 1000Ah Akku, dann ein Gestell, Kabel, Wechselrichter. Alles plus 20% für Verluste. Vielleicht grob 10.000,-? Aber was ist im Winter?
danke, verdoppeln wir mal vorsichtshalber auf 20.000 €, unterstellen eine Strompreiserhöhung von 7% pa (macht eine Verdoppelung in 10 Jahren), und unterstellen daß wir alle 10 Jahre für dann 5.000 € einen neuen Satz Akkus etc brauchen: ERgebnis: nach 24 Jahren hätte ich die Investitionskosten wieder raus (Verzinsung sei außen vor) grüße klaus
Dafür gibt es Micro-BHKWs und für die 20-30 extrem kalten Tage einen kuscheligen Kaminofen. Dazu noch einen 2000 l-Spitzenlastkessel, der kann ca. 100 kWh thermischer Energie speichern. Klaus...ausser acht lassen darf man nicht das in ein paar Jahren die strompreise wieder massiv sinken werden...erstens wird es durch die einspeisungen vieler kleinerer ein überangebot am strommarkt geben...zweitens wird es bis dahin endlich auch möglich sein Strom einfacher an der Börse zu kaufen...(für Händler)...das blockieren bis jetzt die 4 großen am Markt. Würth bietet so ein Speichersystem an, habe es letztens mal in einer Zeitung einen Bericht darüber gelesen. Es ging jedoch um etwas aktuelleres als dieses: --> Link
das glaubst du ja wohl nicht, die werden weiter schön hoch gehalten, sonst gibt es ja nichts zu verdienen doch glaube ich... :D ...ich weiß es. vermutlich wird es so kommen, die Strompreise sind völlig überzogen und wen man andere Energiearten vergleicht ist das schon seltsam. Erdgas 1qm ca 60 cent mit 11 KW Leistung dagegen Strom 20 Cent/KW gleich 2,20 €
Die Gegenmaßnahmen kommen mit Sicherheit... genau wie bei den ganzen biologischen Kleinkläranlagen, die abgebaut werden mussten, damit die Zweckverbände mehr verdienen. LG Wie so alles im Leben hat es seine Vor und Nachteile.Die Kosten für Strom sind eh nicht real und werden gefühlt berechnet.Alles was der Verbraucher nicht mehr leisten kann kommt dann halt aus einem anderen Topf.Ich frage mich z.B. was eine kwh Atomstrom wirklich kostet.Eigendlich unbezahlbar! Für uns als Womo Fahrer zählt die Zuverlässigkeit,Gewichtseinsparung(die ist enorm) und kleine Kapazitäten für große Verbraucher(z.B. Wechselrichter für Kaffeautomaten,Wasserkocher ,Föhn an einer 100 Ah Batterie)Wie dem auch sei, ich möchte kein Blei mehr an Bord!!Selbst wenn der Akku nur 1500 Zyklen hält, so weis ich,das ich weit über denen von Blei liege.Die Angaben bei Blei sind nämlich sehr sehr schön gerechnet.Gerade bei Freistehern wird der Akku so was von überbelastet,das die 21 Tage manchmal schon ausreichen den Akku in den Himmel zu schicken. Man sieht es jeden Tag in diversen Foren.(Hilfe mein Bleiakku ist nach 3 Jahren Schrott oder nach einem Kaffee bricht die Spannung in den Keller)Selbst meine Große Inselanlage werde ich bei Ableben der Akkus durch LiFePo4 ersetzen. Bin schon längere Zeit unterwegs mit LiFePO4 besonders bei HiFi und Motorrad, und nun warte ich auf meinen Peugeot Boxer, der kommt aber erst am 5. Juni. Muss auch erst einmal ein Kompliment für diesen hervorragenden Thread aussprechen! Aber zur Sache: Die Zellendrift könnte man doch viel anschaulicher in den Griff bekommen, wenn man speziell konfektionierte Panels (Vmp 4,5V) mit 4x so dicken Kabeln mit 4 Einzelzellenladereglern direkt auf den Winston-Zellen verbindet. Weder Balancer würden gebraucht, noch müsste die ganze Ladung abgeschaltet werden, wenn nur eine Zelle aus dem Ruder läuft. Am Ende wiegt die Simplizität und der geringere Aufwand vielleicht den Nachteil mit den dicken Kabeln auf? Ist das Quatsch oder sollte man darüber etwas länger nachdenken? ans Forum, Martin gar nicht so weit weg..... ich beobachte beim Laden mittels Ladegerät ein Drifften und ansprechen der Balancer. Mit Solarstrom geht das alles scheinbar sanfter und da gibt es kein drifften.... Leider ist mein bestellter Quadrolader beim ersten Einschalten abgeraucht und ist zur Überprüfung...grrrr jo Das mit dem Einzelzellenlader funktioniert für eine Netzladung,verhindert aber nicht den Drift bei der Entladung.Weiter ist zu beachten,das ein System wesendlich besser angenommen wird ,wenn vorhandene Ladegeräte und Systemkomponenten weiterhin verwendet werden können.Was ich persönlich noch viel wichtiger finde ,ist die absolute Kontrolle,ohne sich Sorgen darüber machen zu müssen die Tiefentladung einzuhalten oder nicht.Wenn die großen Verbraucher abschalten,reicht es noch eine ganze Weile fürs Licht und Wasserpumpe.Am Anfang war ich auch sehr skeptisch ob man da so einen Unterschied merkt.Heute kann ich sagen es ist wie Tag und Nacht!Es ist auch nicht nur ein Bauchgefühl sondern kann mehrfach nachgelesen werden.(Diagramme,Berichte ,Fotos) gibt es durchaus, sie wird von den Balancern aber m.E. nicht beeinflusst. Eine Einzelzellenregelung würde ihr allerdings konsequenter entgegenwirken, denn schwächere Zellen würden hierbei automatisch wesentlich mehr Strom bekommen, auch während des Entladens. Ich denke es wäre nicht besonders schwierig ein z.B. 140 Watt Panel mit normalerweise 36 Zellen in Reihe und 18 Vmp umzuverdrahten in 4 Reihen á 9 Zellen mit jeweils 4,5 Vmp. Klar wollen Umrüster ihre Regler erhalten. Bei mir geht es um ein ganz neues Konzept. Ich bräuchte andere Panels und völlig unübliche Regler, hätte dafür weniger Verdrahtungsaufwand und ein m.E. schlüssigeres Konzept.
Hallo Jo, was hast Du für einen bestellt? QUATTRO B6 4x 80W Multilader aus dem Modellbaubereich, gibts es auch mit 100 Watt Pro Zelle Bei den Modellbauladegeräten (z.B. Quattro B6) muss ich aber die Zellen auseinandernehmen zum Laden... sonst "raucht es ab". Dann doch lieber Balancer. LG ähm ....wieso müssen die Zellen auseinander ? Die 4 Ausgänge des Ladegerätes sind bestimmt nicht galvanisch getrennt. Hallo Thomas, danke für deine Erklärungen, dein Akku-Test ist ja hochinteressant. Bin mal gespannt. Es gibt inzwischen auch ein - englischsprachiges - Buch über die verschiedenen Methoden und Auswirkungen des Balancings: "Battery Management Systems for Large Lithium Ion Battery Packs" von Davide Andrea Amazon Link Hier erklärt er das Wesentliche in Filmen (englisch): Amazon Link Amazon Link Amazon Link Amazon Link Amazon Link
Was allerdings zu bedenken wäre, wäre das "Notfallkonzept". Bleibt man bei der herkömmlichen Technologie, kann man im Urlaub/Ausland zur Not die LiPo-Batterien durch eine normale Blei-Batt. ersetzen. Sind Solar und Lader nicht mehr für Blei einsetzbar wird es unter Umständen schwierig. Andreas
Das ist für mich einer der wesentlichen Gründe, auf die 100%-Volladung zu verzichten. Sollte mir abseits der Zivilisation ein Problem am Akku auftreten, wird es vermutlich wesentlich einfacher sein, übergangsweise Blei-Akkus für den Notbetrieb aufzutreiben. Ich habe das mit Brückenkabel gelöst.Sollte doch mal ein Balancer oder ein SSR abrauchen kann ich das SSR überbrücken.Bis jetzt war es aber noch nicht notwendig. Notfallkonzept: ganz klar, da habt ihr natürlich alle recht. Wenn mal was abraucht, oder ein Zellendefekt auftritt steht man da. Die LiYFePO4 bekommt man nicht an jeder Ecke und die Starterbatterie ist recht klein. Dabei könnte allerdings berücksichtigt werden, dass man für so einen Fall normalerweise nur eine LiYFePO4 Zelle als Ersatz mitführen muss (1/4 der Batterie) ebenso einen Ersatz-Laderegler ... war gerade am Womo und bin von meinem China Solarregler angenehm überrascht. Alle Zellen stehen bei 3,65-3,69 Volt und sind randvoll....... mfg Jo Hallo, bin neu hier und habe mit intresse die Artikel in diesem Thread "durchgearbeitet". Am 15.8.12 (Seite 6) stellte superduty in einem Artikel die Bilder einer Excel-Tabelle über die Berechnung und die von Ihm verbauten Teile ein. Die Bilder der Tabelle sind für mich nicht lesbar, und ich glaube das liegt nicht an meiner Sehkraft. Leider kann ich aufgrund meiner kurzen Zugehörigkeit superduty nicht direkt anschreiben, deshalb auf diesem wege meine Frage: Kann ich bessere Bilder der Tabelle oder die Tabelle selber bekommen??? Vielen Dank für eine Antwort Dirk Unsere Stromversorgung klappt nach 247 Tagen noch immer sehr gut. Die Akkus (aktuell bei 375 Ah von 400) liegen zwischen 3,356 V und 3,359 V, weisen also eine max. Differenz von 0,003 V auf, das ist super, ganz hervorragend, so gering war die Differenz noch nie. Wir sind sehr froh über die LiFeYPO-Zellen und den Philippi Batteriecomputer. Das sehr geringe Driften bestätigt die gute Funktion der LiPro1-1 Balancer und der verwendeten Ladegeräte (Votronic-SR500DUO Digital + WAECO PerfectCharge IU1512) :) Als wir im Winter an der Steckdose hingen, hatten die Balancer ab und zu Arbeit. @ diwo Hatte dir eine Kurznachricht geschickt. Auch bei mir ist alles in besster Lage.Gestern ging der Laderegler auf Monatsausgleichsladung.Sehr interessant das die Balancer 450mA bei aktiven Balancer verbraten haben.Wärme war nicht zu spüren.Nach einer Stunde wieder 14,4 Volt .Zellen alle aufs tausentstel gleich.Anlage läuft jetzt 370 Tage.Akku 1,5 Jahre alt. Hallo Sonnentau & Superduty, scheint sich gut zu bewähren: LiYFePO4 und die LiPro1-1 Balancer mit 247 und 370 Tagen Driftbeobachtung und der Feststellung, dass sich Zellenunterschiede immer mehr abbauen! Wenn die Drift gut im Griff ist und die Über- und Unterspannungsabschaltung immer eingehalten wird kann man meiner (LiFePO4-) Erfahrung nach, sogar auf mehr als die angegebenen Zyklen hoffen. Bin im Übrigen ganz abgekommen von der Idee der Einzelzellenladung, die bei Solarladung noch einigermaßen machbar wäre, bei Limaladung und 230V-Ladung jedoch viel zu viel Aufwand wäre. Die Drift hat natürlich auch mit dem Zellenwirkungsgrad zu tun, deswegen erschienen mir anfangs die Ballancerströme von max 1A zu gering für Zellen ab 100Ah, aber Eure Werte zeigen, dass es genügt. Glückwunsch zum gelungenen System. Wäre das nicht ein gutes Modell für Elektrofahrt? Am Anfang hatte ich gedacht,das mit 1 A Balancerstrom es zu knapp werden würde.Viele berichteten von mind 5 A und mehr.Das stimmt auch,wenn der Balancer nicht aktiv regeln kann.Das heist ,das die gesammte Ladungsenergie über einen Lastwiederstand verheizt werden müßte.Es bedeutet aber sehr viel Wärme und immer noch keine Sicherheit ob dies ausreichen würde.Durch die aktive Schaltung mittels SSR Relais wird einfach die Ladung so lange unterbrochen,bis der Wert des Balancing wieder notwendig wird.Erst wenn alle Zellen gleich sind schaltet das Ladegerät ganz normal ab.Diese Abschaltung sollte daher ein wenig unterhalb der Balancerspannung sein.Z.B. 14,4 Volt. Auch bei der Lastabschaltung ist volle Sicherheit gewährleistet.Kommt eine Zelle schneller an der untersten Genze an so schalten die SSR die Last weg.Eine kleine Schaltverzögerung verhindert ein zu schnelles an- und abschalten.Durch diesen vollautomatischen Prozess ist kein Spielraum für: es geht vielleicht noch eine Weile oder doch lieber nicht?. Für alle die Urlaub machen wollen ohne sich immer Gedanken machen zu müssen ob es dem Akku jetzt gut tut oder nicht haben diese Probleme nicht mehr!! Mit einem Akku von 100 Ah kann man also ohne Sorgen Kaffe kochen und sich die Haare föhnen. Werde mal ein kleinen Film anfertigen. Guten Morgen, Ich habe schone ein bischen über die LiFeYPo4 gelesen, aber meistens geht es dann um 12V Systeme. Ich möchte gern 8x LYP400AHA LiFeYPo4 in Reihe schalten und es als 24V System laufen lassen. 1.Wenn die Zellen voll sind, wieviel Spannung haben Sie dann? 3,7V pro zelle? 2.Ich habe einen Outback FM80 und suche eine optimale Ladespannung für die Zellen (Im Outback frei einstellbar), welche Ladespannung würdets ihr da empfehlen, und solte man verschiedene Lademodis benutzen (Float, Absorbtion....) oder brauchen die LiFeYPo4 das nicht. Der Hintergedanke ist, das ich beim Outback den frei programmierbaren Ausgang so steuern will, wenn 95% der Kapazität (3,6Vpro Zelle?)erreicht ist ein SSD Relai gesteuert wird, womit ein Verbraucher (Elektroheizer oder Boiler......) geschaltet wird und den Überschüssig momentan produzierten Strom verbraucht. Bei 90% der Kapazität sollte der Ausgang wieder geschlossen werden. Das Problem wird bestimmt sein, das beim Aktivieren des Ausgangs mit einem größeren Verbraucher, die Spannung kurzzeitig zu stark einbricht und der Outback den Ausgang gleich wieder schließt? Gestern habe ich die Lade- und Entladecharakteristik der Einzelzellen eines fast neuen 40 Ah-Blocks mit 4 Zellen gemessen. Es war kein Balancer angeschlossen. Für eine angegebene Zyklenfestigkeit von 5000 Zyklen ist eine Entladetiefe von 70 % angegeben. Dies entspricht eine Entladespannung von 3.22 V. Einer Entladetiefe von 80 % (3000 Zyklen) entspricht eine Entladespannung von 3.20 V. ![]() ![]() Ich hab da jetzt einige zeit mitgelesen und mein interesse an der lifeypo4 - technik wurde geweckt. Was mich jedoch noch abschreckt ist der nötige? "Zusatzkram" wie balancer und ssd relais, etc. Hab momentan 2x 100ah blei-säure verbaut und hätte dafür gerne ne "bessere und leichtere" alternative. Gibts denn keine lifeypo4 batterie, die man einfach "fertig" kaufen und einbauen kann, die in etwa der leistung meiner jetzigen 200ah entsprechen, und ohne dass gleich um- bzw zusatzbauarbeiten von nöten sind? |
Anzeige
|