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Anschaffung WOMO 1, 2, 3


Gast am 19 Okt 2009 22:07:32

Hallo an alle stolzen Besitzer eines Wohnmobils und an alle diejenigen die es noch werden wollen :!:

Ich eröffne mal diesen Thread um einfach mal aus Neugier zu Erfahren ob ich wirklich so" ungewöhlich " zu meinem Wohnmobil gekommen bin oder ob es durchaus Ähnlichkeiten gibt :

Wir sind eine fünf- Köpfige Familie ( 39/39/19/13/3 Jahre) und da es mit der Zeit immer Schwieriger wurde die Arbeit und den Urlaub zu Koordinieren überlegten wir uns eine Alternative zu einem Urlaub wo man nicht immer ganz genaue Planungssicherheit braucht :!:
Dann kam die Idee eines Wohnmobils ( 2007)
Da unser Frankreichurlaub eh anstand machte ich mich auf die suche nach einem passenden Mietmobil :eek:
Was sich im Nachhinein als Schwierige Aufgabe herausstellte :!:
Ein Wohnmobil mit Alkoven und 5 Schlafplätze ... ja es gab einige .....aber für 3 Wochen und nichtsahnend wieviele Kilometer zusammenkommen hatten wir auch sogar eines gefunden ( 1995€Miete + 1750€ Kilometer+Reinigungspauschale+Service Gebühr)= 3945€ gesamt + Kaution :!:
Hmmm ....Ich habe Lange überlegt und bin Wahrscheinlich wie Viele Hier beim Nur mal schauen auf Mobile Hängengeblieben :D
Alkovenmobil 6 Sitz und 5 Schlafplätze , ich hin und habe Ihn mir erstmal angeschaut :
Naja ehrlich gesagt war das Mobil wirklich nicht berauschend :!: aber erstmal Probefahrt ... Ich war erstaunt wie ruhig und Rund der Motor lief 2.5 l TD; 92 PS( Im Winter und - 3°C :P )Getriebe war auch OK ...
Ich mache die Motorhaube auf und staunte, Total Trockener Motor nicht mal ein Ölfleck und der Motor war aber nicht gereinigt ... Das war eigentlich der Ausschlag dieses Mobil zu kaufen denn mir war klar das ich alles andere alleine reparieren kann ... U N D ... es sollte ja eigentlich nur diesen einen Urlaub halten :!:
IN den Aufbau rein und stellte fest das alle Geräte einwandfrei funktionierten Heizung ;Kühlschrank zündete und Boiler auch :!: Gesamte Elektrik funktionierte nebst Toilette alles soweit erstmal OK.......

Dann nach draussen .... Hmmmm... Reifen Hinten Runter ; Luftfedern Kaputt... Alkovenfenster Undicht ; Stoßstange Kaputt und Rückwand verfault :!: Ohje ...... :roll:
Nach einigen Verhandlungen nahm ich das Fahrzeug trotzdem ... 1 Hand ....Der junge Herr der es gekauft aber nie angemeldet hat , hatte wohl doch seine Handwerklichen Fähigkeiten unterschätzt :D

Nicht lange hin und her ... Ich kaufte es ... wissentlich des Aufbaumässig schlechten Zustandes ..

Ich bin dann damit in den Urlaub ohne Probleme ......habe inzwischen die Rückwand erneuert einige Reperaturen ausgeführt und Neue Farbe spendiert ..... :wink: und dabei nie mehr daran Gedacht es überhaupt wieder zu verkaufen ... sind danach noch nach Schweiz/ Österreich /Italien /Frankreich und natürlich bei uns und fast jedes WE unterwegs gewesen ... tolle Erlebnisse gehabt und beschlossen einfach solange damit zu fahren bis es nicht mehr Tragbar ist .....

Übrigens war es im Endeffekt billiger als das Mieten :!:
Ich spar sicher schon auf mein Traummobil aber wann ich es mir Leisten kann weiss ich nicht ......Ich bin aber im Moment stolz auf meinen Alten Eimer der mich nie im Stich gelassen hat :!:

Ein Ungewöhnlicher Weg zu diesem Hobby zu kommen der sicher oft Mühseelig war Ihn so zu Verwirklichen ...ist aber um so toller das Gefühl das es immer noch anhält :womobus:

PS. Meine Eltern hatten weder WW noch WoMo ich hatte Urlaubsmässig noch nie Erfahrungen auf diesem Gebiet ... es war immer mal ein Kindheitstraum den ich mir Nach der Wende Erfüllen konnte und den meine Ganze Familie toll findet ...... :kindergarten:

gibt es hier noch jemanden der vielleicht auch so "Ungewöhnlich " zu Unserem Hobby gekommen ist :D

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Tipsel am 19 Okt 2009 22:36:50

Mein Peter sitzt neben mir und sagt: mit ner Leiter :kuller: :kuller:

Aber mal ernsthaft:
Ich war schon im früheren Leben mit VW-Bus Minimalausbau unterwegs. Also ne Ewigkeit her.
Mit Peter wurde ich dann zum Dauercamper, denn mit den Kids lebte ich übern Sommer auf dem Campingplatz Freiheit pur, während Papa von dort aus zur Arbeit fuhr und die Brötchen verdiente.

Während der Schulzeit der Kinder waren wir nur am WE und in den Ferien dort, aber der Drang zum Wegfahren war immer da.

Dann wars endlich soweit: Beide Kinder konnten Spaghetti kochen und waren somit groß, und wir frei. Mit 14 + 15 kann man die schonmal alleine aufm Campingplatz lassen am Wochenende. Die Nachbarn haben ihnen dann schon mal gesagt, dass Mitternacht lange vorbei ist, und sie in die Heia müssen. Also alles prima.

Dies war der Startschuss und ruckzuck kam wieder ein VW-Bus, diesmal aber die Erwachsenenvariante, also California mit Aufstelldach. Der sollte bis zur Rente unser Wochenendheim sein. Dann würden wir mal über ein Womo nachdenken.

Damit sind wir dann munter drauf losgefahren, bis Peter ganz schlimm Rücken hatte, alles auf der Kippe stand, und nach Monaten des Bangens er wieder arbeiten konnte, aber im Bussi der Platz im Bett für mich nicht mehr da war, wenn er bequem lag :roll:

Also bin ich auf Suche gegangen, ohne Ahnung von Womos, und fand den Knausi mit nem riesigen Alkovenbett. Zack, der wars. Und gar nicht viel teurer als das kleine Bussi.
Peter hat ihn angeguckt, war einverstanden, und das wars.

zeus am 19 Okt 2009 23:27:14

Unsere Geschichte hat auch von allem etwas. Als ich mit 38 Jahren und 4 heranwachsenden Kindern mein Studium der Medizin anfing, war ich so von allem Neuen in meinem Leben abgelenkt, dass ich versäumt hatte, für unsere Urlaub ein Ferienhaus zu buchen. (4 Kinder, 1 Hund).
Ich war so locker drauf, dass ich vorschlug, ein Womo oder Wohnwagen zu mieten. Anhängerkupplung war an unserem Kombimerzedes vorhanden.
Womo war viel zu teuer, also Wohnwagen. Der kostete pro Tag 50 DM + 5 DM für das Sonnensegel. Ahnung hatten wir keine, ich war noch nie auf einem CP gewesen. Der Wohnwagen war sicher überladen. Es ging natürlich nach Frankreich. Die ersten 3 Übernachtungen waren chaotisch, bis wir in einem kleinen Ort bei Angers kamen. Ab dort wurden wir immer "professioneller". Wir kamen bis zur Ile d'Oleron und auch wieder zurück. Danach haben wir uns zunächst einen Wohnwagen gekauft und - als die Kinder nicht mehr mitfuhren, ein Wohnmobil (Frankia, integriert, 5,30 m). Für mich war es ein Traum.Unsere Söhne sind daraufhin dann doch noch 2 x mit uns gefahren.
Von einem solchen Hobby kommt man nicht mehr los.
Übrigens war immer ich die treibende Kraft, mein Mann hat aber alles gerne mitgemacht.
lg Hildegunde

Anzeige vom Forum


walter7149 am 20 Okt 2009 00:40:06

hallo - die geschichte in stichpunkten:
- 2001 als bauer im sommer beim schönsten urlaubswetter schwitzend im
trecker sitzend den vorbeifahrenden womo`s sehnsüchtig nachgeschaut und
hinterhergewunken
- herbst 2001 milchkühe verkauft und auf den caravansalon nach düsseldorf
gefahren und zwei tage lang intensiv womos angeguckt und einen rucksack
prospekte mitgenommen
- nov 2001 beim frankia-händler neues Womo bestellt,im dez dann
abgeholt
und im jan 2002 zugelassen
- erste tour im febr 2002 mit kindern nach disneyland paris - danach als
bauer im frühjahr,sommer und herbst keine zeit mehr zum womofahren
gehabt
- okt 2002 viele bewerbungen für uns beide nach ganz deutschland verschickt
- nov 2002 bewerbung auf 2 freie stellen als landwirtschaftliche betriebs-
helfer in nordnorwegen
- jan 2003 bewerbungstour durch deutschland bis nach nordnorwegen mit
womo - ein tolles abenteuer
- ab febr vorbereitung zur auswanderung nach norwegen
- ab mai 2003 arbeiten wir als ldw. betriebshelfer in nordnorwegen
geregelte arbeitszeit,gute soziale bedingungen,viel freizeit
- 4 mal im jahr fahren wir mit womo nach D zu verwandten und
bekannten - kein urlaub,sondern stress pur
womourlaub machen wir in N oder S

so und jetzt fahren wir im sommer beim schönsten urlaubswetter an den
in den treckern sitzenden deutschen bauern vorbei und winken freundlich.
mittlerweile wohnen und arbeiten wir 800km weiter südlich in selbu und sind jedes jahr
ca 60 tage und ca 25000km im womo unterwegs und wünschen uns das es noch lange so bleibt

viele grüße aus dem vorwinterlichen Selbu von

Walter und Annett

hoepe am 20 Okt 2009 06:25:27

Hallo,
ich bin als "Camperkind" aufgewachsen. Zuerst im Zelt, dann im Wohnwagen mit viel Wintercamping. Mit der eigenen Familie hat es uns dann eher in Ferienwohnungen gezogen, aber es gab immer den Wunsch, dann mal als Rentern vielleicht ein Wohnmobil zu kaufen.
Vor 3 Jahren wollten wir dann einen letzten gemeinsamen Familienurlaub machen und wollten 4 Wochen USA mit Wohnmobil buchen. In der Planungsphase haben wir dann gerechnet was der Spass kostet und so aus Spass kam dann der Spruch "Für das Geld können wir uns auch hier eins kaufen und nach England fahren"... und plötzlich waren alle Feuer und Flamme. Dann haben wir überlegt und ich dachte, lieber ein gebrauchtes kaufen zum testen als eines für ein paar Wochen mieten. Wenn es nichts ist, bekommen wir das dann sicher für einen kleinen Abschlag auch wieder verkauft. Und wenn es uns gefällt, können wir in 2-3 Jahren auf ein neueres umsteigen. Also Händler hier in der Region besucht, Mobile durchgeschaut und ein schönes gebrauchtes gefunden, spontan nach einer Besichtigung gekauft und seitdem damit auf Achse. Und trotz Besuchen auf diversen Messen haben wir auch unsere Umstiegspläne erstmal verschoben, weil wir nichts gefunden haben, was uns zu einem Wechsel motivieren könnte.
Und durch das Womi war es jetzt dann auch nicht der letzte Familienurlaub, sonder die Begeisterung war so groß, dass auf einmal die Kids doch wieder in jeden Urlaub mit sind.
Peter

Beduin am 20 Okt 2009 06:51:26

Urlaub war, als ich Kind war ein Fremdwort. Ab und an mal in den Osten zum Urgrosseltern besuchen, dann mal nach Bayern mit Muddi und Mann und mal nach Yugoslavien mit Vadder und Frau. Das wars mit den Eltern.

Irgendwie lief das dann alles nicht so wie ich mir das dachte, mit den Männern und den Urlauben und aus irgendeiner Trotzbock Reaktion heraus als ich mal wieder solo war, habe ich mir dann meinen T2 gekauft. War eine Annonce bei uns in der Zeitung und wurde sofort richtig voll infiziert.

Sofort ins kalte Wasser, die erste Tour nach Frankreich, wegen 3 Tagen :eek: ich wollte das Meer sehen, von nichts eine Ahnung, als Karte nur so eine minikleine wie sie in den Kalendern war, das Meer nicht gleich gefunden weil ich kein Französisch konnte, die Liste "was ich das nächste mal nicht vergessen darf" war elend lang.....................

Aber es war nur genial.

2 mal in diesen ganzen 20 Jahren hatte ich über den Winter kein "fahrendes Bett" vorm Haus und bin fast abgedreht. Das muss einfach so.........

Die Jahre später konnte ich immer 10 Wochen Urlaub im Jahr machen und bin jedesmal in den Ferien weg, je weiter desto besser. Obs jetzt Frankreich, Dänemark, Tükrei oder England war...................

toli269 am 20 Okt 2009 07:22:22

Hallo

ja, wie kamen wir dazu. Da ich das auf unserem Blog fertig hinterlegt habe, hier mal der Link:

--> Link


Thomas

canyon59 am 20 Okt 2009 08:08:39

Moin

Vor 25 Jahren schickte mich mein damaliger Chef nach Norwegen, ich war Techniker im Maschinenbau.
Das Land hat mich total fasziniert, hier wollte ich länger bleiben und fotografieren.
Dass man Norwegen am besten mit einem Womo bereist war mir schnell klar und so musste eines angeschafft werden, dummerweise hat die Kameraausrüstung das ganze Guthaben aufgebraucht und es wurde nur ein klappriger aber praktischer Westfalia VW-Bus für 4000DM.
Erst mal 5 Wochen zum Testen ans Nordkap, im Jahr darauf dann über 3 Monate lang mein Traumland intensiv bereist und fotografiert.
Ich war König!
Was mich aber schon damals gewundert hat, die Womo-Fahrer mit denen ich mich in Norge unterhalten habe, erzählten selten von Eindrücken oder Erlebnissen sondern meist nur von ihren Kisten, mit welchem Gang sie den Pass gefahren sind und sonst lauter langweiliges Zeug von ihren Womos.....

Nach Norwegen gings dann für drei Monate nach Island, das hat der VW-Bus nicht überlebt...

Der Nachfolger wurde ein Mitsubishi L300, ein super Auto !
Klein, schnell und absolut zuverlässig, günstig auf der Fähre, das war wichtig denn das nächste Reiseziel war
Schottland und Irland, vier Monate und unzählige Fährpassagen...
Ich war wieder mal König!

Dann kam Nachwuchs und mit zunehmendem Alter auch die Ansprüche an Sicherheit und Hygiene,
es musste ein nobler Kastenwagen auf Mercedes Sprinter vom Individualbauer her, wahnsinnig teuer und letztlich der totale Reinfall.
Der Mercedes machte vom ersten Tag an nur Ärger, der Ausbau war schon klasse gemacht aber mit einigen schweren Mängeln die der Hersteller aber nicht anerkannte.
Unzählige Stunden in Werkstätten verbracht, dann auch noch beim Rechtsanwalt und und und.......das machte alles keinen Spass mehr.
Den Murks vom Hersteller über die Jahre fast komplett in Eigenleistung und natürlich auf eigene Kosten behoben. Die Schwächen des Sprinter konnte ich aber nicht beheben und die Werkstätten wollten mich nur noch mal abzocken für ihren eigenen Mist...
Nach sieben Jahren Elend die Karre mit riesen Verlust an einen Mercedesfanatiker verkauft, nie mehr Wohnmobil!!!

....ohne Wohnmobil ist es aber schon ziemlich langweilig und Hotels mögen wir eh nicht,
also nochmal ins Abenteuer gestürzt und einen richtig schönen Italiener angeschafft, ein Laika auf Transit.

Der war im Vergleich zum Vorgänger relativ billig, bietet uns aber enorm viel Platz und das Reisen macht wieder richtig Spass. Der Transit ist zu meiner Überraschung echt super und auch der Aufbau stellt mich nicht vor unlösbare Probleme.

Monatelanges Reisen ist schon lange nicht mehr möglich, aber immerhin haben wir es dieses Jahr endlich wieder einmal nach Norwegen geschafft, war echt schön aber lange nicht mehr so intensiv wie einst mit dem VW-Bus.

In Norge habe ich mich natürlich mit etlichen Womo-Fahrern über unsere Kisten unterhalten und fotografieren tu ich auch noch, auch wenn das Motiv öfter irgend ein problematisches Detail am Fahrzeug ist, man weiss ja nie was noch kommt.

Am Anfang war das Wohnmobil einfach praktisch um das Hobby auszuüben, heute ist das Wohnmobil das Hobby

....irgendwie bin ich angekommen.

Canyon

LowCostDriver am 20 Okt 2009 08:57:12

canyon59 hat geschrieben:
Am Anfang war das Wohnmobil einfach praktisch um das Hobby auszuüben, heute ist das Wohnmobil das Hobby

....irgendwie bin ich angekommen.


Wow, das ist ein sehr schönes Statement.

Also ich glaube, so "richtig" angekommen sind wir noch nicht.
Zu oft ertappe ich mich nach wie vor dabei, dass ich das ganze Wohnmobilreisen in Frage stelle.
Im Moment sogar mehr, als jemals zuvor.
Konkret überlegen wir auf einen Wowa umzusteigen, allerdings passiert dies nicht "mit der Brechstange" und eher ruhig und besonnen.
Nicht so, wie im Frühjahr 2007, als es unbedingt das eigene Wohnmobil sein musste.

Rückblende:
Das Wohnmobil und wir war eine reine Zweckverbindung, als wir für eine zugegeben recht ungewöhnliche Idee für eine Hochzeitsreise ausgerechnet das Nordkap ansteuern wollten.
OK, mehrheitlich hab ich mir das in den Kopf gesetzt und Anja mehr oder weniger überredet, dass sie das Nordkap gegen die Karibik tauscht. :D

Im Rahmen der Vorbereitungen für diese Reise machten wir dann die ernüchternde Erfahrung, dass in den nördlichen Ländern praktisch keine Auswahlmöglichkeit in Bezug auf Hotels und Pensionen besteht.
In Deutschland oder Mitteleuropa kannst du bei hrs.de, hotel.com oder venere.com jederzeit ein tolles Hotel buchen. Egal wo, egal wann. Und die Dichte ist so hoch, dass durch den gegenseitigen Wettbewerb die Preise auch human sind. Und selbst wenn nicht, schläft man eben etwas außerhalb einer Stadt in einem etap.
Auch in USA ist das einfach: Motel 6, Best Western, Days Inn, Red Roof, Inn oder Travellodge an jedem Highway ermöglichen es auch ohne komplizierte Vorreservierung noch ein Zimmer zu bekommen.

Aber im Norden der skandinavischen Länder?
Fehlanzeige!
Und wenn man doch mal ein Hotel findet, dann kostet das Zimmer locker schnell dreistellige Beträge. :(
Auch war für uns klar, dass wir nicht den halben Tag mit Hotelsuche verbringen wollten.
Selbst wenn wir schon ein vorgebuchtes Zimmer für die jeweilige Nacht auf der Reise gehabt hätten, wir hätten es ja auch noch finden müssen.
Durchfragen, Karte studieren, etc, ein Navi hatten wir damals noch nicht.

Also haben wir überlegt, dass eben das Auto auch der Schlafplatz werden könnte.
Aber im Auto schlafen? Wenig praktikabel.
Die Alternative wäre ein Zelt.
Aber Zelten in Skandinavien? Buargh!
Ich hab bislang in meinem Leben genau 3 Nächte in einem Zelt verbracht.
Und jede davon hab ich gehasst. Es ist einfach nicht geruhsam wenn man de facto jede Sekunde damit rechnen muss, dass die eigenen 4 Wände um einen herum einstürzen könnten, weil irgend einer nachts über das Zelt stolpert.
Nix für mich :?

Also schauten wir uns nach Alternativen um und es blieb nur übrig ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil zu organisieren.
Aber ein Wohnwagen hab ich gleich wieder mit dem Zelt assoziiert, obgleich die Wand im Wohnwagen natürlich nicht anders als im Wohnmobil aufgebaut ist und selbstverständlich um Längen besser wäre, als ein Zelt.
Aber ein Wohnwagen?
80 km/h hinter den LKW herschleichen?
Und woher nehmen? Zum kaufen zu teuer und zum mieten eigentlich auch.
30,- € pro Nacht für einen Wohnwagen? Und dann noch die Campingplätze dazu? Nein, das übersteigt unser Budget.
Ein Wohnmobil traf es da schon eher.
Nicht nur, dass wir mit diesem einfach so am Straßenrand hätten stehen bleiben können, wir hätten auch noch ein wenig das "Trucker- Feeling" und würden über den Dingen schweben. UNd mit etwas Glück könnte man mit so einem Teil vielleicht sogar 100 oder so fahren, dann wären wir wenigstens nicht ganz so langsam.

Wir schauten uns also um, ob wir ein brauchbares Fahrzeug mieten könnten, wurden aber von Preisen von 70-100 € recht schnell abgeschreckt.
Wow, das war viel!
Als Alternative dachtebn wir also auch damals schon an "Kaufen", was wir auch versuchten.
Das beste Angebot war dann wirklich ein T-2 Bus mit Westfalia- Ausbau, den wir beinahe gekauft hätten.
Aber am Ende hat unser Budget dafür nicht gereicht und der VK hat den Wagen für 200,- € mehr an einen anderen Interessenten verkauft.
2000,- € hat der andere bezahlt. Im Zuge unserer Hochzeitsvorberitung wäre dies einfach zu viel gewesen.
Auch war Anja in Sorge, dass wir mit einem Uralt- Camper irgendwo in der norwegischen Pampa mit einem kapitalen Defekt stranden könnten, womit sie ja nicht ganz Unrecht hat.
Daher entschieden wir uns gemeinsam eben doch ein Mobil zu mieten und damit gleichzeitig die Sicherheit eines gewarteten und vor allem relativ neuwertigen Wohnmobils zu bekommen, was uns wohl sicher ans Nordkap und zurück tragen würde.
So kam es dann auch.
Dummerweise kam es dann gleich in der ersten "Freistehernacht" zu jenem verhängnisvollen Vorfall, was uns bis heute davon abhält "einfach so" am Straßenrand stehen zu bleiben.
Die Angst fährt halt heute nach wie vor mit.
Und auch damals, im Sommer 2006, haben wir aus Angst vor weiteren nächtlichen Raubaktionen dann doch auf Campingplätzen übernachtet, wo es nur ging.
Im Endeffekt haben wir also, mit Ausnahme der guten Reisegeschwindigkeit, das Wohnmobil nicht vollumfänglich in seinen Möglichkeiten nutzen können, wozu wir es eigentlich ursprünglich gemietet hatten, nämlich unterwegs ein wenig Geld für die Übernachtungen einzusparen.

Trotz dem Raubzuges war es natürlich eine schöne Hochzeitsreise und wir dürfen uns heute wahrlich Nordkapfahrer nennen. :wink:
Und weil es uns so gut gefallen hat, haben wir uns ein knappes Jahr später, im Frühjahr 2007, auf die Suche nach einem eigenen Mobil gemacht, was wir unserem nach wie vor aktuellen Wohni gefunden haben.
3 Jahre und 30.000 Kilometer später steht aber nun so langsam die nächste Stufe an.
Wir wissen nun genauer und besser, was wir brauchen und welche Ansprüche unser künftiges Freizeitfahrzeug erfüllen muss.
Mal sehen, wo es uns hinführt...

macagi am 20 Okt 2009 09:34:01

Sind ja Lebensgeschichten und Romane die hier rauskommen......

Mein 'erstes Mal' war am Anfang der 90iger, Womo für 3 Wochen in Alaska gemietet.....hooked!

Hab übrigens seither nix Größeres gefahren.....kommt einem nur größer vor weil die Strassen hierzulande manchmal so schmal sind.....

Fee am 20 Okt 2009 09:45:39

Ich kenne das campen auch noch als Kind, da hatten wir einen Wohnwagen. Als Schulkind und Teenie bin ich gern mit Freunden zelten gegangen.
Dann so etwa von 10 Jahren haben uns Freunde (mit WoWa) überredet mit ihnen Campingurlaub in Italien zu machen dafür haben wir uns einen VW Bus ausgeliehen.
Das hat uns so gut gefallen dass wir uns einige Monate später ein ca 3 Jahre altes Hymer Alkoven Womo (5 m)gekauft haben. Einige Arbeitskollegen meines Freundes haben auch Womos...ein tolles Hobby.
Da wir aber jede Menge Kram mitschleppen und seit einigen jahren nun mit Hund unterwegs sind wurde der Hymi zu klein. Wir haben lange nach einem gebrauchten TI gesucht und uns dann schliesslich vor etwa 2 Jahren für einen neuen Bürstner entschieden da wir keine grossen Kompromisse mehr machen wollten.
Wir sind vorher immer 2 mal im Jahr in den Urlaub geflogen und so schon viel von der Welt gesehen, der Urlaub mit dem Womo ist anders aber eine tolle Bereicherung, ich möchte diese Art von Urlaub nicht mehr missen.

Gast am 20 Okt 2009 09:46:17

walter7149 hat geschrieben:hallo - die geschichte in stichpunkten:
- 2001 als bauer im sommer beim schönsten urlaubswetter schwitzend im
trecker sitzend den vorbeifahrenden womo`s sehnsüchtig nachgeschaut und
hinterhergewunken
- herbst 2001 milchkühe verkauft und auf den caravansalon nach düsseldorf
gefahren und zwei tage lang intensiv womos angeguckt und einen rucksack
prospekte mitgenommen
- nov 2001 beim frankia-händler neues womo bestellt,im dez dann
abgeholt
und im jan 2002 zugelassen
- erste tour im febr 2002 mit kindern nach disneyland paris - danach als
bauer im frühjahr,sommer und herbst keine zeit mehr zum womofahren
gehabt
- okt 2002 viele bewerbungen für uns beide nach ganz deutschland verschickt
- nov 2002 bewerbung auf 2 freie stellen als landwirtschaftliche betriebs-
helfer in nordnorwegen
- jan 2003 bewerbungstour durch deutschland bis nach nordnorwegen mit
womo - ein tolles abenteuer
- ab febr vorbereitung zur auswanderung nach norwegen
- ab mai 2003 arbeiten wir als ldw. betriebshelfer in nordnorwegen
geregelte arbeitszeit,gute soziale bedingungen,viel freizeit
- 4 mal im jahr fahren wir mit womo nach D zu verwandten und
bekannten - kein urlaub,sondern stress pur
womourlaub machen wir in N oder S

so und jetzt fahren wir im sommer beim schönsten urlaubswetter an den
in den treckern sitzenden deutschen bauern vorbei und winken freundlich.
mittlerweile wohnen und arbeiten wir 800km weiter südlich in selbu und sind jedes jahr
ca 60 tage und ca 25000km im womo unterwegs und wünschen uns das es noch lange so bleibt

viele grüße aus dem vorwinterlichen Selbu von

Walter und Annett


Ich Erkenne hier auch meine Lebensgeschichte wieder :!:

Bin von Beruf auch gelernter Bauer und hatte das gleiche Problem wie Ihr ..
Auch ich dachte schon diesen Weg zu gehen ... habe aber auf Rücksicht auf meine Kinder Abstand zu meinem Vorhaben genommen zumal meine Frau einen Sicheren Job hat ...
Habe am Ende einen Umzug in eine mir persönlich völlig fremde Gegend in Kauf genommen mit all ihren Konsequenzen und muss so meinem Neuen Weg finden ...

Aber ein Trost bleibt mir ... Ich habe mein Wohnmobil :!: Was sich Makaber anhört aber es ist das Einzige was immer noch so ist wie vorher und wozu meine ganze Familie Bezug hat :!:

wilma57 am 20 Okt 2009 11:36:29

Moin WOMO-Freunde!
Wir hatten vor 5 Jahren einfach keine Lust mehr auf Hotels, Flüge und lange vorher gebuchte Reisen. Also wuchs die Idee ein WOMO zu mieten. Beim Händler in der Nähe geguckt und gebucht (allerdings auch schon im Januar für den Sommer). Der Preis war schon heftig, zumal wir auf die Ferien angewiesen sind.
Das erste Mal ein "großes" fast neues WOMO fahren war schon aufregend und nicht so richtig erholsam (für mich). Aber die Freiheit hat uns so gut gefallen, dass wir Wiederholungstäter wurden.
Dann beim dritten Mal, überlegten wir -auch wegen des Preises- ob wir uns nicht eines kaufen sollten- später mal ... :wink: , warum eigentlich später und wann später??? Wenn wir nicht mehr können?
Also haben wir intensiv gesucht und sind seit Februar glückliche Besitzer eines Traum-WOMOs und freuen uns über jede Tour und sei sie noch so kurz!
Internette
WILMA57

schaschel am 20 Okt 2009 14:08:15

Als Halbwüchsiger durfte ich regelmäßig die Sommerferien im Zelt auf einem Campingplatz am Edersee verbringen- so kam ich zum Camping. Später dann war ich bevorzugt mit Motorrad und Zelt europaweit unterwegs und holte mir so manch kalten und nassen Hintern.

Das trug mit dazu bei, dass ich in 1986 mein erstes gebrauchtes Womo kaufte- ein Weinsberg- Ausbau im Kastenwagen Fiat 238. Zum Blut lecken und für erste Deutschland- Reisen taugte der Benziner gut. Dabei blieb es nicht- es kam ein 70er Jahre- Hymermobil auf Hanomag Mercedes. Der wurde abgelöst durch einen Hymer Camp 51 auf 75 PS- Ducato.

Ab 11/1994 dann ein Dethleffs- Alkoven A 642 auf Peugeot J 5 2,5 Turbo mit 95 PS. In 2003 sollte es dann ein Eura Sport 665 HB auf Ducato sein. Mittlerweile sind wir seit April diesen Jahres stolze Besitzer eines 600ers- nein, nicht Benz, sondern Eura Alkoven A 600 HS, glaube ich, auf Peugeot J 5, 95 PS, EZ 1991.

In 2000 kam meine Frau hinzu- bis dahin überhaupt keine Camping- Erfahrung, aber nach kurzer Zeit völlig vom Womo- Virus infiziert, ist sie nun mindestens ebenso jeck wie ich. Man kann sagen, dass wir Womo- Menschen aus Überzeugung sind. Der Duft unserer Dieselabgase erzeugt promptes Fernweh und weckt Reisegelüste. Das wirkt so ähnlich wie die Pille „Mussigehn“.

Auch wenn wir im Moment (die letzten 4 Monate) so was wie ´ne goldene Serie im Reparaturpech haben, lassen wir uns nicht unterkriegen: Getriebe raus, Getriebe rein, aber sonst geht´s gut… oder wie geht dieses Liedchen doch gleich?

Urlaub im Womo ist unser Ding.


vom Schaschel

angler-treff am 20 Okt 2009 14:22:46

Etwas Camping machen kannte ich schon aus den Zeiten meiner aktiven Motorradfahrerei.
So alle 14-Tage irgendein Motorradtreffen anfahren und Party machen.
Damals war ich Anfang/Mitte 20.

Das erste Womo kam so aus lauter Langeweile zu Hause am Computer im September 2006.
Sonja lag auf dem Sofa und schaute Fern.
Ich sass vorm Computer und scrollte mich durchs EBAY.
Dort stieß ich auf einen Mitsubishi L 300 mit einem Detleffs-Aufbau - und hatte mich sofort in die Inneneinrichtung verliebt.
Sonja nur noch gefragt . --> Wollen wir uns ein Womo kaufen??
Sie stutzte - schaute hoch -- und sagt --> Mach doch, sieht doch gut aus.
Ich erwiederte nur noch --> ich habe das Geld. Soll ich es machen??
Sonja entnervt, weil ich sie bei ihrem Lieblingsfilm störte -->> Ja. Ja.

10 Minuten Später

Ich habe gerade eine Womo für 4.000,- € gekauft.

1 Woche später hingefahren und das blind gekaufte Womo abgeholt.
Zufrieden und glücklich 5000 Km damit runter gespult und 1 Jahr später das Womo wieder verkauft und unserer heutiges Womo gekauft.

oldie2002 am 20 Okt 2009 14:27:45

bei uns war das eine kontinuierliche entwicklung; bis 25 habe ich gezeltet, dann, nach heirat einen wohnwagen gekauft und 19 jahre wohnwagen gefahren und seit 1988 haben wir nun ein wohnmobil; also camper durch und durch :wink:

homa am 20 Okt 2009 14:39:21

Wir sind relativ spät zum Campen gekommen, haben früher mehr Ferienhausurlaub und so gemacht. Irgendwann hatte ich meine Frau soweit, dass sie einem Probewochenende mit dem geliehenen Wohnwagen eines netten Arbeitskollegen zugestimmt hat. Danach haben wir uns umgehend einen gebrauchten Wohnwagen gekauft. Nachdem unsere beiden Kinder sich aus dem gemeinsamen Campingurlaub wegen Alters verabschiedet hatten und wir auch für den Wohnwagen keinen Abstellplatz mehr direkt am Haus hatten, haben wir den verkauft, um wieder andere Urlaubsarten zu probieren. Wir haben Flugreisen gemacht, sind mit dem Patenkind nochmal in ein Ferienhaus nach DK gefahren, haben Hotelurlaub in D gemacht. Wir waren nicht zufrieden.
Nach einem solchen Sommer haben wir dann im Herbst spontan ein Wohnmobil gemietet und waren wieder vom Campen aber auch vom "Rumreisen" infiziert. Nach 8 x mieten haben wir uns dann selbst das erste Mobil gekauft und Ihr wißt es alle, man kommt davon nicht mehr los!!

Dethleffsfahrer am 20 Okt 2009 14:43:51

Hallo, so ähnlich war es auch bei mir.
Zuerst zelten mit den Eltern dann haben meine Eltern einen Wowa gekauft.
Mit dem Führerschein dann selber gezeltet nach der Hochzeit wieder Wowa angeschafft und vor fünf Jahren das erste RM gekauft. Macht zusammen über vierzig Jahre Camping. :)

maxe am 20 Okt 2009 14:51:41

So in etwa verlief meine Zeit auch. Als Kind mit den Eltern im Zelt unterwegs gewesen, dann kamen 3 Wohnwägen auch Dauerstellplatz und irgenwann möchte man mal wieder was anderes so sind wir auf`s Wohnmobil umgestiegen.
Der Wechsel war schwer, denn das Auto fehlte am Anfang schon wenn man unterwegs ist.

friedhelm28 am 20 Okt 2009 15:50:05

Mit meinem Bruder im Zelt zum Formel 1 Rennen nach Zandvoort in Holland.
Dann eigenes Zelt gekauft.
Dann kam ein kleiner Wohnwagen, der nach 3 Jahren um 2 Meter gewachsen ist, allerdings auf einem festen Campingplatz.
Weitere 3 Jahre später wurde es ein Wohnmobil Hymercamp 55. Dort wurde ein Hymercamp 64 raus, den ich immer noch fahre und sehr viele Extras dran-gemacht habe.
Aber mittlerweise nagt doch die Zeit am Mobil und der Pflegeaufwand wird immer größer und die Lust etwas zu machen immer kleiner!

Nun sind wir am :denk: :denk: was wir machen sollen. NEU - ALT :?: :?: :?:

Maxima am 20 Okt 2009 16:24:13

Wir sind sozusagen "Spätberufene". Wenn ich ganz ehrlich bin, dann muss ich gestehen, dass mir Camper immer ein wenig suspekt erschienen. Initiator der Wohnmobilidee war unsere Fellnase "MAXIM". Er wurde im Alter von 9 Jahren schwer krank und ein Urlaub im Hotel wurde sehr schwierig. Wir wollten mit unserem Schatz gerne noch einmal in Urlaub fahren und liebäugelten damit so eine Rollhütte zu mieten. Leider lies es sein Gesundheitszustand nicht mehr zu. Als dann Welpie "SAM" bei uns einzog, mieteten wir 2004 zum ersten Mal ein Wohnmobil. Wir düsten im Frühjahr an die Ostsee und waren von dieser Art des Reisens so fasziniert, dass ich fast geheult habe, als wir das Wohnmobil wieder abgeben mußten. Gleich im Herbst wurde ein zweites Mal gemietet und der Gedanke uns ein eigenes Wohnmobil zu kaufen war längst geboren, es war nur noch die Frage für welches Modell wir uns entscheiden sollten. Zum testen mieteten wir noch verschiedene Modelle und es wurde deutlich, dass unser Herz eher für einen Kastenwagen schlägt. Zum Glück konnten wir bei der Firma HRZ einen Prototypen ausgebaut auf dem neuen Sprinter für eine Woche auf Herz und Nieren testen, denn ein wenig Bedenken hatten wir schon, ob wir uns auf engstem Raum miteinander wohl fühlen, vor allem Maximus war es wegen der Raumhöhe im Bett ein wenig mulmig. Nach der Testwoche war alles klar, der Kastenwagen war unser Ding. Seit Nov. 2006 besitzen wir nun unsere "Mäusekiste" und sind rundherum zufrieden!
LG
Maxima Bild

momo8910 am 20 Okt 2009 16:33:41

Sind ja geniale Geschichten. Man erkennt vieles von sich selbst wieder.

Camping fing bei uns schon früh an. 1990 (bin erst 38 :oops: ) ein altes Motorrad gekauft und mit nem Kumpel 4 Wochen ans Mittelmeer. Billiges Zelt, Dosenbier usw. Aber erst mal alleine weg....
Diese Motorrad-Zelt-Touren mache ich noch heute einmal im Jahr. Immer wieder ein tolles back-to-basic-Gefühl wenn man sich hinterher auf ein Restaurant-Essen freut wie ein Kleinkind auf Weihnachten.

1995 fuhren wir dann mit ner 6-er Männergruppe mal zum Münchener Oktoberfest und liehen uns hierfür ein Womo. Elende Autobahngurkerei, eng und unbequem, da natürlich die Vorbereitung, was man(n) alles so braucht mehr als mies war (einfachste Grundnahrungsmittel fehlten...). Da aber einer unserer Freunde nichts trinken mochte und wir nach 4 oder 5 Mass schon um 19 Uhr knallvoll im Alkhoven und sonstwo im Womo lagen, hat er sich einfach ans Steuer gesetzt und ist losgefahren. Ich bin dann morgens irgendwann wachgeworden, kam aus dem Womo und befand mich irgendwo auf einem Berg bei Budapest ! Schönste Aussicht, Sonne und der Frank hatte schon Baguette und O-Saft besorgt. Über die Aktion sprechen wir heute noch und ich denke, das war der Klick-Moment, seitdem ich Womo-infiziert bin.

Diese Männertouren im Womo haben wir dann noch ein paar Jahre lang an die Mosel gemacht, nur irgendwann kam bei dem anderen Nachwuchs und es wurde weniger mit Männer-Touren.

Als unsere erster Nachwuchs da war, haben wir halt überlegt, was machen wir jetzt zukünftig für Urlaube und da meine Frau auch viele Motorrad-Touren mitgemacht hat, war Camping auch bei ihr in den Adern und wir kamen relativ schnell auf die Wohnmobil-Idee.

Also 2003 einen alten Weinsberg Meteor gekauft und 5 Jahre schöne Urlaube gemacht. Anfangs mit Kind-Stillen im Womo während der Fahrt, später Flaschenwärmer und den ganzen Kram....heute eher Nintendo und W-Lan. Aber nie bereut, wenn ich mir ansehe, wie schnell der Konatkt sowohl als Erwachsener als auch bei den Kindern auf CPs hergstellt wird.

Als der Weinsberg dann 2008 einen massiven Wassereinbruch erlitt haben wir alle Reserven aufgelöst und bei Palmo zugeschlagen. Damit werden wir wohl die nächsten 10 Jahre auf Tour sein.....

So, Ihr könnt jetzt wieder aufwachen..... :D aber ich fand die Geschichten bisher so interessant, da konnte ich nicht anders.....

LG Martin

Beduin am 20 Okt 2009 16:48:27

Maxima-one hat geschrieben: Wenn ich ganz ehrlich bin, dann muss ich gestehen, dass mir Camper immer ein wenig suspekt erschienen.


Spät berufen vielleicht nicht, aber ich höre mich heute noch schreien, 2 Jahre bevor ich den Bulli kaufte
"ICH..........................CAMPEN...............................NIEEEEEEeeeeeeeeee"
Da waren wir in Valalda oder zumindet in der Nähe von da auf einem ? CAMPINGPLATZ :eek:
Den Bruden von meinem damaligen besuchen. Was fand ich das da sellig.
Wir natürlich im Hotel mit jeden morgen Reinigungsdienst :D

Jagstcamp-Widdern am 20 Okt 2009 16:50:47

...äh - ich nehm immer die leiter!

grusz hartmut

Gast am 20 Okt 2009 17:00:36

von 1972 (Führerschein) mit Auto und in geliehen Zelten unterwegs
1873 eigenes Steiwandzelt gekauft :-)
dann öfters mal Wohnwagen ausgeliehen
1980 dann VW Bus T 2 gekauft udn selbst ausgebaut
Dach von VW Variant draufgeschweißt wg. Stehhöhe
und bis ca. 1990 damit unterwegs gewesen viel in D, aber auch in Schweden, Norwegen, Finnland, Nordcap, Griechenland, Frankreich, Ungarn, Jugoslawien (das gabs da noch) Italien, Belgien, Luxemburg Holland, Schweiz, D
zwischen 1990 und 2000 nur Mietferienwohnungsurlaube oder Flugreisen Australien, Hawaii, Südafrika, USA, Canada, Spanien, Teneriffe, Mallorca
Honkong, Singapor gemacht
2000 einen Sprinter gekauft um Supermoto Motorräder zu transportieren
nach und nach selbst ausgebaut, Touren nach Frankreich, Czechin und Spanien.
2005 wurde der Komfort im Sprinter vermisst, Dusche, WC, Kühlschrank
und Kochmöglichkeit gab es alles nicht.
daraufhin im Januar auf der CMT einen gebrauchten Bürstner A 747 gekauft
dieser wurde dann für 2 mit 2 Strassenmotorrädern zu klein deshalb 2008 den EURA 820 EB gekauft. 8)

dieter2 am 20 Okt 2009 17:57:47

Wir hatten ein Motorkajütboot und sind jahrelang damit nach Jugoslawien geträlert.

Bis der Balkankrieg ausgebrochen ist.
Das letzte Mal mit den Boot waren wir fast alleine in den Marinas auf Rab,Krk und in Zadar.

Wo anders wollten wir nicht mit den Boot hin,also haben wir es verkauft und ein Womo dafür angeschafft.

Ein Dethleffs Globetrotter Alkoven mit Heckküche und Bad und eine Viererdinette.

Der wurde bald verkauft und ein Hymer 660S kam.

Jetzt haben wir wieder unseren alten Grundriss,Heckküche,Bad und Viererdinette,gefällt uns immer wieder.

Dieter

andyzz5 am 20 Okt 2009 18:33:55

Ja es ähneln sich so langsam die Geschichten. Aber sonst hätten wir wohl alle auch kein Womo. Als Kind war ich jeden Sommerurlaub mit den Eltern mit Zelt an der Ostsee. Das war herrlich. Irgendwann hab ich mit Windsurfen begonnen, meinen Mann kennengelernt der auch surft. so "mußten" wir mit allem "Gerödel" immer ans Wasser. Da war der T4 Multivan super. Hund kam auch immer mit. Da das Gepäck irgendwann zuviel wurde kam ein geschlossener "Surfhänger" dazu. So war immer alles dabei und nichts konnte mehr vergessen werden. Dann gesellte sich vor 5 Jahren unser Kind dazu. Erst schlief er noch in der Kinderwagentasche auf den Vordersitzen, aber im nächsten Jahr wars für 2 Erwachsene, Kleinkind und Hund zu eng. Bekannte kamen plötzlich mit Womo zum See und es dauerte keine 3 Wochen da stand der Karmann auf dem Hof. Na wir probieren es mal aus. Kann man ja wieder verkaufen und Platz hatten wir auch. Es war genial. Bei schlechtem Wetter nach dem Surfen im warmen Womo umziehen, Robert und Ella(Hund) können gleich im Womo das olle windige Wetter aushalten.... Wenn sie schon immer mit "müssen".
Nach 3 Jahren mochten wir allerdings den Alkoven und die Dinette nicht mehr. Das Raumgefühl im Integrierten und die bequemen Sitze waren im Enddefekt der Grund für den Wechsel zum Integrierten. Wir wollen unser Reisemobil nun nicht mehr missen. Es kommt unserem Hobby sehr entgegen und wie schon jemand schrieb ist es auch bei uns zum Hobby geworden. :bindafür:
LG Annett

schaetzelein am 20 Okt 2009 19:27:33

Ja ja....als die Kinder klein waren sind wir immer so unterm Jahr am Wochenende zelten gegangen. Plötzlich regte mich der Aufwand dermaßen auf...nene..jetzt musste ein Wohnwagen her. Das war 1990, erst mal ein "günstiges Einsteigermodell"! Schnell merkte ich, Mensch..andere haben ne eingebaute Toilette und fließendes Wasser...warm auch noch. Also musste zwei Jahre später ein Luxusmodell von Hymer her....über 7m lang und eigentlich viel zu groß für unser Auto. Tja, dann eben ein neues Auto her...damit man das Teil auch ziehen kann. Er wurde halt zwei Mal im Jahr gefahren, an den See und wieder nachhause :D 1997 war dann das Schicksalsjahr. Der WW durfte nicht mehr am See stehen (neidische Umweltschützer) und unsre Bekannten hatten zuuufällig nen Dethleffs A 532 zu verkaufen. "Ne geht nicht, wir kaufen grad ein Haus"...war der Kommentar meines Mannes. Wir liesen uns zu einem Probeurlaub überreden. Was für ein gemeiner Trick !!! Wir haben das Womo natürlich nicht mehr hergegeben. "Lieber keine Möbel im neuen Haus" war mein Kommentar :D Wir habens nie bereut und jetzt nach 12 Jahren unser geliebtes Womo verkauft und uns einen Bürstner T 625 mit festem Bett zugelegt.(jetzt auch wieder ein geliebtes Womo)
Der Virus hat uns nach wie vor nicht losgelassen, obwohls am Anfang finanziell ziemlich heftig war.
LG Antje :autofahren:

ahd250 am 20 Okt 2009 19:43:19

Halloundso,
ich kam durch mein Hobby zum WoMo. Surfen ohne WoMo geht irgendwie nicht. Aber die Entscheidung fiel nicht schwer da ich auch als Kind schon als Camper aufgewachsen bin.
Ich habe erst 1mal im Leben einen Hotelurlaub gemacht. Naja, war ja ganz nett...
Olaf.

frankjasper8 am 20 Okt 2009 21:40:47

Bei mir fing es gleich mit 19 oder 20 Jahren an. Vorher bin ich immer mit meinen Eltern mit dem Pkw in den Urlaub gefahren, meist Österreich, Südtirol, Bayern. Da sah man auf den Autobahnen dann immer Wohnmobile und träumte davon, auch als "Kapitän der Landstrasse" durch die Lande zu ziehen.
Als ich dann den Führerschein hatte, und ein wenig Fahrpraxis, habe ich mir im Urlaub als Azubi ein schönes kleines Wohnmobil gemietet, einen Wilk "Aventura 480".
Damit ging es allein auf große Deutschland-Tour. Im nächsten Jahr wurde wieder ein Mobil gemiete, diesmal ein Fend ( ich glaube Typ 560 HK hieß der ) und damit ging es ab nach Kärnten und über den Großglockner.
Etwas später, als die Portokasse es erlaubte, habe ich mir ein eigenes Wohnmobil gekauft, ein Eura 470 mit Hecksitzgruppe und Alkoven. Das Basisfahrzeug war ein Mitsubishi L 300. Das war natürlich ein kleines schnuckeliges Fahrzeug und es machte Spass, damit zu fahren. Leider war es aufgrund des Alters sehr reparaturanfällig und ich habe es nach zwei Jahren in ein größeres Fahrzeug umgetauscht.
Dieses war ein Bürstner A 520 auf dem Ducato-Fahrgestell mit der eckigen
Schnauze. Da aber meine Eltern und mein Onkel und meine Tante inzwischen auch dem Womo-Virus verfallen waren, wurde das Fahrzeug zu klein und gemeinsam entschieden wir uns im Jahr 2000 für einen Bürstner A 532-2 aktiva, ebenfalls auf dem Ducato.
Im letzen Jahr tauschte ich das Fahrzeug dann in einen weiteren Bürstner, diesmal ein T-Modell namens "Solano". Das Womo ist aus dem Modelljahr 2006, hatte aber zum Zeitpunkt des Kaufs erst ein halbes Jahr als Vermietfahrzeug gedient und hatte knapp 12000 Kilometer auf dem Tacho.
Inzwischen sind es bereits 23000 Kilometer geworden und das Reisen im Wohnmobil macht immer noch Spass.
Inzwischen bin ich über 22 Jahre im Wohnmobil unterwegs ud habe viele schöne Gegenden in D, A und I bereist. Man ist nicht Ortsgebunden und kann immer weiterfahren,wenn es einem nicht mehr an einem Ort gefällt.

:womobus: :yau: :daumen2: :bindafür:

Trialer am 20 Okt 2009 21:58:18

Es war 1986 als ich mit dem Motorrad zum Nordkap unterwegs war. Den ganzen Tag hat es schon geregnet und es war Saukalt. Auf Höhe des Polarkreises überhole ich ein Wohnmobil und der Fahrer, im Feinripp, grinst mich mitleidig an. 2006 war ich wieder zum Nordkap unterwegs. Mit Familie und Wohnmobil.

chrralf am 20 Okt 2009 22:23:15

Hallo zusammen!

Das ist ja einmal ein sehr schönes Thema! Dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben: :wink:

Fangen wir bei meiner Frau an, denn da ist die Sache ganz einfach: Obwohl 4 Kinder im Haus nannten meine Schwiegereltern schon vor 30 Jahren sowohl ein Wohnmobil (amerikanischer Import), als auch einen feststehenden Wohnwagen an einem großen Segelflugplatz Ihr Eigen. Da war eine Infizierung mit dem Campervirus nicht zu vermeiden...

Anders bei mir: Das Interesse wurde relativ spät geweckt, als meine Eltern für einen Sommerurlaub ein Womo mieteten und mit uns Kindern zu den Lofoten nach Norwegen fuhren. Damals war ich 14 oder 15, aber total fasziniert von dieser Art Urlaub zu machen.

Inzwischen bin ich beruflich viel mit dem Flieger in der Weltgeschichte unterwegs und komme bestimmt auf 120 Hotelübernachtungen im Jahr. Dann aber an den freien Tagen im Jahr wieder in einen Flieger steigen, um dann in einen Hotel oder Ferienclub Urlaub zu machen? Nein, Danke! Kein Bedarf! :wink: :bindagegen:

Da unser bevorzugtes Reiseziel der Norden Europas ist und wir schon des öfteren ein Womo für den Sommerurlaub gemietet haben, schwebte die Entscheidung ein Womo anzuschaffen schon des öfteren in der Luft. Zumal alle unsere Verwandten und die meisten unserer alten Freunde mindestens 400 Kilometer von uns entfernt leben und ein Besuch mit vier Personen einfach angenehmer ist, wenn man sein eigenes Zuhause praktisch mitbringt. Letztendlich haben wir dann letztes Jahr Nägel mit Köpfen gemacht und schweben seitdem im siebten Womohimmel :D

(übrigens aus einem Hotel in Toulouse :wink: )

Christian

Horus am 21 Okt 2009 19:22:23

Hallo


Wir sind durch unsere USA Urlaube mit WM

auf den geschmack gekommen haben uns

auch ofters eins gemietet da ich in der Gastronomie

gearbeitet habe und meine Frau auch gearbeitet hat

hat sich ers jetz er gelohnt ein zu kaufen. Ich habe

bis jetz kein Tag bereut.


Horus

batchman99 am 21 Okt 2009 19:35:01

Bei uns war es eine "Schnapsidee" meiner sehr reisefreudigen besseren Hälfte.
Ohne richtige Ahnung vom "Betrieb eines Womos" sind wir in der Nebensaison mit einem Mietmobil um den Gardasee und Venedig getuckert.
Das hat bei uns so eingeschlagen, das wir uns künftig jedes Jahr eins gemietet haben und dabei immer mehr Erfahrungen und Tipps&Tricks sammelten.
Nach 6 Jahren haben wir uns diesen Sommer dann für ein eigenes entscheiden und bereuen es nicht.
Nun kommen "neue" Gebiete auf mich/uns zu, auf denen ich Erfahrungen sammeln kann/muß, z.B. Winter im Womo, Gasanlage, kleine Reparaturen am Aufbau oder Service am Motor.

Fazit:
Jederzeit wieder Bild

traveller-71 am 21 Okt 2009 23:05:39

Hallo zusammen,

ich war 2003 in Australien mit dem Womo unterwegs. Damals war es ein Sprung ins kalte Wasser, aber nach 4 Wochen war ich von der Flexibilität und Freiheit mit dem Womo total begeistert.

Als wir zurück kamen, habe ich mich nach einem Womo umgesehen. Erst mal was kleines, mit Hubdach und ohne Naßzelle. Mit dem Teil war unter anderem bis am Nordkap und habe es nach 2-3 Jahren wieder verkauft.
Das Interesse hatte aber nicht nachgelassen.

Aus verschiedenen Gründen haben wir uns nun eins gekauft. Dieses Mal allerdings mit viel mehr Komfort.
Nun sind wir begeisterte Wohnmobilisten :)

CKgroupie am 21 Okt 2009 23:10:27

Ich bin zum Womo gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Camping kannte ich nur aus meinen Teenie-Jahren und wäre nie auf die Idee gekommen, dass man auf einem Campingplatz Urlaub machen kann, wenn man erwachsen ist. D.h. "normale" Menschen, außer den über 60jährigen Holländern, die man natürlich immer auf der Autobahn vor sich hat. :D

Urlaub war für mich gleichbedeutend mit Hotel. Und möglichst ein gutes.

Bis dann die Kinderchen kamen. Plötzlich hatten mein Mann und ich ein Urlaubsproblem. Vorher war es immer in irgendeiner Form Aktiv-Urlaub gewesen. Skifahren, Wandern oder Fernreisen wie z.B. mehrmals in die USA. Aber mit Baby ist Skifahren oder Wandern auf einmal nicht mehr erste Wahl. Und tolle Hotels sind auch nicht mehr der Brüller, wenn man flüsternd und im Dunkeln abends ab 20.00 Uhr schon auf dem Zimmer hockt, weil das Babyphone nicht mal bis in die Hausbar reicht und man Baby ohne Babyphone nicht alleine lassen will/kann.

Außerdem hasst mein Mann Urlaubspläne. Sich vorher entscheiden wo er hin will kann er einfach nicht. Im Prospekt sieht sowieso alles gleich aus und Fliegen wollte ich - die immer gerne geflogen war - als frischgebackene Mama auch nicht mehr (müssen die Hormone sein).

Also doch eine Ferienwohnung? Haben wir probiert und ich fand's grässlich. Das Wetter war mehr als grausig und wir saßen 2 Wochen in dieser Ferienwohnung gefangen und starrten in den Regen draußen. Nie wieder!

Keine Planung im Voraus, kein Fliegen, keine Ferienwohnung, aber Sonne ein absolutes Muss? Blieb in unseren Augen nur ein Womo-Urlaub.

Wir beschlossen es zu versuchen und ein Womo zu mieten. Bei uns in der Nähe ist ein Womo-Händler und wir fuhren aus Neugierde hin, um uns mal so ein Womo von innen anzusehen. Meine Eltern fuhren mit (eigentlich um auf die Kinder aufzupassen, während wir in Ruhe die Womos angucken konnten :D).

Der Rest ist Geschichte. Meine Eltern - kaum beim Händler angekommen - guckten in das erste Womo und beschlossen, dass sie eigentlich schon immer eins haben wollten. Ein Familienmobil, dass von der ganzen Familie genutzt werden könnte. Eine Woche später fuhren sie eine Woche auf Probe mit dem Womo des gleichen Typs in den Urlaub und noch eine Woche später war der Rimor Katamarano 1 bestellt.

Die Jungfernfahrt mit dem niegelnagelneuen Mobil machten wir und waren schlichtweg begeistert. Wir haben unsere Urlaubsform gefunden und seitdem kann ich mir gar keinen anderen Urlaub mehr vorstellen.

Gast am 09 Nov 2009 17:04:14

hier unser Zugang zu einem Wohnmobil:
Die Eltern meiner Fau haben stets mit der gesamten Familie organisierte Busreisen in touristische Zielgebiete innerhalb Deutschlands gemacht. Meine Elter haben etwa seit 1958 mit meinen Geschwistern Urlaube in Ferienhäusern gemacht. Also über Anzeige z.B. Ferienhaus in Dänemark gebucht, mit dem PKW hin, drei Wochen Spass für uns Kinder, Stress für die Eltern, das war´s.
Als ich dann meine Ulla heiratete, planten wir weder die Hochzeitsreise noch sonst einen Urlaub sondern fuhren einfach in eine uns interessierende Region, haben dort immer irgend ein Hotel oder eine Ferienwohnung gefunden und alles war gut. Als unsere Kinder geboren waren, waren wir gerade, durch einen Arbeitsplatzwechsel bedingt, ins Weserbergland gezogen. Hier entdeckten wir die Möglichkeit, unsere nähere Heimat mit dem Rad zu erkunden. In den Gründungsjahren des ADFC( allg. Deutscher Fahrrad Club) gab es einen sogenannten Dachgeber. Hier boten Radreisende Gleichgesinnten Übernachtungsplätze in ihrerWohnung/ Haus an. Wir traten dieser Interessengruppe bei, beherbergten viele Radreisende und nutzten das Angebot auch für uns.
Als die Kinder dann eigenständig waren, ging es wieder eher spontan mit unserem Isuzu-Midi Bus auf Tour. Auch wieder in Ferienwohnungen/-häuser. Im Jahr 1994 fragte ein Freund, zum damaligen Zeitpunkt mit selbstausgebautem T3 mit fünf Personen stets die gesamten Ferien in Norwegen unterwegs, ob wir uns nicht vorstellen könnten, auch dort einmal Urlaub zu machen. Nach einigen Gesprächen und einem Dia-Abend zu Norwegen willigten wir ein, auf dem CP in Otta, etwa 100 Km nordwestlich von Lillehammer in einer Ferienwohnung Urlaub zu machen.
Wir haben in diesem Urlaub, 14 Tage auf dem CP, mit unseren Rädern die Gegend für uns erfahren.Abends, so ab 17.oo kamen dann immer die Womo´s, die am nächsten Morgen gegen 10.00 stets wieder verschwunden waren. Was haben wir uns über diese Leute doch amüsiert, Urlaub in einem Auto?? mit irgendwelchen Notbetten??, für uns einfach unvorstelbar.
Im darauffolgendem Jahr sollte es wieder nach Norwegen in ein Ferienhaus gehen. Nun waren wir ja immer spontan unterwegs, hatten also eigentlich keinen Plan, wie das mit dem Buchen von Ferienhäusern so geht. Natürlich klappte das nicht mit einem Ferienhaus in dem von uns geplanten Zeitraum und damit war der Traum von Norge für uns schon wieder vorbei?! Gott sei Dank nicht. Ein Arbeitskollege fragte nach meinen Urlaubsplänen, ich erzählt von unserem Fiasko, er wiederum meinte, das ist doch kein Problem, leih dir doch ein Wohnmobil und fahr einfach da hoch. Mein Einwand: ich und Wohnmobil, einfach undenkbar, fegte er einfach weg. Schau dir doch mal bei einem Händler hier in der Gegend so Wohnmobile an.
Besuch bei einem Händler an einem Tag der offenen Tür. Wir wurden hervorragend beraten und machten dann spontan einen Mietvertrag. Fähre bei Stena gebucht. Wir sind in diesem Jahr durch Südnorwegen mit seinen Fjorden gefahren und mussten nach "zehn" Tagen wieder zurück nach Göteborg. Nachdem wir wieder in Frederikshavn an Land waren, stand für uns fest, das dies nicht der einzige Urlaub mit einem Mobil sein sollte. Auf der Rückfahrt kurzer Halt in Büdelsdorf bei Hobby, Prospekte holen, erste Promibil gekauft, gegen den Virus versucht anzukämpfen, sofort ein Womo zu kaufen. Nach zwei weitern Leihmobilen mit anderen Grundrissen haben wir 1998 unser erstes Womo gekauft, ein Knaus 595, ein Leihmobi eines Händlers in Wildeshausen.( Alles telefonisch abgewickelt, kein einziges bild vom zustand des Auto´s , die Stimme des Händlers war aber sofort sympatisch!!!). Drei Monate später fuhren wir, d.h. meine Frau und ich mit einem Wochenend-Ticket der Bahn nach Wildeshausen. Da stand in der Einfahrt des Händlers unser Traum. Nach überzeugender Einführung in die Spezialitäten der Knaus sollten wir unbedingt noch mit dem Händler zu sich nach Hause gehen und lernten auf diese Weise auch seine Familie kennen. Die Herzlichkeit der Familie hat uns so in Bann genommen, dass uns eine herzliche Freundschaft verbindet.
Unser jetziges Mobil kauften wir spontan bei Caravan-Salon in Düsseldorf 2004. Unser Freund, damals als Verkäufer auf dem TEC-Stand hatte noch Kundschaft, eigentlich wollten wir mit ihm nur einen Treffpunkt für den Abend ausmachen, daher schauten wir uns die dort ausgestellten Fahrzeuge und stolperten in den dort ausgestellten TI 6695. Als unser Freund Zeit für uns hatte, setzten wir uns spontan in die Lobby des Standes,tranken Kaffe und wollten uns für den Abend verabreden. Ein anderer Händler trat an den Tisch und sagte unseren Freund, dass er ein Alkovenfahrzeug suchen würde, was etwa 150.000 Laufleistung hätte. Sein Kunde würde fast jeden Preis zahlen, so bis zu 5 k über Schwacke. da meinte unser Freund, unser Auto sei doch in etwa so alt, ob wir nicht vorgezogen eine neues Auto kaufen wollten.
Wir überlegten, nach einigem Zögern und nochmaligem Besichtigen endete das Kaffetrinken dann mit einer Flasche Sekt für den abgeschlossenen Kaufvertrag.
Am Abend auf P1 dann auf einmal das große Heulen im Auto, da war meiner Ulla erst so richtig bewusst geworden, das dies möglicherweise die letzte Reise mit unserem Knaus gewesen sein könnte. Sie hat den Trennungsschmerz aber schnell überwunden und unser jetziges Womo ebenso schnell in ihr Herz geschlossen. Am 5.Februar 2005 konnten wir unser neues mobil übernehmen. Bereut haben wir den Spontankauf bis heute nicht.

WOMOFUN am 09 Nov 2009 19:08:07

naja, wir (Frau, zwei Kinder, und meine Wenigkeit) sind in vielen Dingen sehr spontan (was nicht immer gut ist) :roll:

so sind wir dieses Jahr spontan bei einigen Händlern gewesen weil wir mal ein WOMO mieten wollten. Nun ja, kann ja keiner wissen das in der Hauptsaison keine mehr zum mieten bereit stehen für uns :oops:

So waren wir ein wenig angesäuert und fuhren nach Hause. Irgendwie wuchs dann in den nächsten 2 Wochen das Interesse immer mehr, überall kamen die WOMO plötzlich um die Ecke...jeden Abend nur noch das Thema (muss ein Virus gewesen sein) und so haben wir dann einige Händler besucht um nur mal zu schauen. Nach ca. 2 Wochen und diversen Händlern und ganz viel lesen haben wir dann einen ausgesucht der uns sehr gefiel. Am Tag als wir dem Händler bescheid geben wollten das wir kaufen, sahen wir dann eine Anzeige in der Zeitung einer großen Aktion beim Händler. Konnte ja nicht schaden da noch mal vorbei zu schauen bevor der andere gekauft wird...was soll ich sage, genau dort sahen wir unseren jetzigen. Es hat einfach alles 100%ig gepasst, die Einrichtung wie wir das wollten, der Preis, der Händler und die Familie war sich mal auf anhieb einig.
Also reserviert und eine Nacht drüber geschlafen...
Am nächsten Tag haben wir gekauft und unsere erste Saison liegt hinter uns...

Fazit: nie wieder (naja so glauben wir) etwas anders als unser WOMO-Urlaub :)

Ralf & Familie

luedra am 09 Nov 2009 20:03:55

Hallo Ralf,

was für ein schickes Teil habt Ihr Euch "spontan" zugelegt :?: :?: :?:
Im Profil ist leider nichts zu erkennen :!:

dieterrudi am 09 Nov 2009 21:24:54

Das war unser Anfang vom Womo-Reisen:

Ich war im Berufsleben am Anfng der 80-er Jahre sehr viel mit dem Firmen-PKW unterwegs.

Da in Bayern die Schulferien Ende Juli begannen, fuhren wir meistens Mitte August mit dem PKW los.
Den Sommerurlaub konnte sich die Familie (Tochter 13, Sohn 6) wünschen, wohins gehen soll.

1981 fuhren wir nach Jahren Urlaub bei meinen Eltern im Salzkammergut, zum ersten Mal ans Mittelmeer - Bibione sollte es sein.
Übernachtet wurde unterwegs in Privat-Quartieren oder -Pensionen - eine ungeliebte Suchaktion ab 16 Uhr war an der Tagesordnung.
Nach einigen Erlebnissen zu "Ferragosto" in Italien/obere Adria, gings nach damals Jugoslawien/Istrien, über die Küstenstrasse bei 40 Grad im Schatten bis Zadar.
Dann war die Familie mürbgekocht, schlecht oder garkeine Bedienung, schlechtes Essen, teure Privatunterkünfte und viel zu heiß!
Also zurück nach Kärnten in einer Nachtfahrt über den Wurzenpaß ins grüne, kühlere, sonnige schöne Kärnten.

Wie wir am nächsten Vormittag dann neben einem "Wienerwald" mit einem Hendl wieder glücklich waren, sahen wir ein Wohnmobil auf der Straße nach Malnitz/Tauerntunnel-Autoverladung fahren und meine Frau dagte spontan:

das wärs, soein Wohnmobil für den nächsten Sommerurlaub mieten!

Und so haben wir 1982 eins für 3 Wochen gemietet und sind auf Landstrassen über Österreich, Schweiz durch Frankreich an die Atlantikküste gefahren!
Schön wars, die Kids waren happy, Mamma war entspannt und ausgeruht und ich fand es auch ganz toll - bis auf die Gewalttur bei der Rückfahrt.

Montag mußte das Womo, ein Detlefs-Nasenbär mit lautem Mercedes-Diesel beim Händler ausgeräumt und geputzt zurückgegeben werden.
Sonntag Vormittag fuhren wir in Richtung Heimat ab!
Montag am frühen Morgen kamen wir in Nürnberg an!
Ratz-Fatz war Alles ausgeräumt, geputzt und fertig für die Rückgabe.

Dann Kilometerstand checken - Schreck: pro Woche waren 1000km frei - wir waren aber über 4000km gefahren!

Aber kein Problem bei der Rückgabe, die Vermieterin war selber Wohnmobilfahrerin und kannte die "Cote d'Argent" am Antlantik und die Rückfahrtstrecke. :D

Das war unser Wohnmobil-Anfang mit diversen Mietmobilen, 1996 kauften wir nach 2 Trauerfällen im nächsten Bekanntenkreis unser erstes Eigenes und wir bekommen immer noch

"Entzugserscheinungen"

wenn wir ein Womo verkauft haben und aufs nächste warten müssen! :roll:

chiron am 09 Nov 2009 23:06:02

Hallo zusammen,
Als Mitarbeiter einer grossen Maschinenbau Firma war ich die letzten 27 Jahre in ganz Europa und Teilen Afrikas unterwegs. Anfänglich lebte ich wie alle Mitarbeiter in Hotels. Mit der Zeit war ich es leid, dieselben Gesichter, die ich untertags sah auch abends wieder im Hotel zu sehen. Da beschloss ich, wenn immer möglich mit meinem Wohnwagen auf einen Camping in der Nähe der Baustelle zu fahren. So konnte ich gleich zwei Fliegen auf Einmal schlagen:
-Abends hatte ich meine Ruh und
-viel wichtiger - ich konnte öfters meine Frau und unseren Kater mitnehmen. So war es nach getaner Arbeit ein "nach Hause kommen", wenn ich zum Camping kam.
Vor einigen Jahren standen wir mit unserem WW in Troyes, Frankreich, einem typischen Durchreisecamping. Abends voll, Morgens leer. So kamen wir mit vielen Dänen und natürlich noch viel mehr Holländern mit Reisemobilen in Kontakt. Immer mehr wuchs bei uns der Wunsch, es nach meiner Pesionierung diesen "Fahrenden" gleich zu tun.
Seit einem Jahr bin ich nun pensioniert und seit 2 Monaten sind wir stolze Besitzer eines Womo's. Im Winter werden wir unser Stück auf Herz und Nieren testen und mit unnötigen Spielereien ausrüsten, um nächstes Jahr eine Reise auf die Lofoten und vielleicht das Nordkapp zu wagen.

_________________

Christoph

WOMOFUN am 10 Nov 2009 13:48:21

@Dieter & Angelika, wir haben uns einen LMC Liberty 620K Baujahr 2003 zugelegt.
P.S. das Profil werde ich wohl mal angehen müssen die Tage (habe ich irgendwie vergessen)

mk9 am 10 Nov 2009 15:59:23

Nun, dann will ich auch einmal etwas dazu schreiben.

Im Frühjahr 1989 fand mein Sohn in näherer Umgebung einen Peugeot J 7. ( EZ 2 / 1979. Als Freund franz. Fahrzeuge hat er sich dann beim Besitzer nach dem Preis erkundigt. Man wurde sich handelseinig und eine Woche später stand der J 7 in unserer Einfahrt. Der Unterboden war natürlich nicht mehr das Gelbe vom Ei., aber 2 Jahre TÜV hatte er, sodaß einer späteren Fahrt nichts im Wege stand. Die Innenausstattung wär aber ätzend.

Zuerst wurde die komplette Einrichtung entfernt und entsorgt. Roststellen beseitigt und teilweise Blechteile erneuert, sowie die komplette Bremsanlage überholt und neue Bremsleitungen erneuert. Motor lief wie ein Nähmaschinchen. Dann nach eigenen Vorstellungen ausgebaut, Heizung, Spüle und Kühlschrank gekauft. Der J 7 war allerdings noch nicht als SoKfz-Wohnmobil eingetragen , nur als LKW geschl. Kasten. Da aber noch 2 Jahre TÜV vorhanden war, wollte ich die erste Fahrt 1989 machen. 10 Tage vor Urlaubsantritt: Bandscheibenvorfall. Also Ende mit dem Urlaubswunsch. Nach Genesung dann einige Änderungen / Verbesserungen vorgenommen und auf das nächste Jahr gefreut. Hatte insofern den Vorteil, dass ich im Frühjahr eine Eintragung als So.Kfz.Wohnmobil vornehmen konnte. Lediglich Gasabnahme, Waageprüfung Leergewicht und Eintragung Heizung und Kochgelegenheit. Keinerlei Probleme mit dem TÜV. :)

In früheren Jahren immer mit PKW in Urlaub und Wohnung gemietet oder Hotelaufenthalt. Hatte natürlich auch seine Vorteile, war aber mehr oder weniger an feste Zusagen ( bei Anmietung einer Ferienwohnung ) gebunden.
So kam ich mit 52 Jahren zu einem WOMO, einfach aber funktionell und frei in der Gestaltung des Urlaubes und der Ortswahl.

Dann begann unsere 1. Reise mit dem Peugeot J 7 am 10.06.1990 nach Frankreich, ohne festes Ziel, einfach nur mal losfahren und sehen, wohin unsere 1. Reise mit eigenem WOMO führte. Davon habe ich ja bereits einen Reisebericht im Forum veröffentlicht. Mitte 1996 war dann das Nachfolgemodell ( J 9 ) unser neues Fahrzeug, das jetzt, aufgrund Saisonkennzeichen, für die nächste Fahrt 2010 bereit steht. Es scharrt allerdings noch nicht die Füße, ist noch etwas zu früh dazu.

So kamen wir, wie die Jungfrau zum Kind, :D unvorhergesehen auch zu einem WOMO. In all den Jahren hat es immer wieder Spaß gemacht, sowohl mit dem J 7 als auch mit dem J 9, einfach Vorräte einpacken und losfahren. Das eigentlich Urlaubsziel stand in früheren Jahren nie fest.

J7 sieht man in meinem letzten Reisebericht von der Schweiz, den J9 in all den anderen Berichten. Und wie der dann 1995 und 1996 ausgebaut wurde, werde ich mal irgendwann mit zahlreichen Bildern unter: Ausbau eines Kastenwagens zum WOMO in entsprechender Rubrik einstellen.

an alle WOMO – Freunde, die bereits in diesem Thread geschrieben haben und noch ihre Geschichte veröffentlichen.

Manfred ( mk9 ), der wohl Einzige, der mit so einer alten, urigen Kiste unterwegs war, und künftig on the road sein wird, so Gott will

pipo am 10 Nov 2009 18:43:35

Wir haben mit unserem Nachwuchs alle mögliche Arten von Urlaub ausprobiert. Pauschalflug, Indivdual Urlaub, FEWO, Haus, ect.

Als wir dann für eine Familienfeier eine Schlafgelegenheit benötigten, haben wir uns ein Womo gemietet und sind Mitte April anschliessend noch 4 Wochen nach Sardinien gefahren. Unser Sohn fand es cool, wir fanden es cool und haben uns dann 3 Jahre lang immer ein größeres Womo gemietet. Griechenland/ItalienSpanien waren die nächsten Ziele.

Das Womo welches wir ins diesem Jahr hatten, hat uns dann so gut gefallen, dass wir bei mobile.de das gleiche Modell nur Top ausgestattet gefunden und gekauft haben. Jetzt beziehen wir wann es nur Möglich ist unsere Wochenendbehausung und zeigen unerem Sohn die weite Welt :wink:

maddin am 10 Nov 2009 20:37:49

Bei mir wars´ die Trennung von meiner damaligen Frau...

Als ich mich getrennt hatte und auszog, war ich auf einmal frei, wild, und mit 33 Jahren noch zu jung zum dösen.
Die Welt lag mit neu gemischten Karten vor mir.

Ich hatte ein bisschen Geld und machte mir einen Traum wahr. Ich kaufte mir ein Motorboot. Jjjjjja!!! Das brauchte meine Seele.
Ratz FAZ war es vor der Türe und an den Wochenenden musste das Böödle ja irgendwie aufs Wasser.
Das war von uns aus immer ca. 90 Km einfach. Mit meinem damaligen Golf 3 kein Problem.

Ich betrieb das ganze mehrere Monate so, das ich Samstag früh mit Trailer an den Main fuhr und abends wieder zurück, und Sonntag das gleiche... Das war suuper spannend, aber mit der Zeit sehr anstrengend.
Ein Jahr darauf hab ich das Böödle abends für die Nacht mit der Persenning und den Paddeln zum Wasser-Zelt umfunktioniert. So musste ich nicht abends packen und hin und her fahren. Übernachtung war gesichert! Da war genug Platz für Sohnemann und mir. Duschen mit Kanister an Land...

Das machte ich auch wieder ein par Monate, bis die zündende Idee kam...EIN WOHNWAGEN MUSS HER... und macht die Sache angenehmer.

Ratz FAZ war ein Fend da. 5500 DM. Kaum genutzt, ich war stolz wie Harry...

Wieder nach ein par Monaten war mir die Wohnwagen-her und Wohnwagen-weg- rangiererei zu doof. Wir standen zu der Zeit nicht auf einen Cp, sondern regelmäßig Wild am Main. Dazu musste der Wohnwagen am Sonntagnachmittag immer wieder im nächsten Dorf abgestellt, und am nächsten Freitag wieder runter gezogen werden...

Ich dachte mir, das muss einfacher werden...

Da kam dann zum ersten mal der Gedanke mit einem Womo mit AHK.

Ich machte mich auf die Socken zu erkunden, was sowas kostet. Ich wusste aus früherer Zeit das die Dinger viel Geld kosten. Wir hatten uns mal eines in den 80ger gemietet gehabt...

Ich hab mit meinen Sohn und meiner dann neuen Freundin, (die das "wilde Wochenendleben" mit uns sehr genossen hat,) schnell was Bezahlbares gefunden.
Es war ein Weinsberg, Bj. 1992, mit Schlafmöglichkeiten für alle Satt, Küche und einer richtigen DUUUSCHE!!!!!!! Und das ganze auch noch mit Warmwasser. Das war selbst für mich ein Quantensprung nach vorne...
Anhängerkupplung montieren lassen, Boot ´dran und ab an den Main.
Da war´s dann um uns allen geschehen. Das war so eine schöne Zeit…

Ein Jahr später wurde das Böödle zum Boot und die Anhängerlast reichte bei weiten nicht mehr aus.
So kam bald ein neues gebrauchtes Weinsberg mit genug Anhängelast her. Das alte war ohne Schmerz schnell vergessen.. Ich hatte nämlich im Winter 2000 damit meine "Torfstecherlehre" gemacht. Aber, das wäre ein eigener Thread wert...

Der neue(re) Weinsberg war 2 Jahre alt, aus einer Vermietung, aber ohne sichtbaren Verschleiß.
Damit waren wir auch wie mit dem ersten Mobil in Kroatien, und an den WE´s am schönen Main.

Das Bootsleben wurde uns dann aber immer wichtiger, so das wir, um nicht so viel Zieherei zu haben, uns einen Dauer-CP mit Bootsanlegesteg gesucht und bezogen haben.

Dort stand dann das Womo immer öfter und länger wie ein Wohnwagen am Platz, so das es mir leid tat es so "vergammeln" zu lassen. Wir sind dann immer mehr und lieber mit dem Boot gefahren als mit dem Womo. Es war die pure Partyzeit...

2004 verkaufte ich das Womo und tauschte es in einen LMC Wohnwagen ein.
Darauf folgten weitere sehr schöne erlebnisreiche CP-Jahre.
Das Boot lag nebenan am Steg, und wir konnten machen was wir wollten…

Bis 2007/2008. Da war die Sache mit dem Boot ;- Party ;- Boot hin und her langsam gegessen.
Wir machten uns immer öfter Gedanken wie schön es doch wieder mal wäre, mit einem Womo.......

Wir sahen uns viele an, dabei stieg die "Sucht" wieder dermaßen, das es keine 6 Monate dauerte bis wir uns Januar 2008 das jetzige Bürstner ausgesucht und gekauft hatten. Wir suchten so lange weil ich eine Anhängelast von mittlerweile 2000 Kg benötigte. Das schränkte unsere Suche schon sehr ein.

Jetzt haben wir das Womo gut 2 Jahre und fahren "fast" jedes WE umher, und entdecken unser (Um)-Land neu.

Der Virus hat Andrea und mich (Sohnemann ist nun Selbstfahrer geworden) so gepackt, das wir schon einen Plan machen müssen, das das was wir alles anfahren wollen auch anfahren können...


Mögen wir möglichst lange gesund bleiben, um unsere gesteckten Ziele alle erleben und anfahren zu können...
Am Wochenende geht’s mit Freunden und 2 Mobilen nach Obereisenheim, abends á Schöpple trinken…

was kann es schöneres geben?

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