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Hallo, wir sind Neulinge.Uns machen die Beiträge zur Womo-Sicherheit unsicher!!! Ist es wirklich notwendig die Türen mit Zusatzschlössern zu versehen, oder Alamanlagen einzubauen? Wie seht Ihr es? vom Oranienburger Herzlich Willkommen im Forum, bei meinem Womo sind Zusatzschlösser verbaut, manch ein Forumsmitglied schließt seine Tür nicht einmal ab. Kommt auf dein Sicherheitsgefühl drauf an oder was Du im Womo hast. Uwe Rein kommt man immer. Aber dafür gibt es ja Versicherungen.
Es ist nicht anders wie beim Auto. Die "Aufrüstung" ist mehr dem eigenen Sicherheitsgefühl geschuldet wie der tatsächlichen Notwendigkeit. Zwei goldene Regeln gibt es dennoch: 1) Ein Profi kommt IMMER in 30 Sekunden rein und wenn es durch die Scheibe ist. 2) Vermeide bekannt gefährliche Gebiete, wie Autobahnraststätten im Süden und bestimmte Großstädte. Ich habe keine Zusatzbügel und ähnliche "Gefühlsberuhiger" installiert. Eine Alarmanlage aber kann Sinn machen, vertreibt der Lärm doch oft die Langfinger.
Hallo Raidy, welche Alarmanlage/Art der Alarmgebung (Türkontakt?) und welche bestimmten Großstädte meinst du? Hallo oranienburger, ich hatte im alten Womo einen GasMelder, der bei k.o.-Gas anschlagen sollte. Werde ich im jetzigen noch nachrüsten. Tresor für kleine Wertsachen ist verbaut. Wie Raidy schon schrieb, sollte man nicht überall bedenkenlos übernachten! Meinem "Sicherheitsbedürfnis folgend" werde ich daher manchmal zum "Kuschelcamper" :roll: , denn ich mag keine völlig vereinsamten Stellplätze in einer düsteren Gegend... Aber bis jetzt hatte ich noch keinen Bruch oder andere schlechte Erfahrung bis auf den Diebstahl von Fahrradventilen zu verzeichnen :freude: Tresor und Gaswarner machen Sinn. Alles andere, na ja.... So ne Iso-Scheibe hält nix aus, also warum nen Bügel vor die Tür? Wer da rein will ist Anfänger. Ich halte es auch so: Übernachten wo Betrieb ist oder Stellplatz (aber nie Alleine) oder auf nen Campingplatz. Dann kann man auch wieder mal anständig duschen [quote="tcgade"Hallo Raidy, welche Alarmanlage/Art der Alarmgebung (Türkontakt?) und welche bestimmten Großstädte meinst du?[/quote] Alarmanlage: 1) Schwere Frage, würde den Thread sprengen. Auf jeden Fall nicht Türkontakte sondern "Körpermelder". Aber nicht der übliche "Fehlalarmschrott" (Ultraschall, Infrarot) sondern echte Radarmelder. Da schreibe ich später mal ein eigenes Kapitel drüber. 2) Nee, nee, ich setze mich nicht in die Brennesesseln und fange hier eine "wo und wo nicht" an. Das Forum ist voll davon. Aber Städte wie Marseille und die Autobahnen drum herum, so wie um Barcelona sind ja bekannt für Probleme. @westallgaeuer: Da gibt es spezielle Fenster....... da hört selbst der Nachbar nichts mehr. Wer rein will und kein dummer Junkie ist, der kommt auch lautlos rein.
Doch! Sopo-Alarm beinhaltet beides. Wenn man unterwegs ist sind Tür/Klappen/Fenster über Kontakt und der Innenraum durch Infrarot gesichert. Wenn man selber im Fahrzeug ist, schaltet man Infrarot aus und die Kontakte bleiben aktiv.
kann man so sehen, ich bin anderer Meinung Ziel ist doch zu verhindern daß einer ins Womo rein kommt, mit Körpermelder im Inneren ist es schon zu spät um überhaupt reinzukommen muß man den Türgriff betätigen, also hab ich dieses Ereignis ausgewertet und in die Türgriffe Kontakte eingebaut die bereits beim Ziehen = Öffnen ansprechen ![]() ![]() mit Infrarot etc hat raidy recht, denn im Süden bei +35 grdc im Womo spricht so ein Ding nicht mehr an, weil keine auswertbare Temperaturdifferenz mehr da ist grüße klaus
Hattest du noch nie einen Fehlalarm der Infrarotmelder? Ich früher schon öfters und hab sie deshalb wieder rausgeworfen. Dei Tür- und Fensterkontakte als Schutz wenn man schon drin ist, sehe ich ein. So machen sie Sinn. Aber wie ich schon sagte: Wenn man damit hier anfängt, explodiert der Thread sofort. Deshalb nehme ich alles Gesagte erst mal zurück auf später mal. :lach: Hallo, musste auflasten von 3,5t auf 3,85t (alten Tresor von der Deutschen Bank verbaut). Frag mich immer bei diesen Themen wie die Eigenheime ab/gesichert sind. DAS wäre mal eine Trööt wert. Bei mir gibt es nichts zu holen, allerdings war bei meinem "gebrauchten" ein Tresor verbaut (ohne Deutsche Bank, war eben so. Geht sogar das Tablett rein, und mehr). Also, Tresor auf, Wertsachen rein (eben wie zu Hause, oder auch nicht), und gut ist, oder auch nicht. Wer will, der kann, überall (rein und klauen). Und das mit dem Gas.................? Da war doch was.............???? (einfach mal GAS in SUCHE eingeben, viel Spaß!). Tommy aus dem Sauerland Das Geld für einen Gaswarner ist rausgeschmissenes Geld.Es ist nicht ein einziger Fall bewiesen das K.O. Gas in ein Wohnmobil eingeleitet wurde,diese Schauermärchen werden immer mal wieder hochgekocht.Alarmanlagen könnten eventuell Sinn machen,ich persönlich glaube da nicht dran.Ich habe in nunmehr 17 Jahren Wohnmobilfahrerei noch nicht einmal eine Alarmanlage gebraucht,nicht mal in Nordafrika.Ansonsten: Wenn einer wirklich rein will dann kommt er auch rein,je mehr Wiederstand durch Zusatzschlösser und Bügel er vorfindet desto größer sind die Schäden am Fahrzeug,von mir aus soll er reinkommen aber ohne große Schäden ,ich habe keine Lust meinen Urlaub abzubrechen und angeschlagen nach hause zu fahren. Arno
ehrlich gesagt, habe ich die Anlage selten an, weil ich die Bedienung nicht begreife. Ich weiss nicht, wie man ins Fahrzeug kommt, ohne das die Sirene heult. :? Ich habe auch extra den Sopo-Gaswarner, muss ich mich aber auch erst einlesen. :ja: Wenn ich mal Einen mit einer grossen Leiter über den Platz schlendern sehe und Angst habe, dass er durch meine Fenster will, werde ich aufmerksam! :lol: Ist es wirklich notwendig die Türen mit Zusatzschlössern zu versehen, oder Alamanlagen einzubauen? Hallo, aus 12 Jahren Wohnmobilerfahrung würde ich dringend anraten Vorkehrungen zu treffen, die es erschweren das Womo zu öffnen. Wir sprechen hierbei aus "geprüfter" Erfahrung. Unsere Vorsicht hat uns in Frankreich schon "gerettet". Es geht nicht darum, ob man ins WoMo rein kommt oder nicht. Die Frage ist nur wie und mit wie viel Aufwand und Geräuschen. Diskussionen dass die Plexifenster / Fensterhalterungen / Dachluken nichts aushalten und dadurch jeder reinkommt sind meines Erachtens der falsche Ansatz (wer rein kommen will kann sich auch eine Stichsäge nehmen, sorry, smile). Wichtig ist doch vor allem, dass man im WoMo, während dem Schlaf nicht "überrascht" wird und der Täter schon neben dem Bett steht (lassen wir hierbei das Thema Gas bitte komplett weg, denn auch bei angeblichen Narkosegasüberfällen muß der Täter schon eindringen, sonst kann er ja nicht holen). Der beliebteste Eingang sind nun mal (dies ist nachgewiesen!) die Türen. Und diese sind in der Regel mehr als schlecht gesichert. Die kleinen Spielzeugschlösser vom Aufbau oder von der Wohnraumtüre sind mit jedem Schraubenzieher leise und einfach zu knacken. Wir haben unter 3 Erwachsenen und einem Hund nichts vom dem Schloßaufbruch gehört. Erst der vergebliche Versuch die Türe trotz Innenverriegelung zu öffnen hat uns aufgeschreckt. Wir halten eine Innensicherung für die Fahrer-Beifahrertüre sowie Wohnraumtüre für unerlässlich. Wir hatten in unseren Mobilen immer den HEO-Safe (jetzt im Vollintergierten eine kurze Kette zum Gurtbereich) für die vorderen Türen. Die Wohnraumtüre haben wir immer mit einem zusätzlichen ABUS-Sicherheitsschloss von Ölmühle/Quick Safe gesichert. Das ABUS/BKS-Schloß hat weiterhin den Vorteil, dass niemand alleine durch das Schloß sieht, ob das WoMo verlassen ist. Der Fiamma Bügel zeigt allzudeutlich: Hier ist niemand. Ein riesen Nachteil, denn jetzt weiß der Täter, dass er von innen keine Gefahr zu erwarten hat und er kann mit aller Ruhe seinen Weg suchen. Der "Bügel" birgt zudem die Gefahr, dass es als Hebel benutzt werden kann. Ein Mann mit mittelmäßigen Kräften zieht Dank dem Bügel die Wand schief/auseinander. Mein Vorschlag: Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten und bilden Sie sich dannach eine Meinung. Der Hinweis auf eine bestehende Einbruch-Diebstahlversicherung würde mich nicht beruhigen, denn der Urlaub ist versaut und Streß mit der Versicherung vorprogrammiert. Allerdings muß ich anderen Schreibern Recht geben, grundsätzlich schon bei der Frage des Standplatzes vorsichtig zu sein und Autobahnraststätten zu meiden. Hier kann ich besonders auf die französischen Autobahnrastplätze in Frankreich Route in den Süden (Solei) hinweisen (besonders im Raum Lyon und Maseille). Gerne gesehen -bei Gaunern- sind in Frankreich auch WoMo´s in Großstätten (besonders im Bereich der Cote) und natürlich auf Supermarktplätzen. Moin Ich mache seit 1996 in Spanien Urlaub, immer in der Winterzeit, und fast immer freistehend,und ich habe noch nie irgendwelche Sicherheits Vorsorgen getroffen, wie Zusatzschlösser oder Spannketten, Alarme oder sonst irgend etwas, wenn man mich beklauen will dann wird man das auch tun, und je weniger Gegenwehr ich leiste je besser komme ich aus dieser Nummer raus. Wichtig ist niemanden zuzeigen das es einfach ist an meine Wertsachen zukommen. Ich habe es selber gesehen morgens um 9 im Wohnmobil niemand zusehen, auf dem Beifahrersitz eine Jeans, Erntehelfer gingen vorbei haben die Scheibe eingeschlagen, Jeans mitgenommen,sie verfolgt aber nicht gefasst. Die Jeans wurde später in einem Feld gefunden,es war nichts in der Hose an Wertsachen gewesen. Solche Kleinigkeiten sind wichtiger wie ein 2. Schloß. Ich bin im Moment in Spanien unterhalb von Valencia, ich stehe frei und fühle mich sicherer wie in Deutschland auf vielen Stellplätzen. Ich wünsche allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr. MfG Dieter :versteck:
@Oranienburger Willkommen bei uns! :hallo: Schau mal hier --> Link --> Link --> Link --> Link Hallo Oranienburger, ich bin nun wirklich eine Bangbüx, aber zusätzliche Sicherheiten fielen mir auch nicht (mehr) ein. Seit drei Jahren sind wir mit dem Wohnmobil unterwegs und die einzigen Sicherheiten, die ich habe, sind, dass ich beim Weggehen darauf achte, dass die Aufbautür immer in die Richtung zeigt, wo am meisten los ist und dass ich (inzwischen) doch noch einmal nachsehe, ob ich vorne wirklich abgeschlossen habe. Außerdem habe ich hinten und an der Seite einen Hundeaufkleber am Wohnmobil. In einem niedirgeren Wohnmobil würde ich die Gardinen wegschieben, damit man sehen kann, dass nichts Wertvolles drin ist. Unseres ist so hoch, dass man sowieso nicht reinsschauen kann. Ich wünsche euch allzeit sichere Fahrt, schöne Reisen und grüße in meine alte "Heimatstadt" Oranienburg. Markgräfin Drei nette Haustiere von Typ "Schnappmaul" außen am WOMO nett Postiert und Du bist vor Einbrüchen sicher und 100 %ig geschützt. Viele wählen leider ihre Haustiere leider nicht sorgfältig genug aus. :D Hamster, Katzen und kleine Hunde bringen es einfach nicht ! :D Ok ist ein Scherz, im Endeffekt bist Du im Wohnmobil genauso sicher wie zu Hause wenn Du Dich nicht an falsche Stellen stellst. Mein guter Rat - investiere das Geld in andere Dinge! Es macht keinen; aber auch wirklich überhaupt keinen Sinn sich um die Absicherung von Fahrer- und Aufbautür Gedanken zu machen solange man Kunststofffensterchen im Heckbereich hat die mit kleinen Kunststoffhebelchen verschlossen werden. Das ist absolut rausgeschmissenes Geld. Selbst ein Sechsjähriger bekommt die Fenster in weniger als 2 Minuten geöffnet wen man ihm das einmal gezeigt hat. Die durchschnittliche Garagentür stellt auch kein Hindernis dar - jedenfalls nicht wenn man einen Schraubendreher für 2,50 € in der Tasche hat. Oft kann man von da aus direkt in den Innenraum durch gehen.
Da würde ich aber den Hund auswechseln. Ein nicht ganz ernstgemeinter Vorschlag, Andreas Hallo, nach mittlerweile über 15 Jahren Reisen mit dem Wohnmobil wurde bei uns noch nie eingebrochen oder etwas geklaut. Wohnmobile sind nicht einbruchsicher, wenn nicht durch die Aufbaufenster so sind die Transportertüren kein Hindernis, aus diesem Grund treffen wir keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Meist wird eingebrochen wenn niemand im Fahrzeug ist, das Risiko für die Kriminellen ist einfach geringer. Vor großen Einkaufzentren oder wenn wir uns nicht sicher sind bleibt einfach einer an Bord, ansonsten gilt: Wertsachen bleiben nie im Fahrzeug Angst haben wir trotz aller „Horrorberichte“ nicht, wir stehen immer da wo es uns am besten gefällt, außer in Großstädten, da fahren wir grundsätzlich Stellplätze an. Gasangriffe halte ich persönlich für Märchen. Viele und Guten Rutsch Peter Ich bin viel alleine mit dem WoMo in Italien unterwegs und wenn ich mal einkaufen gehe oder sonstwie das WoMo verlasse, dann hab ich meinen Belgischen Schäfer/Dogge-Mischling dabei, obwohl er genau weiss dass er das nicht darf, setzt der sich so bald ich ausgestiegen bin auf den Fahrersitz und fletscht und bellt jeden an der näher als 2 meter ans Auto kommt - das wirkt! Allerdings hatte auch ich schon nächtlichen Besuch als ich wider jeder Vernunft ein kurzes Nickerchen auf einer Raststätte zwischen Mailand und Bolgna machte. Bin aufgewacht und dem Typen über die gesamte Raststätte hinterher, erst als er über die viel befahrene Autobahn rannte hab ichs dann aufgegeben. Der kam bei mir durch die Fahrertüre rein, seither habe ich immer eine kette zwische fahrer- und Beifahrertüre gespannt, an der Türe des Aufbaus ist schon vom Vorbesitzer ein Zusatzschloss verbaut. @mad-boys-toys: Richtig so! Ich denke, es können nur diejenigen besonders mitreden, die schon mal nächtlichen Besuch bekommen haben, während Sie im Womo ein Nickerchen gemacht haben. Mein Ziel ist es nicht während dem Schlaf überrumpelt zu werden. Drum kann ich nur nochmals auf eine Sicherheitsempfehlungen (einige Berichte vorher) verweisen. Alle diejenigen, die sich in Sicherheit wähnen, ohne etwas dafür zu tun und damit prahlen seit zig Jahren frei in der Wildniss zu stehen, frei nach dem Motto "es ist bisher noch nie etwas passiert" waren entweder noch nie freistehend in Italien oder Frankreich unterwegs oder gehören der Fraktion "Leichtsinn" an. Sicherheitsmaßnahmen haben weder etwas mit Mut, Angst oder überzogene Vorsichtigkeit zu tun, sondern dienen rein der Vorsorge und Einbruchserschwernis. Nochmal: Es geht nicht darum alle Eventualitäten abzusichern, auch ist klar, dass man mit roher Gewalt über Fenster und Luken immer in ein WoMo kommt. Es geht darum, die häufigste Einbruchstelle, nämlich den Fahrerkabinentüren und der Aufbautüre sicherer zu machen. Alle die das nicht brauchen und nachts in der Wildnis noch angeben mit einem Grizzli gekämpft zu haben, kann ich nur sagen: schön, dann laßt es doch einfach und versucht doch bitte nicht es denjenigen, die sich Gedanken machen , auszureden. Wir reisen seit 25 Jahren (vor der Womo-Zeit mit dem WoWa) durch Frankreich, wir lieben dieses Land, wissen aber auch um die Gefährlichkeit von nächtlichen Besuchen. Wer jetzt denkt, der übertreibt oder erzählt Märchen, dem kann ich nur den Tipp geben, mal im Internet bei "Auswärtiges Amt Frankreich" nachzulesen. Woher meint Ihr, dass folgende Berichte resultieren? Zitat: Es wird empfohlen, mit Wohnmobilen und Campingwagen nur bewachte Campingplätze anzusteuern. Von Übernachtungen auf Rastplätzen, insbesondere entlang der Autobahnen in der Nord-Süd-Richtung nach Südfrankreich oder nach Spanien und im gesamten Süden Frankreichs, wird wegen Aktivitäten organisierter Banden dringend abgeraten. Überfälle auf Fahrzeuge im Straßenverkehr werden insbesondere aus den Regionen Rhône-Alpes, Auvergne, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Languedoc-Roussillon, Midi-Pyrénées, Aquitaine und der Insel Korsika gemeldet. Zur Vorbeugung wird empfohlen, auch während der Fahrt Wertsachen möglichst nicht sichtbar im Fahrzeug aufzubewahren und das Fahrzeug verriegelt zu lassen. In diesem Sinne "Holzauge sei wachsam" (Leichtsinn kann schnell bestraft werden) LG Peter Noch ein kleiner Nachtrag für alle diejenigen, die Überfälle in Frankreich verharmlosen: Wußten Sie eigentlich, dass alleine in NIZZA (jawohl, in einer einzigen Stadt in Frankreich) jährlich (!) über 1.000 brutale Überfälle auf Autos und WoMo´s passieren. Französische Medien sprechen sogar von 4.000 "vol à la portière". Überfälle im Strassenverkehr, meißt vor roten Ampel verlaufen häufig so: Motorroller mit zwei Personen kommen angebraust, Sozius springt ab, reißt Beifahrertüre auf, schlägt brutal auf Beifahrer/-in, schnappt sich Tasche, springt auf Roller und weg. Wenn Sie einmal so etwas nur gesehen, Gottlob nicht am eigenen Körper erfahren haben, denken Sie anders über das Thema Prävention. Traurig, aber wahr. "Vols à l'italienne" - "Diebstähle nach italienischer Art". So nennen es die Franzosen (war mir vorhin nicht eingefallen) Die geschriebene Anzahl von Autoüberfällen muß ich noch korrigieren. Es sind in Nizza nicht über 1.000 sondern über 1.500 jährliche offizielle Fälle! Paris ist mit 11.500 Überfällen auch nicht schlecht. Früher konnte man hier noch Einträge editieren, finde dies allerdings nicht mehr. Hab mir jetzt dieses bestellt Link zum eBay Artikel dann werde ich angerufen und habe die Chance dem Dieb noch eine mit dem Knüppel über zuziehen . :lol:
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen außer: Wer diese Ratschläge nicht befolgt bzw. vorsätzlich mißachtet, dem ist nicht zu helfen. Es kann doch für WOMO oder WOWA Besatzungen kein Problem sein, noch bei Tageslicht von der Autobahn abzufahren und sich entweder in einem ein paar Kilometer entfernten Dörfchen ein ruhiges Fleckchen oder einen nahe gelegenen CP zu suchen. Während der Fahrt sind alle Türen verriegelt, eine Kamera liegt griffbereit, um Gelichter schon im Ansatz zu fotographieren, wenn irgendwelche unerwünschten Aktivitäten seitens Fremder mein Bauchgefühl irritieren. Ansonsten sind alle Wertgegenstände/Papiere auch schon unterwegs im Tresor und nur das Allernotwendigste am Mann und sonst nirgendwo. Somit sind wir schon div. Male auch in Südfrankreich von jeglicher Unbill unbehelligt geblieben und auch sonst noch nie irgendwo in eine unerwünschte Situation geraten. Hallo Oranienburger, Anfang diesen Jahres habe ich mir als Neuling genau die gleiche Frage gestellelt: Wieviel Sicherheitsvorkehrungen brauche ich für einen dreimontigen Aufenthalt in Südwest-Frankreich für mein nagelneues Wohnmobil? Letztendlich blieb aus Zeitgründen lediglich eine gespannte Kette zwischen den Türen der Fahrerkabine. Anfangs war ich sehr unentspannt und habe bei Stopps die Umgebung sehr misstrauisch beäugt. Beim Verlassen des Womos bin ich mehrmals ums Mobil herum, um sicher zu gehen, dass wirklich alles verschlossen ist oder bin auch mal weitere Strecken zurückgelaufen, um nach dem WoMo zu schauen. In Gedanken war ich mehr beim Womo als bei den schönen Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Je mehr ich mich mit dem Thema Einbruch beschäftigte, um so mehr hielt es mich gefangen. Nein - Spaß hat das keinen gemacht. Aufgrund nicht negativer Erfahrungen konnte ich mich aber von Woche zu Woche mehr entspannen und die Ausflüge genießen ohne dabei leichtsinnig zu werden: Ich habe nach wie vor an AB-Raststätten nicht genächtigt und Parkplätze gemieden, an denen die Überreste von sieben eingeschlagenen Seitenscheiben lagen. Berichte Einzelner hier über gute oder schlechte Erfahrungen sind schwierig zu bewerten. Vielleicht haben die einen nur Glück oder die anderen eben nur Pech gehabt? 1500 Überfälle pro Jahr in Nizza sind auf jeden Fall 1500 zu viel, aber wie soll ich diese Zahl wirklich einordnen, wenn ich nicht weiß, wieviel Fahrzeuge täglich durch Nizzas Straßen fahren? Auch das Auswärtige Amt halte ich nur bedingt aussagekräftig, weil dort fast zu jedem Land Übergriffe berichtet werden. Leider findet man dort keine Aussagen über die Kriminalität in Deutschland. Lediglich im "Allgemeines Wohnmobil Handbuch" der Womoreihe habe sich Zahlen gefunden, die sich auch in Relation setzen lassen: Da haben die Leser von 39.396 Tagen Auslandsaufenthalt berichtet, bei denen es zu insgesamt 48 Diebstählen kam, d.h. alle 820 Tage ereigenete sich statistisch ein Überfall. Mit so einer Zahl kann ich persönlich mehr anfangen... Lange Rede, kurzer Sinn: Das Gefühl von Sicherheit passiert im Kopf und nur im Gefühl der Sicherheit macht mir Urlaub auch richtig Spaß. Wenn Alarmanlagen Dir helfen, dann sind sie sinnvoll. Mir hat es aber mehr geholfen, mich nicht zu intensiv mit dem Thema zu beschäftigen mit dem Wissen, dass im Fall des Falles Beschädigungen von meiner Versicherung getragen werden.
Ich weiß natürlich nicht, ob ich bei diesen strengen Maßstäben noch ausreichend qualifiziert bin, um eine Antwort zu geben. Ich mach's aber trotzdem. In über zwanzig Jahren des Herumreisens in Deutschland und Europa (siehe: --> Link) hatte ich nur einen einzigen Einbruch. Das war im Herbst 1994 in Arles/Südfrankreich. Ich habe mich in der darauffolgenden Nacht mit allem als Waffe brauchbarem auf einem Parkplatz für Anwohner ins Bett gelegt und mir trotzdem am nächsten Tag die Stadt angesehen. Wenn das Auto schon eine eingeschlagene Seitenscheibe hat, sollte das für Diebe ein deutliches Zeichen sein, dass es da nichts mehr zu holen gibt. Den Urlaub habe ich wie geplant fortgesetzt. Zwischen die Türen kam später eine Kette, eine andere von außen durch die Türgriffe von Beifahrer- und Schiebetür und ein Kabelschloss zwischen Fahrradträger an der Heckklappe und Abschleppöse. Natürlich nicht unüberwindlich, aber vielleicht muss der Autoknacker so die entscheidenden zusätzlichen Sekunden arbeiten, die ihn dazu veranlassen, ein Auto weiter zu gehen. Ins nächste WoMo (neu gekauft) kam dann eine Alarmanlage, weil ich glaubte, die Kiste würden sie klauen, wenn ich mich nur umdrehe. Außer Fehlalarmen hat die aber nichts bewirkt. Ich persönlich habe nicht erlebt, dass die Alarmanlage wirklich einen Einbruch verhindert hätte, kann aber auch nicht wissen, was so mancher gedacht hat, der im letzten Moment das kleine blinkende Dings hinter der Windschutzscheibe gesehen hat. Ich glaube aber, dass etwas massivere Schlösser schon ein Weg sind, den Einbrecher zur Wahl eines anderen Fahrzeugs zu motivieren, vor allem, wenn die Aufbaufenster etwas über Augenhöhe der Passanten liegen. In einer vergitterten Festung würde ich aber auch nicht herumfahren wollen. Die Statistiken, an die ich mich erinnere, sagen aber, dass die überwiegende Zahl der Aufbrüche von WoMos an den Fahrerhaustüren beginnt. Außerdem war ich zu Anfang meiner Camper-Karriere immer wieder erstaunt darüber, wie wenig man doch beachtet wird. Ich stehe nach wie vor frei, je einsamer, je lieber. Wo niemand ist, wird auch die Wahrscheinlichkeit des Auftretens böser Buben eher gering sein. Aber da hat jeder eine andere Wahrnehmung. Um große Städte, wie z.B. Nizza oder Marseille mache ich lieber einen Bogen. Will ich die besichtigen, dann von einem CP als Basis aus. Allerdings werde ich hin und wieder zum Rasthofschläfer :eek: aber vorwiegend in Deutschland. Fazit aus dem einen bisher erlebten Einbruch: EINBRECHER HABEN KEINE ZEIT. Macht man ihnen schon von außen klar, dass sie beim Ausräumen dieses Gefährts einiges an Zeit vertrödeln werden, gehen sie möglicherweise zum nächsten Auto, abr vermutlich nicht einer ehrlichen Arbeit nach. In meinem nächsten WoMo (siehe: --> Link) gibt es ein Stahlseil zwischen den Fahrerhaustüren und ein recht massives Schloß an der Aufbautür. Die Garagentüren und andere Klappen sind dagegen eher spärlich gesichert. Da muss ich mir noch was einfallen lassen. Eine wirklich hundertprozentige Sicherheit habe ich, wenn ich tot bin. So lange ich lebe, habe ich mit dem normalen Lebensrisiko zu tun, dazu kann auch ein Einbruch ins WoMo gehören oder die finale Begegnung mit dem Würger von Wolfenbüttel. Also nicht verrückt machen lassen, die übliche Vorsicht walten lassen, aufs Bauchgefühl hören und ansonsten weiter machen. CarbonUnit Moin Carbon, Da stimme ich voll zu. No Risc no Fun kann man/frau auch noch hinzufügen in allen anderen Lebensbereichen. Vor allem die Frage, was mache ich denne wenn ein Alarmdingens anschlägt ist doch wichtig??? Die Bösen Buben mit "geeigneten Dingen" überzeugen zu verschwinden??? Wie denn, und womit? Gut, der Catcher hat ein geeignetes Mittel zur Hand, der Otto - Normalcamper sicher nicht. Die meisten machen eher in die Hose und tun nix außer ggf. rumbrüllen - was nix bringt. Stehen außen oder womöglich schon drinne zwei schwere Buben vor einem, nutzt oft auch der Tresor nix weil die Jungs dann ggf. den Camper "überzeugen" alles zu öffnen/herauszugeben. Meist sind`s in Süd-Fra ja auch Jugendliche, die regelrecht trainiert werden schnell und leise ihr Handwerk zu verrichten. Knallt man denen eines vor die Birne, brennt bald das Womo ab. Mein Freunde stellten sich blöderweise 2010 mit drei Fahrzeugen in der Gruppe zusammen auf einem Parkplatz nördlich Clemont Fer. nächtens auf. In ALLEN drei Fahrzeugen waren Besucher ohne dass die Eigner etwas merkten - bis gegen 6Uhr. Schaden: Etwas Geld + Kamera + Beifahrertür leicht beschädigt. Hallo CarbonUnit, Du paßt doch genau ins Raster (.-))). Nein, ich wollte keinen ausgrenzen, aber mich nerven die Zeitgenossen, die gar nicht wissen, was so alles abgeht (leider besonders in FR) und dann hier auf Held Berichte schreiben, nach dem Motto keine Panik, ist alles nicht so, Sicherungen und Vorsicht ist Quatsch. Leider gibt es nicht nur 48 Campereinbrüche sondern tausende. Keine Ahnung wo solche Zahlen herkommen, aber 48 Einbruchsopfer habe ich schon fast persönlich kennengelernt. Deine Ausführungen teile ich zu 100% Weiterhin gute und sichere Fahrt in FR. LG Peter
Und anschließend gehst Du in den Bau oder hast eine Kugel im Bauch,was soll der Unsinn? Arno
Hallo Peter, ich weiß nicht warum Du die Zahl 48 herauspickst - natürlich gibt es tausende von Campereinbrüchen. Es geht doch um die Relation von einem Diebstahl(-versuch) auf 820 Urlaubstage im Womo. Die Anzahl mag statistisch nicht relevant sein, ermöglicht aber immerhin eine Abschätzung zum Risiko. Aussagen wie: "Ich kenne jemanden, dem ist das passiert ist." oder "Letztes Jahr habe ich jenes erlebt" oder "Seit 20 Jahren mache ich das so und noch nie ist mir sowas passiert" oder absolute Zahlen ohne Relation helfen mir persönlich einfach nicht weiter. Ich bin mir nicht sicher, welche Heldenberichte Dich hier nerven. Ich denke keiner wird leugnen, dass Risiken bestehen, nur deren Bewertung nimmt jeder unterschiedlich vor. Soviel Freiheit im Forum muss sein. Ich persönlich wäre öfter mal lieber "Held", als mich von meinen Ängsten leiten zu lassen, weil Ängste mir die Sicht zu den schönen Dingen im Leben versperren. Bei einem Diebstahl ergibt sich in aller Regel lediglich Sachschaden im überschaubaren Ausmaß. (Der Held, der mit Fäusten oder was auch immer auf den Täter losgeht möchte ich nicht sein!) Ich will mir nicht durch die Angst vor Diebstahl die Freude nehmen, Land und Leute unvoreingenommen entdecken zu können. Aber das ist meine ganz persönliche Einschätzung. Die will sie ich keinem aufdrücken. Den richtigen Weg muss jeder persönlich für sich finden. So versuche ich für mich die richtige Mischung aus Umsicht und Sorglosigkeit zu finden. Mir hilft es aber dabei sehr, verschiedene Positionen zu hören. In diesem Sinne: auch vielen Dank für Deine Beiträge!
Hallo Peter, diese Frage solltest Du nicht uns stellen, sondern selbst die Quelle angeben... Nichts für ungut. :) Hallo Thorsten, mit "Angst" sollte auch keiner auf Reisen gehen (wahrscheinlich ist es dann erholsamer zu Hause zu bleiben). Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, geht es bei der Sicherheitsdiskussion aber auch nicht um das Thema Angst. Ich persönlich gehöre zu den Menschen, die sich nur schwer ängstigen lassen (dies ist allerdings auch nicht immer gut, besonders dann nicht, wenn man nicht wegsehen kann und versucht stehts auch anderen zu helfen). Drum fahren wir auch ohne Sorge seit vielen vielen Jahren 4 x im Jahr ins wunderschöne Frankreich. Nochmals: Wir lieben Land und Leute. Trotzdem (und gerade weil wir so häufig -ca. 10 Wochen im Jahr- dort sind) dürfen wir uns nicht davor verschliessen, wie viele Delikete (speziell auf WoMo´s) es leider in diesem Land gibt. Das heißt aber bei weitem nicht, dass Frankreich nun schlecht ist, denn -so laut Polizeiberichten- sind es häufig Nichtfranzosen die verantwortlich sind. Bei dem ganzen Thema und den Anschlußdiskussionen geht es mir ausschliesslich um die Eingangsfrage, Wohnmobil sichern ja oder nein (Kurzform). Hier vertrete ich eindeutig die Meinung, dass Vorsicht nötig ist und man es den Ganoven erschweren sollte (Zeit und geringer Wiederstand spielen bei den Gaunern immer eine große Rolle). Speziell gehören hier zum Knackpunkt die schwachen Schlößer der Türen. Mit einfachen Mitteln kann man hier Abhilfe schaffen, was ich persönlich auch gerade in Frankreich für angebracht halte. Darum geht es mir, nicht mehr und nicht weniger. Peter @berny2: ???? Die Quelle sollte anfürsich eindeutig sein, aber scheinbar nicht klar verständlich. Schaue bitte beim Auswärtigen Amt unter Frankreich nach, dort steht es klar und deutlich geschrieben. Wie hier schon geschrieben wurde, einfach "mitdenken" und nicht gedankenlos überall hinstehen. Wir haben zudem Hunde - selber schuld, wer trotzdem bei uns einbrechen möchte!!! @Martin: :top: Wir haben auch einen "Hund" mit an Bord. Na ja, bei unserer "Kampfmaschine" (Bichon Frise) verlasse ich mich lieber auch mich selbst :D Mal sehen ob es klappt: Hier unser Rambo ![]() Ich glaube, Torsten-Traveller macht das schon richtig: Mit der nötigen Vorsicht an die Sache ran, aber nicht durch übertriebene Aengstlichkeit sich den Spass verderben lassen. Wenn mir nach den Aussagen des AA ein Land zu unsicher sein sollte, würde ich es meiden und vielleicht in der Garage bleiben..... Ok, da würde ich mich auch nicht mehr vorbei trauen :D Mit Ängsten meine ich auch die verwandten und abgschwächten Gefühle wie "Sorge" und "Befürchtungen". Für mich ist das alles eine Kategorie. Und warum soll man sich auf Reisen nicht seinen Ängsten stellen? Ist vielleicht nicht erholsam, aber eben jeder wie er's braucht :) Genauso auch mit Diebstahlsicherung, die einen fühlen sich besser ohne, die anderen mit :lol: Ich für meinen Teil bin dankbar für diese Vielfalt und finde meinen persönlichen Weg wie meist irgendwo in der Mitte - auf ein spannendes 2013 :bia:
Hallo, dieser Schlussfolgerung von Peter ist nichts hinzuzufügen und zumindest ich bin voll seiner Meinung. Hallo, schließe mich den Ausführungen von HPMZ voll und ganz an. Natürlich kommt man in ein Womo, genau wie in jedes Haus,Wohnung,Auto etc. die Frage ist immer - wie schwer/einfach macht man es Dem, der rein will. Meine Meinung ist - handeln nach eigenem Sicherheitsbedürfnis und Verstand. Viel Spaß bei'm Reisen mit dem Womo, ob mit oder ohne Zusatzsicherung, aber nie ohne Hirn einschalten. Wünsche Allen ein Gutes Neues Reisejahr und viel Spaß. An meinem vierbeinigen Wächter kommt so schnell keiner vorbei. Und einen Einbruchsversuch verschlafen wird er mit Sicherheit auch nicht. ![]() |
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