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Mein Traum soll wahr werden...und daher möchte ich gerne einmal von euch eine Einschätzung haben, ob ich bei meinem Plan das Budget halbwegs realistisch kalkuliere und gleichzeitig würde ich mich freuen wenn jemand aus der Region Niederrhein/Ruhrgebiet/Rheinland bereit wäre sich mal mit mir zwecks offener Fragen und Planung zusammensetzt. Leider kann ich als Neuling noch niemanden per KN kontaktieren. Ich möchte mir zum Frühjahr einen Kastenwagen kaufen und umbauen...mein großes Ziel ist ein einjähriger Klettertrip durch Europa in 2015. Bis dahin soll alles ausgebaut und getestet sein bevor die große Fahrt losgeht. Bisher habe ich wenig bis eigentlich gar keine Campingerfahrung. Seit einigen Monaten lese ich mich zum Thema Um- und Ausbau ein und versuche mich über diverse Internetseiten mit den verschiedenen Modellen und Preisen vertraut zu machen.(Damit ich hier nicht zu unnütze Fragen stelle). Ich habe helfende Hände in Familie und Bekanntenkreis und bin selbst auch nicht handwerklich ungeschickt. Kenne nur selbst niemanden, der so einen kompletten Ausbau schon gemacht hat. Mein maximal Budget sollte 11000-12000 € nicht übersteigen. inklusive Fahrzeug. Ich dachte an einen Ducato/Sprinter/Master o.ä. bei mittlerem (oder kurzen) Radstand. ca. 6-9 Jahre alt, bis 150000 auf dem Tacho, einen Diesel. Was soll rein? Ein Etagenbett (vielleicht quer hinten...bin 172cm...das geht), unten für mich, oben für den oder die Mitreisende/n, welche/r noch gesucht wird :-) Also Kletterleute aufgepasst, falls jemand auf so einen Trip Lust hat? Dann soll ein WC rein (nur der Pott, das reicht), eine Heizung, eine kleine Spüle, Kühlschrank und 2 Platten-Kochstelle, weiterhin Stauraum in Form von Schrank, Klappen etc. Die Sitze sollen in den Raum gedreht werden können. Eine Sitzmöglichkeit mit kl. Tisch für 2 Personen. Toll wäre (das habe ich schon mehrfach gelesen) eine Handbrause mit Schlauch die außen am Fahrzeug zugänglich ist...für die Abkühlung wenn man wild steht...weiterhin evtl. eine Klimaanlage, wobei ich da noch keine Vorstellung von den Kosten habe. Kann man also mit ca. 6000 € Basisfahrzeug und 6000 € sowas realisieren?? Ich würde mich sehr über euer fachliches Know How freuen...Vielleicht wohnt ja auch jemand in o.g. Region und würde sich mal mit mir/uns zusammensetzen. Beste Mel Hallo Mel, Ich würde zunächst versuchen für das Budget ein bereits ausgebauten Kastenwagen zu bekommen. Selbstbauprojekte sprengen erfahrungsgemäß immer das Budget und so kann die Nummer leicht 1/3 + X mehr kosten. LG, vom Michel Hallo,..also ganz erlich...wenn du oder deine bekannten (mögen sie so handwerklich begabt sein wie sie wollen) noch nie einen Kastenwagen ausgebaut haben...würde ich das projekt nicht starten...aus Erfahrung weiß ich das es meistens teurer wird wie geplant...und gerade wenn man noch nie groß Camping gemacht hat auch gar nicht weiß auf was es ankommt. für dein Budget bekommt man schon ganz ordenliche Kastenwagen von der Stange...mit allem drin was du brauchst um mehrere Monate darin leben zu können. Du musst auch bedenken das gerade am Anfang vielleicht das eine oder andere noch dazu kommt um Autark leben zu können. (Solar..evt. Generator..Gastank) Schau dich mal auf den gebraucht Kastenwagen-Markt um...da findest du schon mal die verschieden Grundrisse was es gibt. Hallo Mel, ich kann dem Michel und mv4 nur beipflichten: der Selbstausbau wird oft unterschätzt, Informationen dazu, auch aus erster Hand kann man nur bedingt 1:1 auf sich selber übertragen. Allein schon bei Material- und Bezugsquellenrecherche geht viel Zeit drauf und man kann viel falsch machen. Das gleiche beim Handwerklichen; gerade die "Kleinigkeiten" ... (nicht nur bei Anfängern. Ich würde vom Selbstbau bei den ersten Fahrzeugen unbedingt absehen. Schaue dir im net einige Kastenwagen an, prüfe in weit weit der Grundriss auf deine Bedürfnisse passt. Dann unbedingt auch vor Ort anschauen, insbes. da das Raumgefühl stark variiert (bei Menschen wie auch bei den verschiedenen Grundrissen, Materialien, Farben usw.). Vielleicht gibt es ja auch irgendwo mal ein günstiges Mietangebot, ein Schnupperwochenende, um mal einen Kastenwagen mit annähernd angepeiltem Grundriss generell zu testen. Gibt es in deiner Bekanntschaft / in den Kletterforen keinen Camper, der bereits ein ähnliches Fzg. hat? Wenn ja: die Quelle unbedingt anzapfen! Wenn du passende Grundrisse gefunden hast, dann überlege, wie groß die Aufwendungen jeweils noch sind, um das alles noch zu installieren, was du haben möchtest, aber (noch) nicht im Fzg. ist. Ggf. Prioritätenliste machen (Muss, Soll, wäre schön, ...) Das ist bis dahin schon einiges an (Recherche-) Aufwand und nmE. kann man hier ruhig ein wenig mehr Zeit investieren, um sich über die eigenen Vorstellungen noch klarer zu werden. Dann muss man noch ein geeignetes, gutes Fzg. finden und anschließend den Umbau durchführen, im Idealfall nur ein wenig aufrüsten. Ich würde gerade beim ersten Camper ein Modell von einem Volumenhersteller oder zumindest etablierten Wettbewerber (mit guten Referenzen aus dem net) einem Selbstausbau bevorzugen. Wir haben das damals bei unserem Ersten (ein alter James Cook) ebenso gemacht und sind damit dann sehr gut gefahren. Andere Bekannte mit Selbstausbau und auch Individualausbau durch große Fa. sind da weniger gut weggekommen Nur das wird dann häufig schöngeredet ... Wenn du etwas Glück hast, bist du damit auch, bei gleichem Geldeinsatz, schneller fertig, hast ein professioneller gefertigtes Fzg. und kannst noch ein paar Testurlaube vorab machen, um zu schauen, ob sich auch alles gut bewährt. Und im Zweifelsfall immer (möglichst viel und nicht nur hier) fragen: warum solltest du Fehler, die andere schon gemacht haben, selber noch mal machen? Und - falls es vorkommen sollte: nicht demotivieren lassen von eventuellen Sticheleien, überschlauen Kommentaren usw. zu vermeintlich dummen o. überflüssigen Fragen. Viel Spaß und viel Glück! Ohne wirkliche Erfahrung beim Campen würde ich kein Fahrzeug selbst ausbauen. ERst durch das Campen in einem gleichartigen Fahrzeug lehrnt man seine Bedürfnisse kennen. Eine Klimaanlage ist bei deinem Büdget eigentlich garnicht drin (viel zu teuer) und ich habe sie in meinem Trailer auch nicht berücksichtigt (Aufpreis 4000€) und in 25 Jahren Camping nur in einem Urlaub an 5 Tagen vermisst. Übrigens, auch wenn ich es schade finde, dich eventuell zu desillusionieren, kommst du mit dem Budget für den Ausbau sicher nicht sehr weit. Schau dir mal die Ausstattungspreise an (Fenster, Dachfenster, Heizung mit Boiler, Gasanlage, Wasseranlage mit ausreichendem Frisch- und Grauwasseertank, Kühlschrank mit Gas- und Strombetrieb, Elektroanlage, Markise ist ein Must Have, tausende Kleiteile und sonstige Baumaterialien. Nicht zu vergessen ist das umfangreiche und spezielle Werkzeug, was dazu benötigt wird. Mit einem normalen Werkzeugkasten ist es hier bei weitem nicht getan und eine geeignete Halle ist dann auch noch von Nöten. Dann kommt noch das ganze Inventar dazu, Campinggeschirr, Töpfe, Pfannen, Stühle, Campingtisch etc. p.p.. Bei dem du locker auch schon wieder an einem Kilo Euros. Sorry, aber so dürfte es leichter und günstiger sein, eine vernünftige Entscheidung zu treffen. Hi Mel, ich gebe auch zu bedenken, dass ein selbsausgebautes Fahrzeug später - oder früher, je nachdem, wann Du was Neues möchtest - sich vermutlich nicht so gut / wertstabil weiterverkaufen lässt wie ein Profiausbau... Jens Hi Mel, ich klettere selbst und habe zu Beginn meiner "Karriere" auch einen Transit ausgebaut. Ja, am Fels in der Hundehütte, das geht schon, aber das eigene Klo ist Gold wert und wenn es draußen pisst und man eh nur in Höhlen klettern kann, ist so ein Wagen einfach genial! Als ich angefangen habe, haben wir nur das nötigste eingebaut. Bett, Schränke, Spüle, Kocher, Heizung. Den Kühlschrank ersetzten wir durch eine einfache Kühlbox. Dafür war kein geld mehr da. Und haben es nie geändert. War immer ein Krampf, aber außer im Sommer hat es völlig gereicht. Damals habe ich die Sachen bei Reimo gekauft und später über die Qualität geflucht. Aber es sollte halt wenig kosten. Die Seitenschränke waren komplett gekauft, die Hardware der Sitzbank und den Kocher und Spüle. Der Rest war Bretter, schrauben und ein paar Ideen. Das Klo ein Porta-Potti, das unter dem Bett stand. Wenn einer musste, ging der andere spazieren. Vorhänge waren irgendein Stoff an Drahtschnüren. Der größte Luxus waren drehbare Fahrer und Beifahrersitze. Die haben wir geliebt! Wobei ein drehbarer Beifahrersitz gelangt hätte. Damit haben wir sogar Winterurlaub in der Schweiz gemacht. Ein Jahr später wagte ich mich ans Hochdach und das war dann noch einmal ein Highlight. Im Endeffekt war ich nach Jahren aber genauso teuer, wie ein gebrauchtes Womo zu Beginn, aber mein Wagen war jünger, ich kannte jede Schraube und habe - immer wenn Geld da war - weiter gebaut. Und in der Zwischenzeit, Kajak fahren, klettern, Bumerang werfen. War ne geile Zeit. Ich wünsch dir viel Spaß! Jürgen P.S.: In der frankischen mit dem Womo vorm Kletterfelsen - gibt nichts größeres :D - dieses Jahr will ich mal auf den Lofoten schauen, was so geht. Letzten Sommer war Kroatien dran... --> Link Ich denke, für das Budget wird´s schwierig - Ein Fahrzeug in dem Alter... - Wahrscheinlich müßtest Du schon soviel allein fürs Fahrzeug ausgeben. Warum willst Du unbedingt einen Kasten - ich nehme an, es hat einen Grund ? - Mit ein bisschen suche gibt es bestimmt gut erhaltene, zuverlässige gebrauchte Alkoven / Teilintegrierte die man auch in normale Parkplätze buxieren kann für 8...10 tEUR mit erträglicher km-Leistung und zuverlässiger Technik. Christian ganz schlechter Plan, bei dem Budget. Soviel kosten mindestens die Teile, Gasheizung, Kühlschrank, Koche, Elektroinstallation, Ladegerät, Zweitbatterie, das eine oder andere Fenster, Isolierung, porta potti, Holz, einige Kilo Edelstahlschrauben, Beschläge, ein vernünftiges Bett. Falls du wirklich ein Jahr drin wohnen möchtest. Das ist nur das, was mir spontan einfällt. Nicht zu vergessen: mindestens 1 Jahr Bauzeit. Hast du eine Halle? Oder muss auf der Straße gebaut werden? Wie steht's mit guten Werkzeugen? Da würde ich lieber ein passendes gebrauchtes Auto suchen. Mobile.de oder googlen. Wenn's wirklich erst 2015 zum Einsatz kommt, kannst du dir ja meinen Master mal anschauen. Bis dahin gibt's bei mir wahrscheinlich was Neues. Karl Ich finde über 30 fix und fertige ausgebaute Kastenwagen innerhalb Deines Budgets, allemal besser als selbstmachen.
Und ich habe neulich für das Budget 2 Fertige "Pössels" gesehen für 10 Scheine -> Neuer TÜV und Gasprüfung -> leider gehen die weg wie warme Semmeln . Die standen ganze 2 Tage beim Autohändler auf dem Hof :!: Dort kommen öfters solche Fahrzeuge rein -> auch viele Kastenwagen -> Blank , ohne Ausbau . Erstmal ein großes Danke an die Forumsmitglieder...ja, ihr habt mich ein wenig desillusioniert :-( So viele eindeutige Meinungen hatte ich nicht erwartet. Liege ich denn da so daneben? Ich finde bei der Suche nach gebrauchten Womos oder ausgebauten Kastenwagen bis 10000-12000 € nur Fahrzeuge die noch vor der Jahrtausendwende ihre EZ hatten. Ich habe z.B. dieses Inserat gefunden. (okay, kann keine Links posten...es war ein Ford Transit aus 2002 mit ca. 100tkm und einer einfachen Ausstattung, Kühlschrank, Kocher, Heizung, Bett, Schrank) Eine ähnliche Ausstattung und ein evtl. etwas jüngeres Fahrzeug dachte ich immer wäre innerhalb meines Budgets machbar. Ich habe schon einige auch gut erhaltene Ducatos um die 6000€ mit ca. 100-150tkm und 6-8 Jahre alt gefunden im Netz. Außerdem, wenn ich was fix und fertiges kaufe, dann kenne ich null von der Technik und lern ja auch nichts dabei...geschweige dass ich mir im Pannenfall (an was auch immer...z.B. Wasserleck oder sonst was) mal selbst helfen kann. Und ich habe alles gebraucht drin. Und wie Engis schon sagte...eine ordentliche Low Budget Version tut's ja auch. Ich will ja kein Luxuscamping, sondern eine Lebenserfahrung mit diesem Trip machen. Da kann man auf etwas Komfort verzichten. Wo könnte man denn anfangen mit dem Rotstift? Was ist denn sinnvoll gebraucht und was eher neu zu kaufen? Ich habe eben auch schon viele Kletterer am Fels stehen sehen mit ihren "Kisten"...die hatten sicher noch nicht mal die von mir veranschlagten 12000 € zur Hand. Also Werkzeug ist wirklich alles da was man sich so denken kann vorhanden...wir haben eigentlich alles innerhalb der Familie. Mein Bruder hat sein ganzes Haus kernsaniert und alles selbst gemacht...Ich habe eine riesen Garage mit hohem Rolltor für die Arbeiten. Da soll es nicht dran scheitern. @fuzzy: Die 30 Kastenwagen hast du wo gefunden? Aber nicht Modelle aus 95 und älter? So, jetzt bin ich ratlos...Spare ich doch lieber alles bis 2015 und gehe auf Weltreise mit Rucksack (da wird's nur mit der Kletterausrüstung schwer)? und nix Bus durch Europa? Also, wir hatten die Idee auch schon, sollte ein Kastenwagen sein, wo das/die) Motorrad/räder während der Fahrt mit rein sollten. Ducato Kawa sollte nicht allzu alt und verrammelt sein, da war das erste mal das Limit überschritten. Dann habe ich mich mal hingesetzt und alles aufgeschrieben, was wir für den Ausbau benötigen, bei 12000€ habe ich aufgehört weiterzuschreiben. Da war das Thema durch.
Aber eigentlich bist Du nicht ratlos, denn so wie Du schreibst , hast Du Deine Entscheidung getroffen. Mach Dir wirklich die Arbeit den Reimo Katalog rauf und runter zu studieren und schreibe zusammen was Du glaubst zu brauchen bzw. haben möchtest. Dazu sollstest Du noch mindestens 20% aufschlagen. Viel Erfolg! Ich denke ein Wohnmobil von vor der Jahrtausendwende muss nicht unbedingt schlecht sein. Hier gibt es einige die mit bedeutend älteren Kisten unterwegs sind. In der Regel werde diese ja auch sehr gut behandelt und sind dann z.B. mit 150.000 km gerade mal richtig eingefahren und die Kinderkrankheiten sind alle beseitigt. Man beachte dabei folgendes: Bei fertigen WoMo-Kastenwagen gibt es in der Regel kein Dichtigkeitsproblem, was schon mal auf der Positivseite steht. Dann, das ist sicher entscheidend, werden Wohnmobile in der Regel weniger bewegt, belastet sowie abgenutzt als zum Beispiel Kastenwagen die ja meist gewerblich genutzt werden und tagtäglich Ihre Lasten schleppen müssen. Die sind mit 100.000 - 150.000 km oft schon abgerockt. Die Technik wirst du auch ohne Selbstausbau kennen lernen und du kannst ja auch noch einiges verbessern. :ja: Den Komfort eines fertig und komplett professionell ausgebauten Kastenwagens wirst du meiner Meinung nach in kürzester Zeit sehr zu schätzen wissen. Am Ende wirst du aber das machen müssen, wovon du überzeugt bist. Nimm all diese Kommentare und Tipps als Anregung um deine eigene Entscheidung zu treffen. Nur dann kannst du auch damit leben. Hallo Mel,wie hier schon hinreichend geschrieben wurde würde ich dir vom Selbstausbau abraten.Wenn du dir ein vernünftigen Kastenwagen zulegst und den Ausbau zurechnest wirst du dein Budget schnell überschreiten.Ich denke ein gepflegter Sven Hedin oder James Jook z.Bspl. ist mit Sicherheit die bessere Wahl.Die sind sehr zuverlässig und der Ausbau ist von der Technik auch von einem Anfänger einfach nachzuvollziehen.Und zum Basteln und Verbessern wird noch genug übrig bleiben.Und ein Fahrzeug vor der Jahrhundertwende kann für dich geeignet sein wenn nicht unbedingt eine grüne Umweltplakette benötigt wird.Wir haben früher insgesamt 5 VW Kastenwagen aus verschiedenen Epochen selbst ausgebaut und haben jedesmal erneut das geplante Budget überschritten.Es hat zwar viel Spaß gemacht aber auch viel Zeit und Nerven gekostet.Wir haben das damals auch aus Überzeugung gemacht-aber man lernt ja dazu. Ich Wünsche Dir viel Erfolg mit der Suche für dein optimales Fahrzeug. Viele ,Laika57 Hallo vergiss die aussendusche: entweder saukalt dann wasser gut zum trinken oder lauwarm dann wasser nix gut zum trinken nimm eine solardusche(schwarzer plastikbeutel campinghandel) 5liter reichen locker und bei sonnenschein am armaturenbrett schön warm....nachteil die billigen teile reissen auch schon mal felix Servus, ich denk auch, dass der Selbstausbau nicht lohnt---ausser Du willst es wirklich spartanisch. Wie Du schreibst, 6000 Fahrzeug und 6000 Einrichtung macht keinen Sinn. Ein Fahrzeug in dieser Preisklasse lohnt nicht mehr so kostenintensiv aufgewertet zu werden. Andersrum wird eher ein Schuh drauß. Ein Gebrauchter um 11000 und dann ein Tausender in die spartanische Aussattung wär imho eher sinnvoll. Dann gibt es halt eine zusammengezimmerte Einrichtung, Kann man aber bei etwas handwerklichem Geschick und guter Planung hinkriegen In tendier aber auch eher in die Richtung bereits ausgebaut kaufen. Hier kann ich Dir nur den California Coach empfehlen. Hab den selbst von 2001-2011 gefahren. War ein 91 er Baujahr und top (null Rost, stabile, werthaltige Einbauten, guter (wenn auch nicht besonders spritziger Motor). Konnte ihn 10 Jahre fahren und hatte nicht einen Euro Wertverlust. Das Beste, was der Markt geboten hat und grad für Deine Zwecke ideal. Hab mich über die Jahre sehr viel mit dem Auto beschäftigt und kenn die Schwachstellen relativ gut. Wenn Du also planst Dir ggf. einen CC zu kaufen, kannst mich gern fragen. So - hier mal die andere Seite: 12T€ - ein Traum!!! Für die 6Scheine findest Du was Gescheites auf den einschlägigen Seiten. Nimm Dir aber bitte einen Fachmann mit, nicht nur Einen mit Blaumann. Man muss wissen, wo man bei den Kisten hingucken muss. Vorteil der Transporter: die fahren auch mal nicht überladen und nicht mit rauchender Kupplung stundenlang auf die Keile. :D Evtl. solltest Du hier auf Bodenfreiheit achten, evtl. auch auf Traktion(mancher hat schon auf der nassen Wiese sein Problem) und evtl. auch auf Verfügbarkeit der Teile, die Du später dort reinbauen willst. Nützt nix, nen MaSpricato zu haben und dann gibts bei Reimo und Co. nix mehr dafür. Für den Ausbau solltest Du wissen, wieviel Tage Du autark stehen willst und wann Du wieder Wasser tanken, Abwasser entsorgen und Strom zapfen musst. Davon, davon, wo's hingehen soll(Nordkap oder Sizilien) und von Deinem Luxusbedarf hängt alles Weitere ab: Wasser-/Abwassertank- oder Kanister. Größe des Porta Potti Solar oder zwei Aufbaubatterien mit gescheitem Ladegerät Tarp oder Markise Etagenbett längs oder quer(schon mal über ne Schlafcouch längs nachgedacht? Stauraum, Sitz und fast vollwertiges Bett, wird mein nächstes) Klima oder gescheite Fenster Kühlschrank oder -Box(die zieht aber auch ganz gut Saft) Isolierung oder nicht große oder kleine Gasbuddel Dusche drinnen oder draussen(ist einfacher, einfach Wasserhahn mit raus nehmen, hab ich auch) Ich empfehle, den Kasten lieber ne Nummer größer zu nehmen, nach drei Regentagen wirst Du mir danken. Platz ist durch nix zu ersetzen. Kannst ja mal in mein Album schauen, sehr spartanisch(4,5T€) aber ausreichend. Sicher aber nicht für eine Jahrestour - obwohl... Frank Hallo Mel, objektiv müsste ich in den Kanon meiner Vorredner einstimmen. Ich hatte mir auch mal für ein Neufahrzeug die Sache durchgerechnet. Zum Schluss landete ich ca. 30% unter dem Endpreis meines Ausbauers. Dafür wollte ich mich nicht ein Jahr und mehr an den WE und im Urlaub hinstellen und selber bauen. Aber......aus Deinem Hobby und den beschriebenen Ansprüchen lese ich heraus, dass Du noch recht jung bist ? Du suchst im Grunde genommen ein fahrendes "Zelt" mit minimalem Komfort. So haben viele angefangen ;D Das Problem wird sein, dass der Appetit beim Essen kommt. Ohne ausreichende Dämmung würde ich z.B. nicht rumfahren wollen. Das gilt für warme ebenso wie für kalte Regionen. Das kostet Geld. Du oder einer Deiner potentiellen Helfer sollte auch von den Elektroarbeiten Ahnung haben. Du wirst eine Aufbaubatterie benötigen. Diese sollte ja von der Lichtmaschine auch geladen werden. Kabelquerschnitte sind dabei zu beachten. Du brauchst Beleuchtung. Du musst eine Gasversorgung einbauen, die der TÜV auch abnimmt ! und, und...... Also selbst wenn Du sehr rudimentär an die Sache rangehst, bleiben Kostenfaktoren die Du nicht unterschätzen solltest. Zumal Du die Ausbaumaterialien ja neu kaufen musst. In einem Gebrauchten, fertig ausgebauten Mobil, sind diese mit dem ganzen Fahrzeug im Wert gesunken und dadurch unterm Strich günstiger als beim Selbstausbau. Roman
Hallo Mel, wenn es Dir mit dem Selbstausbau ernst ist, mach einfach mal ein kleines Pflichtenheft in Listenform, was Du für den Ausbau Deiner Meinung nach brauchst und schau Dir die Summe an, die dabei raus kommt. Natürlich kann man auch mit 6k einen Innenausbau machen, wenn man kein rollendes Einfamilienhaus bauen will. Ohne Ausbauerfahrung würde ich bei dem Budget trotzdem eher etwas gebrauchtes suchen und ggf. mit der ein oder anderen Ausstattung nach Deinen Wünschen aufpeppen. Beste Rüdiger Alles ist machbar! Seinerzeit (in den 80ern) waren meine Eltern und ich mit nem Mitsubishi L300 und Kajaks unterwegs. Den hatte mein Vater selbst ausgebaut. Und zwar so, dass er nach den Urlauben auch wieder als normaler Minibus mit Sitzen funktionierte. Hinten quer war eine von außen zugängliche Küchenzeile, dazu ein über die Heckklappe aufgebautes Vorzelt, dass meine Mutter selber genäht hatte. Schon war die geräumige Küche fertig. Der Innenausbau beschränkte sich auf zwei längs eingebaute "Schlaftruhen" die gleichzeitig als Stauraum fungierten. Falls wir mal drinnen Essen mussten, wurde einfach ein Campingtisch dazwischen gestellt. Auf den Bänken haben meine Eltern geschlafen, ich dazwischen. Bettzeug??? Schlafsäcke! Froli??? Schaumstoffauflagen! Toilette??? Klappspaten! Und wenn man jetzt einfach mal bedenkt, dass der L 300 noch kleiner als der VW-Bus war und es hier um einen Kastenwagen geht, wo zumindest eine ordentliche Wasserversorgung, einfache Toilette und Elektrik vom verfügbaren Platz her drin sein sollten - ich halte das für durchaus mit einfachen Mitteln zu realisieren. Natürlich kommt es auf den eigenen Anspruch an .... Markise? Sonnenschirm tut es auch ... müsste dann natürlich das Motto sein .... Weiterhin nochmal Danke an euch alle für die rege Beteiligung an meinem Thread... Ich habe eingehend Anzeigen von bereits umgebauten gebrauchten Kastenwagen studiert und habe auch weiterhin über den Selbstausbau gelesen. Auch wenn ich nach wie vor ja glaube, dass ich mit 12T € einen halbwegs guten Wagen inkl. den von mir aufgeführten Einbauten hinbekomme...stolper ich doch so mehr und mehr über das "Gewusst-Wie". Weiß nicht ob wir es uns wirklich zutrauen diese Projekt anzugehen. Ich würde es sehr gerne...bin also nach wie vor dafür offen wenn hier jemand sein Know How zur verfügung stellt...sich ab und an mal mit uns zusammensetzt und nächste Schritte ansagt oder vor evtl. Fehlern warnt! Handwerklich kann meine Family und auch ich einiges...nur das Bus-spezifische Know-How muss größer werden!! Also, wer im Ruhrpott oder Niederrhein ansässig ist und da helfen könnte?? Ich entscheide mich aber erst im Frühjahr...stöbere die Anzeigen. Vielleicht ist doch ein vernünftiger Gebrauchter nach meiner Vorstellung dabei. Achso...jemand sprach es an...ich bin so mitteljung, 33 nämlich. Brauche also mehr als ne rollende Hundhütte mit Campingkocher, aber auch keinen Luxus...aber so Sachen wie Markise, Sat Anlage, Dusche oder anderes Edelinventar...das brauche ich nicht. Wie gesagt, Kochstelle, Etagenbett, ein Klo, Wasser und Heizung. Reicht. Benötige auch nur 2 Sitzplätze...und ein gut verstauter Klapptisch tuts auch.Genau und ein Sonnenschirm :-) Werde eh im Schatten unterm nächsten Baum auf der Slackline rumlaufen :-) Naja, ich halte euch mal auf dem Laufenden über meine Pläne...so oder so wird das Thema angegangen...und wer mitklettern möchte ist herzlich willkommen.
Na ja, das war ich :ja: Lag ich mit meiner Schätzung (die ich natürlich nicht geschrieben habe :D) gar nicht so falsch. Ich finde, dass Du inzwischen mit Deinem Denkansatz auf dem richtigen Weg bist. Hab mal gerade bei Mobile.de reingeschaut und das hier gefunden: --> Link Man soll ja nichts empfehlen, was man selbst nicht kennt. Daher dieser Tipp. Ich fahre ein Fahrzeug des gleichen Herstellers und kann Dir sagen, dass der Ausbau trotz Bj. 97 noch mindestens 10 weitere Jahre hält. Der Sprinter selbst, bei etwas Pflege auch. Ich wage zu behaupten, dass es Dir niemals gelingen wird, auch nicht mit fachlicher Unterstützung, ein vergleichbares Womo zu diesem Preis im Selbstausbau auf die Beine zu stellen. Ich denke der Duo würde 100% und mehr zu Deinen Anforderungen passen. Und wenn man zu diesem Preis, die eine oder andere Annehmlichkeit bekommt, die man eigentlich nicht bräuchte, so what.... Roman Nur 2,85to erscheint mir auf den ersten Eindruck doch recht wenig. Falls die Zuladung reicht und der Rost noch nicht schlimm zugeschlagen hat in jedem Fall eine Option. Falls gekauft wird, gescheite Rostvorsorge treffen. Hallo Mel, einen bebilderten Ausbaubericht von der Entstehung meines Kastenwagens findest du auf meinem Blog. Klicke rechts auf den Button Website, im Menue unter "Über mich" wählst du "Wohnmobil Nummer zwei" und dann ist es der erste Link. Das Auto soll jetzt verkauft werden. Der Preis (VHB) liegt etwas unter deinem Budget von 12k€. Mehr Platz in Bett, Bad und Sitzgruppe als im CS Duo habe ich ganz sicher. Da muss ich ja schon beim Bilder begucken die Luft anhalten. Aktuelle Bilder von meinem bald hier bei den Anzeigen und auf Mobile.de. CarbonUnit
Das ist richtig. Ich gehe allerdings davon aus, dass es sich dabei um einen Übertragungsfehler handelt. Der Duo hat, wie der Rondo auch, ein Leergewicht von rund 2,85/2,90 to. Alle Fahrzeuge wurden nach meinem Kenntnisstand mit 3,25 to zul Ges.Gewicht ausgeliefert. Wir hatten um Reserven zu haben unseren mit 3,5 to geordert. Roman
Deiner ist sicher auch nicht uninteressant. Aber es stehen sich natürlich zwei unterschiedliche Ausbaukonzepte gegenüber, die man nicht ohne witeres vergleichen kann. Die Betten im "Duo" sind natürlich auch ausreichend groß. Jedes Stockbett ist zwischen 70 und 80 cm breit. Mehr Platz hat man im Sprinterhubbett i.d.R auch nicht. Der Nachteil des Hubbettkonzeptes ist, dass man fast nie soviel Staurum zur Verfügung hat, wie in einem Ausbau mit festen Heckbetten. Das war auch für uns ein Ausschlusskriterium, da wir in diese Fahrzeuge einfach unsere beiden Faltboote nicht unterbringen. Und das ist, wie der letzte Caravan Salon zeigte, bei allen Herstellern bis heute so. Beim Duo hat man ja auch noch die Möglichkeit, wenn man alleine unterwegs ist, das untere Bett nach oben zu klappen. Dann passen da sogar Fahrräder rein. Außerdem fallen die Oberschränke im Bereich des Hubbettes weg. Wenn man soviel Platz nicht benötigt, ist das nach wie vor mein Lieblingsgrundriss. Evtl. sieht das unsere "Kletteramazone" ja auch so. Bevor ich da selbst beim Ausbau Hand anlegen würde, würde ich mir auch zuerst mal Dein Fahrzeug anschauen. Roman
So was gibt es heute auch noch. Z.B. von Vanessa --> Link. Nicht billig, aber sehr gut und praktisch, wenn man nicht selbst basteln will Küche (mit Außendusche) hinten in Caddy (Maxi) rein, Betten drüber, Porta Potti, Kletterzeug aufs Dach, "Vaude" als Heckzelt, oder seitlich an Schiebetür angedockt. Wenn man solche Außenaktivitäten betreibt, ist man von der Körpermasse normalerweise so gebaut, das zwei Personen ausreichend Platz haben. Die Vorschläge die hier so gemacht werden sind wirklich toll aber ich glaube es ist ein Unterschied ob ich mal eben 4 Wochen unterwegs bin oder ein Jahr im wohnmobil leben will und das sollte man nicht außer acht lassen. Hallo in die Runde!! Ich würde ohne entsprechende Erfahrung kein Fahrzeug ausbauen wollen, Lieber würde ich auf die veranschlagten 12000 Euros noch ca. 2-3000 mehr Investieren und mir einen fertig ausgebauten Bus anschaffen. Auf dem Womomarkt gibt es bestimmt das eine ,o andere gute Angebot. Selbstverständlich ist ein guter Ausbau eines Kastenwagens bis 10.000€ möglich. Würde es immer wider tun. Hier mein Ausbau: --> Link
Wirklich toll gemacht, Respekt !! Auch die Dokumentation des gesamten Aufwandes ist Dir gut gelungen. Und gerade deswegen eher abschreckend für die Fragestellerin als motivierend ;D Roman Hallo ich hab mal ein bisschen quer gelesen. Schau doch auch mal in Windsurfforen bei den Anzeigen. Da ist auch immer mal ein gutes Angebot für so etwas dabei. zb. das forum des "Surf" Magazins oder "dailydose". Viele Thomas ich habe einen alten peugeot j5 baujahr 89... und der fährt. die halten ewig. dein problem: ein normaler kastenwagen/transporter wurde meistens von angestellten verheizt die damit als "arbeitszeug" nicht grade pfleglich umgegangen sind, während ein Womo unter günstigen umständen nur im sommer gefahren wurde und winters unter dach stand. es ist durchaus wahrscheinlich dass ein 15 jahre altes womo besser dasteht als ein 5 jahre alter transporter... Ich fürchte "Klettersucht" hat sich längst ausgeklinkt.
Nein, ich bin immer noch "aktiv" und lasse mir eure Tipps auch weiterhin durch den Kopf gehen... da ich aber vorm Sommer noch nichts kaufen kann gehe ich die Sache ruhig an. Es wird wohl definitiv was fertiges gebrauchtes werden...von dem selber machen habt ihr mich doch etwas abgebracht.
Ich bin sicher, dass Du diese Entscheidung nicht bereuen wirst. :wink: Noch ein Tipp: Da hochpreisige Kastenwagen i.d.R. überproportional an Wert verlieren, lohnt es sich gezielt dort zu suchen. (HRZ-Reisemobile, CS-Reisemobile, La Strada, Bresler, Knobloch, ...) Ein E-Klasse Mercedes verliert im Vergleich zu einem Golf auch deutlich schneller an Wert. I Ist nun mal so. Roman Hallo KSucht...schön wenn du hier noch bei bist. Ich finde deine Entscheidung gut...vor allem das du nix überstürzen willst...da hast du genug Zeit dir verschiedene Modelle genauer anzuschauen. Ich war ja auch selber jahrelang mit verschiedenen Modellen (davon auch 1. Selbstausgebauter unterwegs)..am Anfang eben wie viele auch...mit campingbus..ohne alles :ja: .. da aber gerade in den meisten Klettergebieten kein CP in der Nähe ist...wo man vernünftig Duschen kann (ausser in Italien) ist es schon besser Dusche und ein WC on Bord zu haben. Der Rest richtet sich danach was du alles mitnehmen möchtest..so rein Platzmässig. Nach dem Sommer ist auch das Angebot meistens etwas größer wie im Frühjahr...und wie schon geschrieben...bis dahin anschauen anschauen anschauen...viel Glück!! wen du viel im unwegsamen gelände unterwegs sein willst rate ich dir zu einem kurzen womo, kurzer radstand=grössere bodenfreiheit. vielleicht sogar 4x4 allrad... ich hab da mal schnell geschaut und das hier gefunden --> Link das wäre zumindest meine wahl wenn ich vorhätte ein jahr in europa durch die berge zu gondeln.
Ich würde in einem Jahr auch mal Duschen oder zur Toilette wollen, aber so unterschiedlich sind die Ansprüche Hallo, das mit dem Selbstausbau hatte ich bei einem 4x4 LKW auch mal im Kopf. Und dann kam auch bei mir die Liste mit Fenstern, Heizung, Warmwasser,..... Und dann hab ich mir einen nromalen Alkoven gekauft .. und paar Jahre später wieder einen :) !!! Für eine so lange Tour hätte ich mit einem Kastenwagen ein wenig bedenken das es mir auf die Dauer zu eng wird. Auch das mir das Betten bauen auf die Nerven geht,.... Ich persönlich würde nach einem kurzen Alkoven ( bis ca. 5,5m - günstige Fährpreise, wendig,.. ) suchen und ein kleines Mopped mitnehmen. Das gibts alles für relativ kleines Geld ( Zur Besichtigung einen "erfahrenen" Camper wg. Wasserschäden mitnehmen ) und vor der Tour eine gründliche Wartung machen lassen.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie es einer einzelnen Person in einem Kastenwagen zu eng werden soll. Und was Kawa mit "Betten bauen" zu tun hat weiß ich auch nicht...??? Roman |
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