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...an alle, die immer noch das Thema überraschenden Wasserschaden hören können...und antworten wollen. :oops: Ich habe schon sehr viel im Forum über das Thema gelesen, mir die Kleber und Dichtmittel rausgeschrieben, mir angeschaut wie man das so macht und das man es überhaupt selbst machen kann (Dank an Turbokurtlas Baubeitrag des Wohnwagens) und bin dann frohen Herzens die ganze Sache im Bad angegangen, habe das innere Sperrholz komplett rausgebaut. Die Hölzer in den Wänden sind nur dunkel, kaum/keine Zersetzung. Uff, dachte ich - alles nur feucht, nicht so wild. ...dachte ich....
An einer Stelle allerdings vermute ich einen Pilzbefall, kein Schimmel (schwarz), da es gelblich weißlicher Belag ist, wie man es unter alter Baumrinde im Wald sehen kann. Es roch auch leicht danach. Das Sperrholz der Deckschicht war hier kleinbröselig, als die Faserrichtung nicht mehr vorhanden und partiell sind an den Hölzern weiche Stellen. Den Bereich wollte ich mit Fungiziden behandeln. Hier im Forum fand ich beide Hinweise. Holz tauschen und/oder auch mit Fungizid behandeln. Wer kennt sich mit damit aus? Reicht komplettes durchtrocknen und behandeln oder muss ich ausbauen/austauschen?
Jetzt aber zu meiner Sorge ... der Statik. Vielleicht ist es ja auch garkein Problem. Nachdem die komplette Innenverkleidung der von oben nassen Wand und die Duschwanne raus ist, stellte ich fest, dass die gesamte Ecke des Wohnmobils, Rücklichtbereich, nass ist. Fahrerseits hinten ist genau das Holz in den Ecken weggefault (ca. 15 cm senkrecht und 25 cm waagerecht). Eine waagerecht zwischen Boden und Heckwand eingebaute Holzleiste (Foto Unterseite, wo Finger drückt) ist von der Ecke bis ca. Kennzeichenleuchte komplett nach innen durchnässt. Drücken mit der Hand gegen die Heckwand im Bad zeigte: die Rückwand ist unten in dem Bereich zur Bodenplatte nicht mehr fest. Die andere Fahrzeugecke, in der der Boiler steht, sieht augenscheinlich besser aus, ist aber auch nass. Da muss ich anschließend ran. Von unten sieht man, dass beidseits die Ecken nass sind und es keinen Schutz der Fuge zwischen Boden und Wand gibt, keine Abdeckung nichts! Ist das denn normal?!?! Das Spritzwasser kann ungehindert dort hineinziehen. :eek: Und ich hatte das Fahrzeug vorm Winter erst zur Unterbodenkonservierung, da genau das nicht passieren sollte - war wohl eine zu frühe Geldausgabe. :(
Nun meine Frage: Kann ich all diese Hölzer in dee Ecke (ca. 20 cm in jede Richtung) gleichzeitig rausnehmen und tauschen ohne dass die Statik/Festigkeit des Aufbaues geschädigt wird? Es ist ja die Fahrzeugecke, wo Stabilität erzeugt wird! Habe so meine Bedenken - nicht dass sich der Aufbau irgendwie absenkt, weil das Auflager der Ecke weg ist?
Tag Wenn son Nässeschaden auf beiden Seiten des Heckes ist, dann kann man fast immer davon ausgehen, dass es von weiter oben kommt. Also nicht von Spritzwasser oder so. Bezügl. der Statik brauchst keine Angst zu haben, die Flächen sind ja nicht so groß. Vorgehensweise: In beiden Ecken, innen und außen, oben und unten, die verfaulten oder aufgeweichten Sperrholzplatten ausschneiden. In den Ecken bleibt dann nur der Holzrahmen stehen. So kanns erstmal richtig gut austrocknen. Das dauert aber schon so einige Wochen, selbst wenn überall gut Luft rankommt. Klar natürlich, dass das Auto trocken stehen muss. Kurt
mv4 am 04 Feb 2013 08:52:46
Hallo Steffen...viele fragen auf einmal...also:
das im Unterbodenbereich das nicht dicht ist...ist so gewollt und auch gut so...an Holz muss Luft ran damit es "atmen" kann...von daher war vielleicht dein Unterboden-schutz grad falsch...weiß ja nicht was du drauf hast?
Wegen dee Ecke....man kann schlecht sehen wie weit der bereich wo holzleisten ersetzt werden müssen geht...ich würde versuchen erst unten (und nur unten!) die komplette ecke (das wolltest du wohl auch) zu machen, also Boden und Bodenleiste zuerst..erst wenn das fest ist mit einer! Wand anfangen....es wird so werden das du komplett von oben nach unten in der einen Ecke alles wechseln musst. Mit Holzschutz würde ich versuchen nix zu machen...das angegammelte Muss eh raus. Da muss das Holz schon wirklich noch fest sein. Gemacht habe ich es aber auch schon...allerdings mit einen Mittel was verfestigt..(welches und woher kann ich dir per KN mitteilen)
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blaumorph am 04 Feb 2013 18:16:49
Vielen Dank an Euch beide für Eure Hinweise!!! :ja: @Kurt: Ich werde die zeite Ecke parallel dazu öffnen, damit´s trocknen kann. Eigentlich wollte ich es nacheinander machen - so ist es aber sinnvoller. Die Deckplatten nehme ich runter, kein Problem, aber die Holzrahmen in den Ecken sind verfault und ohne Substanz. So kann ich die eigentlich auch nur rausnehmen - oder nicht?
@mv4: Das Nachschauen, ob die Nässe von oben kommt werde ich machen müssen und hoffe auf Nässe und nicht auf Faulstellen. Wenn der Bereich trocken ist, starte ich nacheinander mit den Einzelflächen ... das erscheint mir sicher. Wegen dem Pilz melde ich mich.
So, dann werde ich nachher mal die Gasvorräte prüfen :? , die Heizung in Gang bringen und anfangen aktiv zu trocknen. :ja: Da ich leider keine Unterstelle habe, muss es draussen gehen. Zeitlicher Rahmen ist, bis Ostern, bis Ende März durch zu sein. Ich hoffe die Zeit zum trocknen, so die nächsten 4 Wochen reichen.
Viele der Steffen
kurt2 am 04 Feb 2013 19:11:18
blaumorph hat geschrieben:So, dann werde ich nachher mal die Gasvorräte prüfen :? , die Heizung in Gang bringen und anfangen aktiv zu trocknen. :ja: Da ich leider keine Unterstelle habe, muss es draussen gehen.
Viele der Steffen
Hallo Steffen,
Zitat Turbokurtla: "Wenn son Nässeschaden auf beiden Seiten des Heckes ist, dann kann man fast immer davon ausgehen, dass es von weiter oben kommt. Also nicht von Spritzwasser oder so."
Auf Grund Deiner o.g. Beschreibung und der Einlassung von "Turbokurtla" denke ich wäre es wichtig, dass Du das Fz erst mal möglichst dicht abdeckst um weiteres Eindringen von Wasser zu verhindern.
Viel Glück bei Deiner Reparatur
Gast am 04 Feb 2013 19:25:31
kurt2 hat geschrieben:
blaumorph hat geschrieben:So, dann werde ich nachher mal die Gasvorräte prüfen :? , die Heizung in Gang bringen und anfangen aktiv zu trocknen. :ja: Da ich leider keine Unterstelle habe, muss es draussen gehen.
Viele der Steffen
Hallo Steffen,
Zitat Turbokurtla: "Wenn son Nässeschaden auf beiden Seiten des Heckes ist, dann kann man fast immer davon ausgehen, dass es von weiter oben kommt. Also nicht von Spritzwasser oder so."
Auf Grund Deiner o.g. Beschreibung und der Einlassung von "Turbokurtla"
denke ich wäre es wichtig, dass Du das Fz erst mal möglichst dicht abdeckst um weiteres Eindringen von Wasser zu verhindern.
Viel Glück bei Deiner Reparatur
:daumen2: :daumen2: :daumen2:
blaumorph am 05 Feb 2013 01:53:03
Danke, danke - ich gebe mir Mühe ... vielleicht kann ich dem Glück ja ein wenig den Weg ebnen. 8)
Zur weiteren Abdichtung gegen Wasser habe ich das Womo komplett mit Folie auf Abstandhaltern abgedeckt. Die Folie geht über beide Dachkanten längsseits und vorn + hinten bis jeweils zur Dachschräge. Am Heck werde ich noch eine weitere Plane spannen, damit auch das von der Dachplane ablaufende Wasser nicht über die senkrechten Kanten eindringen kann.
Habe heute die andere Ecke freigelegt, Möbel ausgebaut, Wasserboiler demontiert (SCHOCK BEIM BOILER :!: ) und die ersten feuchten Platten entfernt. Hier ist ausser den kompletten Konstruktionshölzern in der Wand (sichtbar je ca. 15-20 cm Länge) auch der Boden mit "Bewuchs" überzogen und morsch sowie naß. Unterm Rücklicht kann ich von innen nach aussen ins Freie fassen. :cry: Sieht fast so aus, dass es sich entlang der Längswand zum Beifahrer weiter nach innen zieht. --> hier muss ich dem Gkück noch richtig auf die Sprünge helfen. :| Was ich als einzig beruhigendens am Heck finde ist: alle senkrechten Hölzer und so gut wie alle waagerechten Hölzer ab einer Höhe von 30 cm oberhalb des Fußbodens sind völlig naturfarben, trocken und fest! FREU FREU! ...also die, die ich bisher gesichtet habe.
So, am Ende noch was zum SCHOCK BEIM BOILER. Boiler vom Boden, von der Wandbefestigung, vom Gas und Strom getrennt. Herausgehoben. Beim Wegstellen schlug innen ein loser harter Gegenstand umher. Fast wie ein halber Ziegelstein. Was ist das denn nun noch???? Der Boiler hat bis zum Schluss warmes Wasser gemacht und war vor´m Frost komplett entleert. ...irgendwie ist heute der Wurm drin....
Gute Nacht ins Forum! der Steffen
turbokurtla am 05 Feb 2013 08:17:31
Moin Wichtig ist erstmal, dass er trocken steht. Wennst dann die Platten abhast und alles Nasse raus ist, kannst durchaus anfangen mit dem Einkleben neuer Rahmenhölzer. Aber nur die Hölzer, also z.B. ans Blech kleben oder die Holzkonstruktion des Bodens im Eck neu aufbauen. Keinesfalls Dekoplatten darufmachen. So wirds stabiler. Und bei Gelegenheit machst mal ein Bild vom Heck außen, so kann ich sehen was da alles dran ist. Kurt
blaumorph am 06 Feb 2013 02:18:34
Moin Moin Kurt! Danke für den Hinweis zur Reihenfolge. Hier habe ich ja schon nachgedacht wie und in welcher Abfolge ich was mache. Werde erst mal schön trocknen und dann den Boden Richtung Beifahrer checken und mit dem Boden im Heck beginnen. Dekorplatten mache erst drauf, wenn ich das ganze Fahrzeug von aussen abgedichtet habe. Will, wenn das Wetter wärmer ist, alle Leisten runternehmen und neu eindichten. Habe keine Lust nach der Sanierung wieder Wassser "zu saugen". Ab wann das Sikaflex geht, wird ja auf der Kartusche stehen ... dann starte ich auch damit. Werde Euch auf dem Laufenden halten und sicher noch die eine oder andere Frage haben und stellen ... :oops:
Vorerst 1000 Dank!
Gute Nacht! der Steffen
turbokurtla am 06 Feb 2013 09:00:54
Ja richtig, doch zum äußeren Abdichten, also z. B. dem Anschrauben der Leisten, brauchst neue Rahmenhölzer drin. Also zuerst diese einkleben. Und was willst denn mit Sikaflex ? Zum Kleben nimmt man den Ruderer Kleber und zum Abdichten außen Dekalin. Kurt
blaumorph am 08 Feb 2013 18:51:12
turbokurtla hat geschrieben:Ja richtig, doch zum äußeren Abdichten, also z. B. dem Anschrauben der Leisten, brauchst neue Rahmenhölzer drin. Also zuerst diese einkleben. Und was willst denn mit Sikaflex ? Zum Kleben nimmt man den Ruderer Kleber und zum Abdichten außen Dekalin. Kurt
Uuups. Ich meinte Dekalin! :oops:
Den Ruderer bekomme ich von einem netten Wohnmobilisten hier aus´m Forum, der noch welchen hat ... nur mal so als Hinweis und falls noch wer was braucht.....
Dieses Wochenende ist für die weiteren Arbeiten im "Feuchtgebiet" verplant. Bin mal gespannt was ich noch so finde und hoffe es ist hart und hölzern. (wie klein doch Wünsche werden können :D )
Allen ein schönes Wochenende! der Steffen
blaumorph am 13 Feb 2013 00:27:50
Nachfolgend ein kleines Update zur weiteren Suche nach Feuchgebiet. Ecke Heck Beifahrer --> Möbel ausgebaut, Trumaboiler ausgebaut --> Kleiderschrank soll drin bleiben >> Seitenwand Richtung Beifahrer ca. 70 cm morsches Rahmenholz und Boden >> ab Bereich wo auf Chassis aufliegt festes Holz >> Heckwand erreicht erst im Kleiderschrank trocknes und festes Holz
Ecke Heck Fahrerseite --> Bad war ja schon raus, nun senkrechtes Eckholz rausgenommen, Eckleiste+Dichtung aussen entfernt >> am Holz ist komplett der innere Lack des Alublechs dran geblieben, Alublech ist jetzt blank - ist das mit dem Caravankleber i.O., weil drauf steht "für beschichtete Alubleche"??
>> Dachseite Heck ist alles i.O. und trocken
Beim Eckleiste aussen Entfernen habe ich mir die Aussenhaut erstmals genau angschaut und festgestellt, dass das Heck und an beiden Seitenwänden zur Ecke Perforierungen vorhanden sind, kleine Löcher usw. Ich dachte bis dahin, es sind Lackschäden, aber es ist wohl Alufraß. Am Heck ist es von der linken zur rechten Rückleuchte. --> :? --> Wie vorgehen? Wollte das Blech am Heck nicht tauschen? Von innen / aussen Alublech oder Sperrholz mit Sikaflex dicht kleben?
Letzte Frage für heute. Im Oberschrank Fahrerseite war Dekorfolie eingeklebt. Die hat sich nun aufgeworfen und gewölbt. Habe sie abgezogen und fette Wasserränder kamen zum Vorschein. Das Sperrholz fühlt sich nicht naß an und ist nicht aufgequollen. Nebenan im Bad nix an der Decke, davor der Buckel zum Alkoven auch nix. Also nur partiell in diesem Schrankbereich. --> Hier auch ausbauen und kontrollieren? Ich gehe davon aus, dass das Rahmenholz zum Dach, wie es wie im Bad auch ist, ok ist. Warum? Weil sich, wenn öfter Wasser eingetreten sein sollte, das Wasser nach unten den Weg sucht und nicht oben Fäulnis erzeugt? Und weil ich hoffe, dass es so ist.... :? Gegenüber in den Schränken sind nur ein paar alte Ränder.
Ich hoffe nun auf steigende Temperaturen, da ich keine Halle zum Basteln gefunden habe und ständig Minusgrade draussen sind, so dass das Holz einkleben nicht geht. Zwei Optionen auf einen Hallenplatz übers Wochenende muss ich noch prüfen. Wenn Ihr mir bis dahin noch mal Hilfe bei meinen Fragen geben könntet, wäre das schön.
Viele vom frostigen Harzrand ... beim Gläschen Rotwein. :)
mv4 am 13 Feb 2013 07:48:40
Da scheint oben an den Ecken speziell Verbindung Dach /Wand noch mehr Wasser reinzukommen...auch wenn es wehtut...baue mal die Schränke ab. Die Festigkeit vom Rahmenholz kannst auch an einer verdeckten Stelle prüfen wenn du mal mit einen dünnen Schraubenzieher versuchst diesen reinzudrücken...
mv4 am 13 Feb 2013 09:13:38
Wenn es nicht mehr Löchlein sind kannst du ja die Sika Methode weiter verwenden..Aussen sollte ab auf jeden Fall eine neue Lackschicht drüber...Korrodiertes Alu verhält sich ähnlich wie Korrodiertes Eisen...es oxidiert weiter.
turbokurtla am 13 Feb 2013 09:18:27
Moin Ja, das sehe ich auch so. Überall wo Wasserränder zu sehen sind oder das Dekor sich löste ist Wasser rein und die darüberliegenden Aussenleisten sind undicht. Auch wenns trocken erscheint oder ist. Das musst später unbedingt alles neu abdichten.
Der Caravankleber klebt alles wie die Sau, auch leicht oxidierte Bleche, es muss halt nur staub- und fettfrei sein.
Das mit Wassereintritt und Fäulnis siehst Du genau richtig. Oben kommts Wasser rein und unten faults.
Deine Alufraslöcher würde ich mit Sika dichtkleben, wie schon mehrmals zur Zeit hier empfohlen. Die sind garantiert vermehrt unter ehemals angeklebten Holz zu finden. Kleb hier als erstes breitere Latten/Bretter mit Sikaflex 221 von innen ans Blech. Kannst z.B. auch 2x 12 cm breite Latten nebeneinander ankleben. Vorher von außen Isolierband über die Löcher ankleben, dann quillt das Sika nicht raus. Schaut später dann von außen eigentlich recht gut aus, zumindest auf weißem Blech. Ev. noch mit lackstift nacharbeiten, aber dicht ist das soweit so. Kurt
turbokurtla am 13 Feb 2013 09:25:06
mv4 hat geschrieben:Korrodiertes Alu verhält sich ähnlich wie Korrodiertes Eisen...es oxidiert weiter.
Ja, aber nur wenns nass ist. Wenns von außen geschützt wird passiert da nix, denn innen ist ja neues trockenes Holz drin. Mit dem Sika im Loch verschließt man es ja eigentlich schon. Wie gesagt, nach optischer Begutachtung halt einfach noch nen Lacktupfer drauf. Wenn es nur wenige Löcher sind schauen so Lacktupfer 3 x schöner aus als ne Teillackierung. Es ist ja hier auch nicht so wie auf dem Dach, nur während Wasser abfließt liegt auch Wasser an, ansonsten ists trocken die Heckwand.
mv4 am 13 Feb 2013 09:50:17
ja Kurt so meinte ich das auch...von Teil-lackierung habe ich nix geschrieben...aber auch wenn es eine teil-lackierung werden würde...die sieht wenn es ordenlich gemacht ist...aus wie neu...und mit dieser kann man halt mehr "schäden" verdecken..Das wirs steffen eh selber entscheiden müssen...auf Bildern sieht das oft anders aus wie es in echt ist.
blaumorph am 13 Feb 2013 22:58:40
mv4 und Kurt - dankeschön für Eure Ratschläge. Bei den Oberschränken werde ich reinschauen wie es drunter mit den Rahmenhölzern aussieht und dazu Probeöffnungen im Schrank machen - beidseitig, bevor ich das ganze Dekor rausnehme. Zum "Lochblech" durch Alufraß suche ich am Wochenende bei Tageslicht das Mobil noch weiter ab und werde mich dann von innen an die Stellen ranarbeiten und nach Vorgabe abdichten. Habe dazu nun auch noch einiges von anderen Instandsetzungen gelesen und gesehen. Wegen der Lackierung überlege ich mir was (Lacktupfer bei den kleinen Stellen klingt gut; wenn es flächiger wird, könnte meine Frau heiß folieren ...).
Super dass es das Forum - Euch - gibt! Ohne Eure hilfreichen Hinweise und Reparaturberichte, hätte ich das Mobil schon versucht abzustoßen. Könnt Ihr glauben! Aber so ist es (für mich) eine Herausforderung. ...und wenn ich Gerolds Bericht von der Sanierung seines RIMO(O)Rs lese, weiß ich, es ist garnicht so viel....
Viele
blaumorph am 29 Mär 2013 17:54:49
Ich wünsche Euch allen ein fröhliches Osterfest und wenn Ihr unterwegs seid, GUTE FAHRT und eine staufreie schöne Osterurlaubstour!!
Bei uns wird es noch ein wenig dauern, bis wir wieder auf Tour gehen, der Frost will das WoMo einfach nicht aus der Hand geben, damit wir die Hölzer einkleben können. Aber die frostigen Tage sind gezählt und zwischendurch haben wir schon das Holz gekauft und die neuen Dichtungsprofile für´s Dach, vom Alkoven bis runter zur Heckstoßstange besorgt, damit es von dort dann absolut dicht wird.
Im oberen Schrankbereich habe ich mit dem Forstnerbohrer Probebohrungen gesetzt und auf Nässe untersucht, denn dort kam die nachträglich eingeklebte Folie schon runtern und man hat Nässeränder gesehen. Ich bin total glücklich, denn es ist alles "furz"-trocken und das Holz ist hell und jungfräulich. :razz: :razz:
tommarazul am 12 Apr 2013 13:17:22
Hallo Hallo, bin neu hier im Forum und lese gerade alles so durch mit Wassereinbruechen, muss leider auch mein WOMO im Nasszellenbereich restaurieren. Hier meine Frage: Ich lese immer das man den Caravankleber von Ruderer verwenden soll um den neuen Wandaufbau zu machen.Leider gibts den nicht mehr, bzw wird nicht mehr an Privatpersonen verkauft. Gibt es da Alternativen ? Habe was vom Caravankleber der Fa. Verbatec gelesen, waere das ne Alternative, oder muss ich da wirklich mit Sikaflex ran. Bin fuer jede Hilfe dankbar.....Gruesse aus dem schon warmen Portugal....
blaumorph am 14 Apr 2013 00:03:05
Hallo nach Portugal - hallo tommarazul,
ich habe den Kleber, den ich verwenden werde, von Privat gekauft. Hatte vorher aber über Gewerbe (Selbständigkeit) bestellt. Wenn Du nicht selbst bestellen kannst, weil Du als Privatperson auftrittst, hast Du doch sicher im Bekanntenkreis jemanden, der das für Dich machen würde oder könnte? Der Kleber heißt CARAVAN-KLEBER145/31HV. Ich hatte hier bestellt --> Link Den von Dir genannten Vebatec Kleber kenne ich nicht. Habe mir das allg. Datenblatt durchgelesen und finde es kingt allesplausibel und gut. Weiß aber wirklich nicht nicht, ob der die Eigenschaften des Rudererklebers hat. Sika nehme ich für die speziellen Abdichtungen und für die konstruktiv festen den Caravankleber. Ich verlasse mich hier auch ausschließlich auf die Erfahrungen und Meinungen der Fachleute hier im Forum ... da ich hier auch ein Newcomer bin. Sorry, konkret helfen kann ich Dir nicht.
Viele
blaumorph am 15 Apr 2013 01:07:40
...und weiter geht es im Reparaturtagebuch. Dieses Wochenende war das Wetter, zumindest am Sonntag, sehr gut und nachts auch über 5 Grad warm - der Startschuss für Klebearbeiten! Juch-hu!! Also am Freitag noch weitere gefundene Schadstellen ausgebaut. Am Samstag den halben Tag auf Ende des Regens gewartet und dann gesägt, gekratzt, geschliffen ...ja auch geflucht ... und den Baumarkt besucht, um Holz und Sperrholz zu kaufen. Und gehofft, schon mal Hölzer einzukleben. Das wurde dann aber erst am Sonntagabend wirklich wahr, denn es waren die Hölzer zuzuschneiden, den richtigen Versatz und die Reihenfolge zu überlegen. (Naja, beim nächsten Sanierungsprojekt sind wir geübter 8) ) So klebte ich dann die Hölzer, an den Stellen wo löchriges Alublech war, mit Sika ein und alles andere mit Caravan-Kleber. Ich habe in Gedanken, dass Sika nicht so fest, aber 100% dicht klebt. (?? ist das so) Es ergab sich dann sogar, dass auf einem Holz, fein säuberlich getrennt, beide Kleberarten vertreten waren. Den Cravankleber hatte ich, trotz flächigem Auftrag mit Zahnspachtel, zu dick aufgetragen und er kam überall herausgequollen (dann füllt er sicher alle Hohlstellen aus), was ich im Sichtbereich immer wieder versuchte mit einem Holzkeil abzuschieben. Er ist doch sehr ergiebig und vor allem recht flüssig. Fast eine Kartusche ging für die nachfolgenden Arbeiten drauf. :gruebel: DA muss ich noch sparsamer werden.
Die Arbeitsreihenfolge von heute: 0. vorbereitend alle Löcher mit Isolierband von aussen abgeklebt 1. Heckwand bekam am unteren Blechende zuerst einen durchgehenden Balken über die gesamte Breite des Fahrzeugs eingeklebt, die Seítenwände sollen dann daran anstoßen; diese waagerechte Leiste wurde verdeckt mit den beiden mittleren Rückwandstützen verschraubt (180er hatte ich gerade noch) 2. rund um die Heckleuchte rechts wurde das Stabilisierungsholz verklebt; mit etwas Luft zur Leuchte, damit noch Dichtungsmaterial rein kann 3. Seitenwand rechts, am Blechende zum Boden wurde Holzlatte eingeklebt; hier war extrem viel durchgerostet, Schrauben- und Krampenlöcher sowie Perforationen, so dass stellenweise Sika und stellenweise Ruderer verarbeitet wurde; Belche die sich weiter in den Altbestand der Wände hinein gelöst hatten, wo ich keine Arbeiten von innen vornahm, habe ich mit langer Tülle und blind mit Sika hinterspritzt ... und hoffe auf Festigkeit und Dichtigkeit 4. zwei Fußbodenleisten rechts hinten eingeklebt
Plan für Montag: 0. störenden geqollenen Kleber abschneiden 1. an rechtem Heck den Bodenrahmen einbringen und die restlichen Bodenleisten einkleben 2. Rücklicht links mit Holz umkleben und dortigen Bereich, der reichlich durch Alufraß durchlöchert ist, mit Holz auskleben und Löcher abdichten 3. senkrechtes Rahmenholz der Seitenwand hinten links sowie horizontale Leisten am unteren Blechende einkleben 4. Bodenplatten einmessen
turbokurtla am 15 Apr 2013 07:22:15
blaumorph hat geschrieben:...So klebte ich dann die Hölzer, an den Stellen wo löchriges Alublech war, mit Sika ein und alles andere mit Caravan-Kleber. Den Cravankleber hatte ich, trotz flächigem Auftrag mit Zahnspachtel, zu dick aufgetragen
Gute Arbeit ! Ja, Sika ist dicht. Hält aber auch sehr gut, lässt sich nur deutlich schwerer auftragen. Den Caravankleber nur einseitig, mit normalen Spachtel und ganz dünn auftragen. Hast aber ja schon selbst gemerkt. Kurt
blaumorph am 21 Mai 2013 00:44:38
:razz: :razz: :razz: :razz: Es ist vollbracht! Das Wohnmoil ist fertig!! Alles eingebaut, alles dicht, alles schick!!!
Allerdings ist das ein paar Tage her, denn schon zum ersten Mai-Wochenende war Zieltermin, weil ein Freund und ich da zum Motorradtreffen fahren wollten und anschließend Urlaubstour an die Ostsee eingeplant war. Und was soll ich sagen, es war gut, diesen fixen Termin im Nacken zu haben, denn zum Ende hin, ging es irgendwie immer langsamer voran und durch den Zwang fertig werden zu müssen, waren wir auch am Abend vor der Abreise fertig. Alles in allem eine riesen Erfahrung, die viel Spass und einiges an Mühe gebracht hat, die mich mit dem WoMo verschweißt, zu dem ich inzwischen ein anderes Verhältnis habe als vorher. Ich danke Euch allen ganz herzlich für Eure Unterstüzung, für die guten Ratschläge und Hinweise. Ohne diese Unterstützung und den fachmännischen Rat (insbesondere auch von Kurt - DANKE!) hätte ich wahrscheinlich das WoMo weggeben. Um so schöner, dass es bei uns ist und seine Kilometer schnurrt. :D
Ich stelle diese Tage noch ein paar Bilder ein ... nur so als Beweis. :oops:
Ach ja ... und weil ich es schon oft gelesen und darüber gelächelt habe, dass alte Mobile für Überrraschungen gut sind, muss ich noch kundgeben: Unser Mobil, mit seinen volljährigen 18 Lenzen, hat uns zur ersten Ausfahrt überrascht! JAWOLL ! Das Basteln geht weiter !!!! Hurrej !!!! Dazu mit dem Bildereintrag mehr.
Vielen Dank an ALLE UNTERSTÜTZER und Leser - Gut´s Nächtle!
selbstschrauber am 21 Mai 2013 08:43:21
Steffen,
ich gratuliere dir von Herzen! Super. Auch freue ich mich auf die "Nachher-Bilder" Wünsche dir und deiner FAmilie noch ganz viele Jahre Spaß am Womo und viele schöne Urlaube.
LG
Selbstschrauber
blaumorph am 23 Mai 2013 22:16:30
Dankeschön Selbstschrauber für die guten Wünsche !!!! ...und auch ich hoffe, es geht noch laaaaaaaaaaaaange mit dem oder dem nächsten Mobil weiter... :) ....und auch für Dich, allzeit gute Touren und die richtigen Ziele mit einem unkapputtbaren Mobil!
blaumorph am 23 Mai 2013 23:25:22
Hallo und guten Abend! Heute nun ist endlich Zeit meine Abschlussbilder einzustellen. Die Fertigstellung unseres WoMos schloß schlußendlich die finale Montage der unteren Verkleidung (unterhalb des Rahmens) nicht ein, da es dicht und fahrbereit war....und wir zu einem Offroad-Motorradtreffen fuhren. Dazu, fand ich, sieht unser Mobil ohne diesen "Unterfahrschutz" auch viel passender, viel "offroadiger" aus. :) Reine Geschmackssache. :D
Jetzt ein paar Fotos aus der Baueit bis zum Ende, immer am Beispiel Badezimmer und Sitzecke. Das Dach, die Seitenwände, alle Gitter und Dachlüfter, die Rahmenkanten waren auch alle dran und wurden entsprechend demontiert und neu eingeklebt...das wird hier aber zuviel.
...so nun dachten wir, jetzt geht es ja schnell --> ENDSPURT und wird es wohnlich, aber es dauerte noch ein paar Tage :? . Die Bilder vorher sind eine Arbeit von 7 Arbeitstagen, immer so ca. ab 17 Uhr bis 23 Uhr. Schlafen wird sowieso überbewertet. :D :D
... hier habe ich im Bereich der Sitzbank auf dem Fußbodenbelag die Zeichnung gemacht, wo die Hölzer im Boden liegen...vielleicht sieht man es ja. Es war später Gold wert, zu wissen, wo man einschrauben kann.
Nun endlich der ENDSPURT!!! Wandplatten ankleben und Fußbodenbelag - leider nichts passendes gefunden...
Verrückte Tapete gefunden und für gut befunden..."Keramik" und Fenster eingebaut... --> wow, was das ausmacht, wenn die Einrichtung reinkommt.
Therme angeschlossen und Sicherungen durchgehauen...alles ohne Strom, weil zuerst die Polung falsch war... jetzt geht´s und wir wissen wie... 8)
Caravankleber ist ein lang anhaltendes "Erinnerungsstück" in brauner Farbe, wenn man keine Handschuhe trägt....
ABER -- mit den richtigen Getränken ist das alles erträglich und die Arbeit geht gut von der Hand. :razz: :oops:
...und so konnten wir bei 3 Tagen Sonnenschein genüßlich unsere anstrengenden Arbeitstag hinter uns lassen und mit den Motorrädern die Straßen "räubern"....
Gut´s Nächtle !!!
blaumorph am 26 Mai 2013 19:36:37
Am Ende noch eine kleine Meldung von mir, zum anfänglichen Rätseln, wo denn der eigentliche Schaden mit Wegfaulen der Heckecken und dem feuchten Boden hergekommen sein könnte.
gefundene Uraschen für Wassereintritt: a) beiden Seitenbegrenzungsleuchten waren nur aufgesetzt und NICHT eingedichtet b) Badfenster war am waagerechten oberen Holm undicht c) Rücklichter nicht richtig eingedichtet d) Schraublöcher im Dach (hauptsächlich von Dachreeling und auch ehem. Koffer) nicht richtig dicht e) Heckleiter Verschraubungen unten nicht dicht f) Küchenabwasserrohr im Zwischenboden vom Knie abgerissen und immer ca. 50% Abwasser nach Abwasch in den Fußboden rein
Der letzte Punkt hat mich fast mein Haar gekostet, weil ich es mir so sehr gerauft habe, als ich das nach der Fertigstellung real erlebt und bemerkt habe! Es ist nicht mal Wasser an der Fußbodenrohrdurchführung nach unten auf die Straße getropft (weil so gut abgedichtet), sondern das Abwaschwasser kam am Gaskasten (auf der der Küche gegenüberliegenden Seite) rausgetropft! Es war eine Sache von 3 Minuten nach Ablassen des Spülbeckens, dass das Wassser im Fußboden einmal quer durchs Mobil gelaufen und dann dort zu Tage gekommen ist. Nun muß ich mir Gedanken machen, wie ich den Fußboden wieder trocken bekommen, damit es nicht wieder anfängt zu faulen oder zu riechen.
Vielleicht habt Ihr dazu einen Ratschlag?
Ich dachte an so ein Trockungsgerät, wenn man zu Hause mal einen Wasserschaden hatte und z.B. der Estrich getrocknet werden muss. Das werden dann 2 Löcher im Boden gesetzt und die Trockungsschläuche angesetzt. Was meint Ihr? Ist das machbar? Oder einfach Löcher im Unterboden setzen, so dass eventuelle Nässe noch raustropfen kann? Dann habe ich allerdings wieder das Problem mit der Abdichtung für den späteren dauerhaften Gebrauch und viele Schwachstellen für Undichtigkeiten..... :gruebel:
weisi am 23 Sep 2013 13:47:30
Hallo, ich möchte mich ersteinmal Vorstellen. Bin Neu im Forum, 38 Jahre alt und Heizungsbaumeister. Bin seit vielen Jahren mit Mietmobilen unterwegs gewesen. Bin seit einem halben Jahr stolzer WOMO-Besitzer!! Ich fahre ein Ducato 290 mit Dehtleffs 521 Aufbau, Bj 11/94.
Bin jetzt allerdings auf der Suche nach einer Wassereinbruchstelle. Habe mit Interesse die "Wasserschäden" Diskussionen gelesen, allerdings bin ich nur ein kleines Stück weiter.
Die Bodenplatte unter der Nasszelle ist am Rand etwas lose bei berühren von unten. Wenn ich mit dem Finger in der Folie zwischen Bodenplatte fühle, ist es auch leicht feucht bzw kommt mir etwas Holzgebrösel entgegen. Nun bin ich auf der Such nach der Ursache, und habe jetzt hier gesehen dass bei turbokurtla das Rücklicht auf dieser Höhe der Bodenplatte eingebaut ist. Bevor ich jetzt das Bad demontiere, wollte ich ersteinmal in die Runde fragen ob die wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass Feuchtichkeit über das Rücklicht eindringen kann? Es gibt aussen am Rücklicht keinerlei Kenzeichnungen (Schwitzwasser o ä ). Vielen dank für Eure Mithilfe, vielleicht hat das schonmal jemand so gehabt bei einer gleichen Bauweise des Modells.?
Gast am 24 Sep 2013 00:38:38
Moin Leidensgenosse :wink:
Ich habe mir vor ein paar Tagen ein neues Bad in schönem roten Acryl gegönnt und dabei die großen hässlichen beigen Plastikteile rausgerissen... Nachdem das alles fertig war und ich jetzt deutlich mehr Platz habe konnte ich auch mal weiter Richtung Aussenwand auf dem Boden stehen, doch dieser gab leicht nach. :eek: Ich also alle unteren Acrylteile wieder rausgerissen, Duschwanne raus, PVC aufgeschnitten und da war er der Torf...........
Bei mir kam das Wasser von der Entsorgungsklappe der Toilette weil die italienischen Vollpfosten diese mit stinknormalem Silikon einfach nur in den Rahmen geklebt hatten und der Rahmen zudem auch nicht anständig aufgeschraubt wurde und von 4 Schraubenlöchern der Toilette die einfach direkt ohne Dichtung durch die Wanne gejagt wurden. Als ich das entdeckt hatte, wäre ich am liebsten nach Italien gefahren und hätte diesen Trotteln die Eier..... ......aber das bringt ja nix, trocken werden musste die Kiste allerschnellstens, weil ich 9 Tage später für gut ein Jahr in´s Womo ziehen musste (jetzt, heute sind´s noch 3 Tage bis dahin :wink: )
Also Boden raus bis der Torf zuende war, 4 Heizlüfter über Nacht reingestellt, alles sauber rechteckig in 45° abgesägt damit die Lasten auch wieder auf den Rahmen übertragen werden können, neues Lattengerüst, 9mm Siebdruckplatte unten, 20mm Styrodur, 8mm wasserfestes Sperrholz oben drauf, alles zusammen zu einer Einheit mit Fermacell-PU Leim verschäumt, womit man auch gleichzeitig alle Kältebrücken erledigt, neues PVC drauf und gestern dann die Wanne wieder mit Knauf-Wannensilikon einsilikonisiert, heute die Toilette an die Wand verschraubt und ebenfalls mit dem guten Knauf-Silikon Verfugt, morgen dann das Acrylgedönse wieder reinbasteln und Donnerstag Nacht geht´s ab, 13 Monate Meisterschule.
Die Löcher in der Wanne habe ich per Lötkolben mit frischem Kunststoff verschweißt und von unten noch von rechteckigen Frischkäsebechern Kunststoffteile ausgeschnitten und mit Sika 292i angeklebt, bei den beiden Großen habe ich auch von oben noch mit 292i "verschmiert", sieht nicht toll aus, aber die sind ja jetzt eh wieder versteckt unter der Toilette. Hauptsache alles ist 1000% dicht.
Den Rahmen um die Entsorgungstüre habe ich aus der Wand gepult, innen in etwa 8cm als das Holz wieder gut wurde mit einer flexiblen Japansäge schräg in 45° abgesägt, das ebenfalls feuchte Styropor durch Styrodur ersetzt und eine neue Latte ebenso in 45° mit viel Fermacell-PU eingeschoben und alles per Schraubzwingen festgepresst. So habe ich das bei den 4 Latten um die Öffnung gemacht. Den Rahmen selbst wie auch die Türe in dem Klappenrahmen habe ich mit 292i eingepresst und verklebt sowie ordentlich festgeschraubt. Das ist nun ebenfalls perfekt dicht.
Reparaturdauer war bis heute etwa 8 Stunden, morgen nach der Arbeit dann nochmal 1,5 Stunden, dann ist alles wieder perfekt. Ich denke mal, meine Reparaturart ist nicht unbedingt die Art wie die Womoprofis da rangehen, da ich aber in meinem ersten Leben Zimmermann gelernt hatte weiß ich schon so ungefähr was ich tue und dicht wird es garantiert sein :P
Bilder von heute, also vom Toiletteneinbau, habe ich keine.
Hoffe dir bissl Mut gemacht zu haben und vor allem bei der Fehlersuche im Bad geholfen zu haben :?
Das allerwichtigste zum Schluss: Alle Klebestellen die Wasserdicht werden müssen, also va im Aussenbereich, gründlich mit einem Acetonlappen abwischen vor dem verkleben. Hast du auf einer Klebestelle Hautfett, Dreck, Lackreste, whatever drauf, kannst es gleich sein lassen, das wird demnächst wieder undicht werden. Kauf nur ordentliche Materialien und ohne auf den Preis zu schauen, du willst den Mist ja kein 2. mal machen müssen wegen 3€ Ersparnis ...
Christian
Frie am 24 Sep 2013 15:09:00
Hallo Weisi,
ich bin selber auch Besitzer eines Dethleffs 521 (meiner ist von 1991), und auch ich hatte schonmal eine leichte Feuchtigkeit im Badezimmer, bzw am Boden vom Badezimmer.
Bei mir war aber der Grund eher die Waschbeckenarmatur, und zwar:
In Leben des Wohnmobils wurde wohl mall die Waschbeckenarmatur von "Original" auf "Zubehör" umgerüstet. Warum? Vielleicht, weil Original Kaputt war. Jedenfalls hat die Originale bei mit zwei Löcher in der Waschbeckenumrandung, während die Zubehör nur ein Loch benötigt (Eindhandmischer). Die Ausführung der Originalen siehe ich manchmal auf Photos im Internet.
Jetzt lief also immer gerne mal Wasser beim Händewaschen oder so durch das zweite, nun offen stehende Loch, in den Waschbeckenunterschrank (oder wie sich das Ding dort nennt), und von dort aus über die Verkleidung (eckig, in der Badecke) auf den Boden. Dies sei kein Problem, so versicherte es mir der Vorbesitzer, weil das Wasser direkt nach unten aussen abfliessen würde. In der Praxis hat das Mobil da aber kein Entwässerungsloch, sondern nur Boden -> Wasser auf dem Boden unter der Duschwanne.
Naja, Problem damals festgestellt, zweites Loch verschlossen, und seit dem ist Ruhe.
, Fabian
weisi am 25 Sep 2013 21:44:44
Hallo ihr beiden, vielen Dank für die Antworten! Ich glaube hier kann schon niemand mehr was von Wasserschäden hören:-) Ich würde auch lieber Reiseberichte schreiben, naja, kommt noch! atFabian, danke Dir für die Info, aber an der Armatur ist alles ok, ist glaube ich auch noch die Originale. Habe jetzt noch nix gefunden, fakt ist, das es genau so woe bei Christian aussieht, Ich kann im Schrank schon durch die Bodenplatte puhlen. Sche....e! Aber egal erstmal. Hab mich damit abgefunden, im Oktober gehts nochmal 4 Tage richtung Berge und ende Oktober gehts eh in die Winterpause. Da will ich mich mal ranmachen. atChristian, danke Dir für Deine Info und Deine Fotos. Und "JA", Du machst mir Mut!! Wie schon gesagt, will in der Winterpause mich ranmachen. bin noch auf der Suche nach einer Halle, aber nachdem Du geschrieben hast, das es in ein paar Tagen auch zu schaffen ist, werde ich mal nach Weihnachten bei einem Freund in eine Lagerhalle mich einmieten, dann kann ich mich mal eine Woche intensiv damit beschäftigen. Und auch fertigstellen!! freu, freu! Das schlimmste was ich mir ausmale ist, das evtl sogar in der Seitenwand der untere Längsbalken bzw die senkrechtsteher in Mitleidenschaft gezogen sind, we will see! Ich wollte natürlich mein Bad nicht renovieren, bekomme ich den die ganze Acrylwandung und Spiegel ohne Schaden von der Wand? Desweiteren habe ich mir schon gedanken gemacht, wie ich ein Teil der Bodenplatte austausche bzw das neue Teil einsetze und befestige. So wie Du geschrieben hast wird das ja alles nur geklebt, Ruderkleber habe ich hier auch gelesen? Von unten ist bei mir eine Art PVC Folie untergeklebt (Natürlich fest an der Bodenplatte, nur im morschen Bereich kann ich die Folie eindrücken). Die wollte ich dran lassen und an der neuen Platte mit Sikla wieder kleben. Mit den 45° Schnitten hast Du wohl recht, dann kaan die Platte nicht durchfallen. Ich mach mir noch ein paar Gedanken. Aber vielen vielen Dank für den Mut an Euch Beide!! Ich kann leider noch keine PN schreiben, vielleich kannst Du ja noch ein paar Bilder hochladen oder mir senden. Bin leider kein Zimmermann, nur Heizungsbaumeister :-), aber sollte ich hin bekommen. Halte Euch auf dem laufenden. Und viel Erfolg mit Deiner Meisterschule
Gast am 25 Sep 2013 23:35:08
Moin
Die Idee mit der Folie belassen kannst du, falls die Folie gleich dünnn wie bei mir ist, vergessen. Ich habe noch ein paar Quadratmeter sehr dünnes Alublech da gehabt und dieses druntergebappt und mit Unterbodenspray "versiegelt".
Nicht alles ist verklebt, die Latten an den Stößen über den Rahmenstreben sind zwar auch auf ihrem 45°-Sägeschnitt mit Fermacell-PU ( --> Link lass dir nicht den neuen grünen "Fermacellkleber" --> Link andrehen, das wäre nur stinknormaler Weißleim und der schäumt natürlich nicht auf und bringt dir demnach nichts. ) verklebt, aber ebenfalls mit einer Spax fixiert bzw auf die Klebestelle verpresst, denn der PU-Leim entwickelt beim Schäumen ungeahnte Kräfte und drückt alles auseinander was nicht wirklich 100% fix ist.
Den Boden einfach auf den Rahmenstreben "anstückeln". Geh in den Baumarkt oder Baustoffhandel und selektiere die Latten nach feiner Maserung und eben dadurch bedingter Härte und Dauerhaftigkeit. Bei mir konnte ich im Baustoffhandel nur weichen Mist, der toll zum Dacheinlatten aber eben nix zum Womoreparieren ist, bekommen und habe halt dann für den dreifachen Preis 4 Kieferlatten im Baumarkt gefunden. Styrodur mag ich weil es irre belastbar ist und kein/kaum Wasser aufnimmt im Gegensatz zu Styropor...
Die Bodenplatten habe ich jeweils zusätzlich auch mit den Latten verschraubt, auch hier hätte der PU-Kleber sonst für Stolperfallen gesorgt.
Zumindest bei meinem Riva waren alle Verkleidungen geschraubt, also völlig problemlos zu entfernen.
Bilder habe ich leider keine weiteren, fand das ganze jetzt nicht soooo spannend daß ich jeden Schritt dokumentieren hätte müssen :oops: Als Zimmerer arbeite ich ja auch schon seit gut 10 Jahren nicht mehr, den Meister werde ich im Augenoptikerberuf machen. Bei dir als Heizungsbaumeister, also noch so richtig nah an "echter" Handarbeit :P habe ich da null Bedenken ob deiner Fähigkeiten.
Christian, der heute, wenige Stunden vor der Abfahrt, Wassertropfen an einem Schlauch der Druckpumpe gesehen hat und fast wahnsinnig geworden ist bis der blöde Mist wieder dicht war und dabei dann auch noch eine Halterungslasche abgebrochen hat. Es kommt alles immer zusammen und genau dann wenn man es grad mal garnicht brauchen kann...................... :cry:
turbokurtla am 26 Sep 2013 07:19:42
Tag Leute Ich will hier zwar eigentlich keinen Moralapostel spielen, doch möchte ich Euch schon bitten Eure Reparaturvarianten in einem eigenen Fred darzustellen. Diese passen nämlich überhaupt nicht zur profesionellen Methode des Frederstellers, denn Leute, die mit solchen Materialien an Womos arbeiten, sollten unter sich bleiben. Kurt
Gast am 26 Sep 2013 07:42:53
:lol: Na denn viel Spaß noch.
blaumorph am 13 Okt 2013 23:45:52
Hallo Christian und Weisi! Genau diesen Entdeckungsschreck hatte ich bei meinem Wasserschaden auch! Es ist aber (eigentlich) alles reparabel und auch fest und für die Zukunft dauerhaft haltbar, wenn Ihr die richtigen Materialien und vor allem die richtigen Kleber verwendet. Ich habe mich dabei vom Turbokurtla leiten und anleiten lassen und auf seine Erfahrung gebaut. Im warsten Sinne des Wortes - gebaut. Ruderer Kleber für die Holzteile untereinander bzw. Verbindung mit den Aulwänden, wenn keine direkte Wasserbelastung da ist und dann Sika für die Teile wo Wasser wirklich drankommen kann (perforierte Aluwände o.ä.). Nehmt Euch Zeit beim Reparieren, vor allem Zeit fürs Austrocknen, damit es nicht unter den neu renovierten Flächen weitergammelt! Die Arbeit will man nämlich wirklich nur 1x machen.
Für das Wasser in der Rücklichnähe gibt es sicher viele Ursachen. Eine könnte eine schleche Eindichtung des Rücklichtes sein. So war es auch bei mir an einigen Stellen. (a) untere Seite Rücklicht nicht richtig dicht. (b) Rücklichtscheibe ohne Gummidichtung auf Rücklicht und im Rückicht Kabeldurchführungslöcher wo das Wasser nach innen konnte.
Ich wünsche Euch beiden viel Erfolg bei den Reparaturen und laßt den Mut nicht sinken!!!
Vielleicht baut das auf: ....ich z.B. kaufe gerade ein neues altes Wohnmobil mit Wasserschaden in allen vier Ecken und einem feuchten Dachlüfter und will es reparieren und dann fahren, fahren, fahren...
Viele der Steffen
PS: Kurt vielen Dank für Deinen Verweis auf einen eigenen Thread!
Gast am 14 Okt 2013 08:16:41
Moin Steffen
blaumorph hat geschrieben:Ich wünsche Euch beiden viel Erfolg bei den Reparaturen und laßt den Mut nicht sinken!!!
Das wird halt ein Problem. Hab meinen Zimmerer-Gesellenbrief wieder der Handwerkskammer zurückgegeben, denn laut dem Spezialisten hier, der wohl mal in den Weisheitstranks gefallen ist, hab ich ja keine Ahnung von Holz usw. :cry:
:lach: ;D
Ansonsten natürlich alles bestens, wohne jetzt seit fast 3 Wochen zwecks der Meisterschule im Womo (ich dusche also jeden Morgen in meinem unprofessionell und völlig falsch reparierten Bad) und mit Feuchtemesser gecheckt ist logischerweise alles perfekt, wie solls auch sonst sein :P
Trockene Christian
blaumorph am 17 Okt 2013 00:25:06
Hallo Christian, freut mich das alles bestens ist und auf Meisterschule wünsche ich Dir ´nen guten Abschluss!
...und auf den in den Weisheitstrank gefallenen Kurt kann ich nix kommen lassen; nur durch ihn und seine Hilfe gibts meinen Wagen noch...und habe viel gelernt :zustimm:
ins Ländle! Steffen
turbokurtla am 17 Okt 2013 07:51:10
christianka6cr hat geschrieben:, denn laut dem Spezialisten hier, der wohl mal in den Weisheitstranks gefallen ist, hab ich ja keine Ahnung von Holz usw. :cry:
:D :D :D
Moment Christian, nicht die Worte im Mund umdrehn. Kein Mensch hat gesagt, dass Du nix von Holz verstehst.
Ich habe nur behauptet, dass man an solchen Fahrzeugen nicht mit solchen Mittelchen Wasserschäden bearbeitet. Wenn man sowas gscheit, dauerhaft dicht, fest und haltbar machen will, dann sollte man dies genauso machen wie es die Hersteller selbst tun und auch deren Kleber, Dichtmittel und alle anderen Materialien verwenden. So ist es ganz einfach, da dreht die Maus keinen Nagel um.
Und diese Weisheit habe ich nicht wegen dem Zaubertrank :wink: , sondern durch jahrelanges Arbeiten in einer Womo Werkstatt mit irre vielen Reparaturen von Unfällen und Wasserschäden und den dazugehörigen Seminaren in den Werkstätten verschiedener Hersteller.
Also nicht durch ein einmaliges Zusammenpatschen eines Wasserschadens mit verschiedensten Baumarktmittelchen. :D :D :D
Gast am 17 Okt 2013 08:25:16
Abgesehen davon, daß man das Zeug mit dem ich gearbeitet habe nicht in Baumärkten bekommt... Ordentlichen PU gibt´s eigentlich nicht mehr im freien Markt für den gewöhnlichen Heimwerker und das Sika 292i ist auch alles andere als Standardware, zumindest in meinem Umkreis hier.
Aber is ja gut, wennst meinst das ein durch PU vollflächig verklebt und (Stichwort Kältebrücke) geschlossener Sandwichaufbau Mist ist und das man nicht so hochwertiges Zeug wie 292i zum Verkleben des Sandwiches mit der Aluhaut nehmen sollte, dann ist das ja gut so. Ich mach das weiterhin (übrigens auch nicht zum ersten mal :wink: ) so wie ich das beigebracht bekommen habe weil ich weiß das es über Jahre 100% dicht und stabil ist ( sofern nicht wieder irgendein Vollhorst die Schüssel durch die Duschwanne meint festschrauben zu müssen... :cry: ) Wenn du das so gelernt hast wie du das anderen hier näherbringst, dann ist das doch klasse und dein Engagement finde ich auch super, aber zu glauben, nur deine Art ist der Weißheit letzter Schluss ist halt leicht daneben gelinde ausgedrückt.
Christian
turbokurtla am 17 Okt 2013 12:55:09
christianka6cr hat geschrieben:aber zu glauben, nur deine Art ist der Weißheit letzter Schluss ist halt leicht daneben gelinde ausgedrückt.
Es ist durchaus möglich, dass andere Kleber und Dichtmittel auch gut und teuer sind, nur stammen sie meist aus anderen Branchen. Und diese Branche oder hier die Spezialität Sandwichwände und Abdichtungen an Außenwänden verlangen ganz einfach nach branchenüblichen Materialien. Nicht umsonst arbeiten fast alle Hersteller mit gleichen oder ähnlichem Zeugs. Eben weil sie um die speziellen Anforderungen wissen. Man kann z.B. kein Holz in einem Haus mit Holz im Sandwich vergleichen. Hier herrschen andere Bedingungen. Einer der qualitativ besten Hersteller hat z.B. viele viele Jahre mit Saunahölzern, also recht weich und leicht, gearbeitet. Du würdest dies vielleicht als weiches Gelump bezeichnen, ist es aber nicht. Noch ein Beispiel. Siebdruckplatten mögen manchmal bestimmt sehr gut sein. Doch in einem Sandwich haben sie nix verloren und bewirken genau das Gegenteil weil sie durch die glatte Oberfläche keinen dauerhaft Halt bewirken. Und das ist halt mal das Wichtigste beim Sandwich. Gleiches gilt für alle anderen Materialien wie Kleber und Dichtmittel. Und genau aus diesem Grund empfehle ich hier nur branchenspezifische Sachen, weil ich aus Erfahrung weiß, dass es gut ist.
andwein am 17 Okt 2013 16:00:42
Ja, so ist es. Das gute an "Erfahrung" ist, dass man Dinge nicht nur so gemacht hat, sondern auch nach 10Jahren gesehen hat dass es richtig gemacht wurde und gehalten hat. Das schlechte an Erfahrung ist, dass es Zeit braucht sie zu sammeln und zu machen und man diese Zeit mit jungen Jahren einfach noch nicht hatte. Und deshalb immer die Diskussionen über neue Materialen und neue Verfahren. Neue Dinge, Reparturmethoden etc. sind wichtig, man kann sie ausprobieren, aber das Ergebnis sieht man halt erst in 5-10 Jahren und dann werden sie bestimmt nicht hier gepostet. Nur meine unerhebliche Meinung, Andreas
turbokurtla am 17 Okt 2013 16:27:38
Da hast Du vollkommen Recht Andreas. Auf der anderen Seite sollte man ( als Älterer ) sich natürlich auch vor neuen Dingen nicht verschließen. Es gibt durchaus z. B. neue und fantastische Kleber für alle möglichen Bereiche, die es früher einfach nicht gegeben hat. Ich erlebe das täglich im Job.
Ich verwehre mich hier im Forum nur sehr energisch, wenn manche Leute aus Gründen der Ersparnis auf billige und total falsche Produkte verweisen und diese in den höchsten Tönen loben. Ganz klar, dies war hier nicht der Fall, Christian hat ja auch betont, dass nix billiges verwendet wurde.
Ich wundere mich nur immer wieder, und das bestärkt mich in meiner Meinung, wenn ich in meine frühere Womo Werkstatt komme und sehe wie und mit was die arbeiten. Genau so wie vor knapp 15 Jahren, als ich die Firma verlassen habe. Bleche werden mit dem Ruderer geklebt, Abdichtungen nur mit Dekalin, Anpressvorrichtungen und spez. Schraubzwingen ( 3m ) werden wie früher verwendet. Interessant auch für mich, wenn ich neuere Fahrzeuge anschaue. Auch die Hersteller verwenden überwiegend noch das selbe "alte" Zeugs. Kann ja dann nicht sooo falsch sein. Kurt
Gast am 17 Okt 2013 20:24:15
Moin
Da ich ja gerade ein Jahr zwangsweise im Womo verbringen darf zwecks Meisterschule, dürfte diese Belastung dann in etwa 10-15 Jahren "Normalurlaub" entsprechen, die Berichterstattung über die Reparaturstellen kommt also in einem Jahr quasi wie im Zeitraffer. :wink:
Christian
weisi am 20 Okt 2013 22:48:34
Hallo an Alle! vielen Dank für Eure weitergeführte Diskussion über dieses Thema. Ich persönlich bin der Meinung, einmal machen, und dann richtig!!! Dann soll es an ein paar Euro fünfzig nicht scheitern!! Ich, als Neuling hier bin mir nach der Antwort von turbokurtla etwas unsicher gewesen, ob ich einen neuen thread mit meinem Wasserschadegedöhns beginnen hätte sollen, glaube aber es passt irgendwie zusammen. Wie dem auch sei, der ein oder andere wohnt jetzt erstmal dauerhaft in seinem Womo, und ich habe mit der Demontage begonnen, Bilder dieser Arbeiten kennt ihr ja wohl. Ich bin übrigens noch auf der Suche der Ursache, könnte ein undichtes Abwasserrohr gewesen sein, ggf auch die Servicklappe des WCs, denn da ist das Holz am nassesden. Werde ein Teil des Bodens erneuern und logischerweise auch den Längsbalken auf der Fahrerseite, dieser muss allerdings zu 1/3 der Gesamtlänge des Aufbaus raus! Statik? anamorph hätte da ja deswegen auch die Frage gestellt. Ich denke und hoffe dass die Wand hält. Halte euch gerne auf dem Laufenden wenn gewollt. Eric