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Wasserschäden an Wohnmobilaufbauten kommen nach den meisten Forumsberichten am häufigsten bei Dach-/Wandkonstruktionen mit Holzverstärkungen, besonders der Ecken vor. Dachluken und Dachdurchführungen als Ursache kommen auch regelmäßig vor. Die meisten betroffenen Aufbauten waren ja zum Anfang dicht und Wasser konnte erst nach vielen Jahren eindringen (oder bemerkt werden). Selbst bei holzfreien Modellen gibt es Undichtigkeiten an Verklebungen und Übergängen von Bauteilen wie Hutze, Fender u.s.w. Bei den Holzverstärkten fängt es wohl damit an, dass die Dichtmasse schlapp macht und kleinste Wassermengen eindringen. In dessen Folge das Holz in den Kanten durchfault und die Schrauben der Eckleisten keinen Halt mehr finden. Dadurch dringt noch stärken Wasser ein und den Rest kennen ja leider einige von Euch, TORF! Macht es daher nicht viel mehr Sinn anstelle von kostenpflichtigen Dichtheitskontrollen nach einem definierten Zeitraum die Eckleisten, Dachluken und etc. neu abzudichten? Immerhin trauen sich ja einige Hersteller ihren Modellen, selbst in Bauweise mit Holz, Dichtheitsgarantien von immerhin 5 Jahren mit auf den Weg zu geben. Einen Zeitraum bei dem sie offensichtlich davon ausgehen, die Kisten bleiben dicht. Warum dann nicht nach beispielsweise alle 7 Jahre Leisten ab und ordentlich mit Dekalin und Co. angreifen? Ich werde mir wohl ohnehin mal so ein Feuchtigkeitsmessgerät anschaffen, denn es wurde auch von Wasserschäden berichtet bei denen zuvor die Dichtigkeitsprüfungen ohne Befund durchgeführt wurde. Eure geschätzt Meinung würde mich interessieren. Ich kenne einen Hersteller, der zumindest bei Zweifeln an der dauerhaften Dichtigkeit eines Fensters dieses mal eben ausbaut, neu abdichtet und wieder einbaut. Und das nicht nur bei einem Fenster, sondern auc´h gleich bei mehreren. Der gibt aber auch gleich 10 Jahre Garantie auf die Dcihtigkeit. Das darf man von einem Wochner der 100000 € Preisklasse ja auch erwarten, gell. In den unendlichen tiefen dieses Forums stand mal ein Artikel in dem es um eben dieses Thema ging und das viele Hersteller empfehlen nach 8-10 Jahren alle Dichtungen zu erneuern. In der Praxis wird aber ein runing System eher nicht angepackt. Liebe beobachten und schnell reagieren. Torf bildet sich ja nicht über Nacht. Sehr interessantes Thema, aber was macht man, wenn bei einem Fahrzeug, dass 4 Jahre alt ist und die jährlichen Prüfungen (150 Euronen) immer ohne beanstandungen waren und einem das Ding doch unterm Hintern fault. Habe unter Verschiedenes "Chellenger Wasserschaden" schon berichtet. Wenn ich nicht per Zufall unterm Womo gelegen hätte, weil ich Wandhalter für die Markisenstütze anbauen wollte und da auf die morschen Leisten für die Befestigung der Seitenblenden destoßen wäre, würde ich jetzt noch ruhig schlafen und erst aufwachen, wenn nach 5 Jahren die Garantie abgelaufen wäre und innen der Modergeruch hochkäme. Was ich damit sagen will ist, dass mann sich auf die Dichtigkeitsprüfung auch nicht 100% drauf verlassen kann. Die Saclage ist auch so, dass zunächst von unten auch nichts zu sehen war. Der Unterbodenschutz war unauffällig. Nur beim abkratzen einer Kleberwulzt kann das grauen zum vorschein. Ich glaube mann sollte bei jeder Gelegenheit problematische Stellen im und unter dem Fahrzeug beobachten und auch mal mit einem Schraubendreher abtasten (keine Löcher bohren). Bezüglich der Problemstellen brauch man natürlich Erfahrung, die einem nicht in die Wiege gelegt wird. Aber wenn jeder von seinen Problemen Berichtet wird ja die Erfahrung weiter gegeben das finde ich toll an diesem Forum. Alle möglichen Dichtstellen wie Fenster, Türen und Eckleisten nach einer gewissen Zeit neu einzudichten erscheint mir sehr aufwendig (Zeit und Kosten). Außerden wann ist der richtige Zeitpunkt? Es bleibt wohl ein Lottospiel, mann kann nur hoffen, dass man den einen Schaden frühgenug feststellt. Mal sehen wie es bei mir ausgeht. Ich werde Berichten. Rentner2011 (Peter)
Moin, tja ....eigentlich ist das zumindest für die Zukunft ganz einfach ..... man lässt als Kunde zukünftig ganz einfach die Holzgerippe Autos bei denen stehen die sie bauen und oder verkaufen :wink: . Kommt ja auch keiner auf die Idee die Schweller bei einem PKW aus Holz zu bauen :roll: . Klar ... auch bei einem Plastikbomber der im Boden und in den Wänden /Dach kein Holz hat ist man vor Feuchtigkeit nicht geschützt, dennoch ... der Gammel kommt da halt wesentlich später. Ein großes Problem ist glaube ich die Bauweise .... der Großteil der Hersteller stellt halt erst Möbel auf eine Bodenplatte und baut dann die Wände dagegen .... da liegt m.e. das Hauptproblem ... wie das wirklich vernünftig ohne Risiko Dicht bleiben kann konnte mir noch keiner wirklich erklären. Wir haben in den letzten 10 Jahren 3 Karmänner gehabt (alle neu) .... und alle hatten ein Wasserproblem ... entweder von außen weil bspw. irgendwelche Abläufe dicht geklebt waren oder von innen weil irgendwer beim Bau Dichtungen oder Verbindungen schlampig verarbeitet hat. Unser jetziges BiMo hat (toi toi toi ) bisher nichts von all dem, Freunde von uns haben einen 10 Jahre alten Robel und ein Wasserprob hatten die noch nie ....auch einer der Hersteller die erst eine Kabine bauen und dann Möbel rein bauen .... aus meiner Sicht das einzig vernünftige mit dem großen Nachteil, dass das nicht zu Massenprodukt preisen machbar ist und auch die Stückzahlen nur mit erheblichem Mehraufwand realisiert werden können. Dirk ich sage ja immer wenn es dicht ist sollte man nix daran machen...Dekalin/sika710 bleibt dauerhaft dicht...vorausgesetzt es wurde fachgerecht verwendet Bei Sichtfugen sieht das anders aus...diese sind Wartungsfugen ...und sollten regelmässig überprüft werden. (Schäden.. Flankenabrisse oder ähnliches lassen sich aber schwer feststellen ...wenn dann ist da meist schon Wasser eingedrungen.) Wenn eine Wartungsfuge den Eindruck macht das Materiel ist zu spröde ...oder ist durch die UV-strahlung zu sehr geschädigt ...dann sollte man diese erneuern. Die meisten Undichtigkeiten resultieren aus späteren Veränderungen (Anbauten .. Markise..Radträger usw.)
Nicht ganz richtig. Auch fachgerecht mit Dekalin angebaute Sachen werden undicht. Und zwar kommt das von den Bewegungen des Aufbaues und den Bewegungen bei Temperaturunterschieden. Egal ob mit oder ohne Holz. Kurt Hallo, noch mal der Rentner! Kann mir jemand sagen, ob das verbaute Holz, speziell im Unterbodenbereich vorab gegen Feuchtigkeitsschäden behandelt wird, bevor es verbaut wird, wie es im normalen Holzbau im Außenbereich üblich ist (Druckimpregniert od.ähnliches). Ich habe den Eindruck, nach dem was ich gesehen habe, dass hier das rohe Holz verarbeitet wird und dann noch ein minderwertiges Holz, was schon beim geringsten anflug von Feuchtigkeit sich in Torf verwandelt. Wenn ich so meine Laube, Holzverkleidungen im Außenbereich bauen würde, hätten sie sich in einem halben Jahr in nichts aufgelöst. Rentner2011 (Peter aus Hannover)
Genau aus diesem Grunde sollte jeder, der ein rollendes Fachwerkhaus auf Rädern besitzt, selber mehrmals im Jahr alle relevanten Stellen messen, an denen Wasser eindringen könnte. Wurde hier auch schon div. Male empfohlen. Es soll ja Händler geben, die bestätigen für den entsprechenden Obolus solange die Dichtigkeit, bis das Holz/Styropor WOMO aus der Garantie heraussen ist, wie oben passiert. Dann ist nicht nur der Händler aus dem Schneider, sondern auch der Hersteller und der Kunde ist der Dumme, der dann teure Reperaturen zahlen muß. Deshalb sollte mit dem Erwerb des WOMOs auch ein gutes Feuchtigkeitsmeßgerät angeschafft werden. Eine sehr informative und hilfreiche "Doktorarbeit" zu dem Thema hat "Turbokurtla" hier veröffentlicht:www.wohnmobilforum.de/w-t34471.html
Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen. :wink: Mit dem Wissen von heute hätte ich vor 7 Jahren auch lieber ein mehrere Jahre altes WOMO eines Individualherstellers gekauft, kaufen sollen, anstatt ein neues rollendes Fachwerkhaus, bei dem immer die Angst mitfährt, wann mein Feuchtigkeitsmeßgerät trotz sorgfältigster Pflege und regelmäßiger Kontrolle denn die erste Nässe im WOMO entdeckt. ja du hast recht Kurt... bei Bewegungen vom aufbau bzw. Bauteilen können auch Abdichtungen mittels Dekalin undicht werden.Deswegen verwendeten die Hersteller früher oft auch Gummi-Abdicht-leisten ...was würdest du raten...regelmässig erneuern trotz Dichtheit? oder lassen wie es ist und messen messen messen Ich habe aus einem Testbericht (RMI 2004) über einen Wochner gelesen, das dessen Hersteller ein Dach konstruiert, welches über die Seitenteile überstülpt. Es werden also keine Eckprofile benötigt und m. e. könnte nur noch aufsteigendes Wasser durch Kapilarspalten zum Problem werden. Aber gleichzeitig müsste dazu ein Ausfall der Klebeverbindungen in diesen "Überstulp " vorausgehen. So eine Technik bedeutet natürlich eine deutlich geringere Modellvielfalt im Zusammenhang mit der Aufbaulänge, wäre entsprechend teuer und bleibt gepaart mit einem verbesserten Möbelbau (Echtholz/-furnier) dem oberen Preissegment ab 100000 Euro vorbehalten. Aber auch die hochgelobten Klebeverbindungen der "Holzfreien" wie Eura, TEC, LMC, u. a. müssen ihre Langzeithaltbarkeit noch beweisen. Und ist der "Geklebte" erst einmal undicht wird es auch nicht gerade leicht, diese Klebstoffe können nur mechanisch entfernt werden, abtupfen und mit Benzin wischen war dann mal. Eigentlich führt am GFK-Monococue wie beim Silverdream oder Wingmann kein Weg vorbei. Da müssten dann die Möbel aber wieder eingebaut werden und das wird ja wieder teuer. Fazit Wasserschaden möglich bis 70000 €, Wasserschaden kaum möglich ab 70000 € :?:
Moin, wir haben ja so etwas mehrfach aus der Eura Produktion (Karmann Mobil) gehabt ....was soll ich sagen ... wir wussten um das Problem und haben daher immer sehr genau nach gesehen .... beim letzten hatten wir nur innen das Prob. .... eine Dichtung am Duschablauf (die schlampig verarbeitet war :roll: ) hat beim letzten Mobil für Ärger gesorgt ... die beiden vorher hatten den feuchten Kram von Außen und innen (4 Nasszellen in 3 Mobilen :eek: ) .... danach hatten wir den Kaffee auf und haben noch einmal richtig Geld in die Hand genommen und haben (u.a. auch wegen der elenden Klapperei) ein Mobil eines "vermeintlich besseren" Kleinserien Herstellers gekauft .... bisher ist die Reklamationsquote um gefühlt 90 % geringer als bei den Karmann Dingern. Vermutlich bin ich aber nicht der Maßstab, da ich beruflich im PKW Bau beheimatet bin :wink: Eines ist mal klar ... vermutlich ist der Erholungswert bei einem Mobil in der 30 tsd € Klasse ähnlich oder genauso hoch wie bei einem für über 100 Tsd € .... so wird es u.u, der jeweilige Eigner empfinden (das erklären mir auf jeden fall ab und an mal die Eigner dieser " Preiswert" Mobile) .... von daher gibt es kaum Argumente dagegen und jeder hat halt unterschiedliche Ansprüche. Wir für unseren Teil sind aktuell weit weg davon jemals wieder ein Mobil eines Massenherstellers der erst die Möbel und dann die Kabine baut neu zu kaufen, Holz in Wand oder Bodenaufbau sind ein weiteres Tod Kriterium ..... da können die Glasvitrinen noch so schön auf den Messen glänzen :roll: Jedes mal wenn ich wie hier im Forum lese, dass Eigner deren Mobile, die sie für viel Geld gekauft haben ein Wasserprob haben geht mir eigentlich das Messer in der Tasche auf und ich frage mich was sich die Verkäufer dieses "Gerümpels" eigentlich denken. Da werden Lebensversicherungen und Ersparnisse für die manch einer Jahre gebraucht hat ganz einfach klein gemacht .... und das mit tollen Werbeversprechen :oops: und die Kunden stehen wie hier im Forum zu lesen zum Teil nach 4 Jahren schon vor einem vergammelten Holzgerippe. Sorry ... aber mich macht das sauer ..... in der "vermeintlichen Fachpresse" liest man ja nichts davon ... die Anzeigen Lobby lässt grüßen :? Mein "Aufgerege " ändert zwar nichts an der Situation ... aber raus musste das mal. Holz und Gammel freier Dirk
Habe bei einem Hersteller gesehen(ist schon paar Jährchen her) da wurde billigstes und schon durch bläue geschädigte Latten aus Kiefernholz verbaut. Imprägnieren, gleich recht nicht KDI), wird kein Hersteller die Leisten, warum auch. Bei einem Wohnhaus in Ständerbauweise wird das Bauholz auch nicht KDI, nur kommt da kein minderwertiges Holz zum Einsatz, wie bei den meisten WoMo Herstellern, ist aber auch eine Gewichtsfrage.
danke, das hilft mir jetzt weiter. Ich hatte 3 Leckagen. Immer der gleiche Hersteller, immer die gleichen Luken. Es waren immer nur die Fantastic-Vent nach 9-12 Jahren undicht. Kann das an den Lüftervibrationen gelegen haben? Alle anderen Luken blieben dicht.
Und daher bin ich sehr misstrauisch bei Fahrzeugen die auf Flachbodenrahmen aufgebaut sind. Beim Flachbodenrahmen, die gegenüber einem konventionellen Leiterrahmen eine geringere Verwindungssteifigkeit aufweisen muss die fehlende Verwindungssteifigkeit vom Aufbau übernommen werden. Das kann, muss aber nicht funktionieren. Hängt vom Aufbauhersteller ab. Bei meinem früheren Dethleffs 6611 auf Fiat Flachbodenrahmen waren im Bereich der B-Säulen beim diagonalen Überfahren von Bodenwellen immer deutliche Knackgeräusche zu hören. Bei meinem jetzigen Dethleffs 7013 auf Sprinter mit Alkorahmen höre ich in dem Bereich nichts mehr. Ich will jetzt nicht behaupten das alle Fahrzeuge auf Flachbodenrahmen irgendwann undicht werden. Aber die Gefahr ist in meinen Augen größer. Tag Also den Rahmen würde ich nicht verantwortlich dafür machen, Verwindungen hat man so und so. Alleine der Temperaturunterschied von Winter und Sommer ist gigantisch und sorgt für starke Bewegungen, z. B. des Daches. Holz ist doch völlig egal was für eines das da drin ist, selbst blaues macht da gar nix aus. Es darf halt nur nicht nass werden. Und wenns das ist ists egal was drin ist es fault da keine Luft ran kommt. Auch imprägniertes oder Sauna Hölzer ( Fendt ) würde sehr schnell faulen. Regelmäßig Messen und beobachten und die wichtigen Stellen alle 7- 10 Jahre neu abdichten, dann ist alles gut. Kurt Moin, meine ehemaligen Mobile ("Fachwerkhäuser von Frankia") waren günstig und alt! Für mich (ohne groß was von der Materie zu verstehen) war es selbsverständlich,Fenster,Dachluken und anderes z.B. Lüfter neu abzudichten - kurz nach dem Kauf. Ist doch logisch,dass Dichtungsgummis,Dichtmittel was auch immer irgendwann mal nachlassen.20Jahre alte PKWs sind auch oft undicht.Was wollt ihr denn? Wohnmobile für 30000€ die 50 Jahre lang halten? Natürlich erwarte ich - bei Neukauf - ein lange Zeit "dichtes" Mobil.Doch je nach Nutzung verschleißt so ein Fahrzeug mehr (Wüstensafaris) oder weniger (2000km im Jahr und in Halle untergestellt).Da muß man natürlich mal Hand anlegen.Meine ehemaligen Mobile laufen noch (Bj.1986 und 1992,das 92er sogar hier im Ort) TROTZDEM es von euch so betitelte "Fachwerkhäuser" sind.Natürlich würde auch ich an die hochpreisigen Mobile höhere Ansprüche stellen. Was ist denn schlecht an Holz? Was ist denn so gut an holzfreien Aufbauten? Der Fachwerkbau ermöglicht "günstige" Mobile.So kommen viele in den Genuß eines Wohnmobils,dass sie sich sonst vielleicht nicht leisten könnten.Ein wenig Aufmerksamkeit und handwerkliches Geschick vorausgesetzt werden die Dinger 30 Jahre alt. Verglichen mit PKWs werden Wohnmobile doch in der Regel uralt. Abgesehen davon wird hier im Forum viel Wert auf Markennamen gelegt.Meine bescheidene Erfahrung sagt mir,dass alleine der Name (=Hersteller) nicht viel über die Langzeitqualitäten eines Mobils aussagt (Ausnahmen bestätigen die Regel). In meinem jetztigen (auch 20 Jahre altem) Mobil ist auch viel Holz verbaut worden.Na und? Die Dachluke im Alkoven habe im letzten Jaht erneuert(Kunststoff der alten Luke glashart).Den Lüftungspilz des Bades (kleinstes Bad ever :wink: ) habe ich neu abgedichtet.Irgendwann kommt die Dachklima dran (bin faul 8) ).SELBSTVERSTÄNDLICHKEITEN :!: Die Anregung des Threaderstellers find ich gut und richtig.Einfach mal beizeiten die Fenster usw. neu abdichten und das Mobil hält richtig lange.Kosten tun die Maßnahem auch nicht viel,wenn mans selber macht. Fred (Freund alter Wohnmobile) Auch bei den Hochpreisigen Womo´s KANN Wasser rein laufen und dann wirds, eben weil die so viel drum tun das keins reinlaufen kann, mal richtig teuer. Hatte vor Jahren mal einen Wochner im Auge. Der VK konnte keine Aussage zum Gewicht machen, ich den Wochners eine Mail geschrieben. Kam zurück "Finger weg, Zwischenboden durch" Der Besitzer war nachlässig, da hatte sich eine Seitenklappe verzogen und die machte den Zwischenboden morsch. Eine Reparatur kaum möglich! Auch ein Bimo war im Unterboden nass, auch Nachlässigkeit des Besitzers. Die Abdichtung des GFK Bodens zu den Radläufen hin war durch und so lief Wasser da rein. Oder Erinnert ihr euch noch an den schimmeligen Hehn, da wars ein Lüftungsfehler des Besitzers. Bin überzeugt davon das es noch mehr solche Beispiele gibt, sich die Besitzer ab kaum mal äussern. Immer schön Augen auf, hegen und pflegen :) frankiafred hat geschrieben:
Holz kann faulen, wenn es mit Wasser/Nässe/Feuchtigkeit in Berührung kommt, im Aufbau holzfreie WOMOs doch eher nicht. Die Individualhersteller, zumindest die meisten von ihnen, haben diese Zusammenhänge schon vor Jahrzehnten entdeckt Nicht jeder, der ein WOMO kauft, ist ein erfahrener "wohnmobilforum" Leser, eher die wenigsten, wie man hier allenthalben lesen kann. Erst, wenn die bestürzten Käufer Nässe-Schäden an ihren teuren Erwerbungen zu beklagen haben, entdecken sie, zumindest einige wenige von ihnen, dieses Forum. Und übrigens, div. Wohnmobilhersteller z.B. Franzosen und Italiener stellen schon seit vielen Jahren preiswerte und darum durchaus erschwingliche GfK Wohnmobile ohne Holz her. Und nun entdecken endlich auch die deutschen Hersteller, (LMC) das sich holzfrei besser verkaufen läßt. Andere werden garantiert folgen ! GsD, es wurde auch allerhöchste Zeit ! Moin, mir schon klar - Holz kann faulen :wink: Aber wo kein Wasser ist,ist auch keine Fäulnis. Einfach dafür sorgen das kein Wasser eindringt und schon hat man keine Probleme. Wenn ich ein "holzfreies" Mobil (welches vernünftig verarbeitet ist :!: ) zum Preis eines "Fachwerkmobils" bekommen könnte,würde ich wohl auch eher zum holzfreien tendieren - vielleicht (nach umfangreicher Recherche zum Thema holzfreier Aufbau). Den Beweis der längeren Haltbarkeit müssen die erschwinglichen Holzfreien erst noch erbringen. Besser verkaufen lässt sich ein Mobil ohne Holz gewiss (man muß sich nur mal die Kommentare hier im Forum zu "holzigen Aufbauten" durchlesen). Theoretisch würde ich den "Holzverächtern" unter Umständen sogar beipflichten,denn THEORETISCH hat man ja ein Problem weniger. Die Zukunft wird uns zeigen wie lange die Kunsstoffmobile halten. Ich persönlich mag Holz als Baustoff.Auch hält es EWIG - wenn es Trocken bleibt :wink: . Fred Also könnte an dieser Stelle das Fazit lauten. Regelmäßig den WoMoAufbau mit Feuchtigkeitsmessgerät (möglichst selbst) prüfen und falls erforderlich abdichten. Fenster, Klappen, Einbauten wie Kühligitter, Trumakamin, Wassertankstutzen und Dachluken evtl. turnusmäßig (7-10J.). Und einige brachten es schon auf den Punkt, bei einem WoMo mit höheren Alter benötigt man handwerkliche Kenntnisse und Geschick oder eine dicke Geldbörse. Ist man im Besitz der letzteren benötigt man wohl das erste nicht :P |
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