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Wir schwanken noch zwischen Italien und Frankreich. Ich höre immer wieder, dass Frankreich so teuer ist. Maut und Sprit haben ich ergoogelt. Aber ich möchte im Urlaub auch mal essen gehen. Wir sind zu viert, und wenn ich für ein einfaches Essen 25€ bezahlen muss, plus Getränke, dann macht es keinen Spaß mehr. Deswegen meine Frage, was kostet in der Regel die Kugel Eis, da Getränk zum Essen, der Cappu, und das Essen selbst. Richtwerte würden mir da helfen. Wie sieht es in den Supermärkten aus? Danke Doro In meiner Wahrnehmung ist F nicht wesentlich teurer als D. Die Autobahn brauchst Du auch nicht, auf Nationalstrassen fahren macht mir eh mehr Spass. Ich bin kein Freund von üppigen Sterne-Menüs, wir stehen auf plate de jour, kostet rd. 7-10 € und schmeckt hervorragend. Ich fand Frankreich nicht besonders teuer. Die Supermärkte waren wie hier. Es gibt Lidl und Aldi und mir sind keine besonders teuren Preise aufgefallen (ich muss allerdings gestehen, dass ich auch nicht drauf geachtet habe, war ja im Urlaub ;)) Essen gehen ist in Frankreich immer etwas aufwändiger. Es gibt normalerweise immer Menüs mit Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise (mindestens). Billig isst man, wenn man ein "Menu du jour" wählt, am besten noch Mittags. Dann ist es wirklich preiswert. Abends und à la carte ist teurer. Dafür wird man selbst in der kleinsten Dorfspelunke in einen Speisesaal geführt und bekommt ein Dreigänge-Menü :D Ausserdem kommt es sicher (wie auch in Deutschland) darauf an, wo ihr hin möchtet... In München ist Essen-Gehen sicher um einiges teuerer als in Quetschemembach-Süd. Hört sich ja schon mal besser als befürchtet an. Es soll, wenn, an den Atlantik gehen. Auf den Euro will ich im Urlaub auch nicht gucken, aber hat halt alles seine Grenzen. Hallo, die Lebenshaltungskosten hier in Frankreich sind im Schnitt unwesentlich teuerer als Deutschland. Diesel ist in der Regel an Supermarkt-, Jet- und Esso-Express Tankstellen 8 bis 15 Cent billiger als im deutschen Durchschnitt. Zu Mautgebühren kann ich nix sagen, da ich mit meinem 4,2 Tonner keine französischen Autobahnen benutze. Vorsicht, in Frankreich a la Carte Essen gehen, kann einen ganz schön erschrecken, wenn der Bon kommt und das auch in der letzten Prärie.......... Aber Plate de Jour ist schon in Ordnung oder ne Pizzabude, die meisten lecker und eigentlich preiswert... Mini Kugel Eis = 2 € :D Menüs ab 35€ Supermarches und Geant und selbst Lidl und Aldi sind teurer als in D , Beispiel Milch -> 1 l Fettarm = 1€ ALLERDINGS AN DER Cote D Azur in der Nebensaison Oktober/November
Fahrt nach Italien , da ist es wesentlich billiger vorallem Obst und Gemüse -> Riesenportion Italienisches Eis 1 € Wir fahren auch zu viert .... :mrgreen: Mit Selbstverpflegung kommt man finanziell recht gut hin. Frisch aufm Markt gekauft, oder auch im Supermarkt passen die Preise, und die Auswahl an frischen regionalen Lebensmitteln ist reichlich. Wir waren nur einmal auswärts essen, weils uns echt zu teuer war. Ist zwar schon paar Jahre her, aber bestimmt ists nicht billiger geworden. Dafür sind die Campingplätze günstiger :D Einfaches Essen? :eek: In Frankreich? Bestelle das Touristen Menü für 12 €. Selbst das schmeckt meistens besser als ein Hauptgang in Deutschland. 2 km entfernt von der Küste bekommst Du eine verzehrfertige Auster superfrisch für 1 € pro Stück und der begleitende Wein ist meistens besser aus dem Fass als die Abfüllprodukte in Flaschen hier. Ebenfalls 1 € pro o,2 Ltr, kühl, spritzig und frisch. In Florenz bekommst Du das, was man dort unter einer Pizza versteht, mit max 3 Zutaten wie Tomatensauce, Ruccola, Käse so ab etwa 7 €. Was meinst Du mit einem einfachen Essen? Currywurst-, Bolognese Pizza mit wahlweise 10 Zutaten gibt es dort nicht. Aber "einfaches Essen"? Eine italienische Roulade oder eine Saltimbocca mit feinster Weinsauce. bekommst Du für ca. 14 € zzgl. Tischwein in bester Qualität überall dort. Inkl. Zutaten. Einfaches Essen? Ja, bekommst Du dort überall. Mittlerweile deutlich preiswerter als hier bei uns. Garantiert immer schmackhaft und frisch. Vorsicht vor 12-sprachigen Speisekarten etwa in Paris und Touristenmenüs mit bunten Farben und Fotos der Speisen.... :D Dann kann man auch mal 25 € loswerden. Ich bin überzeugt, das hat sich alles gebessert, es sei denn, die Sprachbarriere besteht. Felix52 :) Hallo Doro! Mein Eindruck war immer dass Frankreich teuerer ist als Deutschland wenn man das richtig vergleicht. Wenn ich sage was Kugel Eis in San Tropez kostet und dafür noch in die Warteschlange stehen, besser nicht! Aber ist nicht überall so. Ist die Frage wohin man geht. Das zählt auch für Italien. Kann teuer sein, muß nicht. Es gibt kein Geld was man nicht ausgeben kann und dafür braucht du nicht mal Deutschland zu verlassen. Liebe Gordan :juggle:
Das halte ich für ein Gerücht. Italien hab ich nach unseren letzten Besuchen (Toscana/Umbrien, Gardasee) als unverschämt teuer in Erinnerung. Das zieht sich wie ein roter Faden durch alle Kostenfaktoren. Für Diesel haben wir außer in Norwegen noch nie mehr gezahlt. Essen gehen schlägt dem Fass den Boden aus. Fünf Riesengarnelen in etwas Olivenöl, als Vorspeise in einem 4. klassigen Restaurant für 9,50 Euro. Campingplätze zwischen 25 und 35 Euro fürs Womo und zwei Personen in der Vorsaison...... Da kann man Frankreich schon fast als "Schnäppchenland" im Vergleich bezeichnen. :D Dort ist es immer möglich in einem Bistro eine Kleinigkeit zu essen, die dann auch nur eine Kleinigkeit kostet. Viele meinen immer noch, dass es in Frankreich nur teure "Sterneküche" gibt. Das ist Unsinn. Roman Wir waren vorletztes Jahr in Frankreich (Bretange/Bordeaux/Loire-Tal und in Italien (Toskana). Ich empfand beide Länder als in ungefähr gleich teuer. CP gab es in FR von 12-30€/Nacht, SP oft sogar umsonst. Nur einer wollte 78€ (5 Sterne und Tralala) , aber das sehe ich aus Prinzip nicht ein. In Frankreich muss man allerdings etwas aufpassen, denn es gibt Restaurants und Restaurant. D.h. in völlig normalen und sehr gehobenen Preislagen. Beispiel: Große Portion frische Miesmuscheln mit Pommes und Dip (passt wirklich zusammen, obwohl ich es erst nicht glauben wollte) 9€. Tipp für Sparer: Fast alle große Supermärkte haben ein eigenes Restaurant. Die Preise für Tagesmenü sind sehr moderat (5-10€), die Qualität ist oft angenehm überraschend. Frankreich war mal sehr, sehr teuer, aber das war vor dem Euro.
das habe ich mit meinem Vergleich deutscher Metropolen/Touriziele mit Quetschemembach gemeint....und am Atlantik seid ihr diesbezüglich sicher besser aufgehoben als an der Cote Hallo Doro, die Preise im Supermarkt unterscheiden sich nicht großartig zu unseren. im Supermarkt: Baguette 400 g = ab 49 Cent 1 l Milch ca. 1,20 € Eis ist m.E. sehr teuer = 1 Kugel zwischen 1,80 bis 2,50 € Kleiner Kaffee zwischen 1,60 bis 2,10 €
kann ich nur zustimmen. Wir haben z.B. in Cherbourg am Hafen für 2 Personen: Pastis, Vorspeise, Moules du Normande (Muscheln mit Creme und Champignon), Pommes, Glas Rotwein, kleinen Kaffee unter 40 € bezahlt Wir kaufen meist regionale Produkte auf dem Markt. Viele vom linken Niederrhein Heidi Grundsätzlich verzichte ich auf Eis in Frankreich, da das sehr teuer ist. Beim Essen gehen richte ich mich nach den Preisen für ein komplettes Menu. Manchmal gibt es auch die Wahl zwischen Vorspeise und Hauptgericht oder Hauptgericht und Nachspeise. Wenn man in den Städten dort ist, wo der arbeitende Franzose Mittags Essen geht, so ist man bezüglich Preis-Leistung gut aufgehoben. Natürlich wird in Touristengegenden ordentlich aufgeschlagen, wie auch in Deutschland. Die Supermärkte bieten bei besserer Qualität der Lebensmittel auch einen etwas höheren Preis. Der Frnzose achtet gerade beim Essen auf Qualität. Benzin/Diesel Tanken nur an Supermarkttankstellen ist rund 10Cdnt Presiwerter als bei uns. Campingplätze, jedenfalls die Städtischen im Landesinneren sind unschlagbar günstig. Wohnmobilstellplätze sind auch nicht sehr teuer. Italien war i allen Bereichen, bis auf Eis, wesentlich teurer und insbesondere bei den Restaurants war es für uns immer sehr undurchsichtig was wir am Ende bezahlen mussten (Coperto, Bedienung, teilweise Fisch und Fleisch nach Gramm gerechnet) vor zwei Wochen bekam ich eine Mahnung, dass ich 2011 die Autobahngebühr nicht entrichtet hätte. (Eine Überprüfung ergab, dass tatsächlich von meiner Kreditkarte nicht abgebucht worden war.) Ich sollte mehr als das Doppelte nachzahlen. Und der Diesel ist auch viel teurer. Wohnmobilstellplatz hab ich mal 20€ für eine Nacht bezahlt (Sienna). Supermärkte sind auch nicht so einfach zu finden wie in Frankreich. All das sind meine Persönlichen Erfahrungen. Ich habe nichts gegen Italien bin aber schon francophil. Werde Trotzdem irgendwann wieder nach Italien fahren ich finde Frankreich im Vergleich ungeheuer günstig, wenn man mittags Menue de jour ißt, für circa 12 Euro, hat man die Wahl zwischen zwei Vorspeisen, zwei Hauptspeisen, zwei Nachspeisen, manchmal noch mit Wein, Wasser und Cafee, wo gibt es das in Deutschland? Wir gehen natürlich nicht in den Touristenorten, sondern in den kleinen Dörfern und Städtchen abseits der Route essen. Und die Municipal CP sind super günstig und gut.
ab sofort rechne ich im Frankreichurlaub alles in Milch um :razz: 1 l Diesel = 1,5 l Milch 7,5 l Milch = eine Schachtel Zigarretten 1 Tagesmenue = 17 l Milch oder sogar 35 l 1 CP-Übernachtung = 28 l Milch Fazit: ich nehme im nächsten Urlaub ne Kuh mit und bin alle Sorgen los :roll: Sehr kompliziert und ich sehe gerade Parallelen zum Norwegenthread. Man muss wissen, dass nicht alles so günstig ist, wie bei uns. Aber man fährt ja nicht nur wegen des Essens dort hin. Aber man muss wissen, womit man rechnen muss. Nur mal als Beispiel: Schokoladenosterhasen gibts bei uns für 1 € . Die Franzosen haben aus den Supermärkten sündhaftteure Schokohasen rausgeschleppt, und die Kunden sahen nicht aus, als seien sie finanziell besser gestellt als wir. Wir staunten nur noch. Also legen die Franzosen andere Maßstäbe an, legen vermutlich mehr Wert auf Lebensqualität, als auf Quantität. Und ich glaub bevor eine Hausfassade für viel Geld neu angelegt wird, um mit den Nachbarn Schritt zu halten, lebt die Familie in gepflegten Möbeln und hat ordentlich was aufm Tisch und ist glücklich. Man muss bedenken, dass es nicht Deutschland ist, und kann deshalb nicht wirklich vergleichen. Aber die Grundnahrungsmittel sind alle bezahlbar. Wir haben mal locker ein Pfund Jakobsmuscheln verputzt, und es war bezahlbar. Hier daheim kauf ich mir mal 6 Stück, für mehr reicht mein Geld nicht. Peter kriegt keine :D Er mag lieber Schnitzel :D und das ist auch gut so. Im April habe ich in Palavas les Flots für 1 Kugel Eis, die nicht einmal besonders gross war, 3,50 € bezahlt! :eek: Das war mein erstes und letztes Eis in Frankreich. flanelly Dieselpreis fast immer -10 ct. als in D. deshalb fahren viele Saarländer und Pfälzer immer zu den französischen Nachbarn zum tanken. Was ich hier in Grenznähe bezüglich Supermärkten beobachte, daß die Preise kaum Unterschiede zeigen - aber halt ein anderes Warenangebot vorhanden ist - deshalb sieht man hier auch so viele Deutsche in den französischen Supermärkten in Grenznähe - wie umgekehrt viele Franzosen in den Grenznahen deutschen Supermärkten. Was die Preise in den Restaurants betrifft - man kann hüben wie drüben - teuer aber auch preiswert speisen. Beispiel das überteuerte Paris :francais: - kenne da jetzt mittlerweile mehere kostengünstige Restaurants wo man für ~ 10 € entweder Vor- und Hauptgericht oder Hauptgericht und Nachspeise bekommt, incl Getränkt. Einfach dort Essen gehen wo Pierre-Normalverbrauer auch isst. Oder auch hier - Les Routiers--> Link oder hier --> Link Hatten wir hier auch schon im Forum --> Link In der Summe gesehen, ist FR für uns nicht teurer bzw. günstiger als DE. Allein die geringeren Diesel- & SP-Kosten lassen es einem, psychologisch gesehen, günstiger erscheinen. Tipsel - du sprichst mir aus der Seele. Die Franzosen geben für Nahrungsmittel mehr aus als wir, sie bekommen in der Regel auch guten Gegenwert. In F bin ich auch schon gut essen gegangen abends - aber eben nicht jeden Tag. Manchmal tat es auch ein Picknick nach nem guten Einkauf beim Bäcker, auf dem Markt oder auch an der (klasse!) Käsetheke im Supermarkt. Ich habe wie überall auf der Welt die Wahl, wofür ich mein Geld ausgebe. Ich fand es beim Essen trotzdem entspannter als bei uns. Savoir vivre womöglich :) Ganz allgemein - überall auf der Welt leben Menschen. Und die leben da ständig. Also muss es sich ausgehen. Nur sehr wenige Länder haben ein Durchschnittseinkommen, das gravierend über dem bei uns üblichen liegt. Wenn ich mich auf die Lebensweise vor Ort einlasse, bin ich bisher überall durchgekommen. Das war dann manchmal deutlich anders als bei uns - aber darum geh ich ja auf Reisen........ Es gibt Sachen, die sind in Frankreich günstiger und andere kauft man besser bei uns. Wir sind natürlich auf Grund der Grenznähe etwas im Vorteil, da wir in beiden Einkaufswelten regelmäßig unterwegs sind. Da weiß man irgenwann genau, was man wo am besten kauft. Da ist allerdings nicht immer der Preis entscheidend, sondern bei uns meistens die Qualität und/oder die Auswahl. :wink: Grundsätzlich gilt, dass man garantiert nicht sagen kann, dass Frankreich tuerer ist als Deutschland. Roman Frankreich ist - meiner bescheidenen Meinung nach - genauso billig oder teuer wie die meisten anderen Reiseländer. Wenn ich "Kürriwuass mit Pommes Rot-Weiss" haben will, weil die Zuhause am Imbiss nur drei fuffzich kostet, darf ich mich nicht wundern, wenn es sowas in FR nur in Touristengebieten, erste Reihe, Mitte für'n Zehner gibt. Insbesondere sollte ich mich dann nicht über den geschäftstüchtigen Gastronomen aufregen sondern über meine eigene kulinarische Engstirnigkeit. Ähnliches gilt für Pizza in Spanien oder "Döner" in Italien (das außerhalb Deutschlands richtigerweise Kebab heisst). Jedes Land hat seine typischen Gerichte - klein und groß - zu moderaten Preisen. Darauf kann man sich schon vor der Reise einrichten (und einfach mal was ausprobieren: Moules Frites wie Raidy sie beschreibt sind wirklich super und kosten selten über 10 Euro) Das mit der Sprachbarriere halte ich für vorgeschoben: Ein "Sandwich" kennt jeder. Es wird in DE, ES, IT und FR nur ein bisschen anders ausgesprochen, aber überall für nur 2-5 Euro, je nach Belag, angeboten. Und ein kleiner Blick in den Reiseführer auf Seite 287ff. hält die meisten relevanten Begriffe und Redewendungen parat. Da erschließt sich auch dem eingefleischtesten Teutonen, was es mit Entree + Plat, Plat + Dessert oder Menu du Jour auf sich hat. Es erwartet niemand in FR, dass deutsche Touris flüssig parlieren können (aber über ein klein bisschen Frongsssääh freuen sie sich schon). Im Zweifel reicht die internationale Zeichensprache: Dicken Zeigefinger auf das gewünschte Gericht in der Karte richten, mit der anderen Hand ggf. die Anzahl durch heben der Finger anzeigen und mit einem freundlichen Lächeln sowas wie "sssieh wuh pläh" von sich geben. Wir haben in FR immer gespeist wie die Fürsten und "auswärts" selten über 15 Euro pro Person bezahlt. Wesentlich (!!!) günstiger als in Deutschland kommt man in FR als Selbstkocher durch: Fisch vom Fischmann im Dorf ist spottbillig (und die meisten nehmen ihn dann auch gleich aus), Brot kostet viel weniger, (französischer) Käse auch, Gemüse sowieso. Und in einer Boulangerie auf dem Land ist auch das Grillfleisch günstig und die Verkäuferin könnte sogar den Namen der Kuh aufsagen... :D Ach - ich schreib schon wieder so viel... kein Wunder ... ich könn't sofort los :cry: LJS PS: ja, natürlich kann man gerade in Frankreich auch 100 Euro und mehr pro Nase für ein Mehrgangmenü ausgeben ... wessen Gaumen hinreichend geschult ist, der gewinnt dem vielen Geld oft auch seinen kulinarischen Wert ab ... Ok, ich seh schon, die Meinungen gehen auseinander, aber nix hört sich so "schlimm" an, als wenn es nicht zu machen wäre. Wir schwanken zwischen einem hier im Forum empfohlenen Platz am Atlantik und unseren Stammcampingplatz am Gardasse ( kleiner, einfacher Platz direkt am See für auch nur 40€ für 4 Leute). Ist jetzt eher eine Grundsatzfrage, was wollen wir. Neues oder Altbekanntes. Unsere Meinung ändert sich täglich, und 4 Meinungen machen es nicht einfacher :D Doro - es wird ja nicht euer letztes Jahr mit Urlaub sein, oder? ;)
Der Atlantik ist groß. Selbst der Teil, der an Frankreich grenzt. :wink: Wo solls denn genau hingehen (Ort genügt, wenn Du den Platz für Dich behalten möchtest.... :D ) Roman Zum Beispiel, ein ganz normales Strassenrestaurant in Saintes-Maries-de-la-Mer, im Frühjahr 2013. ![]() ![]() Ewald Hier ist unsere engere Wahl: --> Link Nein, es wird nicht unser letzter Urlaub sein, aber ziemlich sicher der letzte mit beiden Kindern. Ja und? Was will uns der Lichtbildner damit sagen? Wachtelfilet mit Perigord Trüffeln als Hauptgang 23,- Euro á la carte ... Eine Flasche Wein 18,- Euro ... (das Wasser "de la Robiniere" gibt's umsonst dazu) Ein Liter Landwein 10,- Euro ... Ich war neulich in einer mitteldeutschen Mittelstadt und stand vor einem "In-Restaurant". Auf dessen Karte gab's Tüdelüt mit Täterätää nicht unter 35 Euro die Vorspeise. Weine ab 60 Euro aufwärts. 10 Meter weiter war ein anderes Restaurant, da gab's Hausmannskost ab 7,- Euro - sah von Aussen fast genauso aus. LJS
Das ist eine schöne Ecke, die Ihr Euch da rausgesucht habt. Langweilig wird es Euch dort auch nicht. Selbst die Bretagne (Quiberon) ist nur einen Tagesausflug weg. Oder die Ile de Ré. Was sagen denn die Kid´s ? Die scheinen ja in einem Alter zu sein, wo man diesbezüglich durchaus eine eigene Meinung hat. Wenn sie voraussichtlich das letzte mal mitfahren, hat ihre Stimme ja eher doppeltes Gewicht :D Roman
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich! :D Wir waren am 25.12.2012 in einem ganz normalen Strassenrestaurant in Saintes-Maries-de-la-Mer (eines der wenigen Restaurants, die an diesem Tag offen hatten) und hatten abends für 12 € ein Menü: Vorspeise Salat, Moules frites (4 versch. Saucen zur Auswahl) und ein Dessert. Sicher keine Haute-Cuisine, aber das haben wir auch nicht erwartet. Anfangs waren wir die einzigen Gäste im Restaurant, der Chef bediente selber und war sehr freundlich. Wir waren mehr als zufrieden. hallo... also ich rede jetzt nicht von der cote, sondern normandie oder bretagne und die preise sind wie hier im lidl oder aldi.. nur die produkte und die qualität ist in frankreich wesentlich besser.. sicher findet man einiges was auch hier in den regalen ist.. aber dafür gibt es sensationelle leckerchen.. also hier in deutschland leiste ich mir nicht ständig entre cote.. dort wunderbar selbst im super markt zu kaufen , muscheln fisch.. also wir reisen seit 5 jahren nur noch nach frankreich.. wir lieben das land die leute.. und essen gehen kannst du von 20 euro wie hier ... bis 150 euro pro pers es kommt immer drauf an wo!! nach oben sind bekanntlich keine grenzen.. man sagt leben wie gott in frankreich.. und es stimmt!!!! nur mit der kugel eis sind die franzosen sich einig 2.50.. wir sind aber eh keine ständig eis esser.. und wenn man mal über weihnachten und silvester in frankreich war.. bekommt das alles noch eine andere bedeutung.. und wenn man mit 50 noch mit offenem mund durch die geschäfte geht.. der absolute wahnsinn was da aufgefahren wird.. mein fazit.. preise wie hier.. nur wesentlich bessere qualität... und frischen fisch vom markt.. und allein die sind schon ein erlebnis.. und die törtchen und die baguette.. man muss es lieben erleben.. wie sagt mal.. wenn man nach frankreich fährt man weint 2 mal.. einmal wenn man kommt und einmal wenn man wieder fahren muss.. in diesem sinne..:-) also noch 8 tage und ich bin wieder in meiner 2ten heimat.....
das ist aber mehr als "schön gemalt" wir waren im letzen und in diesem Jahr 5 Monate in beiden Ländern. Daher maße ich mir an zu behaupten, dass viele der hier geschriebenen Meinung (über beide Länder) von Liebhabern der einzelnen Länder geschrieben wurden, die aber mit der Realität kaum was zu tun haben. Jeder Landesfan sucht und schreibt nur die positiven Erfahrungen und daher kann kaum eine opjektive Beurteilung zustande kommen! Jerder muss seine eigenen Erfahrungen sammeln und daraus seine Schlüsse ziehen. Oder (wie ich schon mal schrub), sich auf die Gegebenheiten vor Ort einstellen. Wer in Italien abends in Ristorante (nicht Pizzeria) geht, bekommt in der Regel ein mehrgängiges Menü und das kostet dann auch entsprechend. Da kriegen typisch deutsche Esser aber auch oft ihre Krise ("wieso gibt es da nich mal Kartoffeln zum Fleisch??") - der Lebensstil und auch der Essensstil ist eben anders. Auch in Frankreich gibt es oft mehrgängige Menüs (häufig kann man die einzelnen Bestandteile wählen) zu entsprechenden Kosten. So was kann / sollte man sich schon mal gönnen. Aber jeden Abend mach ich das nicht. Gerade wer mit dem Womo unterwegs ist, kann ja auch selber kochen. Also mischt man sich seine Welt - mal schön essen gehen (bevorzugt in netten kleinen Städtchen oder mal auf nem Weingut in passender Gegend?), mal nach Lust und Laune auf dem Markt einkaufen und selber brutzeln, mal Picknick kalt - wer in Frankreich oder Italien Probleme hat, satt zu werden, macht wirklich was falsch. In beiden Ländern ist aber die deutsche Mentalität, Essen beim Aldi / möglichst billig zu kaufen, nicht sehr verbreitet. Für mich ist das ein Teil der entsprechenden Kultur und wird darum mit"bereist" und mindestens für die Zeit des Urlaubs auch übernommen. Allein morgens der Schritt in eine Boulangerie, um ein Baguette (pur) zu kaufen, das dann während des Tages verspeist wird, ggf. mit ein paar guten Tomätchen, einem Stück Käse oder Pastete z.B. ist purer Genuss für mich. Vielleicht sollte ich auch mal erwähnen, dass speziell in Frankreich meine besten Erfahrungen in den nicht üblichen Touriregionen entstanden. Lieber Auvergne oder Champagne als Bretagne oder Côte d'Azur. Und das Pyrenäenvorland hat an vielen Stellen Fantasyqualität. Ich reise mal träumend weiter.... Ach ja, Eingangs war ja die Frage nach Italien oder Frankreich. Praktisch alles, was ich zu Frankreich geschrieben habe, gilt (zumindest galt, war leider lange nicht mehr dort) auch in Italien. Überall gibt es regionale Spezialitäten für kleines Geld, sowie Ristorantes, Trattorias und Pizzerias für jeden Geldbeutel. Die Dorfmärkte sind genauso schön und günstig (natürlich ganz anders als in FR) und es gibt fast überall große Supermärkte mit einer Auswahl und Qualität, die jedes mal dazu führt, dass ich nach dem Urlaub eine gewisse Appetitlosigkeit verspüre, wenn ich wieder bei diesem unsäglichen Edeka einkaufen muss. Und natürlich gibt's in Italien genauso viel Touristen-Nepp wie in Frankreich (vielleicht sogar noch mehr, ich weiss es nicht genau). Cappuccino zu 9,- Euro gefällig? Im Caffe Florian, Piazza San Marco, Venezia gerne auch mit einem Taubensch..., dafür vollendet serviert. Also: vom allgemeinen Preisniveau würde ich die Entscheidung France oder Italia nicht abhängig machen. (Sprit und CP/SP Preise habe ich jetzt für IT nicht aktuell im Kopf) Gegen Italien spricht für mich eher die Durchquerung einer der Alpenrepubliken, deren Bewohner ich persönlich sehr schätze, deren Umgang mit ausländischen, speziell deutschen Wohnmobilen jedoch gar nicht. Aber das ist ein gaaanz anderes Thema. LJS Tja, so sind wir Deutschen: Wir beurteilen ein Land nach den Preisen im Restaurant. Klar, wir sind ja auch die Weltmeister im Billig-Einkauf von Lebensmitteln. Wir lassen uns ja alles andrehen. Hauptsache, billig.
Da ist wirklich was dran. Die Lebensmittel in Frankreich sind meist aus eigenem Land, die Verbraucher wesentlich kritischer. Mir ist auch schon aufgefallen, dass die meisten Franzosen beim Einkauf mehr auf die Qualität achten als auf den Preis. Und sieht eine Ware nicht gut aus, dann rufen die auch oft unter Protest einen Mitarbeiter, welcher sie dann sofort entfernt. Wir kaufen sehr oft und gerne in Frankreich ein. Ganz besonders die Auswahl und Frische an Fisch und Muscheln übertrifft die Qualität der Märkte bei uns hier im Süden um Welten. Umgekehrt habe ich hier schon oft gesehen, wie Kunden eine Ware stürmen, nur weil sie billig war. Dabei hat mich aber die Qualität der Ware überhaupt nicht überzeugt. Leider fängt aber auch in Frankreich die Junk-Food Mentalität langsam aber sicher an. Der Gedanke kam mir auch schon, dass es die Liebhaber der Länder sind, die hier schwärmen :) Ist aber völlig ok, und spanmnend zu lesen. Ich fahre ja nicht das erste Mal nach Frankreich. Ich habe es geliebt. Aber das ist über 20 Jahre her. Einschließlich Schüleraustausch nach Paris. Und klar, eigentlich sollten die Kinder entscheiden ( hat den Vorteil, wenn es nicht gefällt, werden sie nicht meckern :D ). Italien wäre schon deswegen so ganz anders, weil wir dort jedes Jahr eine Menge Leute wieder treffen und viele kennen. Das macht uns auch Spaß. Es wird also nicht nur vom Land ein anderer Urlaub, sondern auch von der Art. Aber....noch sind wir nicht am Ende unserer Überlegungen. Sicher ist jedoch, dass wir nicht viel rumfahren werden, sondern auf einem Campingplatz stehen . Die Kinder müssen ins Zelt, unser Pössl geht nur im Notfall mit 4 Leuten. Das wäre in Frankreich ggf. Paris und in Italien will die Jüngste gerne noch nach Jesolo. Da kommt eh nur Stellplatz in Frage. Auf weitere Meinungen bin ich gespannt.
Diese Mentalität ist schon da! Frankreich ist z. B. für McDoof nach den USA der zweitgrösste Markt, vor Deutschland! --> Link
Ich glaube bei mir wäre da die Entscheidung schon gefallen. Das spricht ja doch fast alles für Italien. Und nächstes Jahr fahrt Ihr beiden dann, ohne den Nachwuchs und ohne Zelt, mit Eurem Pössl in die Bretagne von Stellplatz zu Stellplatz. :wink: Roman
Stell dir vor, die gehen mit allen Womos so um, auch mit den einheimischen ! Und da ist es wenigstens noch relativ günstig. Wenn du durch die Länder (A,CH) durch bist, wird es erst richtig teuer (Slo,F,I). RK Oh man, Leute: Da fahrt ihr ein Wohnmobil für 50-150T€, braucht 14-20€/100km an Sprit, zahlt 10-30€/Nacht am SP/CP und dann macht ihr so einen Aufstand wegen 10-150€ Transfergebühren. Man könnte meinen, alle WoMo-Fahrer nagen am Hungertuch. Wartet ab bis wir auch in DE auf den Autobahnen bezahlen müssen. Verkauft ihr dann euer WoMo? Es ist das Recht der Länder Gebühren zu verlangen. Alternativ geht doch fast immer auch Landstraße. In FR bin ich 3500km gefahren, davon nur 150km Autobahn, da die RN ähnlich schnell und gut sind. Österreich geht grad so gut ohne Autobahn. Wenn ich natürlich Ruck-Zuck nach Italien will, dann kostet es halt. Autobahnen bauen und pflegen ist nicht umsonst. Und Österreich hat wesentlich mehr Ausländer auf ihren Autobahnen wie wie Österreicher auf unseren. Langsam finde ich das Gejammer albern. Und ich dachte immer nur die Schwaben sind geizig. :lach: |
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