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so, liebe gemeinde, mal was von mir zur diskussion. da gibt es stellplätze, die bieten kostenfrei strom mit einer bestimten ampere-begrenzung an. an sich eine nette geste. bei manchen ist die nutzung im gesamtpreis der platznutzung enthalten. das ist auch ok. aber..... warum liebe leut, müssen manche womofahrer/innen gerade im winter soviele elektr. geräte im Womo anschliessen, so das die steckdosen kapitulieren müssen und ihre sicherungen durchbrennen? der nächste nutzer auf dem stellplatz freut sich dann besonders, wenn keine steckdose funktioniert! noch besser der geselle, der am WE neben mir stand. nachdem die erste sicherung aufgab, nutzte er die nächste steckdose, nach dem tod der sicherung dort, dann die übernächste. eine steckdose war bereits "tot" als wir ankamen, er stand bereits auf dem platz. ob sie auch zu seinen "opfern" gehörte, kann ich nicht sagen. abgefahren sind wir, als er gerade mit seinem ach so langen kabel den nächsten stromverteiler aufsuchte. ... deshalb ist es gerechter, wenn nach Verbrauch abgerechnet wird. Wer nix verbraucht, zahlt nix. Wer viel Strom zieht, zahlt alleine dafür. Ich sehe auch nicht ein, im Sommer die Klimas und im Winter die E-Patronen der anderen mitbezahlen zu müssen, nur weil Strom im Stellplatzpreis bereits enthalten, also einkalkuliert ist. Wozu macht man sich dann noch autarkt!? Wird nach Verbrauch abgerechnet, fliegen auch keine Sicherungen mehr raus, weil der Betreiber gleich mit 16 Amp absichern kann. Die niedrigen Amp.Sicherungen sollen doch nur dem übergebührlichen Verbrauch vorbeugen. Das macht keinen Sinn mehr, auch nicht aus Sicht des Betreibers, wenn nach KW abgerechnet wird. Im Gegenteil: An jeder verbauchten KW-Stunde verdient der Betreiber, und so soll es sein, damit sich die Investition bald wieder armortisiert und er Gewinne machen kann. Denn ohne Gewinne, auch aus dem Szromverkauf, verliert er schnell die Lust, uns einen schönen Platz anzubieten. :top: ...dem kannste echt nichts weiter hinzufügen sie werden nicht aussterben, die Leute die im all inklusive Hotel versuchen ihren Urlaubspreis abzuessen und zu trinken, wie auch Stellplatznutzer versuchen die Gebühren durch die Stromsäule wieder rein zu ziehen. :D Die Verbrauchsabrechnungsmöglichkeit auf Stellplätzen ist vielen Betreibern zu teuer, weil es geeichte Zählwerke sein müssen. nach verbrauch ist halt schwierig...dann kommt irgendwann mal einer und schreit...ich will ihre Eichplakette sehen. Aber Gerechter wäre es auf jeden Fall. Ich brauch zum Glück keinen zusatzstrom von aussen.
Kommt auf die Verteilersäulen an. Wenn jetzt mehrere 16A Ausgänge da sind, braucht er ein verdammt dickes Kabel dahin. Und das noch zu allen Auslässen !? Außerdem hebt das seine Grundgebühr, da die nach Anschlußwert geht und so auch die Anbindung an das Stromnetz sehr viel massiver sein muß. Insofern kann man durchaus verstehen, wenn die einzelnen Ausgänge schwächer abgesichert sind. Am letzten Platz waren 3 Sicherungen mit 16A und ca. 5-7(?) Steckdosen. Keine Ahnung, was da wie zusammengeschaltet war. Andererseits hat man doch heute fast nur noch Sicherungsautomaten. Ich habe zumindest schon lang nichts anderes mehr gesehen. RK
Nö, werden sie nicht ! Scheint irgendwie in den "Natur" zu liegen .. :? Jetzt beobachtet : ein nagelneues Womo der 200plus-Klasse - der Eigner war sich nicht zu blöd 4-mal Strom umzustecken innerhalb einem Stündchen .. bis alle Restguthaben aufgebraucht waren .. :roll: wie sonst soll er das 200plus finanzieren?
Echt schwäbisch halt - so kommt man zu was ... War's ein Schwabe? Oder hat er es nur gelernt?
irgendwer muss es ja irgendwann mal verbrauchen...das Restguthaben. :D Wie meine Oma immer sagte: "Von den Reichen kannst du das Sparen lernen!" Obwohl ich eher vermute, dass der nur die Groschen für die Raten zusammenkratzen muss. :ja: Ich würde das auch machen!! Allerdings nur an den Säulen wo man ein mögliches Restguthaben erkennen kann!
Wir Schwaben stecken unsere Watt-Lieferanten grundsätzlich in die Kabeltrommel des Stellplatznachbarn ein. Und wenn noch keiner da ist, warten wir im Dunkeln und Kalten bis einer kommt, :D Volker :wink:
War das nen Schwabe oder nen Schotte ? Ich war von Donnerstagabend bis Montagmittag in Holzminden. Jede Säule hat einen digitalen Zwischenzähler, so das man seinen Verbrauch überblicken kann. Ich habe zum Beispiel 13,99 KW/h verbraucht und dafür 8 Euronen gelöhnt. Diese Umsteckerei ist eine Unsitte, auf CP´s waren es die Klimaanlagen, auf Stellplätzen sind es die Heizlüfter und die fahrbaren Kaffeevollautomaten. Wir kamen schon auf Wohnmobilhäfen, wo wir gefragt wurden, ob wir Strom oder richtig Strom brauchen.... :roll: Waren nicht die Schwaben diejenigen, die wegen Geiz aus Schottland ausgewiesen wurden.... :D LG 16A, die normale Absicherung von Steckdosen schafft immerhin 3KW. z.b. meine Heizpatrone im Wohnwagen hat diese 3KW und ich habe sie einmal gebraucht um im Winterurlaub, bei "eingefrorenem" Gas, den Wohnwagen zu heizen. Das war aber ein Automat und ich musste alle 2 Stunden 2 Euro nachwerfen. Einmal hatte ich sie versehentlich (noch von zu Hause zum Aufheizen) auf einem Campingplatz auf Elektro stehen. Als ich das nach drei Tagen merkte, weil meine Gasflasche immer noch voll war, habe ich bei der Rezeption freiwillig 30 Euro nachgezahlt. Die Dame wunderte sich; ich wäre der erste, der so etwas gemacht hätte. Viele würden wahrscheinlich mit Strom heizen ohne das zu sagen. Ich habe einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und bin daher gegen alle All-Incl.-Angebote (Hab nicht mal ne Telefon-Flat). Es gibt zu viele Menschen, die solche Flats/All incl. ausnutzen und andere für sich zahlen lassen (z.B. Versicherungen). Abrechnung nach Verbrauch und/oder Begrenzung auf einen im Betrag mitbezahlten minimalen, begrenzten Stromverbrauch ist daher für mich sinnvoll und mittragbar. Guude! Bei unserer vergangenen Reise haben wir festgestellt, dass Stellplatzbetreiber anfangen den Stromverbrauch zu begrenzen: Damp: trotz Verbrauchsabhängiger Zahlung Absicherung mit 6 A Ilsenburg: Pauschale, Absicherung mit 3 A. Bei Bedarf kann man Zähleranschluss mit verbrauchsabhängiger Abrechnung erhalten. CU Vutschko Was ich gut finden würde wenn ein Stromkasten erfunden wird wo spätestens 30Minuten nach Ende das bezahlten Stromes der Stecker automatisch ausgeworfen wird :ja: Dieter
Nee, den Schwaben war die Überfahrt zu teuer. wie sollen wir Schwaben den sonst die Häuser zahlen wenn wir den schönen Strom verkommen lassen. Ist das nicht ein extrem exotisches Problem? In diesem Fall kommt man also an die Steckdosen heran und kann umstöpseln, aber die Sicherung kann man nicht erreichen? Oder gibt es wirklich noch irgendwo in Europa eine Stromsäule mit Schmelzsicherungen (heißen die überhaupt so?), also Sicherungen die durchbrennen und ersetzt werden müssen. Wenn ich irgendwo meine Kabeltrommel selbst anschließen konnte, dann war auch immer der Sicherungsautomat zu erreichen.
Bei Ankunft da anstecken wo noch was drauf ist....OK, aber die Reste anderer Anschlüsse absaugen....NEIN. Wenn ich das notwendig habe verkaufe ich auf der Stelle unser WOMO. :roll: So meinte ich das, ich sitze nicht mit dem Stuhl vor der Säule und warte auf das umstöpseln.
Das meinte ICH. :wink: 3 mal 16 A kann der Betreiber noch einigermaßen problemlos an eine Säule legen. (5 adriges Kabel a 2,5 mm2). Dann können sich 3 Leute anschließen. Baut er 6 A Sicherungen ein, kann er mit gleichem Kabelaufwand und Anschlussleistungsgebühren 9 Leute anschließen. 6 A reicht sogar für eine Kaffemaschine. Wer mehr Strom verheizen will, sollte Gas nehmen. Jou, bei uns gibt es umzu einen SP (Zetel, Marktham), der "umsonst" ist. Für Hunderttausende aufgehübscht. Und da beschweren sich dann die Nutzer massiv darüber, dass die kw/h mehr als einen € kostet. Übrigens: Nach meiner Erfahrung gilt das positiv auch für das Altmühltal. Ich wünsche allen Stromjägern viel Erfolg bei der Jagd nach heizlüftertauglichen Steckdosen.... :D Ich habe das mal in Köln an Silvester erlebt. Drei Mal kam der nette Pächter raus, hat die :D Sicherungen ausgewechselt. Ab 22.00 Uhr war er dann nicht mehr zu erreichen für die unbelehrbaren Stromschmarotzer. Es war sehr kalt in dieser Nacht, auch im Inneren mancher Mobile..... :D
die sicherungen oder -automaten liegen dann in einer verschlossenen box, da kommen nur autorisierte dran. Nicht immer, bei vielen sind sie auch für die Nutzer zugänglich. Was ich als empfehlenswert halte. Sei es nun das der FI auslöst oder der Schutzschalter. So kann man die Sicherung wieder einschalten und gut. Aber du hast Recht es gibt auch einige die sind hinter einer verschlossenen Tür. Udo In Lüneburg kommt ein Wohnmobilist zum Stromkasten, wackelt an seinem Stecker und betrachtet das Ganze, drückt alle Nummern durch. Er geht dann einem Kabel nach zu einem Dickschiff und klopft an der Seitenscheibe. Die wird heruntergelassen. Er sagt:" Endschuldigung, ich war eben in der Nummer 1 und habe gerade bezahlt und jetzt sind sie da drin." "Antwort: "Das muss eine Verwechslung sein." Und Scheibe geht hoch. Der Mann geht kopfschüttelnd zum Stromkasten und bezahlt. Darum haben es manche so leicht so dreist zu sein. Die einen machen es einfach und die anderen lassen es sich einfach gefallen. Christel v Vom Geld ausgeben kann man nicht Reich werden. :ja: Jou, ausser man gibt das Geld der Anderen aus, indem man Ihnen den Strom klaut. :D wenn er damit Essen in der Microwelle macht, ist es Mundraub und kein Diebstahl. :D Jou, ausser, wenn er die Mikrowelle auch geklaut hat... :D Microwelle hat ca 600 bis 800 Output, also ca 1,4 kW Eingangsleistung. Passt also zu 6 A. Wer höhere Leistung ziehen will, sollte auch dem entsprechend mehr für die Leistung (kW) neben der Arbeit (kWh) bezahlen (müssen). Daher kann ich zum Nutzen aller die 6 A Sicherung nur begrüßen. Sie macht es für alle billiger, und für einige wenige unbrauchbar, bzw. benötigt Nachdenken über sein Handeln. Ganz ähnlich die fehlende generelle Geschwindigeitsbegrenzung in Deutschland. Unsere Autobahnen müssen für GANZ WENIGE Schnellfahrer auf 250 km/h ausgebaut werden. Zahlen müssen es wir die Mehrkosten aber alle. In Spanien, bin ich gerade mal wieder gefahren, sind die Autobahnen auf ca 150 km/h ausgelegt. Kein Problem bei 120 km/h Begrenzung. Daher begrüße ich die 6 A für alle billig, statt 16 A für die wenigen Sauger, aber für alle teurer. Leider klappt es nicht die Stromheizer mit einer 6A Absicherung auszubremsen. :cry: Die Zubehörindustrie hat längst reagiert und Heizlüfter für Dauerbetrieb und niedriger Wattaufnahme im Angebot: --> Link :( Da bleibt doch nur verbrauchsabhängig zahlen und fertig, alles andere wird ausgetrickst und der Platzbetreiber doch beschissen. P.S.: Es gibt einen extra Strafbestand gegen Stromklau, wird jedenfalls härter bestraft als einfacher Diestahl: --> Link
Apropos Stromklau: Einer unserer -inzwischen ausgezogener- Mieter hatte wie-auch-immer die Kellersteckdose seines Mitmieters angezapft und ein Kabel in seinen Keller gelegt. An die eigene Steckdose, die zu seinem persönlichen Zähler führt, wollte er wohl nicht dran. Der Mitmieter zog aus, wir sanierten die ganze Bude samt Kellerraum, der Elektriker wunderte sich über das lose von diesem Stromverteiler ins Nirwana gehende Kabel und knipste es durch. So weit, so gut. Dann kam der andere Mieter aus dem Sommerurlaub, verschwand im Keller und kam grün wieder raus. Seine 7-Schubladen-Tiefkühltruhe war abgetaut. Er konnte ja nicht groß toben, hat aber ganz pikiert den Elektriker gefragt, warum er alles neu mache, das wär doch noch gut gewesen, so verursachen die neuen Leitungen nur unnötige Kosten für uns. Er konnte sich kaum beruhigen, sagte der Elektriker zu uns. Später von uns darauf angesprochen stritt der Mann alles ab und behauptete, die bösen Nachbarn hätten IHM den Strom gestohlen. Auf jeden Fall war der Mülleimer voll mit verdorbenen Lebensmitteln. Wir wissen ja nicht, wie lange er die fremde Leitung angezapft hatte, es sah auf jeden Fall so aus, als habe er einen Preis dafür gezahlt, der sich gewaschen hat. Was es alles gibt....
Ein Schwabe spart clever und nicht durch zusätzliche Anstrengung durchs Laufen. War also keiner. Andreas
Der Mundraubparagraph gilt seit 1978 nicht mehr.
Die Schwaben haben den Kupferdraht erfunden. Sie haben den Pfennig so lange gedreht.
Jou, gerade in Frankreich (Dorfplätze am Atlantik), Italien (Toskana) und auch bei manchen Umsonst SPs etwa im Altmühltal ( bei denen war sogar der Strom umsonst!) habe ich schon Absicherungen mit 4 A erlebt. Na ja, in Kroatien auch :D . Aber da war die Stromleitung oft dünner als meine Wäscheleine! Dennoch: Für ein Batterieladegerät reicht das doch allemal, oder? Felix52 :)
bei 90A-Lader könnte es eng werden. :D Du nun wieder..... :wink: Auf vielen Campingplätzen in Frankreich kan man oft wählen. 4, 6, 10A oder ähnliche Abstufungen und demnach bezahlt man dann die Strompauschale. 4A bringen aber auch nicht überall 960W. Auf einem Campingplatz in Frankreich gab es nur 210V und dann bringen 4A "nur" 810W. Beim Laden meines Elektrorollers (Ladegerät mit 1000W) habe ich grundsätzlich ein Strommessgerät zwischengeschaltet um abzulesen, wieviel der Roller verbraucht. Das Ladegerät für die Batterien ist zwischen 10 bis 90A einstellbar so dass ich mich den jeweiligen Verhältnissen auf den Campingplätzen anpassen kann. Allerdings versuche ich, immer mit möglichst wenig Strom auszukommen (300W Solarzellen). Ganz ohne geht, wenn ich einen Elektroroller mitnehme, nicht mehr. Aber wenn ich ohne Roller wegfahren, komme ich je nach Jahreszeit zwischen 4 und 7 Tage ohne Strom/Wasser/Abwasser, ohne Campingplatz oder Stellplatz aus. Bei Festivals/Städtetouren reicht mir ein normaler Parkplatz. Ich verstehe diesen ganzen Stromquatsch nicht ... also entweder man macht sein Womo autark - wir dank Solar von Frühling bis Herbst und Batteriekapazität für 3 - 4 stromlose Nächte in der übrigen Zeit, oder eben nicht. Dann hat man viel Geld gespart für das man viel Strom kaufen kann. Und Stromklau oder Steckerwechsel verstehe ich erst recht nicht und machte dies jemand bei mir, würde ich ziemlich unangenehm werden. Ganz im Gegenteil, in den Herbstferien waren wir in Großheubach Sp Bretzel ... ist inkl. Strom. War voll und es kam noch ein Womo und der Fahrer suchte nach einer freien Steckdose, die es aber nicht mehr gab. Die beiden waren langjährige Wohnmobilisten, suchten aber nun das für sie passende Womo und waren daher mit nem Mietmobil unterwegs. Wir kamen kurz ins Gespräch und sein Problem bestand darin, dass er wegen Copd so ein Gerät für die Atmung beim Schlafen benötigte dies aber nicht mit dem Wechselrichter harmonierte. Ich habe natürlich sofort unsere Steckdose geräumt und ihm überlassen. Fand ich völlig selbstverständlich auch wenn ich "unseren" Strom ja bezahlt hatte. Und abends in der Gastronomie kam er dann an unseren Tisch und schenkte uns einen Bocksbeutel des Weingutes und bedankte sich nochmal ... so macht Leben doch einfach Spaß. Hilfsbereit aber nicht aufdringlich, sich mal um die Belange anderer kümmern, locker bleiben. Warum ich diese Begebenheitheit beschrieb hat jetzt nix von Selbstbeweihräucherung sondern: Unser Nachbar war sowas von perplex von meiner Hilfsbereitschaft, fast schon überrumpelt und seine Reaktion zeigt mir eigentlich, dass solches Verhalten eben für viele wohl keine Selbstverständlichkeit zu sein scheint. Und das gibt mir echt arg zu denken ... vor allem bei dem was man in diesem Thread mal wieder so zu lesen bekommt. Da wundert einen doch wirklich nix mehr. |
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