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Hallo Zusammen, wir beabsichtigen ein Wohnmobil zu kaufen das uns soweit sehr gut gefällt. Allerdings gibt es am Dach eine weiche, ungefähr handtellergroße, Stelle. Diese fühlt sich nicht nass an und es gibt auch keinen Fleck. Auf der Außenseite ist hier genau die Dachreling befestigt. Die weiche Stelle ist quasi mitten auf dem Dach und reicht nicht bis zur Wand. Mir stellen sich drei Fragen: 1. Könnte das Feuchtigkeit sein die inzwischen getrocknet ist (ja könnte)? 2. Kann es auch sein das dies indirekt durch die Reling kommt. Sprich das diese mal zu sehr auf zug oder ähnliches belastet wurde und das Dach dadurch weich wurde?! 3. Wie tragisch ist das? Sollten wir das Fahrzeug kaufen würde ich die Reling abmontieren und neu abdichten. Außerdem natürlich die Nähe absuchen ob die mögliche Undichtigkeit ggf. wo anders her kommt/kam. Das Wohnmobil ziehe ich trotz dieses offensichtlichen Mangels in Betracht weil man meiner Meinung nach in der Preisklasse unter 10.000€ immer mit ein paar Kompromissen leben muss. In dem Fall ist das Fahrzeug für sein Alter top gepflegt, keine Macken, Beschädigungen usw. Auch der Motor klingt für mich (als Leihe) gut. Gebt mir bitte ein paar Ratschläge. PS: Ach so ist ein Hymer - die haben soweit ich weis einen speziellen PU Schaum anstelle von Styropor der sich nicht mit wasser vollsaugt?! Ich würde in einem solchen Falle unbedingt messen und/oder einen Fachmann hinzu ziehen, der sich ggf. zu den Reparaturkosten äußern könnte. geloni Hi Dnik, die weiche Stelle wird schon von Wassereinlauf über die Relingsbefestigung stammen. Ob getrocknet oder nicht, hat sich offensichtlich mindestens die Innenplatte der Decke partiell zerlegt. Welches Ausmaß der Schaden hat, ist sicherlich von Ferne schlecht zu beurteilen. Da hilft Dir sicherlich nur Fachkompetente Hilfe vor Ort, oder Preis runterhandeln und mit nem gewissen Risiko leben. Emil
In ein Feuchtigkeits- Messgerät investieren oder eins ausleihen und dann den ganzen Aufbau überprüfen, das spart Dir hinterher böse Überraschungen. Hallo, ich werde wohl morgen das Voltcraft MF-100 besorgen und dann damit testen. Hier mal ein Bild von der Stelle - man sieht nicht viel. ![]() Ok in erster Linie sieht man auch das Bild nicht ... hier von extern: ![]() Hm ... ich kann meine Beiträge leider nicht editieren. Wenn es feuchte ist (oder war) inwiefern beeinträchtigt das mich im täglichen Nutzen. Sollte es wieder trocken und dicht sein kann sich der Schaden ja nicht weiter ausdehnen und bei der kleinen Fläche sollte das auch die Stabilität des restlichen Aufbaus nicht weiter beeinflussen. Oder sehe ich das falsch? & Danke!!! Hallo Dnik, ich möchte hier dem "Experten für Wasserschäden" (User "turbokurtla") nicht vorgreifen, es fiel mir aber beim Lesen Deiner Zeilen sofort dessen geflügert Wort ein, und zwar auch bei beschriebenen Wasserschäden an der Rückwand oder am Unterboden: " Wasser kommt immer von oben"! Diesbezüglich wäre ich mit der ungeprüften Annahme höchst vorsichtig, dass wegen der bei Hymer üblichen Verwendung von PU- Schaum "keine weiteren Schäden zu erwarten wären". Deshalb gesamten Aufbau messen, auch die Rück-/ Seitenwand und den Boden. Aber Wasser sucht sich immer den Weg auch nach unten, da können sonstwo noch Schäden sein, die du so noch gar nicht wahrgenommen hast. Also, wie ein Vorschreiber schon gesagt hat, ganzes Auto durchmessen. Hier mal meine Meinung. Dieses ist genau die Stelle wo außen die Dachreling aufs Dach geschraubt ist. Es scheint ein Baujahr um die 95 zu sein. Zu der Zeit ist da oben kein Holz und kein Styropor verbaut. Also die PUAL Bauweise. --> Link Aus eigener Erfahrung weiß ich das da schon eine zu lange Schraube reicht. Bin auch wie ein Wahnsinniger mit einem Feuchtemeßgerät durchs Wohnmobil. Bei mir war es eine Schraube von einem Träger der aufs Dach geschraubt war. Diese reichte bis ins innere Holz. Und wenn diese bis in das Holz der inneren Vertäfelung reicht hast du schon deine feuchte Stelle. Diese ist aber nur innen und der PU nimmt kein Wasser auf. Da die Tapete Wasserfest ist sieht man da nicht all zuviel von. Wenn dem so ist von Außen abdichten und gut. Ist aber nur meine Bescheidene Meinung. Udo
Da wär ich mir nicht so sicher. Tag Definitiv läuft da Wasser durch und nach unten. Auch an den Metallwinkeln, die unter den Kantenleisten eingebaut sind läuft Wasser nach unten. Aus Holz sind zumindest die Dekorplatten an den Wänden. Und ... ... im Fußboden ist ganz sicher Holz verbaut. Also schau nicht nur nach oben sondern auch ganz nach unten. Kurt Da hat Kurt vollkommen recht. Ich kann ja auch immer nur aus meinen Erfahrungen mit der Hymer PUAL Bauweise reden. Der Boden ist nach alter Machart, warum auch immer, mit Holzlatten und Styropor gebaut. Soviel ich weiß auch noch bei den Modellen nach 94. Kann mich aber auch täuschen. Der PU war trocken. War schön an der Schraube vorbei bis zum Holz und das hat sich vollgesaugt. War innerhalb des Hängeschrankes und ich konnte das leicht kontrollieren. Schadstelle kreisrund geöffnet. Was man auf den Bildern so erkennen kann, ist ja nun nicht so prickelnd, ist das aber nicht am Rand sondern kreisrund(10 - 15cm) seitlich den Eckleisten. Deswegen meine Vermutung mit dem Relinghalter aus Plastik auf der Schräge. Eine Kontrolle mit Messgerät ist auf jeden Fall angebracht. Also vielen Dank für die Antworten! Die Theorie von Udo deckt sich so im großen und ganzen mit meiner. Ich hoffe das es nur leicht durch den undichten Halter der Reling rein gekommen ist. Den Halter wieder ab zu dichten sollte eigentlich keine große Herausforderung für mich sein. Immer vorrausgesetzt der Schaden beschränkt sich wirklich auf diese eine Stelle am Dach. Ich habe mir jetzt ein Messgerät gekauft (MF-100). Die Decke und die Wand ab zu messen sollte nicht das Problem sein. Aber wie und wo messe ich den Boden? Auch von innen oder eher von aussen? Der Wagen ist von 07.94. Wurde vorher kein PU Schaum genutzt oder in wiefern hat sich seit 94 die Konstruktion geändert? und Danke! Dnik
Hallo, mein erster Hymer von 1988 hatte bereits PU drin
Das ist gut, nur solltest Du damit üben, üben, üben. Den Boden kannst Du von oben und unten messen. Im Boden ist vermutl. ein umlaufendes Rahmenholz und so alle 40 cm ein schmales Querholz verbaut. Kurt Ich fahre morgen mal bei nem Händler vorbei und vermesse mal ein beliebiges Wohnmobil (ähnlicher Aufbau). Dann habe ich ggf. auch einen Vergleich. So ein Wohnmobil zu kaufen ist ja echt um längen schwieriger als ein Auto zu kaufen ... 8T€ für ein Auto das 20 Jahre alt ist und rostet würde kein Mensch ausgeben... Ich habe ein Wohnmobil besichtigt, bei dem die Dachluke undicht war/ist. Es handelt sich um einen Hymer. Ist es möglich die Dachluke zu entfernen und durch eine größere zu ersetzen? Dadurch könnte ich die nasse Stelle "einfach" wegschneiden und durch ein größeres Fenster ersetzen. Kommt darauf an wie groß die feuchte Stelle ist. Ein Midiheki deckt aber schon ganz schön was ab und ist ruck zuck eingebaut. Hm das weis ich noch nicht 100%ig. Wie sieht denn das mit der Statik aus? Kann ich da einfach so ein Heki 2 delux anstelle des kleinen Serienfensters einbauen? Das ist anstelle von 400x400mm immerhin rund 960x655mm groß. Damit kann ich aber wirklich ziemlich gut Feuchtigkeit los werden. Huhu ... ? Hat hier jemand infos oder so etwas schon mal gemacht? Turbokla? Hi Dnik, meine Meinung, bau rein das Ding. Denk nicht, dass das Dach betreffs der Statik des Fzg eine Huptrolle spielt. Bischen was am Querversteifung und Diagonallastaufnahme wird vorhanden bleiben. Die anschließende Dachtanzparty könnte man sicher in den hinteren Bereich verlegen :D Emil Ich habe bei der Aktion ein weiteres Problem festgestellt. Aufs dach ist riffelblech geklebt. Das müsste erst ab und ich habe keinen Schimmer wie ich das anstellen soll... Beim Hekieinbau einen Holzrahmen ins Dach kleben, dann hält das gut.
oh je .. das mitdem Riffelbech draufkleben ist wohl die erste Lösung bei Aiufraß und anderen Dachschäden. Sanierung Dach guggstu hier --> Link Emil Ne, bei Hymer ist das Serie. Zumindest zu der Zeit wo diese gebaut wurden. Sei froh das sie nur geklebt sind. Bei meinem hat Hymer auch noch Schrauben in die Ecken geschraubt. Die Riffelbleche sind aber nur Punktuell geklebt. Muss bei meinem auch noch das Riffelblech runtermachen. Mein Vorgänger hatte ein Trägersystem mit 16 Schrauben aufs Dach geschraubt. Will das vernünftig dicht haben auch wenn kein Wasser durch kommt. Werde es erst mal vorsichtig mit Keilen und einem Teppichmesser probieren. Wen das nicht hilft einen Schneidedraht aus dem Autoscheibenbau. Wie machen das die Profis? Udo Wenn das Warzenblech verklebt ist bekommst du es so gut wie nicht mehr runter ohne größeren Schaden anzurichten. Das mit dem Schneidedraht funktoniert auch nur bei kleineren Verklebungen. Ansonsten schneidest du nur Knochen. Ich habe es bei meinem Dach auch versucht und dann gelassen. Dann hab ich die Dachhaut komplett entfernt und aus der "kleinen Feuchtigkeit" wurde eine Generalsanierung. Das gute Stück ist nur punktuell und nicht flächig verklebt. Zumindest bei meinem Hymer. Merkt man schon beim drauf rum laufen. Werde berichten wenn es mal wärmer ist und das Wetter zuverlässiger. Da das Alu voll flächig verklebt ist sollte das mit Geduld schon gehen. Udo |
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