Gast am 24 Sep 2014 15:46:26 Lancelot hat geschrieben:Nööö ... nix abschrauben ..
1. Mach die Ablaßhähne unterm Fahrzeug alle "auf", dito alle Wasserhähne in Mittelstellung warm/kalt. 2. Laß die Wasserpumpe ein paar Mal für 10 - 20 sec laufen, bis Du hörst, daß da nur Luft drin ist 3. Jetzt pumpst Du Luft von jedem Wasserhahn in Richtung Tank/Ablaß : ein guter Luftstoß -
Wolfgang, warum Did Hähne alle offen? Dadurch entweicht doch der Druck oder? Sorry, Ihr merkt wahrscheinlich, dass ich nicht der Techniker vor dem Herrn bin :?
viking92 am 24 Sep 2014 15:49:10 KC50 hat geschrieben:Das Frostschutzventil ist vor einigen Jahren durch manuellen Ablasshahn ersetzt worden, da es wohl kaputt war.
Dann ist doch soweit alles ok. Das Dingens öffnen & alles ablassen :wink:
Gast am 24 Sep 2014 15:52:58 [quote="viking92" Dann ist doch soweit alles ok. Das Dingens öffnen & alles ablassen :wink:
[/quote]
Ja, wie Wolfgang schrieb:
Manuell bist eben DU das Frostschutzventil :D
Und nur nicht vergessen ;)
Gast am 24 Sep 2014 16:36:17 Und Wolfgang, hast Du einen Trick, dass die Verbindung Pumpe/Wasserhahn luftdicht ist?
Lancelot am 24 Sep 2014 18:06:10 ICH :?: Nööö ... Du machst Dir dazu zu viele Gedanken. Blas da einmal pro Leitung/Wasserhahn durch, damit kriegst Du evtl. vorhandene Wassersäcke aus den Leitungen. Da muß nix staubtrocken oder so sein ... :)
silent1 am 24 Sep 2014 18:14:56 Kannst auch einen aufgeblasenen Luftballon über den Wasserhahn stülpen und damit die Luft rausblasen. So hab ich es im letzten Jahr gemacht. Duschkopf mußt du dafür im Bad kurz abnehmen.
Gast am 24 Sep 2014 19:32:34 Lancelot hat geschrieben:Nööö ... Du machst Dir dazu zu viele Gedanken.
Ja so sind sie die Theoretiker ;)
silent1 am 24 Sep 2014 19:36:36 Ich meinte natürlich "das Wasser" rausblasen :wall:
Gast am 24 Sep 2014 19:42:09 silent1 hat geschrieben:Ich meinte natürlich "das Wasser" rausblasen :wall:
Lach, ist mir gar nicht aufgefallen :)
Gast am 24 Sep 2014 19:44:59 Vielen Dank an alle!
Ich werde nun folgendes machen: So lange wir nicht vor haben, bei wirklich kalter Witterung mit dem Wagen zu fahren, lasse ich es, wie es ist. Wenn wir den nicht nutzen, werde ich nach wie vor, die Wassertanks, den Boiler und die Leitungen leeren und jetzt zusätzlich die Leitungen mit der Pumpe "freiblasen".
Sollten wir uns dann mal überlegen, auch im "richtigen Winter" zu fahren, kommt ein Frostschutzventil in den Wagen.
Helmchen am 24 Sep 2014 19:55:21 Mal so am Rande: Das Frostschutzventil von Truma ist auch ein Überdruckventil. Es öffnet nicht nur bei unter 7°C sondern auch bei über 2,5 bar. Wann dieser Überdruck entstehen kann, weiß ich allerdings nicht.
Gast am 24 Sep 2014 20:04:41 Helmchen hat geschrieben:Mal so am Rande: Das Frostschutzventil von Truma ist auch ein Überdruckventil. Es öffnet nicht nur bei unter 7°C sondern auch bei über 2,5 bar. Wann dieser Überdruck entstehen kann, weiß ich allerdings nicht.
Ich dachte gerade, die Lösung gefunden zu haben. Jetzt muss ich ja schon wieder überlegen! :?
palstek am 24 Sep 2014 20:07:55 KC50 hat geschrieben:Und Wolfgang, hast Du einen Trick, dass die Verbindung Pumpe/Wasserhahn luftdicht ist?
Ich bin zwar nicht Wolfgang, da ich es aber auch so mache, kann ich dir den Trick verraten. Ich habe mir von Reimo ein Anschlussstück geholt, ich glaube, es war dieses hier: --> Link Darauf steckte ich ein kurzes Stück Gartenschlauch, das mit einer Schlauchklemme fixiert wird. Das andere Ende des Schlauches kommt ebenfalls mit einer Schlauchklemme an die Luftpumpe. Das Gewinde dieses Teil ist das gleiche wie auf der Druckseite der Shurflo-Pumpe. Ich schraube also das Wasserrohr von der Druckseite der Pumpe ab und auf diesen Adapter drauf. Fertig. Ich hätte auch lieber KEIN automatisches Frostschutzventil, weil ich selber schon früh genug merke, wann es Frost gibt. Das doofe automatische Ventil löst nämlich sehr früh aus, schon bei etwa 4-5° Plus, so dass mein Womo im Herbst schon Wasser gelassen hat, obwohl keinerlei Gefahr bestand. Frank
Gast am 24 Sep 2014 20:28:59 Helmchen hat geschrieben:Mal so am Rande: Das Frostschutzventil von Truma ist auch ein Überdruckventil. Es öffnet nicht nur bei unter 7°C sondern auch bei über 2,5 bar. Wann dieser Überdruck entstehen kann, weiß ich allerdings nicht.
Das ist wohl die Funktionsweise des Frostschutzventils: Es öffnet sich, wenn durch das Gefrieren des Wassers der Druck steigt (um ein Platzen zu verhindern).
hotdog am 24 Sep 2014 20:37:15 [quote=]
Das ist wohl die Funktionsweise des Frostschutzventils: Es öffnet sich, wenn durch das Gefrieren des Wassers der Druck steigt (um ein Platzen zu verhindern).[/quote]
Das Ventil öffnet temperaturabhängig
Gast am 24 Sep 2014 20:41:53 hotdog hat geschrieben: Das Ventil öffnet temperaturabhängig
Ich verstehe das anders: --> Link
palstek am 24 Sep 2014 22:35:18 KC50 hat geschrieben:Es öffnet sich, wenn durch das Gefrieren des Wassers der Druck steigt (um ein Platzen zu verhindern).
Sorry, aber das ist Unsinn. Wenn das Wasser erst mal friert, ist es eh zu spät für ein Frostschutzventil, denn dann kann es ja nicht mehr fließen. Das Ventil öffnet sich bei 5°, egal, ob das Leitungssystem unter Druck steht (weil die Druckpumpte aktiv ist) oder drucklos ist.
Gast am 24 Sep 2014 22:56:48 palstek hat geschrieben:Sorry, aber das ist Unsinn. Wenn das Wasser erst mal friert, ist es eh zu spät für ein Frostschutzventil, denn dann kann es ja nicht mehr fließen. Das Ventil öffnet sich bei 5°, egal, ob das Leitungssystem unter Druck steht (weil die Druckpumpte aktiv ist) oder drucklos ist.
Wie ist dann die Beschreibung von Trumm zu verstehen: "Funktion: Das Wasser wird bei Überdruck stoßweise über einen Ablaufstutzen entleert, wenn Frostgefahr besteht (bei ca. 3°C Umgebungstemperatur)." Das Zitat stammt von der oben verlinkten Trumm-Seite
emil77b am 24 Sep 2014 23:29:36 Hi KC,
was gipps denn da nicht zu verstehen :?: :?: :?: :?: Kurz über Null wird abgelassen. Wenns unter Druck steht, was ja der Normalfall wäre,stoßweise. Sonst pirselts halt drucklos, alles, raus :)
Emil
palstek am 25 Sep 2014 07:56:35 KC50 hat geschrieben:Wie ist dann die Beschreibung von Trumm zu verstehen: "Funktion: Das Wasser wird bei Überdruck stoßweise über einen Ablaufstutzen entleert, wenn Frostgefahr besteht (bei ca. 3°C Umgebungstemperatur)."
Auch bei Firmen-Websiten darf man nicht immer die korrekte Benutzung der deutschen Sprache erwarten. Es ist das gleiche Problem wie bei dem Satz "Komm wir essen Opa!". Erst durch Kommas verliert er seinen kannibalistischen Hintergrund: "Komm, wir essen, Opa!" :D In diesem Fall müsste es heißen: Das Wasser wird, bei Überdruck stoßweise, über einen Ablaufstutzen entleert, wenn Frostgefahr besteht (bei ca. 3°C Umgebungstemperatur). oder noch besser: Das Wasser wird - bei Überdruck stoßweise - über einen Ablaufstutzen entleert, wenn Frostgefahr besteht (bei ca. 3°C Umgebungstemperatur). Frank
Julia10 am 25 Sep 2014 08:13:57 Wenn Du das Fahrzeug für einige Stunden verläßt und die Heizung abstellst, benötigst Du danach um so mehr Strom um es wieder warm zu bekommen oder das Wasser zu erhitzten. Du stellst doch zu Hause auch nicht die Heizungsanlage ab, wenn Du das Haus für längere Zeit im Winter verläßt oder :?: Noch ein Gedanke, falls Du im Winter in der Nacht mal einen Stromausfall für längere Zeit hast, kann Dir durchaus, auch im Doppelboden der Frost die Leitungen sprengen. Übrigens, es gibt laut Verkäufer kein "winterfestes" Mobil. Selbst ein noch so gut isoliertes Fahrzeug friert ohne Heizung durch. Sobald Du nicht heizt, kannst Du in jedem Fahrzeug Frostschäden haben. Julia
palstek am 25 Sep 2014 08:32:20 Julia10 hat geschrieben:Wenn Du das Fahrzeug für einige Stunden verläßt und die Heizung abstellst, benötigst Du danach um so mehr Strom um es wieder warm zu bekommen oder das Wasser zu erhitzten. Du stellst doch zu Hause auch nicht die Heizungsanlage ab, wenn Du das Haus für längere Zeit im Winter verläßt oder :?:
Da muss ich leider widersprechen. Man spart während einer Heizpause tatsächlich mehr, als man für das Wiederaufheizen braucht, auch wenn das Wiederaufheizen natürlich länger dauert. <klugscheiß> Physikalische Erklärung für Interessierte: Wärmeverluste hängen direkt proportional von Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen ab. Da während einer Heizpause (oder abgesenkten Heizung) die Innentemperatur langsam sinkt, sinken auch die Verluste. Daher ist die Summe aller Verluste über die Zeit geringer, wenn nicht durchgeheizt wird, als wenn ständig geheizt wird und dadurch die Verluste ständig maximal hoch sind. Das gilt auch für zu Hause. </klugscheiß> Frank
BurnerWil am 25 Sep 2014 09:08:53 Halo Frank,
mag alles richtig sein, aber egal ob ich da ein paar Cent spare, wenn ich zum Mobil zurück komme, ist es kalt :D Da heiz ich lieber durch und komme ins warme Mobil zurück :ja:
rkopka am 25 Sep 2014 09:24:21 palstek hat geschrieben:Sorry, aber das ist Unsinn. Wenn das Wasser erst mal friert, ist es eh zu spät für ein Frostschutzventil, denn dann kann es ja nicht mehr fließen.
Das Wasser dehnt sich zwar schon ab 4°C wieder aus, allerdings dürfte das nicht für eine entsprechende Druckerhöhung reichen. Außerdem würde für einen Druckabbau ja vermutlich nur sehr wenig Wasser abgelassen, das restliche würde trotzdem einfrieren. Das sind also getrennte Anwendungen im gleichen Gerät. RK
Gast am 25 Sep 2014 09:42:30 [quote In diesem Fall müsste es heißen: Das Wasser wird, bei Überdruck stoßweise, über einen Ablaufstutzen entleert, wenn Frostgefahr besteht (bei ca. 3°C Umgebungstemperatur). oder noch besser: Das Wasser wird - bei Überdruck stoßweise - über einen Ablaufstutzen entleert, wenn Frostgefahr besteht (bei ca. 3°C Umgebungstemperatur).
Frank[/quote]
Das habe ich jetzt verstanden. Endlich kann ich auch einsehen, dass meinem Deutschlehrer die Interpunktion so am Herzen lag. :)
Das Ventil öffnet also doch rein temperaturabhängig.
Nochmals vielen Dank an alle für die Hilfe und die überraschend lebhafte Diskussion. :)
Ich werde jetzt noch Eure Diskussion über das Für und Wider des Durchheizens interessiert verfolgen (wir waren noch nicht bei Temperaturen unterwegs, bei denen sich die Frage gestellt hat).
siemueller am 25 Sep 2014 09:46:39 Hallo Klaus ! Was sind "Bögen"??
palstek am 25 Sep 2014 09:52:21 BurnerWil hat geschrieben: aber egal ob ich da ein paar Cent spare, wenn ich zum Mobil zurück komme, ist es kalt .
Klar, versteh ich und ist ja auch deine Entscheidung. Ich finde es halt wichtig zu wissen, dass man mit Durchheizen eben nicht spart. Wir fahren ja nicht im richtigen Winter, aber in der kühlen Jahreszeit. Wenn ich dann beispielsweise während einer Wanderung die Heizung für 6 Stunden ausschalte und anschließend aufheize (was bei meiner Heizung nur ein paar Minuten dauert), hält der Gasvorrat entsprechend länger, vielleicht 5 Stunden mehr (der Rest geht fürs Aufheizen drauf). rkopka hat geschrieben:Das sind also getrennte Anwendungen im gleichen Gerät.
So isses. Das Handbuch des Ventils sagt dazu: Überdruck-Sicherheitsventil Bei einem Überdruck von bis zu max. 4,5 bar (entsteht z. B. beim Aufheizen des Boilers) öffnet das FrostControl selbsttätig und entlässt den Überdruck stoßweise über einen Entleerungsstutzen ins Freie.
Manuelles Ablassventil Zum Entleeren des Wasserinhalts kann das Ablassventil manuell geöffnet werden.
Frostwächter Bei Frostgefahr (ca. 3 °C Umgebungstemperatur) öffnet das FrostControl selbsttätig und entlässt den Wasserinhalt des Boilers über einen Entleerungsstutzen ins Freie.
Nachteil des mechanischen Ventils ist aber, dass es wieder 7 Grad warm sein muss, bevor man es schließen kann. Das elektrische kann geschlossen werden, sowie die Heizung eingeschaltet ist. Frank
Lancelot am 25 Sep 2014 10:06:22 palstek hat geschrieben:Physikalische Erklärung für Interessierte: Wärmeverluste hängen direkt proportional von Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen ab.
Ja schon .. klaro .. aber : Entscheidend für die Verlustwärme ist doch auch die Isolation, nicht nur das reine Delta-T :!: Mit guter Iso wird´s deutlich länger dauern, bis "kalt" ---> Verluste sind geringer :) Du konstruierst aus den nackten Wärmeverlusten jetzt eine "Regel zum ausschalten der Heizung" ... :gruebel: Da gehört doch viel mehr rein ... und kann nur für jeden Einzelfall berechnet werden (wenn´s wirklich interessiert). Bevor aber meine Birne vom berechnen warm wird .... heiz ich lieber durch, evtl reduziere ich maßvoll ... :)
palstek am 25 Sep 2014 11:35:52 Lancelot hat geschrieben:Mit guter Iso wird´s deutlich länger dauern, bis "kalt" ---> Verluste sind geringer :)
Stimmt, aber es ändert nichts an der Tatsache an sich. Komfortaspekte lasse ich dabei natürlich außen vor. Es versteht sich von selbst, das Durchheizen komfortabler ist, man soll sich bloß nicht einbilden, dabei irgendetwas zu sparen. Und wenn in der kalten Jahreszeit durch gezieltes Absenken die Gasflasche beispielsweise 4 oder 5 Tage statt 3 Tage hält, ist dies ja auch eine Art Komfortsteigerung. Lancelot hat geschrieben:Da gehört doch viel mehr rein ... und kann nur für jeden Einzelfall berechnet werden (wenn´s wirklich interessiert).
Wenn's ganz genau sein soll, magst du Recht haben, aber auf ein bestimmtes Fahrzeug bezogen bleiben die meisten anderen Faktoren (wie Dämmung, Wärmespeicherkapazität der Einrichtung etc). identisch, daher bleibt meine Regel trotzdem gültig. Eine einfache Erklärung steht beispielsweise auch hier: --> LinkFrank
thomas56 am 25 Sep 2014 11:46:31 palstek hat geschrieben:Es versteht sich von selbst, das Durchheizen komfortabler ist, man soll sich bloß nicht einbilden, dabei irgendetwas zu sparen. Und wenn in der kalten Jahreszeit durch gezieltes Absenken die Gasflasche beispielsweise 4 oder 5 Tage statt 3 Tage hält, ist dies ja auch eine Art Komfortsteigerung.
also erstmal fahre ich nicht in den Urlaub um zu sparen! Bei den paar Gramm Gas schon gar nicht........ist mit dem Alde-Touchpanel auch viel zu aufwendig. Wer im Winter Komfort wünscht, wird das mit einem TI nur schwer schaffen. Leichter ist es mit einem vollwintertauglichem Fahrzeug, möglichst noch mit einem 200l-Gastank und den 2x11kg Flaschen.
Julia10 am 25 Sep 2014 12:52:11 Palsteg Zitat: Da muss ich leider widersprechen. Man spart während einer Heizpause tatsächlich mehr, als man für das Wiederaufheizen braucht, auch wenn das Wiederaufheizen natürlich länger dauert.
Glaube ich nicht so ganz, denn wenn ein Mobil erst mal richtig ausgekühlt ist, braucht es eine Menge Energie, um zu durchwärmen.
Im Wohnbereich wir doch auch geraten, die Heizung zu drosseln, wenn man das Haus verläßt, aber nicht auzuschalten, da der Energieverbrauch fürs hochfahren enorm ist. Und den Warmwasserboiler stelle ich ja auch nicht zu Hause aus, wenn ich das Haus verlasse oder in den Urlaub (im Winter) fahre.
Aber muss ja jeder für sich entscheiden. Meine Heizung bleibt an. Geringe Themperatur im Fahrzeug so um die 10 Grad, dann wird es schnell wieder warm, wenn ich zurück bin. Wil ja nicht 1/2 Stunde im Winter frieren, wenn ich aus der Kälte komme.
Julia
rkopka am 25 Sep 2014 13:18:33 Julia10 hat geschrieben:Da muss ich leider widersprechen. Man spart während einer Heizpause tatsächlich mehr, als man für das Wiederaufheizen braucht, auch wenn das Wiederaufheizen natürlich länger dauert.
Glaube ich nicht so ganz, denn wenn ein Mobil erst mal richtig ausgekühlt ist, braucht es eine Menge Energie, um zu durchwärmen.
Aber das Womo gibt ja auch beim Durchheizen immer Wärme ab und wegen der höheren Temperatur natürlich umso mehr. Der Energieverlust ist also auf jeden Fall höher. Ist auch eine Frage der Zeit. Das Wiederaufheizen braucht ab einem gewissen Punkt keine zusätzliche Energie mehr, da das Womo nicht kälter wird. Das Durchheizen hat einen kontinuierlichen Verbrauch. Also spätestens ab dem Punkt wo das komplette Aufheizen soviel Energie braucht, wie das Durchheizen für die bisherige Zeit, macht es keinen Sinn mehr, die Heizung laufen zu lassen. Das Abkühlen wird ja immer langsamer, je kälter es im Womo wird. D.h. der Energieverlust wird immer geringer. Also braucht das Durchheizen auf niedriger Stufe deutlich weniger Energie. Hier kommt natürlich der Komfortfaktor ins Spiel. Im Wohnbereich wir doch auch geraten, die Heizung zu drosseln, wenn man das Haus verläßt, aber nicht auzuschalten, da der Energieverbrauch fürs hochfahren enorm ist. Und den Warmwasserboiler stelle ich ja auch nicht zu Hause aus, wenn ich das Haus verlasse oder in den Urlaub (im Winter) fahre.
Nur hat das Haus ein ganz anderes Zeitverhalten. D.h. es braucht vermutlich Tage oder mehr bis es auf Außentemperatur ist. Und dann kommt ein viel wichtigerer Punkt ins Spiel für fast alle Häuser: die Installationen dürfen nicht einfrieren. Den Boiler sollte man abschalten, wenn man länger als wenige Tage unterwegs ist. Ich mache es nur nicht, weil meiner ein Nachtspeicher ist, und ich dann beim Nachhausekommen erst am nächsten Tag duschen könnte. Aber muss ja jeder für sich entscheiden. Meine Heizung bleibt an. Geringe Themperatur im Fahrzeug so um die 10 Grad, dann wird es schnell wieder warm, wenn ich zurück bin. Wil ja nicht 1/2 Stunde im Winter frieren, wenn ich aus der Kälte komme.
Auch hier kommt irgendwann der Frostschutz mit ins Spiel. Je nach Anordnung sind 10°C im Inneren ja schon viel weniger an den Leitungen. RK
BadHunter am 25 Sep 2014 13:51:21 Was das Abkühlen und Wiederaufheizen angeht ist das sicher auch eine Frage, wie gut das Womo isoliert ist. Unser Fahrzeug hat dickere Wände als die herkömmlichen Fahrzeuge, zudem eine dicke Wintertrennwand zum Fahrerhaus, das macht sich bemerkbar! Wenn wir eine Tour machen und dann mal unterwegs sind und nicht im Womo stellen wir die Heizung runter auf 16°, da springt die Heizung kaum an in der Zeit in der wir weg sind... Wenn wir zurück sind wir wieder auf 20° hochgedreht und nach kurzer Heizphase haben wir wieder unsere Wohlfühltemperatur. Wenn das Womo ungenutzt zuhause vor der Tür steht wird das Wasser komplett abgelassen, alle Hähne auf, alle Leitungen laufen leer. Zwar haben wir auch einen Frostwächter, diesen aber totgelegt, weil der irgendwann nicht richtig mehr schließen wollte... Das Womo hat ja auch einen Doppelboden, der, wenn die Heizung an ist, auch komplett beheizt ist, aber wenn es im Winter richtig kalt wird und die in der ungenutzten Phase nicht läuft ist die Innentemperatur kaum höher als die Aussentemperatur, das Womo steht halt im Freien vor dem Haus, ohne Garage oder Carport oder so... Da wir alles Wasser ablassen hatten wir so auch noch nie einen Frostschaden an der Wasseranlage.
palstek am 25 Sep 2014 13:59:12 Julia10 hat geschrieben:Glaube ich nicht so ganz, denn wenn ein Mobil erst mal richtig ausgekühlt ist, braucht es eine Menge Energie, um zu durchwärmen.
Im Wohnbereich wir doch auch geraten, die Heizung zu drosseln, wenn man das Haus verläßt, aber nicht auzuschalten, da der Energieverbrauch fürs hochfahren enorm ist.
Dies ist keine Frage des Glaubens, sondern relativ einfache Physik. Was das Hochfahren nach dem Ausschalten anbetrifft, ist der Rat, nicht auszuschalten, ein Märchen, wie auch in dem Link anschaulich erklärt wird, den ich vorhin gepostet habe. Ob Absenken oder Ausschalten, der Effekt ist der gleiche, immer wird weniger verbraucht. Ich würde aber natürlich bei eiskalten Temperaturen die Womo-Heizung auch nicht ausschalten, sondern nur mehr oder weniger stark absenken. Frank
giovannibastanza am 25 Sep 2014 14:31:02 Wenn sich Theoretiker um Ansichten streiten , dann sage ich : Mir ist es lieber in ein leicht temperiertes Womo einzusteigen und mit einem Dreh es in einer Viertelstunde mollig zu haben , das Wasser bleibt auch warm , als durch Glaubensätze gerüstet für die nächste Stunde einen kalten A ..... zu haben . Aber sicher zu sein . Es ist die Physik , weshalb ich friere . Das nur zu der angeführten Physik , die mir den Hintern nicht erwärmt . Giovanni.
palstek am 25 Sep 2014 14:48:28 Vielleicht solltest du dir eine bessere Heizung kaufen, Giovanni, wenn es bei deiner so lange dauert... :D
giovannibastanza am 25 Sep 2014 14:52:41 Ich werde deinem Rat folgen , aber ich möchte sehen , wie lange es dauert bis ein Womo richtig warm wird , wenn es ausgekühlt ist , nur so um 8-10 Grad herum war , wie Julia schrieb. Ausserdem bin ich tatsächlich gern im Warmen , Gefroren habe ich genügend .
Giovanni.
Gast am 25 Sep 2014 15:06:11 Hallo zusammen, gerne bringe ich mich nochmal in Erinnerung: Ich bin der ursprüngliche TE; auch wenn ich mich jetzt in der Diskussion nicht mehr wiederfinde :)
Wie sind bezüglich des Wiederaufheizens eigentliçh die Unterschiede zwischen Truma- und Aldeheizung?
rkopka am 25 Sep 2014 15:12:55 giovannibastanza hat geschrieben:Das nur zu der angeführten Physik , die mir den Hintern nicht erwärmt .
Die Physik ist klar. Nur nutzt das nichts. Wenn du in ein warmes Womo steigen willst, mußt du halt heizen und mehr Energie verbrauchen. Wenn wir nur sparen wollten, würden wir gar nicht mit dem Womo fahren und erst recht nicht im Winter. RK
palstek am 25 Sep 2014 15:34:51 giovannibastanza hat geschrieben:Ich werde deinem Rat folgen , aber ich möchte sehen , wie lange es dauert bis ein Womo richtig warm wird , wenn es ausgekühlt ist , nur so um 8-10 Grad herum war.
Sag dann Bescheid, wie es war, denn so weit runter würde ich es nicht kommen lassen... :D KC50 hat geschrieben:Wie sind bezüglich des Wiederaufheizens eigentliçh die Unterschiede zwischen Truma- und Aldeheizung?
Truma ist schneller, aber Alde angenehmer. Leider ist der Verlinkung eines passenden Artikels nicht erlaubt.
Jagstcamp-Widdern am 25 Sep 2014 16:24:25 ich habe die heizung immer auf 25° laufen, wegen dem bischen gas.....sauna kostet auch :ja:
michaelleo am 25 Sep 2014 23:45:56 Wenn man das Warmwasser aufheizt baut sich Druck auf. Den baut das Ventil auch ab. Kann man erkennen, wenn man sich morgens mal unters Mobil beugt, da ist oft mal ein Wasserfleck unter dem Auslauf, weil das Ventil halt kurz geöffnet hat während dem Aufheizen zum Duschen.
Das Frostschutzventil zu 60 Euro ist sicherlich billiger als eine neue Truma, die man braucht weil man irgendwann doch vergass, das Ablassventil zu öffen und überraschend eine Frostnacht kam und zufällig das Gas leer war.... Shit happens und dann hilft das Frostventil, wenigstens die teuerste Baugruppe, die Truma zu schützen. Die Leitungen und die Wasserhähne sind dann ggf. hinüber, das kostet aber weniger als die Truma.
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