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Erfahrungs/Tipps gesucht E-Bikes unterwegs laden


abenn am 01 Dez 2014 12:26:04

Hallo,
wir liebäugeln mit der Anschaffung von Pelecs bzw- E-Bikes! Da wir nicht immer (ungerne) auf Stellplätzen und fast nie auf Campingplätzen stehen, stellt siuch die Frage nach dem WIE laden der Akkus.
Momentan haben wir eine 130 Ah Gel Batterie verbaut mit 80W Solar auf dem Dach. Wechselrichter ist keiner Verbaut, aber ein (200W) wäre vorhanden.
Frage ist nun, wie lädt man/frau unterwegs, also OHNE 230V Alndstrom, seine e-Bike Akkus, loht dafür eine 2. zusätzliche Batterie (als Idee NUR für die eBikes) die dann an den 2. Ausgang des Solarreglers kommt, oder einen B2B-Lader ...

Wie habt ihr das gelöst, bzw. wie sind eure Erfahrungen?!

Danke und
Alf

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Gast am 01 Dez 2014 12:30:30

Wie sind denn bisher Eure Erfahrungen mit den 80 Wattpeak Solar zur großen 130 AH Batterie? Mir kommt das recht wenig vor.

Je nachdem wie überdimensioniert euer Laderegler ist, wäre doch das einfachste die Solarfläche zu erhöhen (auf ca. 300 Wattpeak) und die Pedelecs über Eure vorhandene Anlage zu laden? Wieviel zieht das Pedelec Ladegerät? Reichen eure 200 Watt Wechselrichter?

Liebe , (auch) Alf

edit: die pedelecs scheinen nur wenig zu ziehen: --> Link Vielleicht 50 bis 100 Watt je ...

Altmaerker39638 am 01 Dez 2014 12:33:36

Hallo, wir haben 2x80 Ah Batterien und eine 280 Wp Solar auf dem Dach. Unsere E-Bikes werden über einen WR 2-4Kw unterwegs ohne Landstrom geladen, es klappt gut. Ob der genannte WR funktionieren würde hängt von den Batterien der E-Bikes und deren Aufnahmeleistung ab. Die Batt.kapazität und Solar ist dafür m. M. ausreichend, kommt natürlich darauf an in welcher Jahreszeit die Nutzung erfolgen soll. Unsere Solarleistung reicht von April-September für Freistehen aus mit SAT usw., in der anderen zeit nur 3-5 Tage. Joachim

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xbmcg am 01 Dez 2014 12:38:40

Die Biester sind recht Stromhungrig, da wirst Du mit den 80W Solar nicht weit kommen - in der dunklen Jahreszeit schon gar nicht.
Die Bordbatterie mit 130Ah reicht ja gerade mal für das Fahrzeug, zum Laden der Pedelec Akkus wird sie sicher schnell an ihre
Grenzen stoßen.

Was sind das für Akkus und welche Ladespannung brauchen die?

Man könnte sie während der Fahrt mitladen, aber auch hier ist es eine Frage der Dauer der Reise, und wie schnell diese Akkus geladen werden,
außerdem muss ja auch noch die Bordbatterie wieder aufgeladen werden. Ohne Landstrom wird es auf Dauer, denke ich, eng.

Eine Solaranlage mir 400-500Wp könnte die Bordbatterie und die Pedelec Akkus im Sommer auf Trab halten, nur tagsüber ist man damit
unterwegs und Nachts scheint selten die Sonne... Wechsel-Akkus könnten eine Lösung sein, oder eben eine zusätzliche hohe Bordbatterie-Kapazität.

Wenn die Akkus 12V hätten, könnte man sie direkt mitladen, sonst ist wohl der Umweg über den Wechselrichter unvermeidbar, da geht aber einiges
an Energie dabei verloren.

haballes am 01 Dez 2014 12:40:49

Immer mehr Städte stellen E-Bike Ladestationen zur Verfügung. Ein kurzer Blick oder Anruf beim Fremdenverkehrsamt des Zielortes bringt Erleuchtung.
Ein häufiges Problem ist das Mitschleppen vom Ladegeräten. Eine Vereinfachung und Normung der Ladebuchsen ist echt von Nöten.

:wink: --> Link

xbmcg am 01 Dez 2014 12:42:40

Hallo Haballes, es ging ja um Laden beim Freistehen oder auf SP ohne Stromanschluss - die haben garantiert keine Pedelec Säule.

haballes am 01 Dez 2014 12:48:51

:idea: Man fährt ja mit den Rädern irgendwo hin, macht eine Stadtbesichtigung, besucht ein Museum....
Mit Solar und Wechselrichter wird es mit Sicherheit in der dunklen Jahreszeit nicht funktionieren ohne Moppelhilfe.

:wink: --> Link

reisemobil.online.cx am 01 Dez 2014 12:57:31

Hallo Alf,
es gibt einen Travel Charger von Bosch. Dank 12-Volt-Stecker kann der Akku auch im Wohnmobil geladen werden. Das kompakte Ladegerät verfügt außerdem über einen Entladeschutz für die Fahrzeugbatterie, sodass diese nicht vollständig entladen werden kann. Leider konnte ich keine Angaben über Ladezeit und Stromverbrauch finden.

Michael

reisemobil.online.cx am 01 Dez 2014 13:09:49

haballes hat geschrieben::idea: Man fährt ja mit den Rädern irgendwo hin, macht eine Stadtbesichtigung, besucht ein Museum....

Eventuell kann man beides kombinieren? Ein wenig über 12V laden, zum Beispiel bei viel Sonne oder bei der Fahrt. Dann im nächsten Ort bei der Stadtbesichtigung den Rest mit 230V nachladen.
Michael

rolf51 am 01 Dez 2014 13:57:59

Hallo Alf,

nimm ein Moppel mit, dann bist Du unabhängig und flexibel.

Acki am 01 Dez 2014 14:08:19

reisemobil.online.cx hat geschrieben:Hallo Alf,
es gibt einen Travel Charger von Bosch. Dank 12-Volt-Stecker kann der Akku auch im Wohnmobil geladen werden. Das kompakte Ladegerät verfügt außerdem über einen Entladeschutz für die Fahrzeugbatterie, sodass diese nicht vollständig entladen werden kann. Leider konnte ich keine Angaben über Ladezeit und Stromverbrauch finden.

Michael

Gibt es leider noch nicht ... Whs im Frühjahr!
Aber: Geht natürlich nur mit Boschmotor - nicht jedes E-Bike hat so einen.
Alternativ gibt es bereits den Powerbuttler, der bei 12V betrieben wird, als Ladegerät.
Ich lade noch über Verlust der Wandlung: 12V Bord --> 230V Wandler --> 37V Originalladegerät.

Man muss sich bewusst sein, dass die Bordbatterie dabei eine gehörige Portion Energie liefern muss:
Der (kleine) Bike-Akku hat: 8.7 Ah x 36 V = 313 Wh
313 Wh = 12 V x 26 Ah aus dem Bord-Akku (pro Fahrrad)
2 E-Bikes voll laden "kosten" also 52 Ah - Verlust nicht gerechnet (geschätzter Wirkungsgrad 75-80%)!

Ach ja: Ein 80Wp Solarpanel bringt in der Realität im Sommer vielleicht 3A, die Sonne scheint optimal 8h --> würde nicht einmal eine Bike-Ladung abdecken!

Gogolo am 01 Dez 2014 14:14:49

Hast du einen Bosch-Ebike-Antrieb, dann wäre das die Lösung: --> Link Hier wird die Energie ohne Umweg über einen Wechselrichtet direkt aus der Batterie entnommen.

Ich habe schon das Christkind angeschrieben, dass es mir so ein Teil unter den Baum legt... :lol: :lol: :lol:


Habe die Ehre

Gogolo

Acki am 01 Dez 2014 14:19:14

Gogolo hat geschrieben:Hast du einen Bosch-Ebike-Antrieb, dann wäre das die Lösung: --> Link Hier wird die Energie ohne Umweg über einen Wechselrichtet direkt aus der Batterie entnommen.

Ich habe schon das Christkind angeschrieben, ...

Gogolo, da hast Du doppelt Pech:

1. Ist noch nicht auf dem Markt ...

2. ....

Gogolo am 01 Dez 2014 14:26:29

Wenn die Bosch-Leute so langsam sind, dann sage ich halt dem Christkind, dass es dieses Ladegerät nehmen soll --> Link :D :D :D Das gibt es auch in einer Ausführung zum gleichzeitigen laden von zwei Akkus.


Und was den Weihnachtsmann angeht: den gibt es freilich nicht, das ist eine preussische Erfindung. Aber das Christkind, das gibt es bei uns in Bayern sehr wohl :lol: :lol: :lol:


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 01 Dez 2014 14:29:48

Saupreissn japanische!

andwein am 01 Dez 2014 14:48:16

Acki hat geschrieben:Man muss sich bewusst sein, dass die Bordbatterie dabei eine gehörige Portion Energie liefern muss:
Der (kleine) Bike-Akku hat: 8.7 Ah x 36 V = 313 Wh
2 E-Bikes voll laden "kosten" also 52 Ah - Verlust nicht gerechnet (geschätzter Wirkungsgrad 75-80%)!

So ist es!
Die Kapazität der Pedelec-Accus ist der Knackpunkt. Der große Akku hat 400W, das sind 11A, mit Ladeverlusten wird der Aufbaubatterie ca 480W entzogen, bei zwei Akkus wären es 960W. Das ist die Gesamtkapazität einer vollgeladenen 90Ah Batterie
Egal, ob Bosch einen 12V Lader anbietet, die Auflade-Leistung bleibt die gleiche. Das gleiche gilt für den Wechselrichter. Irgendwo muss ja die zu übertragende Energie gespeichert sein. Ein Solarpanel liefert vielleicht die Leistung, aber nur über den ganzen Tag verteilt. Ohne laufenden Motor oder 230V Landstrom kann man die Aufladung in der Praxis vergessen.
Andreas

Acki am 01 Dez 2014 15:04:42

andwein hat geschrieben:...
Egal, ob Bosch einen 12V Lader anbietet, die Auflade-Leistung bleibt die gleiche. Das gleiche gilt für den Wechselrichter. Irgendwo muss ja die zu übertragende Energie gespeichert sein.
...

Wichtig wäre es hier, man könnte wenigstens den Wirkungsgrad verbessern, so dass eine tüchtig bemessene Solaranlage (meine Planung für Frühjahr) und das Kraftwerk in Bezug auf den Akku (vor 2 Wochen in Dienst genommen --> Link ) einen - von allen Sorgen befreit - auch mit dem E-Bike - autark bleiben lässt.

Hier wäre möglicherweise ein Ansatz --> Link
Direktanschluss an Solaranlage (nicht über Regler!) mit z.B. zu 35V seriell geschalteten Panels (--> weniger Wandlung = besserer Wirkungsgrad = weniger Verlust)!
Aber halt (noch) nicht für Bosch-Bus ... :?

abenn am 01 Dez 2014 15:27:10

Selbst mit meinem elektrotechnischen Hintergrund verstehe ich die aufgemachten Rechnungen zum "Akkuverbrauch" nicht!?
Wenn ich zwei 10Ah Akkus, selbst mit mit den vorhandenen Verlusten, lade können doch keine 52Ah aus der Boardbatterie entnommen werden ?!

Kann mir jemand auf die Sprünge helfen bitte?

Danke und
Alf

frajop am 01 Dez 2014 16:02:14

Stimmt schon Alf. Die Spannungen sind unterschiedlich, 36Volt bei Entnahme, aber 12Volt bei Ladung über Batterie. Bei gleicher Leistung ergibt das im Strom einen Faktor 3 (ohne Verluste)

xbmcg am 01 Dez 2014 16:08:29

abenn hat geschrieben:Selbst mit meinem elektrotechnischen Hintergrund verstehe ich die aufgemachten Rechnungen zum "Akkuverbrauch" nicht!?
Wenn ich zwei 10Ah Akkus, selbst mit mit den vorhandenen Verlusten, lade können doch keine 52Ah aus der Boardbatterie entnommen werden ?!

Kann mir jemand auf die Sprünge helfen bitte...


Energieerhaltungssatz. 2*10Ah = 20Ah * 36V = 720Wh / 12V = 60Ah * 1.2 (+20% Verlust bei der Umformung durch Wärme / Leitungsverluste, elektromagnetische Felder) = 72Ah bei 12V.

Bei einer Batterie und maximal 50% Entladung (Tiefentladeschutz) braucht man eine volle 144Ah Batterie, die nach dem Laden leer ist.

abenn am 01 Dez 2014 16:08:59

Danke, das verstehe ich schon, aber ist doch eigentlich die Kapazität entscheidend ... ?
10 Ah sind 10 Ah, oder steh ich so sehr auf dem Schlauch?

:oops: :eek: :roll:

Gast am 01 Dez 2014 16:09:11

Es geht Dir beim Akku um die gespeicherte Arbeit, welche das Radel später verrichten soll.

Arbeit = Leistung mal Zeit.

Leistung = Strom mal Spannung also im Volksmund Volt mal Ampere ... VA = Watt W

Der (kleine) Bike-Akku hat: 8.7 Ah x 36 V = 313 Wh das teilst du nun durch die Spannung der Bord-Batterie: 313 Wh durch 12 volt = 26 Ah Voila!

Mit den Lade und Umformverlusten musst du dafür statt der rechnerischen 26 vielleicht rund 35 bis 40 Ah aufwenden.

Also bleibt Dir keine andere Wahl als deine Solarpanels aufzurüsten (100 Watt mehr bringen vielleicht + 6Ah je Stunde volle Sonne) und tagsüber oder bei der Fahrt zu laden.

Liebe , Alf

frajop am 01 Dez 2014 16:12:46

Die Leistung ist entscheidend
P = U * I
10Ah 12 Volt = 120Wh
10Ah 36 Volt = 360Wh

frajop am 01 Dez 2014 16:15:45

Hier gibts übrigends auch Ladegeräte für 12Volt:

--> Link


Frank

Gast am 01 Dez 2014 16:27:02

frajop hat geschrieben:Die Leistung ist entscheidend
P = U * I
10Ah 12 Volt = 120Wh
10Ah 36 Volt = 360Wh


:lol:

Liebe , Alf

P.S. ich bin nicht sicher, dass unbedingt DC/DC Wandler mit 12 Volt Eingang nötig sind, wenn der TE schon einen Wechselrichter hat. Die geringen Verluste durch das Hochtransformieren machen bei den 12/xxV Lösungen oft die Leitungs- und Kontaktwiderstände wett. Und Geld gespart mit den vorhandenen Ladegeräten ist auch nicht schlecht.

frajop am 01 Dez 2014 16:30:02

Was erheitert dich da so?


Frank

Gast am 01 Dez 2014 16:33:22

frajop hat geschrieben:Was erheitert dich da so?


Frank



Na die Leistung ist entscheidend!

Leistung ist Spannung mal Strom P = U*I
Amperestunden mal Volt sind nicht Leistung sondern Arbeit.
Arbeit ist Leistung mal Zeit W = U * I * t weil Leistung Arbeit pro Zeit ist.

Liebe , Alf

macagi am 01 Dez 2014 16:42:29

Ich habe mir gerade ein Ultramat 18 von Graupner geleistet. Ladet alles, bei 12V oder 230, mit richtig Dampf falls nötigund möglich. Jetzt muss nur noch der richtige Akkustecker dran...

frajop am 01 Dez 2014 16:59:24

Stimmt Alf, hab ich blöd geschrieben :oops:


Frank

Gast am 01 Dez 2014 17:07:05

frajop hat geschrieben:Stimmt Alf, hab ich blöd geschrieben :oops:


Frank



Nicht blöd, nur lustig!

Liebe , Alf

andwein am 01 Dez 2014 17:20:00

Acki hat geschrieben:Direktanschluss an Solaranlage (nicht über Regler!) mit z.B. zu 35V seriell geschalteten Panels (--> weniger Wandlung = besserer Wirkungsgrad = weniger Verlust)!

Aber dann hast du erst mal keine Kennlinenladung (egal welche) sondern immer die augenblickliche Solarpanelspannung, bzw. Strom. Ob das den verpackten Akkus (Wärmeableitung) gut tut??? Mein Li-Akku am Rasenmäher hat wenigstens Kühlrippen. Bei 2x 18V seriell geschalteten Panels bekommt man zwar 36V Leerlaufspannung an den Klemmen, die Spannung bricht aber sofort ein, wenn ein Strom von sagen wir mal 4A fließt (und dann wäre der Pedelec-Akku erst in 3 Stunden voll, beide Akkus erst am Ende des Sonnentages). Tja, das Leben könnte so einfach sein wenn nur die verdammte Physik nicht wäre.
Andreas

Acki am 01 Dez 2014 17:24:49

Hallo Andreas
Hast Du das Gerät "m-velo" angeschaut?
Es wurde in dieser Richtung modifiziert schon verwendet bei der "China Mission" mit Fahrrad.
Vielleicht lässt sich die Physik manchmal schon etwas biegen ... :wink:

Gast am 01 Dez 2014 17:32:39

Das blöde an der Physik ist, dass die für alle gleich ist! :lol:

Ich mein ja blos, Alf

macagi am 01 Dez 2014 20:22:14

Acki hat geschrieben:--> Link
Direktanschluss an Solaranlage (nicht über Regler!) mit z.B. zu 35V seriell geschalteten Panels (--> weniger Wandlung = besserer Wirkungsgrad = weniger Verlust)!
Aber halt (noch) nicht für Bosch-Bus ... :?


Der ist verdongelt, nicht wahr? Ich hasse diese Dinger - manchmal kommen nicht mal die Händler weiter.

Das mvelo ist schon interessant, verträgt aber nur 30V, und lädt nur mit max 2,5A, wobei bei einer Ladeleistung von 55W ein 36V Akku nur mit etwas über einem A geladen wird. Die Ladespannung ist ja über 40V....scheint mir zu wenig.

Um zum originalen Thema zurückzukommen - die Ebike Akkus schlucken schon ganz schon Energie, deswegen kommt man mit 80W Solar nirgendwo hin, es sei denn man hat den ganzen Tag sonst keine Verbraucher. Aber so ein Panel für ein Haus mit 250W kostet ja nicht mehr viel.....

Mein eigener Plan mit dem Ultramat ist zu laden während des Fahrens - der lädt nämlich mit max 20A, bei 40V immerhin noch mit 10A (abhängig davon wie man das Teil mit Strom füttert). Ein LiFePO Akku kann so was ab, und meiner wäre dann in einer Stunde voll. Ich werde das Ganze (mit Batteriedirektanschluss) aber erst im Frühjahr im Womo installieren.
Acki, bei 12V Direktanschluss zieht der Ultramat 18 40A bei 12V - deine neuen LiFePO könnten so was locker ab! Der Bosch Akku (ist das LiPo?) vielleicht eher weniger....

charlie48 am 02 Dez 2014 00:07:39

Hallo,
darf ich hier mal meine Erfahrung mit meinen 2 Pedelecs und 310Ah Solarleistung und 170 Ah Batteriekapazität beisteuern.
Nach einer Tagestour von 40 km und ca 2/3 Leistungsentnahme aus den Fahrradakkus werden die Akkus bei guter Sonneneinstrahlung zwischen Mai und September problemlos über Wechselrichter und Originalladegerät aufgeladen (Dauer ca 4 Stunden). Mit Ersatzakku (man ist ja meist in der Zeit der besten Sonneneinstrahlung unterwegs) kriegt man es auch hin dass die Batterien auch wieder ganz voll werden. Sobald die Panele zeitweise auch beschattet werden gelingt es nicht, die Batterien wieder ganz voll zu kriegen und nach 2-3 Tagen ist Schluss. Wenn keine Sonne scheint geht sowieso nichts. Letzten Sommer reichte meine Batterie/Solarkapazität bei relativ gutem Wetter aus, den/die Akkus für 1 Fahrrad ausreichend zu laden, der fürs 2. (hat eine hohe Kapazität und deshalb auch Reichweite) musste immer nach 3 Tagen bei Freunden an den Landstrom.
Muss dazu sagen, dass ich ein CPAP-Gerät verwende, das nachts ca 15 Ah verbraucht. Unser sonstiger Stromverbrauch ist aber beinahe vernachlässigbar.
Mein Fazit: Wenn man längere Zeit auf dem selben Platz steht, wird es schwierig mit den Pedelecs ohne Landstrom!

charlie48

uli644 am 02 Dez 2014 07:46:04

Wir haben 270 Ah AGMs, 380Wp Solar und unsere beiden Fahrraeder haben 36V 15Ah.

Wir laden über 1500 Wechselrichter

Wenn wir nach einer Tagestour die Akkus laden müssen wird es am nächsten Morgen mit dem Kaffee schon etwas eng.

Wenn wir von einer Tour zurückkommen ist mein Akku meist fast ganz leer, der bei meiner Frau hat noch 25%.

Damit gehen dann ca 80Ah aus den AGMs weg,.. Könnte Solar wieder laden, das Problem bei uns ist die Zeit. Wir haben morgens den höchsten Stromverbrauch ( Fön und Kaffeemaschine), da ist das laden der Fahrradakkus Abends echt ungeschickt. Nur, wenn man am nächsten Tag wieder los will kann man da ja nicht warten..

Bei uns läuft dann im Zweifel die efoy parallel zum Laden mit...

Reudelsterz am 02 Dez 2014 13:26:11

Hallo
manchmal habe ich swn Eindruck, das sich manche das Campen ganz schön schwer machen.
Warum fahrt ihr denn nicht die dadür vorgesehenen Plätze an.
Dann genügt für eine Stromversorgung ein Stromkabel, und schon ist alles geritzt.
Das mann hierfür ein paar Euro hinlegen muß, kann doch wohl nicht der Grund sein.
Die Aufrüstung des Mobils zur auktarken Aufstellung kosten ungleich viel mehr, und es dauert viele Jahre, bis die Ausgaben hierfür sich amortisieren.
Sicher gibt es für den ein oder anderen einen Grund, sich einfach irgendwo hinzustellen, wo`s nix kostet, aber letztendlich fehlen den Platzbetreibern so auch die Kunden, was zur Folge hat, das die Platzgebühren steigen.

Außerden muß ich sagen, daß es uns bisher äußerst selten gelungen ist, ein inoffiziellen Platz zu finden, wo man problemlos stehen konnte.

Alles in allem würden mich die beweggründe interessieren

Grß aus der Eifel

Acki am 02 Dez 2014 13:41:32

ät Reudelsterz

Vielleicht hast du noch nicht alle Facetten des Wohnmobilismus durchschaut!
Das Stichwort der "Mob. Freiheit" beinhaltet für jeden ein paar unterschiedliche Aspekte.
Dann spielt das Geld auch nicht die übergeordnete Rolle - insbesondere wenn es um Lebensqualität geht.
Und Lebensqualität bedeutet halt mal für jeden von uns etwas Unterschiedliches!

P.S. : Es gibt auch wunderbar gelegene - offiziell ausgeschilderte - Stellplätze, die keinen Stromanschluss haben. Und gerade diese liegen vielleicht noch in einer Gegend, die sich bestens zum biken eigenet ... :schlaumeier:

andwein am 02 Dez 2014 14:01:37

Na Ja, das Problem "Pedelec-Akku" laden ist ja nicht trivial.
Nimmt man mal die Anforderungen: zwei Akkus a 400W, nach einer Tagestour, also über Nacht (mit Original Ladegerät ca. 3 Stunden pro Akku), um am nächsten Morgen wieder starten zu können! Da hilft auch kein Solar.
Bleibt nur die Lösung Solar 1000Wp und eine genügend große Aufbaubatterie als Zusatz (mind. 200Ah, damit nur 50% Entladung). Diese Lösung ist aber gewiss nicht billig, wenn auch anderseitig verwendbar.
Also doch Landstrom! Die eleganteste Lösung ist immer noch: zwei Ersatzakkus. Die sind aber auch ganz nett teuer Einer kostet ca. 350,-€, also gesamt 700,- Steine für die Ersatzlösung.
Allerdings kann ich hier (zumindest bei 230V Landstrom), beide Laden während ich unterwegs bin.
Andreas

xbmcg am 02 Dez 2014 14:05:57

Reudelsterz hat geschrieben:...

Alles in allem würden mich die beweggründe interessieren

Grß aus der Eifel


Siehe Tröt "Was erwartet Ihr von einem Stellplatz" --> Link
und auch hier mit Thema "Moppel" --> Link

Wurde dort weit und breit diskutiert, auch Tröt zu EFOY usw....

Außerdem sind die Säulen in der Saison schnell belegt, habe oft ohne Landstrom gestanden, weil kein Anschluß mehr frei war.

reisemobil.online.cx am 02 Dez 2014 14:20:39

Aus Erfahrung kann ich zum Thema "Tipps gesucht E-Bikes unterwegs laden" noch dazu raten bei extrem langen oder Pedelectouren in den Bergen (--> Link) immer das Ladegerät mit zu nehmen. Mir ist es schon mehr mals passiert, daß ich bei extremen Touren unterwegs nachladen musste.

Hier war man auf einem Campingplatz so freundlich, den Schaltschrank dafür zu öffenen.

xbmcg am 02 Dez 2014 14:53:53

Wo-ho....

das ist aber nicht die übliche Pedelec-Lade-Steckdose, oder? Wer macht denn so was?

:respekt: :scooter:

bernierapido am 02 Dez 2014 14:54:39

Ich bin mit meinem Trailer und auch schon früher mit dem Wohnwagen immer autark gewesen, jedenfalls von April bis Oktober und im Winter wenigstens 3 Tage.
Seit (2013) ich einen Elektroroller fahre, ist das vorbei. (Gut, der fährt auch 90kmh schnell und bis zu 100km weit)
Er lädt drei Stunden lang mit 1000W. Ich hab ihn mal zur Probe an meinem Trailer (160ah LiFePo und 2000W Umformer) laden lassen. Nach 30Minuten waren aber die Kabelanschlüsse der Verteilungen und Sicherungen so heiß (90A Dauerlast), dass ich den Versuch abgebrochen habe. Nach 1h30 wäre die Batterie eh alle gewesen und mit der Sonne habe ich bei 300W Solarzellen maximum 15A Ladestrom. Da müsste 30 Stunden die Sonne scheinen, um den Roller einmal zu laden. Das ist irrwitzig, so viel Solarzellen auf dem Dach zu installieren.

Auf Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen sind Elektroanschlüsse für E-Bikes und Pedelecs noch nicht vorhanden.
Also muss ich, wenn ich den Roller mitnehme, zwangsläufig an Landstrom und das mit mindestens 5A.

Trotzdem, im November in Köln auf einem einfachen Parkplatz, waren wir drei Tage autark und sind mit dem Roller jeden Tag 25km gefahren ohne nachzuladen. Vorsichtshalber hatte ich einen Moppel dabei, aber nicht gebraucht.
In Köln gibt es zwar Elektroauto, -Roller -Fahrrad - Ladestationen (bin auch angemeldet) aber es war keine in der Nähe, weder dort, wo wir standen, noch dort, wo wir hingefahren waren.

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