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Alkoven feucht auf Liegefläche (Vordere Ecken der Fuss- und 1, 2


klaasj am 31 Jan 2015 21:48:04

Hallo liebe Gemeinde,
wir haben seit zwei Jahren ein gebrauchtes Alkoven Wohnmobil der Marke Palmowski/Baron (Baujahr: 2008) und waren bis heute Mittag auch sehr zufrieden damit.

Beim Aufräumen heute haben wir die Matratze im Alkoven etwas angehoben und mit Schrecken Feuchtigkeit in beiden hinteren Ecken (d.h. Auflagefläche über Fahrerhaus links und rechts) festgestellt. (siehe Fotos).
Am Fussende (dort wo auch das Fenster ist) ist die Auflagefläche etwa 20cm genässt/weiche und schimmelig. Am Kopfende ist es ähnlich, obwohl dort kein Fenster o.ä. ist und das finde ich etwas merkwürdig.

Ansonsten ist unser Womo top, trocken gewesen. Feuchtigkeitsmessung an verschiedenen Stellen habe ich noch nicht gemacht, möchte das aber Montag/Dienstag durchführen.

Meine Theorie:
Unser Womo steht meist etwas "schräg" auf unserer Einfahrt, d.h. entweder Fahrerhaus leicht nach vorn geneigt oder umgekehrt - je nach Einpark-Richtung. Insofern wandert bei Regen Wasser in den Alkoven-Zwischenraum zum Ducato Dach, welches ja normalerweise während der Fahrt aus den kleinen Öffnungen/Bohrungen außen auf die Windschutzscheibe bzw. links/rechts davon herausläuft. Seit einiger Zeit haben wir an den Austrittsöffnungen grüne Algen wahrgenommen.

Nun die Frage:
Könnte es sein, dass das Wasser auf dem Ducato-Fahrerhausdach (unter dem Alkovenbett) soweit angestiegen ist, dass der "See" in die Liegefläche eindringen konnte, weil das Wasser durch die Schräge Parkposition (oder Algen verstopfte Löcher) nicht abfließen konnte?

Was meint Ihr?

Viele
Jörg
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Stephan2703 am 31 Jan 2015 21:59:41

Hallo,
war das Womo öffters mal beheizt? Evtl habt ih Kondenswasser im Alkoven da dort das Warm/Kalt Gefälle am extremsten ist. Nur mal so als Gedankenspiel.
Kondenswasser kann schnell sehr viel werden. Vor allem wenn man leicht anheizt und dann wieder kalt werden lässt.

klaasj am 31 Jan 2015 22:10:08

Also wir waren 2014 diverse Male unterwegs. Im späten Frühjahr hatten wir sicherlich auch immer mal wieder die Heizung an. Ab Sommer (August) waren wir in Kroatien und hatten ab dann sicherlich keine Heizung mehr an. Das Wohnmobil steht im freien und wir haben regelmäßig alle paar Wochen dieses Mal umgesetzt bzw. einige Meter gefahren.

Da das Holz "unter" der Plastikfolie/Tapete ja z.T. echt feucht/nass wirkt (und ansonsten alles wirklich staubtrocken im Alkoven) kann ich mir Kondenswasser nicht wirklich gut vorstellen....

(Es sei allerdings angemerkt, das das Heizluftrohr in den Alkoven deaktiviert ist)...
Was mir dabei einfällt: Anfang letzten Jahres hatte ich mich schonmals gewundert, warum das Heizluftrohr welches oben im Alkoven endet, unten (unter der Sitzgruppe) einen feuchten Eindruck machte.Hatte da keine Erklärung für und hatte dieses dann verschlossen. Nicht das es da auch noch einen Zusammenhang gibt....

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Stephan2703 am 31 Jan 2015 22:27:32

ich meinte nicht die Reisen über den Sommer sondern das Abstellen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Wenn man da anheizt ohne richtig aufzuheizen mit anschließendem Lüften gibts Literweise Kondenswasser. Die Alkovenheizung würde ich an deiner Stelle wieder aktivieren da sie für Luftumwälzung sorgt. Ich habe heute unseren Knaus mit Alkoven mal aufgeheizt so richtig über 6 Stunden. Wir haben dann am Nordseedeich unseren Kaffe bei 22°C Raumtemperatur getrunken, war gemütlich. Danach waren die Fahrerhausscheiben blind vor Kondenswasser. Da kommen ganz schöne Wassermengen zusammen. Und wenn Dein Alkoven unbeheizt und unbelüftet ist kann das dort auch sein. Ist natürlich alles Theorie. Vielleicht isser auch undicht, kann man per Ferdiagnose nicht beurteilen.

Christel am 31 Jan 2015 23:00:23

Die Holländer haben zu so was immer eine Lösung.
Die alte Sisalmatte mit Kautschuk verklebt, die wir schon vor vielen, vielen Jahren in Holland gekauft haben, liegt unter der Matratze und ist etwas größer im Format. da wird jede Feuchtigkeit nach außen geleitet. Heute scheint es so was zu geben:
--> Link

Christel

klaasj am 31 Jan 2015 23:15:41

Hmmm...meint ihr wirklich dass das Kondenswasser ist?
Unter der Plastiktapete und das Holz dann so doll schimmeln kann?

Wie ich das wohl herausfinden kann...?
Kann man eigentlich generell das "Brett" der Auflagefläche herausnehmen oder zumindest hochklappen oder so? (Um mal darunter zu schauen)
Oder kommt sowas dann quasi schon fast einer Komplettzerlegung gleich? Habe gesehen dass ich im Einstiegsbereich einige Schrauben habe. An den Seiten und vorn habe ich keine Verschraubungen erkennen können....

Baer26 am 01 Feb 2015 07:29:54

es wind die beiden kältesten ecken. Ich würde auch auf Kondens tippen.

klaasj am 01 Feb 2015 08:20:25

Ok, angenommen es ist nun wirklich Kondenswasser gewesen.
Was mach ich denn nun am besten?

Erst mal Heizung für 24 Stunden voll hoch powern?
(Und dabei ein Fenster öffnen oder so?)

Und wie bekomme ich die jeweils 40qcm Ecken denn wieder repariert?
Ideen?

Beduin am 01 Feb 2015 08:56:09

Jep, voll heizen, alle Fenster auf und erst mal abwarten. Wenn alles gut abgetrocknet ist siehst ja ob sich das Holz wieder erholt, sprich hart wird. Dann musst halt nach dem Schimmel schauen!
Zur Vorbeugung, entweder Lattenrost, sieht so aus wie wenn du keinen hast? Oder diese anti Kondensmatten, Leiter unterlegen. Immer für gute Unterlüftung sorgen. Ggf auch Abstandshölzer zwischen Matratze und Wand machen.

Gast am 01 Feb 2015 09:00:19

Hallo

Wie ist die Liegefläche hin zum Dach von Ford isoliert ? Die Belüftung in den Alkoven bzw. unter den Lattenrost würde ich sofort wieder aktivieren.Wie sieht die Fläche auf der du liegst von Außen aus ? Ich würde (wenn es geht) das Übergangsstück zwischen Alkoven von Fahrerhausdach entfernen. Dort kann wärend der Fahrt Wasser rein gedrückt werden. Macht eigentlich nichts, aber wer weiss... Innen würde ich die Liegenfläche (Was ist das für Material ?) raus reißen, und mit Elektrolüfter versuchen alles trocken zu legen. Danach muß du testen ob alles dicht ist. Gartenschlauch, fahrt bei starken Regen usw.Wenn es wieder Nass ist, kommt es von Außen. Wenn es trocken ist lag wahrscheinlich der Taupunkt unter deiner Liegefäche. Wenn das so ist, solltes du die gesamte Liegefläche isolieren.

LongJohn

BadHunter am 01 Feb 2015 09:48:35

Sorry, aber bei so massiver Nässe kann ich mir nicht vorstellen dass es nur Kondenswasser ist...
Ich vermute eher, dass es irgendwo von oben kommt, an der Verbindung zwischen Dach und Wand, und dann im Stand, wenn das Womo vorn etwas tiefer steht, genau dorthin nach vorn läuft. Habe ich schon bei anderen Fahrzeugen gesehen, ist dann nur schwierig, genau zu lokalisieren wo es denn undicht ist, weil das Wasser eben nach unten und dann nach vorn läuft.

klaasj am 01 Feb 2015 10:15:02

Die Matratze lag direkt auf. Wir haben keinen Rost. Allerdings war die Matratze selbst auch nie/nicht nass. Das Womo haben wir in den letzten 3-4 kalten Wintermonaten nicht benutzt. Allerdings in der Tat auch nicht viel gelüftet oder beheizt. Steht halt draussen vor der Garage.

Soeben haber ich aber nochmals genauer nachgesehen.
Da das Holz in den Ecken sich ohnehin schon sehr weich anfühlt, habe ich die "Plastiktapete" jetzt einfach mal heruntergeknibbelt und das "Elend" in der Fussecke freigelegt. (siehe angehängte Fotos).

Das Furnier ist dort schon sehr porös/morsch und kann locker zerbröselt werden.
Darunter sieht man dann die "Kanthölzer"? die vermutlich außenraum befestigt sind und die eigentliche Bettfläche/Brett tragen?
Diese Hölzer sind zumindest in den Ecken auch recht feucht, werden aber in den Wohnraum hinein immer trockener...

An longjohn:
Wir sind schon viel bei Regen usw. gefahren, da kam wirklich nie irgendetwas durch oder so. Daher hoffe ich mal, dass es nicht eindringendem Wasser der "Ablauföffnungen" aussen liegt. Wie die Liegefläche isoliert ist, weiss ich nicht. (Das Wohnmobil ist ein NobelArt A700.) Auf dem Foto sieht man aber das Styropor o.ä.unter dem Furniert zu liegen scheint...


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Rainers1869 am 01 Feb 2015 10:35:56

Ich hatte damals auch das Problem. Ich brauchte sehr lange bis ich lokaliesieren konnte woran es liegt. Bei mir lag es am Alkovenfenster Seitlich. Da gab es bei der Fahrt einen unterdruck und das Wasser wurde angesaugt. Ich hatte ca. 5 cm hoch das Wasser stehen im Alkoven. bemerkt habe ich das an den angerostetten Schraubenköpfen. Habe dann das Dachfenster geschaut, das mein Vorgänger gewechselt hat und siehe da, es war ohne Zwangsbelüftung. Dichtung raus, alles fein säuberlichst getrocknet (2 Tage elektroheizer und normale Heizung mit vollgas). Zusätzlich hatte ich noch eine Regenrinne von oben um das Alkovenfenster geklebt.
des weiteren habe ich den Lattenrost ca. 2 cm von unten erhöht, so dass immer Luft zirkulieren kann. Im Winter wenn das Fahrzeug stand habe ich immer die Leiter zwischen Matratze und Lattenrost geschoben, so dass auch luft ran kann. Beim entfeuchten des Farhzeug im Spätherbst, bzw wenn die Temperaturen um den Gefrierpunkt sind habe ich immer das Granulat in dafür vorgesehenes Behältnis. nach der ersten Woche hatte ich da gut 1 L. Kondensatwasser darin.

Mei Tip: Alkoven leeren und ganz gut trocknen lassen. dein Schimmel ist nicht schlimm, denn ich denke es ist kein schimmel. wenn trocken dann abbürsten und absaugen. erhöhe deinen Lattenrost, wenn nicht vorhanden, dann dieses abstandsgewirke dazwischen. Immer gut lüften, denn das ist das hauptproblem.

pipo am 01 Feb 2015 10:38:38

Habt ihr nur das eine Fenster im Akoven?
Schlaft ihr dort regelmäßig zu Zweit?

Gast am 01 Feb 2015 10:40:56

pipo hat geschrieben:Habt ihr nur das eine Fenster im Akoven?

sieht man doch an den Fotos: ein Fenster rechts plus Deckenventilator.

Gast am 01 Feb 2015 10:50:15

LongJohn hat geschrieben:Hallo

Wie ist die Liegefläche hin zum Dach von Ford isoliert ? Die Belüftung in den Alkoven bzw. unter den Lattenrost würde ich sofort wieder aktivieren.Wie sieht die Fläche auf der du liegst von Außen aus ? Ich würde (wenn es geht) das Übergangsstück zwischen Alkoven von Fahrerhausdach entfernen.
LongJohn

Naja, wenn man die Fotos wohl nicht falsch interpretiert, ist die feuchteste Stelle ganz vorne rechts im Alkoven, also ziemlich weit weg von deiner größeren Kreismarkierung im Foto. Ausserdem ist das doch nur ein Blende als Übergang zur größeren Kabine. Für die Dichtheit hat die überhaupt keine Bewandtnis.
Die Lüftung hilft ihm auch nicht viel. Die sitzt ja recht hoch auf der Fahrerseite und eine Unterlüftung der Matratze scheint es ja auch nicht zu geben.
Ich bin zwar kein Fachmann, aber Kondenswasser durch Kältebrücke und fehlender Unterlüftung der Matratze finde ich nicht unwahrscheinlich.

Rainers1869 am 01 Feb 2015 10:58:07

Ich habe noch was vergessen.

Ich habe noch Windabweiser an den Türen des Fahrerhauses gemacht. Dann kann ich immer wenn das Fahrzeug steht 5 mm die Fenster runter lassen und die Temperatur innen und außen ist immer dieselbe. Somit entstehen auch keine unangenehmen gerüche im Fahrzeug und es ist immer für gute Belüftung gesorgt.

klaasj am 01 Feb 2015 11:09:24

Ja, zu zweit oder manchmal auch zu dritt. Wir haben dass Seiten Fenster und dass decken Fenster mit Ventilator.

Das mit dem unterdruck während der Fahrt und Wassereindringen durchs Seitenfenster kann ich mir bei uns nicht vorstellen. Da haben wir gerade am Anfang immer drauf geachtet und nachgeschaut.

Und wie gesagt: Am Kopfende (wo ja kein Fenster ist) ist es in der Ecke ja auch feucht.

Die Frage, die ich mir nun stelle, wo ich die Ecke nun mal los gemacht habe:
Wie repariere ich das denn nun? Klar, erstmal trocknen. Aber dann?
Einfach neues Furnier drauf, Tapete drüber und fertig?

pipo am 01 Feb 2015 11:14:54

Es wird Kondens- bzw Schwitzwasser sein. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Ich würde den Belag abziehen und erst einmal richtig Lüften und heizen. So schlimm sieht es ja nicht aus.

Gleichzeitig würde ich mir intensive Gedanken um das tägliche Lüften bzw. Luftzirkulation während des Schlafens machen. Die vorhandenen Möglichkeiten reichen absolut nicht aus..

tiefschneewikes am 01 Feb 2015 13:30:29

Hallo Klaaj,

wir sind viel Winter unterwegs und da gibt´s schon viel Kondenswasser. Aber mit Lüften krieg ich die Gondel schon immer wieder trocken. So massive Feuchtigkeit wie bei dir kenn ich nicht. Auf jeden Fall solltest du Luft unter die Matratze bringen. Lattenrost oder Teller-Federung. Ich würde versuchen jetzt erst mal zu trocknen und dann beobachten. Sollte es nicht trocken werden oder nach starken Regen wieder feucht werden kann es ja nur von Außen kommen. Wenn es erst mal trocken bleibt liegt es evtl. an den "heißen" Nächten bei kühler Witterung. Dann einfach weitermachen, Spaß haben und LÜFTEN!!

Womit isoliert man eigentlich am besten den Alkoven ohne zwischen der Isolierung und dem Alkoven Kondenswasser zu bekommen??

kurt2 am 01 Feb 2015 13:31:03

Hallo klaasj,
entgegen der hier mehrheitlich vertretenen Meinung eines Schwitzwasserproblems durch Kondensation, fürchte ich eher, dass es sich um einen Wasserschaden handelt. Insbesondere deshalb, weil Du ja die letzten Monate nicht gefahren bist und somit auch nicht geheizt hast, was beim Abkühlen zu Schwitzwasserbildung führen könnte. M. E. dringt das Wasser über das undichte Seitenfenster ein, läuft nach unten und wird vom Holz aufgesogen und zwar nicht erst seit gestern, sondern schon über einen längeren Zeitraum.

Tipp für Dich: Es gibt hier bzw. im Nachbarforum (Wohnwagenforum) einen Spezialisten für Wasserschäden, User „turbokurtla“.
Bitte den doch mal per KN, ob er sich Deine Bilder ansieht. Dann bekommst Du sicher fachlich fundierte Antwort.
Solltest Du noch keine KN senden können, schreib es, dann werde ich „turbokurtla“ anfunken und in Deinem Namen um Beachtung Deines Threads bitten.

klaasj am 01 Feb 2015 14:59:06

Hallo Kurt,
KN kann ich scheinbar nicht senden. Wäre daher super wenn Du das an Turbokurtla weiterleiten könntest....
Freue mich über jeden Feedback.

P.S dennoch komisch, dass auch die Ecke am Kopf Ende feucht ist. Da ist ja kein Fenster....

kurt2 am 01 Feb 2015 16:35:31

Hallo,
mach ich; Kurt wird sich sicher in Deinem Fred melden.

PS: gerade angeschrieben. :)

emil77b am 01 Feb 2015 16:54:41

Hallo Jörg,

für mich wäre der/die erste Verdächtige die Kantenleistenabdichtung. Das Wasser läuft bei Dir schon seit Jahren rein, da kannste Dir sicher sein :(
Mit lüften allein, wirst Du keine grossen Erfolge erzielen. Die wasserdichte Deckschicht auf Deinem Innenausbau muß raus, die kaputten Hölzer müssen erneuert werden.

Emil

klaasj am 01 Feb 2015 17:14:17

Anbei nochmals 2 Fotos.
Habe nun auch die Kopfseite geöffnet und die ist genauso nass. Einen Zusammenhang mit dem Fenster an der Fussseite schließe ich da so langsam mal aus. Auch die Kondenswassertheorie ist nun wohl gestorben, denn das Holz ist auf beiden Seiten absolut morsch!

Das wird dann wohl keine "kleine" Angelegenheit mehr...vermute ich mal.
Hat jemand eine Ahnung in welche preislichen Dimensionen soetwas mindestens landet, wenn der Alkoven-Bau saniert werden müsste?

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kurt2 am 01 Feb 2015 17:21:03

klaasj hat geschrieben:Anbei nochmals 2 Fotos.
Habe nun auch die Kopfseite geöffnet und die ist genauso nass.
Das wird dann wohl keine "kleine" Angelegenheit mehr...vermute ich mal.
Hat jemand eine Ahnung in welche preislichen Dimensionen soetwas mindestens landet, wenn der Alkoven-Bau saniert werden müsste?



HAllo,
ist wohl so, dass das Grauen in Form von Wasser über die Kantenleisten re und li reinkommt und zwar nicht erst seit gestern. Aber warte mal ab, was Kurt dazu sagt.
Inzwischen eine kleine Lektüre für Dich --> Link :cry:

Kurt wird Dir auch sicher bzgl der Kosten eine Ansage machen.

emil77b am 01 Feb 2015 18:35:10

ergänzend,

sollte der Miefquirl an der Decke ins Freie enden, könnte auch dort der Wassereinbruch herkommen.
Haja, das ist was Großes, da werden einige Arbeitsstunden vonnöten sein, um das in Ordnung zu bringen :(

Emil

Gast am 01 Feb 2015 18:55:01

Unglaublich, :eek:
bei so einem jungen Fahrzeug habe ich so etwas noch nicht gesehen, ich hoffe Ihr bekommt das schnell wieder in Ordnung.

thomas56 am 01 Feb 2015 19:02:00

da moderts doch schon "ewig", hat das niemand gerochen?

Wickinger am 01 Feb 2015 21:54:09

Wir haben ein Glücksmobil bei dem im Alkoven an den Seitenwände in der unteren Hälfte bei Tem. um die 0C* sich Kondenswasser bildet. Meiner Meinung ist dort die Isolierung unzureichend. Jeden Morgen werden die Stellen dann trockengewischt. (Bettzeug ist dann z.T. feucht). :( Da das WoMo. noch kein 1.5 Jahre alt ist habe ich erstmal ein Termin beim Händler gemacht. Natürlich wird es nur feucht wenn wir unterwegs sind u. heizen.

Rumbuddel am 01 Feb 2015 22:44:59

Gibt es oben auf dem Dach eine Abdeckleiste die quer über die Verbindung Dach/Alkoven geht oder ist die Dachhaut durchgehend.
Bei uns war es eine nicht ordentlich eingedichtete Schraube die einen ähnlichen Wasserschaden verursacht hat.
Das Wasser ist glatt nach unten gelaufen, hat sich dort gesammelt und dann für Torf wie bei Euch gesorgt.
Viel Erfolg bei der Ursachensuche!

JoergNRW am 01 Feb 2015 22:54:09

Hi klaasj

wie du an meinen Berichten sehen kannst hatte ich ein ähnliche Problem.

Da ich Neuling auf dem Gebiet WoMo bin habe ich den Rat von einem Händler / Werkstatt in Hamm eingeholt.
Ich weiss ja nicht aus welcher Region in D du kommst.
Aber vielleicht hast Du die Möglichkeit in Hamm bei Roske vorbeizufahren. Der hat sehr viel Erfahrung und ist auch nicht so teuer.

Viel Glück dabei.

VG JoergNRW

alexg am 02 Feb 2015 00:14:14

Hallo Jörg,
als "Wasser-im Alkoven-Spezialist" mit entsprechender Erfahrung bei zwei Fahrzeugen möchte ich an dieser Stelle auch noch meinen Senf dazu geben.

Zunächst einmal würde ich dir raten, dir ein Feuchtigkeitsmessgerät zuzulegen, um die Feuchtigkeit der Seitenwände sowie der Alkovennase zu prüfen, bzw. auszuschließen, dass die Feuchtigkeit vom Seitenfenster bzw. von oben kommt. Wenn die Feuchtigkeit vom Dachlüfter käme, müssten die Wände innen nass sein.

Für die Theorie des Kondenswassers spricht, dass die Matratze flach im Alkoven aufliegt. Dagegen spricht, dass da inzwischen soviel Torf entstanden ist. Da müsste die Matratze eigentlich schon lange ziemlich nass sein.
Ich hatte vor vielen Jahren bei einem alten Hymer Camp, bei dem die Matratze auch auf dem Alkovenboden auflag, ein Kunststoffflies (für unter Laminatböden), das ich heute noch im Winter unter meine Womo-Tepiche lege, unter die Matratze gelegt. Binnen weniger Tage war die Matratze und der Alkovenboden angeschimmelt.
Wie bereits geschrieben wurde, sind die Ecken und Kanten in vielen Fahrzeugen sehr starke Kältebrücken, die in der kalten Jahreszeit immer feucht sind, wenn das Womo beheizt ist.
Wenn das dann mehrere Jahre unbelüftet ist...

Eine Matratze sollte immer von unten belüftet sein (tagsüber Alkovenleiter oder Zusatzpolster der Sitzgruppe (für Bettenumbau) unterlegen). Was auch hilft, zusätzlich den Lattenrost ersetzt, dabei den Liegekomfort steigert, sind Frolis --> Link, die ich übrigens sehr empfehlen kann.

Bei meinem jetzigen Womo stand ja ebenfalls mehrere Male Wasser im Alkoven, einmal rechts, später links. Ursache war damals eine schlecht abgedichtete inzwischen rostige Verschraubung der Markise. Das Wasser lief weiter hinten in den Aufbau und kam vorne im Alkoven aus den Löchern und beim zweiten Mal durch einen Hohlraum unter dem Alkovenboden sogar auf der gegenüberliegenden Seite raus.

Mein Fahrzeug ist aus Styrodur, das das Wasser nach vorne weiterleitete. Der Nobelart dürfte jedoch aus Styropor ein. Da würde die Feuchtigkeit nach unten in die Wand ziehen. Ebenso ist fraglich ob das Wasser in dem Falle unter der Matratze durchkäme, weil dein Boden ja an mehreren Seiten nass ist...

Wenn die Ursache lokalisiert ist, solltest du, wie ebenfalls bereits geschrieben wurde, das Fahrzeug zum Trocknen aufheizen. Hilreich hierbei ist das Aufstellen eines Luftentfeuchters im Alkoven, der für eine schnellere Trocknung sorgt.

turbokurtla am 02 Feb 2015 14:03:40

klaasj hat geschrieben:wir haben seit zwei Jahren ein gebrauchtes Alkoven Wohnmobil ..
und waren bis heute Mittag auch sehr zufrieden damit.
...Ansonsten ist unser Womo top, trocken gewesen. Feuchtigkeitsmessung an verschiedenen Stellen habe ich noch nicht gemacht ..


Versteh ich nicht wirklich, ohne Messung top trocken. :?:

Tag
Also eines kann ich Dir garantieren,
von Kondenswasser kommt das ganz bestimmt nicht.
Das ist ein nicht bemerkter, lange vorhandener und kein kleiner, Wasserschaden.
Woher das kommt, also wo undicht, kann man so nicht sagen. Hierzu bedarf es einer genaueren Untersuchung, Messung oder eine Freilegung aller betroffener Bereiche. Zumindest die Dekorplatten sollten weg sein, denn nur so sieht man an den Hölzern und der Iso entsprechende Wasserspuren.
Auch kann man erst dann genauer sagen was es kosten würde oder welcher Aufwand vonnöten ist.
Eine Undichtheit liegt immer oberhalb der betroffenen Bereiche, wobei sich Wasser nach unten hin immer an waagerechten Hölzern verlaufen kann.
Könnten die Kantenleisten, auch unten am Alkoven, Lüfter oder eine ev. Leiste oder sonstwas am Dach sein.
Lüften, Heizen und auch Trocknungsgeräte kannst Du Dir alles sparen, das bringt nichts.
Alles betroffene von innen öffnen, Kantenleisten u.s.w. komplett ab und lange austrocknen lassen ist das einzige wie man das Ding trocken bringt.
Kurt

Stephan2703 am 02 Feb 2015 14:10:09

Nach den letzten Fotos glaube ich auch nicht mehr an Kondenswasser, da ist das Holz ja schon Blumenerde.

klaasj am 04 Feb 2015 15:05:05

Hallo Miteinander,

vielen Dank für Eure vielen Rückmeldungen.
Also Kondenswasser scheidet in der Tat mittlerweile absolut aus.
Ich komme tatsächlich auf meine Einstiegstheorie zurück, die sich nach "grober" Prüfung momentan herauskristallisiert.

Wie dem auch sei, wird das wohl nicht mehr meine Baustelle sein/werden, da wir das Womo ohne technische Experimente verkaufen werden (bzw. bereits haben).

Viele
Joerg

JustAnotherCamper am 04 Feb 2015 18:54:43

klaasj hat geschrieben:Wie dem auch sei, wird das wohl nicht mehr meine Baustelle sein/werden, da wir das Womo ohne technische Experimente verkaufen werden (bzw. bereits haben).


mit entsprechender Info über den Schaden an den Käufer hoffe ich ?

klaasj am 04 Feb 2015 18:59:18

Ja natürlich. Als "defekt mit Wasserschaden"....war ja auch unübersehbar... 8)

Julia10 am 04 Feb 2015 19:05:19

Sieht schon nach mehr Feuchtigkeit aus, als durch Kondenzwasser entstehen kann.

Ich würde mal alle Außedichtungen überprüfen, auch die vom Fahrerhaus zum Alkoven. Vielleich ist die Dichtungsmasse zerbröselt oder hat sich gelöst. Das Fenster könnte auch unsdicht sein.

Überprüfe mal alle Dichtungen. Im schlimmsten Fall fahre in eine Werkstatt und lasse die Spezialisten nach der undichten Stelle suchen.

Julia

emil77b am 06 Feb 2015 00:09:27

Hallo Julia,

schläfst Du noch oder liest Du schon :?:

Emil

Tipsel am 06 Feb 2015 00:33:25

:thema: und :ton:

emil77b am 06 Feb 2015 01:24:33

Ah ja .. oh sorry .. also nochmal von vorn:

Liebe Julia,

vielen Dank für Deinen produktiven, vll. etwas verspäteten, Beitrag.
Eventuell ist es dir entgangen, dass der TE sich bereits vom Fahrzeug getrennt hat (siehe 5 Beiträge weiter oben).
In diesem Sinne, wünscht Ihm das gesamte Forum, sicherlich, ein möglichst schickes Folgemobil.

Liebe an alle, vom Emil

alexg am 06 Feb 2015 11:11:19

Da ist das Womo:--> Link

Falls jemand was zum Basteln sucht...

Stephan2703 am 06 Feb 2015 11:29:27

Na, da haben wir ja bald einen Käufer hier und diskutieren den Schaden noch mal neu durch. :D :D :D :lol:

Julia10 am 06 Feb 2015 12:43:49

Hallo Emil, sorry hatte leider nicht alles gelesen :( :( :( :(

Aber ich brauche dringend ein neues Womo. sieht auf den Fotos schick aus :!: :) 8) 8) :D


Julia

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