brina1510 am 13 Mai 2015 08:32:02 Hallo liebe Forumsgemeinde!!! Mein Mann und ich planen im November einen Wohnmobiltrip durch Frankreich, Spanien und Portugal. Wir haben uns für drei Wochen ein Wohnmobil gemietet und haben jetzt aber noch nicht so richtig Plan, wo wir eigentlich alles hinwollen. Eins steht aber fest: wir wollen nicht auf richtige Campingplätze ;-) Allerdings stellen sich uns doch noch einige Fragen: 1. Was ist sehenswert und was nicht? 2. Gibt es auch in Frankreich und Spanien kostenfreie Autobahnen? 3. Wie verhält es sich mit "Wild Campen", heißt nicht auf Campingplätzen, sondern auf normalen Parkplätzen? 4. Stellplatzempfehlungen? 5. Ist Versorgung mit Wasser auch möglich, wenn man nicht auf Campingplätzen steht? 6. Wie sieht es mit Südfrankreich aus? 7. Spritpreise der besagten Länder? Vorneweg, wir waren schon öfters mit dem Wohnmobil unterwegs, bisher aber vorwiegend Skandinavien bis auf Australien ;-) Reisezeit ist beruflich bedingt nicht anders möglich.... Bin für Tipps und Anregungen dankbar :-) , Brina
Gogolo am 13 Mai 2015 09:00:08 Zu Punkt 4: Hier im Forum gibt es eine hervorragende Stellplatzkarte, da kannst du dich entlang deiner geplanten Route informieren.
Habe die Ehre
Gogolo
Pooh335 am 13 Mai 2015 09:23:43 In Frankreich gibt es einige wenige Autobahnabschnitte, die gebührenfrei sind. Die Landstrassen sind aber gebührenfrei. Es gibt auch Stellplätze, die eine Wasserversorgung anbieten, allerdings ist hier die Frage ob das auch im Winter möglich ist. Ich empfehle den ACSI Stellplatzführer. Dann hättet ihr zumindest die Möglichkeit günstig auch mal auf Campingplätzen unterzukommen, sofern diese überhaupt geöffnet sind, und habt auch einen Stellplatzführer mit Stellplätzen und deren Infrastuktur (Ob es zum Beispiel Wasser gibt.) Die Spritpreise im November in den Ländern musst du wohl die Glaskugel der Mineralölfirmen befragen :razz:
Gast am 13 Mai 2015 09:48:04 Vor allem sind 3 Wochen zu kurz für drei so große Länder.
Liebe , Alf
brina1510 am 13 Mai 2015 13:41:26 Ich weiß, dass drei Wochen schon recht kurz klingen, deswegen hab ich ja auch gefragt, ob es Autobahnabschnitte gibt, die in den genannten Ländern Mautfrei sind....
...und bezüglich der Spritpreise....ich wollte eigentlich wissen, wie sie normalerweise im Vergleich zu Deutschland sind...wir wissen z.B. aus Erfahrung, dass der Sprit in Skandinavien immer deutlich teurer war als in Deutschland....
Die genaue Routenplanung steht noch nicht fest....was wir auf alle Fälle anschauen wollen, ist der Soldatenfriedhof in Verdun, Omaha Beach/Normandie, Mont St.Michel, Capo da Roca und Tarifa....wenn es die Wetterlage zulässt, dann würden wir gerne durch Andorra fahren....alles andere ist noch recht offen...deswegen auch die Frage nach "Sehenswürdigkeiten" und passenden Stellplätzen dazu ;-)
Ganzalleinunterhalter am 13 Mai 2015 14:01:14 Hallo Brina, zunächst mal willkommen im Forum. Eventuell sind hier Orte dabei, die auf Eurer Route liegen ... --> Link--> Link--> Link--> Link
nuvamic am 13 Mai 2015 14:03:10 Öhm. Mautfrei oder nicht - es sind alles keine deutschen Autobahnen (und Ihr fahrt wohl eher keinen tiefer gelegten Porsche, oder?). Das sind richtig lange Strecken, die da anfallen.... Cabo da Roca - weiter geht's ja kaum. Vor Jahren hab ich mal mit dem Pkw ne Tour (nur!) durch Frankreich gemacht. In 3,5 Wochen. Und ich war in der Normandie, Bretagne, Biarritz, Auvergne, Südfrankreich und auch an der Loire und im Burgund. Aber allein - keinerlei Zeitverlust durch Diskussionen. Und ich kann französisch, wenn auch nicht perfekt. Die Reise war gut gefüllt und nur dank guter Vorbereitung war es am Ende nicht von Punkt zu Punkt hetzen sondern wirklich die Freude, viel Interessantes zu sehen und dennoch mal Zeit für ein Schwätzchen zu haben. Es war EIN Land, um das noch mal zu sagen. Spanien schätze ich als noch langwieriger ein. Und Portugal ist zwar kleiner, aber hat auch sehr viel zu bieten sowohl landschaftlich wie kulturell. Ich kann mir das alles in drei Wochen nicht vorstellen. Was Ihr auch bedenken solltet: Aufgrund eines Sturzes musste ich damals meine Reise verlegen und bin Oktober bis Anfang November unterwegs gewesen. Da ist aber in vielen Regionen Tourismus fast schon "tot". Bretagne beispielsweise hatte fast keine offenen Restaurants. Am Atlantik hab ich viele geschlossene Campingplätze gesehen. Muss alles nicht schlecht sein, aber es gibt auch Zeiten (bei schlechtem Wetter z.B.), wo es schon auch trostlos wirken kann. Vielleicht bietet sich da eher ne Tour in die hoffentlich noch wärmeren Gebiete an? Preislich verändert sich ständig was und meine Erfahrungen sind nicht taufrisch. Ich würd allgemein sagen, dass der Sprit in allen drei Ländern in etwa deutsches Niveau hat oder auch mal etwas billiger sein dürfte. Trotzdem würde ich da nicht zum Sparen hinfahren. Sooo billig isses da auch nicht. Zum Tanken war es häufig sinnvoll, an den Supermärkten zu schauen.
brina1510 am 13 Mai 2015 14:43:11 nuvamik: uns ist klar, dass das nicht viel Zeit ist, aber wir haben schon gerechnet und wissen aus Erfahrung, dass 8.500 km (und soviel werden es ungefähr werden) in drei Wochen gut machbar sind....ich stütze mich dabei auf Erfahrungen aus Norwegen und Australien...Streckentechnisch wissen wir schon, dass wir uns das zumuten können, aber ich wollte eben wissen, inwieweit man Mautfrei vielleicht doch mal ein paar Kilometer "fressen" kann ;-) Mir ist auch klar, dass man sich für alle Länder mehr Zeit lassen kann und uns ist es leider nicht möglich zu einer anderen Jahreszeit zu fahren....berufsbedingt...abgesehen davon bin ich ganz froh, wenn möglichst wenig Touristen da sind ;-)
Gast am 13 Mai 2015 14:55:19 Wo ihr hinfahrt sind Touristen. Auch außerhalb der Saison.
Liebe , Alf
Mover am 13 Mai 2015 23:45:23 brina1510 hat geschrieben:Ich weiß, dass drei Wochen schon recht kurz klingen, deswegen hab ich ja auch gefragt, ob es Autobahnabschnitte gibt, die in den genannten Ländern Mautfrei sind....
Ich grüble, weil ich die drei Wochen nicht in Einklang bringe mit mautfreien Autobahnabschnitten. Ich würde es aber gerne verstehen.
brina1510 am 20 Mai 2015 11:22:37 Naja, ganz einfach, da wir mit Sicherheit gerade heimwärts eher Fahrtage haben werden und man auf der Autobahn schneller vorwärts kommt, ich aber keine Lust auf horrende Mautgebühren habe, hab ich nach Mautfreien Abschnitten gefragt....
kamann am 20 Mai 2015 14:04:28 hallo; gehn wir mal von 8500 km aus und teilen das durch 3 wochen oder 21 tage ergibt 400 km pro tag!! und das ist dann URLAUB Respekt! und wann wollt ihr was besichtigen??? lg KH
sidec am 20 Mai 2015 14:34:57 Also ich war gerade drei Wochen in Frankreich und wollte auch mautfrei fahren. Der erste mautfreie Tag war dann so entnervend, dass ich lieber gezahlt habe. Warum? Ich durfte mit dem Womo auf den Schnellstraßen meistens nur 90 fahren, die LKWs nur 80. War die Straße hinter mir frei, habe ich es gewagt, die LKWs zu überholen. Leider waren vor allem die Motorradfahrer total ungeduldig (und vermutlich auch viel zu schnell), die haben mich auf der RECHTEN Seite zwischen Laster und mir beim Einscheren nach rechts überholt und dabei fast noch meine rechte Stoßstange vorne mitgenommen, Autos haben ungeduldig gehupt, wenn ich den LKW nicht geschnitten habe usw. Das war es mir nicht wert. Auf den Autobahnen ging es dagegen sehr gesittet zu.
ottomar am 20 Mai 2015 19:45:16 Jenseits aller guten Ratschläge, ich halte Eure Pläne auch für sehr fordernd, zurück zu einer der Ausgangsfragen. Mautfrei in F ? Das geht dort: --> Link
Kuechenfranky am 20 Mai 2015 21:20:13 Hallo , die Tour , beginnt bei uns morgen . Wir nehmen uns aber 6 - 8 Wochen Zeit . ( oder mehr ) 3 Wochen , wäre uns viel zu stressig . AB sowieso nicht .
LG Frank
Roman am 20 Mai 2015 21:27:22 brina1510 hat geschrieben:...Mein Mann und ich planen im November einen Wohnmobiltrip durch Frankreich, Spanien und Portugal.... 1. Was ist sehenswert und was nicht?...
Hallo Brina, warum macht Ihr das ? Als ich die Überschrift las, dachte ich, da hat ein Rentnerehepaar 3-4 Monate Zeit und sucht Tipps für die Route. Bitte nicht falsch verstehen, aber da wir eigentlich genau den entgegengesetzten Ansatz haben, würde ich es gerne nachvollziehen können.... Wir waren schon überall, wo Ihr jetzt in drei Wochen hin wollt. Aber auf 10 mal 2-3 Wochen verteilt. Daher tue ich mich unglaublich schwer damit, Tipps zu geben, was sehenswert ist, da ich weiß, wieviel Zeit man dafür benötigt. Bei meinen Tipps kämt Ihr in den drei Wochen nicht mal bis Südfrankreich.....Wo soll man da anfangen....? Roman
brina1510 am 22 Mai 2015 13:18:10 Wir suchen die Herausforderung :-P
Ne, Spaß beiseite, wir haben nicht mehr Zeit und haben bisher die Erfahrung gemacht, dass wir da echt kein Problem damit haben....wir waren auch schon on 15 Tagen am Nordkap und zurück und es war kein Stress für uns...zumindest kam es uns nicht so vor...wir haben trotzdem genug gesehen und für uns war es einfach kein Stress.... und nein, ein Rentnerehepaar sind wir wirklich nicht....von der Rente/Pension bin zumindest ich noch rund 40 Jahre entfernt :-D
Und gerade bezüglich der Maut geht es vorallem auf der Heimfahrt darum Kilometer zu machen und das geht auf der Autobahn eben am besten.... Wer der Meinung ist, dass wir es in drei Wochen nicht schaffen, dass soll mal unser Problem sein....ich hätte gerne einfach Tipps und Routenempfehlungen anderer Leute und entscheiden kann ich dann ja immer noch....ich hätte gerne mehr Zeit, aber das ist nicht drin. Auch Tipps für besonderes schöne und ruhige Stellplätze (keine Campingplätze und möglichst naturnah, also nicht in oder an Ortschaften, sondern wirklich in der Pampa) wären schön.
brina1510 am 22 Dez 2015 12:48:31 Hallo nochmal....
Nachdem wir jetzt wieder zurück sind, kann ich auch Rückmeldung geben:
Drei Wochen waren knapp kalkuliert, wir haben die Mietdauer dann doch auf vier Wochen verlängert, weil wir noch drei Tage Kanalinseln mit rein geschoben haben. Und was soll ich sagen...natürlich haben wir nicht jede Kleinigkeit angeschaut, aber wir haben uns einen guten Überblick verschaffen können, was wir eventuell noch mal in Angriff nehmen und was nicht. Abgegeben haben wir das Womo letztendlich doch wieder drei Tage zu früh, weil wir mal wieder schneller waren als geplant...
Stressig war es nicht, auch wenn wir teilweise große Strecken zurückgelegt haben (Die Rückfahrt von Andorra nach Bielefeld und zu uns nach Hause haben wir in 2 Tagen abgehandelt), der letzte Tag wurde dann stressig, dank einer unfähigen Tankstellenmitarbeiterin, die es geschafft hat die Schranke genau dann runter zu lassen, wie wir durch gefahren sind, ansonsten war es kein Stress....wir hatten immer wieder Tage dabei, an denen wir nur 100-200 km gefahren sind und wir hatten nie das Gefühl im Stress zu sein....klar wäre es hier und dort vielleicht schön gewesen, ein bisschen länger zu bleiben, aber wir haben unsere Planung nicht bereut und würden es auch jederzeit wieder so machen.
Viele Grüße, brina1510
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