Mit knapp 12£ erreichen wir den Bullring - ein riesiges Einkaufszentrum, in dem man eigentlich alles bekommt.
Wir schlendern durch das Zentrum, besuchen die Markthallen, Chinatown, diverse Fußgängerzonen und landen gegen Abend im Kanalviertel hinter der Mailbox (noch ein großes sehr schickes Einkaufszentrum). Hier in Birmingham gibt es viele Kanäle, auf denen früher die Narrowboote verkehrten. Es gibt eine Menge Gastronomie entlang der Kanäle und natürlich auch schicke Wohnhäuser.
Fußgängerzone Birmingham
Besonders gut gefällt uns Birmingham allerdings nicht. Das liegt vielleicht daran, dass Birmingham im Krieg viel abbekommen hat und daher von den alten Gebäuden und Industrieanlagen nicht viel übrig geblieben ist. Die Architektur der neu aufgebauten Innenstadt kommt recht langweilig daher. Auffällig sind leider auch die vielen Obdachlosen. Überall sieht man mit Karton ausgelegte Schlafplätze, deren “Bewohner” wohl auf der Suche nach der ein oder anderen Spende sind. Und an der Unterführung zur schicken Mailbox haben sich schon am Nachmittag die ersten einen Platz mit Dach über dem Kopf gesichert. Vollkommen stressfrei nehmen wir nach einem Abendessen für weitere 12£ ein Taxi zurück zum CP. Wir schlafen etwas länger und machen uns dann gegen zehn weiter Richtung Süden auf. Vollkommen stress -und staufrei geht es südlich um London herum bis nach Folkestone. Dort machen wir dann eine längere Pause. Normalerweise lassen wir Folkestone immer rechts liegen. Hier beginnt die M20 nach London, der Eurotunnel beginnt/endet hier und früher landeten hier die Hovercrafts. Diesmal wollten wir uns das kleine Städtchen aber mal anschauen.
Leas Lift --> Link
Der Ort ist ganz nett, wenn auch er ein wenig runtergekommen aussieht. Am späten Nachmittag fahren wir dann wie üblich zu “unseren” Pub nach St Margaret's at Cliffe, ist strategisch einfach am günstigsten für die morgige Überfahrt. Wir essen und übernachten wir immer auf dem Privatparkplatz des Coastguards, natürlich mit der Erlaubnis des Besitzers.
schon tausendmal gesehen... :D
Wir befürchten, dass es mit dieser Übernachtungsmöglichkeit bald vorbei sein wird, denn morgens stehen wie beim letzten mal mehrere polnische Kleinlaster auf dem öffentlichen Parkplatz zum Übernachten. Das Übernachten ist auf dem öffentlichen Bereich ganz klar verboten und trägt immer wieder zur Verärgerung der Anwohner bei. Somit ist es unserer Einschätzung nach nur eine Frage der Zeit, bis die Anwohner dem einen Riegel vorschieben. Die Überfahrt und Rückfahrt nach Aachen ist dann vollkommen ereignislos. Bis auf die Tatsache, dass in Dünkirchen wieder zwei Radmuttern lose sind, aber das hatten wir ja nach einem Aufenthalt am Coastguard auch schon mal ...



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