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Grundlegende Anfängerfragen 1 ... 3, 4, 5, 6, 7


ducato666 am 11 Dez 2016 00:16:57

Ich wollte keinen Extra-Faden eröffnen, ich denke hier passt's ganz gut her.

Kurz die Eckdaten zu meinem Fahrzeug und unserem Reiseverhalten:
Meine 90Ah Blei-Säure Batterie ist für meinen Bedarf viel zu klein und hält wahrscheinlich die nächste Saison nicht mehr durch, weshalb ich mir um Ersatz Gedanken mache.
Ducato L4H2 Kastenwagen, Batterie(en) aus Platzgründen zwingend unter dem Fahrersitz, Gewichtsprobleme keine.
Kompressor-Kühlschrank, Verbrauch 30-40 Ah / Tag, wenn's richtig heiß ist auch mal mehr.
Wechselrichter nur mit kleiner Leistung für Laptop etc.
Solar 190Wp auf dem Dach.
Reisen: Freistehen, Stellplatz, Campingplatz -> in dieser Reihenfolge. Längeres Freistehen (3-5T) kommt schon mal vor.
Bislang in Deutschland oder in Südeuropa unterwegs, aber auch Skandinavien ist in Zukunft geplant.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich möchte unter den Fahrersitz aufgrund des Kühlschranks das Maximum an Kapazität verbauen.

Eine Möglichkeit mit ~130 nutzbaren Ah wäre LiFeYPo4 mit vier hochkant liegenden Winston WB-LYP160AHA Tall Zellen.

Ich habe mal ein wenig geplant, muß das Rad aber zum Glück ja nicht neu erfinden. Ich denke der Ideengeber meines Entwurfs ist klar erkennbar :-)
19997

Ein paar Dinge sind mir jedoch unklar:
1. Warum werden die Schaltausgänge für OVP/UVP der EV-Power CM200 im "Original"-Schaltplan am negativen Ausgang abgesichert? Ich habe die Sicherung mal aus dem Bauch heraus an den Philippi-Schütz geschoben.

2. Was halten die Experten von der Idee, den Ausgang StartII des Solarladereglers Votronic MPP-250 Duo vor dem Philippi anzuschließen?
Hintergrund des Gedanken ist: Löst LVP wärend längeren Standzeiten unbemerkt aus, würde die Batterie mit dem gemeinsamen Strompfad für Last und Laden längere Zeit auf einem niedrigen Spannungsniveau bleiben. In meiner Schaltung würde über den Ausgang StartII langsam aber sicher mit max 1A wieder geladen werden. Im Falle daß OVP ausgelöst hat, könnte der Ladestrom von 1A locker über die Balancer verbraten werden.

3. Kopfzerbrechen bereitet mir noch die Ladung über die Lichtmaschine. Das Trennrelais sitzt fest verbaut im CBE PC-300 und ist mit maximal laut Unterlagen mit max. 70A belastbar. Ich würde jedoch ungerne mehr als 30A, kurzfristig vielleicht auch mal 50A da drüber schicken.
Folgende Möglichkeiten sehe ich:

3.1 B2B-Ladebooster vor den CBE und das Trennrelais einfach überbrückt. Trennung erfolgt dann über den Booster.
Vorteil: Definierte Ladung der LiFeYPo4-Batterie mit 45A
Nachteil: Platzbedarf Booster, keine Ladung der Startbatterie, Ladebooster teuer, zusätzliches aktives Bauteil,

3.2 Zusätzliche 36mm²-Leitung von der Lima zu den Sammelschienen, Trennung via Cyrix Li-CT Relais 120A
Vorteil: Weniger Bauteile, die kaputt gehen können, günstiger
Nachteil: Kein definierter Ladestrom, möglicherweise zu hoch (LiMa läuft lange auf Volllast, Starterbatterie wird nicht voll)

Für einen Ladestrom-Begrenzer sowie als Trennrelaus ist so ein Ladebooster halt fast zu schade...

Was haltet ihr von meinen Gedanken?

Viele Grüße
Ducato666

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ducato666 am 11 Dez 2016 00:47:56

Ich kann leider nicht mehr editieren, deshalb Nachtrag:

Variante 3.1
19999

Variante 3.2
19998

Rossi4444 am 11 Dez 2016 00:55:03

Moin Ducato666
Ich heiße Ralf und ich lese schon länger deine Beiträge. Wie ich es so mitbekommen habe fährst du auch einen Weinsberg Carabus 601. Ich habe bei mir einen 160er Nothnagelbausatz LiFeYpo4 Batterie unter dem Fahrersitz verbaut. Ich habe an der ganzen Verschaltung nichts geändert. Habe einfach die Batteriekabel vom CBE Gerät auf die Verteilerschienen geklemmt. Ich habe auf dem Dach 260 Watt Solar und die Leitungen auf B2 dazu angeschlossen. Bei mir funktioniert das System so wie geschrieben einwandfrei. Bis jetzt habe ich noch keinen Ladebooster gebraucht. Wäre aber trotzdem sehr interessant zu erfahren wie du ihn ins System integrieren möchtest. Vielleicht kannst du mir dann ja eine Nachricht zukommen lassen
Gruß Ralf

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Gast am 11 Dez 2016 03:00:01

Rossi4444 hat geschrieben:.... Vielleicht kannst du mir dann ja eine Nachricht zukommen lassen ....


Oder einfach allen - das ist doch der Sinn eines Forums :roll:

lisunenergy am 11 Dez 2016 09:08:05

Hallo Ducato,

Dieses System ist ja ein halbautomatisches System. Wenn man eine Ladequellen vor dem Relais anklemmt setzt man die Sicherheit außer Kraft !!!! Daher ist es ratsam den Bmv auf Spannungsgrenzen Alarm zu programmieren. Die Absicherung erfolgt für den Akku an Plus. Die kleine Sicherung den Sicherheitskreis. Falls du ein normales Relais benutzen möchtest kann ich nur davor warnen !! Ohne Sonderprogrammierung verschweißt es das Relais in den Grenzspannungen. Dies geht nur mit den Lipros , da die Ev- Power keine Hysterese besitzen.
Der Booster ist mit der originalen Verkabelung die sicherste Variante.

ducato666 am 11 Dez 2016 10:35:08

Vielen Dank für eure Antworten.

Ja, ist ein Carabus 601 K. Deinen Bericht mit den 160'ern unter dem Sitz habe ich gelesen.
Hast du mal deinen LiMa-Ladestrom gemessen, der über die Original-Verkabelung bei leeren Batterien ohne Solarunterstützung ankommt?

Sollte ich mich für LiFeYPo4 entscheiden, werde ich den Umbau natürlich natürlich vorstellen.

lisunenergy hat geschrieben:Wenn man eine Ladequellen vor dem Relais anklemmt setzt man die Sicherheit außer Kraft !!!! Daher ist es ratsam den Bmv auf Spannungsgrenzen Alarm zu programmieren.

Hallo Sonnentau,
das ist mir bewusst. Siehst du eine Gefahr, mit max 1A Ladestrom trotz möglicherweise ausgelöstem OVP zu laden? Das könnte doch von den Balancern locker verbraten werden?
Was schaltest du mit dem BMV? In deinen Schaltbildern ist der doch rein als Monitoring eingebunden, oder habe ich etwas übersehen?
lisunenergy hat geschrieben:Die Absicherung erfolgt für den Akku an Plus. Die kleine Sicherung den Sicherheitskreis.

Schon klar, aber warum sicherst du den Sicherheitskreis am negativen Pol ab?
lisunenergy hat geschrieben:Falls du ein normales Relais benutzen möchtest kann ich nur davor warnen !! Ohne Sonderprogrammierung verschweißt es das Relais in den Grenzspannungen. Dies geht nur mit den Lipros , da die Ev- Power keine Hysterese besitzen.

Ja, aber wo gibts dein angepasstes Relais zu kaufen?
Gibts auch eine Dokumentation dazu?

Viele Grüße
Ducato666

Rossi4444 am 11 Dez 2016 13:35:23

Moin Ducato666
Da hast du dich dann aber verlesen. Das System unterm Sitz ist nicht mein Beitrag. Es ist auch kein Nothnagelsystem mit Sonderprogrammierten Relais. Ich habe zwar schon ein paarmal versucht meinen Umbau hier zu dokumentieren, ich schaffe es einfach nicht die Bilder mit einzubinden.
Also zur Zeit baue ich meine Solaranlage um und dadurch fahre ich ohne Unterstützung. Auf dem BMV 700 zeigt es mir einen Wert um die 20A an wenn ich fahre. Habe sie jetzt vom Netz genommen da ich nur zur Arbeit fahre.
Gruß Ralf

berny2 am 11 Dez 2016 13:35:53

ich-bins hat geschrieben:quote="Rossi4444"].... Vielleicht kannst du mir dann ja eine Nachricht zukommen lassen ....


Oder einfach allen - das ist doch der Sinn eines Forums :roll:[/quote]

Wo Du recht hast, hast Du recht... :razz:

ducato666 am 11 Dez 2016 14:03:33

Rossi4444 hat geschrieben:Moin Ducato666
Da hast du dich dann aber verlesen. Das System unterm Sitz ist nicht mein Beitrag. Es ist auch kein Nothnagelsystem mit Sonderprogrammierten Relais. Ich habe zwar schon ein paarmal versucht meinen Umbau hier zu dokumentieren, ich schaffe es einfach nicht die Bilder mit einzubinden.


Stimmt, der Beitrag den ich im Kopf hatte stammt von Erich4711 --> Link

lisunenergy am 11 Dez 2016 14:12:26

Abgesichert ist der Sicherheitskreis.
Das Relais mit Sonderprogammierung wird direkt für Nothnagel Marine und Lisunenergy produziert. Man erkennt es an der Seriennummer + ( So.....)
Der noch viel wichtigere Punkt ist die richtige Inizialadung der Zellen . Einfach mal auf 3,8 Volt zuladen reicht nicht aus. Das dauert manchmal Tage.
Daher ist auch die Idee mit dem Einzelkomponenten im Set entstanden.

Am Anfang hatte ich gedacht das geht so und bin mehr durch Zufall darauf gestoßen, als mir das Relais abgeraucht war. Mir war nämlich am Anfang nicht bewusst ,das die Balancer keine Hysterese haben. Nothnagel hatte kurz vor mir auch dieses Phänomen entdeckt und diese Sonderprogammierung geschrieben. Die Megalast 500 ist ähnlich aufgebaut.

ducato666 am 11 Dez 2016 15:15:53

Hallo Sonnentau,

gibts das Relais auch einzeln oder nur im Komplettsett?

Laut Schaltplan wurde ja offensichtlich auf die Eingänge an denen normalerweise der Philippi-Fernschalter hängt eine Schalt-Verzögerung hinzu-programmiert. Gibt es eine Dokumentation zur "sonderprogramierten Superlast"?

Viele grüße
Ducato666

lisunenergy am 11 Dez 2016 18:48:05

Hallo Ducato ,

Ich denke , das ein wenig Betriebsgeheimniss uns schon erlaubt sein muss. Wir verraten ja schon sehr viel! Wir erklären Hindergründe und tragen sehr viele praktische Erfahrung bei ! Da muss man wirklich das Fahrrad wie Du schon sagst nicht neu erfinden. Es sei denn man hat neue Ideen.

LG sonnentau 3

ducato666 am 11 Dez 2016 20:00:41

Nunja, es geht ja nicht um den Programmcode oder den Schaltplan der Platine.

Bei welchen Zuständen geschalten und wann zurück gestellt wird, hätte ich aber vor dem Kauf schon gerne gewusst.

lisunenergy am 12 Dez 2016 09:06:21

Wenn man etwas kopieren möchte , dann würde ich es mit allen Konsequenzen durchziehen ! Da weiß man dann auch was man kauft .

LG sonnentau

ducato666 am 12 Dez 2016 10:07:43

???
Deinen letzten Post verstehe ich nicht.

Ich interessiere mich für einen Umbau meiner Akkus auf LiFePo4. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Akkus mit diversen BMS abzusichern. Davon abhängig ist, wie sich die Akkus in's Gesamtsystem einbinden lassen. Eben mit mehr oder weniger zahlreichen Änderungen am Original-Zustand der Bord-Elektrik.

Eine der Möglichkeiten ist das von dir ersonnene und hier im Forum veröffentlichte System mit EV-Power Balancern und dem modifizierten Philippi-Relais. Die Funktionsweise der Balancer sind bekannt und vom Hersteller dokumentiert, zum von dir "Superlast" genannten modifizierten Philippi Relais habe ich nichts gefunden.
Ich wollte eigentlich nur wissen:
- Überwacht das Philippi noch eigenständig die Gesamtspannung und schaltet bei UVP/OVP wie das FSA 265 oder wird nur durch die Balancer geschalten?
- Wenn ja: Bei welchen Werten und mit welcher Verzögerung?
- Mit welcher Verzögerung wird beim Öffnen der Sicherheitsschleife geschalten?
- Mit welcher Verzögerung erfolgt eine Rückschaltung bei schließen der Sicherheitsschleife?
- Bei welchem Zustand wird überhaupt zurückgeschalten
- Wenn sich das Rückschalten bei OVP und UVP unterscheidet: wie wird erkannt, ob die Balancer bei OVP oder UVP geschalten haben?

Eine zumindest grundlegende Doku zu einem System erwarte ich im Privatbereich genauso wie geschäftlich. Sollten diese essentielle Eckdaten des Relais streng geheim und nur nach dem Kauf durch Reverse Engineering herauszufinden sein, bei welchen Zuständen was geschalten wird, dann würde leider diese interessante Variante ausfallen.

Erwartungsvolle Grüße
Ducato666

lisunenergy am 12 Dez 2016 15:23:13

Die von mir genannte Superlast ist in Verbindung mit einem SSR Relais für die Variante 1 der LiPro 1-1 und 1-3. Am Produkt ändert sich nichts !
Da sich die Parameter des TSR mit Sonderprogrammierung nicht ändern sondern nur vom Hersteller modifiziert sind bleibt das Datenblatt gleich. Ob und wann etwas schaltet entscheiden die Balancer und andere Sicherheitseinrichtungen.

Ob man sich diese Variante einbauen möchte oder nicht hängt von jedem selber ab.
Mir ist es nur wichtig darauf hinzuweisen, das ein normales Relais im Grenzbereich sich verschweißen kann , oder abbrennt. Das ist mir passiert und daher die Sonderprogrammierung.

Eigentlich wollte ich mich dazu nicht äußern , aber bevor noch was passiert ,habe ich wenigstens was dazu gesagt.

berny2 am 12 Dez 2016 15:56:04

lisunenergy hat geschrieben:Mir ist es nur wichtig darauf hinzuweisen, dass ein normales Relais im Grenzbereich sich verschweißen kann , oder abbrennt. Das ist mir passiert und daher die Sonderprogrammierung.

Das wäre ein guter Hinweis auf einen neu zu erstellenden Thread...

Axel1960 am 12 Dez 2016 16:40:05

Einfach mal Lars vertauen und alles ist gut.

Was nützen mir endlose Datenblätter wenn die Systeme sich nicht dran halten.
Manchmal denke ich es wäre doch schön wenn sich die Systeme das Datenblatt mal durchlesen würden.

franzose01 am 12 Dez 2016 18:47:21

Salut,

ich denke auch, man sollte und kann dem System von Lars vertrauen.

Mir ist wichtig, dass das System abgesichert ist. Wie das genau funktioniert, wenn das System abschaltet, ist für mich als Anwender, zumindest in meinem Falle, nebensache. Ich möchte etwas zuverlässiges im WoMo haben. Die Kollegen, die das System seit Monaten und Jahren betreiben, haben sich bisher nicht negativ geäußert. Bei mir läuft diese Variante von Lars jetzt seit 6 Wochen ohne Probleme.

Und ich habe nur die Batterien getauscht, mein Ladegerät, mein Solarregler, mein Ladebooster sind alle dringeblieben und machen, was sie sollen.

Axel1960 am 12 Dez 2016 21:10:38

Als ich vor zwei Jahren mein Wohnmobil bestellte, habe ich alle Anbieter von Lifepo4 Akkus kontaktiert.

Damals waren einige noch nicht mal bereit mir zu veraten von welchem Hersteller die Zellen waren.

So bin ich dann nach dem studieren von endlichen Datenblätter auf die Akkus von DUW gestoßen und habe diese bestellt.
Was ich bei der Bestellung nicht wusste waren zwei entscheidende Fakten:

1. Die Dauerbelastung wurde an keiner Stelle der Datenblätter erwähnt, diese beträgt aber nur 0,5 C was für meinen Zweck zu wenig war.
2. Die vier 100 Ah Zellen in den Systemen waren die Tall Zellen, diese sind etwas kleiner als die normalen 100 Ah Zellen. Somit haben die Zellen keine Überkapazität.

Diese hatte ich aber in meiner Strombedarfsermittlung eingepreist, ich hatte berechnet 200 Ah entnehmen zu können. War aber nicht möglich, bei hohen Strömen war bereits bei 160 AH Schluss.

Somit hatte ich nach allen Telefonieren und lesen von Datenblättern genau das System gekauft was ich überhaupt nicht gebrauchen konnte.

Das zum Thema Datenblätter, da kaufe ich mir doch lieber ein System ohne Datenblätter was laut vielen Nutzern hier im Forum funktioniert.

Was hinzu kommt ist der in meinen Augen außerordentlicher Service von Lars, er hat sich sehr viel Zeit genommen mir das System zu erklären.
Und als ich es dann zufällig gebraucht gekauft habe, stand er mir dennoch beim Einbau zur Seite.

Hallo wo gibt es denn sowas ?

Tuppes am 12 Dez 2016 21:54:43

Ich kann mich nur dem Inhalt der Beiträge von franzose01 und Axel1960 anschließen. Auch ich habe eine entsprechende Anlage - mein Vertrauen in Lars Technik wurde nicht enttäuscht! Mein "Kraftwerk" arbeitet nun seit einem Jahr fehlerfrei in unserem Wohnmobil, wobei ich seinerzeit einer Empfehlung eines anderen Users gefolgt bin, der ebenso mit LiFePO4 begonnen hatte, seinen Langzeiturlaub zu "bestromen".
Beachten sollte man auch, dass der Umgang mit den LiFePO4-Akkus nicht ganz ungefährlich ist. Wenn man von der Materie keine Ahnung hat oder handwerklich nicht 100%ig sauber arbeitet, könnte es gefährlich werden. Ich möchte meine Finger nicht am abrutschenden Schraubenschlüssel bei der Montage haben - die Ströme, die da fließen, können sicherlich lebensgefährlich sein!
Ich denke, dass Lars hier unendliche Pionierarbeit geleistet hat. Was wir hier lesen, sind nur die Erfolge. Die Fehlschläge und Misserfolge werden naturgemäß hier nicht gepostet (... und auch die haben Geld gekostet!). Ich kann jedenfalls ebenfalls bestätigen: Alte (Gel-)batterie gegen LiFePO4 ausgetauscht - die "alte" Ladetechnik bis jetzt 1:1 beibehalten - und seit einem Jahr: immer genug (gelben) Strom!
Erhard (Tuppes)

lisunenergy am 13 Dez 2016 00:22:17

Mir ist wichtig, dass das System abgesichert ist. Wie das genau funktioniert, wenn das System abschaltet, ist für mich als Anwender, zumindest in meinem Falle, nebensache.

Ich denke das ist sehr wichtig ! Es gibt viele Möglichkeiten einen Akku zu schützen. Wir reden ja immer von Selbstbauvarianten. Wenn ich etwas vorschlage, dann habe ich es selbst verbaut. Tests und Erfahrungen stelle ich zur Verfügung. Daher nur diese Antwort von mir. Ich hatte damals davor gewarnt und es erklärt warum es so ist. Das 2. sind Ideen einen Selbstbau auch für Laien zu ermöglichen. Was mir dabei auffällt ist, das die meisten Anlagen professioneller von Usern verbaut werden ,als es manche Fachfirma machen würde. User die in ferne Länder reisen sind sehr froh ,wenn Sie verstehen und diese Anlagen selbst reparieren können. Was nützt es ,wenn in der Pampa von Afrika die Blackbox
eines Bus Systems aussteigt. Daher die Devise : Einfach ist Einfach mehr !

arthur621 am 13 Dez 2016 00:30:20

... ist einfach nur spitzen Klasse! :ja:

berny2 am 13 Dez 2016 00:42:48

arthur621 hat geschrieben:... ist einfach nur spitzen Klasse! :ja:

Ja, nachts ist es ...*gaga*

andwein am 13 Dez 2016 11:05:03

lisunenergy hat geschrieben: Was nützt es ,wenn in der Pampa von Afrika die Blackbox eines Bus Systems aussteigt. Daher die Devise : Einfach ist Einfach mehr !

So sehe ich das auch. Und man muss nicht unbedingt nach Afrika um in der Pampa zu sein. Da langt elektrotechnisch schon Korsika im Winter.
Gruß Andreas

ducato666 am 13 Dez 2016 12:12:15

lisunenergy hat geschrieben:Was mir dabei auffällt ist, das die meisten Anlagen professioneller von Usern verbaut werden ,als es manche Fachfirma machen würde.


Genau das ist der Grund, warum ich das Vertrauen in "Fachfirmen" vollkommen verloren habe. Wenn du willst, das etwas ordentlich gemacht ist, mach es selber...
1989318325183242001720018

Schade, daß du aus den Eckdaten des Relais, die ich hier --> Link angefragt habe so ein Geheimnis machst bzw. ausweichend antwortest.

Dennoch viele Grüße
Ducato666

Gast am 13 Dez 2016 15:31:58

ducato666 hat geschrieben:Schade, daß du aus den Eckdaten des Relais, die ich hier --> Link angefragt habe so ein Geheimnis machst bzw. ausweichend antwortest.


Ich komme nicht aus dem Gastor-Gewerbe, aber wenn meine Kunden mich nach dem "wie machst du das" gefragt haben, haben allen die gleiche Antwort bekommen:
Du kannst meine Suppe jederzeit bestellen, aber die Zutaten wirst du nie erfahren.
Verstanden hat das bis jetzt noch jeder. :wink:

ducato666 am 13 Dez 2016 17:26:51

Ja, die Gastronomie ist eines der wenigen Gewerbe, wo es kaum Kennzeichnungsvorschriften gibt. Während man im Supermarkt mit einem Blick auf die Zutatenliste einigermaßen genau erfahren kann, was in einem Produkt steckt, muss in Restaurants nicht über die Zutaten informiert werden. Nicht einmal alle Zusatzstoffe müssen angegeben werden.
In meinem Gewerbe fliegen Hersteller ohne vernünftige Produktdokumentation schon in der Auswahlphase raus und erst recht geht nichts in den Produktiv-Betrieb, was nicht detailliert dokumentiert wurde.
Aber das ist hier vollkommen OT.

Gast am 13 Dez 2016 18:37:59

ducato666 hat geschrieben:Ja, die Gastronomie ist eines der wenigen Gewerbe, .....


Du hast nicht verstanden was ich geschrieben habe. :roll:
- A) Ich komme NICHT aus dem Gastro-Bereich
- B) Ich habe meinen Kunden nicht alles verraten. Die haben dafür Verständnis gezeigt

HartyH am 15 Dez 2016 10:24:01

#ducato666,
ich verstehe schon was dein Problem ist. Auch ich möchte es im Detail wissen, wie die theoretischen Zusammenhänge sind.
Aber im ernst, wenn du mir sagst, daß die (elektronische) Hysterese des originalen Relais zu gering ist und es im Zusammenhang mit einem Li-BMS zur Zerstörung führt, mir dann vorschlägst, durch Umprogrammierung diese Hysterese auf ein sicheres Maß zu bringen, ist das OK für mich.
Ob diese Schalthysterese 0,1 oder 0,4 Volt ist, wäre für mich uninteressant. Allein die Aussage "kein originales Relais sondern ein umprogrammiertes Relais verwenden" ist für mich das Wichtigste, um meine Li-Batt Konfiguration abschließen zu können.
Just my two cents

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