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Grundlegende Anfängerfragen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7


Reisejunky am 30 Dez 2015 20:01:33

Moin,

Korregiere mich bitte wenn ich falsch liege...

Ich könnte mein System so lassen aber schalte mit den SSR Relais das Grosse und schalte somit die Last der Lima dann eben nicht über die Ac Relais ?

Oder sollte ich die SSR Relais komplett entfernen und andere bistabile DC Relais verwenden,wenn ja welche wären sinnvoll?

Das Bms benötigt ja die bistabilen Relais.

Schönen Abend :bia:

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Heimdall am 02 Jan 2016 12:53:37

Auf dem Schaltplan von Victron Energy (BMS 12/200) sehe ich einen anscheinend benötigten DC-DC Konverter. Kann mir wer verraten für man sowas, anscheinend nur bei Victron, braucht?

Reisejunky am 18 Jan 2016 19:50:55

Guten Abend

Ich bin leider noch nicht weiter mit meinem System, habe derweil bistabile Relais für DC gesucht und mich entschlossen das suchen aufzugeben.

Ich würde jetzt gerne mein BMS an so einen Philiipi TSA anschliessen und bräuchte etwas Hilfe dabei.

Kann ich das mit dem Zusatzgerät von Sonnentaus Bild auf der vorigen Seite realisieren(SSR Converter ? oder wie heisst das Teil?) .

Müsste ich davon noch ein 2 Teil für OVP haben und wo gibt es die ?

Oder bin ich einfach zu versteift auf mein BMS und sollte langsam da Abstand von nehmen und mir einzelne Balancer kaufen ?(Wäre ja schade um das Geld)


Danke und Prost :bia:

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ralf123 am 19 Jan 2016 13:08:59

Reisejunky hat geschrieben:...habe derweil bistabile Relais für DC gesucht und mich entschlossen das suchen aufzugeben...


--> Link

Reisejunky am 20 Jan 2016 10:40:45

Moin und vielen Dank Ralf 123

Wenn ich das richtig sehe sind diese Relais perfekt für mein System geeignet.
DC gegen AC austauschen, anschliessen und gut müsste es sein.

Nur frage ich mich noch wie anschliessen?
Hab nach einem passenden Anschlussstecker geguckt aber nix gefunden, es gibt immer nur die einzelnen Anschlussfahnen.
Ein Gehäuse dazu wäre ja noch schön.

Hast Du noch nen Tip?

Jedenfalls wäre es so die einfachste Lösung für mein Problem. :mrgreen:

Es sei denn ich habe wieder etwas übersehen :cry:

Bis dahin


Reisejunky

ralf123 am 20 Jan 2016 11:28:24

Hi, ich habe bei meinem Relais einfach drei Leitungen direkt an die Pins angelötet...


Mike13 am 14 Feb 2016 15:28:36

Hallo

stelle es hier mal ein, da ich denke es am besten passt.

Es wird ja immer wieder empfohlen "Blei" Batterien als Stützakku einzubauen.
Hier eine AGM Batterie die man mit wenig Kapazität wählen kann, da sie dennoch viel Strom liefern kann, also zur Not den Motor starten kann.
--> Link
--> Link
Soweit ich es sehe werden sie oft im Bootsbereich eingesetzt und sollten nicht nur in DE verfügbar sein.

Gibt es etwas was dagegen spricht?


Gruß

Mike

lisunenergy am 14 Feb 2016 17:16:05

Das sind diese genialen Bleiakkus , die ich wenn ich Blei verbaue nehme. Noch besser finde ich lifeline Agm .

HartyH am 17 Feb 2016 09:47:42

Hallo sonnentau,

in meinem System mit Winston LiFeYPo4 Zellen habe ich die LiPro1-3 RS485 verbaut.
Wie kann ich erkennen, dass es wirklich die programmierten LiPros für die LiFeYPo4-Zellen sind?
Die RS485-Schnittstelle ist zwar vorhanden, aber aus Zeitgründen kann und werde ich diese noch nicht aktivieren.
Ich habe gestern probeweise meinen Akku bewußt tief entladen, um die LVP-Schaltschwellen zu testen. Eine Zelle hat bei 2,60 V das System abgeschaltet.
Wahrscheinlich sind alle 8 LiPros die richtigen, aber wie es so im Leben ist, was man nicht selbst gesehen oder angefaßt hat, besitzt einen gewissen Unsicherheitsfaktor.

Gruß
Harty

lisunenergy am 17 Feb 2016 11:36:21

Bei kleinen Strömen steht im Datenblatt 2,6 volt unverzögert. Das haut also hin.

HartyH am 17 Feb 2016 11:54:06

vielen Dank,
es waren ca. 55 Amp Entladestrom aus einem 400Ah Akku.
Noch eine Frage: Wie hoch sollte ich die Ladespannung einstellen in einem 24 Volt System einstellen?
Ich habe zur Zeit 28,80 Volt, das entspricht rein rechnerisch 3,60 Volt pro Zelle.
Ist das so OK?

lisunenergy am 17 Feb 2016 12:31:08

Ich muss mich korrigieren sollte heißen nach starker Entladung und kaltem Akku ist eine Hysterese bei 2,7 volt. Wenn der Wert inerhalb 10 Minuten weiter absinkt schaltet der Balancer bei 2,6 volt weg. Hat man kleine Ströme ist bei 2,8 volt Schluss.Du kannst es auch mit dem Programmier Kabel am Rechner sehen.
Die Vollladung ist so ok. Wenn du es einstellen kannst ist es gut wenn der Erhaltungsladungwert irgendwo zwischen 27,2 und 27,6 volt liegt.

lt28tdi am 08 Mär 2016 10:36:46

Guten Tag,

ich hänge mich hier mal dran, falls das erlaubt ist, weil ich auch einige grundlegende Anfängerfagen habe und das so wunderbar zum Tiel passt... :-)

Ich möchte ein +- 100ah Lifepo system in meinen Craafter Kastenwagen bauen und damit als größte Verbrauchen eine Dieselstandheizung im Winter und einen Kompressorkühlschrank im Sommer betreiben, die jeweils so um die 3-4A Strrom ziehen, die Heizung beim Vorgklühen kurzfristig bis zu 10A. Ansonsten nur LED Licht und Handys aufladen an 12V, also keine weiteren großen Verbraucher. Ich würde gerne 4 x 100AH Winston Zellen mit Balancer Modulen verbauen. Da mein Auto ein LiMa-Energiemangment hat (Crafter Blue Motion) habe ich bereits einen 100A Booster von Sterling besorgt, der auch Einstellungen für LiFePo Batterien bietet und der während der Fahrt die Akkus laden soll.

(ich habe den ansonsten baugleichen Vorgänger mit 100A Ladeleistung)

Zur Abschaltung bei Entladung habe ich noch einen Spannungswächter aus meinem alten Bus von Leab liegen, nämlich diesen hier

batteriewaechter-bw-801

Zur gelegentlichen Nutzung von Landstrom würde ich gerne ein

Waeco Mobitronic 25A Ladegerät 925-012TC

Das Gerät gibt es nicht mehr neu, aber hier findet sich ein pdf, 13,8V, 14,4V , und 14,8V sind einstellbar

nutzen, da dies ebenfalls noch vorhaden ist, dies muss nicht zwingend auch die Akkus laden (falls das möglich wäre, wäre das natürlich gut), aber wenn auf dem Campingplatz Strom vorhanden ist, muss ich ja nicht die Batterien nutzen, sonder stelle das Gerät einfach auf Stützspannung 13,8V, hänge es an die serienmäßige Bordbatterie und kann so mein bordnetz nutzen, ohne die Batterien zu entladen.

Zusätzlich würde ich gerne einen Victron battriecomputer installieren, um die Anlage im Blick zu haben

Meine Frage ist nun, kann man mit so einem Setup arbeiten. Die ganze Geschichte mit LiPro, SSR und SSR Converter habe ich nicht so recht verstanden? Benötige ich sowas auch? Ist das Leab Gerät für meinen Zweck ausreichend, um bei Unterspannung sicher abzuschalten? kann der Booster die Batterien vernünftig laden, ohne sie zu überladen? Oder laufe ich mit so einem System gefahr, die teuren Akkus zu zerstören, weil die Geräte ungeeignet sind? oder kann ich das alles so modifizieren, dass es sicher ist?

Leider darf ich keine Links posten...die habe ich gerade wieder gelöscht....

Danke im Voraus für alle Antworten!

MfG

Jens

Variophoenix am 08 Mär 2016 13:04:19

Also: Ladegeräte kannst du alle Verwenden. Würde max. 14.4V einstellen. Je weniger hoch die Spannung ist je weniger werden die Accus geladen , dafür gesunder für die Lebensdauer. Falls du beim Netzgerät nur auf 13.8 V einstellst ist das auch gut. Würde ich so machen. Wichtig ist einfach das sie zwischendurch wieder voll geladen werden also min. 14.4V damit die Balancer aktiv werden und die 4 Zellen einen Spannungsabgleich erhalten.

Wegen Spannungsschutz eignet sich dein Gerät nicht weil da nur die gesamte Spannung ermittelt wird.
Jedoch muss jede Zelle einzeln gemesen werden auf über und unter Spannung. Das wird zwar selten passieren, doch wenns geschieht ist die Zelle hinüber. Manche verzichten darauf und machen nur Balancer rauf und haben aber die einzelnen Spannungen immer im Blick.
Ich empfehle aber diese Versicherung abzuschliessen.

lisunenergy am 08 Mär 2016 17:19:07

Die Überwachung ist sehr notwendig, da es je nach Lebensdauer und Akkuzustand zu Ungleichgewichten kommen kann. Eine überladene Batterie bekommt sehr schnell dicke Backen und fängt im schlimmsten Fall an zu gasen. Dies muss unbedingt verhindert werden !!!! Ich habe ein Set vorgestellt. Dieses würde sehr gut für deinen Fall passen. Wenn du die Heizung daran hast ist es wichtig noch einen Tiefentladeschutz davor zu bauen,da bei dem kleinen Akku die Grenze schnell erreicht werden kann. Passen würde da ein victron Batterie Protection oder andere.
Ladegeräte kannst Du nehmen. Natürlich ist ein Victron oder Sterling mit lifepo4 Einstellung noch optimaler. Auf alle Fälle funktioniert es bei mir schon über 5 Jahre so.

Sebastian95 am 08 Mär 2016 19:20:25

Das DigiKey Relais habe ich mit dem BMS Protect in Betrieb. Litrade verkauft es mittlerweile incl. Anschlusskabel. Funktioniert nach testen einwandfrei.

kuddl5 am 13 Mär 2016 19:52:12

Hallo, wie wird das Relais denn an den BMS angeschlossen?

Scout59 am 16 Mär 2016 19:33:01

Hallo

Ich habe hier im Forum schon länger als Gast viele interessante Beiträge über LiFeYPo4 Akkus gelesen und mich entschlossen ein solches System einzubauen.
Folgende Komponenten habe ich gekauft und entsprechend der hier beschriebenen Schemata verbaut:
4x Winston 160 Ah LiFeYPo4
4x LiPro 1-3
2x DC-DC Halbleiterrelais(100A) für OVP und LVP Abschaltung
1x KFz-Relais zur Abschaltung des Sinuswechselrichters (2kW) über Remote.
Alles schön zusammengebaut und es funktioniert super........
Ach ja, ein Battery Fuel Gauge EJ-FG09 ist auch noch dabei....
Jetzt kommt meine eigentliche Frage:
In meinem Bürstner (BJ 2015 )ist die Aufbaubatterie, welche ich ersetzten möchte, mit 50A abgesichert. Da ich hier gelesen habe, das die LiFeYPo4 den Strom förmlich aufsaugen, frage ich mich was passiert wenn ich die Batterie einbaue und anschließe. Die Lima liefert ja viel höhere Ströme, wird das irgendwie begrenzt oder muss ich neue Kabel ziehen??

Gruß
Martin

lisunenergy am 16 Mär 2016 22:43:54

Bis jetzt habe ich es noch nicht gehört. Was aber schon geschrieben wurde :es gibt Modelle wo der Strom während der Fahrt vom Aufbau Richtung StarterAkku geht. Wenn Du dies beobachtest geht nur ein Ladewandler oder eine Trenndiode.

kintzi am 16 Mär 2016 23:24:31

Sind Fahrzeuge mit Euro 6 . Ladung Starter-Batt wird bei 80 % Ladung zur Energieeinsparung abgeworfen, u.im Schiebebetrieb wieder zugeschaltet.
Ladewandler/Booster zum Trennen, Trenndiode zu verlustreich. Booster natürlich noch andere Vorteile, gibt auch welche mit LiFePo-Ladelinie.
Gr. Richi

andwein am 17 Mär 2016 10:32:51

Scout59 hat geschrieben:In meinem Bürstner (BJ 2015 )ist die Aufbaubatterie, welche ich ersetzten möchte, mit 50A abgesichert. , frage ich mich was passiert wenn ich die Batterie einbaue und anschließe. Die Lima liefert ja viel höhere Ströme, wird das irgendwie begrenzt oder muss ich neue Kabel ziehen?? Gruß Martin

Ja das fragen sich viele
Ich sehe aber bei dem Weg Lima zu Starterbatterie über Trennrelais zu Aufbaubatterie kein Problem.
Das Problem sehe ich bei voller großer LiFeYPo4 Batterie und nicht so voller Starterbatterie im Ruckfluss, nämlich LiFe über mech. Trennrelais über 50A Sicherung in halbleere Starterbatterie. Ich glaube halt, dass der Rückfluss in die Startbatt größer ist als 50A. Allerdings weiß ich nicht wielange das dauert und ob die Schmelzsicherung in der Zeit reagiert, also schmilzt
Ich habe es nicht ausprobiert, ist reine Theorie

kintzi am 17 Mär 2016 15:40:17

Relais/Trenndiode m.E. unnötig, der Booster löst doch diese Problem, auch bei Rückströmen > 50A.
Andere Vorteile evtl. mit LiFePo-Linie (Büttner oder Votronik) s. o.
Man kann die serienmäßige 4-6 mm² Verbindung StarterBatt- EVS ganz kappen, da man sie eigentlich dann nur noch zum mitladen der Starter-Batt bei Außennetz braucht.
Hängt man aber stattdessen einen 5A Ctek an die St.-Batt, hat man mehr davon, weil geregelt u. die ganze Zeit geladen, nicht erst eingeschaltet, wenn die Wohnraum Batt zuerst fast voll (falls Kriterium zu Durchschalten). Gr. Richi

andwein am 18 Mär 2016 10:43:02

kintzi hat geschrieben:Relais/Trenndiode m.E. unnötig, der Booster löst doch diese Problem, auch bei Rückströmen > 50A.
Gr. Richi

Ja, wenn Booster eingebaut ist. Es soll allerdings noch Fahrzeuge ohne B2B Lader geben. Und wie das bei dem Fragesteller aussieht weiß ich nicht.
Ich bin Praktiker und kenne die Funken, wenn ich zur Starthilfe eine volle 80Ah Blei an eine leere 80Ah Blei anschließe. Und dann macht meine Fantasie einen Sprung und fragt: Wieviel größer/länger ist der Funke bzw. der Ausgleichsstrom wenn ich eine volle Lithium mit ca. 200 Ah und C2-Werten an eine leere 80 Ah Blei anschließe???
Ich weiß es nicht, aber ich befürchte höher als 50A, Gruß Andreas

Richard57 am 18 Mär 2016 11:44:58

Hallo

ich stand ja im November vor der gleichen Frage.
Da ich auch die Solaranlage mit maximal 20A über den EBL laufen lasse,wäre der EBL ganz schnell überlastet worden.
Deshalb habe ich einen Ladebooster 45A und neue Kabel eingebaut.

Es gibt übrigens noch einen Aspekt,der glaube ich,hier noch nicht diskutiert wurde.
Alle mir bekannten Selbstbausysteme besitzen keine Zulassung für den KFZ Bereich!
Der Ladebooster trennt die Lithiumbatterie galvanisch von der Fahrwerkbatterie.
Es sollte deshalb auch im Fehler-Schadensfall keine Probleme mit der Versicherung geben!

Gruß Richard

kintzi am 18 Mär 2016 11:48:36

Ad Andwein: Ist doch bekannt, noch schlimmer Lichtbögen bei Trennung! Natürlich hält so ein EVS-Relais das nicht sehr lange aus, und die Käbelchen dazu ? Hier muß man doch Nägel mit Köpfen machen, Hochstromrelais u. 300A-Diode, ganz zu Schweigen von noch moderner verlustarmer Trenn- Technik, verbunden mit neuem dicken Kabel (LiFePo schluckt !) kostet auch was, dann gleich ordentlichen Booster mit LiFePo-Einstellung. Gr. Richi
PS: Weiß ja, daß Du Booster nicht besonders schätzt, warum eigentlich ? Der alte Waeco war ein Sch.., der alte Sterling , den ich viking geschenkt habe (wo ist der eigentlich, mochte ihn sehr ?!) war qualitativ nichts, aber Votronik/Büttner Super, wäre ich Batt, würde ich mir die wünschen :razz: ! Sehe gerade Richard 57 , in diesselbe Kerbe hauend, also nicht nur meine Meinung !

andwein am 18 Mär 2016 11:59:24

kintzi hat geschrieben: PS: Weiß ja, daß Du Booster nicht besonders schätzt, warum eigentlich ? !

Total falsch!!!!! Ich scätze alle Möglichkeiten um Batterien zu laden in gleichem Maße. Aber ich schieße nicht mit Kanaonen auf Spatzen!.
Wenn jemand Gel-Batterien im Aufbau hat und ein relativ modernes Fahrzeug, bei dem alle Batterien im Fahrerhaus untergebracht sind (Lima-Spannung bei 14,2V, kurze Kabelwege, und Aufbaubatt-Kapazität ca 180 Ah) dann braucht es keinen B2B-Lader!
Wenn jemand AGM oder LiFeYPo4-Batterien im Aufbau hat und ein Leicht-Lkw-Chassis Fahrzeug, bei dem auch noch die Batterien im Heckbereich untergebracht sind (Lima-Spannung bei 14,0V, lange Kabelwege, und Aufbaubatt-Kapazität über 200 Ah) dann braucht es einen B2B-Lader!
Ist also rein anwendungsbedingt, bin halt Techniker und Schwabe!, Gruß Andreas

kintzi am 18 Mär 2016 12:38:00

Ok, zum Ausgleich des längebedingten Spannungsverlust infolge ohmschen Widerstandes , könnte man f. d. (richtigen Allgäu) Schwaben billiger bauen, Modell light wie Waeco mit lausigen Kondensatoren .Aber die anderen Vorteile vernünftiger Booster ? Sind doch
eigentlich nichts anderes als moderne vollständige IUoU-Automatik-Lader mit 12 V -Eingang . Häufiges Argument dagegen: 12-14h Zyklusdauer, so lang fährt koi Sau oder d' Sau selte- stimmt für Gel/AGM, nicht f. Nasse, die mit 45 A-Booster bei 200Ah-Batts nach 5h in Ladeerhaltung gehen.
LiFePo wird auch recht schnell geladen, (dort darf es aber keine Erhaltung geben:wenn Booster ohne LiFePo-Stufe, kann man älteren auf 14,2 oder max. 14,4 Schlußsp. benutzen u. wenn sich Booster nach Erreichen der Vollladung per FB nicht abschalten läßt, ein Trennrelais zur manuellen Abschaltung des Booster bei längeren Fahrten einbauen,) Gr. Richi

franzose01 am 18 Mär 2016 22:21:40

Salut,

auch ich habe einige Anfängerfragen:

Warum dürfen Lithium Batterien nicht mit der erhaltungsladung geladen werden, wie es bei agm Batterien üblich ist?
Es gibt bei Reimo oder Excello Lithium Batterien als Ersatz für gel/agm Batterien für den direkten Einbau zu kaufen. Können diese tatsächlich ohne Änderung an der installierten Anlage eingebaut werden?

kintzi am 19 Mär 2016 00:25:40

Warum weiß ich auch nicht, habe ich aus dem Forum/i.Net. Überlege mir halt Schaltungslösungen wenn ichauf Li umstelle unter Verwertung vorhandener Geräte. Auch sollten die Ladespannungen beimax. 14,4V liegen, anscheinend keine Temperaturlinie. Sven, könnte ich Dich
kurz um Aufklärung bitten ? Dank u. Gr. Richi

Nögel am 19 Mär 2016 20:25:45

Hallo Scout59,

Leider habt Ihr den völlig falschen Ansatz, hier geht es nicht nach Kapazität sondern nach Stromstärke = Amper. Schon ein keiner Akku mit 80 Ah hat schon 800 A, damit wäre die 50A Sicherung viel zu schwach.
Meine LYP 180Ah ist mit 50 A zu den Eblock abgesichert, funktioniert so schon seit Jahren.

Letztes Jahr war die Startbatterie tiefgeladen, kein starten mehr möglich, nach eine Stunde war sie soweit nachgeladen dass ich starten konnte. Die Sicherung hat gehalten.

Die Aufbau und Startbatterie werden erst dann zusammen geschaltet wenn die Lima Spannung abgibt. Kurzzeitig <10 Sekunden fliest bis 30 A Richtung Startbatterie.
Auch bei stärkere Lichtmaschinen >150A wird die Aufbau Akku nur bis zu 30A geladen, hinzu kommt die die Solaranlage über 20 A würde ich sie dann direkt am Akku anschließen.

Grüße Hanton

lisunenergy am 19 Mär 2016 20:51:39

Hallo Franzose ,

Ein Akku ist kein Teil welches eine Zulassung benötigt ! Die verwendeten Komponenten sind alles Produkte die auch so zu kaufen gibt. Acki und andere haben diesen Akku sogar in der Schweiz der Versicherung vorgeführt. Keinerlei Probleme.

Der Akku verträgt ganz normale Blei Ladegeräte ! Meine Tests haben 5 Jahre keine Veränderung ergeben. Auch diesen Punkt konnte ich hier beweisen. Einiges Problem ist der Versand der Akkus ohne UN38.3. Deshalb gibt es die Bausätze bei Litrade ,Faktor , Nothnagel, Lisunenergy. . Bei den Zellen ist es kein Problem da diese über die Zertifikate verfügen. Selbstbau ist also erlaubt ,oder die fertigen Zellblöcke müssen selbst abgeholt werden. Viele Firmen interessiert das alles gar nicht.

franzose01 am 20 Mär 2016 09:57:32

Hallo Sonnentau,

danke für die Info.

Meine Frage war, ob fertig kaufbare Lithium Batterien von ZB. Reimo einfach ohne irgendwelche umbaumassnahmen an der Elektrik eingebaut werden können?

Auf gut deutsch: alte AGMs raus, neue Lithium rein.

lisunenergy am 20 Mär 2016 22:12:13

Nicht ganz !Man muss schauen ob es ohne Ladewandler funktioniert ! Nach meinem heutigen Kenntnisstand machen diese Geräte enorm viel Sinn ! (gute Trennung , gute Kennlinie, gute Regelbarkeit bei lifepo4 mit 0 Grad Zulassung ,kein Rückfluss vom Aufbau zum Starter )

kintzi am 21 Mär 2016 02:10:45

Hallo Sven: explizit Konstantstromladung (Bulk oder Hauptladung) sowie Konstantspannungsladung (Absorption oder Vollladung) des Ladezyklus
für LiFePo klar, aber dann weiter keine Erhaltungsladung, der Lader sollte dann abschalten: Ist das richtig u. wenn ja, w a r u m ? Wenn nicht richtig, kann man , wie bei den konventionellen Automatiklader diese in Erhaltung dranlassen?
Wenn nicht, w a n n beginne ich wieder mit der Ladung der LiFePos? (welche Spannung oder anderen Kriterien ?) ? Frage deswegen, da LiFePo ihre Spannung beim Entladen lange konstant oben halten. Hauptladung wird von den meisten Ladern bei 13V wieder eingeschaltet, d.h. von
Erhaltungsladung auf Hauptladung gegangen. Dank u. Gruß Richi

andwein am 21 Mär 2016 10:55:27

sonnentau3 hat geschrieben:Nicht ganz !Man muss schauen ob es ohne Ladewandler funktioniert ! Nach meinem heutigen Kenntnisstand machen diese Geräte enorm viel Sinn ! (gute Trennung , gute Kennlinie, gute Regelbarkeit bei lifepo4 mit 0 Grad Zulassung ,kein Rückfluss vom Aufbau zum Starter )

So ausgedrückt stimme ich dem "rund um sorglos Austausch" zu! Dann sollte man aber bei der individuellen Austauschplanung die Kosten für den B2B-Lader mit einplanen.
Nur einfach meine Meinung, Gruß Andreas

lisunenergy am 21 Mär 2016 18:01:10

Ja und nein ! Es gibt Fälle von Anlagen wo es überhaupt keine Probleme gibt. Dann gibt es wieder Fälle wo die Lima mit gerade mal 8 A in den Akku läd. Auch gibt es Fahrzeuge die mit Euro 6 überhaupt keine Ladung unterstützen.
Ich sehe es so : Ein Battmonitor ist sowieso Pflicht !!! Da kann man gut sehen was passiert. Ich würde daher erst probieren und danach entscheiden ob es Sinn macht einen Ladebooster zu verbauen. Es gibt ja noch die Möglichkeit ein Für Li spezielles Trennrelais zu verwenden.z.B. victron cyrix li ct

benimar62 am 21 Mär 2016 19:10:08

sonnentau3 hat geschrieben:Ja und nein !
Ich sehe es so : Ein Battmonitor ist sowieso Pflicht !!! Da kann man gut sehen was passiert. Ich würde daher erst probieren und danach entscheiden ob es Sinn macht einen Ladebooster zu verbauen. Es gibt ja noch die Möglichkeit ein Für Li spezielles Trennrelais zu verwenden.z.B. victron cyrix li ct



bei meinem 244 Duc.bj. 2004 läuft es bisher einwandfrei ohne Booster (victron cyrix li ct verbaut)
Gruß franz


franzose01 am 21 Mär 2016 21:40:05

Salut,

dank euch für die Antworten. Einen B2B habe ich verbaut, jedoch ohne Li-Kennlinie. Sollte trotzdem funktionieren, oder?

Die Frage nach der Float Ladung interessiert mich noch. Was soll den Li-Batterien passieren, wenn über längere Zeit 13,8 Volt Anliegen oder weniger?

lisunenergy am 21 Mär 2016 22:13:01

Das ist etwas kompliziert zu beantworten. Nach Tests habe ich festgestellt ,das bei kleinen Ladeströmen der Akku auch unter 14 volt voll werden kann. Man geht davon aus, das eine Spannung von 13,8 volt den Akku schneller altern soll. Kann ich bis jetzt nicht bestätigen ! Was aber vielleicht Sinn macht ist die Variante von Victron : dort fängt nicht jedes Mal ein Ladezyklus an.

kintzi am 21 Mär 2016 22:56:01

Heißt das z. B. mit meinem Büttner Booster, lade mit Lead Acid Wet Haupt/Voll 14,4V u. wenn voll, Abschaltung, weil Erhaltung, 13,4V. Da kein Solar , bleibt Lader so lange abgeschaltet bis BC je nach gusto 20-60%
entladen ist und muß dann wieder in Haupt/Vollladung eingeschaltet werden? Würde dann Booster über Hochstromrelais von Starterbatt trennen.
Mit Solar ähnliches auch manuell/händisch? Gr. Richi

andwein am 22 Mär 2016 10:13:39

sonnentau3 hat geschrieben:Man geht davon aus, das eine Spannung von 13,8 volt den Akku schneller altern soll. Kann ich bis jetzt nicht bestätigen !

Ich persönlich glaube, dass diese Aussage aus der Nass-Batterie-Technologie kommt , verallgemeinert wurde und auf die "non Batteriesäure" basierende LiFeYPo4-Technologie nicht zutrifft. Dort habe ich bei wenig Bewegung und niedriger Spannung ein ideales Feld zur Kristallzucht, in diesem Fall der Sulfatierung und Dentridenbildung.
Ist aber nur mein Glaube, Andreas

lisunenergy am 22 Mär 2016 11:20:36

Beim Ladewandler sehe ich sowieso keine Probleme. Was natürlich auf Dauer die Lebenszeit verkürzen könnte ,sind Netzladegeräte die den Akku sinnlos in der Winterpause füllen.
Es gibt auch li Netzladegeräte die 14,6 volt permanent anliegen haben. Das ist natürlich Mist. Wie ich schon schrieb ist die wichtigste Premisse : kein Temperatursensor für Blei, Blei Säure als Einstellung. Oder eingestellt auf 14,2 und 13,6-13, volt.
Hat man noch alte Netzladegeräte :Zeitschaltuhr davor ! Fertig.

derwasserburger am 23 Mär 2016 00:06:01

Genauso mache ich es: Laden mit 13.8V Forced Float (also gleiche Spannung mi 13.8V) eingestellt im BLG und und im Winter in der Sonnen-losen Halle wird zweimal in der Woche per Schaltzeituhr kontrolliert für 5 Stunden geladen. Das zweimalige Laden ist lediglich meine eigene "Schizophrenie": falls es beim ersten mal in der Woche aus welchen Gründen auch immer Probleme gibt, dann wird die zweite Lade-Periode evtl. ausgleichen... - so meine eigene Logik.

Langzeit-Erfahrungen liegen schlicht nicht vor, es ist erst der zweite Winter. Aber ich beobachte absolut keinerlei Probleme!

LG Frank

Acki am 23 Mär 2016 20:23:57

Aktuell beschäftige ich mich auch mit dem Thema Ladeschlus-Spannung und Ruhe-Spannung:

Mein Akku-System besteht ja aus 2 x LiFeYPo4; Aufbau 400 Ah / 12 V und Starter 60 Ah / 24 V
Wenn Das Fahrzeug in der Halle steht, dann wird bei mir händisch alle 2 Wochen das Ladegerät über eine Nacht eingeschaltet und der 12 V Akku mit entsprechender Ladekurve wieder voll geladen. Dies geht ohne Schaltuhr, da das Mobil zu Hause steht!

Was geschieht nun aber mit dem 24 V Akku? An diesem hat das Fahrzeug ja auch ein paar stille Verbraucher und damit besteht das Risiko, dass dieser einmal tiefentladen werden könnte!

Mein Ansatz sieht nun so aus:
über einen step up Wandler gibt es eine ständige elektrische Verbindung vom 12 V Akku zum 24 V Akku mit einem Stromfluss von 1-2 A.
Meine Idee ist, den Ausgang des Wandlers etwas über die Ruhespannung des Akkus einzustellen.
Ruhespannung heisst 8 x 3.34 V = 26.72 V --> ergo Ausgangsspannung gegen 27.0 V.
Damit sollte der Starter Akku ebenfalls nie in die Knie gehen, aber auch nicht unter Dauerstress stehen!

Was haltet Ihr von diesem Gedanken?

kintzi am 23 Mär 2016 20:52:25

Zitat andwein:
Ich persönlich glaube, dass diese Aussage aus der Nass-Batterie-Technologie kommt , verallgemeinert wurde und auf die "non Batteriesäure" basierende LiFeYPo4-Technologie nicht zutrifft. Dort habe ich bei wenig Bewegung und niedriger Spannung ein ideales Feld zur Kristallzucht, in diesem Fall der Sulfatierung und Dentridenbildung.
Ist aber nur mein Glaube, Andreas Zitat Ende

Verstehe nicht: Dort habe ich .........., in diesem Fall der Sulfatierung und Dendritenbildung. Also Bleibatts. Und wann leiden die , bei 13,8V
als was für eine Spannung ? Die meisten haben doch 13,8V als Erhaltungsspannung ? Unter welchen Umständen dann kommt es zur Verschlechterung bei Blei?
Sonnentau hat bei LiFePo u. 13,8V kurzzeitig keine Nachteile bemerkt, Langzeit (Winter dauerladen) kann er nicht beurteilen, vorsichtigerweise aber nicht empfehlen u. zieht sich auf Intervall (Schalt- Uhrbetrieb) zurück, richtig verstanden ? Gr. Richi

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