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Elektroantrieb 1, 2, 3, 4, 5


TrigonSP am 13 Jan 2026 22:48:50

Tinduck hat geschrieben:...
Elektro-Begeisterung in allen Ehren, aber das ist Grundschulmathematik und da kann man ganz klar ablesen, dass ...


Hallo Uwe,

das was ?

Ich fahre jetzt seit 7 Jahren Vollelektrisch, erst und auch immer noch noch ne Zoe und jetzt ein Megane mit der 60 kWh Batterie. Und mittlerweile gesamt knapp 200.000 km drauf, außer dem blöden Zoe Lagerschadengeschichte und den Querlenker bei der Zoe sonst nichts, kein Ölwechsel, Zahnriemen etc. auch kein AdBlue ...
Der Verbrauch liegt bei etwa 15-20kWh pro 100km das entspricht etwa, wenn ich öffentlich (0,39€/kWh) lade bei 7,80 € pro 100 km. Der Mini von meiner Tochter braucht 8 l Normalbenzin á 1,50€/l das wären 12€/100km. Den Rest kannst Du Dir mit Deiner Grundschulmathematik ausrechnen, was das auf 200.000 km sind.
Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber warum muss man alles schlecht reden. Wenn ich zuhause an der PV lade, dann sieht die Rechnung anderster aus, leider zugunsten des Elektro Auto, da kosten mich die 100km gerade mal 3,00 €/100km, das wären nämlich die 15 ct die ich selber verbrauche und in diesem Augenblick nicht verkaufe.
Oben die erwähnten 33kWh/100km, können sogar realistisch sein bei einem Wohnmobil, das wären 12,87€/100km, da würde ich gerne ne Pause nach 200km machen um nen Kaffee zu trinken :mrgreen: und das Fahrzeug am Schnelllader laden
Gruß Uwe

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Jaki1190 am 13 Jan 2026 23:06:32

Also die Akkus wiegen ca 8kg/ Kwh. Bei einer vernünftigen Reuchweite, berücksichtigt auf die 20- 80% Nutzung wird es irgendwie auf 300Kwh Akkus hinauslaufen.. die wiegen dann etwa 2500 kg. Die Ladezeit zwischen 20 und 80% dauert wie viele Stunden für die gefahrenen km? Die 30 kwh Verbrauch für ein Wohnmobil mit jenseits der 4 t halte ich für Utopie. Ich kann in der Firma, in Ergänzung zu meinem Firmendiesel einen Polstar als Poolfahrzeug nutzen. Bei dem bin ich eher bei knapp 25 kwh/ 100 km. Damit sind die genannten 30 Kwh/ 100 km beim Womo nicht realisierbar. Wem es passt , der kann diesen Antrieb gern nutzen. Mit dem derzeitigen Stand der Technik sehe ich das für mich noch nicht.

Olli2305 am 14 Jan 2026 08:09:44

Manchmal Frage ich mich, ob die, die keine Zeit für einen Ladestopp, die gleichen sind, die in Luxemburg in die Schlange an der Tankstelle fahren um ein paar Cent zu sparen. Scheint der gleiche Schlag Mensch zu sein, wie die , die täglich 1000km mit Anhänger unterwegs sind. :lol:
Die Technik entwickelt sich weiter und deshalb macht es nur bedingt Sinn mit den jetzigen Ist Stand in die Zukunft zu blicken.

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mithrandir am 14 Jan 2026 08:36:50

Olli2305 hat geschrieben:[
So einfach kannst du das auch nicht rechnen, du hast den Wirkungsgrad unterschlagen, Diesel 30-40% gegenüber modernen E-Motor 90-98%...

Genau. Um es plastischer zu machen:
Ich fahre seit knapp 25 Jahren Smart. Etwa alle 10 Jahre einen neuen. Der neueste vor 5 jahren, ein E-Smart, davor Diesel.
Der E-Smart braucht aktuell um die 15kWh/100km, die Diesels im Schnitt aus der Praxis (Tankvorgänge lückenlos über 2 Jahre geloggt) 4,3l Diesel.
Diesel hat einen Energiegehalt von ca. 9,8 kWh. Somit hatte der Dieselsmart einen Verbrauch von etwa 42 kWh/100km also 2,8 mal so viel wie der E-Smart.
Mein Kastenwagen braucht aktuell etwa 9l/100km. Macht 88 kWh/100 km. Hemdsärmelig gerechnet bedeutet das, dass ein E-Kastenwagen etwa 32 kWh/100km verbraucht.
Der Pferdefuß hier ist, dass die 56 kWh Mehrverbrauch beim Diesel im Winter dafür sorgen, dass die Kiste schön warm ist. Beim E-Mobil fällt kaum überschüssige Wärme ab, die muss dann im Winter erzeugt werden und das reduziert die Reichweite. Dass die 56kWh Wärme im Sommer "verbranntes Geld/Energie" sind stört niemanden, weil der Diesel eben so billig ist.
Diese Rechnung dient nur zur besseren Veranschaulichung des Themas. Und wie schon oben beschrieben, glaube ich auch, dass aktuell die Zeit für ein E-Mobil noch nicht reif ist, aber wir sind auf einem guten Weg dorthin.
Das Thema ist wirklich komplex. Der Akku wiegt (noch) sehr viel, aber das gleicht sich zum Teil durch den wirklich wesentlich leichteren Antriebsstrang de E-Antriebs aus (deswegen sind Hybride mMn auch das schlechteste aus beiden Welten).
Dazu muss man rechnen, dass die Bereitstellung des Diesels wesentlich mehr Energie verbraucht als das equivalent "Strom" beim aktuellen Energiemix in Dutschland
Die Krux ist, dass immer und immer wieder so einfache Lösungen wie diese Umrechnungen verbreitet werden und der Normalbürger greift das natürlich dankbar auf, weil es einfach super beschwerlich ist, sich der mit den ganzen komplexen Zusammenhängen zu befassen. Und on top kommt, dass es einfacher ist eine einfache Behauptung zu übernehmen, die mein aktuelles Weltbild bestätigt. Gegenüber einer einfachen Behauptung die mein Weltbild verändert und die ggf. dazu führt mein Verhalten zu ändern (e-Mobilität ist umweltfreundlicher, langfristig billiger und macht uns unabhängiger). Das wird dann sofort hinterfragt. Und wenn dann ausführliche Antworten kommen, wird abgewunken, weil "zu komplex".

700MEG am 14 Jan 2026 09:17:14

Moin,
bei Pkw's, wie z.b. VW Golf oder VW Up, sind einfach E-Antriebe und Akkus in die Verbrennerkarosserie gefrickelt worden.
Das war erstmal okay, aber in verschiedenen Punkten mussten eben entsprechende Nachteile akzeptiert werden.
Mit der MEB-Plattform (--> Link) ist ein gänzlich anderes Konzept für die Elektromodelle zur Verfügung stehend, bei dem praktisch die Fahrgastzelle / der Aufbau auf dem Fahrgestell montiert wird.
Ob und wie diese Technik für den Wohnmobilbau genutzt werden kann weiß doch sicherlich der ein oder andere Hersteller. :gruebel:

Jobelix am 14 Jan 2026 11:39:04

Genau das ist eben ein wichtiger Punkt. Die Womos werden mittelfristig anders gestaltet werden müssen. Siehe Video anderer Beitrag..
Integrierter, aerodynamischer und auf die E-Mobilität optimiert. Die Rechnerei mit den Akkus von heute, was Preis, Kapazität und Gewicht angeht, macht bei der Geschwindigkeit der Entwicklung m. E. überhaupt keinen Sinn.
Aber es müssen irgendwann auch mal Machbarkeitsstudien vorgestellt werden und sinnige Kleinserien auf den Markt kommen, um die "Early Adopter" abzuholen, die noch zu Kompromissen bereit sind.
DAS finde ich von den Womo-"Herstellern", wie wir sie heute kennen, grob fahrlässig.

Jaki1190 am 14 Jan 2026 11:48:13

Welche Geschwindigkeit bei der Entwicklung meinst du? Seit gefühlt 10 Jahren wir andauernd die ,,Sau eines neuen Wunderakkus durchs Dorf getrieben.." was hat sich wirklich dabei getan? Und auch.. was kostet es den Käufer/ Nutzer?
Die Form der Womos hat sich aus der gewünschten Funktion des jeweiligen Nutzungsverhaltens über Jahrzehnte entwickelt. Nun soll die Form einem Antriebskonzept angepasst werden?

Tinduck am 14 Jan 2026 11:58:39

Jaki1190 hat geschrieben:Die Form der Womos hat sich aus der gewünschten Funktion des jeweiligen Nutzungsverhaltens über Jahrzehnte entwickelt. Nun soll die Form einem Antriebskonzept angepasst werden?


Ja klar, jetzt dürfen halt alle nur noch umgebaute Hundefänger fahren :) Selbst Kawa ist dann schon dekadenter Luxus.

Nein, es ist doch ganz einfach. Auch wenn viele hier Wunder und tolle Entwicklungen erwarten - Status Quo ist: E-Antrieb im Womo ist noch unpraktikabel.

Dieser Status mag sich irgendwann aufgrund des technologischen Fortschritts ändern, oder Womos werden ganz als 'überflüssig' verboten oder sind mit E-Antrieb nur noch für Millionäre erschwinglich, wass weiss ich. Fakt ist: niemand hier WEISS etwas, alle mutmaßen rum über ungelegte Eier.

bis denn,

Uwe

cbra am 14 Jan 2026 12:12:39

Jobelix hat geschrieben:...
Aber es müssen irgendwann auch mal Machbarkeitsstudien vorgestellt werden und sinnige Kleinserien auf den Markt kommen, um die "Early Adopter" abzuholen, die noch zu Kompromissen bereit sind.
DAS finde ich von den Womo-"Herstellern", wie wir sie heute kennen, grob fahrlässig.


ich hab ein wenig den eindruck die haben eher damit zu tun lagerbestände abzubauen und finanzielle schieflagen zu vermeiden tbh

aber es wäre schon sehr interessant da ernsthafte entwicklungsstränge zu sehen

cbra am 14 Jan 2026 12:16:06

mithrandir hat geschrieben:
Der Pferdefuß hier ist, dass die 56 kWh Mehrverbrauch beim Diesel im Winter dafür sorgen, dass die Kiste schön warm ist. Beim E-Mobil fällt kaum überschüssige Wärme ab, die muss dann im Winter erzeugt werden und das reduziert die Reichweite.
.....


der kurierdienstfahrer mit dem ich letztens bei -10° geplaudert habe hat die heizung ganz einfach gelöst. diesel warmluftheizung mit 10l tank.
und er ist mittlerweile ziemlich begeistert vom e-antrieb. war mit einem neuen e-ducato unterwegs

bert am 14 Jan 2026 12:22:28

Das hat ein Bekannter vor 15 Jahren bei seinem selbst importierten chinesischen E-Kleinbus auch so gehabt.
Aber so richtig zeitgemäß ist das dann auch nicht mehr.
Wenn schon E-Antrieb dann will ich nicht Diesel tanken müssen, auch nicht für die Heizung.

Haben die neuen Ducs keine Wärmepumpe, oder fehlt dann Reichweite?

Tinduck am 14 Jan 2026 12:23:39

cbra hat geschrieben:
der kurierdienstfahrer mit dem ich letztens bei -10° geplaudert habe hat die heizung ganz einfach gelöst. diesel warmluftheizung mit 10l tank.


Und dass ist dann der Weisheit letzter Schluss? Jeder Verbrenner wird abgastechnisch zu tode reguliert und dann ballert die Ergänzungsheizung im E-Mobil alles raus, was aus dem Dieselmotor seit 30 Jahren verboten ist?

Kann man sich nicht ausdenken.

bis denn,

Uwe

mithrandir am 14 Jan 2026 12:32:49

Jaki1190 hat geschrieben:Welche Geschwindigkeit bei der Entwicklung meinst du? Seit gefühlt 10 Jahren wir andauernd die ,,Sau eines neuen Wunderakkus durchs Dorf getrieben.." ..

Wenn ein Wunderakku angepriesen wird, lese ich nicht weiter. Genauso wie wenn geschrieben wird, dass die Elektrifizierung der Untergang des Abendlandes ist.
Die Entwicklung langsam und stetig. Mein SMart hat Technik von 2012, die Zoe meines Sohns von 2016 und der Enyaq eines bekannten vermutlich 2020. Und da sind man schon signifikante Unterschiede, was Leistungsdichte, Ladegeschwindigkeiten und Komfort angeht.
Jaki1190 hat geschrieben:Die Form der Womos hat sich aus der gewünschten Funktion des jeweiligen Nutzungsverhaltens über Jahrzehnte entwickelt. Nun soll die Form einem Antriebskonzept angepasst werden?

Ich glaube nicht dass sich die äußere Form ändern wird. Könnte mir vorstellen, dass der Motorraum anders genutzt wird. Z. B. einfach zugänglicher Wassertank. Simpler Frunk. Oder die Truma kommt da rein. Alles nur "rumgesponnen", aber man muss Möglichkeiten suchen, nicht Probleme.

Jobelix am 14 Jan 2026 13:48:13

Jaki1190 hat geschrieben:Die Form der Womos hat sich aus der gewünschten Funktion des jeweiligen Nutzungsverhaltens über Jahrzehnte entwickelt. Nun soll die Form einem Antriebskonzept angepasst werden?

Die Form hat sich angepasst... - genau :D Nichts hat sich wirklich entwickelt. Immer nur alter Wein in neuen Schläuchen. Was spricht gegen eine eigene neue Bodengruppe, aerodynamisches Anpassungen, Wegfall von Dachaufbauten, Integration von Solar etc. ? Wichtig wäre mir , das innen mehr Platz als in einem Kastenwagen wäre. Außen 220cm breit x 650-699 lang 290 hoch. Mehr brauchen die Wenigsten, wenn die Front ohne großartigen Motorraum auskäme. Es wäre immer noch ein Womo, wir wir es kennen und lieben. Nur nicht aus Platten zusammengepappt und ein eben keine aerodynamische Vollkatastrophe. Es redet also keiner von "Hundefängern" oder sind Womos in der o.g. Größe für manche nichts anderes? :roll: . Manche können halt nur über die Gegenwart und Staus-Quo reden. Aber das braucht man nicht, denn das ist ja sowieso bekannt. Ich möchten nicht in den 90ern steckenbleiben und bevor die Hersteller nichts Annehmbares bringen, gibt's für uns auch kein neues Womo.

pwglobe am 14 Jan 2026 15:31:30

Ich befürchte die ersten vollelektrischen Wohnmobile werden aus China kommen, wie auch bei den PKW wird die Entwicklung bei uns verschlafen und wenn die Industrie aufwacht wird es für manche zu spät sein.

hampshire am 14 Jan 2026 16:51:27

mithrandir hat geschrieben:Und wenn dann ausführliche Antworten kommen, wird abgewunken, weil "zu komplex".

Komplex ist es nur, weil die Ergebnisse einer recht simplen Effizienzberechnung Änderungen der Mobilität nahelegen, die viele einfach nicht wollen.
Wir tun so, als sei das Reisen mit Wohnmobilen auf immer und ewig zeitgemäß und als müsse sich nur die Technologie daran anpassen. Wir tun so, als gäbe es zum Automobil keine Alternative und es wäre lediglich die Effizienzsteigerung die Lösung. Und dann wollen wir, dass das alles möglichst nichts kostet. DAS macht das Finden einer Lösung komplex.
Ich schließe mich in diese Gruppe der kognitiv dissonanten Menschen ausdrücklich mit ein. Ich reise supergerne mit dem Wohnmobil und möchte das nicht missen. Der Verweis auf Komplexität ist ein wunderbares Ablemkungsmaneuver.
Wer kühl rechnet kommt zwangsläufig zu dem Schluss, dass unsere „Normalität“ der energetische Wahnsinn ist.

Jobelix hat geschrieben:Außen 220cm breit x 650-699 lang 290 hoch. Mehr brauchen die Wenigsten

Da steckt drin, was ich meine. Es wird willkürlich definiert, was man „braucht“. Kein Hinterfragen. Niemand „braucht ein Wohnmobil. Wir sind im Bereich des Wollens und nicht des Brauchens. Und solange das so ist, sind Rechnungen „komplex“, da sie sich nicht an dem Notwendigen orientieren.

Enola am 14 Jan 2026 17:29:48

pwglobe hat geschrieben:Ich befürchte die ersten vollelektrischen Wohnmobile werden aus China kommen

so wird das sein.
Und ich warte darauf.

Solardach, 100kw/h akku, Küche Elektro, Dieselheizung, 100-150kw Motorleistung.
Vielleicht eingebaut ein klitzekleiner Dieselgenerator mit 10-20kw/h el. Leistung für Transitfahrten.
Aufgebaut wie der kleine Alpa Alk von Dethleffs...
Müsste in der Config nicht mal Schnellladefähig sein.
Tja, Träume darf man haben.

Bei sowas hätt ich schon gestern den Auftrag erteilt.

Bergbewohner1 am 14 Jan 2026 18:33:35

Enola hat geschrieben:ator mit 10-20kw/h el. Leistung für Transitfahrten.
Aufgebaut wie der kleine Alpa Alk von Dethleffs...
Müsste in der Config nicht mal Schnellladefähig sein.
Tja, Träume darf man haben.

Bei sowas hätt ich schon gestern den Auftrag erteilt.

Ich habe da schon vorgesorgt, habe mir ein 20 Kw Notstromaggregat zugelegt, das kommt dann auf einen Hänger und ich bin immer autark

cbra am 14 Jan 2026 19:16:06

cbra hat geschrieben:
der kurierdienstfahrer mit dem ich letztens bei -10° geplaudert habe hat die heizung ganz einfach gelöst. diesel warmluftheizung mit 10l tank.


Tinduck hat geschrieben:Und dass ist dann der Weisheit letzter Schluss? Jeder Verbrenner wird abgastechnisch zu tode reguliert und dann ballert die Ergänzungsheizung im E-Mobil alles raus, was aus dem Dieselmotor seit 30 Jahren verboten ist?

Kann man sich nicht ausdenken.

bis denn,

Uwe


ihm gings v.a. darum dass er ja dauernd Türauf/türzu spielt.... und das is mit der elektroheizung wohl suboptimal

aber ich seh da auch beim Campingeinsatz kein problem, weil gekocht und gegrillt wird bei vielen wohl weiterhin mit gas und/oder holzkohle.
und wenn ich mal grob schätze an einem gardasee trip im frühjahr oder herbst rinnen über 150l diesel durch die einspritzung, und vielleicht 2 bis 5l durch die standheizung....

HWBI am 14 Jan 2026 20:46:09

pwglobe hat geschrieben:Ich befürchte die ersten vollelektrischen Wohnmobile werden aus China kommen
Enola hat geschrieben:...Solardach, 100kw/h akku, Küche Elektro, Dieselheizung, 100-150kw Motorleistung.
Vielleicht eingebaut ein klitzekleiner Dieselgenerator mit 10-20kw/h el. Leistung für Transitfahrten...
Ja, die Chinesen,...
150KW-Hybrid mit 55kwh-Akku für 150km, plus 1,5L-Benziner als Range-Extender.
Der Fahr-Akku stellt 6KW für den Aufbau zur Verfügung. In China für umgerechnet 34.000€ zu haben,...
--> Link

Enola am 15 Jan 2026 09:49:14

Technisch gesehen genau meine Vorstellung.
Die 150km reichen für n Wochendausflug, der Range Extender bringt mich in den Süden.
Der Preis mit 34k völlig ok, bleibt nur noch die Fahrt von China nach Europa.
China, Pakistan, Oman, Saudi-Arabien..., sollte eigentlich zu machen sein.
Findet jemand einen Konfigurator oder Mail von denen?

mowgli am 15 Jan 2026 11:45:46

Als Hybrid (mit Verbenner und E Antrieb, Batterie und Dieseltank) wird aber die 3,5 t Grenze garantiert überschritten.
Wohl für die meisten dadurch nicht zu gebrauchen

Tinduck am 15 Jan 2026 11:55:03

mowgli hat geschrieben:Als Hybrid (mit Verbenner und E Antrieb, Batterie und Dieseltank) wird aber die 3,5 t Grenze garantiert überschritten.
Wohl für die meisten dadurch nicht zu gebrauchen


Die 3,5-Tonnen-Grenze wird von jedem halbwegs brauchbaren E-Wohnmobil überschritten werden. Und selbst die 4,25 Tonnen werden nicht für reale Etappen-Reichweiten über 200 km reichen, wenn man mal so Akkugewichte hochrechnet.

Insofern steht da eh noch Ärger ins Haus - zumindest für Leute, die auf biegen und brechen keinen C1 machen wollen. Ist dann halt selbstgewähltes Elend...

bis denn,

Uwe

bert am 15 Jan 2026 12:14:27

Tinduck hat geschrieben:Insofern steht da eh noch Ärger ins Haus - zumindest für Leute, die auf biegen und brechen keinen C1 machen wollen. Ist dann halt selbstgewähltes Elend...bis denn, Uwe


Der C Schein ist ja nicht das einzige Problem.
Wenn du dann mit dem Teil bei uns in Österreich einen Wochenendausflug machst kommt ja die Maut auch noch drauf.
Das geht sich sonst noch mit der Vignette aus.
Und das Teil bewegst du sicher erst über der 4,25t Grenze.
Aber das ist ja bei den Verbrennern das selbe Übel.

Unglaublich ist trotzdem der Preis in China.

cbra am 15 Jan 2026 12:24:21

Wenn von 3,5t auf r4,25 erhoht wird sind das 750kg zusatzlich für den akku, nicht schlecht

bert am 15 Jan 2026 12:55:12

Ja schon, aber diese Regelung haben wir ja bereits.

--> Link

Jaki1190 am 15 Jan 2026 13:06:01

aber auch bei euch ist es wie hier in D;
Zitat aus dem Link "die meisten Neuerungen kommen in 4 Jahren"... wann ist nicht nicht definiert.

cbra am 15 Jan 2026 14:25:18

bert hat geschrieben:Ja schon, aber diese Regelung haben wir ja bereits.

--> Link

Nein, es geht mir nicht um den Führerschein, der ist ja kein problem

Es geht um einfahrverbote, tempolimits, wechselkennzeichen, maut, etc.
Da ist die 3,5t grenze relevant, jedenfalls europaweit.

Tinduck am 15 Jan 2026 14:48:20

Einige Limits bleiben mit Sicherheit bestehen.

Ist ja nicht so, dass ne Brücke (oder Straßendecke) plötzlich mehr Tragkraft hat, weil im Fahrzeug ein sauberer Antrieb ist...

Was Maut, Überholverbot etc. angeht, sind der Phantasie der Politik natürlich keine Grenzen gesetzt (wie bis jetzt auch :) )

bis denn,

Uwe

Hendrik74 am 15 Jan 2026 17:48:08

Nur ein paar Zahlen:
Ein 40t LKW braucht ca 100kwh/100km.

Ein Wohnmobil mit 35-40 kWh ist durchaus realistisch.
Dann ist ein 120 kWh Akku vollständig ausreichend.
Das Laden wird ca 15-20 Minuten dauern.

Das wiegt dann 800 kg.

Alles machbar

Jaki1190 am 15 Jan 2026 18:56:36

Derzeit nicht. Maximale Ladegeschwindigkeit beim z.B E Sprinter beträgt 115 kw. Das heißt für die 150 km Reichweite des 120 KW Akkus bei 20 - 80% Nutzung, dauert das Nachladen am Schnellader knapp eine Stunde. An der Wallbox 8- 9h.

Spueler am 15 Jan 2026 21:15:27

Wer eine schnelle Lösung sucht und tiefe Taschen hat, kann mal bei Fluxmobility in der Schweiz gucken.
Die bauen den Crafter/TGE auf Elektro um. Mit 4,25to bleiben beim langen Allrad gute 600kg für den Womo-Ausbau. Gefahren wird dann aber eh nur noch mit 80 Sachen.
Mit 112kWh an Bord sind 200-300km drin, am HPC läd das Ganze auch Recht brauchbar.

Jaki1190 am 15 Jan 2026 21:51:46

Bei all den Darlegungen stellt sich doch irgendwie Frage warum die Kunden (in der EU) bereit sind sich die E Mobilität bei LLKW trotz derzeit offensichtlichen technischen und finanziellen Nachteilen in Bezug auf die vorhandenen Technologien, schönzureden. Ist der "will haben Aspekt" da vorrangig?

Hendrik74 am 15 Jan 2026 22:22:36

Der E-Crafter ist für viele Einsatzzwecke perfekt geeignet, die Kunden fahren den über Tag und laden über Nacht.
Aufgrund der niedrigen Betriebskosten ist das Fahrzeug heiß begehrt.

Ruedi1952 am 15 Jan 2026 22:56:00

Das mit E Crafter und E Sprinter ist nicht so einfach wie manche behaupten.
Wird das Fahrzeug am Ort benutzt hat keine weite Anfahrzeit passt es
Bei dem Fuhrunternehmen wo ich nach Feierabend unsere Fahrzeuge repariere ist es unterschiedlich.
Nach deren Aussage kommt auf ein Diesel Sprinter 1,5 bis 2 E Sprinter. Je nachdem wie weit sie Überland fahren.
Für Zweischicht Betrieb sind sie untauglich. Nachts werden sie geladen.
Sie haben Kunden die Belieferung mit E Fahrzeuge verlangen.

Enola am 15 Jan 2026 23:23:13

Jaki1190 hat geschrieben:Bei all den Darlegungen stellt sich doch irgendwie Frage warum die Kunden (in der EU) bereit sind sich die E Mobilität bei LLKW trotz derzeit offensichtlichen technischen und finanziellen Nachteilen in Bezug auf die vorhandenen Technologien, schönzureden. Ist der "will haben Aspekt" da vorrangig?

Genau wegen dem da halt:
Hendrik74 hat geschrieben:Der E-Crafter ist für viele Einsatzzwecke perfekt geeignet, die Kunden fahren den über Tag und laden über Nacht.
Aufgrund der niedrigen Betriebskosten ist das Fahrzeug heiß begehrt.

Spreche auch aus Erfahrung, habe Benzin im Blut, seit wir im Geschäft auf Elektro umgestiegen sind, haben sich unsere durchaus viele Vorurteile in Luft aufgelöst und das Budget wurde zudem merklich entlastet. Und wir laden an öffentlichen Ladestationen. Immer. Und fahren auch Tagesstrecken von 4-500 km, bei einer Reichweitenanzeige von Max. 250 km.
Keine Motorrevisionen, keine Zahnriemen, keine Bremsbeläge, - Kupplung, - "5. Gang geht nicht" Diskussionen, Auspuff verrostet auch nicht, Oelwechsel? Einspritzdüsen?
Wir sind jetzt bei +100000km, waren noch nie im Service, Akku Zustand immer noch 100%.
Das einzige sind Radwechsel und Scheibenwaschmittel, mehr aber auch nicht.
Muss dazu aber auch sagen, ist ein Asiate, kein Europäer.

mithrandir am 16 Jan 2026 08:11:49

Enola hat geschrieben:Muss dazu aber auch sagen, ist ein Asiate, kein Europäer.

Das ist der Punkt, der mich den Kopf schütteln lässt. Seit Jahren wird hierzulande über die Probleme gejammert und andernorts geht man das Risiko ein und baut erst mal.
Ja in asien hochsubventioniert vom Staat, aber hierzulande haben die Konzerne quasi einen finanziellen Vorsprung, weil sie Geld anhäufen konnten, weil sie jahrelang kaum in Neuentwicklungen investiert haben. Jetzt muss man halt mal raus aus der Komfortzone.

Enola am 16 Jan 2026 08:57:39

mithrandir hat geschrieben:Ja in asien hochsubventioniert vom Staat, aber hierzulande haben die Konzerne quasi einen finanziellen Vorsprung, weil sie Geld anhäufen konnten, weil sie jahrelang kaum in Neuentwicklungen investiert haben.

Wage jetzt mal frech zu behaupten, kein Wissen, nur so dahergeplappert, dass unser Toyota nicht hoch subventioniert gebaut wurde.
Da schätze ich die doch sehr konservativen Japaner ein klein wenig anders ein.
Einfache Technik, nur das Nötigste, super verarbeitet, zuverlässig, wertstabil.

mithrandir am 16 Jan 2026 11:55:18

Enola hat geschrieben:Wage jetzt mal frech zu behaupten, kein Wissen, nur so dahergeplappert, dass unser Toyota nicht hoch subventioniert gebaut wurde.

Da gebe ich dir Recht. Mein Hinweis zielte auf die, die das Argument der "Chinesischen Staatswirtschaft" vorbringen.
Hilft halt nix. Wenn die hiesigen Autobauer nichts Passendes zu entsprechenden Preisen anbieten, kaufen die Leute auch chinesische Autos, auch wenn viele jetzt noch sagen "Nie eine chinesische Karre". Am Ende zählt der Preis.

pwglobe am 16 Jan 2026 13:14:28

mithrandir hat geschrieben: Am Ende zählt der Preis.


Andere Hersteller in Europa haben dies schon verstanden, siehe Dacia, Ranault usw., nur die deutschen Hersteller leider noch nicht.

pwglobe am 16 Jan 2026 13:17:56

Beim Wohnmobil ist für mich auch Retrofit bzw. die Nachrüstung eines E-Antriebs ein Thema.
Leider gibt es z.Z. noch keine Nachrüstung mit akzeptabler Reichweite, die Antrieb sind aber bereits vorhanden, nur die Batterien sind noch zu klein.
Bei unserem Phoenix wäre auch das umsetzen auf ein neues Fahrgestell denkbar.

Kuhtreiber am 16 Jan 2026 13:34:48

pwglobe hat geschrieben:Andere Hersteller in Europa haben dies schon verstanden, siehe Dacia, Ranault usw., nur die deutschen Hersteller leider noch nicht.


Peter, was du da schreibst ist Unsinn. Vergleiche mal die Produktionskosten von Rumänien und Deutschland. Löhne, Energie, Transport, Gewerkschaften... Dann dürfte jeden klar sein, warum ein Dacia aus Rumänien billiger ist als ein Audi aus Ingolstadt. Auch die Qualität ist nicht vergleichbar. Von den Chinesen brauchen wir gar nicht reden. Die bekommen noch jede Menge Subventionen und der dumme deutsche Steuerzahler bezahlt es (auch wenn hier einige das angezweifelt haben).

mowgli am 16 Jan 2026 20:20:31

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Und wenn die deutschen autobauer nichts mehr auf die Reihe kriegen, lassen sie ihre Autos in China bauen und verkaufen sie für viel Geld bei uns (BMW/Mini)

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