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Die Grüne Plakette gibt es für den Feinstaub und nicht für den Verbrauch. Ich bin ein Fan von großen Fahrzeugen, sie sind sicherer im Verkehr. Das Downsizing ist der größte Mist, den es gibt. Diese hochgezüchteten Schnellroster sind umweltschädlicher durch ihre kurze Lebensdauer als manch alter großvolumiger V8. Die SUV sind nicht umsonst so beliebt, man hat viel Blech um sich rerum, eine Bordsteinkante zerstört nicht gleich die Achsen, die Schlaglöcher sind für ein SUV weniger ein Problem, Im Winter hat man Allrad und man kann damit auch mal einen Anhänger zum Wertstoffhof ziehen. Das ist übrigens auch so eine Umweltsauerei mit den Wertstoffhöfen. Die Bürger bringen ohne Gegenleistung wertvolle Rohstoffe hin und bezahlen zusätzlich selbst für den Transport, außerdem erledigen sie das Sortieren, ohne Lohn. Was da an Treibstoff sinnlos herausgeblasen wird. Die Recyclingfirmen verdienen sich eine goldene Nase.
Das ist bei Elektroautos aber nicht anders. Auch die haben bisher in jedem Test, den ich gelesen habe, mehr verbraucht als im Prospekt. Und ie Ladeverluste kommen immer noch hinzu. Zusätzlich werden diese immer auf Basis des "Deutsschen Stromix" schadstofftechnisch eingeordnet. Das ist aber Unsinn. Da "Ökostrom" in unserem Stromnetz immer Vorrang hat, wird dieser immer zu 100% verbraucht. Jedes Elektrogerät, daß ich zusätzlich anchließe, wird daher mit Kohle oder Gasstrom versorgt. Ein Elektroauto hat dadurch in der Realität immer einen deutlich höheren CO2-Ausstoß als ein Verbrenner.
Aber wieviel der SUV brauchen ihre Fähigkeiten überhaupt jemals ? Als ich noch in den Bergen gewohnt habe, war ein Allrad auf jeden Fall sinnvoll. Jetzt in der Stadt wäre das nur zusätzliches Gewicht, Kosten... Ohne Schnee kannst du die paar km auch mit einem Polo ziehen. Und mit der Klimaerwärmung gibts eh bald keinen Schnee mehr. Bei vielen besonders hochbeinigen Allrad Autos stört mich, daß sie entweder sehr hoch sein müssen, oder du im Innenraum viel weniger Platz hast. Ich bin mal hinten in einem Jeep mitgefahren, das war kein Vergnügen. Sind sie sicherer ? Aber nur wenn die "Gegner" entsprechend leicht sind. Sollten mal alle mit so dicken Karren rumfahren, ist zumindest beim Zusammenstoß der Status Quo wieder der gleiche. Und ab einer gewissen Geschwindigkeit ist es sowieso egal. Bei Crashtests wird auf Unfälle mit Personen geachtet. Wann kommen dann die Tests für Zusammenstöße mit Smarts :) ? RK
Geringe Energiedichte, schlechter als Bleibatterie bei gleichen Abmessungen! Es gibt augenblicklich nichts besseres als die Lithium-Speichertechnologie und auch die hat eine wesentlich geringere Energiedichte pro kg bei der Speicherung als Benzin/Diesel/Wasserstoff/Methan im Tank. Warum glaubt anscheinend jeder, das es viele bessere Energieträger als Benzin etc. gibt und diese nicht benutzt werden. Es gibt keine Benzin/Diesel Erzeuger Maffia, die braucht es auch nicht. Das sind einfach faktisch die besseren mobilfähigen Energieträger. Nur so am Rande, Andreas
Was die Schadstoffwerte wert sind, wissen wir ja seit VW. :wink: Und der CO2-Ausstoss hängt halt mal direkt am Verbrauch. Hab grad mal geschaut: Cayenne Diesel mit 262PS: 6,8l/100km(179gCO2/km)...Wers glaubt :eek: (Zum Vergleich: Polo Diesel 3,6l/94g.) Ich persönlich halte die CO2-Emissionen für wesentlich schlimmer als den Feinstaub. Stichwort: Klimaerwärmung. Auf Spritmonitor steht der Diesel-Porsche im Schnitt schon mit über 10l drin. Und da wird sicherlich auch ein wenig schöngerechnet. Realistisch dürfte der Porsche 3 mal soviel CO2 in die Umwelt blasen wie der Polo. Ich weiss, so ein Statement von jemand, der ein Womo fährt, das 11..12l braucht :oops: Aber grad deshalb fänd ich es gut, als Kompensation ein E-Auto zu fahren. Und ja, das macht nur Sinn, wenn der Strom aus regenerativen Quellen kommt.
Mach kein Mist, dann müsste ich zu Fuss gehen und das wohl auch noch rückwärts! :? So nun habe ich mich sehr interressiert durch 4 Seiten Vorurteile, Blödsinn und Biertischparolen ohne fundamentales Hintergrundwissen gelesen und kann nur eines sagen: Ich bin seit 8 Monaten begeisterter E-Mobilfahrer (VW E-Up!) und werde nie wieder einen Verbrenner kaufen. Meine persönliche Bilanz sind fast 10 kEuro Einsparung in 8 Jahren. Vorher habe ich mir Sonne aufs Dach gemacht, damit mein Strom sauber ist. Und elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge (Sprinter) gibt es bereits mit großem Erfolg, Wohnmobile werden auch folgen, ganz sicher. Michael Michael, man sollte, kann das wirklich nicht so stehen lassen, was hier vorab so Alles von Theoretiker/Innen geschrieben wurde. :) "Ököstrom" wird zu 100 % verbraucht. Und die Anderen Unschuldigen müssen dann Normalstrom nehmen"! :eek: Ja und? Ökostrom wird produziert und auch ab genommen. Sollte es umgekehrt laufen? Logik sieht anders aus. Ich habe mein Sonnenhäubchen auf dem Dach. Für den zweisitzigen Elektroroller reicht ( auch unterwegs) mit dem WoMo meistens die Solaranlage auf dessen Dach und natürlich auch unterwegs mit Beiden. Für den Renault Zoe als 5 sitziges E-Auto reicht mein Solarhäubchen auf dem Gebäudedach ebenfalls. Im Winter kommt dann eben der Öko-Windrad-Strom dazu. Und dann spare ich ca. 5 Cent pro Kwh ein. Im Sommer fahre ich natürlich komplett umsonst... Für mich ist auch der Rendite-Effekt entscheidend gewesen. Vielen Dank, dass Ihr mich so unterstützt mit Eurem "Strompfennig"! :) Wie legt Ihr eigentlich Euer Geld für die Altersvorsorge an? (Rhetorische Frage) Grüne Felix52 :mrgreen:
Hallo Felix, ich denke mal, daß bezieht sich auf meinen Post. Was ist denn jetzt Dein Gegenargument?
...kannst du den hier doofgebliebenden mal deine Rechnung offen legen bei der du 10.000 eur + machst mit einem VW up? danke Die Rechnung mit 10k€+ kann, wenn überhaupt, nur über das EEG laufen - das hat aber mit dem Elektroauto selbst nichts zu tun. Oder jetzt kommt so ein Ding wie "Hatte vorher 'nen 7er und jetzt einen Up" :) Ohne Subventionen läuft weder bei "erneuerbaren Energien" noch bei der Elektromobilität was. Das war die letzten Jahrzehnten so und wird sich auch (leider) nicht so schnell ändern.
Die Frage habe ich mir auch gestellt. Zumal er ja erst seit 8 Monaten den Up fährt. Wahrscheinlich ist es das Geld aus der PV-Anlage vom Hausdach. Habe ich auch - ne 12kW-Anlage. Man muss aber fairerweise sagen das die Gewinne ja nur durch die "Ökoumlage" kommt. Wenn dann die 20 jahre rum sind kann man den Strom natürlich fürs Auto hernehmen. Wenn die Einspeisevergütung weg fällt sinkt die bereitschaft für PV-Anlagen aufs Dach gewaltig. :wink: Ich hätte gern mehr Dachfläche gehabt weil es sich -2012- noch gut gerechnet hat. Aber es muss schon "passen" mit dem e-Antrieb. Aber für Langstrecke oder so schwere Kisten wie grosse Womo ect. ist das keine alternative so wie es zurzeit ist. Der VW e-Up ist sicher toll und dürfte den meisten Pendler reichen. Aber es ist ein Kleinwagen. Kein grosser Klotz wie ein Womo. Irgendwann kommt was anderes als Benzin/Diesel. Aber für die grosse menge sicher nicht in den nächsten 10 jahren. Und ob es dann Strom aus dem Akku ist :roll:
Das ist aber keine kaufmännische Rechnung, die Abschreibungen, Wertverlust, Batterieersatz und tatsächliche Stromkosten berücksichtigt! Dafür andere Beiträge als Blödsinn zu beurteilen ist schon kühn. Aber da du dich anscheinend mit diesen Einstufungen auskennst macht es dir sicherlich nichts aus wenn ich deine Rechnung auch dort einordne. Andreas Elektroauto polarisiert genau so wie die Flüchtlingsfrage. Entweder trifft man hier die Gegner, die alles negativ Rechnen oder die Befürworter (zu denen auch ich gehöre), die sich das Auto schön rechnen. Ich meine, dass sich ein Elektroantrieb als Zusatzantrieb für schwere Fahrzeuge durchaus rechnen kann. Um mein 5,8t Gespann am Rollen zu halten, benötige ich auf flacher Strecke ungefähr 11l/100km. Um es aber zu beschleunigen oder einen Berg hoch zu treiben geht das dann schon an 20-30l/100km. Im Gegenzug vernichte ich richtig viel Energie, wenn ich bergab runterschalte oder wenn ich Abbremse. Besonders fällt mir der Unterschied im Verbrauch auf wenn ich von Ost-Westfalen aus nach Paris, entweder über Köln-Aachen-Liège oder über Duisburg-Venlo-Antwerpen-Lille fahre. Auf der Flachen Strecke komme ich 50km weiter. Oder Autobahn im Vergleich mit Nationalstraßen mit vielen Kreisverkehren. Auf der Autobahn bin ich im Schnitt mit 85kmh und 12l/100km, auf der Nationalstraße mit 65kmh und 15l/100km unterwegs. Wenn ich diese Spitzen durch zusätzlichen Elektroantrieb, der sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen unterstützt, wegnehme, so komme ich schon auf eine erhebliche Einsparung und brauche bei gleich großem Fahrzeug auch einen kleineren Motor und nur Batterien für ca. 20km Reichweite. Der Elektroantrieb könnt auch die Folgen der senilen Bettflucht mindern. Wäre schön, wenn diejenigen, die unbedingt um 6Uhr weiterwollen dann nicht ihren Diesel starten sondern sanft und leise elektrisch vom Platz rollen, damit die anderen weiterschlafen können. :wink: Warum also die Diskussion entweder/oder anstelle sowohl/als auch. Ich fahre, wenn ich nicht meinen Trailer ziehe, elektrisch, mit Auto oder Roller und würde gern teilelektrisch mit dem PickUp fahren. Derjenige, der selbst per Solar oder per Wind seinen (Elektrofahrzeug-)Strom erzeugt, fährt auf jeden Fall umweltfreundlich. Für Kurzstrecke ist Elektro OK, ich denke nur an Lieferdienste (Pizzaservice...) / Pflegedienste im reinen Stadtverkehr etc. Auf Langstrecke schleppt man schon recht viel Mehrgewicht mit (2.Antriebssystem, Batterien) und macht zusätzlich die Fahrzeugtechnik noch anfälliger, die Wartung wird teuerer, der Verschleiß damit auch. Ich bin übrigens auch gegen die ganzen vernetzten Helferlein mit Internet und GPS, die ein Auto zur fahrenden Wanze machen. Ich denke der Fahrer sollte die Kontrolle behalten und nicht das Netz. Jeder kann sein Geld für das ausgeben, was ihm wichtig erscheint. Ich würde eher für ein Technik- Downsizing plädieren, anstatt für ein Motor-Downsizing. Einfache, robuste Technik, die man zur Not selbst reparieren kann, ist mir lieber als die ganzen Assistenzsysteme. Moin Bernhard, das Problem beim unterstützenden Elektroantrieb ist doch, dass die Akkus und Elektromotoren auch zusätzliches Gewicht bedeuten, während sie beim ausschließlichen Elektroantrieb den herkömmlichen Motor, Getriebe und Tank ersetzen. Ganz anders könnte es aussehen, wenn die Bremsenergie per Rekuperation in die Akkus zurück geführt werden würde. Hierfür würden sich die hier viel besprochenen Lithium-Akkus besonders eignen. Viele , Andreas
Das ist sicherlich richtig. Als Zusatzantrieb mit eigener Wind/Solarenergie! Bleibt halt noch die Frage der Zuladungsgrenze, zumindest bei unter 3,5t. Und bei der umweltfreundlich erzeugten Energie bleibt die Frage der Umweltfeundlichen Produktion von Batterien im allgemeinen und LiFePo4 im besonderen. Nur nochmal zur Klarstellung: ich bin nicht gegen Elektroantrieb. Aber ich bin genügend Techniker um die Frage nach Kostenneutralität und echter Umweltfreundlichkeit zu stellen, und dazu gehört mehr als nur Solarstrom. Nur meine Meinung, denn ich habe keine Zahlen zum Footprintvergleich, Andreas Ich hatte es weiter oben schon geschrieben, was der nächste Schritt sein wird. (laut Oliver Wyman --> Link / Toyota) - Antriebstechnik rein elektrisch, das ist leichter, einfacher und billiger als die derzeitige Verbrennungstechnik. - Energie-Kurzzeitspeicher als Batterie - Energie-Langzeitspeicher als Wasserstoff - Range-Extender als Wasserstoffgenerator (Brennstoffzelle oder Rotationskolbenmotor) Elektrisch ist einfach! Nicht umsonst fuhren die ersten Autos rein elektrisch. Es wird doch keiner behaupten dass E-Autos für die Kurzstrecken nicht bereits heute die wirtschaftlichste Alternative darstellen? Nur auf Langstrecke gibt es noch Defizite. Folgende Probleme sind derzeit noch nicht gelöst: - Wasserstoff(Kreislauf)wirtschaft (H2 sehr schlecht zu verflüssigen) - Wasserstoffspeicher Liebe , Alf
Och, wenn wir wie die Chinesen anfangen würden Elektroroller für die Innenstädte zur Pflicht zu machen würde das schon gehen. So'ne Kiste kostet in China 500$ neu, dafür krieg ich hier kaum ein E-bike :wink: BMW verkauft seine für >10000€ aufwärts und wundert sich über den schleppenden Verkauf. :D
Sehe ich auch so. Für PKW möglich, aber nur wenn die entsprechende Infrastruktur besteht. D.h. Ladestationen in den Städten und einen eigenen Parkplatz mit Strom. Beides steht heute nur sehr begrenzt zur Verfügung. Und sollte plötzlich (Hausnummer) 20% der Autos E sein, dann ginge mit dem heutigen Netz gar nichts mehr und in vielen Fällen müßte man das Stromnetz ausbauen um überhaupt soviel laden zu können. Als Beispiel die oft berichteten "neuen" Akkutechnologien, bei denen ein Autoakku in 5min wieder voll wäre. Nur braucht man dazu vermutlich die Anschlußleistung eines Hochhauses nur für dieses eine Auto.
Wo zieht man da die Grenze ? Auch ich werde nicht gern überwacht. Aber im Prinzip ist schon eine Verkehrsmeldung im Radio ein möglicher Eingriff in die Kontrolle.
Nur wie willst du die bestehenden Abgasgrenzwerte mit einem simplen Motor erreichen, wenn VW es schon mit einem komplexen nicht schafft :-) An manche Assistenzsysteme haben wir uns einfach schon zu sehr gewöhnt, bzw. sind einfach wünschenswert (ABS, ESP...). Andere erscheinen zumindest heute noch eher als Spielerei. Einige Änderungen wie z.B. der CAN Bus sind einfach bei den ganzen Funktionen, die ein Auto heute hat nötig, oder wir hätten noch weit mehr Kabel rumliegen. RK Michael[/quote] ...kannst du den hier doofgebliebenden mal deine Rechnung offen legen bei der du 10.000 eur + machst mit einem VW up? danke[/quote] 12,7 k€ Benzinkosten vs. 3 k€ Stromkosten auf 126tkm in 8 Jahren. Die weniger Verschleiß-, kein Öl und niedrigeren Wartungskosten nicht eingerechnet. Anschaffungspreis war gegenüber dem fällig werdenden Benziner pari. (Übrigens den E-Up gibt es gebraucht ganz gut für unter 20k€)
12700 / 126.000 = 10ct/km Sprit 10ct= 0,083l/km (€1,20) -> 8,3l/100km (6,9l/100km bei €1,45) Das ist der Wert, der für den 103PS FOX angegeben wird (Brasilien, der durstigste davon). Der Diesel kommt mit 4,9l (Wiki) aus. Allerdings gibt es sicher vergleichbare Autos, die als Diesel wesentlich sparsamer sind. Mein Verso wiegt gut 500kg mehr, wird viel in der Stadt bewegt und auf der AB auch nicht im Schleichgang und kommt im Schnitt über die (6) Jahre auf 7,5l Diesel. Modernere Fzg. der Größe sogar noch einiges weniger, wenn auch vielleicht nicht vor 8 Jahren. D.h. die Spritkosten sollte man ohne weiteres um ein Drittel oder mehr verringern können ohne E. Bleibt natürlich immer noch eine deutliche Ersparnis, wenn auch nicht ganz so viel. Beim 4,9l/100km Diesel sind wir dann bei €7560. RK Ist zwar etwas OT bzgl. Elektro, ...es gab schon vor langer Zeit™ 3-Liter Autos. Audi A2 und Lupo. Die wurden angeblich zu wenig nachgefragt und deshalb die Produktion eingestellt. MMn. wurden die Preise künstlich hochgeschraubt, damit ja nicht zuviele diese Autos kauften. Angeblich waren sie ja deshalb so teuer, weil so waahnsinnig teure Technik zum Einsatz kam (die heute jedes Billig-Auto drin hat). Ähnlich ist es heute mit den E-Autos. VW z.B. könnte jetzt mal ein Zeichen setzen und einen erschwinglichen Stromer für die Masse produzieren, bevor es andere tun. In der Polo-Klasse (vgl. ZOE) müsste das Fzg. halt mindestens 100km Reichweite auch im Winter haben und dürfte nicht teurer sein als die Diesel-Variante. Das würde sicher für die allermeisten ausreichen und die Käufer könnten dabei auch noch sparen. Ich glaube auch, das 2 oder gar 1-Liter Auto wäre möglich, nur will das die Lobby der Mineralölindustrie/Autobauer natürlich nicht. Gerade jetzt in Zeiten des Billig-Sprits. Die wollen schliesslich ihre Hochpreis-Verbrenner verkaufen. Von Golf bis Cayenne. Von Mini bis 7er, usw.
Sorry, aber das mit dem Anschaffungspreis mußt Du noch mal erklären. Was hat der E-Up in welchem Alter mit wie vielen gekostet? Und was war die Benziner-Alternative - eine C-Klasse?
Das Problem ist eher - Es muss für einen Cayennefahrer einen Elektro-Cayenne geben. Der kauft keinen Nissan leaf nur weil er elektrisch fährt :D Momentan tut man sich halt noch schwer - ich auch - was die reichweite betrifft. Und so sauber ist der Strom oftmals nicht. Auch im Winter soll gefahren werden. Und da sehen wir ja mit unseren PV-Anlagen was noch an kümmerlichen werten gegenüber dem Sommer kommt. Wäre es nicht interssanter die möglichkeit "Strom zu Gas" oder eben Brenstoffzelle zu favorisieren ? Gas kann man viel leichter Lagern als Strom. Im Sommer gibt es massig Stromüberschuss für Gas. Solange E-Autos in Homeopatischen Dosierungen umherfahren ist es kein Thema. Aber wo nehmen wir im Winter den Strom her ? Sind die "extrem E-Auto Fans" bereit eine Windturbine im eingenen Garten aufzustellen? Also eine die auch die 10kWh bringt um das Auto zu Tanken! Nur zur Klarstellung - Ich habe nix gegen E-Antrieb. Habe selber ne PV-Anlage auf dem Hausdach und staune was da so runterkommt 8) Nur das Speichern :cry: Da stelle ich mir eben Gasantrieb für viele Fahrzeuge praktikabler vor. Eine gewisse faszination hat so ein E-antrieb natürlich schon. Leises surren und Kraft vom Start weg macht schon Spass - keine frage :ja:
Ich denke, wenn man den größten Unsicherheitsfaktor (nämlich den Menschen) von wesentlicher Einflussnahme auf das System "Motorisierter Individualverkehr" ausschließt, wäre erstens viel für die Verkehrssicherheit und zweitens viel in Sachen Ökologie und Ökonomie gewonnen. Das Motorisierter Individualverkehr unabhängig von der Art des Antriebs ein großes ökonomisches und ökologisches Problem ist, sollte man in dieser Diskussion auch berücksichtigen. Man bedenke nur den Flächen- und Ressourcenverbrauch... Kommen gerade aus Frankreich wieder: zwischen Orleans und Paris stehen entlang der Autobahn an die Hundert Windkraftanlagen. Die Stören da garantiert niemanden, da der Autobahnlärm wesentlich größer ist. Wäre vielleicht auch eine Möglichkeit für uns, diese Trassen mitzunutzen. Die Windkraft ist übrigens viel mehr als Solar. Außerdem darf man die Solarzellen auf den Dächern mit ihrem Neigungswinkel nicht mit "unseren Kraftwerken" auf den Wohnmobildächern, die ja liegend angeordnet sind, vergleichen. An Wintertagen mit der richtigen Ausrichtung ist die Solarzelle wegen der Kälte äußerst leistungsfähig. Meinen höchsten Solarertrag erziele ich in den letzten Jahren im April. Schon Sonne, aber noch kühl.
Das ist richtig und auch bei mir so. Nur heute, wenn ich aus dem Fenster schaue ist Bewölkt und kaum Wind. Bei hohem Strombedarf, man stelle sich jetzt mal 3Millionen E-Autos vor die auch täglich bewegt werden, wird es knapp. Oder man könnte "Solar - Windgas" aus überproduktionen in Gaskraftwerken wieder verstromen. Zwar mit verlusten aber möglich. Aber für den Massenmarkt dauert es noch. Vielleicht sollte man mit Strom doch Heizen und die dadurch eingesparten Heizöl und Erdgasmengen zum Fahren benutzen. Strom in Wärme hat fast 100% Wirkungsgrad. Physiker sagen gerne mal "Das beste was man aus Strom machen kann ist Wärme, wenn er weniger kosten würde". Die Technik (Nacht) Speicheröfen gibt es schon lange. Die sind aber nicht so "bequem" (im Handling) wie ne normale Zentralheizung. Das gilt wohl auch fürs E-Auto. [quote="tober Bei hohem Strombedarf, man stelle sich jetzt mal 3Millionen E-Autos vor die auch täglich bewegt werden, wird es knapp. Oder man könnte "Solar - Windgas" aus überproduktionen in Gaskraftwerken wieder verstromen. Zwar mit verlusten aber möglich. Aber für den Massenmarkt dauert es noch. quote] Ja mit sehr großen Verlusten, bei Wasserstoff für die Brennstoffzelle z.B. 70%, aber allein mit dem Strom, den die Raffinerien für die Herstellung des Sprits für die o.g. 3 Mio Autos gebraucht hätten, können die 3 Mio E-Autos schon fahren. Und der Sprit war noch nicht an der Tankstelle, bis der da ist können weitere Hunderttausende E-Autos fahren. Nur mal so :lach: Und ich frage mich wie Wartezeiten an öffentlichen Ladestationen aussehen werden wenn es mal sehr viele E Autos geben wird. Benzin oder Dieseltanken geht ja recht schnell. Einmal volladen dauert weit länger.
Völlig falsch! Nicht der motorisierte Individualverkehr ist ein Problem, nicht die endliche Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe, nicht die geringe Speicherfähigkeit für elektrische Energie, nicht die hohe Zahl von Fleischfressern gegenüber dem geringen Anteil von Veganern.... Nein, der Mensch ist das Problem. Er ist einfach nicht bereit, sich zu kasteien und seine Lust an Vergnügen zu reduzieren. Ich kann's ihm nicht verübeln - gehöre ich doch selbst zu dieser Spezies. :lach: Immer wieder gerne lese ich diese Beiträge der Oberschlauen, die genau wissen, an was es uns mangelt, was wir anders tun müssen, damit es uns -angeblich- besser geht. Von Missionaren habe ich noch nie etwas gehalten, von selbsternannten schon gar nicht, Volker ;-)
Naja, die ist nach ein paar Tagen zum großen Teil weg und für Spaß wünscht man sich dann was "Gscheites" :ja: :ja: :ja: .
Stimmt, sollen die Idioten doch alle zuhause bleiben, dann sind die Straße leer und es gibt keine Unfälle ...... auf der Straße :) :) :) :) .
interessante Berechnung! Beruht die auch auf Fakten und gibt es diese?
Hier ist doch mal ein m.E. sinnvoller Ansatz!! :!: :idea: Propagiert und gefördert/gefordert wird von der Politik, daß wir die Energie unsinnig nutzen sollen (bezogen auf Benzin/Diesel versus in Akku's gespeichertem Strom). Bei mobilen Anwendungen, bei denen die Masse und der Platzbedarf eine eminente Rolle spielen, sollen wir die Energiequelle mit den schlechtesten Eigenschaften momentan nutzen > E-KFZ. Bei immobilen Anwendungen, hier Masse und Platz eher zweitrangig, aber wird weiterhin das verbrauchen von fossilen Brennstoffen gefördert. Dabei wäre es doch eher sinnvoll, die Energiequelle mit dem besten Leistungsgewicht in mobilen Anwendungen zu nutzen und die Energiequelle mit schlechten Leistungsgewicht dort, wo sich die Nachteile kaum auswirken. Denn warum nicht den Strom vom Dach tagsüber im Keller speichern und abends dann zum heizen/produzieren nutzen. Ich vermute auch stark, daß die Gesamtenergieeffizienz beim Fahren mit Benzin/Diesel und heizen/produzieren mit Strom besser wäre. Die Praxis ist aber eher so, daß zB. Firmen für die "ökologische" Selbstdarstellung ein E-KFZ vorne hinstellen, den Mitarbeitern mit einem derartigen aber bei der Frage nach Stromtanken am eigens installierten Anschluß das Parken verboten wird und nebenher beim Neubau eines Verwaltungsgebäudes ein ineffektiver Glasbunker mit vermeidbaren hohem Heiz- und vor allen Kühlbedarf hingestellt wird. An Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Beschattung etc denkt dann natürlich keiner mehr, wobei dies deutlich effektiver als das Alibi-E-KFZ wäre. Klingt eigentlich so, als hätte ich von der Intelligenz in der Politik wenig Achtung - und ist auch so :mrgreen: ;D :lach: :ja: :ja: PS: bin aber kein Missionar 8) 8) :D :mrgreen:
Natürlich. Ist ja auch noch in der Entwicklung. Waren Li-Ionen Akkus auch mal... :wink: Hier noch mal ein Artikel zur Redox Flow und zur Erhöhung der Energiedichte. --> Link VG Harriet
Das kann die Politik nicht ernsthaft wollen, das wären ja unangemeldete Versammlungen / Demonstrationen. :roll: meinst du wirklich die Politik will die E-Autos.......und dabei auf die Mineralölsteuer verzichten?
na das ist doch kein Problem, führen wir eben irgendeine elektrische Steuer ein grüße klaus Schon passiert. EEG-UMLAGE auf Solaranlagen . Du zahlst Steuern auf das die Sonne scheint. Das mit dem angeblichen Oelmangel ist Quatsch. Der lange Zeitraum hingegen wo sich Erdöl auf natürliche Weise bilden kann, aber Fakt. Das Öl kann schnell gebildet werden, Stichwort Synthese. Man könnte zu Hause das zeug aus Biomasse erzeugen. Aber dann wird ja leider kein Geld mehr für die Multis abfallen. Also das Stimmvieh schön dumm halten (Wie im Fall der tankflaschen) und immer mehr Bürokratie auf das der Umsatz nie nachlässt Es gibt keinen Öl Mangel. Es gibt einen Mangel an Co2-Aufnahmefähigkeit der Atmosphäre. Dein Alf um mit meinem 7-Tonner 1200km weit zu fahren, brauche ich einmalig rund 140 kg Diesel, und die sind in 10 min wieder aufgetankt, einschließlich bezahlen. in D gibt es dazu rund 15000 "Nachtankstationen" will ich das heute mit einem entsprechenden E-Mobil machen und alle 100km nachladen, brauche ich rund 800kg Akkus, und wie es mit dem Tanken aussieht siehe folgenden Bericht einer Fahrt von München nach Leipzig --> Link grüße klaus
Hallo Klaus, deine Vergleiche hinken in mehrfacher Richtung. Leider eine immer wieder angewandte Methode, deren man sich beidseitig bedient. Aus Taktik oder Unwissenheit, ganz wie es beliebt. Wenn du z.B. anfängst das Akkugewicht mit dem Gewicht des benötigten Benzins gegenrechnest, dann solltest du auch so fair sein, die Gewichtsersparnis eines E-Motors gegen die herkömmliche Motor-Getriebeeinheit gegen zu rechnen. Da hast du locker noch mal 5-700kg Ersparnis. Den 400PS Motors eines Tesla kannst du in einer Reisetasche wegtragen (ca. 23kg), da setz mal eine vergleichbarn V8 Motor mit Getriebe gegen..... von Kühler, Lima, Kompresser ganz zu schweigen. Die können übrigens auch schon über 400km Reichweite usw usw..... Mario
Hallo Mario, deine Vergleiche hinken in mehrfacher Richtung. Leider eine immer wieder angewandte Methode, deren man sich beidseitig bedient. Aus Taktik oder Unwissenheit, ganz wie es beliebt, Volker ;-) Die 400 km beim Tesla sind bewundernswert, gelten allerdings auch nur bei verhaltener Fahrweise und im Sommer. Im Winterbetrieb und bei normaler Fahrweise ist auch gern schon mal nach 200 km Schluss... Das gleiche gilt eigentlich bei allen Reichweiteangaben von E-Autos. Mit einer Schnellladesäule ist es heute möglich, 75% der Akkuladung innerhalb von ca. 30 Minuten nachzuladen, das würde für einen vorsichtig gefahrenen Tesla heissen, eine halbe Stunde Pause alle 300 km, bei Fernreisen. Hält schon ein wenig auf... Für die Fahrt zur Arbeit ein ideales Auto, nur leider ein bisschen teuer, eher was für die Vorstandsetage. Von der Umweltverschmutzung bei unserem üblichen Energiemix mal gar nicht zu reden, da kommt ein sparsamer Diesel sowieso besser weg als ein E-Auto, sogar lt. ADAC. Elektroautos sind faszinierend und ermöglichen auch beim Fahrzeugdesign völlig neue Wege, aber da muss noch viiiieeeel Arbeit rein. Leider möchte unsere Autoindustrie (wie alle Grosskonzerne) lieber mit altem, fertig entwickelten Käse weiter viel Geld bei niedrigen Entwicklungskosten und geringem Risiko verdienen, anstatt mal Butter bei die Fische zu geben und ins gar nicht mehr sooo kalte Wasser zu springen. Der Schlüssel zur günstigen e-Mobilität sind Stückzahlen. Ein e-Auto ist nur teurer als ein vergleichbarer Verbrenner, weil der in der Hunderttausendfachen Stückzahl wie das e-Auto gefertigt wird. Oder glaubt wirklich jemand, dass ein lausiger e-Motor und ein paar Akkus komplizierter herzustellen sind als ein Verbrennungsmotor samt Getriebe aus buchstäblich tausenden von hochkomplexen Einzelteilen??? Spannend. bis denn, Uwe
ich meine das ist nicht das Problem.... ...sondern die notwendige Infrastruktur, für die unsere Gesellschaft in Vorleistung gehen müsste - nicht jeder hat ein Einfamilienhaus (selbst das wäre mit einer Ladeleistung von 120 kW für eine Tesla Supercharger überfordert) - wo bleiben die Millionen Laternenparker in Städten mit ihren Ladekabeln - bei 20% E-Anteil bei den privaten Haushalten bedeutet das 7,5 Mrd Liter Kraftstoff durch Strom zu ersetzen (macht rund 74 .000.000.000 kWh, entspricht 8 von den Kernkraftwerken die wir gerade abschalten) - .....wer will kann die Aufzählung ergänzen man sieht, mit ein paar politischen Willenserklärungen a la "wir schaffen das" ist es leider nicht getan grüße klaus |
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