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Habe an meinem Wohnort einen Fahrzeugumruester.Er rüstet auch Wohnmobile auf Elektroantrieb um. Damit wäre auch das leidige Plaketenthema vom Tisch. Wer hat aehnliche Pläne oder Erfahrung mit Elektroantrieb? Moin! Ist denn schon 1. April :?: Sorry, aber dabei habe ich erhebliche Zweifel bezüglich Reichweite und Gewicht. Viele , Andreas Was rüstet der denn um - Kühlschrank, Heizung, Klima? Hallo, das finde ich echt genial! (ACHTUNG, bin Elektro-Fan... :ja: ) Auf youtube ist einer, der seinen Winnebago Le Sharo auf Elektroantrieb umbaut. Habe mir das auch schon überlegt, vor allem wenn man viele kurze Strecken fährt (also nicht für den "typischen" Camper geeignet...). Dann könnte man im Prinzip (fast) auf Gas verzichten und halt mit CHAdeMO schnellladen ;-) Hast du weitere Daten von dem Umbauer? Name, Website, Weisst du was sowas etwa kostet? BvandenEijkel Hallo! Machbar ist vieles in den Köpfen der Visionäre, und wenn ich denke das ich beruflich einen 15 Tonner Stapler lenke und der fährt auch elektrisch, naja warum dann kein Womo das total elektrisch funzt. Bei meiner Bull Energy Bannerbatterie sind ca.1550Ah drinnen,hat 80 V und wiegt die Kleinigkeit von 3540 kg. Und reine Fahrzeit bei ca.15kmh sind 4Std. Danach wieder Batterie ans Ladegerät für 5 Std. Um Energie zu sparen könnte man ein Loch in die Bodenplatte schneiden, und wie Fred Feuerstein mit den Beinen Tempo machen. Der französische Hersteller Gruau bietet seit 2011 den Citroen Jumper 3,5 to mit E-Antrieb an. An der Pointe du Raz habe ich so ein Fahrzeug im Shuttle-Busbetrieb gesehen. 80 - 140 km Reichweite wäre mit ein bisschen wenig. --> Link [youtube]https://www.youtube.com/watch?v=8X6gGWGhHv0[/youtube] [youtube]https://www.youtube.com/watch?v=tqcq7n5bocc[/youtube] Deinem Link kann ich leider nicht entnehmen, welche Akku-Kapazität die Gruaus haben. Mit einem 85kWh Akku eines Tesla könnte es so ein Kasten-Womo sicherlich auf 300-350km Reichweite bringen. Dazu die Tesla-Ladeinfrastruktur (Super-Charger) mit 80% Nachladung in 1/2 Stunde. Das wär schon ne feine Sache. 3,5t wär aber schwierig. Der Tesla-Akku wiegt immerhin 600kg. Ich habe schon öfter mit Tesla-Fahrern (an Tankstellen mit SCs) gesprochen, da mich die Technik und allgemein das Thema E-Mobilität interessiert. Vor ein paar Monaten hatte ich auf dem Weg nach Wien ein längeres Gespräch mit einem Model S Fahrer, der grad an der Ladesäule stand. Er arbeitete auch selber im Bereich Elektro-Mobilität und erzählte mir, daß sie evtl. ein Prototypen-Womo auf Sprinter-Basis bauen wollen. Ich glaube, er war auch Schweizer :) Ja, das ist der große Vorteil an e-Autos, man hat viiiiel Zeit für Gespräche an der Ladesäule. Das WoMo hätte durch die Batterien am Boden auch eine bessere Straßenlage wegen dem tiefen Schwerpunkt. Sympathischer wäre mir aber ein V10 Benziner mit Gas-Umrüstung, da hätte ich auch immer genug Gas dabei zum Kochen, vom Gewicht her nehmen die sich dann wahrscheinlich nichts mehr.
Das gilt aber eigentlich nur für die deutschen, französischen und japanischen E-Autos :mrgreen:
Ok, ich nehme auch Einen als 3,5t. V8 geht auch noch :D . Habe zwar selber so ein Elektro-Dingsda, aber sinnvoll kommt es mir immer noch nicht vor. Rossi Wißt ihr eigentlich was die Batterien eines Teslas kosten? Für weniger kaufen sich die meisten ein Wohnmobil oder lassen sich 5 Cinderella-Klos einbauen. :eek: Abgesehen von Batteriekosten, Lademöglichkeiten in Griechenland oder auf Korsika und alle 3 Stunden für 1 stunde Ladezeiten. (so zeitfressend sind nicht einmal die Peage/Mautstationen in Europa) Hat sich mal jemand die Frage gestellt, wie er die zusätzliche Ladung (jetzt Gewicht in kg) von 600-800 kg innerhalb der 3,5t Grenze unterbringt??????. Die 3,5t Fahrzeuge sind z.T. ja schon mit 4 zugelassenen Personen ausgereizt. Wie und wo verstaut ihr da noch eine halbe Tonne Batterien???? Visionen sind schön, Visionen sollte man haben, aber man sollte auch das ganze realitätsbezogen betrachten Sorry, meine Meinung [quote="andwein"]Abgesehen von Batteriekosten, Lademöglichkeiten in Griechenland oder auf Korsika und alle 3 Stunden für 1 stunde Ladezeiten. Hat sich mal jemand die Frage gestellt, wie er die zusätzliche Ladung (jetzt Gewicht in kg) von 600-800 kg innerhalb der 3,5t Grenze unterbringt??????. Die 3,5t Fahrzeuge sind z.T. ja schon mit 4 zugelassenen Personen ausgereizt. Wie und wo verstaut ihr da noch eine halbe Tonne Batterien???? Na einen Anhänger dran :D Beim ersten Batteriewechsel wird man vor dem wirtschaftlichen Totalschaden stehen. Fahrzeuge nun auch als "Wegwerfware" TOLL. Das wäre ja schon mal ein Weg. Wie dick müssen dann die Kabel vom Hänger zum Womo sein und welchen Stecker benutzt man da? Fragen über Fragen und keine Antworten, nur Visionen. Ich weiß, ich bin immer so visionentötend praktisch. Grinsend, Andreas
Kabel und Stecker müssen so dick sein, dass man die Anhängerkupplung einsparen kann. Viele , Andreas :lach: Hallo Andreas, da die guten E-Autos mit hohen Spannungen fahren, wären Kabel und Stecker verfügbar. Ich sag mal so: Durchschnittsleistung in Fahrt 40 KW bei 80 km/h 3 Stunden Fahrt - ca. 200 km Strecke = 120 KWh bei Lifepo mit 400 Ah sind das 300 Volt sprich 100 Zellen a 14 kg = 1,4 Tonnen und den gebremsten Anhänger dazu nicht vergessen. Je 480, Euro mit Balancer ... rund 50.000 € für 8000 Zyklen (gleich 160.000 km ?) Liebe , Alf Der Hänger hätte wenigstens den Vorteil, daß man ihn an der Tanke gegen einen vollen tauschen könnte. Trotzdem, alles totaler Blödsinn. Das einzige, wo sich Elektro in absehbarer Zeit durchsetzen wird, sind Roller und Fahrräder. Und bei den Rollern auch nur, weil die Verbrenner immer weiter reglementiert werden. Ohne üppige Suventionen auf allen Ebenen gäbe es bis heute praktisch keine Elektromobilität. Die Leistung ist natürlich Fahrzeug- (Windwiederstand) und Lastabhängig (Gewicht). Der Tesla hat eine 85kWh Batterie und soll 520km Reichweite erreichen, hätte also durchschnittlich eine Leistungsaufnahme von ca. nur 14kW bei 80km/h (6 Stunden Fahrt für die 520km). In LiFeYPO4 Zellen sind das: (1000Ah Zellen mit 3.2V Zellspannung = 3200Wh = 3.2kWh) 27 Zellen, wenn man nicht zu 100% entladen will, geben wir noch 20% dazu, dann sind wir bei 32 Zellen a 1000Ah. (Ich weiss, dass der Tesla LiPo Zellen hat, die wesentlich kleiner und leichter sind, als LiFeYPO4 Zellen) Macht nach Adam Riese: - bei einem Preis von 1300USD/ Zelle = 41.600USD oder ca. 37.000€ - Gewicht: 42kg / Zelle macht für den Akku in LiFeYPO4: 1344kg oder 1.35t für die gleiche Strecke verbraucht ein Benziner 50l Benzin und ein Diesel 40l Treibstoff (Gewicht 0.7kg/l bei Benzin und 0.85kg/l bei Diesel) also nur ca. 35kg Treibstoff, der über die strecke verbraucht wird - oder ein durchschnittliches Gewicht von 18kg auf der gesamten Strecke. Damit ist der Elektroantrieb um den Faktor 75 schlechter vom Leistungsgewicht her. So ist es, aber immer ein Riesen Hype um Elektrofahrzeuge, bloss um irgendwelche getürkten Umweltziele zu erreichen. Denn wie der Strom hergestellt wird (Atomstrom, Öl, Kohle) und transportiert wird (Waldschneisen) spielt ja keine Rolle Ist jetzt zwar nicht unbedingt politisch korrekt ausgedrückt, aber meine unverblümte Meinung Andreas
Sicher nicht. Ein Tesla kommt in der Praxis 200-250km weit und ist dabei wesentlich leichter; der Luftwiderstand dürfte auch viel besser sein.
Nein. Da die Batteriekapazitäten kleiner sind als beim Tesla, bekommt man die an einer CCS- oder CHADemo-Säule auch in 30 Minuten geladen.
Davon abgesehen, dass das E-Auto nur das Problem "Schadstoffausstoß vor Ort" löst, nicht jedoch alle anderen Probleme, die individuelle Mobilität mit vierrädrigen Fahrzeugen mit sich bringen, ist es eher Kopfsache. Wenn die Konsumenten bereit wären, für eine 2-Personen+Bierkiste-Hutschachtel, die nicht schneller als 120km/h fährt und eine Reichweite von max. 80km hat - was bei den meisten im praktischen Einsatz reichen dürfte - 30.000€ zu bezahlen, könnte man die Städte für Verbrenner zum Personentransport sperren.
Schön, daß es Dir finanziell so gut geht Micha. Viele der genannten Verbraucher mögen durchaus geneigt sein, € 30.000,- zu zahlen - nur, sie können's nicht. Mit der Größe der Karre, der V-max und der Reichweite gebe ich Dir Recht. Mit Deiner Annahme der materiellen Ausstattung der jetzigen Nutzer alter Kleinwagen aber nicht, Volker ;-)
Das täuscht. Mir geht es sicher finanziell nicht schlecht, ich bin aber sehr froh, das ich keinen PKW anschaffen und unterhalten muss (dann wäre kein Wohnmobil drin). Seit ich im Südwesten Deutschlands lebe & arbeite, habe ich aber schon das Gefühl, das 30.000€ eher eine akzeptierte Größe für die Anschaffung eines neuen PKWs sind. Da kannst Du mal sehen, wie so ein Eindruck täuschen kann. Die Zahlen für 2014 sagen, daß der Anteil der Privatkäufe von PKW mit etwa 74 % bei Kleinwagen, mit etwa 20 % in der Mittelklasse und etwa 6 % in der Oberklasse/Luxusklasse liegt. Wenn aber zwei Drittel aller Neuzulassungen auf Firmenautos entfällt, kann schon ein falscher Eindruck entstehen: Passat, C- und E-Klasse, A4 und A6, 3er und 5er BMW sind hier besonders prominent. In 2013 waren 35 % aller Neuwagenkäufe unter € 20.000.- Berücksichtigt man eine überproportionale Verteilung von Firmenfahrzeugen in den oberen Preisklassen und zudem den dort stärkeren Anteil an den (teureren) Dieselmodellen, bleibt für Privatkäufe in diesen Preiskassen tatsächlich nur wenig übrig. Im Südwesten kommt noch ein sehr hoher Anteil an hochwertigen Neufahrzeugen in Privathand durch die Werksangehörigen von Audi, Mercedes-Benz und Porsche hinzu. Meine Schätzung, die ich durch Quellen nicht belegen kann, liegt bei unter € 20.000,- als durchschnittlichem Neuwagenpreis im Privatkauf, Volker ;-) Du hast wahrscheinlich recht; so ein Mini fällt nun mal mehr auf als ein Dacia ;) Das ändert aber nichts daran, das das oben erwähnte Minimalauto (auch für 20.000€) nicht am Markt akzeptiert würde, weswegen die Hersteller eben versuchen, herkömmliche Kompakt- oder Mittelklassewagen zu elektrifizieren. Das gelingt leider nur schlecht. VW will den Phaeton künftig nur noch als E-Auto anbieten. --> Link Mit 500km Reichweite und 15(!)min Ladezeit. An welchen Ladesäulen sie das wohl hinbekommen wollen? :lach: Na ja, vielleicht verhandeln sie ja schon mit Elon Musk über eine Kooperation... Aber erstrebenswert fände ich es jedenfalls. Die deutschen Autobauer sollten zumindest (wie Tesla) mal aufzeigen, was machbar ist. Mit der entsprechenden Ladeinfrastruktur könnten die Stromer wirklich alltagstauglich werden. Wir als Hightech-Land sollten jedenfalls ganz vorne mit dabei sein, auch wenn die wirkliche Akzeptanz am Markt wohl erst nach einem deutlichen Sprung in der Akku-Technologie stattfinden wird. Bei den aktuellen Verkaufszahlen des Phaeton ist das Risiko wohl gering... Was wiegt eigentlich ein Verbrennermotor, ein Getriebe, der Tank, Auspuff etc eines Wohnmobiles. Beim Elektroauto braucht es neben den Batterien nur einen Elektromotor und einen Kontroler. Naja, die Elektrofahrzeuge sind schon deutlich schwerer, als ein vergleichbares Verbrennerauto. Für eine akzeptable Reichweite schleppt man ständig mehrere hundert Kilo mit. Auch ein elektrisch getriebenes Auto hat ein Getriebe (z.B. ein Wandlergetriebe). Der Tank des Verbrenners ist nicht immer ganz voll und somit kann man nur von einem durchschnittlichen Gewicht ausgehen. Die Motoren (Alu-Druckguss etc.) sind zwar nicht leicht, aber auch nicht so schwer. Das Getriebe kann man auch locker allein tragen. Bedenken muss man auch, dass nicht jeder Ladestrom umweltfreundlich erzeugt wird (z.B. Mitteldeutschland verbrennt noch viel Braunkohle). Man verlagert also die Entstehung von Schadstoffen ggf. an andere Stelle. Sie kommt dann eben nur nicht als Abgas aus dem Auspuff. Auch die Batterieherstellung /Aufbereitung/ Entsorgung ist nicht gerade umweltfreundlich (Zitat: "die Umweltsau des Stromers", wie mal Fachleute meinten). Mindestens 1x im Leben eines Stromers müssen die Akkus getauscht werden. Von den Kosten (das können mehrere 10.000€ sein), mal ganz zu schweigen. Das alles und eben die hohen Anschaffungskosten muss man genau abwägen. Ich selbst habe neben einem Dieselfahrzeug, welches ich aufgrund der hohen Reichweite trotzdem für meine Selbständigkeit benötige, einen Ministromer (Renault Twizy). Letzteren nutze ich oft im innerstädtigen Verkehr. Das kleine Fahrzeug wiegt durch die beiden Akkus (58V-Fahrakku und 12V-Akku für die Bordelektrik) trotzdem ca. 450kg. Selbst der kleine Twizy macht viel Fahrspaß, aber ob er immer wirtschaftlich und umweltschonender ist? Ich weiß es nicht. Gut, man lädt ihn an einer normalen Haushaltssteckdose innerhalb von 3h voll und man riecht nix. Dennoch muss der Strom erst einmal irgendwo erzeugt werden.... Beides hat seine Daseinsberechtigung. Ohne Frage. Aber die Elektromobil-Geschichte hat erst angefangen, da gibt es noch enorm viel Entwicklungspotential nach oben, meine ich. Für ein Womo reicht´s noch lange nicht. So ist meine persönliche Meinung. Oben hab ich das Batteriegewicht ausgerechnet. Lustig, dass die Info nicht mal auf der gleichen Seite wirkt. :D
Wirkt!Wenn ich da mal so nachdenke,ist das mehr wie mein 83er Ford Capri mit 2.3-GUßeisenmotor,Starrachse,Kardan,Blattfedern,etc.,etc..wiegt. Wenn ich dann so überlege,das mein jetziges Mobil mit nicht mal 6m von 3,5t auf 4,8t GG kommt,find ich das irgendwie nicht zielführend. Fazit:Solange es bei den Energiespeichern und bei dem Nachladen keinen wirklichen Durchbruch gibt,werden E-Autos ein Nischenprodukt bleiben bzw. bei den besserverdienenden "Öko-Bürgertum" fürs grüne Gewissen zum Power-SUV sorgen.
Für so ein Schiff 20kWh/100km, 100kWh Akku und 240 kW-Ladesäulen? Na wenn es im Focus steht :roll:
Stromer sind alltagstauglich. Die meisten Fahrten sind kürzer als 12 km und die durchschnittlichen Standzeiten erlauben praxistaugliche Ladezeiten auch mit handelsüblichen 11kW-Steckdosen (400V/16A). Für den Autobahnbetrieb ist auf mittlere Sicht keine Praxistauglichkeit zu erwarten; man stelle sich nur den notwendigen Ausbau der Ladeinfrastruktur vor... Wie soll das funktionieren, wenn Freitag nachmittag an der AB-Tankstelle jeder 20 Minuten für den Tank(Lade-)vorgang benötigt? Solange die deutschen Autobauer auf die Elektrifizierung solcher Dickschiffe setzen, wird das E-Auto ein Nischenprodukt bleiben.
Ich denke, es ist eine Sache des Preises. Wenn Elektro gleich einem Benziner/Diesel kosten würde, würde das Verhältnis ganz schnell kippen. Weiterhin denke ich, dass die Steuereinnehmer kein Interesse an einem E-Antrieb haben........jedenfalls nicht, solange dafür noch kein Steueraufschlag erfunden wurde. Hatte die Tage versucht einen Hotzenblitz zu kaufen. 9.000,-- € für einen runtergekommenen Kleinstwagen ohne Batterie war mir zu teuer. Da denkt einer er hat einen Schatz, welcher durch Lagerung wertvoller wird. :roll: Nun suche ich weiter. Liebe , Alf Ich wäre ja für Tauschakkus, die genormt sind und dann an jeder Tankstelle z.B. durch aus und einschieben im Fahrzeugboden gewechselt werden können. Das Problem würde ja wohl sein, die Hersteller an einen Tisch zu kriegen, aber bei der Zapfhahnöffnung hats ja auch geklappt und die Tankestellen hätten dann auch eine Zukunft. Tauschakkus ist ein schwieriges Thema wegen der Abrechnung (Energiemenge / Restladung) und dem Verschleiß. Man müsste das Abrechnungssystem in den Akkus integrieren und bei jedem Tausch auslesen. Akkus verlieren auch ihre Ladung bei längerem Stehen. Manipulationen am Akku kann man auch nicht ausschließen. Was soll dann bezahlt werden? Die Dauer, die ein Akku im Fahrzeug ist (Miete für den Verschleiß), die entnommene Energie? Was ist, wenn ich selber den Akku z.B. zu Hause lade? Ist nicht trivial, da ein Akku nicht wie eine Gasflasche seine Eigenschaften behält, sondern je nach Belastung altert.
Es müsste ja kein (Eigentums-)Tausch-Akku sein. Einfach nur Akkus im Umlauf, die man als Energiemenge bis zum nächsten Tausch kauft. Ein Akku(-Tausch) kostet dann nach Zustand und enthaltener Energie halt mal ein bissl mehr oder weniger. Wäre ja nicht anders, als beim normalen Tanken. Wenn ich weniger tanke, zahle ich weniger. Komme natürlich auch weniger weit damit. Die Logistik sollte nicht das große Problem sein. Das wirkliche Problem ist, daß die Autobauer sich wahrscheinlich nie auf einen gemeinsamen Standard einigen werden :cry: Dabei wäre ein Tausch-Akku-System relativ einfach machbar und könnte bei einem Preis von 5-10.-Euro/100km den "Tankstellen"-Betreibern durchaus gute Gewinne bescheren. Eine Tankstelle könnte bei einem einheitlichen System mit 10 Akkus, die ja in kurzer Zeit wieder aufgeladen werden können, jederzeit den benötigten "Nachschub" der Stromer decken. Der PKW-Tausch-Akku war schon mehrfach angedacht, aber wohl unrentabel. zB --> Link Tesla testet den Tausch aus anderen Gründen. Rossi Ist alles irrelevant. Wasserstoffwirtschaft ist die einzige Möglichkeit. Wasserstoff hat beim Zeppelin auch nur eine Kurze Zeit lang funktioniert... Brennstoffzelle mit flüssigem Treibstoff (Alkohol) ist auch noch zu unwirtschaftlich. Vielleicht kommt die Oberleitung wieder in Mode? Ich sage jetzt mal ganz unverblümt meine Meinung: 1. eine Mio Elektrofahrzeuge bis 2020 sind Utopie. 2. zumindest bis zu diesem Zeitpunkt ist jeder Elektroantrieb im Individualverkehr wirtschaftlicher Blödsinn. 3. Die Kfz-Hersteller sind sicherlich auf dem richtigen Weg der Erforschung alternativer Energieformen und Antriebe. Das ist wichtig für die Verkehrsplanung der Zukunft. 4. Ich finde jeden Elektroantiebfahrenden Nutzer bewundernswert und akkzepiere seine Einstellung für Forschung und Entwicklung seinen privaten Beitrag zu leisten. 5. Aber wirtschaftlich, reisetechnisch und umwelttechnisch gesehen ist das was bis heute angeboten, angepriesen und beworben wird alles nicht realitätsbezogen! Wenn einer einen Phaeton kauft, egal ob mit Benzin, Diesel oder Strom ist das umwelttechnisch ohne irgend eine Relevanz. Der Schwenk auf Elektro-Phaeton soll nur von anderen Miserien ablenken. Ob der ganze Unsinn überhaupt realisiert wird, steht in den Sternen. Da wird nur gerade wieder eine andere Sau durchs Dorf gejagt. wie gesagt, nur meine Meinung, Andreas Toyota bringt übrigens im nächsten Step einen Hybrid mit Wasserstoff Range-Extender. Das reine Elektroauto hat laut deren Überzeugung keine massentaugliche Zukunft. Liebe , Alf Hallo Alf, da hat Toyota vollkommen Recht! Wasserstoff ist nach heutiger Sicht die Zukunft, diese kann mit Solarfelder in Afrika, Griechenland, Spanien hergestellt werden. Woher soll den der Strom für die ganzen Fzg. kommen? Fast keiner will Überlandleitungen, Windräder, Wasserkraft usw., außer diese sind 100km von ihm entfernt. Ich werfe mal die Redox-Flow-Batterie in den Ring... --> Link. Damit könnte man ein Tauschsystem so einfach machen wie tanken. :) VG Harriet mmmh, aber mit einer Energiedichte deutlich unterhalb eines Blei-Akkus?? :eek:
Leider muß ich Dir zustimmen! Und selbst dann wären es im Vergleich zu den rund 53Mio. Verbrennern in D verschwindend wenige.
Die Kfz-Hersteller bauen seit Jahren immer grössere, schwerere und leistungsstärkere Kfz :( Ich seh oft zierliche Muttis in ihrem Zweieinhalbtonner-SUV die Kids in die Schule/Kindergarten bringen/abholen. :evil: Das könnte man nun wirklich auch mit nem ZOE z.B. Und nen Allrad brauchen die auch alle nicht. Wer fährt mit den Dingern wirklich Offroad? :P
Dito! :) (Und ich hoffe, mir in den nächsten Jahren auch ein E-Fzg. leisten zu können.) Ich fahre im Schnitt um 40km pro Tag, hin und wieder 80-90. Ganz selten mehr. . Auf die E-Mobilität bezogen, geb ich Dir ja in gewissem Umfang Recht. Wenn ich auch finde, daß für viele Kurzstreckenfahrer bis 100km/Tg. ein E-Auto locker reichen würde. Da ist eher der Anschaffungspreis entscheidend.(Der durch die geringen Stückzahlen usw. natürlich noch zu hoch ist) Daß die Verbrenner sowas von verlogen bei Verbrauch und Schadstoffausstoss schöngerechnet werden, weiss man doch nicht erst seit VW. Ein Freund hatte einen Skoda-Diesel, der unter 5l verbrauchte. Er bekam nur ne rote Plakette. Die Spritschlucker-SUVs fahren alle mit grüner Umweltplakette durch die Zonen. :eek: Ich hab auch nen Diesel, der um 5einhalb Liter verbraucht(grün). Gerechter (und umweltfreundlicher) fände ich, wenn der Sprit linear dem Verbrauch der Fzge. kosten würde (doppelter Verbrauch, doppelter Spritpreis, usw.) :wink: Dann wär die Mutti vielleicht in der Lage, das Kindl statt mit dem Cayenne auch mit nem Panda/Polo zur Schule zu fahren. :) Meine Meinung... |
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