rump
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Vor und Nachteile versch. WoMo Typen


IlonaundCo am 08 Apr 2006 13:17:51

Hi,
ich hatte gestern mit Freunden, die sich gerade ihr erstes WoMo kaufen wollen, eine Diskusion über die Vor- und Nachteile der versch. WoMo Typen(für zwei Erwachsene und zwei Hunde).
Vieleicht konnt ihr mir ja helfen, denn meine Erfahrungen beschränken sich auf ausgebaute Kastenwagen.

Alkhoven:
Plus: Bett platzsparend, mit Fahrerhausisovorhang gut beheizbar
Minus: Seitenwindanfällig, höherer Spritverbrauch

Teilintegrirter:
Plus:Meist flacher, aerodynamischer dadurch weniger Spritverbrauch
Minus: Bett nimmt viel Platz weg

Integrieter:
Plus:Platzsparendes Hubbett möglich, aerodynamischer dadurch weniger Spritverbrauch, viel Platz, viel Licht
Minus: viel schlecht isolierte Fensterfläche in der Fahrerkabine, da kein orginal Fahrerhaus unsicher bei Unfällen.

Vieleicht könnt ihr mit euren Erfahrungen weiterhelfen.
Aus welchen gründen habt ihr euch für welchen WoMo Typ entschieden?

Neugierige
Ilona

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

dieter2 am 08 Apr 2006 14:08:38

Hallo Ilona
Wir haben uns für einen 6 Meter Alkoven,Seitendinette , Längstsitzbank u. Heckküche entschieden.
Die Vorteile sind der sehr große Wohnraum.
Wir lümmeln uns gerne abends bein lesen oder TV gemütlich hin.
Einen Teilintegrierten würden wir zum Beispiel nie kaufen,ist nicht hü und nicht hott.
Der müßte mit den gleichen Wohnkompfor wie unser jetziger ca. 2 Meter länger sein.
Meistens kleine Sitzgelegenheit,wenns ganz schlimm kommt mit einbeziehung der drehbaren Fahrersitze.
Einen Integrierten haben wir auch besesen,einen Hymer 660S.
Hat weniger Wohnraum durch das Heckbett wie unser jetziger 6 Meter Alkoven
Aber jeder hat seine eigene Vorstellung.
Es kommt drauf an was man will,
ein schlaf u. dusch Womo mit Sitzgelegenheit oder
ein Wohn-womo mit Schlaf u. Waschgelegenheit.

Dieter

Schotti am 08 Apr 2006 14:19:40

Hallo Ilona,

ich habe mich für den I710 entschieden weil der Grundriss für unsere Bedürfnisse einfach am besten paßte. Großzügige Garage, Einzelbetten (zum Doppelbett mit einem Handgriff umbaubar) damit man nicht jedesmal den Partner bei den Turnübungen vom ein und raussteigen aus dem Bett weckt, der Qualität des Möbelbaus unser voriger SEA ein Jahr alt, ächtzte und qwietschte als ob die Möbel jeden augenblick auseinanderfallen würden. Dann ist da noch die Wintertauglichkeit trotz der großen Scheiben haben wir bei Minus 15 Grad nicht gefroren obwohl die Heizungen (Dieselzusatzheizung und Truma) nur auf kleiner Stufe liefen. Hinzu kommt das Raumgefühl eines Integrierten. Bei der Sicherheit gebe ich dir recht es gab z.B. für unseren keine Airbag's. Aber die gab es früher ja auch nicht, und wie viele fahren heute noch ohne die Luftsäcke rumm oder haben nur einen Fahrerairbag.

Hansi

Anzeige vom Forum


Nasenbär am 08 Apr 2006 14:19:43

Wird jetzt nicht viel helfen, die eierlegende Wollmilchsau habe ich auch noch nicht gefunden. Siehe mein Thread :wink: :oops:
Du hast ja auch schon einige Vor- und Nachteile richtig erkannt. Einen Kompromiss muss man irgendwo immer eingehen. Ich hatte einen Teilintegrierten, Alkoven und Integrierten. Zu meckern gibt es immer was.

, Heinz

Gast am 08 Apr 2006 14:23:23

Moin,

mal meine Einstellung dazu.....

Den Fahrzeugtyp, Grundriss sollte man immer nach persönlichen Vorlieben, Wünschen und Einsatzzweg aussuchen. Lieber einmal mehr mieten, als sich später zu tode ärgern :wink:

IlonaundCo hat geschrieben: Alkhoven:
Plus: Bett platzsparend, mit Fahrerhausisovorhang gut beheizbar
Minus: Seitenwindanfällig, höherer Spritverbrauch


Alkoven bieten meist den preiswertesten Einstieg in die Modellpalette des Herstellers. Schwachpunkte sind Herstellerabhängig oft der schlecht beheizbare Frontaufbau. Hier bringen Außenmatten abhilfe. Etwas höherer Spritverbrauch, teils auch sehr windabhängig (Gegenwind). M.e. guter Sonnenschutz im Sommer und PKW-Feeling bei fahren. Alkovenschlafen (kletterei) ist nicht jedermans Wunsch.

IlonaundCo hat geschrieben:Teilintegrirter:
Plus:Meist flacher, aerodynamischer dadurch weniger Spritverbrauch
Minus: Bett nimmt viel Platz weg


TI´s sind in, und daher oft teuer als vergleichbare Alkovenmodelle, bei gleichzeit weniger Nutzen. Im VK verlieren sie m.e. aber weniger. Je nach Modell kein großer Verlußt an Stauraum durch Längs- Querbett. Ansonsten siehe Alkoven.....

IlonaundCo hat geschrieben:Integrieter:
Plus:Platzsparendes Hubbett möglich, aerodynamischer dadurch weniger Spritverbrauch, viel Platz, viel Licht
Minus: viel schlecht isolierte Fensterfläche in der Fahrerkabine, da kein orginal Fahrerhaus unsicher bei Unfällen.


Unsere Wahl! 8) , Viel Licht, schönes Fahrgefühl durch integration der Fahrer in den Wohnraum. Wirken optisch größer als Alkoven & TI´s, bei gleichen Ausmaßen. Isolation der Frontscheiben durch Doppelverglasung und/oder Außentermomatten einfach zu erreichen. Teurer als TI´s & Alkoeven, da technisch aufwendiger. Vorteile sind das dass Fahrerhaus oft besser isoliert wurde bei Neuaufbau.

Sicherheitstechnisch sehe ich keine Unterschiede zum "SerienFahrgestell" da die Verstrebungen/Pralldämpfer usw. hier ja nicht entfernt werden und weiterhin ihren "Dienst" tun.

Unser misst 6 mtr. und bietet z.b. 4 Festbetten (Hecklängsbett / Bug-Hubbett).

Man kannbei jedem Typ Vor & nachteile (so man will) finden. Meist sind es nur keine "echten" Vor bzw. Nachteile. Winterwarm bekommt man alle Typen (modellabhängige Winterfestigkeit vorausgesetzt). Identische Grundrisse findet man heute auch bei allen drei Typen. Letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks :wink:

Rudi Roehrich am 08 Apr 2006 16:19:28

Hi ,
wir haben uns für ein Alkovenfahrzeug aus folgenden Gründen
entschieden . Es ist unser zweites Alkovenmobil . Das nächste
wird wieder ein Alkovenmobi (in ca. 2 Jahren) .

Alkoven-Mobi - Vorteil :


1. Alkoven kann auch als Stauraum notfalls genutzt werden .
2. Festes Bett im Alkoven , ohne lange ein Bett aufzubauen .
3. Fahrerhaus kann sehr gut zum "Wohnraum" (Aufbau) im
Winter isoliert werden . Ist somit Wintertauglich .

Alkoven-Mobi - Nachteil :

Er ist höhe als andere Mobis . Das stört uns aber nicht .


Ein Teilintegrierter kam und kommt für uns nicht in Frage , weil :

Teilintegrierter - Nachteil :

1. Schlechte Isolationswerte im Winter aufgrund des integrierten
Fahrerhauses . Ist somit nicht richtig Wintertauglich .
2. Die Sitze in diesen Fahrzeugen werden für die Sitzgruppe mitbenutzt .
Das stört uns . Schließlich möchte wir nicht immer in den Fahrerhaussitzen
sitzen , wenn man abends auf dem Stellplatz steht .

Teilintegrierter - Voteil :

Er ist nicht so hoch wie ein Alkovenfahrzeug .

Integrierter :

Ist uns zu teuer und uns gefällt das Hubbett nicht .

Eileen am 09 Apr 2006 00:26:24

Den Spritverbrauch wuerde ich keinesfalls als kaufentscheidendes Argument mit einbeziehen ...der wird letztendlich hauptsaechlich vom Gasfuss bestimmt.

Und nur wegen einem Liter weniger pro hundert Kilometer den zweitbesten Grundriss zu kaufen, dass wuerde ich mir nicht antun ...eher fahr' ich langsamer.

Bei aller Begeisterung auch den Kastenwagen nicht ganz aus den Augen verlieren. Fuer 2 Erwachsene und zwei Hunde kann der je nach Lebensstil und Ausfuehrung auch gross genug sein.

Und ...er ist schmaler, wendiger, stabiler im Fahrverhalten und die Aussenhaut ist aus Blech. Da reisst nix, da spannt nix und da laeuft auch nienicht kein Wasser rein. (Und man kann auch mal eine Delle oder einen Kratzer reinfahren ohne gleich einen riesen Schaden anzurichten)

MaKa am 09 Apr 2006 12:45:10

Hallo zusammen!

Der Alkoven ist nun mal eine geniale Erfinfung (Idee). Ohne Umbau hat man ständig ein festes Bett mit z. T. beachtlichen Ausmaßen. Alternativ - das Fahrzeug muss bei Quereinbau so ca. 1,5 m Länger sein. Spätestens bei der Parkplatzsuche (Normalparkplatz) oder in den engen Gassen normanischer Dörfer verflucht man das lange "Schiff".

So lang mir das Aufsteigen in den Alkoven noch keine größeren Probleme bereitet, werde ich mich für solch eine Bauart entscheiden.


Matthias

Gast am 09 Apr 2006 15:11:18

Also ich würde mich immer wieder für einen Teilintegrierten(mit Einzelbetten) entscheiden. Folgende Vorteile:
Z.B. bei Frankia ist der TI das günstigste WOMO im Vergleich zum Vollintegrierten und Alkoven.
Der Frankia TI ist absolut winterfest, kein Problem.
Was für uns sehr wichtig ist, wir benötigen das WOMO auch im Alltagsbetrieb. Von daher ist es sehr günstig vorne die beiden Türen im Fahrerhaus zu haben.
Beim Vollintegrierten muß zumindest der Beifahrer immer durch das WOMO laufen, um seinen Beifahrersitz zu erreichen, eventuell auch der Fahrer.
Das führt zu unnötiger Verschmutzung des Aufbaus, alles schon mitgemacht.
Was uns außerdem vom VI abhält ist, wenn nach der Garantie mal etwas am Motor sein sollte, so sind die Kosten für die Reparatur mitunter erheblich höher, da bei manchen Sachen erst Teile vom Führerhaus abgebaut werden müssen, um etwas ausbauen zu können, auch schon erlebt.
Und das bei Stundenlöhnen von 70 bis 100 EUR in der Werkstatt, das muß nicht sein.
Das ist beim Alkoven und TI anders, da hier ja immer das Original vorhanden ist.
Alkoven möchten wir nicht mehr, wir wollten nicht mehr die Kletterei in den Alkoven.
Dieses sind meine Gedanken dazu.

IlonaundCo am 09 Apr 2006 16:26:25

Hi,
erstmal heissen Dank für eure Antworten.

@eileen; ich hab ja auch einen Kastenwagen und bin eben aus diesen Gründen zufrieden damit(für eine Person mit einem grossen und einem kleinen Hund geht das). Aber für 2 Leute mit zwei grossen Hunden ist so ein kompakter definitiv zu klein.

@alle;Noch eine andere Frage(von wegen keinerlei Erfahrung von aufgebauten WoMos): ich lese oft von Wasserschäden. Wodurch entstehen die Risse? Kann man die Gefahr irgendwie verringern? Gibt es irgendwelche Statistiken oder Erfahrungswerte wie oft solche Schäden auftreten?
Was für typische Probleme können sonst noch bei aufgebauten WoMo`s auftreten?


Ilona

bert am 09 Apr 2006 17:18:25

Wasserschäden entstehen oft durch den unsachgemäßen Anbau von div.
Zubehör ( Markise, Radträger, Dachluken.....) oder schlechten Reparaturen.
Alters/ Konstruktionsbeding natürlich auch möglich.
Jeder Händler hat ein feuchtigkeitsmeßgerät, wie man die
Gefahr verringert wüßte wahrscheinlich jeder gern.

Bert

Roman am 09 Apr 2006 22:22:36

Hallo Ilona,

wir haben seit einem Jahr den Umstieg vom Alkoven zum Kastenwagen hinter uns und bis heute nicht bereut.
Entgegen o.g. Meinungen, was die Länge eines Womos anbelangt, sehe ich das inzwischen anders. Alles entscheidend im täglichen Umgang mit dem Fahrzeug sind Höhe und vor allem Breite.
Wir sind viel in der Provence, Toscana, Bretagne unterwegs aber auch auf engen englischen Straßen.

Dort wo du auf Grund der Höhe und der Breite deines Womos durchkommst, paßt auch der Rest durch, egal ob 6,0m lang oder 8,50m.

Wenn du mal mit einem Alkoven, der in 3m Höhe auch noch 2,25m breit ist durch das Landesinnere von Korsika unter überhängenden Felswänden durchgefahren bist, weißt du was ich meine.

Unsere Kasten verjüngen sich in dieser Höhe auf ca. 1,50m. Das ist in diesen Fällen ein Segen.

Schau dir den Markt genau an. Es gibt inzwischen viele Modelle, in denen ihr auch mit zwei Hunden außreichend Platz habt. (Pössl - Roadmaster L, CS - Rondo XL, La Strada Nova...)


Alkoven sehe ich inzwischen als reine Familien-Womos. Kinder im Alkoven, Eltern im Heckbett oder auf der umgebauten Sitzgruppe.

In Frage käme für uns höchstens ein Teilintegrierter.

Integrierte sprechen uns vom äußeren Erscheinungsbild her gar nicht an. Fahrwerk schmalspurig, man sitzt zwei Meter von der Windschutzscheibe entfernt und ich hätte meine Zweifel, welchen Widerstand ein Integrierter bei einem Frontalaufprall bietet.




Roman 8)

Uli.F am 09 Apr 2006 23:39:37

Roman hat geschrieben:... Wenn du mal mit einem Alkoven, der in 3m Höhe auch noch 2,25m breit ist durch das Landesinnere von Korsika unter überhängenden Felswänden durchgefahren bist, weißt du was ich meine ...


Ganz meine Meinung! Wir sind zwar nur 2,10m breit - aber in den Picos de Europa hab' ich mir trotzdem das Dach an überhängenden Felsen angedetscht. Der Schaden war nicht groß - der Ärger darüber schon :heiss: .

Dafür finde ich die nach innen gezogenen Dachpartien bei Kastenwagen ausgesprochen unpraktisch (verschenkter Raum). So hat eben jeder seine Vorlieben und Abneigungen :) .



Uli

[Admin] am 10 Apr 2006 00:22:06

Uli.F hat geschrieben:Dafür finde ich die nach innen gezogenen Dachpartien bei Kastenwagen ausgesprochen unpraktisch (verschenkter Raum)


was allerdings nicht auf alle Kastenwagen zutrifft..............

dieter2 am 10 Apr 2006 00:38:58

Ich denke DAS WoMo gibt es nicht.

Jeder kauft sich sein WoMo nach seinen Urlaubsbedürfnissen.
Und die sind mal sehr verschieden.

Dieter

Gast am 10 Apr 2006 07:43:34

Guten Morgen Ilona!



Wir fahren einen Chausson Welcome 23, Alkovenmobil mit Etagenbetten quer im Heck.
Unsere Hunde ( Bordeauxdogge und Boxer) haben ihre Plätze hinten auf dem unteren Etagenbett, die Garage darunter kann genutzt werden und zur Not ( wichtig für "getrenntschläfer") kann auch mal einer im oberen Etagenbett nächtigen.
Das ist bei uns allerding noch nie der Fall gewesen, da das Alkovenbett ein Maß von 160x 200 cm hat und somit prima für zwei Erwachsene ist.
Für uns ist das der ideale Grundriss, denn die HUnde haben ihre festen Plätze und liegen einem nicht immer im Weg rum, zudem haben wir die Garagentüre mit einem Gitter hundesicher gemacht, so dass wir gemütlich vor dem Womo sitzen können und die Hunde uns von ihrem Bett aus beobachten können.


LG

die schnuess :)

Hobbit_615 am 10 Apr 2006 10:23:02

Hallo Ilona,
zu den Vor und Nachteilen der unterschiedlichen Bauformen wurde ja schon viel gesagt. Was man noch ergänzend erwähnen kann ist, dass die Teilintegrierten meist einen langen Hecküberhang haben, welcher auch nicht jedermanns Sache ist.
Wenn ich auf Messen in einen TI einsteige und von vorn nach hinten durchlaufe, bleibe ich meist an den Rändern der Dachhauben oder den Lampen hängen. Bei einer Körpergröße von 1,94m wird die Auswahl schon eingeengt. In unserem Fall blieb nach abwägen aller Vor und Nachteile nur der Alkoven übrig. Vollintegriert war uns schlicht zu teuer und ein Teilintegrierte bot nicht genügend Kopffreiheit, schon gar nicht in den separaten Duschen. Man stelle sich vor, zum Haare waschen müsste ich mich dann immer ducken, da ist der Bandscheibenvorfall ja vorprogrammiert. Der Grundriss ist aber absolute Indiwidualsache.

Zu den Wasserschäden ist folgendes zu sagen, die Ursachen sind meist Unzulänglichkeiten seitens der Hersteller. Fehlende Tropfkanten an den Wänden wo sie mit dem Boden verbunden sind, lose Schlauchverbindungen, tropfende Druckwasseranlagen, Schwitzwasserbildung bei Kältebrücken (Radläufe im Zwischenboden), Verwendung von verzinkten Schrauben im Holzboden statt VA zur Befestigung des Aufbaus auf dem Chassis oder anderer Anbauten am Unterboden und so weiter. Ich habe noch nicht herausgefunden wie viel Geld man ausgeben muss, um eine wirklich durchdachte und Fachlich perfekt umgesetzte Konstruktion zu erwerben. Einen Guten Ansatz bietet jedoch die Italienische Marke EVM.

Am Wasserfestesten sind sicher die Kastenwagen, vorausgesetzt man holt die bei Fiat mangelhafte Werkseitige Hohlraumversiegelung sofort nach der Übergabe nach.

Viele und viel Spaß beim Aussuchen,

Hobbit_615

dieter2 am 10 Apr 2006 10:47:13

Was man noch ergänzend erwähnen kann ist, dass die Teilintegrierten meist einen langen Hecküberhang haben, welcher auch nicht jedermanns Sache ist.


Das kommt vom fehlenden Alkoven/Hubbett.
Das Bett wird notgedrungen einfach hinten drangehängt.

Dieter

Gast am 10 Apr 2006 13:00:47

Ich habe auch schon ein Alkoven-WOMO gehabt. Auch da war der Überhang nicht kürzer wie beim TI.
Und mit der Stehhöhe im TI kann ich nicht nachvollziehen, bei uns hoch genug, meine Frau kommt sogar kaum an die Dachluken dran.
Das mag vielleicht von Marke zu Marke anders sein, aber auch gibt es kein Pauschalurteil.

BOWO am 10 Apr 2006 13:37:01

Wenn man sich die neuen Kastenwagenausbauten, insbesondere die neuen Modelle auf Renault Master anschaut kann man wohl die Teilintegrierten endgültig abschaffen. Die neuen Kastenwagen sind schnell, sparsam, durch werkseitigen Aufbau immer 100% wasserdicht und preislich meist günstiger als andere Lösungen. Es macht bei den neuen Platzangebot, einschließlich Hubbett, wie im neuen Pössl Model Roadmaster L, keinen Grund mehr für einen teureren Teilintegrierten geben. Das mit dem Wasserschadenrisko (nach Ablauf der Garantie) und höheren Gewicht für den Aufbau muss doch nicht sein.

Die modernen Kastenwagen stehlen preislich und vom Sicherheitsaspekt auch den Integrierten zunehmend die Schau. Für Paare, bzw. Kleinfamilien, sind für mich die modernen Kastenwagenausbauten die WoMos der Zukunft.
Auch der Fiat Ducato als Basisfahrzeug wird zunehmend an Bedeutung verlieren, die neuen Renault und Ford Basisfahrzeuge sind eindeutig bei akzeptablen Preis technisch Klassen besser als der Fiat.
Diese Meinung war auch bei der Messe in Essen überall von Interessierten und Verkäufern zu hören. Die Nachfrage nach den neuen Renault Master übertrifft schon die Lieferkapazitäten für dieses Jahr, alles schon weg. :)

Ich persönlich bevorzuge das feste Heckbett mit dem darunterliegenden, großen, Stauraum (Heckgarage). Dort kann man Tisch und Stühle, Sonnenliegen unterbringen ohne aufs Dach klettern zu müssen wie bei meinem Alkovenmobil.
Auch die Hecktüren können im Alltagsbetrieb sehr praktisch sein, einen Transporter kann man immer mal gebrauchen.

Ich habe -leider- aus Kostengründen auch zunächst noch einen gebrauchten Alkoven gekauft, mein Nächster wird aber unter Garantie einer der neuen Kastenwagenmodelle (nur nicht mehr Ducato).

dieter2 am 10 Apr 2006 13:46:05

Pelze hat geschrieben:Ich habe auch schon ein Alkoven-WOMO gehabt. Auch da war der Überhang nicht kürzer wie beim TI.


Dann war vieleicht eine Heckgarage oder festes Bett hinten drinn.
Ein WoMo mit 2 festen Schlafplätzen für 2 Leute und als TI muß zwangsläufig länger sein.
Oder es geht auf Kosten des Wohnraumes.Da kann man zwar am Tisch sitzen,aber mit der abendlichen Gemütlichkeit ist nicht viel drinn.
Wir haben lange ein 2 Personen WoMo gesucht,was da an ungemütlichen Wohnraum angeboten wurde gefiel uns alles nicht.
Der schönste/größte Wohnraum in der 6 Meter Klasse ist für uns der mit Alkoven,Mitteldinette u. Längstbank.
Das gild natürlich nur für uns :D

Dieter

Gast am 10 Apr 2006 14:01:37

Das kommt vom fehlenden Alkoven/Hubbett.
Das Bett wird notgedrungen einfach hinten drangehängt.


sorry dieter, über diese deine feststellung solltest du vielleicht noch mal nachdenken. :wink:
was ein hersteller auf die vorhandene grundfläche hinter der hinterachse hinstellt - ob betten oder nassraum oder küche - was soll das denn bitte mit dem überhang zu tun haben??? der achsabstand ist schon mal vom hersteller des fahrgestells vorgegeben und je länger das wohnmobil wird umso länger wird zwangsläufig auch der überhang. :!:

Gast am 10 Apr 2006 14:08:11

Hallo Dieter,
also mein Alkovenfahrzeug hatte hinter der Hinterachse eine komplette Küche und das Bad und noch den Kühlschrank in einem separaten Schrank.
Heute habe ich hinter der Hinterachse 2 Einzelbetten mit ordentlichen Maßen, kein Übereinanderklettern mehr und von daher vernünftiges Schlafen.
Unter den Einzelbetten befindet sich noch die Heckgarage.
Ich möchte dieses WOMO nicht mehr missen.
Habe vorher den Chausson O92 gehabt und davor den Weinsberg mit Alkoven. Auch einen VI hatte ich mal. Habe sie alle durch, auch ob Mercedes, Ford oder Fiat.
Ich weiß wovon ich spreche.

dieter2 am 10 Apr 2006 14:36:36

Hallo Rider

Na ja,war ein bischen pauschal meine Aussage.
Aber Fakt ist doch das zum Beispiel mein WoMo hinter den Fahrerhaus genau 3,7 Meter länge zur Verfügung hat.
Da sind Küche,Bad,Schrank u. Wohnraum drinn.
Auf den gleichen Platzt muß ein TI noch zusätzlich ein Doppelbett unterbringen.
Irgendwas muß also kleiner werden.
Oder wo liegt mein Denkfehler?

Dieter

Gast am 10 Apr 2006 14:49:39

dieter2 hat geschrieben: Aber Fakt ist doch das zum Beispiel mein WoMo hinter den Fahrerhaus genau 3,7 Meter länge zur Verfügung hat.


Das ist doch von Mobil zu Mobil unterschiedlich!

Erstens sitzt bei den meisten Modellen die VA vor den Fahrer.- / Beifahrersitzen und Radstände gibt es in allen möglichen Abständen, Modell, fahrgestell und Anbauabhängig. z.B. bei Heck -Längsbett von 2 mtr. länge nur einen Überstand von rund 1,50 mtr.....

ohne das man auf etwas verzichten muss bei 6 mtr. länge, z.B. so

Gast am 10 Apr 2006 15:14:27

dieter,
dein denkfehler ist imho der, dass du nur von deinem Womo ausgehst. es gibt genau so gut alkoven die hinter dem fahrerhaus anstatt wie bei dir 3,7 m, 5 und 6m haben. das hat mit TI usw. überhaupt nichts zu tun.
der überhang hat nur mit der gesamtlänge und dem achsabstand eines womo's zu tun aber nicht damit ob da betten, küche oder nassraum "angehängt" sind. siehe das posting von pelze.
zu deiner antwort an pelze habe ich noch eine frage.
wir hatten vorher übrigens genau eure einteilung mit mitteldinette, und längsbank allerdings im integrierten. jetzt frage ich dich wo deine partnerin am abend gemütlich liegt (falls sie das möchte) wenn du z.b. am längsbett liegend deine zeitung liest? vermutlich im alkoven, ja oder ja? :D
und das soll gemütlich sein? ich habe mir genau deswegen ein TI modell mit 2 einzelbetten ausgesucht, da ich es meiner frau nicht weiter zumuten wollte immer nur irgendwie lesend herum zu knotzen während ich gemütlich auf der liege lag. jetzt haben wir zwei liegen bzw. betten :!:
so sind die geschmäcker halt unterschiedlich. uns war DAS wichtig, euch vermutlich was anderes. deshalb soll die frage, ob alkoven/TI oder Integriert keine glaubensfrage sein sondern jedem seine eigene entscheidung was er für seine bedürfnisse vorzieht.
nur solche pauschalen äußerungen wie "da wird nur das bett angehängt" oder "das raumgefühl wäre im alkoven" besser, sind halt ein wenig pauschal. aber das hast du ja schon selbst gesehen.

gruß rider :D

Adler am 10 Apr 2006 15:17:02

ohne das man auf etwas verzichten muss bei 6 mtr. länge, z.B. so


das werden wir gerne ausprobieren;-)

wie sieht das aus, wenn man bei diesem grundriss zu sechst oder gar zu acht am tisch sitzen will??

aber nix für ungut:
die "eierlegendewollmilchsau" kann und wird es nie geben...

alles eine sache des persönlichen geschmackes, der nutzung und natürlich der zur verfügung stehenden finanzen.

think pink:

alle grundrisse und alle modelle haben eines gemeinsam: sie dienen dem spaß, der erholung und der persönlichen freiheit.
und das ist doch das allerwichtigste oder?

dieter2 am 10 Apr 2006 15:35:15

Hallo Rider
Ich gehe natürlich immer von unseren 6 Meter aus.
Das war die Grenze die wir haben wollten.
Den Grundriss hatten wir schon mal 1990,dann kam für 8 Jahre ein Hymer 660S,
dann ein WW,aber nur ein gutes Jahr.(Iss nichts für uns)
Jetzt wieder ein WoMo,aber wie gesagt,nur 6 Meter und 3,5 to.
Wir legen besonders Wert auf viiieeel Wohnraum.
Versuche mal ein Bild anzuhängen.
Das gelbe Polster wird noch umgezogen.

Dieter

Gast am 10 Apr 2006 17:07:32

hallo dieter,

danke für das foto, ich gratuliere, da habt ihr wirklich eine schöne wohnecke. jetzt kann ich dich besser verstehen. ich kenne nicht viele TI's, aber das wird vermutlich kein TI bieten können. die bieten wieder was anderes.
da sieht man ganz deutlich wie unterschiedlich die div. bedürfnisse sind.

LG rider

Nasenbär am 10 Apr 2006 17:20:22

Sowas hat unser unter 6m langer Eura auch. Diese Sitzgruppe war unter Anderem der Grund dafür, dass meine Frau das Womo haben wollte. Wir haben rechts eine Bank mit Rundsitzkissen, das man mit einem Mittelstück mit der Dinette verbinden kann. Den Tisch kann man verlängern, sodass es eine ganz gemütliche Runde wird.

, Heinz

Gast am 10 Apr 2006 18:24:04

Adler hat geschrieben: das werden wir gerne ausprobieren;-)


.....es sind nur noch wenige Tage :D

Adler hat geschrieben:wie sieht das aus, wenn man bei diesem grundriss zu sechst oder gar zu acht am tisch sitzen will??


Hey, ist unser Mobil, keine Kneipe :sauf:

Adler hat geschrieben:alle grundrisse und alle modelle haben eines gemeinsam: sie dienen dem spaß, der erholung und der persönlichen freiheit.
und das ist doch das allerwichtigste oder?


YO! :daumen2:

RandyBuddy am 12 Apr 2006 15:08:37

Ein zusaetzlicher Faktor um den richtigen Typ zu waehlen koennte auch die Groesse der Personen sein, die in dem Ding fahren und schlafen wollen. Die Laufhoehe und die Better muessen da genuegend Platz hergeben. Wenn man sehr gross ist dann koennte beim Fahren der Alkoven etwas unangenehm sein: Auch wenn man das Bett hochklappen kann, kann es trotzdem sein dass man fast den Kopf an der Decke der Kabine anschlaegt (Ducato). Auch der Blick in Richtung Horizont ist nicht ganz so toll. Da fuehlt man sich dann bei einem Integrierten schon viel wohler und nicht so eingeengt. Der Integrierte bietet auch viel mehr Licht und Sicht. Ob das natuerlich den riesigen Preisunterschied rechtfertigt ist ne andere Sache ...
Obwohl ich recht gross bin haben wir uns fuer einen Alkoven entschieden. All die anderen Vorteile die schon aufgefuehrt wurden haben den Platzmangel als kleineres Uebel uebertrumpft :-)
Grosse Leute sollten auf jedenfall Probefahren um zu sehen ob sie sich eingeaengt fuehlen. Wenn man dann mal Stundenweise auf der Strasse ist kann das schon unanagenehm werden.

Andreas & Tina

Rudi Roehrich am 13 Apr 2006 08:55:44

Pelze hat geschrieben:Der Frankia TI ist absolut winterfest, kein Problem.


Absolut winterfest ja , aber mit dem angrenzenden Fahrerhaus
dürfte es wohl bei extreme Außentemperaturen recht "frisch" werden
im Bereich des Fahrerhauses . :D

Gast am 13 Apr 2006 09:40:19

Rudi Roehrich hat geschrieben:Absolut winterfest ja , aber mit dem angrenzenden Fahrerhausdürfte es wohl bei extreme Außentemperaturen recht "frisch" werden im Bereich des Fahrerhauses . :D


Hier gilt wie bei Alkoven: die Dämmung machts :D

Vernünftige Außenmatte und ´ne Truma 2400 und schon sitzt du auch bei -.20°C Außentemp. in Badehose auf dem Beifahrersitz :wink:

Seekater am 13 Apr 2006 12:09:09

Rudi Roehrich hat geschrieben:
Alkoven-Mobi - Vorteil :


Alkoven-Mobi - Nachteil :

Teilintegrierter - Nachteil :

Teilintegrierter - Voteil :

Integrierter :


Warum macht Ihr nicht in der guten Vorteil-/Nachteil Liste weiter in der Ihr Euere Erkenntnisse, möglichst neutral und sachlich eintragt ?

Ich versuche mal den - wie ich finde guten Anfang - weiterzuführen:

Alkoven-Mobi - Vorteil :
1. Alkoven kann auch als Stauraum notfalls genutzt werden .
2. Festes Bett im Alkoven , ohne lange ein Bett aufzubauen .
3. Fahrerhaus kann sehr gut zum "Wohnraum" (Aufbau) im
Winter isoliert werden . Ist somit Wintertauglich .
4. Standard Fahrerhaus mit gut funktionierendem Cockpit / Ersatzteilversorgung
5. Kürzeste Fahrzeuglänge durch Doppelausnutzung des Fahrerhauses
Alkoven-Mobi - Nachteil :
1. Seitenwindanfällig
2. höherer Luftwiderstand / Spritverbrauch
3. Höherer Gesamtbauhöhe
4. Fahrerhaus nur durch hohem Umbauaufwand (Bett hochklappen und Stühle drehen) als Wohnraum nutzbar, dann entfällt wieder der Isolations-Vorteil
5. Für große Fahrer geringe Sitzhöhe der Standard-Fahrerhäuser

Teilintegrierter - Vorteil:
1. Geringere Gesamtbauhöhe möglich
2. Geringerer Luftwiderstand / Spritverbrauch
3. Wohnraumnutzung des Fahrerhauses durch Drehen der Führerhaussitze
4. Fahrerhaus für große Fahrer geeignet (Luftraum darüber)
5. Standard Fahrerhaus mit gut funktionierendem Cockpit / Ersatzteilversorgung
Teilintegrierter - Nachteil :
1. Schlechte Isolationswerte des Fahrerhauses im Serienzustand, umfangreicher Nachrüstbedarf zur Winternutzung
2. Halbdinette mit schlechterer Ergonomie als Volldinette
3. Längere Bauweise durch schlechtere Ausnutzung des Fahrerhauses

Integrierter - Vorteil:
1. Maximaler Wohnkomfort, keine abgetrenntes Fahrerhaus
2. Große Frontscheibe, größter Blickwinkel in alle Richtungen
3. Beste Fahrersitzergonomie möglich
Integrierter - Nachteil:
1. Teuerste Bauform
2. Klein-Serien-Cockpit mit nicht immer ausgereiften Details, z.B. Frontscheibenbelüftung, Defrostung und evtl. schwieriger Ersatzteilversorgung (Frontscheibe)
3. Teilweise stark eingebauter schlecht zugänglicher Motor
4. Winternutzung nur mit Isolationsnachrüstung der Frontscheibe



Seekater

WOMO-Bernie am 13 Apr 2006 12:53:38

Hi Seekater, gute Idee,

da geb ich auch mal meinen Senf dazu:

-> 1. Alkoven kann auch als Stauraum notfalls genutzt werden .
und was mach ich, wenn ich drin pennen will? Alles einräumen? Das mach ich doch lieber gleich...Und mein festes Heckbett könnte ich ja auch für Jacken etc. verwenden, aber ich hab Stauraum genug und das Zeugs wird immer gleich eingeräumt.

-> 3. Fahrerhaus kann sehr gut zum "Wohnraum" (Aufbau) im
Winter isoliert werden . Ist somit Wintertauglich .
Also grundsätzlich stimmt es natürlich nicht, dass Alko-Mobile immer 4-Dinette und TI's immer Halbdinette haben, wer sich mal die aktuellen Daten der grössten Hersteller anschaut, wird merken, dass etliche Alko's mit Halbdinette und etliche TI's mit 4-Dinette auf dem Markt sind, das Isolationsargument für und wieder gilt also nur eingeschränkt. Weiters ist die Isolation im Fahrerhaus auch von Fabrikat zu Fabrikat unterschiedlich, vielleicht schaut mal jemand das Duc und Renault Master-Fahrerhaus an, da gibts schon Unterschiede...

Ciao

Bernie

dieter2 am 13 Apr 2006 13:34:07

Hallo Seekater
In großen stimmt Deine Auflistung,mit ein paar Einschränkungen.
Wenn mal immer von einer Länge,z.b.6 Meter, ausgeht gibs zwischen A u.VI keinen großen Unterschied.
Statt Alkoven ist da eben das Hubbett.

Alkoven Höhe:Kann man vernachlässigen.
Mein Alkoven ist gemessene 308 cm.Der gleiche als VI ist 301 cm.
Durch das abgesetzte Dach ist ein Alkoven mit Sat-Antenne nicht höher wie ein VI mit Sat-Antenne.

VI:haben wir 8 Jahre gehabt.
Wenn man die Sitze umdrehen muß zum wohnen ist das Fahrerhaus vom Vorteil.Aber ungemütlich.
Mit richtiger Dinette ist es genauso unnütz wie beim Alkoven.(Rumpelkammer)
Sehen tut man im VI nicht mehr wie im A o.TI
Die Fenster sind nur viel weiter weg vom Fahrer/Beifahrer.
Nur nach oben ist es an mancher Ampel schlechter mit einen Alkoven.
Dafür ist die Sicht nach vorne unten beim VI schlecht.(War bei uns so,Hymer 660S)
Das einzige was ich bei unseren Alkoven vermisse ist das breite Armaturenbrett vom VI,war eine schöne Ablage für Karten und Navi-Notebook.

Dieter

Seekater am 13 Apr 2006 14:03:26

WOMO-Bernie hat geschrieben:Da geb' ich auch einmal meinen Senf dazu ....

dieter2 hat geschrieben:Hallo Seekater
In großen stimmt Deine Auflistung,mit ein paar Einschränkungen.
......


Hallo Bernie, hallo Dieter,

klar gibt's hier immer wieder Einschränkungen durch die mannigfaltigen Bauweisen der WoMos in jedem Einzeltyp. Vor allen Dingen ist dem einen der eine Vor- oder Nachteil extrem wichtig und dem anderen schnurz-Piepe egal.

Mir kam es nur darauf an die eingangs in diesem Thread vorhandene Liste doch mit Eueren Erfahrungen weiterzuführen und mal eine Darstellung - so wie's der Thread-Ersteller meinte - der Vor- und Nachteile der Autos draus zu machen.
Ich versuche mal Euere Einwände reinzusetzen - dabei bringt es nichts auf Einzeldetails einzugehen, z.B. wenn ein Alkoven mit Haldinette daherkommt, kann natürlich die Halbdinette mit Iso-Wand unter dem Alkoven nicht mehr genutzt werden. Der Vorteil entfällt in diesem speziellen Grundriß, ist aber - prinzipbedingt - nur beim Alkoven - Trennwand zum Wohnbereich - möglich. Natürlich lassen sich auch die Führerhäuser besser und schlechter isolieren - siehe unser eigener Teilintegrierter, den wir voll im Winter nutzen. Also so eine Liste kann nur Tendenzen, Grundsätzliches, aufzeigen. Der Umgang damit beim einzelnen Auto ist genauso individuell wie die jeweiligen Anforderungen der Nutzer.


Alkoven-Mobi - Vorteil :
1. Festes Bett im Alkoven , ohne Umbauaufwand, ohne Grundrißplatzbedarf
2. Kürzeste Fahrzeuglänge durch Doppelausnutzung des Fahrerhauses
3. Fahrerhaus kann sehr gut zum "Wohnraum" (Aufbau) im
Winter durch eine Trennwand isoliert werden.
4. Standard Fahrerhaus mit gut funktionierendem Cockpit / Ersatzteilversorgung
5. Alkoven auch als Kurzzeit-Stauraum während der Fahrt nutzbar.
Alkoven-Mobi - Nachteil :
1. Niedrige Höhe über dem Alkoven-Bett, meist kein Sitzen möglich
2. Seitenwindanfällig
3. höchster Luftwiderstand / Spritverbrauch
4. Höherer Gesamtbauhöhe
5. Fahrerhaus nur durch hohem Umbauaufwand (Bett hochklappen und Stühle drehen) als Wohnraum nutzbar, dann entfällt wieder der Isolations-Vorteil
6. Für große Fahrer geringe Sitzhöhe der Standard-Fahrerhäuser

Teilintegrierter - Vorteil:
1. Geringere Gesamtbauhöhe möglich
2. Geringerer Luftwiderstand / Spritverbrauch
3. Wohnraumnutzung des Fahrerhauses durch Drehen der Führerhaussitze
4. Fahrerhaus für große Fahrer geeignet (Luftraum darüber)
5. Standard Fahrerhaus mit gut funktionierendem Cockpit / Ersatzteilversorgung
Teilintegrierter - Nachteil :
1. Schlechte Isolationswerte des Fahrerhauses im Serienzustand, umfangreicher Nachrüstbedarf zur Winternutzung
2. Halbdinette mit schlechterer Ergonomie als Volldinette
3. Längere Bauweise durch schlechtere Ausnutzung des Fahrerhauses

Integrierter - Vorteil:
1. Maximaler Wohnkomfort möglich, größte Vielfalt an Einrichtungsmöglichkeiten des Wohnraumes möglich
2. Große Frontscheibe, größerer Blickwinkel möglich (außer nach unten)
3. Beste Fahrersitzergonomie möglich, viel Ablageraum im Fahrerhaus
Integrierter - Nachteil:
1. Teuerste Bauform
2. Klein-Serien-Cockpit mit nicht immer ausgereiften Details, z.B. Frontscheibenbelüftung, Defrostung und evtl. schwieriger Ersatzteilversorgung (Frontscheibe)
3. Teilweise stark eingebauter schlecht zugänglicher Motor
4. Winternutzung nur mit Isolationsnachrüstung der Frontscheibe
5. Relativ hohe Bauweise mit relativ hohem Windwiderstand/Spritverbrauch


Kastenwagen - Vorteil
(das überlasse ich Euch....)
Kastenwagen - Nachteil
(und das auch)



Mit den weiteren Einträgen und der Verbesserung/Komplettierung der Liste seid jetzt Ihr dran.......



Seekater

bastelwastel am 13 Apr 2006 14:22:56

Dann gib ich mal meinen Kastenwagensenf dazu.

Vorteil:
Sehr kompaktes Fahrzeug mit nicht mehr als 5,6 Meter Länge und 2 Meter breite, daher sehr alltagstauglich.
Daher auch wenig Probleme mit Parkplätzen, wo eine S-Klasse drauf passt past ein Kasten auch drauf (einzige Einschränkung ist die Höhe)
In den Festbettvarianten sehr viel Stauraum unter dem Bett.
Das Bett hat wohnmobilübliche Breite 1,38 Meter.
Im Kasten sind dieselben Geräte (Truma und Naßzelle, Kühlschrank, Herd und Spüle verbaut wie in den großen Mobilen.
Platz für 2x11kg Gas
Geringer Spritverbrauch (2,8 Liter Turbodiesel auf 100 k knapp unter 10 Liter bei ca 120-130 km/h)
Große Schiebetüre zum guten abendlichen Lüften in südlichen heißen Ländern.
Große Zuladung ca 700 kg
stabiler Aufbau, da original Chassis (Flachboden mit original Wandaufbau)
kaum Porbleme mit Dichtigkeit
Parkknautscher kann man relativ gut reparieren oder es aubh bleiben lassen, da Stahlblechkarosse-
Es gibt sie in vielen bunten Farben :D


Nachteile (für manche, für mich sind sie nicht wichtig)
Umständliche Isolierung im Winter (es geht, aber ist unpraktisch)
Ist ein Wohnmobil für max 2 Erwachsene und ein kleingewachsenes Kind.
[/quote]

Rudi Roehrich am 18 Apr 2006 11:55:09

Seekater hat geschrieben:Ich versuche mal den - wie ich finde guten Anfang - weiterzuführen:


Alkoven-Mobi - Nachteil :
1. Seitenwindanfällig
2. höherer Luftwiderstand / Spritverbrauch
3. Höherer Gesamtbauhöhe
4. Fahrerhaus nur durch hohem Umbauaufwand (Bett hochklappen und Stühle drehen) als Wohnraum nutzbar, dann entfällt wieder der Isolations-Vorteil
5. Für große Fahrer geringe Sitzhöhe der Standard-Fahrerhäuser


Seekater


Zu Deiner Position 5 :
Das trifft nicht für unser Mobi zu .
Ich bin 186cm groß und habe reichlich Platz "nach oben" .

Noch ein Nachteil für die Integrierten :
Die sind teilweise schon im Bereich der Vorderachse zu schwer !
Ein Testbericht dazu stand in der "pm" .
Bei einem Mobi müßte sogar der Beifahrer hinten sitzen , damit die
zulässige Vorder-Achslast eingehalten wird . Ohweh,ohweh...

Rudi Roehrich am 18 Apr 2006 11:59:21

DAKOTA hat geschrieben:
Rudi Roehrich hat geschrieben:Absolut winterfest ja , aber mit dem angrenzenden Fahrerhausdürfte es wohl bei extreme Außentemperaturen recht "frisch" werden im Bereich des Fahrerhauses . :D


Hier gilt wie bei Alkoven: die Dämmung machts :D

Vernünftige Außenmatte und ´ne Truma 2400 und schon sitzt du auch bei -.20°C Außentemp. in Badehose auf dem Beifahrersitz :wink:


Tja , das ist wie beim Baden im Meer :
Einige fühlen sich bei 6 Grad C wohl , Andere erst bei 25 Grad C ... :D

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

LMC Womo auf Ford-Basis
Wohnmobilkauf gebraucht
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt