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Moin, ich komme einfach nicht drauf, warum entscheidet man sich für einen Gasgenerator statt für einen Benziner, welches sind die Beweggründe? Man hat genügend Geld und will es ausgeben Es richt nie nach Benzin und jetzt die wirklichen Vorteile: er ist pflegeleichter in Beziehung auf Wartung, Düsen, etc Die echten Nachteile: die Gasleitung muss fest angeschlossen sein leicht grinsend, Andreas Vermutlich weil man Gas immer dabei hat und weil keine Geruchsbelästigung entsteht, wobei wenn man wie ich, das teure Gerätebenzin benutzt, ein Liter 4,00 Euro, dann kann man auch bei einem Benziner nichts riechen. Harald Gas hast du schon an Bord, Benzin nicht ... nur Diesel :idea: bei mir hatten die Generatoren immer seperate Tanks und was man dort einfüllen muss ist doch egal. Benzin und Diesel bekomme ich an jeder Ecke. Aber im Winter wenn viel Strom gebraucht wird, ist es für mich unsinnig mein eh schon schwer zu beschaffendes Propangas für die Heizung für die Stromerzeugung zu verballern. Nimm hält "größeren Tank" :idea:
Ich finde es nicht egal, bei Gerätebenzin brauchst du den Nachbarn nur wegen des Geräusches um Verständnis bitten, riechen kann er nichts ! Harald meinetwegen auch Gerätebenzin, aber warum Gas? Nichts ist für mich schwieriger als unterwegs "reines" Propan zum tanken zu finden. Gut, das mit dem geringeren Wartungsaufwand wäre ein Punkt!
Du brauchst kein reines Propan (soweit ich weiß), die laufen auch mit LPG! Und wenn du eine Flasche mitnimmst hast du eh Propan. Für mich wäre das größte Problem der Ausbau und die Wartungsarbeiten im ausgebauten Zustand, weil du halt nicht einfach Benzin in eine Dose gießen kannst. Aber das ist auch ein Größenproblem, bei einem 4 kW Benzin Generator sind dem Ausbau auch Grenzen gesetzt. Andreas
das ist richtig, aber bei Kälte kommt das LPG nicht mehr aus dem Unterflurtank, auch deswegen tanke ich nur "reines" Propan.
Das verstehe ich jetzt nicht. Bei einem Generator entnimmst du doch Gas in der flüssigen Phase, also unten. Du hast doch an dem Gasgenerator einen extra Verdampfer/Vergasser, oder nicht? Da ist die Verdampfungstemperatur doch relativ unmassgeblich. Oder habe ich jetzt einen Denkfehler. Fragend, Andreas Wie das funktioniert, weiß ich nicht, aber Kühli, Heizung, Herd und Generator wird alles über die Flaschen- oder Tankanlage gespeist. Die meisten Unterflur-Tankanlagen kommen aus der LPG-Antriebsgas-Technik. Alle LPG-Explosionsmotoren entnehmen das Gas flüssig, also unten, und führen es über einen "Vergaser" in die Explosionskammer. Dort ist dann eine Zündkerze und dann knallt es tausende Male in Folge. Herd, Kühli, Heizung führen gasförmiges Gas mit Hilfe des Verdampfungsdruckes aus dem obersten Teil des Tankes in einen Brenner, vermischen das mit Luft zünden das Gemisch einmalig an. Die Verbrennung erzeugt dann die thermische Energie. Andreas
...dieses trifft nicht auf die Gasbetriebenen Generatoren zu Andreas!
Meinst du das jetzt generell oder bezieht sich deine Aussage nur auf die transportablen Geräte die ihren Treibstoff aus der Flasche bekommen?? Ich dachte leider nur an die großen, fest installierten Unterflurgeneratoren, sorry Andreas Andreas, wo siehst du da einen Unterschied? Ich kann mich jetzt gewaltig irren bzw. vergaloppieren, aber Bei der gasförmigen Entnahme ist der Druck auf der Versorgungsleitung 30-50 mBar, da zuerst das Druckminderventil kommt. Bei der Flüssigentnahme steht die Leitung zum Motor (zumindest beim LPG-Antriebsgas) unter Flaschendruck und liegt daher bei ca. 5 Bar. Erst dann wird unter mehr Druck zerstäubt/vergast. So 100% sicher bin ich mir aber nicht, ob die Pkw-LPG-Treibstofftechnik 1:1 für die Gas/230V Generatoren übernommen wurden. Aber vielleicht liest ja jemand mit, der das besser weiss Andreas aus meinem Tank geht nur eine Leitung raus und die erst nach dem 30 mb-Regler. ![]() ![]() Und damit schon wieder was dazugelernt! Danke für die Bilder, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Andreas Hi Ich könnte mich mal diesbezüglich umhören, ob das Gas für einen Generator in flüssiger Form entnommen wird oder in gasförmiger Form. Das dürfte nicht so schwer sein. Um aber auf die Frage zu kommen, warum man einen gasbetriebene Generator einem Benzin betriebenen Generator vorziehen sollte, gibt es eine einfache und logische Erklärung. Gas ist der klopffestere Kraftstoff und verbrennt bei 115 Oktan viel ruhiger in einem Motor als Benzin mit 95 Oktan. Die Verbrennung ist "runder", es entstehen weniger Erschütterungen und somit weniger Geräusche. Hinzu kommt das es gegenüber Benzin bis zu 20 Prozent weniger CO² und fast keine Stickoxide im Gasbetrieb gibt. nachzulesen in der großen gelben Reisezeitung..... :wink: Es gibt welche mit der Entnahme in der Gasphase und auch welche, wo das gas flüssig entnommen wird und per Verdampfer verbrannt wird. Bei letzteren geht es auch mit LPG. Tolle sache wenn nur die Preise nicht währen. url=https://www.wohnmobilforum.de] [/url]Zumal das Ding ganz easy in meinen nun leeren Flaschenkasten passen würde. Ich habe immer Benzin dabei, wenigstens für den Roller - aber noch keinen Moppel. Wenn ein Generator fest eingebaut werden sollte, dann würde ich nur einen nehmen, mit dem gleichen Treibstoff, wie der Hauptantrieb / von der selben Energiequelle. Alles andere ist Zusatzaufwand. Gleiches gilt auch für Zusatzheizungen im Fahrzeug etc. Ein mobiler Moppel darf als Notstrom einen eigenen Treibstofftank haben, dann eher Benzin, Gas wäre mir zu umständlich mit einer extra Flasche.... Wenn das Gas alle ist, sollte der Moppel noch gehen (Keine Heizung und kein Strom wären sehr schlecht) Hi Da hast du völlig recht, das sehe ich genau so. Da ich als Womo einen Benziner hab mit Gasumbau und ausserdem sowie so schon mit Gas fahre, koche, heize und kühle, ist es nur logisch auch gleich noch Strom draus zu machen. :wink: Am besten per Verdampfer, weil mich dann im Winter zur Stromerzeugung die Dampfdruckkurve bei LPG nicht interessiert. Problem dabei, so ein Ding kostet fast 3.000 € Ob ich das jemals wieder reinhole, wage ich zu bezweifeln. Ein grosser Vorteil bei Gasbetrieb ist die geringe Toxizität der Abgase. Den Gasmoppel kann man theoretisch in einem Innenraum betreiben (bzw. in belüfteten Räumen welche nicht dicht zum Innenraum abschließbar sind (z.B Doppelboden, Garage)), den Benzinbetriebenen besser nicht. Soweit ich weiss, sind bei den Generatoren handelsübliche Honda-Viertaktmotoren eingebaut. Bei Gasumrüstung dieser Motoren wird das Gas im gasförmigen Zustand angesaugt/eingeleitet. Ein tragbarer Gasmoppel hat den grossen Nachteil dass ich den nicht beliebig weit vom Wohnmobil entfernt aufstellen kann (ohne eine Flasche mitzunehmen ...). Moritz
Das ist bei jeder Gasumrüstung so. Die Frage ist nur ob mit Verdampfer oder ohne. Also die Entnahme gasförmig aus eine Gasflasche oder einer Festverrohrung mit Gas in der Flüssigphase, so wie bei meinem Beispielbild, um einen Tank benutzen zu können. China Mopeds haben auch keinen Verdampfer, die haben nur ein Verdampferrohr und es funktioniert.. :wink: . In meinem BMW habe ich eine Einspritzanlage von Vialle, da wird wie Benzin in der Flüssigphase über entsprechende Düsen eingespritzt - ohne Verdampfer. Das bringt eine höhere Leistung. --> Link Alternativ gibt es die Prince / BRC Anlagen mit Verdampfer.
richtig, du bräuchtest aber einen 2. Tank, weil es die restlichen Geräte interessiert.
Hallo Andreas, Auch die fest installierten kommen mit 30/50 mbar brenngas aus! Insbesondere die aktuellen Geräte von dometic mit 2kwh werden einfach an die vorhandene Gasleitung angeschlossen. Hier ist der Nenn-Verbrauch entscheidend, die neuen kommen heute mit ca 1 kg/h aus...das schafft jeder Regler! Bei Verbräuchen ab 1,5 kg/h muss über ein Verdampfer nachgedacht bzw über eine Beheizung des Reglers nach gedacht werden. Ich schätze das bei Generatoren mit Verbräuchen von 2-3 kg/h muss auf lpg mit Verdampfer gegriffen werden!
Woher willst du das wissen ? :wink: Ein Tank mit 2 geprüften Abgängen geht auch, einen Multiventilabgang auf Null Grad für die Autogasanlage und Entnahme aus der Flüssigphase und einen auf 30 Grad oder mehr, je nach dem mit Labyrinthrohr und Handabsperrung mit Entnahme aus der Gasphase Ich persönlich habe aus platztechnischen - und anderen Gründen (stromsparend kein zusätzliches Fernentriegelungsventil, das beim autark stehen 5 A Lastaufnahme hat) 2 Tanks drunter. das mit 2 Entnahmestellen habe ich auch schon gehört, aber wie wird das für den Winter beheizt? Hi Thomas Praktisch gesehen muß ich da auf deine Frage passen. Wir sind keine Wintercamper und somit ergibt sich bei uns ein eventuell damit bestehendes Probs nicht.
...kannst du uns bitte mal ein link geben oder ähnliches um zu sehen wo es sowas gibt? danke Hi Die Tanks mit ab Werk 2. eingeschweißten Abgängen gibt es fix und fertig, allerdings ohne Amaturen bei Stako. Suche nach WO 1 / W31506011 Zylindertank mit Multiventilabgang und 2. Stutzen, versehen mit einem 2. Sicherheitsventil oder aber Innenraumtank mit Entlüftung nach drauessen T0 2 / T 63004712 rund oder Unterflurtank TO1 L / T58004601 L Hi Frank, bei dem ersten Tank von dir handelt es sich um einen reinen LPG Tank mit einem Abgang für Multiventile, für Brenngas ungeeignet! Die anderen Beiden finde ich nicht! Na, dann versuche ich es nochmal. Wenn ich richtig denke, darf man nur keine anderen Foren verlinken. War das so ? Mods. Macht denn Link wieder weg, wenn es nicht passen sollte. Du siehst beim Link Tanks, die 2 Abgänge haben. Einmal die letzte Zahl in meinem Posting gegoogelt und schon wärest du fündig geworden. Ich liebe einfache Wege...... :lol: --> Link Siehe Tank 1 und Tank 3 Die Tanks haben die R67/01 Kennung und 2 Abgänge. Einmal einen Multiventil Abgang für den Autogasbetrieb und zusätzlich einen 2. geprüften Abgang, versehen mit einem zusätzlichen Sicherheitsventil. Da in einem Multiventil schon ein geprüftes Sicherheitsventil ( 27 bar) verbaut ist, ist das 2. Sicherheitsventil mehr wie flüssig! :wink: Beim 2. Abgang kommt dann es dann nur auf die Armaturenperipherie an. Das ist ganz einfach. Je nach Einbaulage ist ein Labyrinth Rohr notwendig (30 Grad). Ähnlich den Armaturen, wie die bei dir am LT verbaut sind (reiner Brenngastank). Bei einem Tank, wo der 2. geprüfte Abgang ganz oben ist, kann man sich das Labyrinth-Rohr eigentlich sparen. Dann käme dort ein Fernschalter ran, eine Rohrbruchsicherung, ein Druckregler mit Prüfanschluß und Schnellstoppventil und dann die Festverrohrung. Je nach dem wie man das baut, wäre aber aus Gründen des problemlosen Autarkstehen ein Handabsperrventil (Sinnloser Stromverbrauch durch die Fernabschaltung), so wie bei dir am LT besser. Ist der Tank unterflur kommt man da dann aber nicht an das Handabsperrventil ran. Ich kann noch ein Argument aus der Werkstatt einwerfen. Benzin altert und Gas nicht. Zumindest ist mir vom Gas kein Verfall bekannt. Aber Generatoren die mit Benzin betrieben werden und länger stehen springen im Ernstfall nicht an und landen bei mir in der Werkstatt. Wir hatten schon Generatoren in der Werkstatt, wo der Vergaser durch langes Stehen so vergammelt war, daß er nicht gereinigt werden konnte und ersetzt wurde. Benzin ist ca. 1/2 Jahr haltbar und E10 sogar noch viel weniger. Die Motoren Hersteller, die ich vertrete (Honda, Briggs & Stratton und Stihl) haben mir geschrieben: Die Motoren laufen mit E10, wenn es nicht älter ist als 30 Tage. Horst Frank...wo hast du solch einen Tank in der von dir vorgestellten Art verbaut und wer hat die Abnahme gemacht!? Als Unterflurtank sind diese Tanks aber nicht zu gebrauchen...wegen Zugänglichkeit!
Ja, ich habe mich zusehr von der "modernen Technik" wie LPI Einsprizung inspirieren lassen. Ich habe inzwischen (wie immer wenn Fragen aufkommen) gestöbert und gelesen. Die Womo-Gasgeneratoren laufen anscheinend alle mit Niederdruck (30/50 mBar) und nach dem Venturi-Prinzip. Trotzdem Danke für die Hinweise, Andreas Hi vorab...... Nun, ich glaube ich hab dich zwecks LT mit Thomas verwechselt, ich hab gerade gemerkt das du ja einen Hymer hast. Also sorry. Zu deinen Fragen: Das 1 x hab ich so was in unserer Kundschaft gesehen. Ein T3 Fahrer, der einen Tank vorn drunter hatte, der 2 Abgänge hatte. Dieser Tank war einen Sonderanfertigung eines Betriebes aus Baden Würtemberg, der sich darauf spezialisiert hatte, einen 2. geprüften Anschluß für die Abnahme in der Gasphase in den Tank zu schweißen. Der Tank kostete damals vor ca. 10 Jahren rund 1000 €. Anlage war abgenommen und eingetragen. Vor 2 Jahren traf ich durch Zufall einen T4 Winnebago, umgebaut auf Gas, 2,5 Liter ACU Maschine, importiert aus den USA am Edersee, der nachträglich in NRW mit 3 Tanks ausgestattet war, die alle drei zum fahren mit einem Multiventil, elektrischer Tank Umschaltung und Kugelumlaufventil gegen unzulässigen Druckausgleich in der Entnahmephase ausgestattet waren. Von den 3 Tanks war ein Tank in der Konfiguration, wie von mir beschrieben ( 2 geprüfte Abgänge ab Werk ) Seit dem Zeitpunkt an wußte ich nun, das neuerdings Tankhersteller Tanks mit 2 Abgänge von Hause aus produzieren. Abgenommen hat das der TÜV Rheinland. Der Tank mit dem Doppelabgang war ein Zylindertank, verbaut hinter einer Klappe an genau der Stelle, wo bereits in USA der alte US Brenngastank saß. Dieser mußte ersetzt werden. Das sah dann wie folgt aus: Auf 30 Grad das Multiventil, mit Füllleitung mit 80 prozentigem Füllstopp, Entnahmeleitung Flüssigphase, Sicherheitsventil 27 bar, mech. Tankanzeige, Ohmmeter für elektrische Tankanzeige - Magnet entkoppelt, mech. Schwimmer, Entnahmeleitung mit Filtervorsatz, Elektroventil Fernabschaltung usw., also die gesamte Peripherie zum fahren und im Zylindertank ganz oben ein weiterer Stutzen zur Entnahme aus der Gasphase, wie in meinem Link 1. Tank. An dem 2 Stutzen war ein Tankentnehmer für die Gasphase ( eventuell Labyrinthrohr weiß ich nicht genau, wußte auch der Besitzer nicht) Handabsperrrad, Rohrbruchsicherung, vorgeschriebener Rohrdruckminderer und Verrohrung dran. Leicht zugänglich durch die von Winnebago original verbaute Seitenklappe . Damit versorgte der Besitzer seinen Gasgeräte. Vorteil dieser Konfiguration, er hat eigentlich 3 Fahrtanks und somit eine ordentliche Reichweite. Wir scheitern zur Zeit noch an den Dingen, weil eben genau die Problematik, wie von dir bereits aufgezeigt, mit den Unterflurtanks darin besteht, das man zum schnellen Notabsperren nicht ans Handabsperrrad am Unterflurtank kommt und eine Fernentriegelung beim autarken stehen sinnlos Strom kostet. Hintergrund ist: Wir haben uns auf den Gasumbau von Klein Bussen spezialisiert, zumeist T3/ T4/ T5 und jetzt neu T6 . Diese Fahrzeuge bekommen meist einen Unterflurtank für den Fahrbetrieb drunter und da kommt es in der Kundschaft immer mal wieder vor, das der Kunde nach einer Doppelversorgung fragt. Daher beschäftige ich mich damit, so wie es meine zeit erlaubt. Du weißt ja, der normale Kunde geht vor. Auch würde ich eine Reichweitenvergrösserung an meinem privaten Euramobil durch aus begrüssen. Musterbauten von uns werden grundsätzlich von der DEKRA abgenommen, auch unkonventionelle Lösungen.... sei es nun bei Fragen zum Böschungswinkel, Maßhaltigkeit, Abstandgeschichten, Sonderbauten usw. Ok danke Frank, Doppel oder mehrfach Tank system für die Versorgung des Verbrennungsmotor ist ja nix neues und da gibt es ja geeignete fittings und Armaturen . Das mit dem Zusatz Anschluss oben kenn ich noch nicht. Für unterflur Montage muss man nach was anderem suchen! |
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