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... und wieder eine Anfängerfrage: Mitten in der Nacht ist die Heizung ausgegangen und es war am morgen dann doch etwas kalt im Wo-Mo ... gut, dachte ich, dann ist die erste Gasflasche jetzt eben leer - klar, musste ja irgendwann kommen, jetzt, wo auch öfter die Heizung läuft ... also raus, zweite Gasflasche angeschlossen und die Heizung wieder angeworfen, soweit sogut. Aber jetzt im Baumarkt sagt der "Service-Mann": "Leer war Ihre Flasche aber noch nicht, da waren bestimmt noch 3 oder auch 4 kg drin ..." 3 oder 4? Von 11!! Das sind ja fast 30 resp. 36%!!! Ist das "normal"? Oder anders gefragt: Kann man was tun, um die 11kg Gas in der Flasche auch tatsächlich zu verbrauchen? Oder muss man damit leben, dass man gute 30% wieder zurückgeben muss? (dann kostet das kg eben nicht 1,64€, sondern 2,25-2,57 ...) Würde es was nützen, die Gasflaschen "warm anzuziehen"? Sprich irgendwie isolieren? Der Gas-Mensch meinte, vielleicht sei es zu kalt gewesen ... ? Zu kalt?? Ja, aber gerade dann, wenn es kalt ist, dann braucht man doch das Gas! Und da hat sich noch keiner was schlaues ausgedacht? Kann ich nicht glauben. Was sagen die Profis hier zum Thema "Gasflasche komplett leeren"? Möglich oder nicht? Oder könnte es auch einfach nur sein, dass die Heizung schon mal ausgeht und ich vorschnell dachte, die Flasche sei leer und besser einfach nochmal versucht hätte, die Heizung wieder anzuwerfen? (es ist ein neues Carado-Wohnmobil mit einer Truma-Heizung, also kein altes Schätzchen ...) Klingt seltsam. Propangas verdampft bis zu ca -30 Grad Celsius noch (ist wohl ein Praxiswert, der Siedepunkt ist bei ca. -42 Grad Celsius). Butan verdampft nur bis etwa 0 Grad Celsius. Wir kaufen in der Propangasflasche aber eigentlich immer reines Propan. Ich habe meine Flaschen bisher immer richtig entleeren können. Ich würde mir eine digitale Kofferwaage anschaffen und die Flasche wenn sie leer zu sein scheint, mal damit wiegen. Das Behältergewicht ist auf der Flasche eingeschlagen (Tara). Man kann die Gasflasche auch hin- und herschwenken, man merkt dann eigentlich das da noch Flüssigkeit drin ist oder eben auch nicht. Die Gasflasche eben nicht warm einpacken, sonst kommt die Außenwärme nicht zum Gas durch. Warm aufstellen wäre schon nett, geht aber im Wohnmobil leider nicht, die Flasche muss belüftet gelagert werden. Hallo Zulu, wenn du in Deutschland beim Gashändler die Flasche füllst oder tauschst bekommst du reines Propan, falls du aber ggf. Die Flasche mal im Ausland in wärmeren Gefilden hast füllen lassen, kann es sein das ein Butananteil mit drin war und der ist ab gewissen Temparaturen nicht mehr zu gebrauchen, der bleibt in der Flasche, oder du hattest wie schon vermutet eine ganz einfache Störung. Kommt ja zum Glück sehr selten vor. LG HP Empfehlenswert noch mal die alten Physik und Chemie Bücher aus der Schulzeit zu entmotten. Da steht so allerwelts Wissen drin, wie Gay Lussac sches Gesetz und Boyle Mariotte sches Gesetz. Dann mal über Dampfdruck nachlesen. Schon wird alles ganz klar und beherrschbar. Einfacher ist es, die halbvolle Flasche gegen eine neue zu tauschen; dann funktioniert alles wieder, für eine gewisse Zeit. Etwas umständlicher, etwas teurer, aber auch zielführend. Es gibt nicht nur einen Weg zum Ziel (hier ein warmes Womo). Ich schreib jetzt absichtlich nicht: "Man selber Denken durch Geld Ausgeben ersetzen"
Ist bestimmt absolut richtig. Nun bilde ich mir ein, schon recht gut mit den Naturgesetzen umgehen zu können, die oben zitierten Gesetze kenne ich dennoch in der Tat nicht und ich würde mich damit auch jetzt nicht befassen. Reicht denn die Faustregel mit den ca. -30°C untere "Nutztemperatur" für Propangasflaschen nicht? Und der Hinweis mit dem Wiegen und/oder Schwenken der Gasflasche? Lesen bildet, aber man hat auch noch so viel Anderes zu tun. Es ist relativ simpel. Je besser du die Physik und Chemie deines Womos verstehst, desto mehr Fehler wirst du vermeiden, mehr Freude erfahren und weniger Geld für überflüssige Hardware und externe Hilfe bezahlen. Wieviele Akkus werden durch Unwissen geschrottet? Wieviele Gasflaschen teilentleert zurückgegeben? Wie oft wird Landstrom angeschlossen, Kabeltrommel verdreckt und bezahlt, nur weil man die Fähigkeiten des Freistehens im Womos nicht kennt. Du musst ja noch die "Verdunstungskälte" durch die Gasentnahme berücksichtigen. Grobe Daumenpeilung ist wohl, dass bei Flaschen in einer Umgebungstemperatur unter etwa -10°C die Gasentnahme -abhängig von der Menge pro Zeiteinheit - Probleme machen kann. Deshalb bietet der einschlägige Campinghandel Thermojackets oder -hüllen für Gasflaschen an.
Ist das jetzt ein guter Witz oder sind diese Dinger in zulässiger Weise beheizbar?
Kann man so oder so sehen. Ich als radikaler Anwender lerne immer nur so viel wie ich brauche. Gasgesetze interessieren mich nicht. Solange ich weiß, dass irgendwann das flüssige Gas nicht mehr gasförmig wird, reicht mir das. Meine Interessen sind durchaus vielfältig, da muss ich hier und da an der Aufmerksamkeit sparen.
Sowas gibt es wohl auch, aber die unbeheizbaren Hüllen verlangsamen immerhin die Abkühlung. Perfekt isses nicht, aber besser als nix. Hier ein Beispiel: --> Link
Bidde? Das wäre so als würde man eine Matte aus Dämmwolle auf eine Herdplatte legen und darauf dann den Topf stellen in dem die Kartoffeln kochen sollen. Die Gasflasche braucht die Wärme der Umgebung um das Gas in ihrem Innern sieden zu lassen... ein Mäntelchen würde diesen Wärmefluss behindern, die Gasflasche würde in diesem Mäntelchen einfrieren. Aluminium-Gasflaschen sollen eine bessere Verdunstungsleistung haben als Stahlflaschen, diese sollen besser sein als Kunststoff-Gasflaschen, die wohl selten geworden sind. Wir erinnern uns?
Es ging hier um die Gasentnahme bei Temperaturen deutlich unter Null. Da ist nix mit "Wärme der Umgebung". Mich verwundert der unfreundliche Ton hier.
Damit Propan verdampfen kann braucht es Wärme, wodurch sich das Flüssiggas in der Flasche abkühlt, also kälter wird als die Umgebungsluft. Die flüssige Phase holt sich dann die Wärme von außen durch die Wand der Flasche. Die Wärme fließt allerdings fast nur über den Teil der Flaschenwand, der von innen durch die Flüssigkeit benetzt ist. Über den Gasbereich in der Flasche kommt sehr wenig Wärme. Bei einer halbvollen Flasche kann ungefähr die doppelte Menge Wärme übertragen werden als über eine zu einem Viertel gefüllten Flasche. Eine Heizung kann 500 g/h Propan verbrauchen, ein Kühlschrank 15 g/h Propan. Der Wärmebedarf zum Verdampfen des Flüssiggases ist bei der Heizung 35-mal höher als beim Kühlschrank. In Zahlen ausgedrückt, bei der Heizung muss eine Wärmeenergie von 210 kJ und beim Kühlschrank von 6 kJ durch die Flaschenwand nach innen kommen. Anders formuliert, bei Heizungsbetrieb muss die vom Flüssiggas benetzte Fläche ca.35 mal größer sein als beim Kühlschrankbetrieb. Bei Heizungsbetrieb, also hohem Gasverbrauch geht die Flamme früher aus als beim Kühlschrankbetrieb, es bleibt somit mehr Flüssigkeit in der Flasche zurück. Die Lufttemperatut spielt dabei eine wesentliche Rolle. Bei hohen, sommerlichen Lufttemperaturen wird mehr Wärme übertragen, als bei niedrigen, winterlichen Temperaturen. Da man im Winter die Heizung betreibt, mehr Gas verbraucht, bleibt in der Flasche mehr Gas zurück als im Sommer. Damit würde man das Gegenteil erreichen, es würde noch weniger Wärme von außen in die Flasche übertragen. Hierzu ein Beispiel. Eine Gasflasche mit 11 kg Propan wird ideal isoliert. Die Flasche nimmt also keine Wärme aus der Umgebung auf. Die Temperatur in der Flasche beträgt 0°C. Nach einer Entnahme von 2 kg Propan ist die Temperatur um 42°C abgesunken. Bei dieser Temperatur verdampft kein Propan mehr. Bei intensivem Heizungsbetrieb, wird man damit leben müssen, dass die Flasche nicht ganz leer wird. Um sie stärker zu leeren müsste man die Flasche beheizen.
Wenn die Heizung ausgeht, verdampft weniger Propan, es wird weniger Wärme benötigt, wodurch wieder mehr Propan verdampft. Nimmt man die Heizung wieder in Betrieb, beginnt das Spiel von vorn, so kann man die Flasche langsam leerer nuckeln. Gruß Scout
Sorry, aber alles was oberhalb des absoluten Nullpunkts ist, so rund -273° C, gilt physikalisch als "Wärme", daher auch die "Siedetemperatur" die für Propan bei etwa -42° C sein soll, das ist für Menschen nicht so kuschelig, aber dennoch ist darin Energie enthalten.
Ich verstehe nicht? Diese beiden Gesetze treffen für Propan in der Flasche nicht zu. Für das Thema Dampfdruck sind das Raoultsches Gesetz oder Dalton-Gesetz zuständig. Gruß Scout Es geht hier nicht um die Definition von Wärme, sondern darum, ob die Umgebungstemperatur der Flasche höher oder niedriger ist als die der Flasche. Im ersteren Fall würde ich im hier diskutierten Zusammenhang von Wärme sprechen (die Verdunstung wird unterstützt), in letzterem Fall ist dies nicht so.
Entschuldigung, ich komme da gerade nicht wirklich mit (?) Und nochmals, es kam bereits mehrfach, die Flasche möchte von der Luft, die sich idealerweise um sie herum befinden sollte, "beheizt" werden, das kann durchaus -12° C warme Luft sein... Ein Wasserbad ginge auch, man hat aber wohl keine so große Badewanne dabei. Und nein, das ist nicht als dummer Witz gedacht, ich versuche gerade, so wie die anderen Schreiber zuvor, die Wahrheit zu verbreiten. Selbige habe nicht ich gemacht, sie ist da draußen, jeder kann sie sehen. Man beachte meine derzeitige Signatur, ich meine jedes Wort davon.
äd: rolfblock Man kann über solche Antworten nur noch den Kopfschütteln! :steinigung: Hier stellt jemand eine normale Frage und bekommt dann, solch eine, sorry, saublö.. Antwort! Hier mal ein Tipp von mir: Es ist relativ simpel! Je besser du die Idee dieses Forums verstehst, desto mehr Fehler wirst du vermeiden, mehr Freude erfahren und weniger Lehrgeld für überflüssige Antworten bezahlen. Nix füa Unguat! Was mag eine "normale Frage" sein? Ich habe ein wenig nachgedacht über die Temperaturen in der Gasflasche und außerhalb der Gasflasche. Wenn man nichts weiter macht (keine Gasentnahme), dann nimmt die Gasflasche und das flüssige Gas darin nach einer gewissen Zeit die Temperatur der Umgebung an, ich setzte voraus, die Gasflasche ist in einem üblichen Gasfach untergebracht und es werden keine Experimente mit Mikrowellen oder Wärmestrahlern gemacht, oder was einem sonst noch einfallen mag. Sollte die Temperatur der Umgebung (da wo das Wohnmobil parkt) netterweise über längere Zeit gleich bleiben, so wird auch die Gasflasche und das darin befindliche Gas, sowohl flüssig als auch gasförmig, diese Temperatur haben. Ich nenne eine Temperatur von -4° C, die habe ich mir jetzt so ausgedacht. Jetzt kommt da einer und will es im Wohnmobil wärmer haben und stellt daher die Heizung an, es wird Gas entnommen, der Druck in der Gasflasche sinkt und das flüssige Gas beginnt zu sieden. Die Energie zum Sieden kommt erstmal aus der Wärme in dem flüssigen Gas selbst, das flüssige Gas kühlt sich ab, es hat jetzt weniger als die vorherigen -4° C. Das flüssige Gas kühlt dadurch die Gasflasche, die kühlt die umgebende Luft. Das lässt sich die Luft nicht bieten und rutscht an der Flasche herunter, warme (-4° C warme) Luft kommt nach und führt dem System Gasflasche und Gasinhalt wieder Energie zu, damit das Gas weiterhin sieden kann. Je nachdem wie viel Gas entnommen wird, wird mehr oder weniger Energie in Form von Wärme aus der Luft entnommen um das flüssige Gas am Sieden zu halten. Wenn die zugeführte Wärmeenergie nicht mehr ausreicht, bricht das Sieden (die Umwandlung in gasförmiges Gas) ab, sobald die Siedetemperatur des enthaltenen Gases unterschritten wird, in diesem Fall wohl diese -42° C für Propangas. Man kann auch sehr schön sehen, wie eine stark belastete Propanflasche außen vereist, wenn alle Bedingungen stimmen, z.B. die Luftfeuchtigkeit und die Umgebungstemperatur. Manchmal ist es auch nur Schwitzwasser, die Höhe dieser Beläge lässt in Grenzen auf den Inhalt an flüssigem Gas in der Flasche schließen. Meine ersten Begegnungen mit Propangasflaschen hatte ich bei Dacharbeiten, auch im Winter, wenn die Gasflasche schon recht leer war, wurde sie auf die Seite gelegt, das hat dann vermutlich die Wärmeübertragung verbessert. Wenn das Gas nicht mehr so strömen wollte, dann wurde die Gasflasche mit dem angeschlossenen Bullibrenner (das eigentliche Arbeitsgerät) mit der offenen Flamme angewärmt (ist streng verboten, schon immer), erlaubt ist Anwärmen im Wasserbad. Was aber niemals gemacht wurde von den Praktikern, die Gasflasche wurde niemals mit einem warmen Mäntelchen umhüllt. Daher will sich mir der Sinn der bereits verlinkten Flaschenhülle auch weiterhin nicht erschließen. Wärme, Kälte, alles relativ.
Tja, was will der Autor der geneigten Leserin damit wohl sagen? *nixversteh* Aber gut, wer über solches "Allerweltswissen" verfügt, der muss kein Kommunikationstalent sein ... Nun gut, der Beitrag war wenig hilfreich im Vergleich zu anderen. Dank an Scout für die ausführlichen Erläuterungen zum Thema. Ich sehe es wie underdog: Man lernt das, was man braucht. Ich lerne gerade: Je mehr Gas ich aus einer Flasche entnehme (je kälter es draussen ist, je höher die Heizung steht), um so eher macht die Flasche schlapp und will mir kein Gas mehr geben, obwohl "eigentlich" noch was drin ist (da nützt ein "Gas-Füllstandanzeiger" dann auch eher weniger ...). Irgendwie doof, wenn man bedenkt, man könnte also irgendwo draussen in Sibirien oder so erfrieren, obwohl man noch Gas in der Flasche hat (kann es nur eben nicht mehr in Wärme verwandeln) und andererseits könnte man sich bei weit über 30° Aussentemperatur noch ein heisses Süppchen kochen ... Also irgendwie suboptimal, diese Gasflaschen-Heizung im Wohnmobil, wenn man die Heizung tatsächlich öfter braucht (wer mit dem Wo-Mo in Island überwintern will, findet dann vermutlich eine andere Lösung für das Thema Heizung?). Danke nochmal an alle, die Ihr Wissen hier (auch für Laien verständlich) teilen. An rolfblock - lerne: "Wissen teilen" ist nicht wie "Brot teilen". Ist ja irre, wie ihr einen Laien hier mit Fachsimpelei zuballert. :eek: Hallo Zulu Ja, es ist aus verschiedensten Gründen möglich, dass deine Gasflasche im Winterbetrieb nicht ganz leer wird. Es bleiben ganz einfach Butananteile drin. Eine Entleerung des Restes kannst Du z.B. am Tag wenns draußen wärmer ist. Dazu musst einfach nur die fast leere Flasche wieder an den Regler schrauben. Zur Sicherheit dann nachts wieder die volle dran. Restlos leer bringt man sie auch im Frühjahr, Sommer oder Herbst, halt immer dann wenns nicht sooo kalt ist oder man keine Heizung braucht. Gruß Kurt Mal so theoretisch gefragt: Könnte man für solche Situationen den Gaskasten beheizen, zB einen Heizungsschlauch reinführen? Wie gesagt, theoretische Betrachtung ..... Beim Wintercamping die Seite mit dem Gaskasten in die Sonne stellen hilft übertags. Sollte ich in Sibirien mit einer zu kalten Gasflasche Probleme haben, würde ich die üblichen Vorschriften umgehen und die Flasche notfalls im beheizten Innenraum aufstellen und von dort mit der Heizung verbinden. Es hilft ja dann nichts. Aber das ist eine Notmaßnahme wenn es wirklich pressiert, grundsätzlich nicht nachmachen.
Die Flaschen vereisen bei grosser Entnahme auch im Hochsommer und der Druck nimmt immer weiter ab. Wer 2 Flaschen hat, kann diese abwechselnd anschliessen, dann kann sich die nichtangeschlossene Flasche immer wieder im Kasten erwärmen. Die alte Duomatic scheint das alleine geregelt zu haben, da konnte ich beobachten, dass die Anzeigen zwischen rot und grün hin und her schalteten.
Es tut mir wirklich Leid, ist eigentlich auch OT, aber bei den zum Teil haarsträubenden Rechtschreib- und Grammatikfehlern in diesem auch sonst ziemlich sinnfreien Posting (das ich leider auf Grund der Forenregeln etwas kürzen musste) kann ich mir diesen Querverweis nicht verkneifen: ![]() Du bist wirklich auf dem besten Weg zum Ehren-Forentroll, rolfblock! Empfehlenswert wäre es, einmal die alten Rechtschreib- und Grammatik-Bücher aus der Schulzeit zu entmotten, wenn Du wirklich die Qualität des Forums anheben möchtest... Liebe Grüsse Klaus Hallo, Ey Leute, Peace Mann! Es hat doch nur jemand gefragt warum noch Gas in der Flasche zurückbleibt ! zulu: Die Erklärung hast Du ja bekommen, das wär auch anders gegangen. Danke das Du durchgehalten hast :D scout: 15g/h für den Kühlschrank scheint mir sehr wenig ?
Ja, das würde helfen. Aber, dies alles ist ja nur nötig, wenn das Propangas zuviel Butananteile hat. Das kann man sich überall einfangen und man weiß es halt immer erst wenn was drinnen bleibt. Eine Vereisung des Reglers hat damit überhaupt nix zu tun, das ist ne ganz andere Geschichte. Gruß Kurt Wo steht was von einem vereisten Regler? Bisher wurde nur die vereiste Flasche erwähnt, oder irre ich mich gerade?
Laut Manual 270 g/d = 11,25 g/h das entspricht einer Leistung von ca. 130 W. Ich habe für meine obige Darstellung einfach hoch gerundet. Noch etwas zur Gasentnahme aus der Flasche. Ein Diagramm über die maximale Menge Propan die man in Abhängigkeit der Umgebungstemperatur bei 11 kg-Flaschen dauernd entnehmen kann. --> Link
Über einen Heizungsschlauch darf man keine Warmluft in den Gaskasten leiten. Am anderen Ende des Heizungsschlauches befindet sich eine Zündquelle. Man müsste ein geschlossenes System installieren, einen Wärmetauscher montieren. Gruß Scout
danke für das Diagramm! Nun weiss ich auch, warum mein Generator mit 0,8kg-Verbrauch an den Flaschen nicht funktioniert. Hatte bis jetzt gedacht meine Regleranlage hätte ne Macke.
Kann aber auch tatsächlich am Regler liegen, keine Macke sondern konstruktive Begrenzung der Durchflussmenge. Die Truma Regler gibt es für drei Durchlussmengen (Gesamtdurchfluss): bis 800g/h, bis 1200g/h und bis 1500g/h Heizung und Generator sind mit dem 1200g/h wahrscheinlich nicht störungsfrei zu betreiben. Die Durchflussmenge steht so weit ich weiß auf dem Regler. Gruß Andreas Tja dann, du must entschuldigen, ich wußte zwar, dass ich das schon mal geschrieben habe , aber nicht wann und wo. Das Alter lässt grüßen. Gruß Andreas Hallo Zulu, ich bin ja nun auch ein blutiger Anfänger in Sachen Wintercamping. Wir waren jetzt zwei mal für 3Tage bei ungefähr 0-3 Grad unterwegs. Dabei lief die Heizung, eine Truma 6000E, die komplette Zeit durch. Aber dadurch das wir eine Duokontrol verbaut haben merkten wir nichts von Flaschenwechsel, ausser das der Kühlschrank sich gemeldet hat weil er kein Gas bekommen hat, weil ich wahrscheinlich vergessen hatte die Gasleitung zu entlüften. Die Gasflaschen die ich mehrmals getauscht hatte, waren auf jeden Fall Restlos leer. Aber was ich eigendlich sagen wollte: Beobachte es doch einfach mal ob dies nur ein einmaliges Phänomen war, dann nimmes einfach hin. Wenn nein, dann mal den Händler fragen. Ich für meinen Teil habe inzwischen eingesehen, das manche Dinge einfach so sind wie sie sind. Wird Dir wahrscheinlich auch nicht wirklich weiterhelfen. Gunter Hallo Thomas! In einem Womo darf normalerweise nur eine Flüssiggasversorgung (Gassystem) installiert sein. Falls dein Generator fest eingebaut ist und der Gesamtgasverbrauch einschließlich der Gasgeräte 1,5 kg/h übersteigt, ist eine zweite Flüssiggasversorgung zulässig. DIN EN 1949 Festlegungen für die Installation von Flüssiggasanlagen in bewohnbaren Freizeitfahrzeugen und zu Wohnzwecken in anderen Fahrzeugen; 4.4 Zweite Flüssiggasversorgung Gruß Scout
Hallo Scout, aber alle Womos mit Tank- und Flaschenanlage haben doch 2 getrennte Systeme. Zwischen den Systemen gibt es nur einen Umschalthahn. Die können doch nicht alle illegal sein?
Das sind zwei Einspeisungen in ein System. Alle Rohrleitungsabschnitte sind miteinander verbunden. Das System versorgt entweder der Tank oder die Flasche. Es muss umgeschaltet werden. Im anderen Falle sind es zwei verschiedene Rohrleitungssysteme, die nicht miteinander verbunden sein dürfen. Jedes System kann von einer eigenen Flasche oder Tank versorgt werden. Gruß Scout
"Gasleitung entlüften" ? Das muss man auch mal machen ?? Und wie geht das ??? Und nochmal ein Dank an Scout, jetzt für das Diagramm. Nun kann ich in der Bedienungsanleitung der Heizung hoffentlich finden, was sie wann verbraucht (und dann rechnen, welche Innentemperatur bei welcher Aussentemperatur "im grünen Bereich" liegt), ohne dass die Gasflasche dicht macht. Es war ja nun die erste Flasche (eine Alu-Flasche übrigens) - nach ca. acht Monaten! Und wenn jetzt wirklich noch 3-4kg drin waren, dann verbrauchen Kühlschrank+Herd allein offensichtlich recht wenig Gas. Super. Ist eine Anschlussfrage erlaubt oder ist es hier erwünscht, lieber einen neuen thread aufzumachen? Ich stell sie einfach mal: Es gab hier einen Link zu einem "Drei-Wege-Ventil" (von der Fa. "die Gasfachfrau") wenn man so einen "Umschalthahn" dazwischen setzt, rechts und links einen Schlauch (jeweils mit "Druckminderer") mit den beiden 11kg Flaschen verbindet, dann müsste man bei Bedarf ja nur den Hahn umlegen ... (und die zweite Flasche aufdrehen). Praktische Sache - oder spricht etwas dagegen? Und würde sich die erste Flasche wieder "erholen", wenn sie wg. zu schneller Entleerung vorzeitig dicht gemacht hat ("vereist"?? ist)? Für eine solche Betrachtungsweise ist dieses Diagramm nicht geeignet. Truma gibt als Gasverbrauch für Boiler und Heizung 170 g/h bis 490 g/h an. Die Spitzenwerte darf man für eine Verbrauchsbetrachtung nicht Bei sehr niedrigen Temperaturen hält eine 11 kg Flasche ca. 2 – 3 Tage. Bei 2,5 Tagen sind dies 60 Stunden. So wird in Foren berichtet. 11 kg Gas in 60 Stunden sind 183 g/h. Das ist ein Erfahrungswert den man als durchschnittlichen Verbrauch ansetzten kann. Ich wollte mit dem Diagramm --> Link nur zeigen, wie die Temperatur sich auf die Gasentnahme auswirken kann. Gruß Scout AT Zulu Batteriesysteme, also mehrere Flaschen parallel, ist ein kritisches Thema. Hier können schwere Unfälle passieren. Die Flaschen dürfen nur verbunden werden wenn diese gleiche Temperatur haben. Ansonsten kann es passieren, dass die kältere Flasche überfüllt wird. Scouts Diagramm macht schön anschaulich, was bei permanenter Entnahme passieren kann - nochmal Danke dafür. In der Realität ist die Entnahme wahrscheinlich eher intermittierend, bei einem gut isolierten Womo läuft die Heizung eigentlich nie die ganze Zeit über, so dass die Flaschen Zeit haben, sich in den Heizpausen wieder aufzuwärmen, das bisschen Verbrauch vom Kühlschrank dürfte da eh kaum ins Gewicht fallen, zumal der bei niedrigen Aussentemperaturen sowieso auf niedrigster Stufe laufen kann. An dieser Stelle hilft eine Duomatic auch, weil sie automatisch auf die warme Flasche umschaltet, wenn aus der kalten nix mehr kommt. So geht das Spiel dann wechselweise, bis beide Flaschen fast leer sind, dann kommt das böse Erwachen :D man sollte seinen Flaschenfüllstand also gut im Auge behalten, wenn es richtig kalt ist. Aber immerhin bekommt man so die Flaschen leer. Zum Thema Beheizen des Gaskastens... eigentlich dürfte ein Abzweig der Truma doch kein Problem sein, wenn der Heizschlauch vom Gaskasten aus erst mal nach oben führt. Austretendes Gas 'fällt' ja nach unten aus dem Gaskasten und würde dann von der warmen Luft, die sich oben im Gaskasten sammelt, sogar verdrängt. Eine Rückdiffusion zur Zündquelle wäre unter diesen Umständen fast unmöglich, und selbst diesen höchst unwahrscheinlichen Fall könnte man noch durch den Einbau von mehreren feinen Metallgittern in den Luftschlauch entschärfen (eine eventuelle Verpuffung würde dann nicht mehr zu den Gasflaschen zurückschlagen. Ist wahrscheinlich trotzdem verboten, wäre aber meiner Meinung nach sicher. bis denn, Uwe Ich hatte ja schon zweimal das Theater mit zu viel Butan drin und keine Heizung an :evil: Die erste Lösung war ein Heizdraht, der Regelkonform von einem Feuerwehrmann! um die Gasflasche rum gelegt wurde. Also mit Schrumpfschlauch ect Gedöns und alles sicher! und nirgends im Gaskasten etwas das Funken könnte! Weil der super Leistung brachte wurde eine Zeitschaltuhr dazwischen gehängt, natürlich außerhalb vom Gaskasten und so alle Stunde mal bekam der Draht Saft.. Funzte Super die 10 Tage auf der CMT Anfang vom Jahr und machte meine Flasche komplett leer. Habe Tankflasche und sehe ja wie viel Liter rein gehen.. Weils das Ding nur mit 220 lief bekam ich jetzt eine Heizmatte die auf 12V tut. Finde sie gerade nur nicht. So richtig mit kleinem Kontroll Paneel im inneren, traute ihr erst nicht viel zu, aber tut klaglos, meine Batterie auch und meine Heizung auch :) Zum Batteriebetrieb von Gasflaschen und einer angenommenen Überfüllung der kälteren Flasche durch die wärmere Flasche. Wenn beide Gasflaschen aufrecht stehen und nur vorgeschrieben bis max 80% gefüllt sind, tritt kein flüssiges Gas über, es gibt sofort einen Druckausgleich durch gasförmiges Gas. Sofern man das aufrechte Stehen der Flaschen sicherstellen kann, sehe ich keine Gefahr. Ob der Zusammenschluss dennoch nicht erlaubt ist, weiss ich nicht. Find ich super, ein Feuerwehrmann, der eine Zündquelle direkt in einen Gasflaschenkasten einbaut. Wenn dann nach 3 Jahren der Schrumpfschlauch porös ist und Dein Womo hochgeht, weil doch mal der Gasschlauch undicht war, kommt der dann auch zum Löschen bzw. Teile einsammeln?? Fahr doch mit dem montierten Teil mal zur Gasprüfung. Bring aber Humor mit... in einem Flaschenkasten sind keinerlei spannungsführende Teile erlaubt, es sei denn, sie sind dafür abgenommen (Stichwort Eisex). Ich bezweifle, dass Du dem Gasprüfer so eine Abnahme vorlegen kannst. Und zum Ausbau solcher Dinger vor der Prüfung ist zu sagen, dass beim Wiedereinbau die Betriebserlaubnis der Gasanlage erlischt. Wenn man das akzeptiert, ist ja alles prima. Wenn es aber knallt und die Manipulation fliegt auf, freu Dich schon mal auf den Disput mit Deiner Haftpflichtversicherung. Stell Dir einfach mal vor, mit sowas hättest Du den Brand bei Palmowski verursacht... keine schöne Vorstellung. Bau das besser aus, es ist das Risiko nicht wert. Zumindest meiner Meinung nach. Hatte ich das nicht schon mal in einem anderen Thread geschrieben? Ein deja vu... bis denn, Uwe |
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