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Welchen Heizlüfter? 1, 2, 3


wippi63 am 16 Jan 2016 08:21:02

Wir hatten das Teil von Berger und seit 2 Jahren den Ecomat.
Das Berger Teil war nach 2,5 Jahren defekt, am Anfang ganz ok, er ist auf kleinster Stufe aber lauter wie der Ecomat, Problem beim Berger Teil er wurde immer lauter mit der Zeit.
Der Ecomat ist von Anfang an leiser und läuft immer noch völlig ohne Probleme. Die Qualität ist glaube ich deutlich besser beim Ecomat. Nachteil ist beim Ecomaten der Anschaffungspreis, aber wenn er deutlich länger hält relativiert sich das wieder.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

jschaeferjoc58 am 16 Jan 2016 11:21:53

Also ich habe auch einen Heizlüfter mit, aber nur für den Notfall.
Ich stelle mir die Frage, warum der Hersteller eine Truma ect. eingebaut hat. Wir sind mit einem TI auch im Winter unterwegs und hatten den Lüfter noch nie im Einsatz.
Was ich nicht ganz in Ordnung finde, dass man sagt: So lange der Strom incl. ist, ist mir das egal.
Dann darf man sich nicht wundern, dass immer mehr CP und Stellplätze mit Landstrom KW abrechen mit 0,70 und mehr €.

wolfherm am 16 Jan 2016 11:34:18

Jochen,

eigentlich geht es hier um den Einsatz eines Heizlüfters beim Überwintern eines Mobiles. So war die Ausgangsfrage.......

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Gast am 16 Jan 2016 13:26:06

Ich würde zu diesem Zweck immer einen Keramikheizlüfter einem normalen Heizlüfter vorziehen. Allein schon wegen der geringeren Temperatur innerhalb des Gerätes. Die normalen Heizlüfter mit der Glühspirale wären mir für den nicht ständig beaufsichtigten Dauerbetrieb zu unsicher. Gerade den Baumarktschnäppchenartikeln die in großen Chargen angekauft und vertrieben werden (Chinakracher) traue ich in Bezug auf die Echtheit der CE- und GS-Label nicht so recht.
Immerhin heizt das Ding ja mehr oder weniger unbeaufsichtigt vor sich hin.

Uli.F am 16 Jan 2016 14:24:57

Heizlüfter mit Glühdrähten fangen auch schnell an, unangenehm zu riechen. Durch die höhere Temperatur verschmoren wohl die einen oder anderen Staubpartikel - für meine Nase ist das extrem unangenehm :flop:.

Concordino am 16 Jan 2016 22:33:29

Hallo,
habe auch den Berger und kann Folgendes berichten:
-heizt auch auf kleinster Temperaturstufe relativ gut
-läuft jedoch nur auf kleinster Ventilatorstufe relativ leise
-roch anfangs sehr unangenehm, was sich jedoch gelegt hat (arbeitet aber dennoch nicht geruchsfrei)
-ist jetzt gut zwei Jahre alt, kaum benutzt - und beginnt unrund zu laufen, was den Verdacht nahelegt, dass er früher oder später ersetzt werden muss
Fazit: Ist zwar deutlich billiger als der Ecomat, aber den aufgerufenen Preis m.E. nicht wert. Kann ihn daher in der Summe der Eigenschaften nicht empfehlen.
Viele Grüße aus Berlin.

AndreasS am 17 Jan 2016 19:17:50

Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für die rege Anteilname und die vielen Tipps.
Habe jetzt einen Thomson Keramik-Lüfter von Amazon für 40 €. Er macht genau das, was wir uns vorstellen :D


pippifax am 17 Jan 2016 20:20:18

und ich habe seit Jahren einen schnuckelige "Leo-Würfel" problemlos im Einsatz.

--> Link

Irmie am 17 Jan 2016 21:27:43

Wir sind hier in Deutschland, hier gibt es kaum gefährliche Geräte im Handel

Hallo,

das kann ich so nicht bestätigen!
Nach der großen Überschwemmung in Münster, gab es keine Bautrockner mehr. Daher kaufte mein Schwager einen Heizlüfter. Der schweizer Würfel war ihm zu teuer! Daher wurde ein Keramikheizlüfter aus dem Baumarkt angeschaft. Der Erfolg war, die Kunststofflager wurden heiß. Mitten in der Nacht brannte erst der Plastikheizer und dann das Haus!
Der Ecomat hat ja nicht nur den Vorteil, dass er auch im Süden Europas die Sicherungen (teils nur 4A), nicht heraus fliegen läßt, sondern dass er Kugellager aus Metall besitzt. Außerdem liegt seine Heiztemperatur unter der Zündtemperatur von Papier. Daher ist die Brandgefahr relativ gering.
Dass der Ecomat ein Wohnmobil warm bekommt, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Da er aber nicht am Gebläse angeschlossen ist, gibt es aber wahrscheinlich genug Ecken, wo die Wärme nicht optimal verteilt wird. -7°c geht zumindest im Eura ohne Frostschäden und kalte Füße. Im Untergeschoss habe ich aber nicht gemessen und ob das Abwasser eine Eisschicht hatte, habe ich auch nicht kontrolliert!
Wir besitzen übrigens nur das Basismodell. Eine Thermosteuerung wäre nicht schlecht. Ein externer Temperaturschalter wurde bei ELV gekauft. Damit kann dieser Lüfter auch im Winter unbeaufsichtigt das Wohnmobil etwas erwärmen und bei Bedarf automatisch abschalten.

Irmie

Dembinski am 17 Jan 2016 22:25:56

Da meine bessere Hälfte sehr verfroren und wir mit 2 kleinen Kindern unterwegs sind, haben wir uns den "Keramikheizer - AWN ?Thermal plus? angeschafft.

thatslife am 17 Jan 2016 23:32:33

Hallo Irmie,
der externe Temperaturschalter für den Würfel ist die Idee. So was hätte ich auch gerne! Da ich nix mit Elektronik und Platinen anfangen kann, wäre ein narrensicheres Teil "just steck und funk" :D das Richtige.
Aber wo gibt's das?

thatslife

AndreasS am 17 Jan 2016 23:36:09

thatslife: schau mal bei A... nach UNIVERSAL THERMOSTAT UT 200

thatslife am 17 Jan 2016 23:52:53

Danke Andreas,

so was in der Art, das isses!

tthatslife

Gast am 18 Jan 2016 00:29:59

Ich habe so einen Thermostat in meiner Gartenhütte in der ich Kübelpflanzen, Fuchsien, Geranien etc. frostfrei überwintere. Amazon Link
Daran angeschlossen habe ich einen Infrarotheizkörper. Der Thermostat steht auf 5°C. Das ganze funktioniert sehr gut.

polobilist am 18 Jan 2016 12:13:51

Servus zusammen,

immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich die Lösungen sind, ein Womo im Winter betriebsbereit zu halten.

Aktuell hat´s draußen sechs Grad unter Null. Im Womo? Genauso viel (oder noch weniger). Na und?

Wenn ich damit rumfahren will (oder muss), hat das Ding eine Heizung (wie alle Autos), damit ich nicht am Sitz festfriere sogar eine Sitzheizung. Nach spätestens 10 Minuten ist´s da drin kuschelig warm.
Und wenn ich drin wohnen möchte? Dann schalte ich meine Truma ein; wenn ich länger verreise, füll ich Wasser auf (und packe mein Gepäck rein) - fertig. Ich käme nicht im Traum darauf, den ganzen Winter über die Kiste - egal ob mit Strom oder Gas - durchzuheizen. Wozu? Sollte ich mal innerhalb einer Woche mehrmals verreisen, würde ich darüber nachdenken, die Truma auf kleiner Stufe laufen zu lassen, Strom (Heizlüfter, egel welcher Art) aber wäre mir dafür zu unsicher: Nicht, dass ich Angst hätte, dass das Womo Feuer fängt, es ist so gut isoliert, dass ich nicht sicher wäre, dass alle wasserführenden Leitungen und Behälter ausreichend erwärmt würden, um absolut vor Schäden gefeit zu sein (gut, bei 20°C Innentemperatur könnte man wohl davon ausgehen).

Strom kann übrigens auch mal ausfallen (oder eine Sicherung aus ganz anderem Grund mal auslösen). Ein paar Stunden ohne Heizung können so einem "befüllten" Womo bei strengem Frost ganz schön zusetzen!

Die Warmluftverteilung der Truma hat an allen möglichen und erstaunlichen Ecken z.T. verschließbare Warmluftausströmer, die neuralgische Punkte vor Frost schützen - das schafft ein Heizlüfter so nicht.

Einen schönen Restwinter wünscht
polobilist

RichyG am 18 Jan 2016 12:17:05

Hallo polobilist,
hast Du eigentlich die Eingangsfrage gelesen??
Die zielte deutlich in eine andere Richtung als Deine Antwort. Den allermeisten von uns ist bekannt, dass unsere Fahrzeuge eine eigene Heizung besitzen und wissen diese auch zu gebrauchen :wink:
Gruß
Richy

polobilist am 18 Jan 2016 13:35:40

Servus RichyG,

...hast Du meinen Beitrag auch gelesen? Der bezog sich nicht (nur) auf die Ausgangsfrage, sondern (auch) auf die aus meiner Sicht vielen unterschiedlichen Antworten, Gedanken und Lösungswege, mit frostigen Temperaturen in überwiegend unbenutzen Wohnmobilen umzugehen (sorry, die Freiheit nehm´ ich mir...). Hattest Du dabei den Eindruck, dass ich die Kenntnis, von wem auch immer, über den Umgang mit serienmäßig eingebauten Heizungen anzweifle? Dann tut es mir leid.

Wärmste Grüße
polobilist

RichyG am 18 Jan 2016 16:28:13

:bia:
Richy

Irmie am 18 Jan 2016 18:48:54

Hallo,

gerade habe ich meinen Test beendet! Bei nachts -7°C und -2° bis +3°am Tage, habe ich den Ecomat mit 450W Heizleistung, 24 Stunden laufen lassen. Bei einer Außentemperatur von -7° heizte der Ecomat auf +5°, bei einer Temperatur von -2° auf +7°. Mittags, bei direkter Sonneneinstrahlung und draußen +3°, wurden +9°C gemessen. Gemessen wurde in 1,5m Höhe mit einem analogen Thermometer (Alkohol), am Oberschrank hängend.
Mit einer höheren Heizstufe hätte die Temperatur noch erhöht werden können. Da sich der Wassertank bei unserem Eura direkt unter der Sitzbank befindet, war dort auch keine Frostgefahr. Eine dort und eine zweite direkt auf dem Abwassertank positionierte Wasserflasche, mit ca 2cm Wasser, zeigten keine Eisbildung.
Eine Interpretation überlasse ich jedem Leser selbst. Es hat ja auch fast jeder ein anderes Mobil.

Irmie

thomas56 am 18 Jan 2016 19:02:59

Klar ist es warm unter der Decke, Wärme steigt ja nach oben und Kälte fällt! Besser positioniert wäre das Thermometer neben dem Wassertank auf dem Boden!

AndreasS am 19 Jan 2016 09:41:45

Weil die Wärme unter die Decke steigt haben wir einen Ventilator oben angebaut. Es wirkt Wunder wenn der läuft und die warme Luft verteilt.
Kann ich wirklich empfehlen...

WoRo1 am 19 Jan 2016 11:05:30

Nachdem sich die Diskussion schon lange vom Ausgangspunkt „Frostwächter“ entfernt hat (was auch in Ordnung ist), nehme ich noch eine Erweiterung vor : Es ist immer nur von Heizlüftern die Rede. Ich habe auch zwei solcher Geräte im Keller stehen. Was mich an ihnen immer genervt hat, war das ständige Geräusch des Lüfters. Deshalb benutze ich seit Jahren bei Landstromanschluss manchmal einen - für ganze 15 € im Zubehörhandel erstandenen - Heizstrahler, weil die unter den Betten befindliche Bordheizung auch nicht gerade leise läuft. Er hat zwei Heizstufen von je 400 Watt, läuft absolut geräuschfrei, ist leicht zu verstauen und verfügt über eine Abschaltautomatik, die auch schon eingreift, wenn das Gerät etwas schief steht, aber natürlich erst recht, wenn er mal umfallen sollte. Im Bauhaus gibt es zum gleichen Preis ein ähnliches Gerät, das nur ein wenig größer ist. Und der lidl-shop bietet für 30 € eines an mit drei Stufen (300, 800, 1200 Watt). Diese Geräte haben natürlich einen denkbaren Nachteil : Während ein Heizlüfter aufgrund seines Lüfters die erwärmte Luft schnell im ganzen Wohnmobil verbreitet, dauert es bei einem Heizstrahler länger. Aber das habe ich nie als ernsthaften Nachteil empfunden. Ein weiterer möglicher Nachteil wäre, dass er eben hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit begrenzt ist. Aber auch das hat mich mit meinem 800-Watt-Gerät nie gestört und nie Sehnsucht nach dem 1200-Watt-Gerät erweckt. Für Im Ernstfall habe ich ja schließlich eine richtige Heizung an Bord.

kintzi am 19 Jan 2016 14:49:15

Jedes elektrische Heizgerät hat einen Wirkungsgrad von 100%, die Frage ist nur, wie, wohin, worauf u. auf welches Volumen die Wärme verteilt wird. Daraus resultiert die Temperatur der eingespeisten elektrischen Energie. Diese ist doch wohl die teuerste.
Mein Frostschutz macht die Truma 6002 wundervoll auf Stellung 1, zwar Verluste durch Kamin, aber weitaus billiger als Elektrizität. Verteilung bei Konstruktion festgelegt u. durch Auslaß-Klappen noch etwas regulierbar, durch Zwangsbelüftung keine Kondensatschäden, schon garnicht bei der sehr trockenen Frostluft. Gr. Richi

AndreasS am 19 Jan 2016 14:56:50

Hallo Kintzi,
wie lange kommst Du denn bei Stufe 1 mit 11 kg Gas so pi mal Daumen aus?

kintzi am 21 Jan 2016 14:14:44

Kann ich Dir seit gestern sagen: 10 Tage.Wynen-Fl. restlos leer, Anzeige 0. Nachtfrost hier (etwas geschützt gelegenes Carport) seit 5 Tage, vorher um 0°C. Truma-Kamin hat durch Kondensationswasser dicken vereisten Abtropfkeil unter Kamin, hatte Wäscheklammer vergessen.
Habe letzte Nacht elektrisch mit 3 kW (2x Keramikheizlüfter mit je 1500 W ,schwenkend ,in 1/4 u 2/3 des Womo v. vorn verteilt) aufgestellt, war nichts besonderes. Naja, frostfrei (außen -7°) war er. Innen max 4°C (Boden 1°, Kopfhöhe 7°). Bei Truma ausgeglichener ~5°fast überall.
Womo 6,8m.
Vorsicht: Batt bei Kälte deutlich Kapazitäts-gemindert , Netz sollte sein. Gr. Richi

Gast am 21 Jan 2016 15:05:23

Da ich in meinem Mobilheim auch das Problem hatte, die Wasser- und Abwasserleitungen frostfrei zu halten, möchte ich euch meine Lösung, die seit vier Jahren hervorragend funktioniert, nicht vorenthalten.

Zuerst einmal die Eckdaten: Holzmobilheim 8,5 x 3,5 Meter, rundum untermauert mit ca. 2 Meter langer Öffnung zu einer nicht isolierten angebauten Kammer, die als Waschküche dient (also mit Wasseranschluss, Waschmaschine, Trockner etc.). Da zwar ein s.g. "Winterwasser-Anschluss" vorhanden ist, die Wasser- und Abwasserleitungen unter dem Mobilheim aber nicht isoliert oder beheizt sind, stand ich in unserem 1. Winter 2012, der extrem kalt (bis -15°C über mehrere Tage) war, vor dem Problem, ein Einfrieren und/oder Platzen der Leitungen zu verhindern.

Der Raum unter dem Mobilheim ist 8,5 x 3,5 x 0,5 Meter, also rund 15 Kubikmeter; ausserdem musste die "Waschküche", 3,5 x 2,0 x 2,0 frostfrei gehalten werden, und das Ganze möglichst automatisch und zu vertretbaren Kosten. Ich habe einen kleinen Bautrockner, ähnlich wie Link zum eBay Artikel in die Öffnung zwischen Waschküche und "Keller" gestellt, der über eine Thermostat-Steckdose geschaltet wird. Der Thermostat liegt in Höhe der Wasseranschlüsse.

Da diese Bautrockner zwar nur etwas mehr als lauwarm werden, aber einen sehr hohen Luftdurchsatz haben, reicht die Heizleistung völlig aus, um sowohl "Keller" als auch -durch den Rückstrom der warmen Luft- die "Waschküche" durchgehend frostfrei zu halten. Ausserdem kann man sie unbesorgt unbeaufsichtigt laufen lassen, eben da sie nicht so hohe Temperaturen erreichen.

Die Kosten lagen -bei einem kW-Preis von 0,45 €- selbst bei tagelangem Dauerfrost bis -15°C, gerade mal bei 1,07 €/Tag, da das Gerät immer nur bei Unterschreiten der +5°C-Grenze (kann natürlich eingestellt werden!) für kurze Zeit anspringt. Da ich sowohl auf Höhe der Wasseranschlüsse als auch in der "Waschküche" ein Funkthermometer installiert habe, kann ich die Funktion jederzeit vom Wohnzimmer aus kontrollieren...

Als Frostwächter -natürlich nicht als (Zusatz-)Heizung wie z.B. der "Brühwürfel"- in einem Wohnmobil sollte diese Variante wohl auch einsetzbar sein, gerade wenn das Mobil z.B. in einer Halle steht und nicht täglich kontrolliert werden kann. Ein Stromanschluss muss aber natürlich vorhanden sein...

Bevor jetzt wieder die üblichen Bedenkenträger aufschreien, entweder mit "Das kann ja gar nicht!" oder mit "Das ist ja brandgefährlich!": diese Lösung funktioniert bei uns ohne jedes Problem seit vier Jahren...

kintzi am 21 Jan 2016 16:52:50

Ist doch technisch auch ein Heizlüfter mit 2 kW Leistung, evtl mit stärkerem Ventilator oder ? Gr. Richi

Gast am 21 Jan 2016 17:04:03

Hallo Richi,

von der Definition her sicher, der Unterschied ist neben dem höheren Luftdurchsatz, dass die Luft nicht so stark erwärmt wird wie bei einem für reine Heizzwecke gebauten Heizlüfter; d.h., die Heizspirale wird nicht rotglühend. Daher habe ich auch keine Bedenken, dass Gerät auch bei Abwesenheit über meine Thermostat-Steuerung laufen zu lassen; bei einem "normalen" Heizlüfter wäre mir da schon etwas mulmig...

Gast am 21 Jan 2016 17:37:46

Ich habe gerade festgestellt, dass in meinem Link die Luftumwälzung gar nicht angegeben wird, sie beträgt 120 m³/Stunde...

kintzi am 21 Jan 2016 20:39:31

Danke. Gr. Richi

kintzi am 22 Jan 2016 14:48:10

Bin jetzt mit 2x 750 W bei -4° außen auf 8-10°C inside gekommen. 2 Keramiklüfter a 30€ voll gegen Umfallen gesichert,je einer vorn u. hinten verteilt, oszillierend. Werde am WE Gas tanken,
hoffe auf Tauen, Fiat rutscht auf Zufahrt u. deswegen Ketten...? Gr. Richi

nik100943 am 23 Jan 2016 19:09:17

AndreasS hat geschrieben:Welchen Heizlüfter könnt Ihr aus Erfahrung als Frostwächter im Wohnmobil empfehlen?

Als beharrlicher Neu- wenn auch -altersbedingt- nicht Frischling,
die Ausgangsfrage hat schon ihren Sinn ... :lol:
Das schöne Heizteil aus der Schweiz -Ecomat- ist qualitativ sicher erste Sahne ...
Das kennen wir aus der Schweiz.
Allerdings ist die Basisversion technisch reichlich abgemagert.
Hat wohl nichtmal eine Zeitschaltuhr.
Möchte man ein klein wenig mehr Technik, neben der nackten Heizfunktion, langen unsere Schweizer Nachbarn richtig zu.
Ich halte den geforderten Preis für den kleinen keramischen Heizwürfel für deutlich überhöht. Vielleicht sogar für exhorbitant überhöht.
Der Preis orientiert sich -natürlich- an den Schweizer Durchschnitts-Einkommen.
Von denen können die meisten von uns nur träumen.
Es ist natürlich ein praxisnaher Vorteil, dass der Ecomat mit 500 Watt Heizleistung beginnt. Wegs der Absicherung bei vielen Camping-Plätzen.
Das rechtfertigt gleichwohl aber nicht den hohen Preis. Mit 500 Watt wird man auch kein mittleres WoMo / keinen mittleren WoWa frostsicher heizen können. Im übrigen: Der Stromverbrauch hängt nicht nur vom Anschlusswert ab, sondern auch von der Einschaltdauer... :mrgreen:
Das Problem kennen wir alle von den Kompressor-Kühlboxen, bei denen ich mich allerdings viel besser auskenne.
Daher rate ich als langjähriger Camper zu einer "Keramik-Lösung" deutscher Herkunft, die man mit jeglicher Suchfunkti8on leicht finden kann. Wie immer, "Geiz ist geil" zahlt sich nicht aus. Aber, mehr als 50,- € muss so ein kleiner Heizer nicht kosten. Der fällt auch nicht um und er brennt nicht häufiger ab als das Produkt aus der Schweiz.
Und jetzt zurück zur Praxis: Ich verwende seit vielen Jahren in WoMo und WoWa zwei AIGGER Wäschetrockner aus den NL. Im Winter als Wäschetrocker und / oder als Zuheizer / Frostwächter). Ein relatives Qualitätsprodukt. Mit 3 Beinen, absolut umfallsicher, Anschlusswert 900 Watt. Mit Zeitschaltuhr und mit Temperturregler. Damit bin ich sehr zufrieden, kann nicht klagen und habe die Teile sogar noch gebraucht in der "Bucht" gekauft. Für relativ kleines Geld. Natürlich muss ich die Zeitschaltuhr "brücken". Das iss ja klar. Braucht ja auch kein Mensch ... :lach:
Grüße vom Mainzer Lerchenberg
Nik

Verratnix am 23 Jan 2016 19:32:47

Ich bin auch auf der Suche, allerdings für einen ca.20m² Kellerraum und bin auf diese Geräte gestossen. --> Link
Leider kann ich mit den Werten nix anfangen und weiß auch nicht ob die was taugen, aber vielleicht ist ja für jemanden was dabei.

Beduin am 23 Jan 2016 20:36:09

Beim Ecomat erreicht das Gitter noch nicht mal den Flammpunkt von Papier :!:
und das war selbst mir als Schwäbin damals der Preis-Wert :!:
Hatte damals kleines Kind und Hund an Bord und wollte einfach die Sicherheit haben.
Lange haben sie auch damit geworben als einzigste die Freigabe der Versicherungen zu haben die Heizwürfel unbeaufsichtigt laufen lassen zu dürfen
Erst vorgestern ist mir beim aussteigen ein Schal von der Längsbank auf den Würfel gefallen, hat, als ich Stunden später wieder kam, halt bisschen nach Bügeln gerochen.

nik100943 am 25 Jan 2016 11:16:37

Verratnix hat geschrieben:Ich bin auch auf der Suche, allerdings für einen ca.20m² Kellerraum und bin auf diese Geräte gestossen. --> Link
Leider kann ich mit den Werten nix anfangen und weiß auch nicht ob die was taugen, aber vielleicht ist ja für jemanden was dabei.


Hallo,
auf den ersten Blick fällt mir auf, dass dort sehr viele "Gebrauchtgeräte" angeboten werden.
Das sind Teile, die zuvor sog. RETOUREN waren und jetzt Zweitkäufer suchen.
Die Gründe für die Rücksendung bleiben im Dunkeln.
Ansonsten handelt es sich hier auch um Billigprodukte.
Bei Heizlüftern sollte man da vorsichtig sein.
Die Teil- und Vollkasko-Versicherungen haben inzwischen ihre AGBs alle so konfiguriert, dass Schäden, die vom Versicherungsnehmer grob fahrlässig herbeigeführt werden, nicht mehr reguliert werden. Es ist also jede Sorgfalt zu empfehlen, die den Versicherungen die Ablehnung der Haftung für Feuer-Schäden unmöglich macht.
Ansonsten wäre es natürlich sehr schön, wenn sich mal ein Elektro-Ingenieur die Mühe machte, uns den extrem hohen Preis für den Ecomat zu erläutern... :lol:
Am Ende halte ich unter juristischen haftungsrechtlichen Aspekten übrigens jeden unbeobachteten Dauereinsatz eines elektr. Heizlüfters in einem WoWa / WoMo für ausgesprochen problematisch. Wenn das Heizgerät nicht Teil der versicherten Sache ist und auch nicht ausdrücklich für das Fahrzeug zugelassen ist.
Ich würde die Problematik rechtzeitig vor einem Schadensfall schriftlich mit meinem Versicherer abklären. Iss natürlich nur der Rat eines "gebrannten Kindes", das nach einer rechtswidrig / erfolglos abgelehnten Haftungsübernahme seiner Wasserschadenversicherung die Neigung von Versicherungen feststellt, sich immer häufiger aus der Verantwortung zu stehlen.
Wie gesagt, die Aussage eines fachkundigen Elektro-Ingenieurs zum Thema Ecomat würde mich schon sehr freuen.
Grüße vom Mainzer Lerchenberg
Nik

Tinduck am 25 Jan 2016 11:49:40

Ich denke auch, dass der unbeaufsichtigte Betrieb JEGLICHER ortsveränderlichen Elektrogeräte versicherungstechnisch ein Problem darstellt.

Meine Frau hat mal in einem Labor gearbeitet, welches nach Feierabend wegen eines an sich ausgeschalteten Radioweckers ausbrannte. Der Eigentümer hat monatelang gezittert, bis die Versicherung endlich nach langem hin und her gezahlt hat.
Versicherungsseitig wurde lang drauf rumgeritten, dass der Stecker des Gerätes nachweislich nicht gezogen war, als das Labor verlassen wurde.
Bei einem Heizlüfter hätten die sich wahrscheinlich totgelacht.

Und, nur mal so am Rande: auch wenn der Ecomat ein Keramiklüfter ist, kann er bei einem Kurzschluss oder einem Fehler im Netzteil einen Brand verursachen. Wie jedes andere Elektrogerät auch.

Wie immer kann jeder machen, was er will, aber wer Angst vor nicht zahlenden Versicherungen hat, sollte noch nicht mal ein Handyladegerät im Womo unbeaufsichtigt laufen lassen. Könnte als grob fahrlässig gewertet werden, zumindest von der Versicherung. Mag vor Gericht dann anders ausgehen, aber wer weiss das schon sicher.

bis denn,

Uwe

bernie8 am 25 Jan 2016 12:09:36

Hallo,

verlinke mal das hier:
--> Link

hatte vor einiger Zeit mal nach dem "Cuby" gefragt, is wohl nicht so klasse.
Nur so zur Info.

Uli.F am 25 Jan 2016 14:45:31

Falls sich jemand für den Keramik-Heizlüfter von Fritz Berger interessiert,
hier eine preiswerte Alternative:

Keramik-Heizlüfter von SVB (49,95€) --> Link

Das Teil sieht dem Berger-Heizlüfter sehr ähnlich (muss derselbe Hersteller sein),
kostet aber 20€ weniger.

Hätte ich keinen und wollte einen - das wäre meiner :D.

rkopka am 25 Jan 2016 15:24:41

Tinduck hat geschrieben:Ich denke auch, dass der unbeaufsichtigte Betrieb JEGLICHER ortsveränderlichen Elektrogeräte versicherungstechnisch ein Problem darstellt.

Dann müßtest du alle TV, SAT, VCR, PC, Router, Lampen... verbieten, da da eigentlich nichts rausgezogen wird. Teilweise ja schon der Funktion wegen nicht rausgezogen werden kann. Nebenbei sind die Dosen auch nicht für ständiges Stecken gebaut.

RK

RichyG am 25 Jan 2016 15:27:40

...oder am besten wieder Zelten :mrgreen:
Richy

bernie8 am 25 Jan 2016 15:36:11

Hallo,

...oder am besten wieder Zelten


Yo, mit Benzinkocher - hab auch schon Zelte brennen sehen :D

andwein am 26 Jan 2016 14:21:38

Tinduck hat geschrieben:Ich denke auch, dass der unbeaufsichtigte Betrieb JEGLICHER ortsveränderlichen Elektrogeräte versicherungstechnisch ein Problem darstellt. Bei einem Heizlüfter hätten die sich wahrscheinlich totgelacht. Uwe

Das errinnert mich leider fatal an das Bergbahn-Unglück der Gletscherbahn Kaprun II. Da wurde nachträglich ein Heizlüfter unterhalb der Hydraulikölleitungen eingebaut. Diese waren undicht, tropften und das Unglück geschah. Alle österreichischen Beteiligten (Seilbahnbetreiber, TÜV, Amtssachverständige und Lüftereinbauer) wurden freigesprochen, der deutsche Hersteller des Heizlüfters war schuld!
Also Achtung bei solchen Vorhersagen, Gruß Andreas

Beduin am 26 Jan 2016 19:55:26

Ich habe lediglich wiedergegeben mit was die von Ecomat schon geworben haben und auch heute noch teilweise werben. Nichts weiter. In den unendlichen tiefen dieses Forum wird auch irgendwo noch ein Bild existieren wo genau das drauf steht

kintzi am 26 Jan 2016 20:34:28

Andreas, das stimmt so nicht. Der Heizlüfter der württembergischen Fa. Fakir wurde nicht nachträglich eingebaut!
Zitat Wikipedia:
Im Strafprozess wurde aber belegt, dass die Gletscherbahn sämtliche notwendigen Betriebsgenehmigungen hatte, die dem damaligen Stand der Technik entsprachen, sowie regelmäßig vorschriftsmäßig gewartet und überprüft wurden. Die Führerstandheizung war von Anfang an in der Gletscherbahn eingebaut; die Gletscherbahnen Kaprun AG hatte 1994 beim Umbau der Züge eine solche Heizung beim Bahnbauer, der Firma Swoboda, bestellt. Zitat Ende

Ja,ja, kein Österreicher der 16 Angeklagten, z.T. hochrangig Leitende , war Schuld, da nicht vorsätzlich oder fahrlässig. Zudem ist in Österreich solch eine Bergbahn kein Fahrzeug, sondern ein Fahrbetriebsmittel, was immer das ist. Die Definition brauchte man aber, um
den nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch (lt. Hersteller Fakir "nicht zum Einbau in Fahrzeugen", aber wohl in Fahrbetriebsmittel ,Fakir hat leider nicht explizit darauf hingewiesen!?) abzuschmettern.
Nach Ansicht der Richter war deshalb der rissig u. brüchig sowie kurzschlüssig gewordene Heizlüfter schuld. Also versuchte man die Schuld dem Heizlüfter zu geben, nicht dem Einbauort in Nähe v. Leitungen ...Akten zur Staatsanwaltschaft nach Heilbronn, gab natürlich kein Verfahren. Also auch Fakir war nicht schuld. Empfehle--> Link zulesen, man kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus!
Mein Kommentar auf österreichisch: San mer widder fesch gwesn !!
Abschließend: mit den Keramikheizern mit Bodenkontakt u. den VDE/CE geforderten Schutzmaßnahmen kann kaum was passieren.
Ich mach mir keine Gedanken, solche aber beim Aufstellen dieser Dinger. Gr. Richi
PS: Unsere Nachbarn waren schon immer findig, s. Asfinag. Ich fahre jetzt trotz Box lieber über die Schweiz oder über den franz. Jura nach Italien , letzteres als Rundreise .

andwein am 27 Jan 2016 15:10:48

Ich wollte eigentlich nur sagen
1. von jedem Heizlüfter können im unbeaufsichtigten Betrieb Gefahren ausgehen
2. selbst wenn er nicht kippen kann oder einen Kippausschalter hat, kann was reinfliegen/tropfen etc.
3. Wer dann die Schuld hat bleibt beliebig. Eines weiß ich allerdings ganz sicher "ich bin unschuldig"
Gruß Andreas

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