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Ich dachte es kann auch mal Treads geben wo man einfach mal seine Erfahrungen mitteilen kann :D Früher als "Normalo" (das taucht jetzt bestimmt woanders gleich auf ;D ) dachte ich eigentlich immer Wohnmobilfahrer gehören eher der älteren Generation an, wo manche Lebensversicherungen oder Sparer schon auslaufen sind und man sich so eine "Kiste" gönnt, um im Winter der Wärme zu entkommen. Erst durch die Erfahrung hier im Forum hat sich das relativiert :) Aber wie seid Ihr den eigentlich tatsächlich zu dieser Art Urlaub gekommen ? Bei uns war es Zufall Wir hatten wieder über unseren kommenden Urlaub auf Sizilien in unserer dortigen Wohnung nachgedacht . Weil meine GG einfach Probleme mit langen Sitzen im Auto hat und auch wegen der langen Fahrt bin ich spontan an einem Wohnmobil am Straßenrand angehalten, wo jemand gerade einen "Verkauf" Zettel reingehängt hatte Und nach zwei Tagen und der Abklärung der Finanziellen Dinge war Gustl 1 dann in unserem Besitz. Vorerfahrung als Camper = 0 auch als Kind kann ich mich nicht erinnern mehr als im Garten der Oma in einem Zelt übernachtet zu haben :) Bei meiner GG ist das noch extremer :mrgreen: :lach: Und jetzt könnten wir uns eine andere Art des Reisens eigentlich nicht mehr vorstellen bzw würde das auch nicht hinhauen, weil wir ja mit Hund und Katz reisen und unsere Viecherl einfach nicht in eine Transportbox in einen Flugzeugbox stecken würden. Ob wir mal zu "richtigen" Womo Fahrer werden wenn wir zeitlich mehr Möglichkeiten haben (also so mit Stellplätzen etc) wird sich dann zeigen "Alt" bzw Jung war ich übrigens 44 Jahre
Zäfix ich meinte natürlich, dem Winter entfliehen :ja: und in die Wärme fahren ich grübel jetzt schon rum, wer bei uns auf die bekloppte Idee gekommen ist, ein Wohnmobil für die Herbstfahrt 2012 zu mieten und warum :gruebel: danke Jochen, so wollte ich meinen Sonntagabend nicht verbringen Ich komm noch drauf Wir haben unser erstes Wohnmobil ziemlich spontan gekauft,weil es, wie deins Jochen, mit einem "zu verkaufen" Zettel drin auf einem Parkplatz nicht weit von unserem Haus entfernt rumstand. Genau einmal waren wir vorher in einem Wohnmobil drin gewesen. Wir waren vorher Zeltcamper und hatten warme Getränke, fort laufende Butter und unmögliche Toiletten satt. Und zu diesem Zeitpunkt war ich 34 Jahre alt und wir hatten ein Kind. Bei uns war es auch eher Zufall, bzw. Schicksal! Da wir unsere geplante Flugreise wegen einer Reisewarnung storniert hatten, haben wir uns nach einer alternative für den Jahresurlaub umgeschaut. Irgendwie kam uns Norwegen auf den Schirm.....nach etwas Planung haben wir dann ein Womo gemietet! Dieses haben wir dann 3 Jahre so gemacht und uns im vergangenen Jahr mit knapp unter 40 dann ein eigenes Womo gekauft. Campingerfahrung hatten wir aus jungen Jahren. Da waren wir noch mit großem Zelt in Italien und Spanien unterwegs. Heute sind wir wahnsinnig froh das es so gekommen ist und freuen uns auf Schottland 2016 als Jahresurlaub. Grüße Thorsten Was die Art des Reisens betrifft haben wir nicht viel verändert. Auch mit großen Zelt waren wir selten länger als 2 Tage an einem Platz. Und sind kreuz und quer durch Europa gereist. Nur das morgendliche Abbauen und das abendliche Aufbauen war schon viel anstrengender. Hallo, in unserem Urlaub in Australien haben wir zum ersten Mal ein Woni gemietet. Das hat uns so gut gefallen, dass wir (damlas 30 + 28 Jahre alt) zu Hause dann auch eins gekauft haben. Uralt, sehr klein und trotzdem urgemütlich war der Frankia auf Mitsibishi-Chasis. Inzwischen haben wir unser 4. Wonmobil gekauft. Freunde von uns hatten damals schon Womo - selbst ausgebaute VW-Bulli und Ford Transit. Das war praktisch zum segeln übers WE an den Gardasee. Ein Händler bot ein "Schnupper-WE" mit einem VW-Tischeraufbau zum Sonderpreis an. Wir haben zugeschlagen .. :ja: Seither sind wir "infiziert" ... es mußte "was eigenes" ins Haus. Da waren wir so um die knappe 25 Jahre alt. Schon ein paar Tage her ... :gruebel: :) Wir sind in den letzten Jahren immer in den Urlaub geflogen. All Incl. Und das ganze TamTam. Das hatten wir irgendwie satt und hatten uns 2014 für 3Wochen ein Woni gemietet. Nachdem wir dann festgestellt haben, dass niemand auf der Familie mehr All incl. Urlaub machen will, haben wir uns ein eigenes Wohni angeschafft und freuen uns auf die kommende Saison. Wir sind noch 39 Jahre.... :lol: . 1970, mit 28 Jahren gerade verheiratet, waren wir drauf und dran einen Renault R4 mit Zeltanhänger zu kaufen. Vorher war ich mit Fahrrad, Kabinenroller und "Tiger" unterwegs. Da zeigte mir ein Schulfreund seinen ausgebauten VW Kombi T2. Sofort waren wir begeistert. Im Dezember 1970 stand dann unser neuer VW T2 Kombi mit Schiebedach und Sperrdifferential vor der Haustüre wo er gleich in Eigenarbeit (viel zu schwer) ausgebaut wurde. Zulassung als Wohnmobil im Februar und Reise nach Marokko. Seither ist das für uns die schönste (und wirtschaftlichste) Art zu reisen. Unsere Mobilchen sind bis heute klein und sparsam. Und geeignet für Alltagsbetrieb, also "Fahrmobil". Bei uns war es eher auch spontan, uns hat die Idee schon seit ein paar Jahren gefallen. Da hat uns aber das nötige Kleingeld gefehlt und es war eher ein Träumen, als der wirkliche Wunsch nach dieser Form des Reisens. Plötzlich war dann das Geld da und die Banken wollten alle nichts mehr geben fürs Geld und haben gedroht, dass wir bald Strafzinsen bezahlen müssten. Dann kam der Gedanke ans Womoreisen wieder und wir hatten die Idee, uns ein Womo für eine Woche in den Osterferien zumieten. Wir waren erstaunt, was da doch für Preise aufgerufen werden. Also haben wir (ohne jegliche Campingerfahrung) beschlossen, ein Womo zu kaufen und bei Nichtgefallen eben wieder abzustoßen. Naja, wir haben das Womo immer noch und wollen auch nicht mehr anders reisen. Vom Entschluss bis zum Kaufvertrag sind nur wenige Wochen vergangen. Wir waren zu dem Zeitpunkt Ü50 und Ü40. Ich musste geschäftlich nach Lübeck und wollte meine Holde mitnehmen. Aus der Schweiz schon ein ziemlicher Weg, mit dem PW könnte man die Fahrräder mitnehmen und noch ein paar Tage Urlaub anhängen, mit dem Flugzeug wäre es umständlich, die Fahrräder mitnehmen. Aber 1000km mit PW war auch nicht mein Traum. Meine Holde hatte dann die Schnappsidee, ein Womo zu mieten. Zurück aus dem Urlaub, im Forum angemeldet, Womohändler abgeklappert und einen Monat später total begeistert ein Womo bestellt. Campingerfahrung: Null, Alter 47 Es war die beste Idee der letzten 30 Jahre... Rolf Bei uns lief es folgendermaßen ab: Nach 8 Jahren aktiven Motorsport und entsprechenden Kosten meinte meine bessere Hälfte jetzt wäre auch sie mal dran. Also einen festen Campingplatz an der Ostsee gekauft und nach unseren Wünschen hergerichtet - traumhafter Platz in der ersten Reihe an der Steilküste mit ca. 400qm Grundstück. 19 Jahre haben wir dort jedes Wochenende von Frühjahr bis Herbst verbracht, jeden Sommerurlaub. Diese mußten rechtzeitig geplant bzw. eingereicht werden und jedes 2. Jahr hatten wir Pech mit dem Wetter. Die bessere Hälfte sagte dann nächstes Jahr fahren wir in die Sonne. Haben wir natürlich nicht gemacht. Vor 4 Jahren im Winter war uns langweilig und wir haben den Platz mal inseriert. Dem sofortigen Verkauf folgte im Frühjahr das erste Wohnmobil, ein Frankia. Bei unseren Ausflügen stand dann mal ein Niesmann neben uns und meine Frau kam aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Seit längerer Zeit haben wir einen und sind glücklich und froh immer dem guten Wetter entgegenfahren zu können. Wir freuen uns auf unsere Rente und hoffentlich noch viele schöne Reisen und nette Bekanntschaften. Als junger Vater (25 J.) von zwei kleinen Kindern (4 + 5 1/2) machten wir zusammen mit einem befreundeten Paar (ohne Kinder) 3 Wochen Ferienhaus-Urlaub im Süden Finnlands, damals mit einem B-Ascona und einer Honda XL500S :) . Die 24-h-Fahrt mit der Finnjet von Travemünde nach Helsinki (unterm Autodeck, D-Kabine) war für uns und die Kinder eher eine Tortour, doch Finnland war ein Traum. Daher entstand die Idee, nochmals hinzufahren, aber mit einem größeren Auto, in dem man auch mal übernachten kann, und nicht nochmal mit der Finnjet. Die Überlegungen gingen dann von Opel Rekord Caravan über VW-Bus (Post, gelb mit weißem GFK-Hochdach) und sonstigen Fahrzeugen bis zum Mercedes Kastenwagen 601, einem 207D, leer, mit kurzem Radstand und Blech-Hochdach. Den bekam ich dann günstig und baute ihn (à la James Cook) komplett selbst aus. Erst zwei Jahre nach dem ersten Finnlandtrip ging die erste Tour in den Osterferien nach (damals noch) Yugoslawien, im Sommer über Schweden nach Finnland. Es war also garnicht geplant, zukünftige Urlaube mit einem Wohnmobil zu machen, sondern ich wollte nur die laaange Fahrt bis nach Finnland für die Kinder und uns so angenehm wie möglich machen. Später ist dann mehr daraus geworden, obwohl wir den 207D beinahe 18 Jahre lang hatten, und es mit den mittlerweile großen Kindern doch oftmals recht eng wurde :D . Wir fuhren fast jedes Jahr in den Osterferien nach Südfrankreich und im Sommer nach Schweden, nicht mehr nach Finnland. Den 207D hatten wir jahrelang als einziges Fahrzeug, erst spät kam ein Pkw dazu. Nachdem mich mein erster Norwegentrip per Autostopp (trampen) nur bis Oslo geführt hat, musste im Folgejahr ein Camper her. Es wurde ein Westfalia-Bus, Bj. 1957, für 1.050 DM. Das war 1972 und da war ich noch keine 20 Jahre alt. Der erste Trip ging dann bis Trondheim inkl. der gesamten Westküste. Weil wir, wenn das Motorboot am Auto gezogen wurde grundsätzlich nur das Zelt zu Campen mitnehmen konnten. Lieber hätten wir den Komfort mit einen Caravan erhöht, aber Caravan und Bootstrailer an einen Auto ziehen ist unmöglich. Also musste ein Caravan auf Chassis als Zugfahrzeug her und wir kauften ein recht betagtes Wohnmobil mit Anhängerkupplung zur Probe. Nur ein einziges Mal fuhren wir mit Boot am Haken in den Urlaub an die Ostsee! Aber die neue Leidenschaft Wohnmobilreisen wurde damit geweckt und ist bis Heute unsere liebste Form für Wochenend- und Urlaubsreisen, vor allem weil es mit unseren kleinen Hündchen unkomplizierter ist. Es geht dieses Jahr mit einem Baujahr 2013 Womo in die 8 Saison per "Kleinlaster mit Wohnraum" und das Boot habe ich gegen ein Motorrad getauscht, welches ich aber nicht mitnehme. Ich begann diese Urlaubsform mit 45 und fühlte mich auf vielen Plätzen wie ein Küken. Die Mehrzahl junger Familien bevorzugt wohl eher die Caravangespanne, kein Wunder bei den Preisen. Hallo, wir haben 2006 unser erstes Wohnmobil gekauft, wir beiden waren vorbelastet in Sachen Camping. Die Familie meiner Frau hatte früher einen T2 Camper und ich habe die ersten 10 Urlaube meines Lebens auf dem Campingplatz in Nordholland verbracht. Gemeinsam haben wir oft Urlaube mit dem Zelt gemacht, z.B. mit dem Rad einmal um das IJsselmeer. Im Mai 2005 hat uns dann ein Sturm unser wirklich gutes Igluzelt in Nordholland zerlegt und dort wurde die Idee gebohren sich ein mobiles Haus anzuschaffen. Ein Jahr später haben wir dann zugeschlagen und sind seitdem mit dem Womo unterwegs. Hallo Ich habe mir mein erstes Womo gekauft weil.......der Themenstarter (Jochen) mir sein GUSTL 1 angeboten hat. :) Ne ganz im Ernst,nach fast 20 Jahren Wohnwagen und 2 Jahren Abstinenz hab ich mich für ein Womo entschieden und es bis heute nicht bereut,wir freuen uns schon auf die kommende Saison.Wir sind jetzt übrigens 48 Jahre jung Grüße aus Görlitz von Andreas Ich habe mein erstes Wohnmobil gekauft, um damit nach Algerien zu reisen - einen orangen VW T3. Und ich war damals etwa 20 Jahre alt. Gruss Flatus . Bei uns war das ganz klassisch. Wo wir jung waren gab es das Zelt, dann kamen die Kinder. Pauschalurlaub mit Flieger, dann nach langen Arbeitsjahren krank geworden, von grüner Wiese und Blumen geträumt und Frau überrascht, meine Idee --> wir kaufen ein Wohnwagen. Und, da wir in den letzten 8 Jahren davor Null Urlaub gemacht haben, geht es auf nach Griechenland! Nach dem meine Frau ihre Schnappatmung überwunden hatte, kam als Antwort: Zelten, mit mir nicht! Kurze Rede, langer Sinn: 2 Jahre Wohnwagen, da war ich 48 und dann Womo. Mein erstes Womo war ein selbst ausgebauter VW T2 . Mit Hubdach und satten 50 PS. Das war im reifen Alter von 21 Jahren. Dann kamen Familie und Hausbau. Der Traum vom Womo musste immer wieder zurück stecken. Dann Scheidung, wieder neues Leben finden. Ein 30 Jahre alter MB 407 fiel mir in die Hände. Habe den dann mit den Kindern zusammen wieder fit gemacht. War eine echt tolle Zeit. Für meine zweite Frau war Womo Urlaub absolutes Neuland. Aber schon nach kurzer Zeit hatte sie der Virus befallen, und so kamen wir dann zu unserem Niesmann Clou. Unser Junior ist fast im Womo geboren worden, und kennt es nicht anders. Nun haben wir einen neuen Carado, lieben es sehr, unabhängig zu sein. Meine Frau findet diese Art Urlaub zu machen wunderbar, ich sowieso. Gruß Karsten Bevor wir wieder zum Camping gekommen sind, haben wir Pauschalurlaub außerhalb der Ferienzeit gemacht. Da ich zu der Zeit auch beruflich viel fliegen musste, ging mir das langsam ziemlich auf den Keks. Ausserdem hatte ich keine Lust mehr, immer in "fremden Betten" zu schlafen. Somit versuchten wir uns dann mal mit einem Wohnwagen. Da haben wir zuerst mal einen für eine Woche geliehen. Mit dem waren wir dann in Holland. Es war ein super Urlaub! So gut und ruhig habe ich lange nicht mehr geschlafen. Und die frische Luft..... unbeschreiblich. Danach sind wir dann zum Caravan Salon und haben uns mal umgeschaut. Dort waren wir aber ziemlich enttäuscht von den langweiligen Wohnwagen. Beim rausgehen haben sind wir dann aber doch noch über ein Caravelair gestolpert. Der war anders. Den wollten wir dann nochmals Mieten. Leider vermietete den keiner, da er ja ganz neu und etwas anders war. Nach einigen Recherchen haben wir denn ein Vorjahrsmodell bei einem Händler gefunden. Da es sich dann auch noch um ein Vorführmodell handelte, konnten wir den günstig übernehmen. In den 3 Jahren waren wir viel unterwegs. Und damit meine ich auch unterwegs. Meist hielt es uns nicht länger als 3-4 Tage an einem Platz. Unterwegs war das mit dem mal eben "anhalten" auch nicht immer so einfach. Somit reifte bei uns die Idee nach einem WoMo. Vor einem Jahr 1 1/2 Jahren hatten wir uns dann zum 1. Mal eins gemietet. Dann noch einmal. Das 3. Wohnmobil haben wir dann nicht mehr hergegeben. Somit haben wir unser EURA jetzt seit letztem Herbst. Und, da kann sagen wer will. Mit nem WoMo ist man doch flexibler und schneller vom Hof. Manchmal nutze ich es sogar nur für einen Tag, einfach schön, seine Bude dabei zu haben.... Jetzt freuen wir uns auf den nächsten Urlaub: Ostern :mrgreen: Wir sind nach knapp 30 Jahren mit 4 Wohnwagen aufs Wohnmobil umgestiegen. Die KInder sind raus und damit das Wohnmobil komfortabeler. Mit Kindern war der Wohnwagen praktischer. Preislich war der Umstieg ein Quantensprung aber da er mit Hausverkauf einherging, machbar. Jetzt haben wir ein kleines Haus mit 70 m² und ein Wohnmobil, dafür keinen PKW mehr. Das Geld und die Resourcen sind somit gleichmäßig verteilt. :) Unser Alter: 50 und 53 Bei mir fing es wahrscheinlich schon damals an, als ich noch mit den Eltern im PKW in die Urlaubsorte in Italien, Österreich oder Deutschland unterwegs war. Ich hatte da gerade den "Lappen" (Führerschein) gemacht und durfte Papa´s Jetta mal über die Autobahn scheuchen. Immer, wenn dann so ein rollendes Ferienheim von "vor dem Jetta" nach "hinter dem Jetta" wechselte, wenn wir das Mobil also überholt hatten ( sorry an all diejenigen, welche wir damals überholten! :) ), dann dachte ich daran, welche Vorteile doch so ein Wohnmobil haben würde. Kurz und Gut, irgendwann im Alter von wohl 20 Jahren mietete ich mir bei einem Vermieter in Bad Grund (Harz) mein erstes Mietfahrzeug. Es war ein Wilk "Aventura 480", ich glaube noch auf dem Talento-Fahrgestell, dem kleinen Bruder des Ducato. Ich meine, die erste Tor führte mich gleich hinunter zum Bodensee und Allgäu, aber ich bin nicht mehr ganz sicher. Es folgte eine zweite Anmietung des gleichen Fahrzeugs, dann bei einem anderen Händler ein Fendt auf Ducato-Basis... ja, und dann war es um mich geschehen: Ich war auch von diesem tückischen Womo-Virus befallen und es gab keinen Doktor, der mir helfen konnte. Mein erstes eigenes Womo, es war ein Mitsubishi L 300 mit Eura-Aufbau "470 HS" erstand ich privat von einem Monteur im Nachbarort, der das Fahrzeug meist im Beruf auf Montage nutzte. Etwa vier Jahre später und nach einigen tollen Urlauben, war das Fahrzeug leider abgängig, die Holzböden der Staufächer lösten sich in die Bestandteile auf. Bei einem Händler in Göttingen fand ich aber einen Nachfolger, meinen ersten Bürstner. den Typ weiß ich heute leider nicht mehr. Wieder etwa 4 Jahre später wurde der nächste Bürstner gekauft, ein A 532 - 2 aktiva. Das Fahrzeug war seinerzeit auf der Messe ABF in Hannover ausgestellt und ich konnte es bei einem Händler in Celle erwerben. Enorm viel Stauraum im Doppelboden, eine schicke Seitensitzbank und ein großer bequemer Alkoven, das waren die Pluspunkte dieses Autos. Allerdings hatte dieser Alkoven auch Nachteile. Mein Vater, inzwischen Ende 60, konnte zum Schlafen nur noch schlecht in den "Starenkasten" klettern und das Getrenntschlafen (Mama oben, Papa unten auf der umgebauten Sitzgruppe) war auch kein Zuckerschlecken. Also trennte ich mich im Jahre 2008 von diesem Platzwunder und kaufte das jetzige Mobil, den "Solano T 650 G", ein teilintegriertes Fahrzeug mit großem Heckbett und viel Staumöglichkei in der Heckgarage. Damit bin ich -und ab und zu auch meine Eltern - jetzt unterwegs. Meist in Deutschland, aber auch Österreich oder Italien und mal schauen, was die nächsten Jahre noch so bringen. :) ...weil ich was von der Welt sehen wollte. Einen VW T1 Samba sehr billig gekauft, selbst ausgebaut und los ging's. Der gesamte vordere Orient, Nordafrika, (fast) ganz Europa; mehr als zwei Jahre lang habe ich in meinem Auto gelebt. Als ich losfuhr, war ich 18 und hatte gerade meinen Führerschein... Das war das Erste von vielen, vielen Wohnmobilen bis heute --> Link. Obwohl ich heute ja nach Ansicht Vieler hier im Forum gar kein richtiger Wohnmobilist (mehr) bin, da ich inzwischen aus verschiedenen Gründen überwiegend auf Campingplätzen stehe; da kann ich aber mit leben :D Als Kind und Jugendlicher war ich schon "Camping vorbelastet" durch Wohnwagen und Zelt. Mit meiner Frau habe ich dann in der "Vor Kinder Zeit" viele Fernreisen mit dem Flieger gemacht. Dann kamen die Kinder, also umschwenken auf kürzere Distanzen mit Hotel bzw. Ferienwohnung. Auslöser für den Womo Kauf war dann eine extrem stressige Phase im Beruf, an der ich fast gescheitert wäre. Nach einer von vielen Nächten ohne Schlaf wurde der Entschluss gefasst, dass wir eine Fluchtmöglichkeit aus dem Alltag auch mal fürs Wochenende und spontan brauchten, also ein Wohnmobil. Nach vier Wochen stand der erste als Gebrauchter auf dem Hof. Eine der besten Entscheidungen unseres Lebens....hat über eine schwere Zeit geholfen und uns ganz neue Horizonte eröffnet und Möglichkeiten geboten. Meine Frau hatte quasi gar keine Campingerfahrung und ist jetzt schon fast fanatischer als ich :-) Und die Kinder LIEBEN es. Inzwischen steht Womo Nr. 2 vor dem Haus.... Das Zelten wurde mir schon in die Wiege gelegt, meine Eltern sind mit meinen Bruder u. mir schon von klein auf nach Italien zum zelten gefahren. Das habe ich auch weiter so gehalten, erst kam das Iglozelt, danach ein Steilwandzelt, mein Frau war in jungen Jahren selbst mit dem WoMo in Skandinavien u. so haben wir uns super ergänzt. Dann kam die eigene Familie :razz: u. ein Wohnwagen wurde gekauft u. eine zeitlang genutzt. Nachdem wir diesen verkauft haben sind wir ein paar Jahre nach Skandinavien gefahren u. hatten dort immer Ferienhäuser. Da ich schon vor 35 Jahren den Traum von einem WoMo hatte wurde in ganz jungen Jahren schon mit dem Gedanke an dem Selben eine Lebenversicherung abgeschlossen. Diese wurde dann 2011 bei einem Alter von 49Jahren ausgezahlt u. ein paar Tagen später hatten wir das schon ein WoMo vor der Tür stehen, einen 6,8m Einagh auf Transitbasis mit Alkoven Bj. 1996 2013 folgte nach einer langen Testzeit mit dem WoMo ein Neuer. Erst war ein Gebrauchter geplant u. es wurde doch ein neuer der uns auf Anhieb in der Einrichtung u. im Preis-Leistungverhältnis gefiel. Wir reisen zu Vier u. selbst unserer Sohn mit 16 Jahre ist immer noch begeistert u. fährt gerne mit. Wir sind 54 u. 53 Jahre Hallo Bei mir fing alles 1985 mit einem gebrauchten Westfalia T3 Diesel (50PS) mit Klappdach, nach dem Umstieg auf einen Defender 130 und Dachzelt habe wir dann in Bad Kissingen spontan eine Nordstar Kabine gekauft, nach 9 Jahren haben wir uns dann vom Landy getrennt und erstmal verschiedene Womos gemietet und gleichzeitig nach einem neuen eigenen Mobil gesucht. 2010 wurden wir fündig und haben unseren Ontario heute noch. Auf Fernreisen haben ich, bzw. später wir, immer Wohnmobile gemietet, da es für uns die optimale Art des Reisens ist. Hallo, wir haben in der "Vor Kinder Zeit" auch die ein oder andere Flugreise gemacht. Dann mussten wir damals aber feststellen das es in einem Hotel mit Kind nicht so wirklich erholsam war. Also gebrauchter Wohnwagen zum testen und dann einen neuen auf der Messe bestellt. Durch Bekannte die oft mit uns zusammen gefahren sind und ein Mobil hatten sind wir dann auch zu dem ersten Womo gekommen. Puh war das eine Quälerei wenn es Richtung Kassler Berge ging. Irgendwas um die 63 PS und ohne Servo . Aber wir sind auch immer angekommen. Auf dem Bild in Frankreich. ![]() Ich weiß noch genau, wie das damals war. Für unsere Hochzeitsreise hatte ich mir einen Road Trip ans Nordkap ausgesucht. Wo, wenn nicht auf 6000km im Auto, lernst du deinen Partner besser kennen?! :D OK, streng genommen hätte ich den RoadTrip vor der Hochzeit machen sollen, aber wir waren auch 14 Tage im Mietwagen durch die USA getourt und hatten in Motels genächtigt. Das hatte mir genügt. Nun also sollte es das Nordkap sein. Aber es gab bei meiner Recherche in einem noch jungen Internet kaum Informationen zu möglichen Übernachtungsgelegenheiten. Ich fand nur vereinzelt sehr teure Hotels. Das man auf fast jedem Campingplatz Hütten mieten konnte (Zelt war keine Option für mich, ich brauche feste Wände um mich herum), wusste ich damals noch nicht. Notgedrungen habe ich dann ein Wohnmobil zur Miete heraus gesucht. Es sollte eine reine temporäre Zweckgemeinschaft werden. Immerhin rangierten Wohnmobile (aber auch nur wegen der erhöhten Sitzposition wie bei einem Sprinter, den ich damals gerne gefahren bin) nur knapp oberhalb "holländischen Wohnwagengespannen", die in meiner Ansicht immer etwas ungepflegt und eher einfach gestrickt waren. Das war mir schlichtweg "zu schmutzig" im Gras zu leben, wenn ich das mal abfällig bemerken darf. Klar, wer schon ein rollendes Dixie- Klo dabei hat und da Chemie in den Tank kippt, der muss doch einen eher geringen Anspruch auf Hygiene haben. Auch war mir vor der Reise völlig klar, dass wir nur im Wohnmobil übernachten, wenn wir nichts besseres (soll heißen günstige Pension, B&B, usw) finden. Kein Witz! :lol: Nun, wir wurden auf der Tour zwar gleich in der ersten Nacht um unsere schwere Reisekasse erleichtert, aber wir hatten die Fährtickets immerhin noch. Und ich inzwischen Blut geleckt! Wir haben die Tour doch noch trotz dieses bis heute einschneidenden Erlebnisses durchgezogen und im Folgejahr das erste eigene Wohnmobil gekauft. Aktuell haben wir zwar "nur" einen Wohnwagen, diesen aber nur temporär der Kinder wegen. Wir werden zurückkehren und dann die Touren mit dem Wohnmobil machen, die wir in den ersten 4 Jahren mit dem eigenen Wohnmobil nicht geschafft haben. Um die Frage zu komplettieren: Als wir unser erstes Wohnmobil mieteten waren wir beide 30, ein Jahr später haben wir das erste eigene Wohnmobil gekauft. Gruß Björn Kurz bevor ich die Altersteilzeit in Angriff nahm, kauften wir 2009 unser erstes Wohnmobil, damals war ich 58 ig, meine Frau 55 ig. Wir sind aber die letzten 35 Jahre immer mit Zelt oder später im eigenen Wohnwagen in Urlaub gefahren. Unsere Tochter ist ebenfalls schon infiziert, hat mit ihrer Familie seit einigen Jahren einen Wohnwagen. Wir haben mittlerweile schon viele schöne Touren in Europa unternommen, eine andere Form von Urlaub kommt für uns eher nicht in Frage. Grüsse aus Oberschwaben Auch bei mir/uns die klassische Camping Karriere: ganz früher mit den Eltern im Hauszelt auf dem Lido di Jesolo, oder am Gardasee oder Südfrankreich/Spanien. Aber immer "Strandurlaub". Heute sage ich "Gott sei dank". Denn was gibt´s für Kinder schöneres....Auch wenn ich mir das heute nicht mehr vorstellen mag, den ganzen Tag am Strand zu liegen..... Dann mit 18 das erste eigene Igluzelt und die erste Rucksackreise mit nem Fotokumpel nach Griechenland (wohin sonst... :wink: ) Es folgten mit R4 und dem gleichen Zelt jede Menge Reisen in Europa mit immer wieder wechselnder "Besetzung". Als dann meine heutige Frau ins Spiel kam, gab´s noch einen Zelturlaub in der Bretagne. In dem Urlaub sahen wir jemanden mit einem Autodachzelt. Sowas mussten wir haben.... Bereits in dem folgenden Urlaub in den Cinque Terre mit Renault Espace und Autocamp, malten wir uns aus, wie es wäre, wenn man trocken vom Fahrzeug ins Dachzelt steigen könnte. Es kam wie´s kommen musste. Zu Hause schauten wir uns nach gebrauchten VW Califorina Modellen um, bis wir auf einer regionalen Messe eine kleinen neuen Dethleffs Alkoven für´s gleiche Geld fanden. Mit dem waren wir dann ab 1994 zum ersten Mal im Womo unterwegs. Auch wenn wir 10 Jahre später wieder den Weg zum Kasten vollzogen hatten, können wir uns bis heute keine andere Urlaubsform vorstellen. Selbst in den Zeiten in denen wir auf einen neuen warteten, waren wir konsequenterweise wieder mit Auto und Zelt unterwegs.... :wink: Gruß Roman Mein erster Urlaub mit Eltern und Zelt im Jahre 1971 (damals war ich 19 J.) hat mich geprägt. Zufällig war mein Mann, den ich in diesem Jahr kennen gelernt hatte, auch mit Zelt und Freund urlauben. So war für uns gar keine andere Urlaubsform mehr denkbar. Die klassische Variante: Hauszelt, Zeltanhänger, Wohnwagen. Von einem Wohnmobil träumten wir zwar, aber finanziel dachten wir, können wir uns das erst leisten, wenn wir in Rente sind. Es kam anders und unser 1. Wohnmobil kauften wir gebraucht 1999. In den folgenden Jahren vergrößerten wir uns wohnmobilmässig noch 2 mal. Heute bin ich froh, daß wir jedes freie Wochenende und die Urlaube nutzten um unterwegs zu sein. Für mich gibt es einfach kein schöneres Reisen! Bei mir fing es auch ganz klassisch an - meine Eltern hatten damals erst einen ausgebauten Ford Bus und später dann einen James Cook. Nur leider konnte meine Mutter damit nie etwas anfangen und so wurden die Fahrzeuge mehr von meinem Onkel als von uns genutzt. Ich war aber schon als Kind ein totaler Womo Fan. Später dann habe ich mit meinem damaligen Mann ganz kurzfristig ein Wohnmobil gemietet (eine Fernreise war geplatzt) und wir sind 3 Wochen nach Frankreich gefahren. Nur leider war das der falsche Partner (auch in anderer Hinsicht :D )- er fuhr nicht so gerne und überhaupt war er nicht so der Camping Typ. Mich hat der Gedanke aber nie so ganz losgelassen, vor allem bei verschiedenen Reisen in die USA habe ich immer die Leute beneidet, die auf den idylisch gelegenen Campgrounds und nicht in den Motels am Straßenrand übernachtet haben. Mein jetziger Partner sah die Idee in den USA einen Camper zu mieten recht entspannt und so haben wir vor 5 Jahren nach diversen Fernreisen mit Mietwagen unsere erste gemeinsame Wohnmobilreise gemacht. Trotz des "Hardcore" Einstiegs (er war noch nie in den USA, hat noch nie ein Wohnmobil gefahren und dann gleich quer duch Los Angeles) hat ihm der Urlaub super gefallen und es ist nicht bei dem einem Mal geblieben. Wir haben dann auch hier ein Wohnmobil gemietet und die Entscheidung, ein Eigenes zu kaufen war getroffen. Nach langem Suchen war es dann im Juni letzten Jahres soweit (beide Ü50) und wir haben schon viele tolle Ausflüge und auch zwei längere Urlaube gemacht. Es war absolut die richtige Entscheidung :) LG Conny wir haben unser erstes Womo gekauft weil... ...mein mann gern sein fahrrad mitschleppt, und nen grill, und ne kühlbox, und mein rad, und den kinderanhänger und das alles irgendwo untergebracht werden muss. er hatte jahrelange womo erfahrung als kind, vw bus eskapaden und einen ausgebauten postkasten zur verfügung. ja geworden ist es dann ein kawa auf sprinterbasis, wir waren mitte 30 :) grüsse espumas Hallo, In meiner Kindheit/Jugend Zelten, dann längere Campingpause. Nach der „Wende“ zunächst Zelturlaub, dann 2x Wohnwagen (mit 2. WOWA Dauercamping 6 Jahre), kurzer Campingpause, Mieten eines WOMO, kurze Campingpause und mit 57 Jahren Kauf eines WOMO. Gruß Michael klassische camperkarriere, mit den Eltern nach Italien, mit dem Daumen nach Marokko. mit 19 mit einem db190 dc (Heckflosse) und zelt ans nordkapp. im jahr drauf musste die "flosse" noch in die Bretagne und nach irl. mit 21 einen t2b selbstausgebaut, in die türkei und Iran, dann stillgelegt. mit 22 mit einem hanomag f20 (später waren das dann db 206d) transsahara über die hoggarpiste, die karre in Togo verkloppt und mit dem flieger zurück. mit dem t2b die nächsten 5 (?) jahre Spanien, Portugal, Frankreich, Italien (bis runter), tunesien, lybien, in Marokko verkauft und mit dem Daumen zurück. irgendwann der erste vw lt 28 selbstausbau, ein 4-zylinder perkinsdiesel für 3 oder 4 jahre, dann ein db 207d, dem ein db 209d folgte. die haben alle ganz Europa bereist, wurden aber zwischendrin abgemeldet, weil: noch 2x über land nach Schwarzafrika mit db 710d (hauber) und 913d (hauber), jeweils beladen mit Peugeot 504 break. alles verscheuert und mit flieger zurück. womopause für das Kind vom 4. bis 7. Lebensjahr (Wohnwagen), dann eine db w123 binz-ambulance mit 300 d-Maschine+automatic selbstausbau (das ding ging 180!). dann ein tandemducato selbstbau, der lief in 13 jahren nur 150 tkm durch skandinavien, Baltikum, türkei und resteuropa. seit 3 jahren der maxidaily, weiszware wird's wohl nie werden... früher gut - heute besser! hartmut Meine Frau kam auf die Idee da sich unsere Urlaubsgewohnheiten doch im Laufe der Jahrzehnte geändert hat. Solange wir Kinder hatten die mit in Urlaub wollten/mussten haben wir mit Timeshare gute Erfahrungen gemacht. Das war unseres für 23 Jahe. --> Link Es hat uns immerhin dazu verholfen 2 bis 3 mal im Jahr in Urlaub zu fahren/fliegen. Nach 23 Jahren kann ich sagen das es nicht billiger ist als normal zu buchen aber bequemer und man bekommt alles aus einer Hand. So war es dann 2009 soweit das meine Holde mit der Idee Wohnmobil um die Ecke kam. Ich hatte mich ein wenig schlau gemacht und wir hatten uns auf einen älteren Hymer Alkoven festgelegt. Der ganze Kauf hat nicht lange gedauert und wir fahren den Alkoven immer noch. Zu meinem 46 Geburtstag kam es zu uns nach Hause. Campingerfahrung vorher gleich null. Aber nach 6,5 Jahren können wir sagen das wir keinen anderen Urlaub mehr machen wollen. Timeshare wurde beendet und ad acta gelegt. Vor allen dingen wo wir nun einen recht großen Hund haben. Anlagen die Hunde akzeptieren sind doch recht rar. Udo Guten morgen, das macht ja richtig Spaß hier zu lesen wer wie zu seinem WOMO gekommen ist. Wir, meine Lebensgefährtin und ich, haben immer schon den Kurzurlaub, Wochenende, Ostern, Pfingsten u.s.w., geliebt. Ich bin noch voll berufstätig. Da uns das direkte buchen über Hotels auf die Dauer zu teuer wurde, haben wir uns ebay anvertraut. Hier auch wunderschöne Hotels in Städten Deutschlands und in wunderschöne Gegenden, wie den bayrischen Wald oder Thüringen, gefunden. Jedoch haben wir auch des Öfteren Pech gehabt und das Geld war weg. Als wir in 2008 auf über € 1.000,00 sitzen geblieben sind, haben wir entschlossen.... das machen wir ab sofort nicht mehr. Nun musste eine Alternative her. Freunde von uns, mit denen wir darüber gesprochen haben, luden uns ein, bei einem WOMO- WOWA- Händler zum Camperfrühstück mitzukommen. Gesagt getan. Das war im Februar 2009. Hier schauten wir uns um. Nachdem ich mir, 1,90 m groß, zweimal richtig den Kopf gestoßen hatte, stellten wir fest, dass nichts passendes dabei war. Noch bei einer Tasse Kaffee sitzend kam ein Verkäufer zu uns an den Tisch. Dem erzählte ich meine Erlebnisse und das mit dem Kopf stoßen. Er sagte mir, dass ich am Dienstag-Nachmittag noch einmal kommen sollte, da käme ein gebr. WOMO rein, das würde schon passen. Ich also Dienstags wieder da hin..... Abends um 18.00 h war das WOMO gekauft. So fahren wir seit März 2009 mit unserem WOMO durch die Gegend und haben viele schöne Touren und Erlebnisse gehabt. Leider bin ich seit diesem Jahr Alleinfahrer, weil meine Lebensgefährtin im letzten Jahr verstorben ist. Aber das Hobby werde ich nicht aufgeben. Eine schöne Woche wünscht Uli
Deine Geschichte gleicht meiner bis auf's I-Tüpfelchen! Eigentlich müssten wir uns irgendwann irgendwo mal begegnet sein :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: ...letztes Jahr, es muss Ende April - Anfang Mai gewesen sein. Es gab seit Tagen Dauerregen, ein langes Wochenende stand vor der Tür. Im Hause war die Stimmung am Boden, was soll man bei so einem Wetter nur machen. Wir schauen morgens um 8 aus dem Fenster und was macht unser Nachbar? Genau, er sattelt gerade sein Wohnmobil und fährt 10 Minuten später los. So wurde unsere Idee von einem eigenen Wohnmobil geboren. Wir hatten ja Zeit und haben uns umgeschaut. Zuerst nahmen wir uns ein Budget von 5.000 Euro vor, hoffnungslos. Das war faktisch Schrott was da zu diesem Preis angeobten wurde. Da wir gerade erst ein Auto gekauft katten, mussten wir unseren Wunsch erstmal hinten anstellen. Ich hatte schon mehrjährige Camping Erfahrung: Wohnmobil, Zelten, Mobilhome, alles mitgemacht. Dann zur Jahreswende ein neuer Anlauf. Wir haben unser Budget auf 10.000 Euro hochgeschraubt. Die angebotenen Womos stellten uns nicht zufrieden, das hatten wir uns anders vorgestellt. Wir hatten schon so gut wie einen Knaus für 16.000 Euro gekauft, dieser wurde uns aber vor der Nase weggeschnappt. Als dann ein Händler uns ein gutes Angebot gemacht hat, schlugen wir zu. Bis jetzt sind wir happy mit unserem TEC :) Ich bin 40, meine Frau 33..Unsere Kinder sind 1 und 2 :) Ich war schon als Kind mit meinem Vater immer in verschiedenen Wohnmobilen unterwegs. Anfangs ein gebraucht gekaufter Peugeot J7-Selbstausbau (mit offenen Schiebetüren und "Kettensicherung" durch den französischen Sommer - herrlich!), dann ein T3 California, später ein Mitsubishi L200 Pickup mit Knaus XF-Kabine. Mit letzterem bin ich mit meiner Ex-Freundin (und jetzigen Frau :) ) und mittlerweile Hund 2010 nach Kroatien in Urlaub gefahren. Ein Riesen-Abenteuer. Und wir hatten Blut geleckt. Dann ein Hotelurlaub im Schwarzwald: Jede Nacht, wenn nur jemand über den Flur lief, bellte unser Wachhund und machte das halbe Hotel wach. Klarer Fall: So geht das nicht. Also Wohnmobil. Dann Kind bekommen 2013, mit Hund und Kind gehen Hotel oder Flugreisen gar nicht. Mein Vater hatte den Pickup mit Kabine verkauft und einen X-Go Kastenwagen gekauft, der alleine vom Querbett für mich und meine Frau (jeweils 1,86 cm lang) viel zu klein war. Also 2014 das erste eigene Wohnmobil gekauft (mit 41 Jahren bzw. meine Frau war 32), einen Witwen-Alkoven Joint E33. Ein Jahr einige Fahrten und Urlaube in Kroatien, Südfrankreich, Holland erlebt, viel geflucht, weil viel zu klein und abends Dinettenumbau zum Bett für Frau und Kind. Dann traurige Auszeit. Bei meinem Vater wurde ein Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs) diagnostiziert. Wir sollten sein ehemaliges Haus halb erben und halb seiner zweiten Frau abzahlen (sozusagen als deren Rente), an Urlaub war dann eh nicht mehr zu denken, bei einer vorausgesagten Lebenserwartung von maximal 10 Monaten. Also den Joint verkauft. Kurze Pause. Nach dem Tod meines Vaters im Mai 2015 reifte in mir die Entscheidung: Jetzt erst recht. Nichts mehr aufschieben, JETZT leben, wer weiß, wann es dich erwischt ... Dazu kam die Ankündigung eines zweiten Kindes. Und da ich beim ersten die Elternzeit verschenkt hatte, wollte ich die beim zweiten Kind nutzen, weil letzte Chance. Also zwei lange Erwachsene, zwei Kleinkinder, ein Hund und eine Menge Spielzeug, Windeln, Klamotten, Kinderstuhl, Kinderwagen, Bollerwagen usw. standen auf der Urlaubsliste. Geld zusammengekratzt und im Oktober 2015 nach einem Jahr Beobachten und Suchen und Abwägen und Modellvergleich einen 18 Jahre alten Concorde Charisma gekauft. 7,39 Meter lang, mit zwei Doppelbetten und Heckgarage für das ganze Gerümpel. Der steht neben dem Haus, wartet auf den 1. März (Saisonkennzeichen) und besseres Wetter (muss noch ein bißchen was dran machen, zwei Dachhauben erneuern usw.). Meine Frau ist hochschwanger, und im Herbst (vermutlich August/September) geht es auf Elternzeittour mit unserem "Rudi" getauften Concorde. Eine schönere Urlaubsform als mit dem Wohnmobil auf einen Campingplatz am Meer kann ich mir mit zwei Kleinkindern und Hund nicht mehr vorstellen. Wobei wir auch noch Zugriff auf ein Ferienhaus in Südfrankreich haben, wo wir immer hinkönnen (Verwandtschaft). Meine Frau wollte mich vom Wohnwagen überzeugen: "Ist billiger, man ist am Urlaubsort mobil usw.". Beides legitime Argumente. Bis ich sie gefragt habe, ob "Holländer" auf meiner Stirn steht Allerlegitimstes Argument! :D Damit war die Diskussion erledigt. Wohnmobil ist mein Ding. Bei uns ging das Camping eher von mir aus. Ich hatte mir (als Jugendlicher) ein Zelt besorgt und war auch mal campen damit. Danach sind die Eltern mitgezogen und wir haben uns über Igluzelt, Hauszelt zum Wohnwagen hochgearbeitet, den ich dann übernommen habe. Der hatte leider einen Totalschaden und ich hab im nächsten Jahr (mit 33) einen uralten ausgebauten LT gekauft, der aber nur wenige Jahre gehalten hat. Danach einen Bürstner Alkoven. RK Hallo zusammen, vor genau 5 Jahren haben wir unser WOMO bekommen. Meine Frau wollte immer einen HUND hsben und ich nicht. “ wenn du einen HUND besorgst, kaufe ich ein Wohnmobil,“ war mein Standard- Spruch, wenn das Hunde- Thema anstand. An dem Abend, an dem der HUND zuhause war, habe ich umgehend Wohnmobil -Magazine gekauft....... Nun haben wir HUND und Mobil. Bereut haben beide beides nicht. VG Fabi P.S.: ich war 40 Hallo, bei uns lief die Campingkariere ebenfalls ziemlich klassisch ab ... - In der jungen Sturm- und Drangzeit mit der damaligen Freundin und jetzigen Gattin aus Kostengründen ein billiges Zelt gekauft und in Istrien (Rovinj) den ersten Campingurlaub genossen. - Später auf Baska (Krk) einen Wohnwagen gemietet. - Zeltanhänger (Camplet) gekauft und mit den kleinen Kindern Kärnten und Italien angesteuert - Wohnwagen gemietet und ebenfalls Italien mit befreundeten Ehepaar und gleichgroßen Kindern genossen - Wohnwagen gekauft und die Urlaube mit den Freunden und der Familie fortgesetzt ... Eigentlich wollte ich aber immer schon mit dem Wohnmobil unabhängig Europa erkunden, da kam es mir ganz recht, dass unsere Freunde ihren Wohnwagen verkauften und uns mitteilten, dass sie sich mit dem Gedanken tragen, ein Wohnmobil anzuschaffen. Also haben wir auch unseren Wohnwagen verkauft und nach einem preislich, erschwingbaren Wohnmobil Ausschau gehalten und innerhalb von zwei Wochen auch gefunden. Es war zwar schon 12 Jahre alt - aber in einem ausgezeichneten Zustand. Ich war damals 45 und in einem ebensolchen Zustand ... ;-)) Unsere Freunde brauchten leider zwei Jahre länger, um ein entsprechendes Gefährt zu finden. Seit 2007 haben wir also den Wohnwagen gegen das Wohnmobil und den fixen Campingplatz gegen freie Übernachtungsplätze getauscht und rauschen seitdem schon mit dem dritten Gefährt (Chausson Flash 26) in unserer leider sehr kargen Freizeit durch Europa und es soll hoffentlich noch lange so weiter gehen ... lg Rupert |
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