frarit am 01 Mär 2016 00:11:09 Hallo Gemeinde, ich bin neu hier in diesem Forum und brauche mal eure Hilfe. Ich habe vor kurzen aus einer Erbschaft ein älteres Wohnmobil geerbt. Es handelt sich um den LT 40 mit Niessman und Bischoff Aufbau. Der LT ist Baujahr 1983 und besitzt seit letztem Jahr auch eine H-Zulassung. Nun zu meiner eigentlichen Frage. Was ist sowas eigentlich noch Wert und was kostet die Steuer und Versicherung? Mein Problem besteht dadrin das ich aus der Schweiz komme aber das Wohnmobil eindeutsches Fahrzeug ist. Ich weiss echt nicht was ich jetzt machen soll. Entweder in die Schweiz holen oder in Deutschland zulassen oder Verkaufen was schade wäre. Noch einige Infos zum Lt: 2,4 l TurboDiesel 102 PS 149500 km Relativ neu sind Turbolader und Einspritzpumpe Er ist in einer Halle im Winter gestanden und demnach kein Rost. Zu der Wohnmobilausstattung kann ich sagen er hat 6 Sitzplätze eingetragen. Eine Alde Warmwasserheizung über Gas oder Strom. Dusche, ein festes WC mit 100 liter Fikalientank. 60 Liter Gastank für LPG, bequem an jeder LPG Tankstelle zutanken und Herd, Heizung Kühlschrank sind dadrüber angeschlossen. Vollautomatische Satanlage mit TV, Solaranlage auf dem Dach, 2 Gelversorgungsbatterien. So jetzt erstmal alles dazu und jetzt immer her mit den Antworten. MFG FRANK
frarit am 01 Mär 2016 00:23:08
Gast am 01 Mär 2016 09:49:31 Hallo Erbe der "Zornigen Ameise", ein 1983er WOMO ist etwas für Liebhaber. Wie in den früher ausgestrahlten Rundfunk- Lebensberatungssitzungen: "Werde Dir über Deine Gefühle, Ziele und Wünsche klar und handele danach!" Wenn i c h die Bilder sehe, dann möglichst schnell annoncieren, um evtl. zwischen 2500 bis 5000 Euro dafür zu bekommen. Ist alles Ansichtssache, die Entscheidung hat der Erbe zu tragen. Wenn allerdings eine besondere emotionale Verbindung zum Erblasser und der Erbmasse besteht, dann kann man die Sachen auch in die nächste Generation vererben. Kosten für das Wohnmobil pro Jahr etwa 700 Euro (Steuer,Versicherung) plus Stellplatzkosten in Höhe von mindestens 600 Euro plus Werkstattkosten und jede Menge "Kümmerungszeit".
HarryOWL am 01 Mär 2016 11:05:45 Sorry, aber wenn Du schon fragst, was Du damit machen sollst, verkauf es! Entweder man liebt so ein Mobil, oder man lässt es. Im Gegensatz zu "123daswars" würde ich es z.B. auf jeden Fall be- und erhalten! Den Aufbau auf dem Chassis / Motor gibt es nicht allzu oft und ist auch heute noch nicht untermotorisiert. Da würde ich eher überlegen, ob ich mein neueres Mobil nicht abgebe!
Die Kosten sind übrigens imo bei alten und neuen Mobilen hinsichtlich der Steuer/Versicherung ungefähr gleich. Eigentlich sollte sogar die Versicherung günstiger sein, was die Reparaturkosten, die zwangsläufig anfallen, auffängt. IdR sind die Reparaturen aber aauch an einem alten Mobil günstiger zu reparieren, als an einem neuen. Zumal die Anfälligkeit bei dem Opa geringer ist... Also der Kostenfaktor ist imo eine Gretchenrechnung. Mehr "kümmern" muss man sich natürlich... aber das wäre es MIR wert!!!!
Mover am 01 Mär 2016 11:57:57 Ich würde ein so schönes Wägelchen nicht verkaufen, sondern nur checken lassen, ob die Solaranlage in Ordnung ist und alles andere auch.
In DE zulassen bedeutet, dass Du hier einen zweiten Wohnsitz hast oder jemand bereit ist, das Schmuckstück auf Dich zuzulassen.
Alle Fakten drängen ja förmlich dazu, Camper zu werden.
Reise und verzichte auf den schnöden Mammon!
Hast Du keinen Spaß daran, dann verkaufe und lasse Dich hier über Vergleichspeise informen bzw. wie Du da ran kommst.
volki am 01 Mär 2016 12:21:40 Bitte Beachten: Der TE wohnt in der Schweiz und da gelten andere Kosten und Voraussetzungen dh da gibt es Wechsel-Nummer, Kosten sind daher abhängig vom Erst-FZ und Wohn-Kanton und Versicherung.
An den Frager: Da du Lyss schreibst, die genauen Daten des WoMo's kopieren und zum STVA Kanton Bern gehen und fragen!
Wichtig ist Motor-Typ und -Nummer. Wenn dieser Motor oder Chassis (LT-40 !) noch nie in die Schweiz importiert wurde und es keine Typen-Nummer gibt, vergessen und das Auto entweder in Deutschland lassen (2. Wohnsitz?) oder dort verkaufen. Eine Einzelzulassung/Typenprüfung eines noch nie in der Schweiz zugelassenen FZ-Models ist, wenn überhaupt möglich, (Abgas/Alter) unbezahlbar. Der LT-40 wäre ein 4T-Auto, also über der 3.5T -Klasse und würde auch einen C-1x-Führerschein bedeuten und Jahres-LSVA. (Ob bei diesen Zulassungs-Bestimmungen, das Alter de FZ eine Rolle spielt, (Kat. Veteranen) musst du auch erfragen)
Der General-Importeur Amag hat in den 90er Jahren einmal LT-40 FZ importiert, die dann aber abgelastet auf 3.5T (PKW-Führerschein). Durch den schwereren LT-40 ist dann aber zu wenig Nutzlast verblieben. Ich meine mich noch zu erinnern, dass dieses FZ damals speziell für so Klein-Sattelzug-LKW's gebraucht wurden, da spielte die Nutzlast keine so grosse Rolle
Gast am 01 Mär 2016 12:27:09 123daswars hat geschrieben:Kosten für das Wohnmobil pro Jahr etwa 700 Euro (Steuer,Versicherung) plus Stellplatzkosten in Höhe von mindestens 600 Euro plus Werkstattkosten und jede Menge "Kümmerungszeit". Steuern mit H-Kennzeichen (in D) 191,00 €, (Oldtimer-)Versicherung inkl. TK 220 € bei 12.000 € Versicherungswert. Ob Stellplatzkosten anfallen, hängt von den Platzverhältnissen des "frarit" ab, die 600 € sind also rein spekulativ... Und Dein angenommener "Wert" von 2-5 Tausend € ist wohl auch sehr subjektiv, normalerweise werden -gut erhaltene, dichte und gepflegte- N&B's wesentlich höher gehandelt, und zwar nicht obwohl, sondern weil sie Oldtimer mit geringeren Festkosten, überschaubarer -und selbst reparierbarer- Technik und meist wesentlich mehr Flair als die heutige Weissware sind. Ist aber nur meine Meinung als Oldtimer-Fahrer aus Überzeugung...
Lancelot am 01 Mär 2016 12:37:06 frarit hat geschrieben: Was ist sowas eigentlich noch Wert ...
Hi Frank, ich würde das Auto unter Berücksichtigung von ähnlichen Fahrzeugangeboten im Netz auf so 5 bis 8 k€ schätzen. FALLS die Kiste sonst einigermaßen i.O. ist - keine Feuchteschäden, keine Leckagen der Alde, kein weicher Boden. Wenn Du mit Womos nix/noch nie "was am Hut" hattest ---> verkaufen, zum bestmöglichen Preis. Wenn Du selbst damit fahren willst UND handwerklich einigermaßen geschickt bist : schönes Auto, nach dem drehen sich viele um ! Aber : viel Aufwand :(
Gast am 01 Mär 2016 12:49:53 Hallo, Frarit ist erfahrener Wohnmobilist, wenn ich mir seine Beiträge seit seiner Anmeldung in 2009 ansehe........... Zitat: u.a. J5 2,5 TD Warnleuchte? Hallo an alle, bei meinem Wohnmobil Peugeot J5 2,5 TD Bj.1990 geht im Kombiinstrument eine Rote Warnleuchte ab und zu an. Die Leuchte liegt ganz rechts oben und ist nicht beschriftet(warum auch immer?????). Also wenn ich fahre z.b. Autobahn und er dann bergauf ein bißchen Kraft braucht geht plötzlic...
Wenigstens ein J5 2,5 TD Wohnmobil, Baujahr 1990, zeugt von Erfahrungen.
Zur Preisfindungsfrage gehört eine individuelle Vorstellung und ein Käufer, der den Preis am Ende auch tatsächlich zahlt. Auch meine Wünsche und Preisvorstellungen beim Fahrzeugverkauf habe sich stets als zu hoch erwiesen.
Tilly1963 am 01 Mär 2016 15:37:05 Ein N & B Womo ist ein spezielles Fahrzeug. 102 PS sind bei dem Gewicht nicht wirklich viel, und der Perkins Diesel ist nicht grade eine Ausgeburt an Spritzigkeit. Wir hatten den mit MB 410er Chassis, und selbst da war der Wagen eher eine Wanderdüne. Haltbarkeit, und obendrein, wenn er immer in einer Halle gestanden hat, ist unschlagbar. Der Innenausbau ist Echtholz, und da kann man mit Lasur und etwas Zeit viel machen. Ausstattungstechnisch waren die immer schon sehr weit vorne. Ist der Wagen technisch fit, und innen nicht total verrottet, sind für den 5-8 t Euro realistisch. Aber ich würde den behalten. Gruß Karsten
Jagstcamp-Widdern am 01 Mär 2016 15:47:36 der td hat keinen perkinsdiesel, sondern ist das 6-zylinder coprodukt von Volvo und vw (und Renault (?)). wenn es in der schweiz nibis auf lt 40 gab oder gibt, sollte er dort auch zulassungsfähig sein. wenn nicht, würde ich (in Deutschland) verkaufen, das Preisniveau, was Lance genannt hat, ist sehr realistisch. mit dem h-kennzeichen geht der in d weg, wie warme semmeln! früher gut - heute besser! hartmut
SunnyOnTour am 01 Mär 2016 17:46:40 Hallo Frank Um das FHZ in die CH zu importieren musst du vermutlich einige Auflagen erfüllen. Nach dem Import wirst du nicht darum kommen, das FHZ bei der MFK vorzuführen damit es immatrikuliert wird. Die Import-Steuer beläuft sich auf 12.- bis 15.- pro 100kg plus 8% des Kaufpreises. Im Falle einer Erbschaft könnte es eigene Regeln geben. Wohnmobile werden beim Import wie Autos behandelt. Ich weiss nicht viel über den Import von Gebrauchten/Oldtimern, aber hier können dir die freundlichen Herren vom Zoll auf jeden Fall weiterhelfen. Die Webseite ist auch sehr informativ, es gibt sogar einen Video: --> LinkSTVA: Im Kanton Bern bezahlst du Strassenverkehrsabgaben ca. CHF 700.- (zGG von 3500kg), sollte der LT40 schwerer sein, benötigst du den Führerschein der Kat. C1 und es kommt die PSVA mit 650.- p.a. dazu. Gebührenrechner STVA Bern --> Link - das STVA kann dir auch bei Fragen zur Typengenehmigung helfen. Wenn der Typ bei uns in der CH nicht bekannt ist, wird dich eine Einzelabnahme beim DTC in Biel >7000.- kosten... Versicherung: Mit einem Wechselschild auf deinem Auto dürfte die Versicherung dabei nicht steigen. Weiteres: Dazu kommt PP/Unterhalt/Rep. – in ungewisser Höhe. Wenn du Platz hast und das WoMo auch mal brauchen kannst, würde ich die zornige Ameise prüfen lassen (Basis/Chassis, Elektrik, Dichtheit und Gas) behalten, vor allem wenn sie gut gepflegt ist. Ansonsten Ausschreiben. Viel Spass „mit em Ameisi“ Gruess Patrick
teuchmc am 01 Mär 2016 21:39:35 Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:der td hat keinen perkinsdiesel, sondern ist das 6-zylinder coprodukt von Volvo und vw (und Renault (?)). früher gut - heute besser! hartmut
Das ist ein echter VW-Motor.1,6l-Golf-Diesel um 2Zylinder erweitert. Volvo hat die Motoren bei VW gekauft. Beachten sollte man, dass Teile für den LT nicht mehr an jeder Ecke rumliegen ,bei VW auch nicht mehr alles so einfach da ist. Wenn Du keine Beziehung bzw. Verwendung für das Mobil hast, schließe ich mich einigen Vorschreibern an . Verkauf es. Schönen Abend weiterhin.Uwe
Gast am 03 Mär 2016 12:38:35 Moin, in der aktuellen Ausgabe Reisemobil der Autobild ist eine Reportage über das von dir geerbte Fzg. Gruß Rolf
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