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uri hat geschrieben: So steht Du mit Deiner Pauschalkritik ("sein Geld nicht wert") ziemlich alleine da. Entweder Du hast die Hinweise im Buch nicht verstanden, oder es war Dir ein Bedürfnis, auf Basis Deiner übergroßen Weisheit einfach mal mit Dreck zu schmeißen. Mit dieser wenig hilfreichen Art ..zu richten, hast Du Dich wohl selbst disqualifiziert.
Ich will ebenfalls nicht dazu beitragen, aus diesem Bericht eine Buchrezension zu machen oder einen Meinungsstreit über dessen Nutzwert auszutragen. Für meinen Geschmack reagiert der (offenbar gekränkte) Autor hier jedoch dünnhäutig und in der Wortwahl unsachlich/überzogen. Das spricht nicht für einen souveränen Umgang mit Kritik, den ein Autor haben sollte, zumal dann, wenn er doch schon so viele Dankesbriefe von zufriedenen Usern erhalten hat. Gerade als Autor eines solchen Buches sollte man aufgeschlossen und dankbar für Kritik sein, auch wenn man sie für stark überzogen oder völlig unbegründet hält. Eine sachliche Replik hätte z.B. darin bestanden, die Frage aufzuwerfen, wie viele der im Buch empfohlenen SP oder CP Gogolo überhaupt aufgesucht und wie viele er davon als ungeeignet bewertet hat. Damit wäre ggfs. die Basis der negativen (Pauschal-)beurteilung in Zweifel gezogen worden. Das hat der Autor aber nicht gemacht, sondern mit Formulierungen wie ""auf Basis deiner übergroßen Weisheit...." versucht, persönlich und abwertend zu reagieren. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich habe wiederholt - hier im Irland-Forum und auch in diesem Thread - zum Ausdruck gebracht, dass ich das "WOMO-Irland-Buch" der Rohlands für ein gutes und brauchbares Hilfsmittel halte, das ich aus eigener Erfahrung jedem WOMObilisten für eine Irland-Reise empfehlen würde, so wie dies gerade der Forumskollege Richy in seinem lesenswerten Reisebericht "Irland first time" ebenfalls getan hat. Wir haben damit seit 2014 schon viele prima Stellplätze gefunden, an denen wir sonst vorbei gefahren wären. Ich meine auch ganz klar, dass das Buch eindeutig sein Geld wert ist, auch wenn man mit dessen Inhalt nicht immer zufrieden ist oder Enttäuschungen erlebt hat. Allein mit ein paar schönen Stellplätzen, die man sonst kaum selbst gefunden hätte, hat sich die Ausgabe dafür im Hinblick auf die ersparten ÜN-Kosten für einen Campingplatz schnell "amortisiert". Die aktuelle 5. Auflage (aus dem Jahr 2014) hat natürlich eine deutlich höhere "Trefferquote" als die 4. Auflage und auch ein größeres Angebot an Plätzen. Immer wieder muss man aber auch mal damit rechnen, dass ein Stellplatz nach 2014 verbalkt, mit NOP-Schild versehen worden ist oder schlicht nicht gefällt. Dafür können die Autoren nichts. Es gibt gewisse Schwächen wie z.B. die fehlenden Bildunterschriften unter den meist schönen Fotos, aber das kann ja in der 6.Auflage behoben werden. Neben dem "Irland-WOMO-Buch" sollte man auf jeden Fall eine gute Irland-Karte dabei haben, z.B. die von der irischen AA (Atomobil Association) im Maßstab 1:300.000. Ebenfalls ist es - wenn man ein Tablet, Notebook oder Smartphone dabei hat - sehr sinnvoll und hilfreich, ergänzend die Stellplatz-Finder "Wild Camping Spots Ireland", "Camperplaatsen Ierland" und von"Campercon.....com/de/" mit der entsprechenden App zu nutzen, dann ist man bestens gerüstet. Ich hatte diese 3 Hilfsmittel in meinem Beitrag "Irland-Reiseplanung: The Wild Atlantic Way" auf Seite 2. am 18.05 2015 detailliert beschrieben, mit entsprechenden Links zum Download. Wen es interessiert, der kann es da noch einmal nachschauen. Hier der Link darauf: --> Link Also, immer locker bleiben und das Wichtigste nicht vergessen: Spaß am Wohnmobil-Reisen ! Finn
Du wirfst mir Dünnhäutigkeit vor? Kritikunfähigkeit? Wenn jemand in welchem Forum auch immer unsere Reiseführer mal prinzipiell richtig schlecht findet (und das kommt wirklich nur ganz selten vor) und sie schon unterwegs entsorgt, dann soll ich noch souverän und feinsinnig nach einzelnen Kritikpunkten fragen. Beispiel: Wenn im Buch steht, größere WOMOs sollen den Ring of Kerry evtl. besser in Richtung der Busse fahren, dann wird das halt überlesen und dem Autoren dann angekreidet. Wir sind den Ring schon oft gefahren und noch nie zurücksetzen müssen. Und emotionslose Bücher gibt es von uns halt nicht. Aber abschließend von mir ganz souverän: Für mich ist der Fall auch erledigt. Keine weiteren Kommentare zum Thema.
uri
Gogolo am 10 Aug 2016 11:33:27
Wie gewohnt, am Anfang die Skizze dieses Berichtswegs:
In Kerry konnte ich noch einen guten Metzger aufsuchen und mir dort irisches Weidelamm und Schweinefilet aus der Region von Kerry besorgen. Gut dass wir ein relativ großes Gefrierteil im Gogolobil haben, da kann man dann diese Köstlichkeiten für später horten (lagern). Aber dann nahmen wir die Halbinsel Dingle in Angriff. Wir machen das verteilt auf zwei Tage, dann brauchen wir nicht hetzen und wir können uns für die Landschaft und Sehenswürdigkeiten Zeit lassen.
Als erstes fahren wir zum Castlegregory Strand. Dort ist schon viel Betrieb, denn die irischen Schulferien haben begonnen. Trotzdem ergattern wir noch einen netten Platz am Strandparkplatz und legen eine kleine Rast ein. Gerade richtig für ein Weißwurstfrühstück, nachdem ich beim Lidl wieder frische Brezen eingekauft habe. Aber der Strand ist auch recht schön und der Parkplatz wäre auch für eine Übernachtung gut geeignet.
Aber für einen längeren Aufenthalt dort ist es noch zu früh am Tag und außerdem möchten wir gerne zum westlichen Zipfel der Halbinsel fahren und dort unser Übernachtungsglück versuchen. Wir fahren zunächst über den Conor Pass; dieser ist zwar nur 456m ü.d.M hoch (der höchste Pass Irlands), aber bereits ab einer Höhe von 50m ü.d.M war eine dicke Nebelsuppe mit Sicht von nur 20-50m. Hinzu kommt, dass mitten in der Nebelsuppe plötzlich und unvermittelt ein Hinweisschild auftaucht, wonach diese Straße und der Pass nur für Fahrzeuge bis 2to, 1,83m Breite und 7,32m Länge geeignet ist. Klasse! Umdrehen geht bei der schmalen Straße gar nicht. Also „Augen zu“ (oder besser „auf“) und durch. Das Gogolobil hat ja „nur“ 5,5to und ist 2,22m breit. Die Länge würde passen... Es wurde eine doch ziemlich anstrengende Fahrt weil die Sicht so schlecht war. Ich hatte alle meine (zehn) Scheinwerfer an, damit mich der Gegenverkehr rechtzeitig bemerkt und für den rückwärtigen Verkehr brannte auch noch die Nebelschlussleuchte. Und es ging alles gut – auch die in die Fahrbahn überhängenden Felsen wurden nicht berührt und der Gegenverkehr kam immer an solchen Stellen, wo man gegenseitig gut ausweichen konnte. Die meisten erschreckten sich, als sie das Gogolobil sahen und fuhren freiwillig rückwärts bis zu einer Ausweiche... Unten in der Stadt Dingle war dann alles wieder nebelfrei. Dingle schauen wir uns morgen bei der Rückfahrt an, vielleicht ist dann das Wetter besser. Außerdem war momentan sehr viel Betrieb in der Stadt und keine Parkmöglichkeit.
Die Fahrt ging weiter immer Richtung Westen bis ein Hinweis auf eine kleine Steinkirche aus dem 8. Jh. kam Gallarus Oratory genannt. Das Android-Smartphone mit der Navi-App OsmAnd+ ist in dieser Beziehung genial. Man kann kostenfrei für alle Länder auch die Wikipedia-Hinweise als POI (Point of Interest) offline herunterladen und bekommt, wenn man in der Nähe vorbei fährt, einen Hinweis. Gleichzeitig kann man die näheren Hintergründe zu diesem POI – ebenfalls offline – nachlesen und erspart sich damit so manchen Reiseführer. Es waren einige Bustouristen dort.
Unser Tagesziel war der Clogher Strand, einer Bucht mit Parkplatz am westlichen Ende der Dingle-Halbinsel. Wie fast alle Buchten, die nach Westen zeigen, sind auch hier die Felsen von der Brandung des Atlantiks ziemlich zerklüftet. Und eindrucksvoll brandet das Meer heran. Lediglich im Bereich der geschützten Bucht ist der Seegang ruhiger. Die Wolken hängen tief und immer wieder nieselt es ein wenig - irländisch halt. Wir machen eine Wanderung auf die Klippen und bewundern das Panorama. In der Sandbucht haben sich einige Künstler mit Steinmännchen verewigt, das schaut ganz toll aus.
Die Nacht ist ruhig, wir sind ungestört und alleine, kein Straßenverkehr ist hörbar, nur die Brandung des Meeres. Am Morgen fängt es wieder kräftiger zu regnen an und nach einem Frühstück wollen wir die Küstenstraße entlang nach Dingle zurückfahren. Man soll eigentlich von der Straße aus sehr schöne Blicke auf die Felsenküste haben. SOLL – aber auch heute hängen die Wolken bis fast ans Meer herunter an den Felshängen und die Sicht ist sehr schlecht. Wenigstens bekommen wir gleich in Dingle einen Parkplatz am Hafen und können uns diese nette und überaus bunte Stadt ansehen. Wie schon in Galway sind auch hier die Häuser farbenfroh angestrichen. Ich muss dabei immer wieder an unsere spießigen deutschen Stadtplaner denken, die schon bei ein bisschen Farbe austicken und dem Hausbesitzer mit Strafmaßnahmen wegen unzulässiger Farbwahl drohen.
Wir verlassen die Dingle-Halbinsel und fahren in Killarney mal wieder einen Campingplatz zum ent- und versorgen an, bevor es dann auf den bekannten Ring of Kerry geht. Kerry ist der Namensgeber der irischen Butter „Kerry Gold“ und so fruchtbar und landwirtschaftlich geprägt ist diese Gegend auch. Selbst wenn die Küsten oftmals absolut schroff sind, die Felder sind in verschiedensten Grün-Schattierungen ausgeprägt und mit kleinen Hecken voneinander getrennt. Dort grasen dann schwarzbunte Kühe oder Schafe auf den saftigen Weiden. Dazwischen schmalste Straßen mit Steinmauern bis an den Fahrbahnrand. Man muss höllisch aufpassen um dort nicht mit dem Fahrzeug anzukratzen. Bei häufigem Gegenverkehr kann das schon eine schweißtreibende Angelegenheit werden. Wie mag es da dann erst beim Ring of Kerry sein, dem man zuschreibt, besonders eng zu sein? Ich nehme es mal vorweg: der Ring ist auch nicht enger als die anderen engen (Neben-)Straßen Irlands. Und soll man jetzt den Ring mit dem Uhrzeigersinn fahren oder entgegen? Das ist m.E. egal, wichtig ist, dass man nicht zu spät fährt, wenn alle Touristenbusse unterwegs sind, sondern schon zeitig die Strecke in Angriff nimmt. Wir haben uns für die 160km zwei Tage Zeit gelassen und ca. in der Mitte einen Übernachtungsstopp eingelegt.
Aber nun von vorne und der Reihenfolge nach: Der Tag weckt uns ganz ungewohnt – Sonnenschein vom wolkenlosen Himmel. Genau richtig und ideal für den Ring of Kerry. Die vielen unterschiedlichen Grünfärbungen und das Blau des Meeres kamen dadurch prächtig zu Geltung. In Killorglin haben wir uns beim dortigen ALDI noch mit Brot versorgt, es kann los gehen. An der Nordküste entlang haben wir eine schöne Aussicht auf die gegenüberliegende Dingle-Halbinsel, die wir vor ein paar Tagen im Nebel befahren haben.
Beim Ort Portmagee queren wir auf einer Brücke zur Valentina Insel. Dort ging es dann auf einer sehr steilen, engen, kostenpflichtigen (5€) Naturstraße zu einem 360° Viewing Point auf den Geokaun in 300m Höhe. Die Aussicht war wirklich großartig. Leider ist dort oben entgegen der Angaben im WomoBuch – wieder einmal – die Übernachtung offiziell verboten (ich habe mich ans WomoBuch gehalten und danach blödsinnigerweise an der Kasse gefragt). Mein Tipp: auch entgegen der Beschreibung im WomoBuch: NICHT an der Kasse fragen ob eine Übernachtung erlaubt ist, einfach dort übernacht stehen bleiben, denn ein entsprechendes Verbotsschild gibt es nicht. Es wäre bei gutem Wetter sicher dort sehr schön gewesen. Leider ziehen in der Höhe auch einige Wolken vom Meer auf, so dass uns diese Fehlinformation nicht so sehr schmerzt und wir wieder hinunter fahren.
An den Cliffs of Kerry vorbei fahren wir weiter auf dem Ring. Jetzt ist die Straße für ein paar Kilometer wirklich eng, teilweise steil und kurvig und man muss sich mit dem Gegenverkehr „absprechen“.
Dann kamen wir zum Strand der St. Finans Bay, der sich auch für eine Übernachtung eignen würde, wenn die Straße nicht unmittelbar daran vorbei ginge. Aber bei dem heutigen tollen Wetter ist auch der letzte Parkplatz belegt. Es gibt aber noch mehrere Möglichkeiten an der Hälfte der Ringstrecke, so beim Strand von Ballingskelligs, wo gerade noch ein Parkplatz frei war, in den das doch nicht so kleine Gogolobil hineinpasst. Auf den eigentlichen Strand darf man nicht hinauffahren, aber auch so ist die Sicht auf die Küste recht gut.
Am Nachmittag:
Am frühen Vormittag:
Stellplatz:
Auch heute ist es wieder sehr warm und sonnig. Ideales Wetter für den Ring of Kerry, den wir nun zu Ende fahren. Unterwegs gibt es an der Südseite des Rings immer wieder Fotostopps und es ist landschaftlich wirklich schön hier. Waterville hat eine nette Kirche die „Kirche St. Michael und alle Engel“, wir werden freundlich hereingebeten und können uns ungestört umsehen.
Allmählich wird jetzt die Landschaft etwas eintönig, den Straßenrand säumen hohe Büsche und Hecken. Die Büsche, Hecken und Steinmauern reichen bis unmittelbar an die Teerdecke der Straße heran und es bildet sich fast ein schmaler Tunnel. Am gemeinsten ist, wenn die bis an die Straße reichenden Mauern noch mit einem Überzug aus Büschen versehen sind. Wenn man da ankratzen sollte, dann tut es dem Fahrzeug richtig „weh“. Zusätzlich arbeitet die Straßenbaubehörde bei der Beschneidung der Büsche und Hecken äußerst minimalistisch. Wir nennen solche Straßen „Schlupfstraßen mit Kuschelhecken“. Bei Gegenverkehr von größeren Fahrzeugen müssen zwangsläufig beide Fahrzeuge etwas in die Büsche fahren - ganz schlimm wird das ein paar Tage später am Ring of Beara, da ist die Situation noch enger. Aber zunächst erlauben wir uns an dem ganz tollen CP Dromquinna bei Kenmare zwei Entspannungstage einzulegen. Wir stehen in einem herrschaftlichen Park!
Der erste Tag war noch sehr warm und am zweiten Tag zeigte es sich, dass das Wetter wieder umschlägt. Nun geht es auf den Ring of Beara, der nächsten südlichen Landzunge in Richtung Westen. Aber schon in der Frühe zeigte sich das irische Wetter von der „richtigen“ Seite, d.h. Regen, Wind und dichter Nebel. Stellenweise war der Nebel so dicht, dass ich wieder alle Scheinwerfer einschaltete um rechtzeitig gesehen zu werden. Von der Landschaft sahen wir fast nichts.
Nach einem Bericht im deutschen Fernsehen ist in der Nähe der Ortschaft Eyeries eine kleine Käserei namens „Milleens“. Ich habe mir damals bei der Sendung gleich in Google Earth eine entsprechende Vormerkung gemacht und fahre jetzt diesen Punkt an, denn der Käse soll vorzüglich schmecken. Die Zufahrt zum Gehöft in dem der Käse hergestellt wird ist abenteuerlich, die Straße noch schmaler als bisher, die Büsche noch näher als sonst weit über den Straßenrand herein in die Fahrbahn hängend und auch die Äste hängen von oben weit nach unten. Es kratzt und quietscht überall beim durchfahren. Eine ganz enge Schlupfstraße. Gottseidank habe ich jetzt Echtglasfenster am Gogolobil, sonst wären alle Fenster total zerkratzt – aber so habe ich keinen einzigen Kratzer trotz Kampf mit den Dornenhecken drinnen.
Die Leute in der Käserei waren total nett und haben uns von den zwei Sorten die sie produzieren auch probieren lassen. Und was soll ich sagen? Beide Käse aus lokaler Rohmilch waren wirklich ausgezeichnet. Zwei Laibe für insgesamt sage und schreibe 5 (fünf!!!) Euro habe ich eingekauft. Die Fahrt dorthin hat sich wirklich gelohnt. Eine Besichtigung der Produktion ist aus Hygienegründen nachvollziehbar leider nicht möglich.
Bilder Käserei
Es regnet und es regnet und es regnet. Und wieder wird die Sicht ganz schlecht, was auf der Fahrt zum Dursey Head nicht ganz unproblematisch ist. Es kommen einige Fahrzeuge und auch ein Bus auf der engen Straße entgegen. Die meisten fuhren sofort auf die Seite als sie das Gogolobil mit eingeschalteter Festbeleuchtung entgegenkommen sahen. Am Ende der Straße am Dursey Head erwartete uns eine kleine Kabinenbahn (GPS: 51.61043 -10.15477), die Vieh und Menschen 230m horizontal übers Wasser zur nahegelegenen Dursey Island bringt. Die Kabinenbahn ist die einzige Seilbahn Irlands. Sie hat eine Kapazität von sechs Menschen oder sechs Schafen oder einer Kuh (Viehtransporte haben immer Vorrang!).
Schließlich geht es die enge Stichstraße wieder zurück und wir fahren auf der Südstraße den Ring of Beara über Castletownbere, Adrigole und Glengariff bis zum Eagle Point an der Bantry Bay zu Ende. Eigentlich wollten wir an der Bantry Bay noch das Bantry House – ein Herrenhaus mit schönem Gartengelände – besichtigen. Aber als wir dort um 10 Uhr früh hinkamen war alles geschlossen, auch das Tor zum Parkplatz. Dann halt nicht....
Wir fahren auf kleinen Straßen ins südliche Landesinnere in Richtung Osten über Cork nach Cobh. Auch das Landesinnere ist sehr sehenswert, wie man sich halt das grüne Irland so vorstellt. Viel Grün, viele Kühe, viele Schafe, enge Schlupfstraßen, aber auch total nette Autofahrer, die mit ihrem Fahrzeug gerne warten, bis man eine Engstelle im Gegenverkehr passiert hat. Aufgrund einer Empfehlung im WomoForum verkneifen wir uns die Besichtigung von Cork und fahren unmittelbar nach Cobh. Cobh ist auf einer Insel und man kann diese über eine Brücke oder mit einer Fähre erreichen – wir nehmen natürlich die Fähre, das ist lustiger. In der Stadt gibt es einen schönen, kostenfreien Stellplatz unmittelbar am Ufer mit Ver- und Entsorgung für max. 48 Stunden.
Cobh war einstmals wichtigster Überseehafen Irlands. Viele Auswanderer verließen hier ihre Heimat in Richtung Amerika, unglücklicherweise auch auf der Titanic. Ein Denkmal am Hafen sowie viele Gebäude erinnert an die Zeit der Auswanderer.
Die Stadt ist recht hübsch und liegt auf einem Hügel. Die mächtige Kirche, die den Ort überragt, die St. Colman-Kathedrale, hat einen Turm von 91,5m Höhe mit einem Kreuz darauf, das nochmals 3,8m hoch ist. Als wir dort waren traf gerade eine Hochzeitsgesellschaft ein. Die Damen waren ziemlich „aufgebrezelt“, manche waren ziemlich füllig, trugen aber dennoch sehr enge Kleider und auch kleine Hüte. Natürlich High-Heels, auch wenn man/frau damit nicht laufen kann.
Am Abfahrtstag haben wir noch bei Super Value in Cobh eingekauft. Und diesesmal bekamen wir auch Bier (auch bayerisches Erdinger Hefeweissbier!), denn wir kamen nach 10:30 Uhr an die Kasse. Dann fuhren wir noch ein kleines Stück nach Midleton und besuchten die dortige Jameson Distillery. Und natürlich kauften wir auch dort einen (triple distilled) Whiskey ein: ein 12 Jahre alter Single Pot für 65€ fand den Weg in unseren Einkaufskorb. Wir konnten den Whiskey natürlich vorher kostenfrei probieren. Im Lokal der Distillery aßen wir noch ein sehr gute Seafood-Chowder-Suppe – echt lecker.
Midleton hat einen ausgewiesenen Wohnmobilstellplatz mit Ent- und Versorgung. Gleich in der Nähe befindet sich auch ein Friseursalon, wo sich Gogoline verschönern lies. Später spazierten wir noch durch den Ort, u.a. auch zur großen örtlichen Kirche. Und auch hier war gerade wieder eine Hochzeit. Und wieder fiel auf, dass die dicksten weiblichen Gäste die engsten Kleider trugen. Das Wetter war schön warm und sonnig.
Die Nacht war recht ruhig und am nächsten Morgen fuhren wir ca. 150km auf schönen breiten Straßen bis zum CP Ferrybank in Wexford. Und wieder wird das Wetter schlechter und es regnet. Manchmal auch stärker und die Sicht wurde ziemlich schlecht, wie durch Nebel. Auf dem Campingplatz machten wir noch einmal „Klar Schiff“ für die Fähre, die uns von Rosslare wieder zum Festland nach Roscoff bringen soll. Der CheckIn und das Einschlichten der Fahrzeuge in die Fähre ging zügig und problemlos vonstatten. Das Schiff „Oscar Wilde“ der Irish Ferry Line legte pünktlich um 16 Uhr ab und wir erreichten um 10:30 Uhr am nächsten Morgen wieder Festland-Europa. Ich muss mich jetzt wieder auf Rechtsverkehr umstellen und auf der richtigen Straßenseite fahren...
Wie es in der Bretagne weitergeht – das steht dann im nächsten Bericht. Bleibt einfach dran...
Viele Grüße in die Heimat
Habe die Ehre
Gogolo
Anzeige vom Forum
sidec am 10 Aug 2016 14:37:44
Danke, das war wieder ein schöner Bericht mit wunderbaren Bildern!
Ich bewundere alle, die es mit dem Linksverkehr schaffen - ich habe mich da immer fahren lassen :oops: Hab schon Probleme damit, dass ich als Beifahrer auf der "falschen" Seite sitzen muss.... (in Autos mit dem Steuer auf der rechten Seite)
nuvamic am 10 Aug 2016 14:44:21
Vermutlich hat man da sogar mehr Probleme als Beifahrer. Als Fahrer kannste dich ja aktiv am Verkehr beteiligen - als Beifahrer nicht.
Ich wiederhole mich da gern: Am blödsten ist der Verkehr auf der falschen Seite für Fußgänger... wie du dich da verhältst, ist nämlich schon viel länger automatisiert als das Autofahren. Und da guckt man eben gern mal in die falsche Richtung in Erwartung von Fahrzeugen....
sidec am 10 Aug 2016 14:46:05
Das stimmt. In London bin ich fast mal überfahren worden, weil ich "falsch" geguckt habe. Dabei bin ich eigentlich eher vorsichtig...
Roman am 10 Aug 2016 14:58:49
nuvamic hat geschrieben:....Ich wiederhole mich da gern: Am blödsten ist der Verkehr auf der falschen Seite für Fußgänger... wie du dich da verhältst, ist nämlich schon viel länger automatisiert als das Autofahren. Und da guckt man eben gern mal in die falsche Richtung in Erwartung von Fahrzeugen....
Oh ja, wie wahr...... :wink:
Autofahren ist ein Klacks dagegen. Zumindest, solange jemand vor einem fährt. Ist man allein, muss man an Kreuzungen schon mal die Gedanken zusammenhalten um beim Abbiegen nicht im Gegenverkehr zu stehen..... :mrgreen:
Letztendlich ist es wohl ungefährlicher auf der Insel unterwegs zu sein, als bei uns, da man sich drüben viel mehr konzentriert.... :wink:
Gruß Roman
Gogolo am 10 Aug 2016 15:05:43
Ganz wichtig ist ein Beifahrer/in (z.B. Gogoline), die einem immer wieder darauf hinweist: "fahr links!". Und ein gutes Navi das auch im Piktogramm im Kreisverkehr die richtige?! Fahrtrichtung anzeigt.
Klar, beim Beifahrer kommen die entgegenkommenden Fahrzeuge immer ganz nahe vorbei. Er/sie sitzt ja an ungewohnter Stelle zur Fahrbahnmitte hin.
Aber jetzt in der Bretagne fahre ich wieder auf der gewohnten Seite...und alles ist gut.
Habe die Ehre
Gogolo
saren am 10 Aug 2016 16:51:52
Ich möchte mich an dieser Stelle auch für den tollen Reisebericht bedanken. Er hat mich gedanklich in unsere Schottland- und Irlandfahrten zurückgeführt. Es war einfach traumhaft. Ich hab mir gleich unsere Filme und Fotos rausgesucht und bin nochmal mitgefahren.... ;D
Leider ist es schon soooo lange her...
Ich bin jetzt auf die Bretagne gespannt; da waren wir von zwei Jahren, ist also noch ganz frisch...
Gute Fahrt weiterhin...
Sabine
Jonah am 21 Aug 2016 00:38:14
Gogolo hat geschrieben:Und wieder fiel auf, dass die dicksten weiblichen Gäste die engsten Kleider trugen.
Klar, wären sie dünn, wären die Kleider ja auch nicht zu eng. ;D Ich weiß wovon ich rede. :ja: Herrliche Fotos, vor allem die Landschaftsaufnahmen bei Sonnenschein fand ich klasse, so ein Weitblick, ganz toll. Bin schon auf deinen nächsten Bericht gepannt.
frankjasper8 am 26 Aug 2016 21:48:06
Schon über zwei Wochen sind seit dem letzten Bericht vergangen! :roll:
Was ist los, Gogolo (Günther) :?: Wir warten doch auf neue "Abenteuer" vom Gogolobil.
Gogolo am 27 Aug 2016 03:10:56
Es ist hier momentan viel zu heiß zum schreiben. Wir haben 36-38° im Gogolobil und auch im Schatten vor dem Fahrzeug kann man nur schwitzen - sonst nichts. Der nächste Bericht - über die Bretagne - muss noch etwas warten, obwohl wir jetzt schon entlang der Loire sind.
Habe die Ehre
Gogolo
nuvamic am 27 Aug 2016 11:21:47
Auf diesen "Schweigegrund" hatte ich gehofft - Uuuuurlaub machen :D
Gogolo am 03 Sep 2016 14:16:51
Es hat mit diesem Bericht eine Weile gedauert, denn es war fürchterlich heiß und ich hatte auch keine Lust zum schreiben. Jetzt ist er da, der Bericht über die Bretagne. Der Loire-Bericht, der dann der letzte dieser Reise ist, folgt in Kürze, denn wir sind mittlerweile fast schon wieder zu hause...
Wie gewohnt, am Anfang wieder die Skizze dieses Berichtswegs:
Nach der Ankunft mit der Fähre aus Irland in Roscoff – es war eine ruhige Überfahrt - sind wir eigentlich in der Bretagne immer an der Küste entlang gefahren. Wir waren ja schon vor zwei Jahren im Rahmen einer Frühlingsreise in der Bretagne, so dass wir viele Stellen dieses schönen Landes schon besucht haben. Auf den damaligen Reisebericht darf ich gerne verweisen, denn ich möchte textliche Wiederholungen und Beschreibungen vermeiden --> Link. Auch bei den Bildern werde ich mich kurz fassen. Natürlich haben wir auch einige der im Landes herumstehenden und -liegenden Dolmen und Menhire besucht, die Obelix irgendwann in grauer Vorzeit dort aufgestellt hat. Wir machen in der Bretagne „Urlaub“ und lassen uns ganz langsam treiben. Im Gegensatz zu Schottland und Irland weren wir in Frankreich vorwiegend auf Campingplätze gehen, denn es beginnt hier die Ferienzeit und die Stellplätze werden proppenvoll und eng, und das mögen wir gar nicht. Wir wollen unsere Stühle und Tische rausstellen, die Markise rauskurbeln und die Beine auch mal hochlegen. Und das Ganze mit wenig Lärm von der Umgebung. Selbst bei den Campingplätzen soll man nicht zu spät ankommen sonst gibt es auch hier keinen Platz mehr.
Nach dem ersten Stellplatz bei Roscoff du Laber fuhren wir zum Campingplatz Cote des Legendes in Brignogan Plages, denn dort sind die im Meer liegenden riesigen Granitsteine am schönsten. Auch einen netten Menhir „Men Marz“ gibt es im Ort, 80 Tonnen schwer und 8,50m hoch.
Plougerneau ist unser nächstes Ziel an der Küste und am CP La Greve Blanche haben wir einen guten Platz mit schönem Blick auf das Meer ergattert. Das Wetter hat sich zwischenzeitlich sehr gebessert und es ist jetzt warm und sonnig.
Gogoline hat zwischendurch Geburtstag. Wir feiern ein wenig und am Abend mache ich Trüffel-Spaghetti.
Nach ein paar Tagen Aufenthalt werden die Vorräte in einem Intermarché-Supermarkt in Plougerneau aufgefüllt und wir können wieder weiter fahren. Zwischendurch mal auch zu einem Stellplatz bei Lampaul-Plouarzel, der wegen seiner schönen Lage im Internet recht gelobt wird – sofern man das Glück hat auf der oberen Stellplatzreihe einen Platz zu bekommen. Und wir hatten das Glück! Es stellte sich heraus, dass das Ehepaar im Fahrzeug neben uns absolut die gleichen Vornamen haben wie Gogoline und ich. Das war lustig und wurde mit ein paar Schnäpschen begossen.
22km an der Küste entlang fahren wir zum nächsten Ziel, dem Pointe de St.-Mathieu. Hier gibt es einen Leuchtturm und gleich daneben sind die Reste eines Klosters zu besichtigen. Eine interessante Kombination. Wir stehen hier „frei“, zwar an der Straße, aber nachts sehr ruhig und eine tolle Aussicht. Gerade Nachts sind ringsum überall die Leuchtfeuer von Leuchttürmen zu sehen, ist dieser Küstenabschnitt doch einer der befahrensten Wasserstraßen. Es ist warm, sonnig und sehr schön.
An Brest vorbei geht es zur nächsten Sehenswürdigkeit in der Bretagne, den Alignements de Lagatjar, Das sind über 140 Menhire auf einem großen Feld. Obelix war sehr fleissig! Und in der Nähe ist auch der Pointe de Penhir mit tollen Aussichten auf die bizarren Klippen und Sandstrände. Und überall blüht das Heidekraut in den Farben rot und violett. Wir stehen auf dem Stellplatz in Camarett, gleich bei den Menhiren.
Jetzt ist mal wieder Zeit für eine kleine Pause. Und Quimper, 90km entfernt eignet sich dazu sehr. Unterwegs in Plonevez-Porzay war gerade Markt und den schauten wir uns an. Eine Trachtengruppe tanzte.
Quimper hat einen sehr schönen Campingplatz „Castel l'Orangerie“ in einem Schlossgelände mit Tennis- und Golfplatz, Schwimmbad und vieeeel Platz auf den Parzellen. Allerdings ist der CP mit über 40€/Tag auch nicht gerade billig. Hier bleiben wir vier Nächte, machen Spaziergänge im Park und gehen auch in die rund 4km entfernte Innenstadt von Quimper.
Dort habe ich bei meinem letzten Aufenthalt in einer Creperie die besten Crepes meines Lebens gegessen, dazu Cidre aus Tassen. Und das wollte ich unbedingt wiederholen. Diese Creperie liegt am Place-au-Beurre, heisst „Creperie de la Place au Beure“ und ist unbedingt empfehlenswert.Vor lauter Begeisterung habe ich schon mit dem essen meiner Crepes angefangen als ich daran dachte, dies auch zu fotografieren. Aber auch sonst ist Quimper eine sehr schöne Stadt in der es viel zu entdecken gibt. Besonders der Markt, gleich in der Nähe der Kathedrale, ist sehenswert.
Nur 110km weiter liegt Locmariaquer, eine Touristenhochburg und die heimliche Hauptstadt der Austern. Diese gibt es dort überall zu kaufen und zu essen. Der CP war voll, d.h. ein Platz war noch frei für eine Nacht und den haben wir uns gesichert. Der alternative Wohnmobilstellplatz in Strandnähe war proppenvoll, staubig und die Fahrzeuge standen dort wie die Heringe in der Büchse. Auf so einen Stellplatz kann ich gerne verzichten.
Aber der Dolmen des pierres plates gleich in der Nähe ist sehenswert. Der Dolmen besteht aus einem Gang mit mehreren senkrecht stehenden Stützplatten auf denen Deckplatten liegen.
Locmariaquer war die letzte Anlaufstation auf der Fahrt durch die Bretagne. Weiter geht es nun mit der Loire – aber das kommt dann erst im nächsten Bericht.
Bis dahin viele Grüße in die Heimat
Habe die Ehre
Gogolo
nuvamic am 03 Sep 2016 17:44:40
Schöne Bretagne-Reise für einen Samstagnachmittag - und die Crêperie ist notiert.... :mrgreen:
helge48 am 04 Sep 2016 13:34:22
tach gogolo kan das sein das ihr am donnerstag richtung bodensee gefahren seid... dann habe ich euch gesehen.... nur mal so...
Gogolo am 04 Sep 2016 15:31:38
Ja, das ist korrekt. Am Donnerstag waren wir Richtung Bodensee unterwegs.
Habe die Ehre
Gogolo
Lancelot am 04 Sep 2016 15:45:53
Sehr schöne Reiseerlebnisse ... :ja: Mit Crepes - süß und sauer - kann ich was anfangen ... .. mit Cidre aus Tassen eher weniger ... brrr :!:
Gogolo am 04 Sep 2016 16:38:10
Cidre aus Tassen ist dort üblich und stilgerecht. Schmeckt auch sehr gut - nix brrr. Ich habe noch etliche Flaschen mitgenommen und die warten dann darauf geöffnet zu werden. Leider kann ich keine so guten Crepes machen ....
Habe die Ehre
Gogolo
Gast am 04 Sep 2016 19:22:44
Hallo Gogolo, an diesem verregnetem Tag habe ich deinen Reisebericht über Schottland, Irland und die Bretagne gelesen. Vielen Dank für die schönen Anblicke und die vielen Hinweis in Textform. So geht der Tag herrlich vorbei und ich kann noch Neues bunkern und vormerken. Sicherlich nicht alles werden wir auch anfahren - so haben wir einen kleinen Ersatz dafür!
Ich warte nun auch auf den letzten Teil deines Berichtes, da wir die Loire aus eigener Anschauung kennen. Noch müssen wir uns mit max. 3 Wochen am Stück begnügen, da unsere Arbeitgeber erwarten, dass wir dann wieder erscheinen.
Dir und deiner Gogoline noch viel Spaß auf euren Reisen und für uns bitte weitere Reiseberichte.
Vielen Dank für´s Mitnehmen.
Sonnige Zeiten gerwulf
bluecamper am 04 Sep 2016 21:25:43
...und ich bekomme schon wieder Lust, in die Bretagne zu reisen...
Und die Crepes aus Buchweizen mit Schinken, Käse und Ei... Lecker! Und natürlich die Meeresfrüchte... Ich meine damals war der Fisch sogar günstiger als das Fleisch...
Gogolo am 08 Sep 2016 22:48:53
Meldung an alle die warten:
wir sind wieder gut zuhause angekommen und der nächste und letzte Reisebericht ist schon in Arbeit. Es kann sich nur noch um Tage handeln...denn auch das Gogolobil muss gepflegt werden.
Habe die Ehre
Gogolo
felix52 am 08 Sep 2016 22:54:17
Haut rein, Ihr Beiden.
Ihr seid immer unser "Ersatzurlaub" und das Ziel unserer Träume.
Liebe Grüsse auch von Felicitas....
Wie wir Euch kennen, gehts bald wieder los..... :wink:
Gogolo am 08 Sep 2016 23:33:38
felix52 hat geschrieben:Liebe Grüsse auch von Felicitas....
Wie wir Euch kennen, gehts bald wieder los..... :wink:
Liebe Grüße - auch von Gogoline - zurück. Und du hast recht, in ca. 4-5 Wochen sind wir hoffentlich wieder auf Achse!
Habe die Ehre
Gogolo
frankjasper8 am 11 Sep 2016 21:16:24
Gogolo hat geschrieben:Meldung an alle die warten:
wir sind wieder gut zuhause angekommen ...
Habe die Ehre
Gogolo
Schön, daß Ihr wieder gut daheim angekommen seid! :ja: Ich war in den letzten Tagen in der Nähe von Rosenheim. Mittwoch auf Donnerstag stand ich am Inntal-Camping in Flintsbach am Inn; Donnerstag war ich auf dem Wendelstein (mit der Zahnradbahn rauf und runter); Donnerstag auf Freitag war ich dann bei Camping "Stein" am Simssee.
Inzwischen bin auch ich nach zwei Wochen "Super-Sommer-Urlaub" heute wieder zuhause angekommen. Im Gegensatz zu Euch werde ich dieses Jahr nicht mehr auf Tour gehen, mein Urlaubskontingent ist soweit erschöpft. Na, dann werde ich halt wieder bei Euch mit ins Gogolobil einsteigen.. :)
Gogolo am 29 Sep 2016 19:21:32
So jetzt habe ich etwas Zeit, den letzten Bericht dieser Reise zu schreiben, denn wir sind zwischenzeitlich wieder gut nach Hause angekommen.
Wie gewohnt, am Anfang wieder die Skizze dieses Berichtswegs der Loire entlang:
Wir hatten seit der Bretagne schönes Wetter und es wurde sogar richtig heiß mit Temperaturen über 35°C. Da macht dann das Besichtigen der Schlösser und Gärten nicht wirklich Spaß – andererseits geht das vielen Menschen wohl so (auch den ständig und überall vorkommenden Asiaten) und die Schlösser und Gärten sind relativ leer. Beim fotografieren wuseln dann nicht so viele Leute vor der Kamera. Also fahren wir immer gaaaanz früh zu den Schlössern so dass wir gleich bei Öffungsbeginn schon da sind. Da ist es noch kühl und wir sind fast alleine.
Was haben wir an der Loire alles angesehen? Ich denke, wir haben die wichtigsten und schönsten Schlösser gesehen. Nicht in alle sind wir auch ins Innere gegangen, irgendwann gleicht sich die Einrichtung und ist von Schloss zu Schloss sehr ähnlich. Und irgendwann geht das Ganze auch ins Geld wenn mann/frau die totale Besichtigung haben will. Die Eintrittspreise sind immer über 10€/Person und auch die Parkgebühren – sofern welche verlangt werden - sind in dieser Höhe. Bei zwei Schlössern am Tag wird die Kasse gleich mit über 50€ belastet.
Bei der Auswahl der Schlösser haben wir uns von der ADAC-Broschüre leiten lassen und haben uns dem Flußlauf der Loire entlang von der Mündung entgegen der Flußrichtung leiten lassen. In der verbalen Beschreibung dieser Schlösser und Gärten werde ich mich auf das Grundlegende beschränken, denn bei Interesse kann jeder leicht und unkompliziert im Internet nachrecherchieren.
Auch hatten wir vom Womo-Verlag die Führer über die Bretagne und Loire mit dabei. Hatte ich mich in früheren Berichten kritisch mit dem Autor der Womo-Führer Schottland und Irland auseinandergesetzt, so muss ich jetzt die Bücher des Autors Engel über Frankreich wirklich positiv erwähnen. Sowohl vom Inhalt als auch vom Schreibstil ist nichts auszusetzen gewesen. Der „England-Autor“ könnte sich eine Scheibe davon abschneiden.
Aber gleich beim ersten Punkt an der Loire, den wir nach der Bretagne angefahren sind, hatten wir Pech denn den erwähnten Stellplatz in Nantes hinter der Kathedrale (GPS: 47.22058 -1.55047) gibt es nicht mehr, er ist einer unterirdischen Garage gewichen, wo ein Wohnmobil weder mit 2,20m und schon gar nicht mit 3,45m Höhe einfahren kann. Und oben auf dem Platz ist jegliches Parken verboten. Eine Suche nach einem Park- oder Stellplatz in der Stadtmitte von Nantes musste ergebnislos abgebrochen werden. Guter Rat war teuer - also fuhren wir zu dem am nördlichen Stadtrand gelegenen Campingplatz. Die Besatzung eines Wohnwagen vor uns an der Rezeption nahm uns allerdings die letzte freie Parzelle weg...
Wir strichen kurzerhand Nantes von unserer Besichtigungsliste und weil ich keine Lust mehr zum fahren hatte steuerten wir den nächstgelegenen Campingplatz an der Loire an um dort ein paar Tage auszuspannen. 10km nördlich von Nantes wurden wir fündig und fanden genau das, was wir suchten: eine große Parzelle mit über 100m², Schatten und die Loire fast im Blick. Es war der Campingplatz Belle Riviere in der Nähe von Sainte-Luce-sur-Loire gleich gegenüber der Ile de la Chenaie. Hier ist die Loire breit aber nicht tief und fließt behäbig in Richtung Atlantik.
Es wird jetzt richtig heiß! Nur kleinere Verrichtungen sind möglich, ansonsten schmoren wir im Schatten so vor uns hin.Aber nach ein paar Tagen zieht es uns weiter: 170km im Loire-Tal zunächst zur Abbaye Royale die Fontevraud, der größten noch erhaltenen Klosteranlage Frankreichs, gegründet 1101. Hier ein paar Bilder und Impressionen der Anlage - sehr eindrucksvoll:
Gut, dass die Temperaturen im Inneren der Gebäude erträglich waren. Trotzdem lief der Schweiss von der Stirne und wir waren froh, wieder im klimatisierten Gogolobil zu sitzen und die restlichen Kilometer bis nach Chinon zu fahren. Hier sind wir auf dem Campingplatz de I`lle Auger mit schönem Blick auf das Chateau de Chinon am Fluss Vienne (Seitenarm der Loire). Bei dieser Hitze fahren wir jetzt keine Stellplätze mehr an sondern gehen auf Campingplätze, die große Parzellen haben. Hier können wir Stühle und Tische herausstellen und haben nur Nachbarn, die uns nicht auf der Pelle sitzen. Die Enge auf Stellplätzen mögen wir bei diesen Temperaturen, wo man sich zwangsläufig im Freien aufhalten muss, gar nicht. Bei diesem Platz haben wir allerdings einen Glücksgriff gemacht:
Auch in den Ort Chinon hinein ist es nicht weit und wir bummeln in der gut erhaltenen Altstadt mit den schönen Fachwerkhäusern herum:
Eigentlich wäre das Wasserschloss Chateau de Azay-le-Rideau als nächstes auf unserer Besichtigungsliste gestanden. Als wir hinkamen fanden wir zum einen überhaupt keinen Parkplatz, nur auf der anderen Seite fanden wir noch einen Platz. Als wir dann zu Fuß zum Schloss gingen stellten wir fest, dass dieses wegen Renovierungsarbeiten vollständig eingerüstet war. Auf die Besichtigung des sicher sehenswerten Parks und auf Fotos haben wir verzichtet.
Dafür entschädigte uns das nächste Ziel mit wunderbaren An- und Aussichten. Villandry mit den herrlichen Gärten „Jardins et Chateau de Villandry“. Es gibt den Ziergarten, die Wälder, den Wassergarten, Sonnengarten, das Labyrinth, den Gewürz- und Heilpflanzengarten und den Gemüsegarten. Alle Gärten in voller Pracht und wegen der Hitze ohne Leute...
Zunächst dachten wir, dass wir entgegen unserer Absicht auch den Stellplatz von Villandry anfahren um dort zu nächtigen. Aber dieser Platz ist derzeit im Umbau begriffen und total staubig. Wir bleiben hier nur während der Zeit der Besichtigung der Schlossgärten und fahren weiter zum Campingplatz du Lac in Langeais. Auch hier ist ein Chateau zu besichtigen:
Die Besichtigungsliste ist lang und das Dornröschenschloss Chateau d'Ussé liegt auf dem Weg. Eine Innenbesichtigung verkneifen wir uns.
Aber das Chateau de Chenonceau wurde wieder eingehend innen und außen angeschaut. Das sehenswerte Wasserschloss ist ein „muss“ bei den Besichtigungen der Loire-Schlösser. Entsprechend war auch der Besucherandrang. Von den gigantisch schönen Außenansichten abgesehen ist auch das Innere des Wasserschlosses mit den prunkvollen Sälen, Schlafgemächern und der Küche sehr sehenswert. Auch die Gärten der Diane und Katharina von Medici sind mehr als einen flüchtigen Blick wert.
Nach diesem Besichtigungsmarathon sind wir noch nach Amboise gefahren und sind hier auf dem Campingplatz Amboise auf der Ile d'Or.
Mit einem Petit Train fahren wir durch den Ort, es herrscht riesiger Betrieb und Rummel. Da wir mit dem kleinen Bähnchen am Vortag einen guten Überblick gekommen haben machen wir uns am nächsten Tag ganz früh zu einem Fußmarsch in die Altstadt auf und schauen uns ganz gemütlich die romantischen Gässchen an. Auch ein Cafe au Lait im Schatten der Burg darf nicht fehlen. In dem Cafe haben wir auch noch ein paar gute „Teilchen“ für unseren Nachmittagscafe erstanden.
Für nächste Woche sind unverändert 36°C angekündigt. Wir verlassen den Campingplatz, der ziemlich voll geworden ist und fahren gleich ganz in der Frühe zur Pagode de Chanteloup, nur 10km von Amboise entfernt. Wir sind die Ersten am Eingang, der um 10 Uhr öffnet und können die Anlage ganz alleine bei noch erträglichen Temperaturen genießen. Wir erklimmen die 149 Stufen bis zur obersten Plattform und werden mit einer schönen Aussicht über das Loire-Tal belohnt.
Dann ging es weiter, es war ja noch früh am Tag, zum CP Val de Blois mit schönem Blick auf die angrenzende Loire. Der Campingplatz dient uns jetzt in den nächsten Tagen als zentraler Punkt und Anlaufstelle für die in der Näher sehr zahlreich vorhandenen Schlösser und Parks. Als erstes fahren wir mit dem Gogolobil in die nahegelegene Stadt Blois und parken dort an der Loire-Promenade. Wir besichtigten die Cathedrale St. Louis, die Jardins de l'Eveche mit schönem Blick auf Loire und Umland, viele Fachwerkhäuser und natürlich auch das königliche Schloß. Letzteres nur von außen. Das Wetter war heiter bis wolkig, ideal für einen Stadtbesuch.
Das größte Loire-Schloss, das Chateau de Chambord ist am nächsten Tag unser Hauptziel. Der Erbauer hat es als „Jagdschlösschen“ erbaut. Architektonisch herrlich liegt das prächtige Schloss dominant im riesigen Schlosspark. Absolut sehenswerte Räume und vor allem die doppelläufige zentrale Wendeltreppe sind alleine schon einen Besuch und über 10€ Parkgebühren für 2 Stunden wert (eine Übernachtung auf diesem staubigen Parkplatz würde 40€ kosten). Ich glaube, in dem Schloss wohnten zuletzt Raubritter...
Das Chateau de Villesavin schauten wir uns nur von außen an, vom Chateau Beuregard konnte man ohne Eintritt zu bezahlen nichts anschauen. Wir sind noch zum Chateau Cheverny gefahren, aber da standen sehr viele Besucher an der Kasse an und Busse waren in Massen auf dem Parkplatz. Wir beschlossen, am nächsten Tag in aller Frühe nochmals hinzufahren. Der Ort Cheverny ist sehr hübsch
Am nächsten Tag sind wir nochmals zum Chateau Cheverny gefahren und waren früh dort. Das Schloss hat uns ausnehmend gut gefallen, hat eine wunderschöne Fassade, einen gepflegten Schlosspark und die Innenräume sind prächtig, aber auch wohnlich ausgestattet.
Da es unverändert heiß ist müssen auch mal ein paar Ruhetage im Schatten sein. Das letzte Loire-Schloss auf unserer „To-Do-Liste“ ist die Wasserburg Chateau de Sully, zu dem wir 120km nach Sully-sur-Loire und dort auf dem Campingplatz „Hortus“ stehen. Trotz der 35°C haben wir wieder ganz in der Frühe einen 20 minütigen Spaziergang der Loire entlang zu der wuchtigen Wasserburg gemacht. Die Burg besteht aus weissen Kalksteinquadern mit runden Türmen und spitzen Kegeldächern; sie stammt aus dem 10. Jh.
Nach einer Etappe von 30km sind wir in Gien, der Fayence-Stadt, angekommen. Wieder haben wir einen schönen Platz am dortigen Campingplatz mit Blick auf die Stadt und die Loire. Am gegenüberliegenden Ufer findet ein Radrennen stadt, das wir ganz bequem vom Gogolobil aus beobachten können.
Jetzt verabschieden wir uns von der Loire und fahren ganz gemütlich über Dijon, Offenburg zum Bodensee, bleiben dort noch ein paar Tage und dann geht es auf der Autobahn über München wieder nach Hause.
In den nächsten Tagen liegt viel Arbeit an, das Gogolobil muss wieder „auf Vordermann“ gebracht werden (Wartung und kleinere Arbeiten bei Bimobil, Kundendienst und Reparatur des Außenspiegels bei Iveco). Außerdem bedarf das Fahrzeug eine gründliche Reinigung und die Ausrüstung muss auf die nächsten Ziele angepasst werden. Auch der neue Gasgrill TravelQ von Napoleon muss im Fahrzeugkeller gut untergebracht werden.
Wo geht es jetzt in Kürze hin? Zur Überwinterung vom 10.10.2016 - Mitte April 2017! Zunächst fahren wir über das Burgenland (zum herbstlichen Vogelzug) nach Ungarn in die Therme von Sarvar um unsere alten Knochen aufzuwärmen und der Arthritis vorzubeugen. Dort werden wir bis Mitte November bleiben. Von dort aus geht es für einen Tag nach Hause um die Pedelecs zu deponieren und den zweiten Reservereifen aufzunehmen sowie für den Froster genügend gefrorenes Schweinefleisch und Würstchen auzunehmen – denn wir fahren wieder (über die Cinque Terre und ab Genua mit der Fähre) wieder nach Marokko. Dieses Land hat uns im letzten Winter so gut gefallen, das wir etwas machen, was wir noch nie gemacht haben: ein Überwinterungsland zweimal anzufahren. Unsere Tour wird aber nur wenige Punkte der letzten Reise berühren, denn es gibt in diesem herrlichen Land noch so viel neues zu sehen und zu entdecken. Ich werde dazu bei meinem letzten Reisebericht von Marokko einfach weiterschreiben.
Bleibt bitte dran bis es wieder heißt „Das Gogolobil unterwegs: Winter in Marokko 2017“
Bis dahin viele Grüße und
Habe die Ehre
Gogolo
ilonqa am 29 Sep 2016 20:42:44
Vielen Dank, dass wir Euch auch auf dieser tollen Reise begleiten durften. Da ich Schottland, Irland und auch die Loire gut kenne, kamen viele Erinnerungen an frühere Reisen auf.
frankjasper8 am 30 Sep 2016 00:35:22
Auch von mir ein dickes "Dankeschön!" Euch Beiden, daß Ihr wieder so wunderbar von dieser Reise berichtet habt. Gerade habe ich noch als "Bettlektüre" den Abschlußbericht gelesen. Und schon in wenigen Tagen wollt Ihr wieder zur Überwinterung aufbrechen :daumen2: , dann habe ich schon wieder etwas zum Lesen. :)
Ich schicke herzliche Grüße nach Rosenheim und wünsche Euch schon mal einen guten Start zur Überwinterung!
kedi3001 am 30 Sep 2016 06:36:33
Hallo Gogolo,
auch von uns ein großes Dankeschön für den tollen Bericht. Da habt ihr ja wirklich eine superschöne Tour gemacht. Das würde uns auch sehr gefallen, ist nur leider aus arbeitstechnischen Gründen nicht zu verwirklichen. Meinst Du eine Tour an die Loire wäre auch im Winter (für uns die einzige Jahreszeit für einen längeren Urlaub) möglich? Die Campingplätze sind ja dann sicherlich alle zu ... Wir wünschen Euch schon jetzt eine traumhafte Überwinterungstour.
Liebe Grüße aus dem bayerischen Oberland Conny
hampshire am 30 Sep 2016 10:17:26
Hallo Gogolo, Du hast für mich ein tolles "savoir vivre" - ein bezeichnenderweise nicht ins Deutsche übersetzbarer Begriff. So zu reisen kann ich mir nach dem Arbeitsleben auch gut vorstellen. Danke für's Teilen und die immer praxisgerechten Tipps, du Vorbild! Ganz herzliche Grüße, Max.
shoe1 am 30 Sep 2016 20:30:14
Hallo Gogolo, wie immer ein wunderbarer Bericht zum Mitreisen, aber auch zum selber "nachreisen" (Irland) - Herzlichen Dank dafür und viele schöne Eindrücke bei den nächsten Reisen, ab wir wünschen auch eine gute Erholung in Ungarn ... lg Rupert und Sonja
Gogolo am 01 Okt 2016 15:07:26
kedi3001 hat geschrieben:Meinst Du eine Tour an die Loire wäre auch im Winter (für uns die einzige Jahreszeit für einen längeren Urlaub) möglich? Die Campingplätze sind ja dann sicherlich alle zu ...
Ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere CP sicher offen hat. Die Stellplätze sind aber garantiert auf - und wenn du einigermaßen autark bist, dann dürfte auch eine Wintertour möglich sein. Ob allerdings die Schlösser offen haben - das musst du auf deren Website googlen.
Sicherlich hat auch der Winter an der Loire seine schönen Seiten.
Vielleicht äußern sich auch "Frankreich-Experten" dazu...
Habe die Ehre
Gogolo
kedi3001 am 04 Okt 2016 07:48:20
Hallo Gogolo,
vielen Dank für Deine Antwort. Nach etwas Recherche habe ich festgestellt, dass schon etliche Stellplätze auf haben. Mal sehen wie so die Öffnungszeiten der Schlösser sind. Wenn der Winter nicht so streng werden sollte, wäre das mal eine gute Option. Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der im Winter schon da war.