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VW T4 Ausbau - eine Dokumentation 1, 2, 3


Gast am 09 Jul 2016 18:21:25

Die Heckklappe liegt über den beiden Flügeltüren, d.h. die Flügel lassen sich nicht öffnen, solange die Klappe geschlossen ist.

So stellt sich der Laie (ich) das vor:

BILD1

Wenn das Blech fest genug auf die Dichtungen drückt - überall gleichmäßig - kann da nichts klappern (der enge Scharnierabstand sorgt mich da schon eher ==> flattern).

teuchmc hat geschrieben:Verriegelung für die Schnittstelle in der "Mitte" sollte links/rechts erfolgen.Nur Mitte wird zu instabil. Da bekommst Du das Klappern


Laie hat sich das in etwa so gedacht:

BILD2


BILD3

Irgendwo habe ich die Bilder schon gepostet. Ich hoffe, nicht gerade hier im Thema :D

Für die Konstruktion könnten man einen abschließbaren Drehgriff nehmen; entweder neu, oder vom Schrott. Vielleicht hat der Karosseriebauer aber eine bessere Idee. Ich nehme dann die bessere Idee :)

Viele Grüße
Bernd

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teuchmc am 11 Jul 2016 15:05:57

Bei der Dichtung Klappe/Türen würde ich kein Z-Profil benutzen,weil sehr aufwendig zu fertigen damit es anständig paßt.Ich würde die Klappe glatt bis zur Kante der Türen machen ähnlich wie ein Türabschluß( L-Form) und die Türen selbes Profil nur anders rum.Da hast Du eine einzige Dichtfläche, welche mit entsprechenden Profilgummi o.ä. und einer gesunden Spannung nach dem Schließen ziemlich gut dichten sollte.
Deine Verriegelungsidee ist nicht schlecht.Mir fällt da ein,daß bei MB die Motorhauben m.W.n. 2 Verrieglungsbolzen haben,welche per Zug geöffnet werden.Kuck Dir das mal an.Durch die Federbelastung steht die Klappe schön unter Spannung.Diese kann bis zu einem gewissen Grad auch eingestellt werden.Durch die Betätigung mittels Bowdenzug hast Du auch gewisse Freiheiten bei der Anordnung und Wahl des Öffners o.ä..
Der Schanierabstand.....Du mußt auf alle Fälle eine untere Verriegelung ähnlich wie bei den Standardtüren einbauen.Mit leichter Vorspannung/Druck auf die Dichtungen flattern die wahrscheinlich nicht.Für mich wären es die ungünstigen Hebelverhältnisse die aus diesem kurzen Abstand der Schaniere resultieren.Ähnlich wie bei Coupetüren bzw. 2-Türern, welche gerne mal hängen.
Sonnigen Tag weiterhin.uwe

Gast am 11 Jul 2016 17:42:27

Danke für eure Tipps :)

teuchmc hat geschrieben:Bei der Dichtung Klappe/Türen würde ich kein Z-Profil benutzen,weil sehr aufwendig zu fertigen damit es anständig paßt.Ich würde die Klappe glatt bis zur Kante der Türen machen ähnlich wie ein Türabschluß( L-Form) und die Türen selbes Profil nur anders rum.

L-Profil will ich doch verwenden. Sieht man das nicht? Sorry, ich habe das mit Excel auf die Schnelle nicht besser hingekriegt :(

teuchmc hat geschrieben:Für mich wären es die ungünstigen Hebelverhältnisse die aus diesem kurzen Abstand der Schaniere resultieren.Ähnlich wie bei Coupetüren bzw. 2-Türern, welche gerne mal hängen.

Das sehe ich auch so. Hoffe, dass ich keinen Bock schieße. Wenn die Scharniere erst umgesetzt sind, ist es zu spät für Überlegungen.

Viele Grüße
Bernd

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teuchmc am 11 Jul 2016 21:03:28

Da hab ich mich u.U. auch nicht so richtig klar aus gedrückt.Ich meinte,daß die L-Profil nicht in einander greifen,sondern einfach die "Langen Schenkel" gegen einander stehn und dazwischen halt ein Profildichtgummi. Kann es irgendwie nicht besser beschreiben.
Zum "Abfangen" der Türen evtl mal die "Keil"puffer(wie auch immer die heißen mögen ),welche Heckklappen flexibel an der Karosserie am Klappern hindern .Diese unten an den Türausschnittso befestigen,das eine gewisse leichte Spannung aufgebaut wird und und die Türen dann noch durch die Heckklappe von oben "verspannt" werden.
Sonnigen Abend weiterhin.Uwe

Schrauber71 am 12 Jul 2016 23:53:47

Teuchmc:

Preise??? Ich bastel alles selber, habe auch ein Posthochdach (hohe Schiebetür) abgebaut und das Mobydick (normale Tür) an meinen Hochtürbus angepasst. Nicht wirklich vergleichbar mit obigem Projekt...aber Preise kann ich keine in den Raum stellen.
eine Werke mit Rechnung beziffert das sicher anders als ein Kumpel mit Blecherfahrung der das beim Grillen an der Kiste Bier...
Und zwischen schwarz und weiß...hach.

Gruß Manfred

teuchmc am 13 Jul 2016 04:39:19

Moin Manfred!Naja,find den Uffriß bei Deinem Umbau jetzt auch nicht ohne.Vor allem wenns noch gut funktionuckeln soll.Hatte der nicht nen Gfk-Dach oder bin ich da "uffn falschen Dampfer" ?
Die Frage nach nem evtl.Preis bezog sich ja darauf,weil der TE eben diese Arbeit einem Blechfritzen anvertrauen muß/will.Hätte ja sein können,daß Du aus Deiner eigenen Erfahrung nen groben Preis in den Raum hättest werfen können.Wenns nen guter Freund/Kumpel machen kann/wird umso besser.
Sonnigen Tach allen.Uwe

Gast am 13 Jul 2016 12:57:20

Also wenn jemand einen kennt, der die Hecktür umbaut ... lasst es mich gerne wissen :)
Keine Entscheidung bisher getroffen. Die Gesichtsausdrücke der Befragten lassen noch kein unbesorgtes grünes Licht zu :mrgreen:

teuchmc am 13 Jul 2016 20:25:20

Ich hatte sowas(leider) befürchtet....Gabs denn neben den besagten Gesichtern, auch die eine oder andere konkrete "Ansage", warum/weshalb/weswegen?
Nicht verzagen, weiter fragen.
Schönen Abend weiterhin.Uwe

Gast am 14 Jul 2016 09:04:42

Nö, "klar, kann ich, kein Problem. Kannst morgen gleich vorbeikommen" hat keiner gerufen. Am Kopf gekratzt haben sie sich.

In 2 Wo. habe ich einen Termin mit dem Karrosseriebauer einer Oldtimerwerkstatt. Wir werden den Umbau besprechen. Dann wird er mir den Preis nenne. Dann lachen wir beide herzlich. Dann fahre ich wieder weg :roll:

Na und, dann bleibt die Tür eben wie sie ist. Ich muss das ja nicht machen.

Viele Grüße
Bernd

zezo am 14 Jul 2016 09:20:39

Moin,

wenn Zeit kein Thema ist, weite Deine Recherche nach Tschechien, Polen, Ungarn etc. aus.
Da gibt es noch günstige und talentierte Improvisationstalente.
Evtl. sind für eine Vor Ort Recherche "Landsleute" hier an Board?

Servus

Gast am 14 Jul 2016 09:22:54

Zeit ist kein Thema, fehlende Kontakte schon eher.

cbra am 14 Jul 2016 09:29:11

ich hab jetzt nicht das ganze dutchdoor thema nachgelesen
so wie ich das verstehe hast du zwei flügeltüren und willst auch wenn die geschlossen sind oben einen durchbruch haben.

auch wenn dutchdoor cool ist - wäre nicht als erster schritt der einbau von ein oder zwei ausstellfenstern in die türflügel ein kompromiss mit vergleichbarem ergebnis? - evtl. sogar vorteilen weil es auch links / rechts unterschiedlich machbar ist und du nicht auf ganz auf / zu eingeschränkt bist.

nur mal als denkanstoss.

dutchdooor stelle ich mir reichlick kompliziert mit vielen potentiellen kleinen tücken vor, teilöffnung, dichtigkeit, sperrverhalten.... aber eine interessante herausforderung

Gast am 14 Jul 2016 09:54:41

cbra hat geschrieben:wäre nicht als erster schritt der einbau von ein oder zwei ausstellfenstern in die türflügel ein kompromiss mit vergleichbarem ergebnis?

Irgendwo (VW-Forum?) habe ich die Gründe zusammengefasst, es waren einige.
Ein Grund ist, Klappe kann bei leichtem Regen offen bleiben
Ander Grund ist der dicke Steg der beiden Flügel (stört die Sicht nach hinten, z.B. beim rückwärtsfahren)
Die meisten (bzw. alle) Gründe sind nur Luxusgründe. Aber wie das so ist: Kfz-Umbauten werden oft nur aus Lust am Spaß gemacht.

cbra hat geschrieben:dutchdooor stelle ich mir reichlick kompliziert mit vielen potentiellen kleinen tücken vor, teilöffnung, dichtigkeit, sperrverhalten.... aber eine interessante herausforderung

    grob gesagt:
  • 2 Scharniere versetzen
  • Abgesägten Türen gegeneinander anpassen
  • Verschlussmechanismus bauen
Nicht komplizierter als Mathematik oder programmieren. Der eine wird es nie lernen, der andere hats im Blut. In Ausland(Ost) sind solche Fertigkeiten wohl noch eher verbreitet als bei uns. Aber ich habe ja keine Eile.

Viele Grüße
Bernd

teuchmc am 14 Jul 2016 12:39:10

Bitte laß uns mitlachen. Ne,mal ernsthaft.Würde mich echt mal interessieren,was solch Umbau kosten soll/würde.
Das mit dem östlichen Ausland ist gar nicht mal so eine schlechte Idee.Wir hatten da mal Kontakte,aber die sind eingeschlafen. Werd mal ein bißchen Telefonieren.Kann aber ne Weile dauern.
Sonnigen Tag weiterhin.Uwe
Ps.Wat sagt eigentlich das VW-Forum zum Thema"Dutchdoor"?

Gast am 14 Jul 2016 12:55:14

teuchmc hat geschrieben:Werd mal ein bißchen Telefonieren.Kann aber ne Weile dauern.
Sonnigen Tag weiterhin.Uwe

jepp telefoniere und melde zurück. Hatte früher ('90er) oft mit Polen zu tun, die hatten die besten Streckbänke*. Aktuell habe ich GAR KEINE Kontakte mehr. leider.

*) Richtbänke meine ich (ich hatte es schon geschrieben, deswegen lass ich's :mrgreen: )

teuchmc hat geschrieben:Ps.Wat sagt eigentlich das VW-Forum zum Thema"Dutchdoor"?

Keine Ahnung, ich muss mich mal wieder anmelden. Beim letzten Mal bin ich rasiert worden. Und zwar ohne Schaum :evil: Hatte mich über VW(Ingenieure) ausgelassen. Grund war, dass der Armaturenbrett-Rahmen mitten durchs "zweite" Radiofach (das Teil unter dem Radiofach) geht. Wusste ich denn, dass das so sein soll?? ... das finde ich nach wie vor Schrott. Nur sagen darf man's wohl nicht, wenn man erst neu angemeldet ist 8)

Viele Grüße
Bernd

Gast am 21 Aug 2016 20:53:20

002. Der Anfang - Radkästen, Gas- und Batteriefach

Hallo. Will ein paar Bilder veröffentlichen. Sonst heißt es noch, es geht nicht vorwärts :D

Habe leider nicht soviel Zeit, wie ich gerne hätte. So wird der Ausbau Nebenschauplatz bleiben. Aber das habe ich bereits geschrieben. Fertigstellung dürfte ~ etwa ~ im Frühling nä. Jahr sein.

Habe erst mal wieder die Werkzeuge zusammengesucht. Lange her, dass ich überhaupt geschraubt habe. Außerdem ist meine Beweglichkeit im Laufe der Jahre auch nicht besser geworden. Wenn man nur mit dem Computer zu tun hat, ist das nicht gut für den Rest des Lebens.





Ich habe mich, was das Holz betrifft, für Multiplex entschieden. Jedenfalls für die tragenden Teile - wo man drauf geht, sitzt oder liegt. Ganz unten 21er Multiplex. Ist zwar nicht ganz leicht, aber der T4 wird's schon verkraften.

Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass die Bretter unten am Boden profiliert sind, also eingesägt oder im Profil passend zum Bodenblech geschliffen. Nachdem ich ein wenig hin- und her überlegt habe, wie ich mit dem "Wella form" des Bodenblechs umgehen soll, hab ich's dann anders als geplant gemacht. Ich wollte die Unebenheiten ja mit Füllspachtel begradigen (siehe --> Link ), hab's dann aber gelassen. Die Unterschiede zwischen "Berg und Tal" (Wellblech) sind zu hoch (bis zu 1 cm). Spachtel würde aller Voraussicht nach zerbröseln.

Also habe ich mich entschlossen, das Holz an den Boden anzupassen. Eine Sisyphusarbeit. Aber wer auf die Bodenplatte verzichtet (--> Link), hat's nicht besser verdient :? Na ja, mit einem Bandschleifer war die Arbeit gut zu machen. Die Bretter sitzen nun im Profil des Bodenblechs, als wären sie da rein gewachsen. Die Passgenauigkeit forderte extrem Zeit, messen, schleifen, anpassen, hin- und herlaufen, aber es hat sich gelohnt.



Auf den nächsten Bildern sieht man, wie groß die "Höhen"Unterschiede des Bodenblechs beim T4 sind. Da können einem Federn wachsen. Also einfach ein Brett senkrecht aufs Blech stellen und festschrauben - geht gar nicht! Es wackelt und kippelt nach allen Seiten.





Im T4 einen rechten Winkel - oder auch nur eine symmetrisch gerade Fläche - zu finden, ist fast unmöglich. Der Bus wird von unten nach oben erst breiter, dann wieder schmaler. Und von vorne nach hinten auch. Sogar das Bodenblech ist etwas zur Mitte geneigt, wie eine Wanne. Wenn die Arbeit gerade werden soll, braucht es trotzdem irgend eines Ansatzpunktes. Ich hab's mal so versucht:



Der Winkel liegt jedenfalls rechtwinklig zum Boden. Wenn ich höher baue, wird sich rausstellen, was das wert war. Ich habe meine Zweifel. Nötigenfalls muss noch mal der Schleifer ran.







Im nä. Bild ist sehr "schön" :( zu sehen, dass die Wellen nicht mal gleich hoch sind.



Jede Unebenheit durch profilieren der Bretter anzupassen ist unmöglich. So gut wie es geht habe ich es getan. Der Rest wird mit Karosseriedichtmasse angepasst - oder bleibt so wie es eben ist. Die Auflagefläche ist hoch genug. Außerdem kommt noch 1mm Gummi drunter, das drückt sich bei.



Um das Holz an das Blech anzupassen - auch bei der Wand - habe ich mir aus dünner Pappe und Kleber Schablonen gebastelt. Ein Stück Holz, das ungefähr passt, angesetzt und die Lücken mit Pappe zugeschnitten und ans Holz geklebt.





Nicht schön, aber selten. Passt jedenfalls perfekt und wackelt nicht :)









Das wird natürlich später noch festgeschraubt. Aber umso besser sitzt es dann auch.

Das Gasfach

Der erste Versuch passte zwar. Allerdings war das Gasfach viel zu groß. Nicht die Höhe - die bleibt so - aber in der Breite sind 20cm weniger immer noch genug.





Bis hier hin - nächste Bild - kann die Flasche stehen. Alles was dahinter ist - gut 20cm - kann noch Staufach werden. Da passt sogar noch eine zweite Batterie hin. Das Gasfach muss eben nur zur Batterie hin abgetrennt sein.



Die nächsten beiden Bilder:

So sieht's aktuell aus. Außerdem habe ich die Höhe des Gasfachs getrimmt, damit die hintere Bodenplatte sauber von rechts nach links aufliegt. Die Öffnung für die Gasflasche werde ich später in die Bodenplatte sägen. Und zwar in rund, dann steht sie auch gut und fest.





Wie es meine Zeit - und das Wetter - zulässt, kommen neue Berichte. Bin selbst gespannt, wie der Ausbau wird. Vor allem, was die erhöhte Bodenplatte, also den Doppelboden betrifft :mrgreen:

Viele Grüße
Bernd

Jagstcamp-Widdern am 22 Aug 2016 08:43:02

über 21 mm multiplex kannst du bullen treiben....
der verzicht auf eine Bodenplatte macht schon arbeit - gell :?: :ja:

früher gut - heute besser!
hartmut

Gast am 22 Aug 2016 09:59:37

Hartmut, ich habe nie bestritten, dass das Arbeit macht :) Es gibt natürlich einen Grund, dass alle Welt eine Bodenplatte verwendet, nämlich dass der Ausbau einfacher ist. Was ich mich aber die ganze Zeit frage ist, ob das nicht eine Selbsttäuschung ist. Da liegt nun die Bodenplatte im Auto - und garantiert keine mit 21 mm, sondern deutlich weniger. Und was tut man? Man schraubt die Inneneinrichtung + Möbel DARAN fest.

Wenn man nicht durchs Blech boren will - mitunter auch der Sinn einer Bodenplatte - kann man im Endeffekt nur Schrauben verwenden, die maximal so lang sind wie die Bodenplatte dick ist. Ist logisch, gell, sonst kommt die Schraube nämlich unten raus; d.h. bei einer 21er Plattenstärke sind es max. 20er Schrauben, bei einer 15er Platte geht die Schraube entsprechnd nur 15 mm tief ins Holz. Eine Schraube, die nur 15 mm tief geht, hält aber NICHTS. Also muss man - trotz Platte - sowieso durchs Bodenblech bohren. Und wer das nicht will - eben WEIL er eine Bodenplatte hat - und alles nur am Holz befestigt, kann mir gerne erklären, was er sich bei 15 mm Schraubentiefe an Stabilität verspricht ... :?:

In einem hast du natürlich recht: Man hat eine schöne gerade Auflagefläche. Die habe ich in meinem Fall nicht.

Jagstcamp-Widdern am 22 Aug 2016 10:03:10

indem man leisten auf die Bodenplatte klebt UND schraubt, nicht durchschraubt! die schrauben dienen nur der Fixierung, bis der kleber abgelüftet hat.

wenn du die Verklebung mit sikaflex 252 wieder lösen willst, reisst du brocken aus der Bodenplatte...
an die leisten kommen dann die möbelplatten, die max 15 mm dick sind, ich baue alles mit 10mm und lattenverstärkungen.

früher gut - heute besser!
hartmut

Gast am 22 Aug 2016 10:15:44

Leisten auf die Bodenplatte schrauben - dann hängt der Segen der Stabilität an der Qualität des Klebers.

Sagen wir mal so: Wenn ich ein Waschbecken an der Wand festschrauben will, die Wand aber nur 15 mm dick ist, dann helfen mir auch keine dicken Leisten, die ich von innen an die Wand klebe. Es mag sein, dass ich dann ein besseres Gefühl habe, aber effektiv sind nur 15 mm mit der tragenden Wand verbunden. Der Rest - egal wie dick die Leiste - ist nur Makulatur bzw. steht und fällt mit der Kraft des Klebers.

Ich habe mir darüber natürlich Gedanken gemacht. Eine Möglichkeit wäre, dass man die Leisten (Vierkantholz würde ich das eher nennen; Leisten hören sich so zierlich an) an der Bodenplatte festschraubt, BEVOR man die Bodenplatte ins Auto legt. Und zwar die Schrauben VON UNTEN durch die Bodenplatte ins Vierkantholz. Das ist eine ganz andere Situaltion, und m.E. auch tatsächlich stabil. Dann muss man allerdings vorher milimetergenau wissen, welches Teil man an welcher Stelle festschrauben will. Ändern geht nicht mehr, denn dann müsste die Platte wieder raus. Das ist mir zu heikel. Denn keine Planung ist so gut, dass es nicht beim Bau zu Änderungen kommen würde.

Viele Grüße
Bernd

hampshire am 22 Aug 2016 10:42:43

Holzständerbauweise ist stabil. Vierkant Latten und Stahlwinkel. Eine Art Käfig gebaut und das hält.

Gast am 22 Aug 2016 11:12:02

003. Unterboden - wo sind die Träger?

Egal ob Bodenplatte oder nicht, einfach nur "durchs Blech bohren" geht nicht. Ein Freund hat eine VW-Werkstatt. Klar, dass ich da ab und zu mal rückfrage. Wenn man Schrauben durch das Blech führt, ist auf der Unterseite ein dickes Blech erforderlich. Je größer, desto besser. Ohne geht gar nicht, sonst zieht sich die Mutter schon beim Anziehen der Schraube durch das dünne Wellblech.

Das heißt im Klartext, nur dort zu bohren, wo Träger sind. Leider gibt es keine gescheiten Zeichnungen, auf denen von oben verlässlich zu sehen ist, wo unten die Träger laufen. Also auf die Hebebühne und selbst messen.



Für die Bezugspunkte oben-unten habe ich die Schrauböffnungen der Rücksitze verwendet bzw. ein paar kleine Löcher gebohrt, durch die ich von oben Nägel gesteckt habe. So kann man unten messen, und oben die Maße übernehmen. Die kleinen Löcher (3 mm) werden später mit Bitumen wieder verschlossen.



Verlauf der Träger















Durch das vorhandene Schraubloch habe ich einen Bleistift gesteckt :)



Daraus habe ich mir eine Skizze angefertigt und diese dann mit den mm-Angaben der Träger vervollständigt. Damit ließ sich genau planen, an welcher Stelle man oben durch das Blech bohren kann, um unten auf tragfähiges Material zu treffen.

Beim T4 gehe ich wie folgt vor: Dort, wo ich auf einen Längsträger treffe, schneide ich ein Gewinde. Wo ich auf einen der Querträger treffe (deutlich dünner) kontere ich unten mit einer Mutter.



Die Keuze sind die serienmäßig vorhandenen Gewindelöcher für die Rücksitze. Von denen kann ich aber nur die oberen (Fahrerseite) verwenden.

Innen verwende ich 6 cm breite Kanthölzer, was für die nötige Stabilität sorgt. Die Kanthölzer sind mit 10er Gewindeschrauben also direkt mit den Trägern unter dem Auto verbunden. Alles, was an den Kanthölzern festgeschraubt wird, ist also auch fest. Und zwar bombenfest.

Da die Kanthölzern auf 6 cm Breite aufliegen, ist auch in Längsrichtung des Wellblechs genügend Auflagefläche, um ohne Füllspachtel auszukommen. Das Konzept dürfte reichen, um allen Eventualitäten gerecht zu werden. Es geht ja nur um die Befestigung am Boden. Die Inneneinrichtung wird später nochmal oben (an den Seitenrahmen) verschraubt.

So meine Heimwerkerbohrer durchhalten, werde ich heute die Löcher einsetzen :) Die Kanthölzer müssen oben auch noch etwas abgehobelt werden, weil die Höhe des Doppelbodens etwas weniger als 12 cm ist. Das Hobeln lasse ich von einem Schreiner machen.

Viele Grüße
Bernd

Gast am 22 Aug 2016 11:25:01

Die roten Punkte sind die noch zu bohrenden Löcher.



PS: Die Längsträger gehen natürlich hinten noch weiter. Ist aber nicht relevant und wurde deswegen nicht eingezeichnet.

Jagstcamp-Widdern am 22 Aug 2016 11:28:48

wenn du schon längsträger anbohrst solltest du den löchern auch guten Rostschutz angedeihen lassen...
und vorher gucken, dass nicht irgendeine kabelage drinliegt!

früher gut - heute besser!
hartmut

Gast am 22 Aug 2016 11:42:33

Die Träger lassen sich verwenden. Das habe ich schon abgeklärt.

Wenn die Muttern festgezogen sind, kommt natürlich Rostschutz/Bitumen über Schraube und Mutter.

Die Längsträger sind rundrum geschlossen. Auch deswegen muss ich Gewinde bohren. Hin und wieder sind Öffnungen. Falls eine Öffnung da ist, kann ich die Schraube versiegeln. Falls keine Öffnung da ist, ist es halt leider so. Aber auch dann wird so schnell auch nichts rosten, denn ohne Öffnung kommt ja auch kein Spritzwasser hin. Aber du hast recht, dass man auf jeden Fall auf den Rostschutz achten soll. Gerade bei Trägern.

hampshire am 22 Aug 2016 16:20:55

Sieht wie eine gute Lösung aus. Freue mich auf weitere Bilder.

Gast am 22 Aug 2016 21:53:16

Danke.
Ich dachte bist zum Ansetzen des Bohrers auch noch, es wäre eine gute Lösung.
Als ich den Bohrer absetzte, war ich schon skeptisch: Das Loch ging so leicht in den Träger.
Hatte ich den Träger etwa nicht getroffen?
Also den bewährten Nagel in das Loch und von unten nachgesehen, wo er rausguckt.
Nagel war von keiner Seite zu sehen :gruebel: Also musste er IN dem Träger sein. War er auch

Ich will's nicht so spannend machen: Die Träger sind nicht was sie scheinen.
Kein Vierkantstahl, sondern nur U-Profil. Oben offen :boese:
über dem Träger ist das nackte Wellblech. Ganz toll. Und nun?

Also muss ich mit der Schraube durch den Träger und von unten mit einer Mutter kontern.
Der Träger ist etwa 10 cm hoch, Die Schraube wird dadurch gut 12 cm länger.
Da so lange Schrauben schwierig zu finden sind, muss ich Gewindestange nehmen.

Hätte nicht damit gerechnet, dass die Längsträger oben offen sind. Bei allen Autos die ich kenne, sind Längsträger und Säulen stabile und vor allem geschlossene Viekant-Konstrukte. Aber man lernt eben nie aus.

Gast am 13 Okt 2016 20:55:42

Hallihallo. Wollte mich mal wieder melden.

Das Projekt geht voran. Allerdings nicht in der gewünschten Geschwindigkeit. Beruf und andere Dinge geht eben vor, und davon gibt es eher mehr als weniger.

Extrawünsche gehen extrem ins Zeitbudget. Das musste ich leider feststellen. Seit dem Ausbau in den 80er Jahren ist durch das Internet zwar einiges leichter geworden. Allerdings sind auch viele Dinge verschwunden, die das Leben und die Teile-Beschaffung angenehm machen. Fast alles, was "außer der Reihe" ist, ist teilw. sehr schwer zu beschaffen und dann immer dieselbe Frage: "Warum wollen Sie das denn so machen?". Ja ich will das so machen, weil ich das halt so machen will. Selbstausbauer gibt es nur noch wenige, sagte man mir, und der Markt richtet sich nicht nach Minderheiten. Und so muss man eben leiden und suchen - und zahlen!

Dass viele Dinge auf normalem Weg nicht beschaffbar sind, ist gar nicht nachvollziehbar. Als Beispiel nenne ich mal das T-Profil (Profil-Eisen). Passend zum tragenden Holz (21er Multiplex) habe ich dort, wo etwas größere Distanzen zu überbrücken sind, T-Profil der Größe H=20 x B=40mm gewählt. Gibt's ja im Internet an jeder Ecke. Im Internet. Das war's dann aber auch. Mehrere Schmiede-Werkstätten und alle Baumärkte, Metallhändler, dann Großhändler und zum Schluss auch noch "Geheimtipps" abgeklappert - nicht vorrätig und Beschaffung nicht möglich. Üblich ist 20 x 20mm. Dann ist aber der waagerechte Steg nur 1cm abzügl. der Breite des Materials. Wie soll man darauf ein Holzbrett festschrauben? Also weitergesucht. Nach gut zwei Wochen bekam ich von einem Großhändler einen Geheimtipp zu einem anderen Großhändler Nähe Dortmund. Dort hätte man dieses Profil vorrätig: breitflanschig, scharfkantig. Zum letzten Parameter "scharfkantig" ist noch zu sagen, dass übliche Profile abgerundet sind. Zu der eh kleinen Stegbreite kommt also noch hinzu, dass die Auflagefläche noch kleiner wird, weil runde Ecken eben nicht gerade sind.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich bekam das gewünschte Profil. Allerdings per Mindestbestellwert 100 Euro (netto); zzgl. MwSt. und Versand (ca. 30 Euro) lag ich dann bei gut 150 Euro - für knapp drei Meter Profil-Eisen. Ich habe mehr gekauft, als ich brauche, um die 100 Euro voll zu machen. Das restliche Eisen steht nun hier. Na ja vlt. brauche ich es noch mal.

Das war nur EIN Beispiel, was auf einem zukommt, wenn man bestimmte Dinge plant (hier der Doppelboden), die nicht jedermanns Sache und schon gar kein Standard sind. Die Zeit der Bauphase verlängert sich dadurch extrem. Wer es eilig hat, sollte auf Extrawünsche verzichten, die exklusives Material erfordern. Allerdings war ich mir nicht bewusst, dass einfaches T-Eisen 20x40 "exklusiv" ist. Das verstehe ich immer noch nicht.

Heute habe ich den Abwassertank --> Link zum Kunststoffschmied gebracht. Da der Tank mittig unter dem Fahrzeugboden liegt, kommt er der Luftansaugung der Truma S ins Gehege. Also entweder auf diese Heizung oder eben den Tank verzichten. Nichts von beiden wollte ich, und so wird die Luftansaugung kurzerhand durch den Tank geführt. Dazu wird die Tankwandung oben und unten durchbohrt, und ein Rohr in dem passenden Kunststoff hineingeklebt, wo der Rüssel der Luftansaugung durchgeführt wird. Keine große Sache, aber man muss erst mal wissen, dass so etwas überhaupt möglich ist - und WER diese Dienstleistung anbietet. Ich kannte vorher jedenfalls keinen Kunststoffschmied.

Dazu kommt noch die Abstimmung mit Hersteller und (Gas)TÜV. Denn etwas bauen kann jeder. Es muss auch von Sicherheit+Gesetzgebung abgenommen werden können.

Die Luftzuführungen (Heizung, Kühli, Gaskasten) habe ich bisher alle von unten durch den Unterboden realisiert. Die Wand des Busses ist also bis jetzt noch unbeschädigt. Wenn ich die Abluft des Kühlis nach oben (Dachkamin oder Pilzlüfter) führen kann, bleibt das auch so. Das sieht nicht nur besser aus, sondern durch die fehlenden Seitengitter reduziert sich das Problem eindringenden Regenwassers (Starkregen) fast auf null.

Ohnehin folgt ein großer Teil der Planung der Idee, ALLE Stellen des Fahrzeugs IMMER und zu jeder Zeit zugänglich machen zu können. Ich weiß nicht, ob es Ausbauer oder Camper gibt, die einen Wasserschaden zu 100% vermeiden können. Ich jedenfalls kann mir diese Sicherheit nicht vorstellen. Folglich will ich keine Ecken, die - gut isoliert und perfekt verklebt - im worst case völlig unzugänglich sind, wenn dahinter das Wasser modert. Allein diese Vorstellung lässt mich schaudern (Stichwort Schimmelbildung, Durchrostung ect.).

***

Die für den Ausbau benötigten Teile habe ich fast alle schon vorliegen. Jetzt geht es noch um den Wechselrichter. Ich weiß, auch hier gehen die Meinungen extrem auseinander. Deswegen frage ich gar nicht erst :D

Ich rechne mit 800 Watt. Reserve zahlt sich aus. Der WR soll daher etwa doppelt so groß sein.

Favoriten:
1
2000 Watt Sinus Wechselrichter 12V WT-Combi II LCD (Größe: 52x28x19 cm; Gewicht: 24 kg; 699,00 Euro) --> Link

2
Wechselrichter mit Batterielader Typ CT 1600 (Größe: 44x23x11; Gewicht: 12,3kg; 660,00 Euro) --> Link

3
1500W Wechselrichter 12V MobilPOWER Votronic SMI 1500-NVS (Größe: 44x27x9; Gewicht: 5,2kg; 870 Euro) --> Link

(1) gefällt mir am besten. Das Gewicht von 24 kg ist das KO-Kriterium. Nicht wegen dem Gewicht. Je schwerer, desto besser sind die thermischen Eigenschaften: 24 kg müssen sich ja erst mal aufheizen, bevor der Lüfter anspringt. Bei 24 kg kann man davon ausgehen, dass der Lüfter im Normalbetrieb NIE angeht. Das Gewicht hat aber noch eine unangenehme Seite: Schlechte Fahrbahn (unbefestigter Weg) belastet der WR bei dem hohen Gewicht extrem. Er müsste daher federnd gelagert sein, und das ist mir der Aufwand nicht wert. Schade, denn (1) ist ein wirklich gutes und ausgereiftes Gerät. Ich habe mir auch die technischen Daten angesehen: perfekt. Als Feature enthält der WR noch ein Akkuladegerät von sage und schreibe 60 Ampere Leistung. Das muss man erst mal können. Und das zum Gesamtpreis von schlappen 699 Euro (für 2000 Watt fast geschenkt).

(2) ist ein Kompromiss zu (1): Halb so schwer. Enthält auch ein Akkulader (45 Ampere) und ist etwas billiger. Die Beschreibung empfinde ich als schwierig zu lesen. China-Deutsch. Brauchbar übersetzt, aber eben nicht gut.

(3) ist von Votronic. Teuer, aber bekannt gut. Und ein Leichtgewicht. Leider ohne Ladegerät, dafür um gut 200 Euro teurer als die beiden anderen.

Eine wirklich schwere Entscheidung. Ich denke, die Entscheidung fällt beim Gewicht. Auch 12 kg (2) sind noch zu schwer, um elektronische Bauteile dem Poltern von Feldweg-Fahrten auszusetzen. Das betrifft zwar auch andere Elektronikteile, aber die sind alle bei weitem nicht so schwer. Außerdem hängt am WR ein 50mm2 Stromleitung dran: Die ultimative Bombe, wenn es einen Kurzschluss durch abgebrochene oder gelöste Bauteile gibt.


Gut, bis hierhin. Ich werde weiter berichten. Das meiste wird dieses Forum vielleicht weniger interessieren. Meine Präferenzen als Selbstausbauer und dann noch mit so viel Detail zur Technik wird die "normalen Camper" wohl nicht so sehr vom Hocker reißen. Außerdem sind die Aufgaben ultimativ. Drei Batterie-Staufächer sind entstanden. Zwei davon als "Abfallprodukt" , weil irgendwo noch Platz war. Ins kleinste Fach passt immer noch ein 90 AH Batterie. Nun geht es daran, diese drei Batterien mit dem (selbstgebauten) Elektronikblock zu verbinden. Dass dazu mindestens 35er Kabel nötig ist (35 mm2), dürfte außer Frage stehen. Bei knapp 4 mtr. zu der entferntesten Batterie werde ich sogar 50er Kabel nehmen. Dann bin ich schon auf Gartenschlauch-Niveau. Und dieses Kabel will erst noch verlegt werden. Da spielen ganz andere Kriterien eine rolle. Wenn sich ein 50er Kabel mit Dauerplus irgendwo durchscheuert, und mit Metall in Berührung kommt, war es das mit dem Wohnmobil. Wie schnell das feuert, kann man am besten auf den zahlreichen Samsung Note 7 Videos sehen. Das ganze nur eben größer. Also einfach "mal eben" etwas verlegen geht in dieser Größenordnung nicht mehr.

Viele Grüße
Bernd

Gast am 14 Okt 2016 14:00:32

Die Erfahrungen mit Fremdarbeiten sollten auch nicht ungenannt bleiben. Es ist teilweise sehr traurig, was für viel Geld für ein Pfusch geliefert wird.

Die Bodendurchführungen (Luftzufuhr) habe ich von einem Karosseriebetrieb ins Bodenblech schneiden lassen. Auf dem (verschieden dicken) Wellblech gerade zu schneiden und vor allem: die korrekte Größe zu bekommen, schien mir zu schwierig. Also wurde ein Auftrag erteilt. Der Betrieb nahm 80 EUR/h, gut zwei Stunden dauerte es. Um 180 EUR erleichtert, war ich dann wieder zu Hause und stellte Abweichungen von bis zu 5 mm fest (mal größer als die Vorgabe, mal kleiner). Es ist in vielen Fällen ein großer Mist, was in Deutschland anno 2016 auf hohem preislichem Niveau geboten wird. Das kann man zu Hause mit der Stichsäge billiger, und der Fachmann macht's genauso schief.

Cheesus am 14 Okt 2016 15:25:04

Wenn sich ein 50er Kabel mit Dauerplus irgendwo durchscheuert, und mit Metall in Berührung kommt, war es das mit dem Wohnmobil.

Wie soll das denn passieren? Ich bin zwar kein Elekto-Experte aber genau um dies zu verhindern sichert man die Leitungen doch zwei mal ab: einmal am Anfang und einmal am Ende. Dann kann sich das Kabel durchscheuern wo es will: die Sicherungen lösen immer aus.
So ist das jedenfalls bei mir gelöst.

Gruß Thomas

FWB Group am 14 Okt 2016 17:12:09

Hi
Bernd, ich will ja nicht meckern, aber die Träger anzubohren, finde ich keine so gute Idee!
Letztlich ist das deine Sache, ein aaS wird sich darüber aber mit Sicherheit nicht freuen!

Überall im Fahrzeugbau werden Halterungen an Trägern nur geklemmt und nicht gebohrt, noch dazu ohne Berechnung, vom Laien noch dazu in tragende Teile.
Das hat gute Gründe.

1. Es ist nicht zulässig und
2. es geht auch anders!

Bei Original T4 Ausbauten wird eine Bodenplatte verlegt. Auf diese wird später der Möbelbau fixiert.
Die Bodenplatte wird je nach Ausbauer entweder nur geklebt, oder aber geklebt und zusätzlich an den original, von VW vorgesehenen Sitzhalterungsplätzen per Einschweissblech verschraubt.

Folge: Keine neuen Löcher und original berechnete Befestigungspunkte, die schon ab Werk vorgesehen sind.
So ist gewährleistet, das du wirklich Halt in deinen Ausbau bekommst!

Gast am 14 Okt 2016 20:37:23

Hallo Thomas

Cheesus hat geschrieben:Wie soll das denn passieren?

Eigentlich passiert da gar nichts, wenn man etwas aufpasst.

... eigentlich ...

ABER:
Ich hatte mal ein Kabel beim Motor verlegt (Ölthermometer). Lange Zeit ging alles. Eines Tages schlug der Zeiger beim Rückwärtsfahren immer voll aus. Ich, obwohl auf Vorsicht bedacht, hatte nicht berücksichtigt, dass Motor und Getriebe beweglich aufgehängt sind. Im Stand war genug Platz. Aber eben nur im Stand. Der Effekt war, dass der Motor das Kabel hin und wieder gegen Chassis gequetscht hatte.

Wir sind alle nur Menschen, und denken manchmal fehlerhaft. Auch wenn einige sich das nicht gerne eingestehen wollen, aber es ist so.

Cheesus hat geschrieben:Ich bin zwar kein Elektro-Experte aber genau um dies zu verhindern sichert man die Leitungen doch zwei mal ab: einmal am Anfang und einmal am Ende. Dann kann sich das Kabel durchscheuern wo es will: die Sicherungen lösen immer aus. So ist das jedenfalls bei mir gelöst.


Sicherungen im Hochstrombereich. Oh oh :eek:

Heute wollte ich bei Votronic anrufen und nach der Temperatur der Hochstromsicherung im Grenzbereich (also kurz bevor sie auslöst) fragen. Hab's leider vergessen. Montag rufe ich an.

Ich gehe -gefühlt- davon aus, dass eine Sicherung bei diesen Stromstärken heiß wird. Und zwar extrem heiß. Jedenfalls eine "billige"* Schmelzdrahtsicherung. ( *) billig ist sie übrigens auch nicht gerade)

Effekt: Da brennt beim Kurzschluss zwar nichts, mit etwas Pech dafür aber im Normalbetrieb. Hat jemand die Temperaturen einer Schmelzdrahtsicherung zur Hand? Bei 100 Ampere, bei 200 A ... Ich weiß, es gibt elektronische Sicherungen. Aber auch die muss irgendwo messen, also ein Shunt. Auch Shunt wird heiß. Falls nicht, sind es elektronische Sicherungen. Und die sind richtiiich teuer.

Zwei mal absichern brauchst du übrigens nicht. Jedes Kabel sichert man nur einmal ab: Am Eingang.

Am dicken Kabel angeschlossene dünnere Kabel werden dann erneut gesichert, und zwar mit schwächerer Sicherung.

***

Hallo Frank,

ja ja, ich Böser habe den wichtigen Träger angebohrt. Und was soll ich dir sagen: Das Auto knickte sogleich ab. (hab's hochgebockt und mit einer dicken Dachlatte geschient).**
**) das war nur Spaß. Wenn das Auto abknickt, egal aus welchem Grund, NIE mit einer Dachlatte reparieren :!: besser zwei nehmen

Spaß beiseite.

Das mit der Bodenplatte hatten wir aber schon. Bin der Meinung, egal wie dick die Platte ist, dass das allein keine Lösung sein kann. Ich weiß, dass jeder die Möbel auf der Bodenplatte festschraubt. Das ist Usus und bietet sich auch an. Aber angenommen, die Platte ist 21mm stark (was schon gewaltig stark ist). Wie sollen 21mm lange Schrauben etwas festhalten, was durch einen Crash mit der x-fachen Erdbeschleunigung nach vorne Richtung Fahrerhaus entweichen will ??? WIE soll eine so kleine Schraube SO große Kräfte halten können? Und, bei aller Achtung, die ich vor deinen Tipps habe, aber DAS kannst auch du nicht darstellen.

Ich weiß, dass du auf der Bodenplatte Latten festklebst.

Und ich weiß auch, dass gut geklebt extrem fest wird.

Aber ich schwöre in dem Fall auf Schrauben. Und zwar mindestens 10 mm dicke Schrauben, die auf der anderen Seite mit Muttern und dicker U-Scheibe gegen ein Rahmenteil gekontert ist. Die drei 10er Löcher im Längsträger nehme ich in Kauf. Obwohl mir das von Anfang an auch nicht gefallen hat. Nochmal würde ich es nicht tun, weil ich mittlerweile den Bogen raus habe, wie man auch durch das Wellblech absolut unfallfeste Verbindungen herstellen kann. Aber man kann nicht alles theoretisch berücksichtigen. Viel Erkenntnis kommt erst in der Praxis. Am ehesten durch FEHLER, die man gemacht hat.

Schönen Abend
Bernd

FWB Group am 14 Okt 2016 21:09:32

Nun Bernd. Ja, du bist ein BÖSER! :D :D :D :D :D

Ändert nichts an der Tatsache, das Träger nicht angebohrt werden!
Wie dem auch sei, letzlich ist das deine Sache.

Sollte dein Fred ein damit beauftragter aaS lesen, ist es rum.
Aber sei es drum, es fahren noch viel schlechtere Sachen da draußen rum.

Hut ab erstmal davor, das du dir bei dem alten Auto solche Mühe machst.
An deinen Holzkonstruktionen solltest du aber Finish mäßig noch arbeiten.

Deine Sägedinge, du wir zu sehen bekommen haben, lassen noch Wünsche offen....... :wink:

Seien das die Beilagen am Boden, oder die Freihand Sägedinge.

Ich hab in Jahren gelernt, ein guter Ausbau ( auch von privat ) ist leicht und effizient.
Du spielst sinnlos mit deiner möglichen Zuladung!

Gast am 14 Okt 2016 22:02:53

Die drei 10er Löcher halte ich für irrelevant. Nicht schön, kein gutes Bauchgefühl. Aber in dieser leichen Ausprägung für die Stützen statisch irrelevant.

Was ist ein aaS? Amtlich anerkannter Stützenprüfer?

Die Holzsachen werden schon noch, keine Sorge. Richtige Holzkonstruktionen gibts doch noch gar keine. "Sägedinge" triffts da schon besser :D ich bin dran. Aber ich bin keine 18 mehr. Vorige Woche habe ich mir allen Ernstes den Rücken ausgerenkt, als ich ein Brett weggetragen habe. Das darf man gar keinem erzählen. So eine Sch...!

Du hast recht: Wenn eine Arbeit nicht recht von der Hand geht, dann ist das Konzept falsch. Das ist auch meine Erfahrung.

Manche Projekte sind aber so verbockt - schon in der Grundsubstanz - dass es offensichtlich gar kein vernünftiges Konzept gibt. Der T4 berücksichtigt m.E. in keiner Weise die Aspekte eines Selbstausbauers. 0815-Ausbau JA - aber alles individuelle extrem problematisch. Wenn man das Dach ausschneidet, und ein Hochdach montiert, bleibt rundrum eine Art Sockel stehen, gut 15 cm !!! breit. Nur mal so als Beispiel. Wie soll man sinnvoll sitzen, wenn sich die Sitzgruppe nicht gerade direkt auf Wagenbodenhöhe befindet? Sag nicht, das sei der Rahmen und es geht nicht anders. Ja, es ist der Rahmen. Aber es geht anders. Und zwar bei jedem Auto außer bei VW-Bus. Und noch 999 andere Dinge.

Dass so wenige Leute meckern, liegt daran, dass sich kaum noch jemand am Selbstausbau verliert. Hat man Geld, kauft man fertiges WoMo. Weniger Geld => gebrauchtes WoMo. Oder man leiht sich eins. Oder einen Wohnwagen.

Das meiste, was ich bis jetzt am T4 gebaut habe, würde ich übrigens wieder so machen. Hier ein paar cm nach links, dort nach rechts - aber dem Grunde nach genausso.

Fehler inbegriffen. Den Gaskasten habe ich z.B. zum dritten Mal umgebaut. Beim letzten Umbau des zu großen Fachs fiel als Belohnung ein kleines Batteriefach ab. Das leiste ich mir. Ich habe ja keinen Zeitdruck. Jetzt kommt sowieso erst der Winter, der aber auch Sonnentage haben wird. Im Frühling soll mein Raumkampfkreuzer startklar sein, fremde Planeten zu erkunden. Und das wird er auch :)

Viele Grüße
Bernd

Gast am 14 Okt 2016 22:49:20

BerndDerBus hat geschrieben:Wenn man das Dach ausschneidet, und ein Hochdach montiert, bleibt rundrum eine Art Sockel stehen, gut 15 cm !!! breit.

Kenne ich von meine T4/T5 Ausbauten.
Über der Schiebetür passt da gut ein Regal für Bücher und Kleinkram drauf, gegenüber und im Heck hatte ich die Hängeschränke darauf abgestützt.

andwein am 15 Okt 2016 11:49:28

BerndDerBus hat geschrieben:...Zwei mal absichern brauchst du übrigens nicht. Jedes Kabel sichert man nur einmal ab: Am Eingang.
Bernd

Und wie ist der Eingang bei zwei parallel (oder sogar drei, da drei Batteriefächer) geschalteten Batterien definiert??
Fragend, Andreas

Gast am 15 Okt 2016 21:07:24

Batterien parallel verbinden erfordert identische Spezifikationen. Das dürfte aber bekannt sein.



Wenn ich Batterien parallelschalten würde (tue ich nur in Ausnahmefällen), würde ich A bevorzugen.

Als "Eingang der Sicherung" würde ich den der Batterie zugewandten Anschluss der Sicherung bezeichnen. Abgesichert wird immer das Kabel, was am abgehenden Anschluss der Sicherung liegt, also am "Sicherungsausgang".

FWB Group am 17 Okt 2016 09:22:22

Hi
Ein paar kurze Worte zu einem Negativbewerter, der sich nicht öffentlich äussern möchte!

Der TE hatte schon mehrmals vorab mit mir persönlichen Kontakt zwecks seinem Ausbau, was ist daran so schlimm, gemeinsam Lösungen zu finden? Wir fahren u.a. das gleiche Auto!
Ein aaS ist ein "amtlich anerkannter Sachverständiger", der zum Beispiel bei DEKRA und Co. in der Hauptuntersuchnung solche Sachen (Träger angebohrt) findet und unterbindet.

Dazu durchforsten etliche Organisationen, inklusive Staatsanwaltschaft, Polizei, FA u. a. regelmässig einschlägige Foren und die sozialen Netzwerke.
Ist es aus Sicht des TE wirklich besser, wenn der TE im nach herein kostenpflichtig durch die HU fliegt, nur weil er es vorher nicht besser wusste?

andwein am 17 Okt 2016 12:02:08

FWB Group hat geschrieben:..Ein paar kurze Worte zu einem Negativbewerter, der sich nicht öffentlich äussern möchte!

So sehe ich das auch. Bastellust OK, aber bitte nicht pfuschen und die gültigen Vorschriften beachten. Das macht das spätere Leben leichter und manchmal auch länger.
Und deshalb zum Ausgleich, ein Pluspunkt von mir!
Gruß Andreas

palstek am 17 Okt 2016 13:06:03

BerndDerBus hat geschrieben:

Wenn ich Batterien parallelschalten würde (tue ich nur in Ausnahmefällen), würde ich A bevorzugen.


Sofern die drei Batterien nicht direkt nebeneinander stehen, sodass die Kabel, die die Pluspole verbinden, so kurz sind, dass kein Massekontakt entstehen kann, ist Variante A fahrlässig.

Wie Andreas schon durchblicken lies, bei der Zusammenschaltung mehrerer Batterien ist jedes Pluskabel ein "Eingang" (gemäß deiner Bezeichnung) und muss möglichst nahe am Pluspol abgesichert werden.

Grüße
Frank

Gast am 17 Okt 2016 17:36:19

Wieso jetzt Negativbewertung? Bis jetzt habe ich noch keinen Kommentar gesehen, der negativ verdient hätte. Frank hat was geschrieben, und ich habe was dazu geschrieben. Einen aaS im Forum halte ich für §%$§! und wenn, ist mir das egal. Ich verantworte das, was ich tue. Drei 10er Löcher in einem Metallrahmen verantworte ich mit links. Irgendwo muss dir Kirche noch im Dorf bleiben. Wenn man Träger nicht mehr verwenden darf, um stabile Verbindungen zu schaffen, dann ist im Land mehr im Argen als nur ein 10er Loch.

Ich würde überhaupt keine Batterien parallel schalten. Egal wie lang das Kabel ist. Ich weiß aber, dass das manche Leute tun. Jeder so wie er will. Andreas hat gefragt, und ich habe geantwortet. Von den verbleibenden 2 Lösungen die beste.

Fahrlässig kann alles sein, was mit Strom zu tun hat. Auch oder gerade Sicherungen können fahrlässig sein. Es geht nicht um ein paar Ampere. Bei der Parallelschaltung fließen oder können, zumindest theoretisch (bei Wechselrichtereinsatz aber auch praktisch) hunderte von Ampere fließen. Ich weiß nicht, ob sich tatsächlich so viele Menschen vorstellen können, was das ist, "hunderte von Ampere". Das ist kein Spiel mehr, sondern jeder Defekt ist ein Bombe.

Dann weiß ich nicht, wie viele Menschen schon mal an eine Hochstromsicherung gefasst haben, wenn Strom fließt. Wegen der Temperatur, meine ich. Da sind schon mal ein paar hundert Grad ° drin. Da gibt es Leute, die schrauben so eine Sicherung an der Holzwand fest. Mir wachsen allein bei der Vorstellung Federn.

Wie um alles in der Welt soll ich denn parallelgeschaltete Batterien absichern? :?:

Mit dem maximalen Strom?

Dann ist jede Sicherung ein zusätzliches Risiko. Bei der Stromstärke, über die wir reden ("hunderte Ampere"), ist jede Verbindungsstelle ein Risiko. Oxidation, die sonst überhaupt keine Rolle spielt, bringt die oxidierte Stelle zum Glühen und bei Pech zum brennen. Ich habe Geräte gesehen, da waren die Anschlüsse verschweißt, um solche Dinge zu unterbinden. Kabel, dick wie Gartenschläuche.

Die Absicherung von hochstromigen Verbrauchern ist eine Philosophie, über die ich nicht gerne diskutieren möchte. Zu sehr gehen die Meinungen auseinander. In jedem Auto gibt es einen Stromkreis, der NICHT abgesichert ist: Das dicke Kabel zum Anlasser. Ja warum ist das denn nicht abgesichert? Ist das wirklich Fahrlässigkeit ALLER Hersteller? Oder ist es so wie ich sage: Sicherung in dieser Klasse würde glühend heiß. Zudem fällt an einer Sicherung auch Spannung ab. Gerade im Grenzbereich (Anlasser) ein NoGo. Zudem2 steigt der Spannungsabfall äquivalent zur Temperatur der Sicherung: Je heißer, desto höher der Widerstand. Je höher der Widerstand, desto mehr Spannung fällt ab (bzw. liegt a.d. Sicherung an). Je mehr Spannung anliegt, bei gleichem Strom, desto mehr Leistung fällt an der Sicherung ab. Desto heißer wird sie. BUMM. Noch Fragen dazu? Das habe ich gelernt. Mit "basteln" hat das nur soweit zu tun, dass die Batterien, die ich verwenden möchte, eben nicht nebeneinander stehen. Das geht vom Platz her nicht. Aber zeigt mir eine Stelle im Leben, wo die optimalen Wünsche erfüllt werden. Es sind immer irgendwelche Kompromisse zu schließen. Aber da die Batterien nicht nebeneinander stehen, schließe ich sie eben auch nicht parallel. Das Risiko ist mir schon klar. Sonnenklar.

palstek hat geschrieben:Wie Andreas schon durchblicken lies, bei der Zusammenschaltung mehrerer Batterien ist jedes Pluskabel ein "Eingang" (gemäß deiner Bezeichnung) und muss möglichst nahe am Pluspol abgesichert werden.

Es ist vollziehbar, was du sagst. Ich habe es genau so beschrieben. Aber es ist mir fremd, drei Batterien als drei Batterien zu sehen. Bei der Parallelschaltung von Batterien (mir stellen sich die Haare sowieso schon auf, wenn ich nur daran denke, dass jemand Batterien parallel schaltet) sehe ich den Verbund als EINHEIT. Von außen gesehen EINE Batterie. Und ab der Stelle, wo der Weg zum Verbraucher geht, da wird abgesichert. (Abb. A). Punkt. Ihr geht immer vom besten Fall aus. Ich immer vom schlechtesten. Auch die Batterien untereinander gleichen Strom aus. Im worst case fließen die vorgenannten "hunderte Ampere" von Batterie-zu-Batterie. Wie soll das denn abgesichert werden können? Wieder ein Kompromiss, "wird schon nicht passieren", oder was? So disponiere ich jedenfalls nicht. Es wird so sein, dass, wenn ich fertig bin, ich im Auto mehrere Ausbaubatterien habe. Insgesamt drei, zzgl. Starterbatterie also vier. Aber nie werde ich auch nur zwei davon parallel schalten. Das kommt mir gar nicht in den Sinn.

Gast am 17 Okt 2016 17:47:07

BerndDerBus hat geschrieben:Einen aaS im Forum halte ich für §%$§! ...


Ist das so abwegig?
Hier sind doch auch Anwälte, Polizisten und Fahrlehrer unterwegs. Und alle teilen offbar das gleiche Hobby :mrgreen:
Das die genannten Berufsgruppen allerdings beruflich hier unterwegs sein, halte ich dann auch für §%$§!

Gast am 17 Okt 2016 17:54:37

Daniela, du liest verdammt schnell. Kompliment.

Ich denke nicht, dass wir von allen Stellen überwacht werden. Vieles wird nur hochgekocht. Außerdem haben manche Menschen einen Mordsspaß, anderen Angst zu machen :twisted: Natürlich kann sich mal ein TÜV-Prüfer in ein Forum verirren. Und dann?

Am Mittwoch habe ich TÜV :)
Soll ich den Prüfer mal fragen, ob die Löcher im Träger erlaubt sind :mrgreen: :mrgreen:
Sagt JA, und ich mach's

FWB Group am 17 Okt 2016 18:22:32

Hallo
Man traut sich ja kaum noch was zu schreiben...... :wink:

Ja, ganz einfach, ja und mache es und gut!
Mal sehen, was er antwortet!

Wenn er darin kein Problem sieht, um so besser für dich. Sollte es ihm nicht gefallen, kannst du ja immer noch reagieren.
Und abschließend, die Damen und Herren von den genannten Behörden tun das nicht persönlich, dafür gibt es spezielle Suchbegriffe, nach denen von Spezialabteilungen geforscht wird.

Mitarbeiter einer bestimmten Behörde waren ganz unverhofft bei uns in der Firma, weil ein Kunde von uns in einem anderen Forum Werbung für uns gemacht hatte.
Hintergrund:
Wir haben mal zu Weihnachten eine Aktion gemacht, die Kunden geworben hat, mit dem Spruch, "Wir schenken Ihnen die Mehrwertsteuer".

Bei dem Kunden klang das dann so: die machen gerade günstige Angebote, man muß keine Mehrwertsteuer bezahlen!
Und prompt wurde per Querverweis eben dieser Kunde mit Klarnamen gesucht, gefunden und befragt!

Anschließend kam man zu uns und wollte die ausgefertigte Rechnung von genau diesem Kunden sehen und nachvollziehen, das ordnungsgemäss die Mehrwertsteuer abgeführt wurde.
Das konnten wir nachweisen und gut!
Dabei hatte der Mann vom Finanzamt auf dem Laptop den Originalton des Kunden aus dem Forum dabei und bat uns, dazu Stellung zu nehmen!

Von hochkochen kann also keine Rede sein, das ist tatsächlich so passiert und kein Hörensagen!

palstek am 17 Okt 2016 18:31:17

BerndDerBus hat geschrieben:Wie um alles in der Welt soll ich denn parallelgeschaltete Batterien absichern? :?:

...Aber es ist mir fremd, drei Batterien als drei Batterien zu sehen. Bei der Parallelschaltung von Batterien ... sehe ich den Verbund als EINHEIT. Von außen gesehen EINE Batterie.


Sorry, aber ich kann in keinster Weise nachvollziehen, was du das schreibst. Einerseits beschreibst du eindringlich die Gefahren hoher Ströme beim Kurzschluss, und dann willst du sie nicht verhindern. Wenn du mehrere Aufbaubatterien gleichzeitig nutzen willst, IST das ein Parallelschaltung, egal, ob du sie so nennst oder nicht. Es ist auch egal, ob du den Verbund als EINE Batterie siehst oder nicht.

Du bist auch auf dem Holzweg, wenn du meinst, dass du die Batterien untereinander für gigantisch hohe Ströme absichern musst. Da läuft schließlich kein Anlasser drüber (falls du aber einen großen Wechselrichter einsetzen willst, sieht die Sache anders aus). Du sicherst etwas höher ab, als maximal im Normalbetrieb über die Leitung gehen wird, also vielleicht 40 A oder so. Es ist ja schließlich bei einer Aufbaubatterie nicht der Sinn der Sache, so hoch abzusichern, dass auch bei Hunderten von Ampere nichts durchfliegt, sondern ganz im Gegenteil: so hoch, dass die schwächste Leitung in einem Kreis nicht heiß wird.

Grüße
Frank

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